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Erstmals im Taschenbuch

Perfect Day

Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch. Für Fans von Psychothrillern und Leser*innen von Sebastian Fitzek, Arno Strobel, Melanie Raabe und Andreas Winkelmann

 

»Meine kleine Prinzessin. So allein. Du zitterst ja, du armes Ding. Komm mit mir, hab' keine Angst. Ich bringe dich an einen geheimen Ort, mein Herz, aber vorher müssen wir hier im Wald noch ein paar rote Schleifen verteilen, schau ...«

Seit 14 Jahren verschwinden Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Rote Schleifenbänder weisen der Polizei den Weg zu ihren Leichen. Vom Täter fehlt immer noch jede Spur. Eines Abends wird der renommierte Philosophieprofessor Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. »Professor Tod« titelt die Boulevardpresse. Doch Ann will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Es beginnt eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele.

 

»Romy Hausmann ist eine der besten Thriller-Autor*innen Deutschlands« The Sunday Times

 

  • Kennt man seine Eltern jemals wirklich? Ein raffiniert konstruierter Psychothriller über Vertrauen, Verrat und die Macht der Gefühle
  • ›Liebes Kind‹ von Romy Hausmann wurde als große Netflix-Serie verfilmt

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-21898-6
Erscheinungsdatum: 11.01.2024
3. Auflage
416 Seiten
Format : 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Romy Hausmann

Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de

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179 von 179 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.57 von 5 Sternen


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6 - 10 von 179 Leserstimme

minijane am 06.02.2022 13:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eindringlich und beklemmend

Für Ann Lesniak bricht eine Welt zusammen, als sie in Erwartung eines Pizzaboten einem Einsatzkommando der Polizei die Tür öffnet und ihr Vater vor ihren Augen verhaftet wird. Abscheuliches wird ihm vorgeworfen. 10 kleine Mädchen soll er im Laufe der letzten Jahre entführt und ermordet haben. Er, Professor für Anthropologie und Philosophie und liebevoller, alleinerziehender Vater soll ein Monster, nämlich der berüchtigte „Schleifenmörder“ sein? Ann kann und will das nicht glauben und ist fest entschlossen seine Unschuld zu beweisen. Recht schnell hat sie auch einen Verdacht dem sie nachgeht und bekommt Hilfe von einer früheren Freundin und einem jungen Mann, den sie auf ihrer Arbeitsstelle kennengelernt hat. Ihre Nachforschungen stehen im Fokus des Buches . Die Polizeiarbeit läuft eher im Hintergrund ab. Der Roman wird sowohl aus Ann‘s Perspektive als auch aus einer Wir- Perspektive erzählt, die erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird. Dann gibt es noch Kinderaufsätze und Briefe, die den Thriller abwechslungsreich machen.Ann ist eine sympathische Protagonistin, mit der man gut mitfühlen kann. Ihre Situation ist unvorstellbar und furchtbar, und sie ist zerrissen zwischen ihrer felsenfesten Überzeugung von der Unschuld ihres Vaters und Zweifeln, die sie immer wieder einholen. Als Leser ist man absolut bei ihr, folgt ihren Spuren und weiß doch nicht, ob sie sich vielleicht verrennt. Romy Hausmann schaffte es durch ihren ganz besonderen Schreibstil und viele Minicliffhanger mich zu packen und mitzureißen. Im Mittelteil gab es zwar auch Längen aber das Ende war nicht nur überraschend, sondern auch ungewöhnlich und interessant und ließ keine Fragen mehr offen.Ich fand es war wieder ein Thriller, der unter die Haut geht, der gut unterhält und auf jeden Fall empfehlenswert ist.

trucks am 05.02.2022 11:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Professor Tod ??

