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Stadt des Glanzes, Stadt des Elends

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum

Berlin, 1920: Nach den dunklen Kriegsjahren zieht der Glanz der Metropole Menschen aus aller Welt an. Auch Magda Fuchs hofft nach einem schweren Schicksalsschlag hier auf einen Neubeginn. Doch als Polizeiärztin lernt sie schon bald die Schattenseiten der schillernden Großstadt kennen. Vor allem die Schicksale der zahllosen verwahrlosten Kinder halten sie nachts wach. Sie werden skrupellos verkauft, aber die Polizei unternimmt nichts dagegen.

Unerwartete Unterstützung erhält Magda von der sich zunächst ruppig gebenden Fürsorgerin Ina und dem etwas fahrigen, aber engagierten jungen Kommissar Kuno Mehring.

Mutig bewegt sich Magda in einer Welt aus Korruption und Verbrechen. Doch dann bietet sich ihr die Chance ihres Lebens, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hatte …


Polizeiärztinnen gab es ab 1900 in Berlin. Diese standen zwar im Dienst der Polizei, führten jedoch keine polizeilichen Arbeiten aus, sondern waren zuständig für die medizinische Betreuung der Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere an Frauen und Kindern. Zusätzlich kümmerten sie sich um die gesundheitliche Versorgung der zahlreichen Prostituierten in den Zwanzigerjahren. Das Amt einer Polizeiärztin wurde für eine geringe Entlohnung nur nebenberuflich bekleidet.

»›Die Polizeiärztin‹ entführt einen in die 1920er Jahre nach Berlin. Man spürt die Atmosphäre, ist mittendrin im Geschehen. Gierig saugt man das Leben und die spannende Geschichte auf.«
Alex Dengler denglers-buchkritik.de 28.06.2021

»Fesselnder Auftakt einer spannenden historischen Trilogie mit starken Charakteren.«
Mainhattan Kurier, 21/2021

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43890-2
Erscheinungsdatum: 02.03.2021
2. Auflage
544 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Helene Sommerfeld

Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Ihre Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius hat ihre Leser mitten ins Herz getroffen und erreichte Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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132 von 132 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.68 von 5 Sternen


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9 - 10 von 132 Leserstimme

steffi.scholle.3 am 30.03.2021 16:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Guter Auftakt

In diesem Buch geht es um Magda Fuchs, die ihrer Trauer in Hildesheim entflieht, um in Berlin neu anzufangen.Eigentlich habe ich gedacht, ich lese einen historischen Roman, aber es wurde ein historischer Krimi.Magda lernt als Polizeiärztin im Berlin der "goldenen Zwanziger" die Schattenseiten kennen und versucht, ihren Teil dazu beizutragen, dass die Bedingungen besser werden. Wir lernen im Laufe des Buches noch einige andere starke Frauen kennen. Leider sind Erika und Ina für mich sehr blass geblieben. Ich konnte mich in sie nicht hineinversetzen. Natürlich entwickelt sich auch eine zarte Liebesgeschichte.Ich muss sagen, ich habe durch das Buch einiges gelernt über die Zeit, was ich nicht wußte. Ich wußte schon, dass in Berlin in den Nachkriegsjahren bis zur EInführung der Rentenmark eine bittere Armut herschte, aber dass mit den Kindern dort so umgegangen wurde, wie im Buch beschrieben, war mir neu und ich fand es sehr furchtbar, dass diese Kinder einfach niemenden hatten, der für sie einstand und ihnen hilft.Das Buch fand ich sehr spannend, die Auflösung von Magdas Fall aber sehr oberflächlich.Es endet mit einem Cliffhanger und ich hoffe, ich muss nicht so lange auf die Fortsetzung warten.

jeanettie123 am 29.03.2021 20:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Frauen auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit

