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Band 7

Band 7 der furiosen Oxen-Reihe

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Er glaubt seinen mächtigsten Gegner besiegt, doch das Böse lässt sich nicht auslöschen
Oxen. Interregnum

Der siebte Band der erfolgreichen Thriller-Serie! Für alle Fans von Skandinavien-Krimis und Leser*innen von Stieg Larsson, David Lagercantz und Jussi Adler-Olsen.

Oxen und Franck müssen sich einer schockierenden Wahrheit stellen: Dunkle Mächte treiben den Wiederaufbau des Danehof voran. Mossman bittet die beiden um einen letzten Showdown mit dem mächtigen Geheimbund. Doch als einer der neuen Anführer tot aufgefunden wird, erkennen sie viel zu spät, dass ihre Ermittlungen längst eine Kettenreaktion vernichtender Ereignisse in Gang gesetzt haben.


Alle Bände der Niels-Oxen-Reihe:

Band 1: OXEN. Das erste Opfer

Band 2: OXEN. Der dunkle Mann

Band 3: OXEN. Gefrorene Flammen

Band 4: OXEN. Lupus

Band 5: OXEN. Noctis

Band 6: OXEN. Pilgrim

Band 7: OXEN. Interregnum

 

Von Jens Henrik Jensen sind bei dtv außerdem die skandinavischen Thriller-Serien SØG und EAST erschienen.

Bibliografische Daten
EUR 17,00 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26446-4
Erscheinungsdatum: 15.01.2026
1. Auflage
608 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Gabriele Haefs und Christel Hildebrandt
Autor*innenporträt
Jens Henrik Jensen

Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u.a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung ›Jydske Vestkysten‹ tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben. Sein Debütroman ›Wienerringen‹ erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanski-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Mit seiner aktuellen Serie um den traumatisierten Ex-Elitesoldaten Niels Oxen wurde er zum Shootingstar der internationalen Krimiszene und eroberte auch in Deutschland sofort die Top 5 der SPIEGEL-Bestenliste. Jens Henrik Jensen ist Gewinner des Danish Crime Award.

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Übersetzer*innenporträt
Gabriele Haefs

Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Nordistik in Bonn und Hamburg. Für ihre Übersetzungen aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Gälischen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk.

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Übersetzer*innenporträt
Christel Hildebrandt

Christel Hildebrandt, geboren 1952, studierte Germanistik und Soziologie und promovierte in deutscher Literaturwissenschaft. Sie machte ihr Hobby zum Beruf und übersetzt seit mehr als zwölf Jahren aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen. 

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29 von 29 Leserstimmen


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mel3003 am 01.01.2026 17:01 Uhr
Gnadenlos spannend

Mossmann, der Chef des dänischen Geheimdiensts PET, möchte den Rest seiner Interims-Amtszeit nutzen, um das Aufleben des Geheimbunds Danehof zu verhindern. Dafür involviert er Margarethe Franck und den hochdekorierten Jägersoldaten Niels Oxen. Der Tod des als verdächtig eingestuften Generalstaatsanwaltes Eilertsen macht die Nachforschungen dringlicher als gedacht. Zur Unterstützung ist auch Sally Finnsen wieder dabei. Im Fokus steht zudem der Tod zweier chinesischer Stunden. Der neue Band Oxen ist genau so gut wie erwartet. Die Handlung ist trotz der Länge von fast 600 Seiten extrem spannend, geheimnisvoll und hochaktuell. Dafür sorgen Machtkämpfe, Verschwörungen und skrupellose Gegner. Oxen, Franck und Mossmann sind interessante und vielschichtige Charaktere. Ich würde empfehlen, auch die vorherigen Bücher der Reihe zu lesen, da wirklich die gesamte Reihe ein Highlight ist und nicht verpasst werden sollte. Für Leser ohne Kenntnis des Vorgängerbandes könnte es möglicherweise etwas schwierig sein, die Handlung vollends nachzuvollziehen. Für mich ein Highlight!