Professor Tod ??Nach »Liebes Kind« sowie »Marta schläft« habe ich mir nun auch Romy Hausmann´s neuesten Thriller „Perfect Day“ ausgeliehen. Dieser ist 416 Seiten stark und hat mir wieder sehr gut gefallen, schon angefangen beim Cover und Titel, die beide meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte passen.In einem Zeitraum von ganzen vierzehn Jahren verschwinden immer wieder Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren, aber die Ermittler können keinen Tatverdächtigen finden. Dann wird eines Tages der international renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet und angeklagt. Seine Tochter Ann ist fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen...Als LeserIn kann man hier ganz dicht an Ann´s Leben mit ihr gemeinsam quasi verfolgen, wie sie versucht, ihren Vater aus dem Fokus zu nehmen und diese schrecklichen Verbrechen aufzuklären.Die Spannung baut sich sehr gut auf und hält sich auch bis zum Ende, das mich ebenfalls überzeugt hat.Auch die agierenden Personen haben mich überzeugt, sie sind sehr authentisch geschildert.Ich werde auch weitere Bücher dieser Autorin gerne kaufen und lesen !

kikiwee17 am 04.02.2022 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Beste Unterhaltung

Nachdem „Liebes Kind“ ein Highlight für mich war und auch Martha schläft“ mich sehr gut unterhalten konnte, musste ich natürlich auch den neuen Thriller von Romy Housmann, der am 12. Januar im dtv Verlag erschienen ist, direkt lesen.Worum es geht, ganz kurz und knapp: Der „Schleifenmörder“ tötet seit Jahren junge Mädchen und markiert den Weg zu ihren Leichen mit roten Schleifen. Eines Abends wird ein bekannter Philosophieprofessor verhaftet und seine Tochter setzt alles daran die Unschuld ihres Vaters zu beweisen …„Für ihn sind es bloß Worte, für mich hängt meine Existenz davon ab. Wer wäre ich denn noch – was bliebe von mir übrig –, wenn alles, was ich bis hierhin war, sich als Lüge herausstellen würde?“ AnnIch mag es, dass Romy Hausmanns Geschichten immer erst mal sehr undurchsichtig sind. Der Großteil des Buches ist aus Anns Perspektive geschrieben, sie ist die Tochter des mutmaßlichen Täters, vollkommen von einem Justizirrtum überzeugt und versucht deshalb mit allen Mitteln die Unschuld des Vaters zu beweisen und den tatsächlichen Mörder zur Strecke zu bringen. Es gibt zusätzlich Abschnitte, die mit dem Personalpronomen WIR überschrieben sind und bei denen ich sehr lange gerätselt habe, wer hier eigentlich spricht. Ebenso undurchsichtig sind die Interviews zwischen dem Täter und einer weiteren Person, die ungefähr zwei Jahre nach der eigentlichen Handlung aufgenommen sind.Romy Hausmann versteht es wirklich ihre Leser in Atem zu halten und vor allem miträtseln zu lassen. Geschickt präsentiert sie Tatverdächtige, führt auf falsche Fährten und überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen. Das Buch konnte mich sehr begeistern, obwohl Ann für mich zunächst kein Sympathieträger war. Im Gegenteil, ich fand sie ziemlich anstrengend, verbohrt und eigensinnig - aber auf der anderen Seite auch zielstrebig und konsequent. Richtig angetan war ich von den zum Teil philosophischen Gesprächen, ich finde es schön während des Lesens zum Nachdenken angeregt zu werden.Mit Perfect Day ist Romy Hausmann erneut der große Wurf gelungen. Beklemmend, atmosphärisch, undurchsichtig und voll subtiler Spannung.

littlesparrow am 04.02.2022 00:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Perfekt für alle Leser, die die Psyche in Thrillern brauchen, wie die Luft zum Atmen

