Nightweaver
Der Romantic Fantasy Bestseller aus den USA: Fluch der Karibik meets Downton Abbey
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Nightweaver
Ich weiche nicht zurück, als seine Lippen meinen Handrücken berühren, und die Welle der Ruhe strömt durch meine Hand, warm und angenehm. Er sieht zu mir auf und in seinen grünen Augen tanzen goldene Feuerfunken. »Verzeih mir, ich habe nicht nach deinem Namen gefragt.«
Eine stürmische Nacht im Westlichen Meer, eine dramatische Seeschlacht: Bei einem überwältigenden Angriff wird Asters geliebter Bruder Owen von einem Nightweaver ermordet. Die Nightweaver sind ursprünglich heilige Wesen aus einem höheren Reich und mit ungezähmter Macht über die Elemente verflucht. Seit sie vor sechshundert Jahren die Kontinente für sich beanspruchten, haben sie das Meer immer in Frieden gelassen, sodass die hohe See als sicherer Zufluchtsort für die Menschheit geblieben ist – auch für die siebzehnjährige Aster und ihre Familie. In dieser Nacht verliert Aster nicht nur ihr Zuhause und ihren Bruder, sondern muss auch erkennen, dass es Monster gibt, die schlimmer sind als Nightweaver, schlimmer als ihre schrecklichsten Albträume. Sie verschlingen Menschen und stehlen ihre Seelen. Die Familie wird gefangengenommen, doch statt sie ihrem Schicksal als Sklaven zu überlassen, verspricht ein gut aussehender Nightweaver namens Will ihnen Schutz und Arbeit auf seinem prunkvollen Anwesen. Aster hat geschworen, dass sie alles tun wird, um den Tod ihres Bruders zu rächen, auch wenn sie sich dazu vielleicht mit ihrem größten Feind verbünden muss. Aber kann sie dem mysteriösen Nightweaver Will wirklich vertrauen?
Düster, gefährlich, spannungsgeladen und mit dem gewissen Knistern – Perfekter Romantic-Fantasy-Lesestoff mit den Tropes forbidden love, enemies to lovers, forced proximity, morally grey heroes
Alle Bände der Nightweaver Saga:
Band 1: Nightweaver
Band 2: Starchaser
Band 3: Cursebreaker (erscheint im Herbst 2026)
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Bibliografische Daten
1. Auflage
R. M. Gray
R. M. Gray lebt mit ihrem Mann und ihren zwei riesigen Hunden in Texas und liebt es, Geschichten über Piraten, Magie, Mystisches und alles Fantastische zu schreiben. Sie ist eine selbst ernannte Expertin im Pfeifen und eine gewissenhafte Lichtschwert-Sammlerin; sie verbringt ihre Tage damit, zu viel Earl-Grey-Tee zu trinken, alte Cartoons wieder und wieder anzuschauen und sich neue Wege auszudenken, wie sie Lesenden das Herz brechen kann.
Doris Attwood
Doris Attwood ist Diplom-Übersetzerin. Nach ausgedehnten Reisen durch Neuseeland und Kanada nach ihrem Studium arbeitet sie nun seit vielen Jahren als freiberufliche Übersetzerin. Am liebsten übersetzt sie Kinderbücher und YA-Romane, aber auch Filmuntertitel, Drehbücher und Reiseführer. In ihrer Freizeit liest sie gern, genießt auf Trekking- und E-Bike-Touren mit ihrem Mann die Natur oder erkundet mit Freund:innen auf Städtetrips die nähere und weitere Umgebung.