carolina_mc am 01.01.2026 12:01 Uhr
Ein düsterer Showdown im Oxen‑Universum

Mit Oxen. Interregnum legt Jens Henrik Jensen den siebten Band seiner gefeierten Thriller‑Reihe um den ehemaligen Jægersoldaten Niels Oxen und die kluge Agentin Margrethe Franck vor. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass die Serie skandinavische Spannung mit politischer Brisanz verbindet – und genau daran knüpft dieser Band an.Im Mittelpunkt steht der PET‑Chef Axel Mossman, der Oxen und Franck zu sich ruft – und eine schockierende Erkenntnis präsentiert: Das geheime Machtnetzwerk Danehof, das sie einst zu Fall brachten, existiert weiterhin und wird von neuen mächtigen Figuren aus Justiz und Politik gesteuert. Innerhalb eines gefährlichen Interregnums – einer Zeit zwischen dem Rücktritt eines PET‑Chefs und der Ernennung eines neuen – sollen Oxen und Franck ein letztes entscheidendes Gefecht führen.Schon bald katapultiert sich die Ermittlung in eine Kettenreaktion rätselhafter Ereignisse: Eine führende Figur wird tot in einem schwedischen See gefunden, eine junge Studentin hängt tot von einem Altan, während ihre Freundin mit ihrem Partner um Leben und Tod flieht. Es entsteht ein undurchsichtiges Netz aus Verschwörung, Machtspielen und tödlichen Dingen, in dessen Mitte Oxen und Franck stehen – und das sie zunehmend in Lebensgefahr bringt.Jens Henrik Jensens Stärke liegt erneut in seiner detailreichen Handlung, die politische und gesellschaftliche Themen geschickt mit klassischer Krimispannung verbindet. Die bekannte nordisch‑düstere Atmosphäre bleibt erhalten, und Fans der Reihe bekommen genau das, was sie erwartet: ein vielschichtiges Katz‑und‑Maus‑Spiel mit internationalem Einschlag.Allerdings hat der Band auch Schwächen. Für Leser*innen, die ohne Kenntnisse der vorherigen Bücher einsteigen, wirkt die Fülle an Figuren, Verstrickungen und historischen Anspielungen teilweise überwältigend – und die Spannungskurve fühlt sich streckenweise etwas langgezogen an. Die vielen Handlungsebenen verlangen Aufmerksamkeit, ohne immer sofort zu belohnen.Insgesamt ist Oxen. Interregnum ein solider und tief recherchierter Thriller, der das Serienuniversum weiterführt und besonders Kenner*innen der Oxen‑Reihe begeistern dürfte. Die Mischung aus politischer Intrige, düsterer Stimmung und actiongeladenen Ermittlungen macht ihn zu einem starken Beitrag im modernen Skandi‑Thriller‑Genre, auch wenn der Showdown ein bisschen mehr Tempo vertragen könnte.

lesetante123 am 31.12.2025 17:12 Uhr
Irgendwie anders

Oxen. Interregnum“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Der Roman ist ruhig, dicht und konsequent erzählt und verlässt sich nicht auf vordergründige Effekte. Stattdessen entwickelt sich die Spannung aus politischen Verflechtungen, unausgesprochenen Bedrohungen und dem Gefühl, dass Macht nie dort liegt, wo man sie vermutet.Niels Oxen wirkt in diesem Band nachdenklicher und vorsichtiger, was gut zur Handlung passt. Seine Figur gewinnt dadurch an Tiefe, ebenso wie das Zusammenspiel mit Margrethe Franck, das von Vertrauen, Distanz und gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist. Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit, bleibt aber stets nachvollziehbar und stimmig.Insgesamt ist „Interregnum“ ein überzeugender, klug erzählter Thriller, der nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten. Ein Roman, der nach dem Lesen noch nachhallt und zeigt, wie spannend politische Grauzonen sein können.Irgendwie ist dieses Buch anders, als die vorangegangenen Bücher der Reihe,anders aber nicht minder gut.

norino0606 am 31.12.2025 17:12 Uhr
Tolle Fortsetzung und sehr spannend!