Perfect Day hat mich sehr gut unterhalten. Ich wurde mit vielen Situationen konfrontiert, die mich zum Nachdenken brachten. Mit meinen Gedanken war ich stets auf der Hut. Alles konnte möglich sein, nichts war zu unglaublich.Anfangs waren für mich die Wechsel in den verschiedenen Zeitebenen herausfordernd. Da ich die Geschichte im Hörbuchformat und nicht als Buch vorliegen hatte, war es selbstredend schwierig mit dem "zurückblättern". Ich musste also höllisch aufpassen. Im Verlauf der Geschichte gelang es mir dann besser und besser. Die Figuren waren sehr gut charakterisiert und lassen einen eigenen Spielraum in der Visualisierung zu. Spannend fand ich, dass sich meine Meinung beim Lesen durchaus ändern konnte. Meine Ermittlungen liefen bei mir im Hintergrund immer mit und verlangten durchaus mehrere Anpassungen. Oft dachte ich "krass" und "krank" und je mehr ich auf das Ende zusteuerte, desto hungriger wurde ich auf die Auflösung. Ann ist die Hauptperson in diesem Thriller. Eine junge Frau, die damit zu kämpfen hat, dass ihr fürsorglicher, liebevoller Vater ein Täter sein soll. Der Mörder kleiner Mädchen. Der Schleifenmörder. Über einen langen Zeitraum ist beinahe jedes Jahr ein kleines Mädchen verschwunden. Zurück bleiben rote Schleifen, die nur noch den Weg zum Leichnam weisen. Ann setzt alles daran, den wahren Täter aufzuspüren und scheut dabei weder Gefahren noch Freundschaften zu strapazieren.Auf wen ich in diesem Thriller verzichten muss, ist der Part der ermittelnden Polizei. Mir ist es zwischendurch aufgefallen, vermisst habe ich den Part aber nicht. Perfect Day musste ich mit Geduld beginnen. - Spannend wurde es peu á peu und dann zog auch die Dringlichkeit an, das Buch zu Ende zu hören. Nicht, um es zu beenden, weil es enden soll, sondern, weil ich mehr erfahren will, alles erfahren will. Die Dynamik und das Verwirrspiel gefällt mir. Romy Hausmann hat einen für mich abwechslungsreichen Schreibstil. Sie spielt mit mir als Leser. Sie fordert mich heraus. Und am Ende werde ich mit einer spannenden Geschichte und einem nachvollziehbaren und teils überraschenden Ende belohnt.Die Sprecherin Sandrine Mittelstädt begleitet mich durch das Geschehen. Sie verfügt über eine sehr angenehme Sprachmelodie. Manchmal hätte ich mir stimmlich eine etwas rauere Erzählweise zur Geschichte gewünscht. Zu wieder anderen Charakteren in der Geschichte war das Hörerlebnis dann sehr stimmig. Perfect Day hätte gut und gern von mehreren SprecherInnen im Wechsel eingelesen werden können, zumal die Erzählzeiten und Sichtweisen in der Geschichte oft wechselten. Anfangs braucht die Geschichte Zeit. Das Verwirrspiel muss sich entfalten, muss Früchte tragen. Und schließlich möchte ich nicht mehr aufhören das Geschehen zu verfolgen, bis ich alles in Erfahrung bringen kann. FazitPerfect Day ist perfekt für Leser, die die Psyche in Thrillern brauchen wie die Luft zum Atmen.

doralupin am 03.02.2022 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nicht so spannend wie erwartet

