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Band 7

Band 7 der furiosen Oxen-Reihe

14,99 €

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Ein Ermittler mit Narben. Eine alte Verschwörung erwacht.
Oxen. Interregnum

Der neue Band der erfolgreichen Thriller-Serie! Für alle Fans von Skandinavien-Krimis und Leser*innen von Stieg Larsson, David Lagercantz und Jussi Adler-Olsen.

Niels Oxen und Margrethe Franck müssen sich einer schockierenden Wahrheit stellen: Dunkle Mächte treiben den Wiederaufbau des Danehof voran. Axel Mossman, vorübergehend zurück auf seinem Posten als Geheimdienstchef, bittet die beiden erneut um Hilfe im Kampf gegen den mächtigen Geheimbund, den sie vor Jahren zerschlagen haben.

Er glaubt seinen mächtigsten Gegner besiegt, doch das Böse lässt sich niemals auslöschen.

Als einer der mutmaßlichen neuen Anführer leblos in einem See in Schweden gefunden wird und gleichzeitig der Tod eines jungen chinesischen IT-Studenten Rätsel aufgibt, müssen Oxen und Franck erkennen, dass ihre Ermittlungen längst eine Kettenreaktion tödlicher Ereignisse in Gang gesetzt haben. Die Zeit für den letzten Showdown zwischen Oxen und Danehof ist gekommen.


OXEN. Interregnum ist unabhängig von den weiteren Bänden der Reihe lesbar.

Alle Bände der Niels-Oxen-Reihe:

Band 1: OXEN. Das erste Opfer

Band 2: OXEN. Der dunkle Mann

Band 3: OXEN. Gefrorene Flammen

Band 4: OXEN. Lupus

Band 5: OXEN. Noctis

Band 6: OXEN. Pilgrim

Band 7: OXEN. Interregnum

Von Jens Henrik Jensen sind bei dtv außerdem die skandinavischen Thriller-Serien SØG und EAST erschienen.

Bibliografische Daten
EUR 14,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44882-6
Erscheinungsdatum: 15.01.2026
1. Auflage
608 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Gabriele Haefs und Christel Hildebrandt
Autor*innenporträt
Jens Henrik Jensen

Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u.a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung ›Jydske Vestkysten‹ tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben. Sein Debütroman ›Wienerringen‹ erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanski-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Mit seiner aktuellen Serie um den traumatisierten Ex-Elitesoldaten Niels Oxen wurde er zum Shootingstar der internationalen Krimiszene und eroberte auch in Deutschland sofort die Top 5 der SPIEGEL-Bestenliste. Jens Henrik Jensen ist Gewinner des Danish Crime Award.

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Übersetzer*innenporträt
Gabriele Haefs

Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Nordistik in Bonn und Hamburg. Für ihre Übersetzungen aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Gälischen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk.

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Übersetzer*innenporträt
Christel Hildebrandt

Christel Hildebrandt, geboren 1952, studierte Germanistik und Soziologie und promovierte in deutscher Literaturwissenschaft. Sie machte ihr Hobby zum Beruf und übersetzt seit mehr als zwölf Jahren aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen. 

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brigitta am 17.01.2026 21:01 Uhr
Der Danehof ist zurück ...