Der siebte Teil der Oxen-Reihe führt uns durch ganz Dänemark und auch mehrfach über die Öresundbrücke ins benachbarte Schweden. Auch Brüssel ist Teil der der Handlung.Da es sich hier um eine Fortsetzung handelt, bin ich der Meinung, man sollte auch auf jeden Fall die ersten sechs Bände gelesen haben, da man ansonsten weder die Geschichte, noch die mitspielenden Personen vollständig in all ihrer Komplexität versteht!
Es war ein schönes Wiedersehen mit den Hauptakteuren Niels Oxen, Margarethe Franck und Axel Mossmann.Das Cover reiht sich natürlich gestalterisch in die Reihe um Oxen nahtlos ein.Mir hat der siebte Teil sehr gut gefallen, er war spannend, obwohl er mit seinen etwas über 600 Seiten schon sehr umfangreich ist. Trotzdem habe ich ihn schnell gelesen, weil die Kapitel angenehm kurz sind, schnell die Handlungsorte und Personen, um die es in den jeweiligen Kapiteln geht, wechselten und das alles flüssig und gut geschrieben ist. Als Dänemarkliebhaberin gefiel es mir natürlich auch sehr, dass ich oft von Orten las, die ich selbst schon kannte (Blåvand oder der Amager Strand z.B.).Für Oxen-Fans ist das Buch ein absolutes Muss! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!!!


pixibuch am 31.12.2025 15:12 Uhr
Danehof

Interregnum - Zwischenherrschaft. Ein politisch sehr gut durchdachter Thriller, bei dem es nicht um sinnloses Töten geht, sondern eben stark motiviert und professionell über Machtgefüge geordert. Danehof, ein Geheimbund, er seit Jahren nicht mehr existiert, wird wieder zum Leben erweckt. Einer der führenden Kräfte, ein Generalstaatsanwalt, wird ertrunken in einem See aufgefunden, ermordet. Gleichzeitig werden auch zwei chinesische IT-Studenten ermordet, zwei weitere sind auf der Flucht und man trachtet ihnen nach dem Leben. Der Geheimdienstchef Mossmann, der vorübergehend diesen Posten wieder aufnehmen muß, bittet seine beiden besten Agenten Franck und Oxen, diesen Fall zu übernehmen. Doch nach und nach stechen sie in ein Wespennetz mit einer unbandigen Kettenreaktion und einige politische Köpfe sind mit involviert. Was hat die Justizministerin in diesem dubiosen Spiel zu tun? Dies ist der siebte Teil in der Oxen-Reihe. Allerdings liest sich das Buch nicht leicht, man braucht seine volle Konzentration, um diesen Machtkämpfen folgen zu können. Es ist sehr schwer zu unterscheiden, wer für welche Seite sich einsetzt. Der Autor schreibt seine Kapitel kühl und präzise, er braucht kein Wortgeplänkel, seine Ausdrucksweise ist anspruchsvoll und teilweise emotionslos. Franck und Oxen sind keine Superhelden und haben beide mir ihren persönlichen Problemen zu kämpfen, insbesondere Oxens Sohn wurde bei einem Überfall sehr schwer verletzt. Bis zum Schluß bleibt die Spannung aufrechterhalten und man sieht sich in die Intrigen und Machtkämpfe mit verwickelt. Auch das Cover sieht sehr bedrohlich aus, schwarz mit flammender roter Schrift und einem alten Gemäuer. Eine Unterhaltung der Spitzenklasse.

