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Erben auf Schottisch – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der Ostküste Schottlands

Mord & Breakfast

Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...

Ein Wohlfühl-Dorf-Destination-Krimi mit viel Schottlandatmosphäre und liebenswert-skurrilen Dorfbewohnern: Richard Osman meets Julie Caplin.

Mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whisky: sommerlicher Krimispaß aus Schottland.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44967-0
Erscheinungsdatum: 01.02.2026
1. Auflage
272 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Anne Gordon

Anne Gordon verschlug es nach dem Studium der Anglistik und Germanistik nach Großbritannien, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie im Londoner Stadtteil Ealing lebt und in einer Sprachschule Deutsch unterrichtet. Sie mag Tea und Scones sowie Wanderungen mit ihrem Hund, auf denen sie besonders gern über Kriminalfälle in schottischen Dörfern nachdenkt. 

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136 von 136 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.62 von 5 Sternen


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12 - 10 von 136 Leserstimme

doro-liest am 22.02.2026 08:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein cozy Krimi

Anne Gordon hat mit "Mord & Breakfast - Ein Fall für Melody Moss" einen temporeichen cozy Krimi geschrieben. Das Buchcover nimmt einen gleich stimmungsvoll mit an die Küste Schottlands, Cheddar der Hund und das gemütliche B&B sind auch mit abgebildet. Auf launige, unterhaltsame und doch spannende Weise erzählt die Autorin dann von den unfreiwilligen und dann doch motivierten Ermittlungen der Journalistin Melody Moss, die nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer Tante deren B&B, die Buldogge Cheddar und so einiges mehr erbt. In dem Buch tauchen regelmäßig verschiedene Charaktere auf, die von der Autorin so genau skizziert sind, dass sie mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten und Charaktereigenschaften die Handlung maßgeblich prägen und ich auch bei nur 270 Seiten deren Zusammenspiel bildhaft vor Augen habe. So liest sich das Buch wirklich flott und macht Laune, es passiert immer wieder etwas neues und ich fühle mich auf jeder Seite gut unterhalten. Ein Krimi der einen nicht gruselt sondern amüsiert mitfiebern lässt und sich schon ein bisschen wie Urlaub in Schottland anfühlt.

petraellen am 21.02.2026 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelungener Auftakt einer Cosy-Crime-Reihe mit viel schottischem Küstenflair

Mord & Breakfast von Anne Gordon ist ein gelungener Auftakt einer Cosy-Crime-Reihe mit viel schottischem Küstenflair, charmanten Figuren und einem raffiniert aufgebauten Rätsel. Nach dem Verlust ihres Jobs kommt für Melody Moss das Erbe des Bed & Breakfast „Coastal Inn“ in Seagull Bay gerade recht – doch vor Ort merkt sie schnell, dass der Tod ihrer Tante alles andere als ein tragischer Unfall gewesen sein könnte. Während sie versucht, das ramponierte Familienimage zu retten, stößt sie auf dunkle Dorfgeheimnisse, versteckte Motive und jede Menge Misstrauen. Besonders gelungen fand ich das atmosphärische Setting an der schottischen Ostküste: idyllische Landschaften treffen auf unterschwellige Spannungen, wodurch eine sehr dichte Stimmung entsteht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die kurzen Kapitel eignen sich perfekt für kleine Lesepausen, und der Plot führt einen immer wieder geschickt auf falsche Fährten. Auch wenn erfahrene Krimileser die Auflösung vielleicht erahnen können, bleibt die Geschichte durchgehend unterhaltsam und kurzweilig. Insgesamt ist „Mord & Breakfast“ eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die gemütliche Krimis mit Humor, Lokalkolorit und sympathischer Amateurdetektivin mögen.

bookwoman_enzkreis am 21.02.2026 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Leichte interessante Lektüre

Zuerst hatte mich das Buchcover angesprochen, im Nachhinein weiss ich, dass es Hinweise aus der Geschichte enthält. Die Inhaltsbeschreibung auf der Rückseite war dann auschlaggebend, dass ich das Buch lesen wollte. Die einzelnen Personen, sowie die Umgebung sind sehr gut beschrieben, so dass ich nach wenigen Seiten bereits mitten im Geschehen war. Nach und nach zeigt sich um was es in der Geschichte überhaupt geht. Alles vorab genannten Personen bekommen ihren Auftritt. Was habe ich mitgerätselt, Vermutungen angestellt, alles wieder verworfen, um dann total überrascht zu werden.Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ein "weglegen" des Buches war praktisch unmöglich. Im Moment haben wir hier tristes, regnerisches Wetter. Da brachte diese Lektüre eine große Portion Helligkeit. Mord & Breakfast ist das erste Buch einer geplanten Reihe um Miss Melody Moss. Ich persönlich freue mich auf Band 2.

lysan am 21.02.2026 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Überraschend...