3.5 SterneDas Hörbuch handelt von der jungen Frau Ann, dessen Vater in Untersuchungshaft im Gefängnis sitzt. Er wird einer grausamen Mordserie an mehreren Mädchen angeklagt, diese reicht vierzehn Jahre zurück und endet erst jetzt. Der Mörder legte immer rote Bänder aus, die die Polizei zu den Leichen der Mädchen führen... Ann kann und will nicht glauben, dass ausgerechnet ihr Vater, ein hoch angesehener Philosoph, diese Taten begangen haben soll, aber ihr Vater spricht in Untersuchungshaft einfach nicht, verteidigt sich nicht! So fängt Ann auf eigene Faust an zu ermitteln und die Ergebnisse führen sie sogar aus Berlin weg und mitten ins Herz von Bayern...Ich habe schon sehr viele positive Stimmen zu den ersten beiden Thrillern der Autorin gehört und so war ich sehr gespannt auf dieses Hörbuch. Der Fall ist mal ganz anders, es sitzt schon jemand in Untersuchungshaft, doch ist dieser Mensch schuldig? Der Anfang war dann auch sehr nervenaufreibend, denn man hat die Anspannung und den Unglauben von Ann regelrecht spüren können und ich war sehr gespannt auf ihre Ermittlungsarbeit. Da sie ja keine Polizistin ist und möglichst niemandem sagen möchte warum sie ermittelt, muss sie sich ganz schön was einfallen lassen. Leider endet die anfängliche Spannung ziemlich schnell und es häuften sich Zufälle und irgendwie auch dumme und gefährliche Aktionen von Seiten Anns. Anfangs mochte ich die junge Frau, aber immer mehr viel sie mir auf die Nerven und ich konnte ihre unüberlegten Handlungen nicht immer nachvollziehen. Außerdem wurden mir die Ermittlungsarbeiten in der Mitte des Buches auch das ein-oder andere mal zu langatmig.Wie gut, dass es immer wieder zwischen den Kapiteln Rückblenden in der Ich-Form gibt in der die Mädchen auftauchen. Diese haben mir teilweise wirklich Gänsehaut bereitet und obwohl der Fantasie des Hörers viel Freiheit gelassen wird, waren diese sehr spannend und grausam zu hören. Außerdem gab es immer wieder Aufnahmen des Mörders im Gefängnis, diese handeln quasi in der Zukunft und natürlich weiss man dadurch nicht wer es war. Auch diese Aufnahmen haben mich gefesselt und fasziniert und beides zusammen hat das Buch für mich dann auch noch auf 3.5 Sterne gerettet.Mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet, trotzdem war es sehr viel unscheinbarer und mit deutlich weniger "Wow-Effekt" als ich erwartet habe. Ich habe die Motivation des Mörders zwar verstehen können, aber es hat mich auch irgendwie unbefriedigt und wütend zurück gelassen. Die Motivation hat die Morde für mich noch sehr viel trauriger gemacht,Die Sprecherin des Hörbuchs hat mir gut gefallen, sie hatte eine angenehme Stimme und hat gerade die Aufzeichnungen und die Perspektive in der Ich-Form sehr gut wiedergegeben.Fazit: Nicht so spannend wie erwartet, gerade der Mittelteil war etwas langatmig, trotzdem gab es immer wieder spannende Abschnitte zwischendrin.

babsyz am 02.02.2022 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Blick in die Abgründe menschlicher Seelen

Ein perfekter Abend soll es werden, als Ann bei ihrem Vater, dem Philosophieprofessor Walter Lesniak auf die Pizza wartet. Doch statt des Pizzaboten stürmt die Polizei das Haus. Anns Vater soll ein Serienmörder sein: 10 kleine Mädchen soll „Professor Tod“, wie ihn die Medien nennen, entführt und ermordet haben. Ann kann, will es nicht glauben und versucht verzweifelt, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Dann wird erneut ein Mädchen entführt…In ihrem neuen Thriller führt uns Romy Hausmann wieder in die Abgründe der menschlichen Seele. Wozu ist ein Mensch fähig, aus Liebe, aus Verzweiflung, aus Trauer? Die Geschichte wird zum großen Teil aus der Sicht von Ann erzählt, einer verzweifelten, zweifelnden jungen Frau, die sich immer wieder in ihren schönen Erinnerungen verliert. Daneben gibt es noch einen „Wir“-Erzähler, der offensichtlich ein Kind entführt hat, dessen wahre Identität aber bis kurz vor Schluss im Dunklen bleibt. Ein dritter Erzählstrang in Form eines Interviews mit dem Serienkiller rundet das Geschehen ab. Das ist von der ersten Seite an spannend und mit sehr viel Tiefgang erzählt, es gibt immer wieder kleine und größere Wendungen, so dass der Ausgang des Buches nie vorhersehbar ist. Die Atmosphäe ist immer stimmig und beklemmend.Mein Fazit: ein fesselnder psychologischer Thriller. Absolute Leseempfehlung!

petzi_maus am 02.02.2022 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

menschliche Abgründe...