Was passiert:Es ist für Margarethe Franck und Niels Oxen eine böse Überraschung als Mossman sie in seinen Keller zusammenruft und ihnen eröffnet das der Danehof noch aktiv ist. Eigentlich gingen sie davon aus das der Danehof vernichtet wurde. Für immer.Noch böser ist die Überraschung als sie feststellen, dass Mossman dies anscheinend schon seit langer Zeit weiß. Kaum hat Mossman die Namen des neuen Danehof-Kopfes offenbart, wird einer der beiden auch schon tot in Schweden gefunden. Angeblich ein Unfall beim Eisbaden, aber die drei glauben nicht an einen so passgenauen Zufall und beginnen zu ermitteln. Als weitere Ermittlerin wird Sally Finnsen dazugeholt.Schnell kommen sie dahinter das hier ein eiskalt und wirklich gut geplanter Mord stattfand und sie haben auch eine Ahnung wer den Kopf des Danehofs ermorden ließ. Nämlich jemand, der die Macht für sich alleine möchte ...Fazit:"OXEN Interregnum" ist eine tolle Fortsetzung der Reihe um den hochdekorierten aber auch hochtraumatisierten Elitesoldaten Niels Oxen. Das, womit OXEN begann, taucht aus der Versenkung auf und mordet kaltblütig wie eh und je: der Danehof.Der Danehof ist eine Verschwörung machthungriger und einflussreicher Menschen die die Geschicke Dänemarks unter ihre Kontrolle bringen wollen. Der neue Kopf des Danehof strebt Regierungsverantwortung an und steht dem PET nahe. Grund genug für Mossman die alte Truppe wieder zusammen zu trommeln.Gleichzeitig spielt ein zweiter Handlungsstrang. Ein chinesischer Student begeht angeblich Selbstmord, doch kurz darauf wird seine Freundin getötet und eine enge Vertraute des Studenten wird quer durch Dänemark gejagt.Hier geht es um Spionage und Einflussnahme fremder Mächte. Beide Handlungsstränge vernetzen sich und nun nimmt der Thriller so richtig Fahrt auf.Seit dem ersten Band bin ich ein riesiger Fan der Reihe um Niels Oxen und auch der siebte Band hat mich nicht enttäuscht.Das Buch war spannend und Jens Henrik Jensen sparte nicht mit Seitenhieben gegen Machthunger und Populismus.Genau so wie ich mir einen OXEN wünsche.

kurzundbuch am 16.01.2026 20:01 Uhr
Empfehlenswert vor allen Dingen für Fans der Reihe

Interregnum ist der siebte Band der Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen und knüpft thematisch sehr passend an das an, was der Titel bereits andeutet: eine Zwischenherrschaft, ein Machtvakuum, das Raum für Umtriebe, Gefahren und neue Allianzen schafft. Genau dort setzt dieser Thriller an.Nicht nur Axel Mossmann befindet sich als ehemaliger Geheimdienstchef in einer Art Schwebezustand, auch die Untergrundorganisation Danhof, die sich dem Erhalt sogenannter dänischer Urwerte verschrieben hat, steckt in einem Interregnum. Diese instabile Lage ruft Mossmann, Niels Oxen und Margrethe Franck erneut auf den Plan. Wie man es aus der Reihe kennt, bleibt es nicht bei einem einzelnen Fall: Parallel entwickelt sich ein weiterer Mordfall, der zunächst losgelöst wirkt, sich aber nach und nach zu einem größeren Gesamtbild zusammenfügt.Im Vergleich zu anderen Bänden empfand ich Interregnum als klarer, chronologischer und transparenter erzählt. Vieles ist früher absehbar, Perspektiven sind weniger verschachtelt als sonst. Das nimmt dem Thriller jedoch keineswegs seine Spannung. Vielmehr entsteht ein stetiger Sog, getragen von Figuren, die sich über die gesamte Reihe hinweg glaubhaft entwickelt haben.Besonders gelungen fand ich den Fokus auf das Vater-Sohn-Verhältnis zwischen Niels Oxen und seinem Sohn Magnus. Dieser emotionale Nebenschauplatz wirkt für mich stimmig und vertieft Oxens Figur, ohne die Handlung zu überfrachten. Auch die politische Dimension – insbesondere der Einfluss Chinas in Europa – bleibt präsent, aber so dosiert, dass sie die Geschichte unterstützt und nicht dominiert.Interregnum ist für mich kein Highlight der Reihe – dieser Platz gehört nach wie vor dem ersten Band –, aber ein sehr starker, durchdachter Thriller mit Tiefgang, klarer Struktur und überzeugenden Figuren. Für Fans der Reihe ohnehin ein Muss, für Neueinsteiger eher kein idealer Startpunkt, aber als Teil des Gesamtwerks absolut empfehlenswert.