Das Cover zeigt uns ein typisches schottisches Haus in typischer schottischer Landschaft... Es wirkt recht einladend und treibt die Deutlichkeit mit schottischer Flagge, Bommelmütze in Tartanoptik und blühenden Disteln geradezu auf die Spitze. Die Erwartungshaltung ist nicht wirklich hoch... Und da beginnt schon die positive Überraschung. Interessante Figuren, Enthüllungen, Wendungen... alles ein bisschen anders als gedacht und erwartet in Seagull Bay... Mir hat besonders die Entwicklung von Melody gefallen!!!Die Story ist interessant und nicht alltäglich, die Schlussfolgerungen sind logisch nachvollziehbar und es bleibt noch Raum für Entwicklungen (Bootsmotore, Arwen, Dean), denn es handelt sich ja hier um Teil 1....Leichte Lektüre, die fesselt und spekulieren lässt; anschauliche Beschreibungen... bei manchen Details hätte ich mir eine Ausweitung oder ein Wieder-Aufgreifen gewünscht (Kaffee).. aber da kommt ja noch mehr.Bis hierhin angenehme Lektüre!!!

kleines fuenkchen am 21.02.2026 13:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Cosy Krimi

Ein wunderschönes Cover zu einem Cosy Krimi.Anne Gordon nimmt uns mit nach England und erzählt uns von einer schönen Landschaft, netten, aber skurilen Menschen und von Melody Moss, die einBed & Breakfast, samt Bulldogge, von ihrer Tante Mabel geerbt hat.Melody kann sich nicht vorstellen, dort auf dem Land zu leben und das Erbe ihrer Tante anzunehmen.Aber es kommt alles anders als man denkt. Melody trifft ihren früheren Spiel-kamerad Dean wieder und der gefällt ihr gut.War Tante Mabels Tod wirklich ein Unfall? Melody, die Journalistin wittert gleichdas an der Geschichte was nicht stimmt.Es passieren lauter komische Sachen und die Menschen im Ort verhalten sich Melody gegenüber auch nicht wirklich nett.Sehr schöne Geschichte. Ich möchte am liebsten gleich Urlaub in dem Bed &Breakfast buchen.Freue mich schon auf den nächsten Band.

läuferbiene am 21.02.2026 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Guter Auftakt, spannend und unterhaltsam

"Mord & Breakfast. Ein Fall für Melody Moss (1)"geschrieben von Anne Gordon, Hörbuch gesprochen von Sandrine Mittelstädt, erschienen bei Der Audio Verlag GmbH im Februar 2026Melody Moss verliert ihren Job weg. Da kommt das Erbe des "Coastal Inn" in Seagull Bay gerade recht – theoretisch. Doch statt einer geliebten Tante Mabel findet Melody ein Dorf vor, das kollektiv aufatmet, dass die alte Dame endlich über die Klippe gegangen ist. Melody muss nicht nur einen Mord beweisen, sondern auch das ramponierte Image ihrer eigenen Familie aufpolieren.Das Setting an der schottischen Ostküste ist traumhaft beschrieben, doch unter der Oberfläche brodelt es. Anne Gordon hat den Kontrast zwischen der idyllischen Seagull Bay und der Boshaftigkeit der verstorbenen Mabel wunderbar geschrieben.Die Sprecherin Sandrine Mittelstädt ist toll, die Charaktere konnte ich gut auseinander halten. Die Stimmung und die Gefühle kommen sehr gut zur Geltung. Es war mir ein Vergnügen, ihr zu zuhören."Mord & Breakfast" ist eine Geschichte über Neuanfänge, dunkle Dorfgeheimnisse und die Frage, wie gut man seine Verwandtschaft eigentlich kennt. Der Plot ist clever konstruiert und führte mich geschickt an der Nase herum, bis die Klippen von Seagull Bay ihr letztes Geheimnis preisgeben.Sehr zu empfehlen für Krimifreunde, die Cosy Crime mögen.

nancy0705 am 21.02.2026 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Cozy Crime mit Küstenflair

