Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Jagt Magda einer fixen Idee nach?

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz

Der dritte Band um Polizeiärztin Magda Fuchs: emotional, mitreißend, fesselnd

Berlin 1924: Viele Fremde suchen in der Stadt das schnelle Glück. Offenbar auch die schwer verletzte junge Frau, die von Polizeiärztin Magda untersucht wird. Als die Unbekannte überraschend stirbt, macht Magda sich Vorwürfe. Hat sie eine falsche Diagnose gestellt? Eine Freundin identifiziert die Tote als Millionärin, die im wilden Berlin das Leben mit Damen und Herren aus den höchsten Kreisen genoss. Als Magda versucht, die Wahrheit herauszufinden, kommt sie mächtigen Leuten in die Quere. Aber sie will auch endlich das Schicksal des kleinen Otto aufklären. Er wurde vor vielen Jahren nach einem Familiendrama verschleppt. Seiner älteren Schwester Elke konnte Magda ein neues Zuhause geben. Damals gab sie sich das Versprechen, die Geschwister wieder zusammenzubringen. Plötzlich eröffnet sich die Möglichkeit, Otto doch noch anhand seiner Fingerabdrücke identifizieren zu können. Aber es sind zahllose Kinder, die überprüft werden müssten. Da erinnert sich Elke an ein ganz besonderes Merkmal ihres Bruders. Tatsächlich wird ein Junge gefunden, auf den die Beschreibung passt. Kann er wirklich Otto sein? Oder jagt Magda in Wahrheit nur einer fixen Idee nach, weil sie sich selbst schon so lange ein Kind wünscht?
 
Polizeiärztinnen gab es ab 1900 in Berlin. Diese standen zwar im Dienst der Polizei, führten jedoch keine polizeilichen Arbeiten aus, sondern waren zuständig für die medizinische Betreuung der Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere an Frauen und Kindern. Zusätzlich kümmerten sie sich um die gesundheitliche Versorgung der zahlreichen Prostituierten in den Zwanzigerjahren. Das Amt einer Polizeiärztin wurde für eine geringe Entlohnung nur nebenberuflich bekleidet.

»›Die Polizeiärztin‹ entführt einen in die 1920er Jahre nach Berlin. Man spürt die Atmosphäre, ist mittendrin im Geschehen. Gierig saugt man das Leben und die spannende Geschichte auf.«
Alex Dengler denglers-buchkritik.de 28.06.2021

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44045-5
Erscheinungsdatum: 16.03.2022
1. Auflage
528 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Helene Sommerfeld

Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Ihre Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius hat ihre Leser mitten ins Herz getroffen und erreichte Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

111 von 111 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.76 von 5 Sternen


76%

24%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


9 - 10 von 111 Leserstimme

philiene am 24.03.2022 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr gelungene Fortsetzung

Es kommt nicht oft vor, das mir eine Fortsetzung noch besser gefällt, als die Vorgänger. Bei Polizeiärztin Magda Fuchs ist das aber der Fall. Wir tauchen einmal mehr in das Berlin der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts ab. Das Verbrechen ruht nicht und so gibt es für Magda und ihren Mann den Polizisten Kuno viel zu tun. Außerdem sucht Magda immer noch nach dem kleinen Otto. In diesem Roman rückt Magda allerdings etwas in den Hintergrund und macht Celia viel Platz. Diese ist frisch verheiratet, schwanger und pendelt zwischen der Familie ihres Mannes in Mühlheim und ihrem eigenen Leben in Berlin hin und her. Da stellt sich bald die Frage, ob das gut gehen kann....Ich mag Romanserien in denen wir auf alte Bekannte treffen und diese wieder ein Stück in ihrem Leben begleiten, vielleicht auch Seiten kennenlernen die bisher verborgen geblieben sind. Oder wenn Charaktere ins Geschehen eingreifen, die vorher eher nur am Rande vorkamen. All das ist hier der Fall und hat das Geschenk daher sehr bereichert.Berlin ist einfach immer eine Reise wert, ganz besonders eine Zeitreise in diese aufregende Zeit.