4 - 10 von 97 Leserstimme
Fantasy auf hoher See
Als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, musste ich einfach einen Blick auf den Klappentext werfen. Und anders als so viele andere Fantasy-Bücher auf dem Markt versprach dieses einmal etwas ganz anderes: eine Fantasy-Story auf hoher See!Spoiler: so viel See war dann leider doch gar nicht dabei - da hätte ich mir einfach etwas mehr gewünscht. Immerhin war es genau das, was mich so fasziniert hat. Aber: Das World Building und der Schreibstil der Autorin sind wirklich gelungen! Man fühlt sich sehr in die Story und Szenen hineinversetzt. Hier und da hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass alles "ein bisschen zu schnell passiert", aber vielleicht ist das auch nur mein Eindruck.Ich finde die Charaktere im Buch interessant, authentisch und man verfolgt sie gerne. Die Protagonistin, Aster, finde ich zeitweise aber etwas anstrengend - ohne genau benennen zu können, warum. Die Tropes sollte man sich vorher unbedingt durchlesen. Ich halte es für möglich, dass das nicht jedermanns Sache ist. Meiner Meinung nach wurde hier ein solides Fantasy-Werk geschaffen, auf dessen Fortsetzung ich auch sehr gespannt bin und welche ja in Kürze erscheinen soll - in ebenso schönem Cover!
Piraten-Fantasy mit Gothic-Vibes
Ich bin die, die sie fürchten. Ich bin das Monster im Dunkeln. Ich bin das Jüngste Gericht.Mei, was fand ich diese Story toll. Ich habs geliebt!Warum dann nur 4 Sterne? Weil man ein Buch auch lieben kann, wenn es noch kleinere Schwächen aufweist.Ich denke, den Klappentext muss ich hier nicht abtippen, den kann man ja nun wirklich überall nachlesen.Dafür beginnen wir mit dem Cover. Denn diesem wird kein einziges Produktbild gerecht. Die Bilder sind viel zu überbelichtet. Denn das Blau der Motive ist mitnichten so hell. Dieses richtig dunkle blau, hebt sich nämlich lediglich durch die Metallicoptik vom schwarzen Hintergrund ab. Das sieht so edel aus und fängt den düsteren Vibe der Geschichte perfekt ein. Entsprechend passt auch der Farbschnitt sehr gut dazu. Und jaaaa, die Motive haben alle ihre Bedeutung und Daseinsberechtigung.Und die Geschichte? Hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das Worldbuilding, dass Menschen nur auf dem Meer sicher vor den Nightweavern sind und somit zu Piraten werden müssen um nicht in deren Fänge zu geraten. Dann das Anwesen, auf dem Will Aster und ihrer Familie Schutz bietet? Es ist alles so schön düster und strahlt richtige Gothic-Vibes aus. Ich liebe das.Den Schreibstil mochte ich sehr. Es war spannend, die Beschreibungen waren mega, aber nicht zu viel und das im Gesamten ließ mich einfach nur so durch die Seiten fliegen.Bei den Charakteren wird es schon etwas schwieriger. Die sind denke ich der Knackpunkt der Geschichte, der dafür sorgt, dass man sie entweder mag oder eben nicht.Und ja, hier gibt es durchaus Schwächen. Aster ist kompliziert und weitaus weniger erwachsen, als sie selbst von sich denkt. Sie ist oft zickig/bockig und manchmal auch durchaus nervig. Sie springt etwas zu sehr in ihren Extremen. Trotzdem mochte ich sie recht gerne. Will ist eben geheimnisvoll. Und seine Reaktionen sind nunmal einfach dem Umfeld, deren Erwartungen und Ansprüchen und seiner Erziehung geschuldet. Er passt meiner bescheidenen Meinung nach gut ins Bild. Was auch für seine Familie gilt. Hier kommen Gefühle rüber, werden von ncher Person auch entsprechend ausgelebt, von anderen ihres Status wegens eben zurückgehalten. Aber das hat alles seine Richtigkeit. Wir befinden uns hier in sowas ähnlichem wir einem Regency Setting, da muss das so sein.Was ich aber eben leider alles nicht von Asters Familie behaupten kann. Hier kommen absolut keine Gefühle rüber. Als wäre die ganze Sippe völlig gefühlskalt oder -resistent. Das passt so gar nicht zum Rest irgendwie und macht es manchmal dann durchaus etwas schwieriger dem Ganzen sinnvoll zu folgen.Nichtsdestotrotz hat mich der Fortgang der Geschichte absolut überzeugt. Auch wenn der große Plottwist am Ende absolut nicht mehr überraschend war. Mir hat NIGHTWEAVER alles in allem wahnsinnig gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf Band 2, der unter der Flagge STARCHASER bereits am 26.03.2026 erscheinen wird.