fredhel am 16.01.2026 19:01 Uhr
politisch, spannend, brisant

OXEN INTERRREGNUM fährt gleich mehrere schwere Geschütze auf und verwebt drei wesentliche Handlungsstränge, die es in sich haben.Ganz persönlich wird es, als Oxens Sohn Magnus Opfer eines lebensgefährlichen Überfalls wird. Dieser Strang geht nahe, gibt der Geschichte emotionale Tiefe und zeigt Oxen einmal mehr als Vater, nicht nur als Kämpfer.Parallel dazu werden chinesische Austauschstudenten verfolgt. Was zunächst rätselhaft wirkt, entpuppt sich als Teil eines perfid geplanten Machtspiels, hinter dem die chinesische Regierung steckt. Politisch hochbrisant, beklemmend und leider nicht völlig abwegig.Der dritte Strang ist der wohl düsterste: Zwei einflussreiche Personen der dänischen Regierung, seit zehn Jahren im „Schläfertum“, werden wieder aktiv, um Danehof aus der Versenkung zu holen. Ziel: ultrarechte Werte neu zu beleben und politischen Einfluss zurückzuerlangen. Das ist beunruhigend aktuell und zieht sich wie ein kalter Schatten durch den Roman.Alles zusammen ist spannend, intelligent konstruiert und komplex. Man muss allerdings aufmerksam bleiben, sonst verliert man leicht den Überblick. Kein schneller Thriller für zwischendurch, sondern ein politischer Spannungsroman mit Anspruch.Fazit:Stark, düster, vielschichtig – kleine Längen und hohe Komplexität kosten einen Stern, aber Oxen-Fans kommen voll auf ihre Kosten.

smartie11 am 16.01.2026 12:01 Uhr
Die Erben des Danehofs

„Wir waren gefrorene Flammen - lebende Tote. Aber wir sind zurückgekehrt. Wir haben uns zusammengetan und dem Feind einen vernichtenden Schlag versetzt. Und jetzt sind wir gezwungen, den letzten Schritt zu tun und uns zu vergewissern, dass nicht alles vergebens war.“ (S. 34)Meine Meinung:„Interregnum“ ist der mittlerweile siebte Band um den hochdekorierten dänischen Ex-Elite-Soldaten Niels Oxen und auch, wenn man diesen Band „stand alone“ lesen kann, so würde ich doch immer empfehlen, zuerst die Vorgängerbände zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall!Nur wenig Zeit ist vergangen seit dem großen Finale des Vorgängerbandes und schon bittet PET-Urgestein Axel Mossmann seine Allzweckwaffe Niels Oxen und die toughe Ermittlerin Margarethe Franck erneut zu einem Geheimeinsatz abseits aller offiziellen Protokolle. Als Fan dieser Reihe bin ich von der ersten Seite an wieder mittendrin und freue mich, mein Lieblings-Ermittlerteam, das im weiteren Verlauf natürlich auch wieder mit Sally Finnsen und Axels Neffen Sonne aufgestockt wird, auf eine neue Mission begleiten zu können.Wieder einmal serviert uns Autor Jens Henrik Jensen einen sehr ausgeklügelten, hervorragend recherchierten und einmal mehr top-aktuellen Plot, dessen ganzes Ausmaß sich den Ermittlern - und auch uns - erst nach und nach offenlegt. Auch diesmal führt der Fall das Team in andere Länder, wenn auch nicht ganz so weit in die Welt hinaus wie noch im Vorgänger. Und noch bei einem weiteren Stilelement bleibt Jensen sich treu: Neben dem Hauptplot gibt es einen ebenfalls spannenden und actionreichen Nebenstrang, der für eine Figur zutiefst persönlich ist.Dies alles zusammen garantiert auch in Band sieben beste und intelligente Leseunterhaltung. Die knapp 600 Seiten habe ich schnell weggelesen und dabei sehr genossen. Eine großartige Reihe! FAZIT:Eine starke, sehr lesenswerte Fortsetzung für alle Fans der Reihe.