Dieses Buch erschien 2021 in der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG und beinhaltet 531 Seiten.„Licht und Schatten in der Stadt des Glanzes“Diese Geschichte spielt in Berlin im Jahr 1920. In der großen Stadt geht es kurz nach den dunklen Kriegsjahren drunter und drüber. Magda Fuchs lernt als frischgebackene Polizeiärztin zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Jedoch schon bald stellt sie fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So findet sie Freundinnen, wie die Fürsorgerin Ina, die sich genauso wenig um Konventionen schert wie die Rechtsanwältin Ruth. Auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe versucht zu befreien, führt einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt. Doris, die blutjung ist, träumt jedoch davon, berühmt zu werden. Magda muss sich inmitten der kaltherzigen Millionenstadt behaupten. Als Magda es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles…Das Autorenduo Helene Sommerfeld hat hier einen wunderbaren Roman zu Papier gebracht. Der Schreibstil ist einfach nur toll und die Geschichte ist fabelhaft gelungen. Ich hatte das Gefühl, alles selbst mitzuerleben. Magda ist eine mutige, 30-jährige Frau, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihr Leben selbst in die Hände nimmt und sich aus der kleinen Stadt Hildesheim in die große Stadt Berlin begibt, um dort als erste Polizeiärztin zu arbeiten. Die anderen Frauen, auf die sie dort trifft, sind ebenfalls entschlossen, selbst zu handeln und sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. Was für eine Zeit! Alles befand sich im Umbruch. Magda hat es nicht leicht, denn irgendwie ist sie wohl das harte Leben in Berlin nicht so gewöhnt. In Hildesheim ging es da beschaulicher und ruhiger zu. Die Menschen haben Hunger, kein Geld und müssen sich so durchschlagen. Wir erfahren hier von krassen Gegensätzen, zum Einen von Armut und Elend, zum Anderen gibt es eben auch sehr reiche Menschen. Und vor lauter Hunger und Armut sind die Männer und Frauen bereit, einiges auf sich zu nehmen und greifen teilweise zu Methoden, die mich wirklich schlucken ließen. Diese Geschichte hat viele Krimi-Elemente in sich vereint und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Wir erfahren hier sehr viel über die damalige Zeit. Wenn es diese mutigen Frauen in dieser Zeit nicht gegeben hätte, würde es uns Frauen heute nicht so gut gehen. Man musste den Mann fragen, ob man studieren oder gar arbeiten darf. Heute kaum mehr vorstellbar. Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe mit Magda eine wunderbare Zeit erlebt. Sie musste ganz schön schlimme Dinge erfahren und hat ein echt gutes Herz. Ich mag sie sehr und sie ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihr geweint, gelacht, gelitten, geliebt… Die Geschichte ist spannend, aufregend, fesselnd und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite an gepackt. Einfach nur toll! Ich empfehle sie euch sehr gern weiter. Ich hatte wunderbare Lesestunden, die mich in eine andere Zeit versetzt haben und da alles wunderbar beschrieben wurde, ich mich in Berlin ziemlich gut auskenne, hatte ich echt Bilder im Kopf. Danke für dieses Lesevergnügen der ganz besonderen Art!

leseratte2207 am 29.03.2021 15:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hartes Berlin

Das es nicht immer die goldenen 20 Jahre waren,wie sooft zitiert, erfährt man in diesem Buch.Ein Buch über starke Frauen, die ihren Weg gehen und die ein gleichberechtigtes und vor allem ein selbst bestimmtes Leben führen wollen.Im Jahre 1919 verliert Magda Fuchs nicht nur ihrem Mann , sondern auch ihr ungeborenes Kind.Ein harter Schicksalsschlag.Sie entschließt sich Hildesheim zu verlassen und in Berlin einen Neuanfang als Polizeiärztin zu wagen.Sie findet eine Unterkunft in der Pension Bleibtreu, die nur an Damen vermietet.Ich habe aber nicht nur Magda als starke Frau kennengelernt, sondern auch Ina, Doris, Ruth und Celia.Jede Frau meistert ihr Schicksal und stellt sich den Herausforderungen.Die Harte Arbeit als Polizeiärztin geht echt unter die Haut.Mit jeder einzelnen Protagonistin habe ich mitgelitten und alle sind mir ans Herz gewachsen.Ich freue mich aus das nächste Buch,.....

philiene am 28.03.2021 20:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schattenseiten der Großstadt

Berlin 1920:Magda Fuchs hat viel verloren und entschließt sich in Berlin ganz neu anzufangen. Sie tritt in der Stadt eine Stelle als Polizeiärztin an. In diesem Beruf blickt sie tief in die Abgründe der Stadt und erlebt Leid und Armut hautnah. Doch sie lernt auch Frauen kennen, die die Zeichen der Zeit erkennen und das Frauenbild der Kaiserzeit endlich ablegen wollen. Da ist zum Beispiel Ina von der Fürsorge, die dich rührend um die vielen, vielen armen Kinder kümmert oder Celia die in einer unglücklichen Ehe gefangen ist, oder die junge Doris die der mütterlichen Obhut entfliehen will und in Berlin ihren Träumen nachjagdt....Der Roman ist zum einen sehr spannend, da es ja auch um Polizeiarbeit geht und es da einen interessanten Fall gibt, der mir sehr unter die Haut gegangen ist. Zum anderen haben wir die Geschichte der jungen Frauen, die versuchen ihren Weg zu gehen und denen oft Steine in den Weg gelegt werden.Am meisten beeindruckt haben mich aber die Einblicke in das Leben der Ärmsten, in ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Da gab es einige Schicksale die man nicht so schnell vergisst.Der Roman ist packend geschrieben und gut recherchiert. Eine Zeitreise die lange nachhallt.

büchernarr am 28.03.2021 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Das Leben im Berlin der 20er