In „Mord & Breakfast. Ein Fall für Melody Moss“ von Anne Gordon wird die Londoner Journalistin Melody Moss durch eine Intrige ihren Job los — ein harter Einschnitt, der sie völlig unvorbereitet trifft. Umso überraschender kommt der Anruf eines Notars: Ihre Tante Mabel ist verstorben und hat Melody ihr gesamtes Vermögen hinterlassen, darunter ein kleines Bed & Breakfast im schottischen Küstenort Seagull Bay. Doch vor Ort stellt sich schnell heraus, dass Mabels Tod alles andere als ein tragischer Unfall gewesen sein könnte. Während Melody beginnt nachzuforschen, stößt sie auf ein Dorf voller Geheimnisse und merkt bald, dass hier kaum jemand ein reines Gewissen hat.Ich bin mit großen Cozy-Crime-Erwartungen in dieses Buch gestartet und wurde in vielerlei Hinsicht wirklich gut unterhalten. Der größte Pluspunkt war für mich ganz klar das Setting. Seagull Bay ist einfach traumhaft beschrieben. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die salzige Meeresluft zu riechen und durch die kleinen Gassen dieses gemütlichen Küstenörtchens zu schlendern. Die schottische Atmosphäre ist wirklich großartig, sowohl landschaftlich, aber auch vom Dorfgefühl her. Besonders das kleine B&B hat sofort diesen typischen Cozy-Charme versprüht, den ich mir erhofft hatte.Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und leicht, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Anne Gordon versteht es gut, Humor und Spannung zu verbinden, ohne dass es bemüht wirkt. Was mir besonders gefallen hat, waren die Perspektivwechsel zwischendurch. Immer wieder bekommt man Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Dorfbewohner. Das macht die Figuren deutlich nahbarer und verleiht der Geschichte eine schöne Tiefe. Ich kann mir aber vorstellen, dass das für manche Leser etwas verwirrend sein könnte. Ich persönlich mochte dieses Stilmittel jedoch sehr.Melody selbst ist eine sympathische Protagonistin mit genau der richtigen Mischung aus Neugier, Sturheit und journalistischem Spürsinn. Ihre Art zu ermitteln wirkte auf mich glaubwürdig und nicht überzogen. Toll fand ich zudem die leise, unterschwellige Entwicklung zwischen ihr und dem Gärtner Dean. Die romantischen Anklänge bleiben angenehm im Hintergrund und überlagern die Krimihandlung nicht. Genau so mag ich das. Da ist definitiv noch Potenzial für die Folgebände.Die Nebenfiguren sind ohnehin ein echtes Highlight. Das Dorf wirkt bevölkert von skurrilen, vielschichtigen Persönlichkeiten, bei denen man schnell merkt: Hier verbirgt jeder etwas. Dieses langsame Aufdecken der Geheimnisse hat mir richtig gut gefallen. Der cozy Schein der Idylle bekommt dadurch immer wieder feine Risse. Besonders amüsant fand ich übrigens die Bulldogge Cheddar. Auch wenn er keine übergeordnete Rolle spielt, hat er mit seiner warmherzigen, knuffigen Art sofort mein Herz erobert.Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits betrifft die Spannungskurve der Ermittlungen. Insgesamt hätte es für meinen Geschmack noch etwas nervenaufreibender sein dürfen. Gerade zum Ende hin wurde vieles recht schnell und ziemlich reibungslos aufgelöst. Hier hätte ich mir mehr Konflikt, vielleicht noch eine überraschende Wendung oder etwas mehr Ermittlungsdruck gewünscht. Trotzdem hat die Auflösung grundsätzlich funktioniert und war schlüssig.FazitAlles in Allem habe ich das Buch sehr gern gelesen. Es punktet mit einem wunderschönen Setting, liebenswert-skurrilen Figuren und einer angenehm cozy Atmosphäre. Einfach ein warmherziger, unterhaltsamer Wohlfühlkrimi mit schottischem Flair. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, Melody Moss in weiteren Fällen zu begleiten.

lieberlesen21 am 20.02.2026 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender Wohlfühlkrimi im schottischen Hochland

„Mord & Breakfast“ ist der Auftakt einer Cozy Krimireihe, die in Schottland spielt. Melody Moss ist eine junge Ermittlerin, ursprünglich aus London, die von ihrer Tante Mabel Moss ganz unverhofft ein Bed & Breakfast im schottischen Hochland geerbt hat. Als gelernte Journalistin möchte sie natürlich herausfinden, wie das mit dem Tod ihrer Tante wirklich war und warum sich manche Dorfbewohner so seltsam ihrer Tante gegenüber verhalten haben.Hat etwa die Nachbarin etwas mit dem (unnatürlichen) Tod zu tun? Oder ein anderer, der manchmal skurril wirkenden Personen? War es doch ein Unfall?Der Leser/die Leserin wird also ins schottische Hochland gedanklich versetzt und kann miträtseln und eigene Theorien aufstellen. Es bleibt richtig spannend bis zum Schluss und das Geschehen hat auch einige Wendungen.Das Cover passt wunderbar und zeigt ein Haus an der schottischen Küste mit einer Bank, auf die jeder gerne gesessen wäre, um den Ausblick aufs Meer zu genießen.Der Schreibstil ist richtig gut lesbar. Es macht Spaß, im Roman zu lesen und man kommt gut vorwärts.Sehr gut, finde ich, dass am Anfang ein Personenverzeichnis aufgeführt ist. Das macht die Orientierung einfach leichter, wenn eine neue Person im Roman erscheint oder wenn man nicht mehr genau weiß, wer diese gerade erwähnte Person ist.Empfehlenswert für alle, die gerne Cozy Crime mit Wohlfühlatmosphäre mögen und lesen und sich dabeigerne bei einer Tasse Tee entspannen möchten.