harakiri am 31.12.2025 12:12 Uhr
Mehr Geduld

„Mehr Geduld“Mit diesem kleinen Zitat beginne ich meine Rezension zu Oxen – Interregnum. Geduld braucht es aber in diesem Band auf keinen Fall. Denn die Handlung startet dramatisch, bleibt dramatisch und endet dramatisch. Und spannend. Die Story beginnt mit dem Mord an einem Politiker und fast zeitgleich werden zwei IT-Studenten ermordet. Diese beiden Stränge laufen parallel ab und sorgen durch den Wechsel zusätzlich für Spannung. Irgendwann laufen diese beiden Stränge zusammen und führen unweigerlich zum Showdown.Jensens Charaktere sind wieder überaus klug gezeichnet. Hier sticht vor allem Dajana Djovic hervor – die hat mir persönlich sehr gut gefallen. Und auch Oxens persönlichen Kampf fand ich mehr als klasse gemacht. Mossmann, Franck und Oxen sind einfach ein unschlagbares Team. Und das müssen sie auch sein, wenn sie die Neubildung des Danehofs verhindern wollen. Schwierig nur, wenn einem ein scheinbar übermächtiger Gegner gegenübersteht. Und gerade das macht die Spannung und die Dramatik der Handlung aus. Auch wenn die Handlung teilweise auf der Stelle trat und minimale Längen hatte, konnte sie mich voll überzeugen und mitreißen. 115 Kapitel, fast 600 Seiten und ein Schreibstil, der das Wort „Hut ab“ mehr als verdient. Fazit: Interregnum ist ein Buch, das man nicht zur Seite legen kann. Mit jeder Seite hofft man, bald das Ende zu erreichen, um zu erfahren, wie es ausgeht, ist aber dennoch mit jeder Seite traurig, dass das Buch bald endet.

ringelblume am 31.12.2025 12:12 Uhr
nicht das beste der Reihe

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das Buch gewonnen habe und ich habe es auch gerne gelesen, aber es hat mich nicht so gefesselt wie andere Bücher dieser Reihe. Der Showdown war gut und spannend, auch den Hauptplot fand ich gut, aber es schleppte sich teilweise etwas dahin. An manchen Stellen zog es sich etwas in die Länge, ein paar Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet. Aber wie immer gefällt mir die Story um die Protagonisten. Ich gehe davon aus, dass da auch noch nicht das Ende erreicht ist. Es gibt doch noch ein paar unerledigte Dinge. Werden Oxen und Franck vielleicht doch noch ein Paar? Erfüllt sich dadurch ihr Kinderwunsch? Auch Mossman wird sicherlich eine weitere Rolle spielen, da er ja nun eine Beraterfirma eröffnen will.Ich werde auf jeden Fall diese Reihe weiterlesen. Trotz der Längen ist es gut geschrieben und man will wissen, wie es weitergeht.

97idefix am 31.12.2025 12:12 Uhr
Kommt der Danehof zurück?

Nachdem es ja eigentlich nur ein Dreiteiler werden sollte, ist es nun bereits Band 7 um den geheimnisvollen und hochdekorierten Jägersoldat Niels Oxen. Und ich muss sagen, bei diesem Band handelt es sich um einen der besseren Bände.Das Trio Oxen-Franck-Mossman sind wieder einmal gemeinsam unterwegs und versuchen den Wiederaufbau des zerstörten Danehofs mit seinen rechtsradikalen Werten zu verhindern. Hierbei stoßen sie natürlich sowohl auf Widerstand als auch auf rätselhafte Vorkommnisse, in die teilweise ausländische Studenten verwickelt zu sein scheinen. Auch Oxens Sohn wird schwer verletzt.Spannender Thriller, der mal wieder ein pageturner ist und bei dem es mir schwer fiel, ihn aus den Händen zu legen. Die Spannung steigerte sich mit jeder Seite und manches Mal konnte es mit dem Lesen einfach nicht schnell genug gehen. Und trotz des 7. Bandes brauchte man weder die Vorgeschichte noch die Personen zu kennen, um dieses Teil zu verstehen. Des Weiteren kam es zu keinen Wiederholungen in der Haupthandlung, so dass dieses Buch auch als Alleinstehender Thriller gut gelesen werden kann.