jessi-liest-ein-buch am 16.01.2026 11:01 Uhr
Spannend

Der Schreibstil ist nüchtern, präzise und stark detailorientiert. Technische Beschreibungen, genaue Zeitangaben und sachliche Erläuterungen lassen die Handlung realistisch und kalt wirken. Gleichzeitig erzeugt die distanzierte Erzählweise eine beklemmende Spannung, da die Gedankenwelt des Mannes kaum bewertet, sondern nur beobachtet wird. Der Text arbeitet stark mit Bildern und langsamer Erzählgeschwindigkeit, was die Professionalität des Täters und die Unausweichlichkeit seines Plans unterstreicht. Die Atmosphäre ist ruhig, kalt und zugleich hochgradig bedrohlich. Die Stille, die Langsamkeit der Bewegungen und das geduldige Warten verstärken das Gefühl von Kontrolle und Gefahr. Der Lesende spürt permanent, dass etwas Verbotenes oder Gefährliches geschieht, auch wenn es fast lautlos abläuft.

wal.li am 15.01.2026 21:01 Uhr
Die geheime Gesellschaft

Sie hatten angenommen, es sei geschafft. Doch der alte und nun kommissarische Chef der PET Axel Mossman war misstrauisch und das war gut so. Aber der richtige Plan, Schlimmeres zu verhindern, fehlt. Da wird der Generalstaatsanwalt Eilertsen bei seinem Ferienhaus in Schweden tot aufgefunden. Das bringt alle Mutmaßungen durcheinander. Mossman ruft seine geheimen Mitstreiter zusammen. Der ehemalige Jägersoldat Niels Oxen und Margarethe Franck stoßen zum Team. Fast gleichzeitig scheint es so als hätte ein chinesischer Student sich selbst getötet. Die örtliche Ermittlerin wird allerdings misstrauisch und beginnt genauer nachzuforschen. Derweil versuchen Oxen und seine Kollegen herauszufinden, was hinter dem vermeintlichen Unfalltod von Eilertsen steckt.Dies ist der siebte Band der Reihe um den ehemaligen Jägersoldaten Niels Oxen. Dieser leidet in manchen Momenten immer noch unter seiner posttraumatischen Belastungsstörung. Meist sind seine Fähigkeiten jedoch unverzichtbar. Allerdings sorgt er sich um seinen Sohn Magnus, mit dem er endlich eine Beziehung aufgebaut hat. Margarethe Franck hat mitunter die besten Ideen und trotz ihrer körperlichen Einschränkung hält sie den Kollegen den Rücken frei. Mossman ist wie immer einer, der nicht in jeder Sekunde alles teilt. Doch mit seinen Schlussfolgerungen hat er ein gutes Gespür. Die Gestaltung des Covers passt gut zu den anderen Bänden der Reihe. Das hat einen schönen Wiedererkennungseffekt. In diesem Band stellt man fest, die alten besiegt geglaubten Feinde sind noch da. Und diesmal muss es wirklich gelingen. Die Handlung wird auf mehrere Handlungsstränge verteilt, die unterschiedlich schnell vorangetrieben werden. Da möchte man an einer Stelle wissen wie es weitergeht und muss doch eine Weile warten, weil andere spannende Entwicklungen dazwischen kommen. Das liest sich ausgesprochen fesselnd. Auch die eigentliche Handlung ist interessant und die einzelnen Fäden sind intelligent verknüpft. Die kleinen Anleihen bei der Wirklichkeit können einem schon einen Schauer über den Rücken jagen. Man kann nur hoffen, dass es im Leben auch einen Mossman geben möchte, der die Chance auf eine bessere Welt erhöht. Ein spannender Thriller, der in Teilen sehr realistisch wirkt und einen manchmal staunen lässt, was alles möglich ist. 4,5 Sterne