3,5 SterneAnn fällt aus allen Wolken: ihr Vater, der Professor Walter Lesniak, wird festgenommen, da er angeblich der Schleifenmörder ist, der seit 14 Jahren junge Mädchen zwischen 6 und 10 Jahren tötet; rote Schleifenbänder kennzeichnen den Weg zu ihren Leichen.Doch Ann ist fest davon überzeugt, dass ihr Vater nicht "Professor Tod" ist, und macht sich auf eigene Faust auf den Weg, um seine Unschuld zu beweisen...Meine Meinung:Nachdem mir die ersten beiden Thriller von Romy Hausmann sehr gut gefallen haben, war ich auch von diesem anfangs total begeistert. Man fiebert und leidet mit Ann mit, denn niemand kann sich vorstellen, wie es ist, wenn der eigene Vater als Mörder festgenommen wird. Noch dazu ein angesehener, renommierter Akademiker.Wir-Einschübe aus Sicht einer psychisch kranken Person peppen das Ganze auf, man meint, die Gedanken des Mörders/der Mörderin zu lesen. Und die kurzen Auszüge eines Interviews mit dem Täter, 5 Jahre nach der Verhaftung von Anns Vater, lassen einen grübeln. Ist dies dieselbe Person? Und wer ist der Interviewer?Man begleitet Ann auf eine spannende Reise auf der Jagd nach dem ihrer Meinung nach wahren Täter, was oftmals sehr actionreich ist.Trotzdem immer wieder Spannung aufkam, fand ich das Buch im Mittelteil etwas langatmig; die Einschübe waren dann schon nervig, da man diese erst gegen Schluss richtig zuordnen konnte; und die Auflösung hat mich persönlich enttäuscht, denn ich hätte etwas anderes erwartet.Nichts desto trotz zeigt dieses Buch gekonnt die tiefsten menschlichen Abgründe auf, die der Grund für schreckliche Taten sind, und die Aufarbeitung der tiefsten Gefühle, Sehnsüchte und Zwänge.Romy Hausmann hat es geschafft, das Motiv, das ich zuerst nicht verstehen konnte, so aufzubereiten, dass ich es dann total nachvollziehbar fand, auch wenn mich die Auflösung trotzdem nicht glücklich gemacht hat.Fazit:Dieser Thriller hat mich zwiegespalten zurückgelassen; einerseits war es teilweise total spannend, zwischendurch jedoch langatmig, und die Auflösung hat mich nicht ganz glücklich gemacht. Aber eine super Aufbereiten eines psychischen Profils, das noch lange in einem nachhallt: wozu sind wir Menschen fähig?

ladybug_liest am 02.02.2022 09:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Sorgt für ein Gedankenkarussell

