Melody Moss erbt unverhofft das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel und kommt dabei dem gefährlichen Geheimnis der Verstorbenen auf die Spur – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der schottischen Ostküste.
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Mord & Breakfast
Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...
Ein Wohlfühl-Dorf-Destination-Krimi mit viel Schottlandatmosphäre und liebenswert-skurrilen Dorfbewohnern: Richard Osman meets Julie Caplin.
Mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whisky: sommerlicher Krimispaß aus Schottland.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Anne Gordon
Anne Gordon verschlug es nach dem Studium der Anglistik und Germanistik nach Großbritannien, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie im Londoner Stadtteil Ealing lebt und in einer Sprachschule Deutsch unterrichtet. Sie mag Tea und Scones sowie Wanderungen mit ihrem Hund, auf denen sie besonders gern über Kriminalfälle in schottischen Dörfern nachdenkt.
11 - 10 von 136 Leserstimme
Ein Wespennest
Melody erbt ein Bed&Breakfast im beschaulichen Schottland, wo nach Aussage des Dorfpolizisten nie etwas passiert. Eigentlich möchte sie das Haus so schnell wie möglich verkaufen und wieder zurück in ihr Leben in London, wo ihr aber gerade ihre Karriere als Journalistin um die Ohren fliegt. Also vielleicht doch erst einmal bleiben? Zumal sie das Erbe nur antreten kann, wenn sie das Geschäft übernimmt. Schon tun sich Fragen auf: Warum ist ihre verstorbebe Tante Mabel so unbeliebt im Dorf? War ihr Tod vielleicht doch kein Unfall? Nach Sichtung einiger Unterlagen beginnt die journalistische Spürnase zu zucken. Ganz so harmlos ist es wohl in dem Örtchen nicht abgegangen, da liegen einige Geheimnisse im Verborgenen.Ein netter kleiner Krimi mit toll gezeichneten Charakteren, nicht zuletzt Cheddar. Ein Schmunzelkrimi zum Mitdenken, den man nicht schnell aus der Hand legt.Besonders Erwähnenswert ist noch das tolle Cover, das nicht nur die Atmosphäre exakt einfängt, sondern auch den Inhalt des Buches aufgreift.
Unterhaltsamer Wohlfühlkrimi
Mit "Mord & Breakfast" entführt uns die Autorin Anne Gordon ins beschauliche Örtchen Seagull Bay.Die Journalistin Melody Moss erbt dort ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel, zu der sie allerdings seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Mit dem festen Vorsatz das Erbe zu Geld zu machen um in London ein besseres Leben führen zu können reist Sie ins schöne Schottland, doch schnell weckt der Tod ihrer Tante ihren investigativen Sinn - war es vielleicht doch kein Unfall? Um dieses Rätsel zu lösen, bleibt sie doch länger als ursprünglich gedacht und langsam schleicht sich Seagull Bay und deren Bewohner mehr und mehr in Melodys Herz..."Mord & Breakfast" hat mich total abgeholt. Die Geschichte, die Menschen und Tiere - ein Herz für Cheddar - haben sich schnell in mein Herz geschlichen.Die Geschichte war spannend und einige Wendungen habe ich wirklich nicht kommen sehen. Wie gebannt bin ich durch die Seiten geflogen und habe herrliche regnerische Nachmittage mit dem Buch verbracht. Einzig Dean ist mir etwas zu kurz gekommen, da hatte ich irgendwie vom Klappentext her erwartet, dass die beiden mehr miteinander agieren bzw. ermitteln.
Wohlfühl-Krimi mit Herz, Hund und schottischen Charme
Wohlfühl-Krimi mit Herz, Hund und schottischem Charme!Als großer Schottland-Fan hat mich das Setting sofort verzaubert. Die Atmosphäre rund um das B&B, das Melody von ihrer Tante Mabel erbt, ist wunderbar eingefangen. Man riecht förmlich die Meeresluft!Das Cover ist wirklich traumhaft schön.Was mir besonders gefallen hat:• Schreibstil: Die Kapitel sind angenehm kurz und der Stil wunderbar flüssig. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen.• Charaktere: Die Dorfgemeinschaft ist toll gezeichnet, aber mein absolutes Highlight war Hund Cheddar – er sorgt für herrlich lustige Momente!• Spannung: Ein klassischer Cozy Crime, der ohne unnötige Brutalität auskommt, aber durchweg zum Miträtseln einlädt.Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Perfekt für gemütliche Leseabende.Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.Klare Leseempfehlung!
Einfach großartig!