Leider habe ich die Trilogie "Die Ärztin" noch nicht lesen können, was ich schnellstens nach diesem Buch nachholen muss!Ein spannender Kriminalfall der sich im Berlin der 20er Jahre abspielt. Berlin, das in all seinen Facetten dargestellt wird und das den Glitzer der beginnenden Euphorie der 20er Jahre aber sowohl der Schattenseiten einer Großstadt schonungslos darstellt und die Rechte der Frauen aber auch den Alltag der einfachen Menschen preisgibt. Als Leser fühlt man sich direkt in das Geschehene eingehüllt, da die Autorin weder für Übertreibungen sorgt noch für Unklarheiten. Die Geschichte umfasst interessante Charaktere, ein detailliertes Schaubild und eine spannende Schreibwiese so dass man mit der Charakteren mitfiebert. Der erste Band der Trilogie „Die Polizeiärztin“ wird keinen gleichgültig lassen während häusliche Gewalt, Hunger und der große Kontrast mit der wohlhabendere Schicht deutlich hervorgebracht werden. Der Roman umfasst zum großen Teil eine fiktive Handlung, dennoch tauchen teilweise auch historische Persönlichkeiten auf. Die Epoche der „Goldenen Zwanziger“ wird hier somit realitätsnah geschildert und jeder der eine Kombination aus historischem Roman und Krimi zu schätzen weiß, wird hier seine Freude finden.

sigrun63 am 28.03.2021 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Das Leben in Berlin

Das Buchcover ist mir gleich aufgefallen mit der selbstbewussten Frau mitten in Berlin. Das Buch liest sich sehr gut, ein toller Schreibstil. Es ist spannend und interessant von Anfang an bis zum Ende.Magda Fuchs ihr Ehemann wird ermordet und sie verliert ihr Baby. Dieses Schicksal berührt einen sehr. Sie findet ein Stellenangebot als Polizeiärztin in Berlin und bewirbt sich. Ich finde es sehr bewundernswert und mutig, das sie sich auf das Jobangebot einlässt und somit die Chance auf einen Neuanfang wahrnimmt. Magda fährt von Hildesheim nach Berlin und findet eine nette Unterkunft in der Pension Bleibtreu, wo nur alleinstehende Frauen wohnen.Durch die Polizeiärztin lernt man das Leben in allen Varianten von Berlin kennen.Es geht in diesem Roman um starke Frauen wie die Polizeiärztin Magda, Celia, Doris, Ruth und Ina. Die mutigen Frauen stehen vor großen Herausforderungen. Sie kämpfen gemeinsam für ein besseres und unabhängiges Leben, so dass auch Frauen zum Beispiel Medizin studieren können.Magda hat ein gutes Herz, hilft wo sie nur kann und erhält Unterstützung von Kuno Mehring den neuen Kommissar.Es ist empfehlenswert den interessanten Roman zu lesen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

antje1968 am 28.03.2021 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelungener Auftakt

Das Buch über die Polizeiärztin Magda Fuchs hat mir sehr gut gefallen, da es über eine spannende Handlung und einen sehr interessanten zeitlichen Handlungshintergrund verfügt.1920 geht es nach dem 1. Weltkrieg in Berlin drunter und drüber und Magda Fuchs zieht es nach dem Tod ihres Mannes und Kindes in diese große Stadt. Gleich zu Beginn lernt sie die Schattenseiten kennen , jedoch beim genauen Hinsehen und Erleben entdeckt sie, dass viele Frauen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten Träume von einem eigenen und selbstbestimmten Leben haben und an der Verwirklichung arbeiten.Ihr erster Fall konfrontiert sie gleich mit der harten Wirklichkeit der ärmsten Leute in Berlin und sie muss Mordopfer identifizieren und verschwundene Kinder suchen. Überall trifft sie auf Widerstände, bis sie aber Hilfe durch den jungen Kommissar Kuno Mehring und der Fürsorgerin Ina bekommt und gemeinsam mit ihnen eine fassungslose Aufdeckung macht.Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt, weil es immer wieder nicht vorauszuahnende Handlungsrichtungen gab und so bis zum Ende spannend blieb.Der Schreibstil war sehr authentisch, so dass man sich die Personen in ihrer Umgebung sehr gut vorstellen konnte und sich als ein stiller Beobachter fühlte.Gelungen fand ich den Stadtplan vom damaligen Berlin auf der ersten Umschlagseite, der es ermöglichte, sich Wege und Orte noch besser zu vorzustellen. Auch die bildnerische und mit kurzem Text versehene Darstellung der 6 von einer besseren Zukunft träumenden Frauen hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich jetzt schon auf die beiden angekündigten Fortsetzungen .Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

msl_kl am 28.03.2021 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Harte Realität