ger6892daerger am 30.12.2025 13:12 Uhr
Neues von OXEN

Es ist dies mittlerweile der siebte Band der beliebten Reihe um den ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen und seiner Freundin Margrethe Franck. Das Cover dieser Reihe ist immer gleich, nur die Farben ändern sich.Oxen und Margrethe erfahren von ihrem alten Chef Mossman, dass der totgeglaubte Geheimbund Danehof doch noch weiter existiert. Die ehemalige Justizministerin Helene Kiss Hassing und Eilertsen, der Chef der Generalstaatsanwaltschaft für Sonderkriminalität wollen den Danehof zu neuem Leben erwecken. Dann wird Eilertsen ermordet und der Tod eines jungen Chinesen, Wang, wird als Selbstmord dargestellt. Wie hängen die beiden Morde zusammen? Unterstützung bekommen Oxen und Margrethe von Ole und Xia, einem Paar, das mit Wang befreundet war. Nun wird auch deren Leben bedroht.Gleichzeitig wird Oxens Sohn Magnus vom Drogenhändler Orhan bedroht. Kann Oxen seinen Sohn beschützen?Es entwickelt sich eine mühsame Kleinarbeit, bei der sogar Hassings Müll akribisch untersucht wird. Kann Hassing den Danehof wiederbeleben? Im Roman wird hier auch der Schwerpunkt auf die Entwicklung der beiden Protagonisten gelegt. Oxen und Margrethe werden sehr genau und individuell gezeichnet, was mir besonders gut gefallen hat. Trotz der sechshundert Seiten kommt nie Langeweile auf, Jensen schafft es, seine Leser zu fesseln und man möchte gerne noch eine weitere Fortsetzung der Reihe lesen!

timothy am 29.12.2025 22:12 Uhr
Kalte Macht im Schatten

Mit Interregnum zeigt Jens Henrik Jensen eindrucksvoll, wie konsequent und kompromisslos er seine Oxen-Reihe weiterentwickelt. Dieser Band wirkt besonders dicht, kühl und politisch aufgeladen – ein Thriller, der weniger auf schnelle Effekte setzt, sondern auf Atmosphäre, Struktur und ein stetig wachsendes Unbehagen.Schon früh wird klar, dass hier keine einfache Gut-gegen-Böse-Geschichte erzählt wird. Vielmehr entsteht ein komplexes Geflecht aus Macht, Einfluss und verdeckten Interessen, das sich langsam, aber unerbittlich zuschnürt. Genau darin liegt die große Stärke des Romans: Die Bedrohung wirkt nicht überzeichnet, sondern erschreckend plausibel. Jensen verknüpft politische Ebenen, gesellschaftliche Abgründe und persönliche Konflikte so, dass man als Leser ständig das Gefühl hat, näher an der Realität zu sein, als einem lieb ist.Der Schreibstil ist sachlich und präzise, fast kühl – passt aber perfekt zur Geschichte. Emotionen werden nicht breit ausgeführt, sondern eher zwischen den Zeilen transportiert. Das erfordert Aufmerksamkeit, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass die Spannung nicht abflacht. Die Handlung entwickelt sich kontinuierlich weiter, mit Wendungen, die logisch wirken und nicht konstruiert erscheinen.Besonders gelungen sind die Figuren. Niels Oxen bleibt eine widersprüchliche, gezeichnete Hauptfigur, deren innere Brüche glaubwürdig dargestellt sind. Auch die bekannten Nebenfiguren fügen sich stimmig ein und tragen zur Tiefe der Geschichte bei, ohne bloß funktional zu sein. Man merkt, dass hier Charaktere mit Vergangenheit und Konsequenzen handeln.Interregnum ist kein Thriller für den schnellen Konsum, sondern ein Buch, das Konzentration verlangt und genau dadurch seine Wirkung entfaltet. Wer komplexe, politische Spannung schätzt und sich auf eine düstere, realistische Atmosphäre einlassen möchte, findet hier einen intensiven und nachhaltigen Roman.Fazit: Ein anspruchsvoller skandinavischer Thriller mit politischem Tiefgang, glaubwürdigen Figuren und einer beklemmenden Nähe zur Realität – fordernd, aber absolut lesenswert.