brutal, magisch & fesselnd
Schon die ersten Seiten haben mich komplett abgeholt. Wir starten mitten in einem Kampf auf einem Piratenschiff, kein langes Vorgeplänkel, kein langsames Antasten, stattdessen sofort Spannung, Chaos, Emotionen. Ich war direkt drin und habe von Anfang an mitgefiebert.Aster als Protagonistin mochte ich sofort. Sie ist mutig, stark, aber keineswegs perfekt und genau das macht sie so nahbar. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Loyalität und ihre Bindung an das Piratenleben haben sich für mich sehr authentisch angefühlt. Auch wenn das Piratensetting recht schnell in den Hintergrund rückt, bleibt es doch stets präsent. Mich hat es überhaupt nicht gestört, dass wir relativ schnell mehr Zeit an Land verbringen. Wer allerdings eine reine Piratenabenteuer-Story erwartet, könnte hier etwas enttschäuscht werden.Das Worldbuilding hat mir unglaublich gut gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und lebendig, ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Besonders das Magiesystem fand ich spannend. Es fühlt sich frisch an und hebt sich von vielem ab, was ich im Fantasybereich bisher gelesen habe. Auch die magischen Wesen und die Idee dahinter waren kreativ und atmosphärisch gut umgesetzt.Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Charaktere. Durch die große Familie mit ihren neun Geschwistern gibt es viele Nebenfiguren und trotzdem bekommt jede einzelne genug Raum, um sich eigenständig und greifbar anzufühlen. Die Dynamik innerhalb der Familie ist nicht perfekt, sondern komplex und das macht das Ganze nur noch realistischer. Ich mochte es total gerne so viele Charaktere in der Story zu haben. Auch die Liebesgeschichte mit Will hat mir sehr gut gefallen. Die Annäherung ist eher ruhig und sachte erzählt, aber genau das hat für mich wunderbar gepasst. Es fühlte sich organisch an und nicht überstürzt.Das Buch scheut sich nicht vor Brutalität und das mochte ich sehr. Gerade in einem "Piratensetting" hätte alles andere fast unecht gewirkt. Zwar hatte die Handlung in der Mitte auch mal etwas ruhigere Passagen, doch diese waren wichtig für die Charakter -/ Storyentwicklung. Und selbst in diesen Momenten blieb eine unterschwellige Spannung erhalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen.Die Enthüllungen am Ende haben mich persönlich nicht völlig überrascht. Wenn man aufmerksam liest, lassen sich einige Entwicklungen erahnen. Aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Es war eher dieses Miträtseln und warten auf einen weiteren Hinweis, um zu erfahren, ob man mit seinen Vermutungen wirklich richtig liegt. Das Ende ist hier recht angenehm. Kein extrem fieser Cliffhanger und unendlich viele offene Fragen. Man wird nicht völlig im Dunkeln gelassen, bekommt einen runden Abschluss und trotzdem bleiben genug offene Fäden, um unbedingt Band 2 lesen zu wollen.Für mich war Nightweaver eine durchweg spannende, atmosphärische und emotional packende Fantasy-Story mit starken Figuren und einer faszinierenden Welt! Ich freue mich auf Band 2!