„Mord & Breakfast“ aus der Feder von Anne Gordon ist der Auftakt einer neuen Cosy-Crime Reihe, die an der schottischen Ostküste spielt. Dies ist der 1. Fall für die frisch gebackene B&B-Besitzerin Melody Moss. Der Inhalt: Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur.Wow! Was für ein supertoller Auftakt. Ich habe mich hier in dem schottischen Seagull Bay sofort pudelwohl gefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch und so läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich reise mit Melody, einer liebenswerten Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, nach Schottland und war schon neugierig, was mich hier alles erwartet. Melody ist Journalistin und hat ein feines Gespür das hier etwas faul ist. Und gemeinsam mit ihr habe ich mich auf Spurensuche begeben. Ich sehe Melodys erstauntes Gesicht vor mir, als sie Mables Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Damit ist so einiges klar. Gemeinsam mit ihr bin ich auf Mördersuche gegangen und es war gar nicht so einfach. Ich lerne liebenswert-skurille Dorfbewohner kennen, von denen so mancher verdächtig war. Der Spannungsbogen war einfach fantastisch und ich habe dem Ende förmlich entgegengefiebert. Ein sommerlicher Krimispaß aus Schottland mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whiskey.Ein Wohlfühlroman der Extraklasse den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Übrigens, das Cover ist auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Wer hat Mabel ermordet?
Gerade als Melody Moss ihren Job als Journalistin bei einer Londoner Zeitung verloren hat, erhält sie den Anruf eines Notars. Ihre Tante Mabel, zu der sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben und hat sie als Erbin eingesetzt. Und so erbt Melody ein Bed& Breakfast in Seagul Bay. Melody ist überrascht, dass man ihr im Dorf abweisend begegnet. Auf der Beerdigung erscheinen nur wenige Menschen. Und niemand scheint um ihre Tante zu trauern. Sie beginnt daran zu zweifeln, dass ihre Tante aufgrund eines Unfalls gestorben ist. Als sie Mabels Unterlagen durchgeht, findet sie heraus, dass einige Menschen im Dorf ein Mordmotiv hätten. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und das Dörfchen Seagul Bay ist großartig beschreiben. Im Dorf wohnen interessante Persönlichkeiten die wir nach und nach kennenlernen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Einfach ein leiser Wohlfühlkrimi.
Unterhaltsamer Krimi
In dem Buch "Mord & Breakfast" von Anne Gordon erbt Melody Moss ganz überraschend von ihrer seit Jahren nicht gesehenen Tante ein Bed&Breakfast Hotel in Schottland. Melody, auch ganz überraschend gerade gefeuerte Journalistin aus London, ist neugierig, zumal ihre Tante nicht einfach so verstorben ist, sondern tödlich verunglückt. Sie fährt in das idyllisch gelegenen Dorf Seagull Bay zur Beerdigung und wundert sich das kaum einer ihrer Tante hinterher zu trauern scheint. Als sich Melody näher mit den Hinterlassenschaften ihrer Tante beschäftigt, entdeckt sie, das diese nicht so liebenswert war, wie sie gedacht hatte und schnell wird klar, der Unfall war keiner, sondern Mord. Doch wer hat sich Tante Mabel's entledigt? Der Verdächtigen gibt es viele und die Polizei nicht wirklich hilfreich. Melody beginnt also alleine zu ermitteln. Mir hat dieser Krimi wirklich gut gefallen, er ist unterhaltsam geschrieben, es gibt tolle Beschreibungen, ob nun von Landschaft oder auch Menschen, ich konnte mich gut in die jeweilige Situation reinfinden. Die Handung war schlüssig und nachvollziehbar, von mir gibts eine Leseempfehlung.