leseskorpion am 15.01.2026 14:01 Uhr
Nahe an der Realität

Der kommissarische Leiter des dänischen PET, Axel Mossman, betraut Niels Oxen und Margarete Franck mit den Ermittlungen im Mord an einem Generalstaatsanwalt. Dieser Mord soll mit der Neugründung einer rechtsorientierten Geheimorganisation zusammenhängen, die Mossman verhindern will. Währenddessen wird im Verlauf eines zweiten Handlungsstranges in Aalborg am angeblichen Selbstmord eines chinesischen Studenten ermittelt. Im Verlauf der Story werden die Zusammenhänge zwischen beiden Verbrechen aufgedeckt. Beide Fälle finden ihre Auflösung in einem rasanten Showdown. Der Schreibstil ist packend, wie es sich für einen Thriller gehört. Von Anfang an ist die Spannung hoch, ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Die Hauptpersonen werden so gut charakterisiert und auch nebenbei in ihrem Privatleben verankert, dass man sie bald persönlich zu kennen glaubt. Besonders das Innenleben von Niels Oxen wird ausführlich beleuchtet, während seine Kollegin Franck doch ein wenig zu kurz kommt. Die Handlung bewegt sich nah an der Realität, z.B. über staatlich organisierte Spionage durch chinesische Studenten wurde ja durchaus schon häufiger berichtet. Auch die geschilderten Vorgänge innerhalb der dänischen Regierung wirken sehr realistisch. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass beim Geheimdienst ähnlich gearbeitet wird wie Mossman und sein Team das tun. Insofern habe ich aus diesem spannenden Thriller auch einiges gelernt. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

susannek am 15.01.2026 01:01 Uhr
Spionagethriller

Der neue Band der Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen heißt Interregnum. Interregnum bezeichnet eine Art von Machtvakuum zwischen zwei Regierungen und bezieht sich in diesem Fall auf die Zeit zwischen einer Leitung des dänischen Nachrichtendienstes (PET) bis zur folgenden. Das Buch umfasst knapp 600 Seiten und ist im dtv Verlag erschienen. Das Buch beginnt mit zwei Handlungssträngen, die sich im letzten Drittel des Buches vereinen. Der eine ist bestimmt von den aus den vorherigen Bänden bekannten Personen, Axel Mossmann, Interimsleitung des PET, Niels Oxen, ehemaliger Jägersoldat, und Margarete Franck, ebenfalls eine Mitarbeiterin des PET und enge Vertraute von Mossmann. Im letzten Band endete die Geschichte damit, dass ein rechts-konservativer Geheimbund namens Danehof zerschlagen wurde. Und nun stellt sich heraus, dass er doch weiter existiert, bzw dass in höchsten Kreisen daran gearbeitet wird, ihn neu erstehen zu lassen. Unter äußerster Geheimhaltung ermitteln die 3 Hauptpersonen, mit der Hilfe von anderen ausgewählten Personen, die ebenfalls schon aus den vorherigen Bänden bekannt sind. Sie versuchen, Beweise zu finden, ohne dabei zu viel Aufmerksamkeit zu wecken, da nicht klar ist, wer auf welcher Seite steht. Der andere Handlungsstrang spielt in Aalborg. Dort geben Morde an zwei Studenten der Polizei Rätsel auf. Schnell zeigt sich ein Bezug zu China, denn sowohl einer der ermordeten Studenten, als auch eine in eine dringende Bedrohungslage geratene Studentin sind Chinesen. Als sich herausstellt, dass das Szenario wesentlich größer ist als nur Mord, wendet sich die Aalborger Polizei an den PET und bittet um Unterstützung. Zu diesem Zeitpunkt verbinden sich die beiden Handlungsstränge und offenbaren ein riesiges Konstrukt an Spionage, Verschwörung, Mord, Macht und Geld. Für mein Empfinden zieht sich die Handlung sehr in die Länge und es dauert ungewöhnlich lange, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Vielleicht soll damit die Mühsal einer solchen Ermittlung verdeutlicht werden. Für mich war das Buch dadurch etwas zäh und ich habe mich schwer getan dranzubleiben. Entschädigt wurde ich durch ein fulminantes Ende, das absolut der Oxen-Reihe entspricht, und auch durch einen kleinen persönlichen Touch durch die Einbindung von Oxens Sohn Magnus.Faszinierend war für mich die, durch die Realität gedeckte, Information, dass chinesische Studenten gezielt zur Spionage verpflichtet werden können. Überhaupt ist der gesamte Bereich Spionage einerseits faszinierend, andererseits beängstigend. Die Methoden von Überwachung und Manipulation werden immer ausgefeilter und es wäre wohl naiv, davor ganz die Augen zu verschließen. Das Buch ist perfekt für Menschen, denen Spionage-Thriller Spass machen, die dicht an der Realität sind. Durch die Länge des Buches braucht man einen langen Atem, der am Ende aber uneingeschränkt belohnt wird.

hexelilli am 14.01.2026 14:01 Uhr
Kehrt der Danehof zurück?