makama am 23.03.2022 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berlin --- die Metropole in den 20igern

Magda Mehring, geborene Fuchs ist Polizeiärztin, da hat sie es hauptsächlich mit verletzten Kindern und Prostituierten zu tun..... Eines Tages ist auch eine junge verletzte Frau dabei, die wenig später tot aufgefunden wird...... Es stellt sich heraus, dass die Unbekannte eine Millionärin aus den höchsten Kreisen war, die das Leben in Berlin genoss.... Doch wie ist sie zu Tode gekommen? War es Mord? Der Fall führt in die höchsten Kreise der Hauptstadt......Martha und ihr Mann Kuno (Kriminalkommissar) bringen sich bei der Tätersuche in Gefahr.... Ausserdem suchen die beiden immer noch dem kleinen Otto, der schon lange vermisste Junge müsste jetzt so um die 6 Jahre alt sein.... Wird es gelingen ihn aufzupüren ....Fazit und Meinung:das ist schon der dritte Teil um die engagierte Polizeiärztin Magda, obwohl ich die beiden ersten Teile nicht kenne hatte ich keine Probleme in die Geschichte einzusteigen...... Mir hat dieser Roman, der viele Facetten hat sehr gut gefallen ... ein bischen Krimi, Liebe, Zeitgeschichte und vieles mehr.Die Protagonisten, wozu noch viele andere vorallem Frauen zählen sind alle gut gezeichnet und wirken überzeugend. Alles haben sich offenbar gut weiter entwickelt und gehen ihren Weg .....Ein Buch über starke und beeindruckende Frauen.Ich denke ich werde mir die beiden Vorgängerbücher auch noch holen....Von mir gibt es volle 5 Sterne für dieses Buch, dass auch ein Stück Zeitgeschichte wiederspiegelt. Auch das Cover ist sehr gelungen und passt in die Zeit.

retrogirl am 23.03.2022 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lesenswert!

Auch der dritte und letzte Teil der Trilogie hat mich wieder in seinen Bann gezogen .Die spannende Zeitreise in die 20er Jahre die das Leben der Polizeiärztin Magda Fuchs beschreibt ist sehr authentisch verfasst. Der Schreibstil ist verständlich und unkompliziert. Man kann sich gut in die Protagonisten und in die Zeit hineinversetzen. Das Cover ist der Zeit entsprechend gestaltet und hat einen großen Wiedererkennungswert gegenüber Band 1 und 2. Ich habe mich schnell in die Geschichte wieder hinein gefunden. Mir imponiert das Magda Ihren Weg geht und für die damalige Zeit eine sehr moderne emanzipierte Frau war! Zur damaligen Zeit herrschte Not und Elend. Man kann sich heute kaum mehr vorstellen unter welchen Verhältnissen manche Familien leben mussten. Hunger und Arbeitslosigkeit waren an der Tagesordnung! Schon komisch das sie die ,,Goldenen 20er genannt wurden!

dijor am 23.03.2022 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nachkriegszeit ...