Steiniger Weg zu einem genialen Finale
Nightweaver hat mich mit seinem düsteren Setting und der Mischung aus Seefahrer-Atmosphäre und Magie sofort neugierig gemacht. Eine Piratin, ein Angriff auf offener See und eine Welt, in der übernatürliche Wesen die Macht übernommen haben – das klang nach genau der Art von Buch, das ich gern lese. Schnell wird deutlich, dass diese Welt nicht nur magisch, sondern auch brutal und blutig ist.Der Einstieg fiel mir allerdings nicht leicht. Man wird direkt mitten ins Geschehen geworfen, was ich grundsätzlich sehr mag. Hier prasseln jedoch von Beginn an viele Informationen, Namen, Hintergründe und Zusammenhänge auf einen ein. Neue Figuren treten auf, politische Strukturen werden angerissen, verschiedene Kreaturenarten eingeführt – und das alles in einem Tempo, das mir kaum Zeit ließ, die Welt wirklich zu greifen. Dieses Gefühl zog sich leider durch weite Teile des Buches: Es passiert viel, ständig kommen neue Aspekte hinzu, und ich war häufig mehr damit beschäftigt, alles gedanklich zu sortieren, als emotional in der Geschichte anzukommen.Das Worldbuilding ist ohne Frage großartig aber auch extrem dicht. Die Nightweaver haben was von Vampiren, funktionieren jedoch nach eigenen Regeln. Dann erfährt man noch mehr über die Strukturen in der Gesellschaft und erhält Infos zu zahlreichen weiteren Wesen. Die Welt ist groß, komplex und voller Ideen – für mich jedoch stellenweise fast zu groß für einen Auftaktband. Mit der Einführung zusätzlicher Fabelwesen wurde die Welt noch einmal erweitert. Das war einerseits spannend, verstärkte bei mir aber auch das Gefühl, dass ohnehin schon sehr viele Elemente gleichzeitig Platz finden mussten.Aster erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, was eigentlich eine gute Voraussetzung für Nähe ist. Doch durch die enorme Dichte an Ereignissen und Informationen blieb für mich wenig Raum, eine echte Bindung zu ihr aufzubauen. Hinzu kommt, dass es viele Figuren gibt, die parallel eine Rolle spielen, sodass ich irgendwann kaum noch auseinanderhalten konnte, wer gerade welche Position einnimmt.Auch die zwischenmenschlichen Dynamiken haben mich nimur teilweise berührt. Zu Beginn entwickelt sich eine zarte romantische Verbindung, die aber irgendwann – aufgrund der Entwicklungen in der Handlung - in den Hintergrund rückt, und im Laufe der Handlung für mich auch nicht mehr wirklich nachvollziehbar war.Der Weg zum Finale war für mich insgesamt etwas steinig. Erst im letzten Drittel fand die Geschichte für mich ein Tempo, das sich stimmig anfühlte: Auflösungen, klarere Entwicklungen und ein besseres Gleichgewicht zwischen Spannung und Erklärung. Trotzdem blieb eine gewisse Distanz, weil ich über weite Strecken eher versucht habe, die komplexe Welt zu verstehen, als mich wirklich auf die Figuren einlassen zu können. Eine geheime Identität habe ich zudem recht früh durchschaut, was einen späteren Überraschungsmoment etwas abgeschwächt hat.Trotz aller Kritik möchte ich betonen, dass hier viel Kreativität und stimmige Ideen spürbar sind. Die Welt ist vielschichtig, düster und voller Möglichkeiten – vielleicht sogar so sehr, dass sie mir zeitweise über den Kopf gewachsen ist. Ich bin neugierig, wie sich die Geschichte in den Folgebänden weiterentwickelt und ob dort mehr Raum für Vertiefung und emotionale Bindung entsteht.Fazit:Nightweaver bietet eine komplexe, ideenreiche Fantasywelt mit düsterer und blutiger Atmosphäre und romantischen Elementen. Für mich war der Auftakt jedoch stellenweise zu dicht und überladen, wodurch es mir schwerfiel, wirklich einzutauchen. Im letzten Drittel zeigt die Geschichte deutlich ihr Potenzial – und macht mich dann doch ziemlich neugierig darauf, wie es weitergeht.(3,5 Sterne mit Tendenz nach oben)
Spannend, auch wenn noch vieles ungesagt ist