Dies ist schon der 7. Band aus der Oxen Reihe. Das Cover ist düster und geheimnisvoll und hat einen Wiedererkennungswert. Der Schreibstiel ist klar und gut lesbar. Unterschiedliche Erzählstränge werden geschickt miteinander verknüpft. Aktuelle Ereignisse fliesen in die Geschichte mit ein. Zwischendurch wird öfter auf vorherige Geschehnisse zurück gegriffen. Aber man kann den Band ohne Weiteres ohne Vorkenntnisse der Vorgänger Bände lesen. Der kommissarische Leiter des PET Axel Mossman trommelt seine Leute zusammen. Der Geheimbund Danehof der als zerschlagen galt, soll wieder aufgebaut werden, und dass muss mit allen Mitteln verhindert werden. Generalstaatsanwalt Per Eilertsen ertrinkt in einem See in Schweden. Ein junger Student hängt tot an seinem Balkon. Zwei junge Leute auf der Flucht, bedroht von dunklen Mächten. Irgend wie haben die Chinesen hier ihre Hand im Spiel. Das Zusammenspiel zwischen der scharfsinnigen Margarethe Frank und dem Elitesoldaten Niels Oxen klappt wie immer super. Als neue Protagonistin hat mir die Kommissarin Dajana Djukic sehr gut gefallen. Sie bringt frischen Wind in die Story. Der Band glänzt mit kluger Handlung und starken Figuren und jeder Menge Spannung. Eine komplexe Geschichte um politische Verschwörung, Intrigen, Machtmissbrauch und geheime Netzwerke. Nicht nur für Fans spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

lamen am 13.01.2026 12:01 Uhr
Hochspannung mit politischer Schlagkraft

Mit „Interregnum“ legt Jens Henrik Jensen den mittlerweile siebten Band seiner Erfolgsreihe um den dänischen Ex-Soldaten Niels Oxen vor. Dem Autor gehen hierbei die Ideen für fesselnde und erschreckend realistische Politthriller noch lange nicht aus.Niels Oxen und die Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck finden sich erneut in einem Netz aus Intrigen wieder, das weit über die Grenzen Dänemarks hinausreicht. Der Roman greift brandaktuelle politische Entwicklungen auf – von chinesischen Spionageaktivitäten bis hin zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges – und verwebt diese zu einem Szenario, das durch seine Realitätsnähe beunruhigt. Während die nationale Sicherheit auf dem Spiel steht, muss Oxen sich gleichzeitig den Herausforderungen in der Beziehung zu seinem Sohn Magnus stellen, was der harten Thriller-Handlung eine emotionale Ebene verleiht.Durch die bewährte Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven und die gewohnt kurzen Kapitel kommt von der ersten Seite an hohe Spannung auf. Zahlreiche Überraschungsmomente sorgen dafür, dass man nur schwer mit dem Lesen aufhören kann.Der private Handlungsstrang rund um Oxen und seinen Sohn Magnus kann auch überzeugen und sorgt für emotionale Nähe zu Oxen.Ein kleiner Wermutstropfen ist das Tempo im Mittelteil. Nach dem starken Anfang wird hier spürbar Fahrt herausgenommen, wodurch der Erzählfluss zeitweise etwas ins Stocken gerät.Zudem wirken manche Bemerkungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie Margrethe Francks „Liebesleben“ im Vergleich zu den hochrealistischen politischen Verwicklungen etwas gezwungen und weniger authentisch.Trotz der kleinen Längen im Mittelteil tut dies dem Lesegenuss und der generellen Spannung keinen Abbruch. „Oxen. Interregnum“ ist ein gewohnt packender Politthriller, der durch seine Aktualität besticht. Für Fans der Reihe ist dieser Band ein absolutes Muss und ein Beweis dafür, dass die Serie auch nach sieben Bänden nichts von ihrer Relevanz verloren hat.