Nachkriegszeit …Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz: Roman (Polizeiärztin Magda Fuchs-Serie, Band 3)Als Fan der "Babylon Berlin" Bestseller-Buch und TV-Reihe finde ich natürlich auch die Serie um Polizeiärztin Magda Fuchs genial, die ja ebenfalls in einer meiner Lieblingsstädte spielt. Teil eins und zwei habe ich bereits begeistert aufgesogen und nun wollte ich selbstverständlich auch den dritten Teil „Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz“ von Helene Sommerfeld weiterlesen. Als Leser befindet man sich unterdessen im Berlin um 1924. Die vier Protagonistinnen Magda Fuchs, Celia Fahrland, Doris Kaufmann sowie Ruth Jessen sind mir bereits aus den ersten beiden Bänden bekannt und vertraut. Sie sind gut beschrieben und wirken lebensecht und sind mir ein wenig ans Herz gewachsen. Der Schreibstil des Autoren-Duos gefällt mir gut. Der Plot ist spannend und hat einige Überraschungen parat. Spoiler: Zum Beispiel die tote Millionärin. Die Erzählstränge sind geschickt und gekonnt miteinander verwoben und erstrecken sich über eine Zeitspanne von zirka drei Jahren. Endlich erfahre ich, wie es mit meinen Romanheldinnen weiterergeht. Ich bin erstaunt, was sie alles erdulden müssen und bin irgendwo auch froh, als Frau nicht zur damaligen Zeit gelebt zu haben. Die Einschränkungen waren für meinen Geschmack noch sehr radikal und Gleichberechtigung stand noch weit entfernt in den Sternen am Firmament. Alleine das neue Cover ist optisch wieder an die damalige Zeit perfekt angepasst. Es reiht sich farbtechnisch auch harmonisch in die Serie ein, wie ich finde. Diesmal in einem feurigen Orangeton als Untergrund. Für mich steht dieser Ton für die Kreativität, Vitalität, Lebensfreude und Fröhlichkeit, der damaligen Zeit. Auffällig ist wieder die goldene Raute, die wohl für die Erfolgsgeschichte der Frauen der damaligen Zeit steht. Links am Bildrand steht eine junge Frau, die unternehmungslustig und zielstrebig wirkt. Gut gefällt mir auch die Karte von Berlin um 1925, die im Klappencover aufgedruckt ist. Ich mag solche Details sehr gerne, um mich ein wenig zusätzlich zu orientieren und weg zu träumen. Cool finde ich auch die Übersicht der wichtigsten Personen gleich am Anfang des Romans, so behält man meines Erachtens besser den Überblick, denn es sind eine Menge Figuren, die sich da tummeln. Den Einstieg mit dem Zitat von F. Scott Fitzgerald, Zärtlich in der Nacht: „Ich verlange nicht von dir, dass du mich immer so liebst, aber ich möchte, dass du dich daran erinnerst; denn irgendwo in meinem Inneren wird immer die Person sein, die ich heute Nacht bin,“ mag ich sehr. Lesetechnisch bin ich wieder ruck zuck im Geschehen. Die Seiten des doch recht dicken Taschenbuches fliegen nur so vor meinen Augen dahin. Ich möchte endlich erfahren, was mit dem kleinen Otto passiert ist und ob es für die beiden Geschwister ein Happy End gibt. Interessant finde ich zudem, dass Polizeiärztinnen ab 1900 in Berlin, zwar im Dienst der Polizei standen, jedoch keine polizeilichen