Alle denken, die goldenen 20er Jahre waren herrlich in Berlin. Doch dieses Buch beleuchtet diese Epoche mal von einer ganz anderen Seite. Im Mittelpunkt steht die Polizeiärztin Magda Fuchs, die nach dem Tod ihres Mannes nach Berlin kommt. Sie trifft auf einige Frauen, die versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen und sich in der dominierenden Männerwelt durchzusetzen. Das Autorenduo hat die damalige Stimmung Berlins hervorragend eingefangen. Über viele Zustände kann man nur den Kopf schütteln und vor allem der damalige Kinderhandel ist auszuhalten. Mir haben gut die Verstrickungen gefallen, die gesponnen wurden und die sich am Ende aufgelöst haben. Es passiert so vieles im Buch, dass man dies kaum aufzählen kann. Von Anfang bis Ende ist man gefesselt, weil immer was los ist und keinerlei Langeweile aufkommt. Die Charaktere machen unterschiedliche Entwicklungen durch, die für mich schlüssig waren. Da es noch weitere Bände geben wird, ist das Ende offen gehalten und durch einen fiesen Cliffhanger wird die Neugier auf Band 2 geschürt. Ich bin sehr gespannt darauf, was nun weiter passieren wird!

pewie am 27.03.2021 22:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schattenseiten

Berlin in den goldenen Zwanzigern. Aber nicht alles ist Gold was glänzt. Magda kommt nach dem Tod ihres Mannes nach Berlin als Polizeiärztin, Ihre Aufgabe ist es zum Beispiel Frauen nach der Festnahme oder im Gefängnis auf Krankheiten hin zu untersuchen. Keine leichte Aufgabe, denn sie erfährt viel mehr als ihr lieb ist. Vor allem die vernachlässigten Kinder und armen Waisen haben es ihr angetan. Sie versucht alles um ihr Schicksal zu lindern. In dieser Umgebung erkennt sie Verbrechen die von ihren Vorgesetzten nicht anerkannt werden, sie sind nicht gewalttätig genug.Vor diesem Hintergrund lernen wir vier Frauen kennen, die mehr wollen, mehr vom Leben, mehr Anerkennung, mehr für die Ärmsten der Armen.Mit dem heutigen Wissen ist mir klar was diese Frauen geleistet haben, nicht nur für sich selbst sondern auch für Generationen nach ihnen.Magda wirkt etwas spröde aber sympathisch, die anderen sind mehr Frauen ihrer Zeit. Von ihnen hat man schon öfter gelesen, während die Polizeiärztin für mich eine neue Figur war, von der ich gern mehr lesen möchte.Das Buch ist zurückhaltend geschrieben, etwa wie ein Maler der Wasserfarben benutzt und kein Öl. Dadurch bleibt dem Leser selber überlassen wie intensiv er das Geschehene an sich heran lässt, genau und lange hinschauen und in Gedanken die vielen kleinen Einzelheiten dazu interpretieren oder etwas flüchtiger und dadurch nicht so emotional durch geschüttelt werden.Es wird zwei weitere Bände geben, das deutete sich schon beim Lesen an, im Anhang wird es dann bestätigt.

pusteblümchen am 27.03.2021 17:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die düstere Seite der goldenen 20er Jahre in Berlin

Obwohl es bereits zwei Jahre her ist, dass der Mann von Magda Fuchs in Hildesheim auf der Straße erschossen wurde, erinnert Magda dort alles an ihn und sie beschließt einen Neuanfang in Berlin zu machen. In der Hauptstadt ist die Kontrast zwischen Armut und Glamour enorm, im täglichen Leben steht Prostitution, Mord und Kinderhandel an der Tagesordnung und als Polizeiärztin steht sie zuvor ungeahnten Situationen gegenüber. Neben Magda stehen weitere starke weibliche Charaktere im Vordergrund, deren sehr unterschiedliche Leben sich immer wieder kreuzen. Man erhält einen guten Einblick in das Leben des Nachkriegsdeutschlands. Sowohl die Charaktere als auch das Leben der Bevölkerung nach dem Krieg werden durch die verschiedenen Handlungsstränge authentisch beschrieben.Insgesamt gibt der Roman einen interessanten Einblick in das Leben nach dem Ersten Weltkrieg und ist ein gelungener Auftakt einer vielversprechenden neuen Reihe.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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Liebe und Hass, Armut und Glamour, Auffstieg und Fall: Die große Berlin-Saga versetzt uns in die gol...denen Zwanziger und in die aufregende Welt einer frischgebackenen Polizeiärztin. mehr weniger

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01.10.2021

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›Das Leben, ein ewiger Traum‹ ist ein tolles Porträt einer Stadt zwischen Glanz und Elend und der in... ihr lebenden Frauen, die beginnen, sich ihre Welt zu erobern. mehr weniger

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