Mein erstes Buch der Autorin, auf das ich sehr gespannt war, denn die Meinungen zu Ihrem Schreibstil gehen doch in sehr unterschiedliche Richtungen. Das Cover mit dem Titel und des verwischten Kreideherzens sprachen mich allerdings sehr an. In dieser Geschichte geht es um Ann, die beweisen will, dass ihr Vater zu Unrecht als Serienmörder im Gefängnis sitzt. Walter Lesniak ist ein international renommierter Philosophieprofessor und Wissenschaftler der menschlichen Entwicklung und soll seit vierzehn Jahren Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren entführt und ermordet haben. Der Fall geht durch die Presse, doch Ann glaubt, dass ihr geliebter und fürsorglicher Vater zu Unrecht der Taten beschuldigt wird. Sie glaubt an seine Unschuld und begibt sich auf die Suche nach Beweisen auch wenn für Ann somit eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele beginnt….Der Thriller beginnt vielversprechend mit der überraschenden Festnahme von Ann’s Vater. Voller Emotionen teilt der Leser die Gefühle und Verzweiflung der Tochter und den vielen Fragezeichen um ihren Vater. Der Presseartikel um die Verhaftung des mutmaßlichen Serienkillers informiert anschließend den Leser und so ist man direkt im Plot und kann zusammen mit Ann sich auf die Beweissuche begeben.Ann ist hier die Hauptprotagonistin und aus der Ich-Perspektive erleben wir mit ihr das Auf- und Ab bei ihrer Wahrheitssuche und den vielen Fragezeichen um ihren Vater. Sie wird sehr charakterstark dargestellt und manchmal fand ich sie auch etwas anstrengend in ihrem Denken und Handeln. Man erfährt viel über ihre Kindheit und ihre Gefühle, dennoch blieben so immer kleine Zweifel in mir, wer diese junge Frau wirklich ist. So zogen sich die Verwirrungen um die Person sowie der Story geschickt durch das ganze Buch, denn die Kapitel „Wir“ aus der Sicht des Mörders sowie die Gesprächsprotokolle mit dem Täter, die auch zu weiteren Fragezeichen führten, trugen hierzu bei. Den Mittelteil empfand ich etwas langatmig und ich hatte die Befürchtung den Faden verloren zu haben. Allerdings wurde ich dann mit der Aufklärung im letzten Drittel nochmals in den Bann gezogen und so freut ich mich über die Auflösung und dem nachvollziehbaren Ende.Romy Hausmann’s Schreibstil ist flüssig, bildlich und sehr abwechslungsreich. Unterschiedliche Kapitel der Erzählperspektiven, Verhörprotokolle oder auch Tagebucheinträge lockern den Lesefluss und sorgen für so manches Gedankenkarussell. Mein Fazit:„Perfect Day“ ist ein spannender Thriller, der in den Leser auf eine Reise in die verstörende Welt menschlicher Gefühle mitnimmt. Von mir 4 Sterne.

maunzerle am 01.02.2022 23:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein typischer Romy Hausmann Thriller!