Die Menschen wurden vor Jahrzehnten vom Land vertrieben und zogen aufs Meer, wohin die mächtigen Nightweaver nicht hingelangen. Auch die junge Piratin Aster lebt mit ihrer Familie auf einem Schiff. Doch eines Tages gibt es einen schlimmen Angriff und sie werden ans Land verschleppt, wo sie sich den Nightweavern stellen müssen. Doch Aster erkennt schnell, dass ihr bisheriges Wissen über die anderen Wesen nur sehr oberflächlich war. Die Storyline gefällt mir insgesamt sehr gut. Es ist eine gute Mischung aus Piratengeschichte und Fantasy. Doch auch einige detaillierte Gewaltszenen kommen vor. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und die Handlung spannend. Das Worldbuilding ist interessant und gut verständlich erklärt, jedoch insgesamt auch nicht sehr weit ausgebaut. Es kristallisiert sich nur sehr langsam heraus, warum Aster und ihre Familie, die eigentlich Piraten sind, verschont werden und warum die Nightweaver Interesse an ihnen haben. Obwohl sie Menschen sind, erhalten sie besondere Privilegien. Die Verbindung zwischen Will und Aster ist schwer zu deuten. Einerseits ist eine Beziehung zwischen Nightweaver und Menschen verboten und doch setzen sie sich jede Nacht darüber hinweg und verbringen viele Stunden miteinander, auch wenn sie nur reden. Die Romance kann ich dabei leider nicht so gut greifen. Weiterhin kommen ganz langsam immer mehr Besonderheiten ans Tageslicht, doch es bleibt auch viel Ungesagtes übrig. Ich werde die Trilogie auf jeden Fall weiter verfolgen, da ich gern erfahren würde, wie es mit Aster weitergeht.
Forbidden Love, Morally Grey Heroes und ein Hauch Murder Mystery
Nightweaver von R. M. Gray ist eine packende, düstere, atmosphärische Fantasy Geschichte mit Piraten, blutrünstigen Monstern und Tropes wie forbidden Love, morally grey heroes und einem Hauch Murder Mystery. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen - deshalb 5/5 ⭐️.Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor langer Zeit wurden die Menschen von den Nightweavern vom Festland auf die Meere vertrieben, seither herrschen die Nightweaver, verbreiten Grauen und Schrecken - das ist zumindest das, was Aster ihr Leben lang zu hören bekommt. Doch als das Schiff ihrer Familie von Nightweavern angegriffen wird, ändert sich nicht nur ihr Leben von einem Schlag auf den anderen, sondern auch ihr Glaube an die Welt. Nicht alle Nightweaver scheinen böse sein und so beginnt Asters neue Geschichte. Das Setting und das Worlbuilding hat mir sehr gut gefallen, ich mochte das Magiesystem, die mystischen und magischen Wesen und zwischenmenschliche Beziehungen. Dadurch, dass die Geschichte aus Asters Sicht erzählt wird, lernt man Stück für Stück die richtige Welt kennen, es werden unglaublich viele Geheimnisse gelüftet während die Geschichte voranschreitet, was mir besonders gut gefallen hat.Im Allgemeinen wurde immer eine gewisse Grundspannung gehalten, wodurch man das Buch kaum niederlegen konnte. Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Am Ende gab es dann noch mal einige Plot-Twists, von denen ich zwar den einen oder anderen ein wenig vorhersehen konnte, aber trotzdem eine gewisse Überraschung in mir ausgelöst haben. Die Geschichte endet relativ abgeschlossen, was ich sehr gut finde. Die meisten Fragen sind geklärt, sodass man aber auch eine gute Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte und aufgrund dessen freue ich mich auch schon sehr auf Band 2, weil ich unbedingt wissen möchte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Als "Fluch der Karibik" würde ich es eher nicht bezeichnen
Sagen wir mal so, diese "Fluch der Karibik" meets "Downtown Abbey" Bezeichnung im Klappentext und das Cover haben mich irgendwie davon überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss und nein, ich habe es nicht bereut aber die Floskeln finde ich eher fehl am Platz da ich diese Vibes überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Der kleinste Teil des Buchs findet auf dem Wasser statt und manchmal fand ich die Protagonistin mit ihrem...."ich bin eine Piratin" ziemlich nervig. Allerdings hat mir der Weltenaufbau sehr gefallen und das ganze System ist auch ziemlich komplex. Das hat dann dafür gesorgt, dass ich doch bis zum Schluß gelesen habe und obwohl auch das Ende ein wenig vorhersehbar war ist dann doch wieder ein Cliffhanger gewesen mit dem ich nicht gerechnet habe und daher werde ich dann wohl auch zum zweiten Teil greifen wobei meine Bewertung eher eine gutgemeinte 3,5 Sternebewertung ist.