I love Cheddar
Melody arbeitet als Journalistin in London. Sie glaubt fest daran, dass sie mit ihrem aktuellen Artikel den ersehnten Karrieresprung schaffen wird. Doch es kommt anders als erwartet, sie wird unter einem fadenscheinigen Vorwand gefeuert. Jetzt steht sie vor dem Nichts und weiß nicht, wovon sie ihre Miete zahlen soll. Da kommt ihr das Erbe einer Verwandten, die sie kaum kannte, wie gerufen. Also reist sie nach Schottland. Die Hinterlassenschaft von Tante Mabel entpuppt sich als luxuriöse Bed & Breakfast-Pension samt einer stattlichen Geldsumme und der Bulldogge Cheddar. Melody beschließt, ein paar Wochen in Seagull Bay zu bleiben. Um sich das Erbe zu sichern, aber auch um Antworten auf einige Fragen zu finden. Ihre unstillbare Neugier bringt sie bald in verzwickte Situationen.Anne Gordon nimmt uns in „Mord & Breakfast“ mit nach Schottland in das charmante kleine Hotel „Coastal Inn“ in traumhafter Umgebung. Die Heldin Melody hat Glück im Unglück als ihr ein stattliches Erbe zufällt, gerade als sie durch eine üble Aktion arbeitslos wird. Doch ganz so unkompliziert wie gedacht, erweist sich die Hinterlassenschaft von Tante Mabel nicht. Schnell findet Melody heraus, dass ihre Verwandte über die Einwohner von Seagull Bay Dossiers angelegt und ihren Wohlstand zumindest teilweise durch Erpressung erworben hat. Noch schwerer wiegt Melodys Erkenntnis, dass Mabel nicht nur unbeliebt war, sondern offensichtlich ermordet wurde. Davon will der behäbige DS Johnson allerdings nichts wissen. Um dem Killer auf die Spur zu kommen, sieht Melody sich daher gezwungen, Mabels Kartei zu studieren. Von der legendären Miss Marple wissen wir, dass ein scharfsinniger Beobachter allerhand Verbrechen in scheinbar idyllischen Dörfern entdeckt. Seagull Bay scheint in dieser Hinsicht St. Mary Mead noch in den Schatten zu stellen. Wie Melody nach und nach Antworten auf ihre Fragen bekommt und mehr Informationen findet als sie möchte, ist vergnüglich zu lesen. Anne Gordon schreibt flüssig und bildhaft. Ihre Charaktere verfügen teilweise über ein erstaunliches kriminelles Talent. Melody selbst wurde mir im Lauf der Geschichte immer sympathischer und einige ihrer Handlungen fand ich kreativ und erfrischend, vor allem ihr „Geschenk“ für Jonathan. Für das Problem mit Mabels Kartei findet sie kreative, aber passende Lösungen. Den anderen Charakteren fehlt es (noch?) an Tiefe, was sich in den nächsten Bänden vermutlich ändern wird.Mich hat „Mord & Breakfast“ gut unterhalten. Das Lokalkolorit, von Haggis bis Highland Games, wird anschaulich vermittelt. Ganz zu schweigen von der atemberaubenden Landschaft. Melody findet hier unerwartet ein Zuhause und verliebt sich. Nicht alle ihre Fragen werden beantwortet, so die nach ihrem Vater. Allerdings finde ich, dass es dem vergnüglichen Wohlfühl-Krimi leider etwas an Spannung fehlt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Cosy Crime mit wenig Gewalt auskommen sollte. Das ist hier gut umgesetzt. Aber es mangelt der Geschichte an gefährlichen Situationen, die letztlich die Würze jeden Krimis ausmachen. Trotzdem werde ich dem angekündigten zweiten Band eine Chance geben. Schon wegen Cheddar, der liebenswerten kleinen Bulldogge, die nicht nur Melody, demente, alte Ladys und trotzige Teenager bezaubert hat, sondern auch mich.
Espresso-Entzug in Seagull Bay
Schottland. Melody Moss ist Journalistin und strebt in London eine Kariere an. Es kommt aber anders: Ihr wird fristlos gekündigt. Viel Zeit für Trübsinn bleibt allerdings nicht. Am selben Tag erhält sie die Nachricht, dass ihre Tante Mabel ihr ein Bed & Breakfast an der schottischen Küste vererbt hat. Melody macht sich auf den Weg ins verträumte Seagull Bay, um die Pension möglichst schnell zu verkaufen. Eine Klausel im Testament verhindert das und gibt Melody Zeit, den Ort und dessen Bewohner besser kennenzulernen. Sie deckt dabei nicht nur ein Familiengeheimnis auf, sondern auch einen Mord. Anne Gordon beginnt mit diesem Krimi eine Reihe um Melody Moss. Dafür versetzt sie ihre Leser in den beschaulichen Küstenort Seagull Bay. Man kann sich gedanklich wunderbar ins sommerliche Schottland träumen. Gordons Erzählstil ruft stimmungsvolle Bilder hervor und schafft eine dichte Atmosphäre. Eigentlich sollte in einer solchen Idylle kein Mord passieren. Aber dennoch deutet bald alles darauf hin, dass jemand beim Tod von Tante Mabel nachgeholfen hat. Nicht jeder begrüßt die