Arbeiten ausführen durften. Die Polizeiärztinnen waren vielmehr für die medizinische Betreuung der Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere Frauen und Kindern zuständig. Zusätzlich kümmerten sie sich auch um die gesundheitliche Versorgung der zahlreichen Prostituierten in den Zwanzigerjahren. Meist geschah das nebenberuflich und/oder nur für geringen Lohn, was bestimmt nur durch eine große Portion Enthusiasmus zu meistern war. Aber auch die Thematik Transsexualität Mann-zu-Frau wird in diesem Schmöker trendig mit aufgegriffen. Es geht wie der Untertitel schon verrät „wild“ her, was für mich ins verruchte Berliner Nachtleben zur damaligen Zeit in meiner Vorstellung passt. Sex, Drogen, Rausch und derbe verrucht und lasterhaft. Ein perfekter Mix aus den “guten Sitten“ und den Abgründen der Großstadt. Jagt Magda einer fixen Idee nach?Berlin 1924: Viele Fremde suchen in der Stadt das schnelle Glück. Offenbar auch die schwer verletzte junge Frau, die von Polizeiärztin Magda untersucht wird. Als die Unbekannte überraschend stirbt, macht Magda sich Vorwürfe. Hat sie eine falsche Diagnose gestellt? Eine Freundin identifiziert die Tote als Millionärin, die im wilden Berlin das Leben mit Damen und Herren aus den höchsten Kreisen genoss. Als Magda versucht, die Wahrheit herauszufinden, kommt sie mächtigen Leuten in die Quere. Aber sie will auch endlich das Schicksal des kleinen Otto aufklären. Er wurde vor vielen Jahren nach einem Familiendrama verschleppt. Seiner älteren Schwester Elke konnte Magda ein neues Zuhause geben. Damals gab sie sich das Versprechen, die Geschwister wieder zusammenzubringen. Plötzlich eröffnet sich die Möglichkeit, Otto doch noch anhand seiner Fingerabdrücke identifizieren zu können. Aber es sind zahllose Kinder, die überprüft werden müssten. Da erinnert sich Elke an ein ganz besonderes Merkmal ihres Bruders. Tatsächlich wird ein Junge gefunden, auf den die Beschreibung passt. Kann er wirklich Otto sein? Oder jagt Magda in Wahrheit nur einer fixen Idee nach, weil sie sich selbst schon so lange ein Kind wünscht?Die Autorin:Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Viele ihrer Romane und Sachbücher waren internationale Bestseller. Die einzigartige Lebendigkeit ihrer Bücher entsteht aus der Begeisterung für Medizin und dem Interesse an historischen Persönlichkeiten, verbunden mit der Leidenschaft, fremde Länder zu bereisen.Weitere Bücher:Polizeiärztin Magda Fuchs - Das Leben ein ewiger Traum 1, Polizeiärztin Magda Fuchs – das Leben, ein großer Rausch 2, Die Ärztin: das Licht der Welt 1, Die Ärztin: Stürme des Lebens 2, Die Ärztin: Die Wege der Liebe 3, Die Ärztin: Gesundheitstipps aus Kaisers ZeitenFazit: **** Der Roman „Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz, Band 3“ von Helene Sommerfeld ist im dtv Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 528 schillernde Seiten, die den Leser ins Berlin der Nachkriegszeit mitnehmen, aber auch etwas fassungslos in „the spirituals abyss“ blicken lassen.