Richtig starken Grundstimmung
Nightweaver“ war für mich ein Buch mit einer richtig starken Grundstimmung. Düster, geheimnisvoll und stellenweise fast schon melancholisch – genau die Art von Fantasy, die mehr über Atmosphäre als über Daueraction funktioniert.Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding. Die Welt fühlt sich dunkel, gefährlich und gleichzeitig faszinierend an. Man merkt, dass hier viel Wert auf Stimmung gelegt wurde, und das hat mich schnell hineingezogen. Auch die Idee hinter der Magie und den Mächten im Hintergrund fand ich spannend und gut umgesetzt.Die Hauptfigur ist nicht perfekt – und genau das macht sie interessant. Ihre inneren Konflikte wirken glaubwürdig, auch wenn ich mir emotional an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe oder Nähe gewünscht hätte. Die Beziehung(en) entwickeln sich eher langsam, was grundsätzlich gut passt, aber zwischendurch hat mir ein kleines bisschen mehr Intensität gefehlt.
Tolle Atmosphäre 💙✨
Schon beim Auspacken war ich hin und weg: Cover und Farbschnitt sind ein absoluter Hingucker! Ich war sofort verliebt & das Beste ist, dass beides auch wirklich perfekt zur Geschichte passt 💙✨Der Einstieg war für mich allerdings etwas holprig, weil ich mich erst einmal in der Welt und den vielen neuen Eindrücken zurechtfinden musste. Doch mit jedem Kapitel hat mich das magische Setting mehr in seinen Bann gezogen und die Atmosphäre wurde immer stärker ✨Mit Aster hatte ich leider so meine Schwierigkeiten. Ich bin emotional nicht richtig mit ihr warm geworden. Teilweise war mir ihr Verhalten zu sprunghaft und stellenweise auch ziemlich verbissen, was sie für mich öfter eher anstrengend als greifbar gemacht hat 😅Dafür konnte mich die Stimmung des Buches total abholen: diese düstere, fast schon geheimnisvolle Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen – und das überraschende Ende hat für mich nochmal einiges ausgerissen! 💙✨Ein Highlight war es für mich zwar nicht, dafür hat am Ende der Funke ein bisschen gefehlt. Trotzdem ein spannendes Fantasy-Buch mit einer richtig schönen Mischung aus magischer Welt und düsterer Atmosphäre 💙
Tolles Buch
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich so oft nicht wusste, was ich fühlen soll.Nightweaver zieht einen von der ersten Seite in eine dunkle, magische Welt voller Macht, Geheimnisse und unterschwelliger Bedrohung. Nichts ist eindeutig. Niemand ist nur gut oder nur böse. Und genau dieses Grauzonen-Gefühl hat mich komplett gepackt.Für mich ist es ganz klar Fantasy mit starkem Romance-Anteil. Die Emotionen stehen im Mittelpunkt – dieses Knistern, dieses Schwanken zwischen Vertrauen und Zweifel, zwischen Anziehung und Gefahr. Ich war emotional dauerhaft aus dem Gleichgewicht – und wollte trotzdem immer weiterlesen.Besonders stark fand ich die innere Zerrissenheit der Protagonistin. Dieses Ringen mit sich selbst, mit Erwartungen, mit der eigenen Dunkelheit – das hat sich intensiv und echt angefühlt.Das Ende war nicht schockierend um des Schocks willen, sondern stimmig. Es hat sich richtig angefühlt – auch wenn ich kurz einfach nur dasaß und alles sacken lassen musste.Ein kleiner Wunsch bleibt: Für eine Piratengeschichte hätte ich gern noch mehr Salzluft und offene See gespürt.Kein Highlight für mich – aber ein starkes, atmosphärisches Buch, das emotional unter die Haut geht und definitiv neugierig auf Band 2 macht.