pink am 20.02.2026 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unterhaltsam

Melody ist Journalistin um lebt in London. Völlig überraschend wurde ihr gekündigt, doch noch am gleichen Tag erreicht sie die Nachricht, dass ihre Tante Mabel ihr eine Bed&Breakfast Pension an der schottischen Küste vererbt hat. Nicht gerade begeistert fährt sie dorthin, aber da gerade arbeitslos , ist eine Immobilie vielleicht finanziell nicht zu verachten, aber eigentlich will sie schnell wieder nach London zurück.Aber das Erbe ist daran geknüpft, die Pension weiterzuführen. Sie läßt sich zuerst einmal darauf ein, zumal ihr der idyllische Ort, den sie noch aus der Kindheit kennt, gut gefällt.Sie entdeckt, dass ihre Tante nicht sehr beliebt war und entdeckt nach und nach Geheimnisse, die ihre journalistische Neugier herausfordern. Außerdem erscheint ihr der Tod von Mabel kein Unfall gewesen zu sein.Da die Polizei wenig Lust hat, hier zu ermitteln, stellt sie selber Nachforschungen an. Und da gibt es eine Reihe Verdächtige.Ein weniger nervenaufreibender Krimi, vielmehr ein stimmungsvoller Wohlfühlkrimi mit zauberhaftem Ambiente, was das Cover schon ahnen läßt. Dennoch ist der Krimi interessant und spannend, mit skurrilen und sympathischen Figuren. Auf jeden Fall kurzweilig und mit Humor gewürzt, eine gemütliche Lektüre, vielleicht nicht so interessant für diejenigen, die Nervenkitzel mögen.

gittenen bücherfresserchen am 20.02.2026 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schottischer cosy crime

Ich finde es klasse , dass der Cosy crime an der Ostküste Schottlands spielt, ein wundervolles Setting . Ich war ein paar mal in Schottland und wir haben uns an der Ostküste bei Aberdeen die Burgruine Dunnattor Castle in Verbindung einer Steilküstenwanderung angeschaut. Ich musste schon bei der Vorstellung der Pesonen schmunzeln, da blitzte schon ein gewisser Humor durch. Melody ist nicht gerade eine Premium Journalistin, aber das weiß sie selbst, sie ist in gewisser Weise durch die Zeitung limitiert. Sie hat jedoch Ambitionen zur anspruchsvollen Journalistin, macht sich aber auch ein bisschen was vor. Ich hatte auch den Eindruck, dass sie sich in manchen Situationen durch eine gewisse Naivität / Ungeschicktheit selbst reinreitet. Sie ist jedoch recht gut in Recherche , die hauptsächlich durch ihre hartnäckigkeit zum Erfolg führt, das muss ich ihr lassen . Es war spannend zu sehen, wie sie sich doch in einer anderen Umgebung bewähren konnte . Mir gefiel der starke Kontrast der "harten" Londonder Arbeitwelt und der cosy Schottland Atmosphäre in die sie durch das Erbe ihrer Tante wechselte. Es wurde dabei kein Klischee ausgelassen, besonders wenn es darum ging sie als Städter hinzustellen. Ich war gespannt ob sie sich verändern wird , oder ich ging eigentlich davon aus. Was auch gut war , denn zu Anfangs war sie mir nicht wirklich sympathisch. Ausser Dean war mir eigentlich keiner sympathisch, was es nicht so einfach beim Mordrätseln machte, abgesehen davon , dass keiner Marbel so richtig leiden konnte. Man merkte schnell ,dass fast jeder so seine Geheimnisse hatte...Es war eine unterhaltsame Geschichte in toller Atmosphäre. Stilistisch keine Meisterleistung ,aber Alles in Allem ein wirklich gemütlicher Krimi. Ich kann mir gut vorstellen ,dass ich den nächsten Melody Fall ,der im März nächste Jahres heraus kommt, lesen werde.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

ntv.de
›Mord & Breakfast‹ ist das, was man ein Gute-Laune-Buch par excellence nennt. Als Leser will man... das Werk von Anne Gordon nicht mehr aus der Hand legen, wenn man begonnen hat, es zu lesen. mehr weniger

30.08.2026

Frau von Heute
Humorvoll und überraschend wendungsreich - ein vielversprechender Auftakt einer sommerlichen Cosy-Cr...ime Reihe. mehr weniger

24.04.2026