neue Besitzerin mit offenen Armen und offenbar hat auch die Tante zu Lebzeiten für Unmut gesorgt. Die Anzahl der Verdächtigen ist zwar überschaubar, doch die Motive bleiben lange im Unklaren und laden zum Miträtseln ein. Besonders gemütlich erscheint die Bulldogge Cheddar, die mit zum Erbe gehört. Hartnäckig folgt sie ihrer neuen Besitzerin, bis diese sie in ihr Leben lässt. Die Zutaten für einen klassischen Cosy Krimi sind also vorhanden und bieten eine stimmige Ausgangslage für weitere Fälle. Gemütliches Ambiente und regionale CharaktereDie Figuren sind sorgfältig ausgewählt. Im Mittelpunkt steht Melody, die von der Metropole London in den kleinen Ort Seagull Bay zieht. Die Journalistin hat mit Zimmervermietung und Hotelführung zunächst wenig am Hut, muss aber zumindest eine Zeitlang den Schein wahren. Ihre Tante hat nämlich im Testament festgelegt, dass sie das Erbe nur vollständig erhalten kann, wenn sie das B&B weiterführt. Unterstützt wird sie dabei von Angestellten, die ihr nicht nur helfen, sondern auch Einblicke in die Dorfgemeinschaft und deren Beziehungen liefern. Beim Durchsehen der Räume fällt Melody dann auch ein rätselhaftes Buch in die Hände, das weitere Fragen aufwirft. Als Leser erhält man von dort Hinweise, wer Mabel nicht so wohlgesonnen war und ihren Sturz von der Klippe billigend in Kauf genommen hat. Der Weg zur Aufklärung enthält so viele überraschende Wendungen, dass sich bei jedem genaueren Hinsehen die Verdächtigen ändern. Auf den letzten Seiten zieht das Tempo deutlich an, bis es eine plausible Erklärung gibt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch DS Johnson in zukünftigen Bänden noch einiges zu tun bekommt. Mord & Breakfast ist ein atmosphärischer Cosy Crime mit Charme, Humor und klassischem Wohlfühlfaktor. Anne Gordon verbindet idyllische Schauplätze, sympathische Figuren und eine spannende, gut konstruierte Krimihandlung zu einem stimmigen Gesamtbild. Melody Moss ist eine glaubwürdige, moderne Heldin, die sich zwischen Neuanfang, Erbe und Mordermittlung neu sortieren muss. Die Mischung aus Dorfromantik, Geheimnissen und Mordfall funktioniert hervorragend. Es ist ein unterhaltsamer Reihenauftakt, der Lust auf mehr Fälle in Seagull Bay macht.
Veränderung
Mord & Breakfast. Ein Fall für Melody Moss, Teil 1 geschrieben von Anne Gordon. Melody Moss verliert ihren Job. Da kommt das Erbe des "Coastal Inn" in Seagull Bay gerade recht. Ihre Tante ist tragisch ums Leben gekommen. Ein Sturz von der Terrasse, obwohl sie immer Angst vor Unfällen hatte. Ein tragischer Unfall oder Mord? Aber das Erbe ist daran geknüpft, die Pension weiterzuführen aber nur das Konto zu beerben, leider nicht möglich. Doch statt einer geliebten Tante Mabel findet Melody ein Dorf vor, das aufatmet, dass die alte Dame endlich über die Klippe gegangen ist. Da die Polizei wenig Lust hat, hier zu ermitteln, stellt sie selbst Nachforschungen an und hat einen tiefen Einblick, was alles schief läuft im Dorf. Und da gibt es eine Reihe Verdächtige im Dorf die alle in Frage kommen und viel zu vertuschen haben. Melody versucht diesen Mord zu beweisen, sondern auch das ramponierte Image ihrer eigenen Familie aufpolieren. Wie schrullig und voller Intrigen war ihre geliebte Tante eigentlich? Für mich ein absoluter Lesespaß!
Cosy Crime in Schottland
Auf geht es in das idyllische Schottland, in eine Traumlocation direkt an der Küste, schöner könnte es eigentlich nicht sein. Die Journalistin Melody verliert ihrem Londoner Job und just in diesem Moment erfährt sie, dass ihre Tante verstorben ist und sie nun Besitzerin eines Bed & Breakfast an der schottischen Küste ist. Dort angekommen wundert sie sich über die teilweise vorherrschende Zurückhaltung ihr gegenüber. Sie verliebt sich aber in das Hotel (und vielleicht auch in den ein oder anderen Menschen) und nachdem sie den Geheimnissen ihrer Tante auf die Schliche gekommen ist, wundert sie nichts mehr. Auch nicht, dass sie doch nicht nur gestürzt war. Gemütlicher, sehr unterhaltsamer Krimi, der den Begriff „Cosy Crime“ definitiv verdienst. Von der ersten Seite an habe ich mich in der Geschichte wohlgefühlt und bin zusammen mit Melody auf Spurensuche gegangen, auch die Krimihandlung ließ keinen Wunsch offen. ja, es war nicht sehr blutig, aber der Täter konnte erst recht spät ermittelt werden. Mir hat der gut zu lesendes Krimi definitiv gefallen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.