Perfect DayAutorin: Romy HausmannVerlag: dtv – VorablesenKlappentext:Die Macht der Gefühle kann tröstlich sein. Oder tödlich.Meine kleine Prinzessin. So allein. Du zitterst ja, du armes Ding. Komm mit mir, hab‘ keine Angst. Bei mir bist du sicher. Ich bringe dich an einen geheimen Ort, mein Herz, aber vorher müssen wir hier im Wald noch ein paar rote Schleifen verteilen, schau ...Seit vierzehn Jahren verschwinden Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Rote Schleifenbänder weisen der Polizei den Weg zu ihren Leichen. Vom Täter fehlt seit vierzehn Jahren jede Spur. Eines Abends wird der international renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. „Professor Tod“ titelt die Boulevardpresse. Doch Ann wird die Unschuld ihres Vaters beweisen. Für sie und die LeserInnen beginnt eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele …Meinung:Gefühle die euch nicht zur Ruhe kommen lassen, kennt ihr die?Gefühle wie Angst, Wut, Trauer die dich nicht zur Ruhe kommen lassen sondern antreiben? So ist es bei der Protagonistin Ann. Sie wird angetrieben davon um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Doch alles spricht für seine Schuld.Das Lied: Perfect Day von Lou Reed begleitet die Protagonistin dabei und bringt sie immer zurück in die Vergangenheit. Genauer gesagt an einen Sommertag der schon 17 Jahre zurück liegt. Habt ihr den Thriller schon gelesen? Löst das Lied bei euch auch was aus? Weihnachten 2017 verändert Anns Leben völlig. Es ist der Tag an dem ihr Vater für sie total aus dem Nichts heraus festgenommen wird. Er wird angeklagt ein Mädchen ermordet zu haben. Er soll der Schleifenmörder sein. Ann kann den Vorwurf nicht glauben. Schließlich war ihr Vater immer für sie da, besonders seit dem Tod ihrer Mutter. Liebevoll hat er sich um sie gekümmert und ihr ein wunderbares zu Hause geboten. Und das obwohl sie nicht immer einfach gewesen ist als Teenie. Nie wurde er laut und ausfallend. Ihr Vater schweigt zu den ganzen Vorwürfen und Ann gibt nicht auf. Sie versucht den Fall zu klären aus Liebe zu ihrem Vater und fühlt sich von der Polizei alleine gelassen. Doch es ist nicht ganz ungefährlich für Ann und die Freunde die ihr noch geblieben sind. Die Geschichte ist aus zwei Sichten erzählt. Einmal aus der Sicht von Ann und einer unbekannten Person. Zeitlich fällt mir die Einordnung etwas schwer. Zwischendirn sind ein paar Zeitsprünge ins Jahr 2021. Ich war total im Leseflasht. Unbedingt wollte ich wissen ob Ann es schafft und die Unschuld ihres Vaters beweisen kann oder ist er doch schuldig. Wer ist der Unbekannte, der zu Wort kommt? Gleichzeitig tut mir Ann leid. Denn ihr Leben wird immer komplizierter als die Tochter eines vermeintlichen Serienmörders und gefährlicher wird es für sie auch. Romy Hausmann beweist wieder ihr Können und das wird er mit ihren genialen und wie ich finde fast einzigartigem Schreibstil. Gefühlssituationen aus kindlicher Sicht kombiniert mit dem Heute. Bildhaft gut vorstellbar und einem Spannungsbogen, der sich immer mehr aufbaut. Die Lösung hat mich zwar nicht vollständig überrascht aber die Botschaft darin. Die hat mich sehr nachdenklich werden lassen und ich finde das ist ihr sehr gut gelungen.

seawitch am 01.02.2022 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Rätselhaft

Mein erstes Werk der Autorin Romy Hausmann, das es irgendwie in sich hatte. Warum? Weil es so anders war, als man sonst so Thriller kennt. Die Thematik ist nicht ohne und man rätselt wirklich lange bzw. bis fast bis zum Schluss, ist der Vater der Täter, bzw. wer ist der Täter, gibt es vielleicht mehrere? Womit ich mich etwas schwer tat, war die nicht wirklich vorhandene Ermittlerarbeit, stattdessen macht sich die Tochter des mutmaßlichen Täters, ihrem Vater, auf eigene Faust auf die Suche. Auf diesem Weg, geschehen eine ganze Menge Irrungen & Wirrungen, so das man sich gerade anfangs fragt, wo führt das nur hin? Die Synchronsprecherin Sandrine Mittelstädt hat dieser Geschichte die richtige Stimme verliehen & mir auch einige Gruselmomente beschert. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt & zwar zum Einen aus Ann ihrer Sicht, das allerdings auch auf unterschiedlichen Zeitebenen & zum Anderen aus der "Wir-Sicht", wo man sich fragt wer führt dieses Interview? Also ich hab wirklich viel getüftelt & gerätselt und hatte auch so manch frustrierende Phase, bei mir kam erst nach der Hälfte des Werkes Spannung auf, davor hatte ich keinen richtigen roten Faden zum Greifen. Es wird so einiges eingestreut & ich fragte mich des Öfteren wieso? Wer ist das, ist das jetzt wichtig für die Handlung? & ja vieles davon ist wichtig & ich bin wirklich froh, das es für mich eine gute Aufklärung zum Schluss hab. Fazit: Ein gutes Hörbuch, man muss allerdings geduldig sein. :)

Aktuelle Rezensionen

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Meisterin des Domestic Noir.

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