christina701 am 22.03.2022 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

spannender Abschluß

( Resonazexemplar) ein toller Abschluss für diese Roman Reihe über eine Polizeiärztin im Jahr 1924 in Berlin. Spannender könnte kein Buch sein. Magda Fuchs sucht nach wie vor den verschwundenen Otto einem kleinen Jungen. Dann wird eine Frau aus dem Fluß bei Urbanhafen zu ihr gebracht die Verletzt ist und wenig später verstirbt. Zu anfang macht sie sich vorwürfe sie falsch behandelt zu haben. Dann wird die tote Frau von einer ihrer Freundinnen identifiziert, den diese stammt aus der Berliner High Soicety. Magdas Spürsinn ist geweckt den sie vermutet das da irgendetwas nicht stimmen kann. Nur was stimmt da nicht.... Die Spannung durch die vielen Ereignisse bleibt immer auf den Höhepunkt. Man sollte alle Bücher der Reihe gelesen haben um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Ein spannenderer Roman kann es von dieser Reihe nicht geben.

singstar72 am 22.03.2022 15:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein sehr rundes Lese-Erlebnis

Obwohl ich die vorherigen zwei Bände der Reihe nicht kenne, kann ich hier guten Gewissens die volle Punktzahl vergeben. Es war für mich ein sehr rundes Lese-Erlebnis, mit lebhaften Figuren, und einem lebendigen und glaubwürdigen Zeitportät.Magda Fuchs, die jetzt Magda Mehring heißt, ist mir durchweg sympathisch. Sie setzt sich für ihre Patienten ein, und behauptet sich auch in schwierigeren Situationen unter Männern, zum Beispiel im Polizeipräsidium. Gleichzeitig ist sie sehr menschlich, hat ein Herz für (Straßen-)Kinder, und liebt ihren Mann, Kommissar Kuno Mehring, aufrichtig. Doch das Buch wird gar nicht alleine aus ihrer Perspektive erzählt, wie ich zuerst gedacht hatte. Mindestens zu gleichen Teilen entfällt die Erzählzeit auf Celia Fahrland-Hinnes, eine Millionärsgattin, die sich im Laufe der Handlung vom Schoßhündchen ihres Gatten zu einer selbstbewussten Frau mausert. Sie und Magda kennen sich durch diverse private und gesellschaftliche Bande.Das Buch lebt weiterhin von sehr umtriebigen und lebhaft gezeichneten Nebenfiguren, die ich alle ins Herz geschlossen habe: Oberkommissar Wagner, der ständig seine Torten futtert, der Butler Bergmann, den seine Neigungen mehrfach in Schwierigkeiten bringen, und die Köchin Liesl, deren breitestes Bayrisch für so manchen Schmunzler gesorgt hat. Der Duft ihrer Rohrnudeln durchzieht sozusagen die Seiten...! Das Buch enthält ferner sehr "mutige" Themen, die ich so nicht erwartet hätte. Medizinische Themen werden auf dem Stand ihrer Zeit behandelt, was im Rückblick erstaunlich ist. Verhütung, psychische und Geisteskrankheiten, und Gallenblasen geben sich die Ehre. Sehr erstaunlich auch der Nebenerzählstrang rund um abnorme sexuelle Vorlieben, und Geschlechtsidentität...! Sicher war mir insgeheim bewusst, dass es das schon immer gegeben haben muss; es war dennoch packend zu lesen, wie damals damit umgegangen wurde. Zu guter Letzt: das Aufkommen der Nationalsozialisten. Das wurde sehr feinfühlig und glaubhaft behandelt. Dafür ein dicker Pluspunkt an die Autoren!Mir hat auch gefallen, dass sich das Buch keinem Genre so eindeutig zuordnen lässt. Es hat Anteile eines Krimis - denn einerseits sucht Magda nach dem vor Jahren verschwundenen Otto, andererseits kam eine fremde Frau unter dubiosen Umständen zu Tode. Es ist aber genauso gut ein "Frauenroman", da es hier vorrangig um die Entwicklung von weiblichen Charakteren geht. Die Männer treten in diesem Buch fast in den Hintergrund, die wahren Fäden ziehen die Frauen! Und ein historischer Roman ist es schließlich auch, da es die 20er Jahre in Berlin zum Leben erweckt.Deswegen kann ich das Buch letztlich nur begeistert weiter empfehlen. Hier werden verschiedene Arten von Lesern fündig: Spannung, Humor, und Zeitgeschichte, sowie eine gehörige Prise Drama - hier ist für alles gesorgt. Sehr wahrscheinlich werde ich mir nun auch die ersten beiden Bände besorgen.

gabrielem am 22.03.2022 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein toller Abschluß

Voller Spannung habe ich auf den dritten Teil "Polizeiärztin Magda Fuchs" gewartet.Schon am Cover kann man die Bücher erkennen. Auch diesmal fängt das Buch so an, dass mansofort wieder weiß, wie das letzte Buch aufgehört hat.Der/die Leser*in erlebt das Leben aller Protagonisten ( Magda, Ruth, Ina, Celia, Doris und Erika) ab dem Jahr 1924.Es passiert viel in dieser Zeit und die Frauen erleben viele Höhen und Tiefen.Magda sucht immer noch nach Otto, dem kleinen Bruder von Elke. Ausserdem passieren einige Morde,die mich nicht kalt gelassen haben.Ich bin total begeistert von dieser Serie. Ein Schreibstil der mich einfach mitreisst. Ich konnte das Buchkaum aus der Hand legen.Für mich 5 Sterne und vor allem eine Weiterempfehlung. Leider ist die Serie nun vorbei, aber man darf sich auf neue Bücher von Helene Sommerfeld freuen.

witchqueen am 22.03.2022 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Auf zu neuen Ufern

Darum geht es:Magda Fuchs ist nach wie vor Polizeiärztin in Berlin. Ihr neuester Fall führt sie zu einer jungen Frau, die schwer verletzt aus dem Urbanhafen gezogen wurde. Magda versorgt sie. Doch wenige Tage später, ist die junge Frau tot. Magda macht sich Vorwürfe und überlegt, ob ihr bei der Behandlung ein Fehler unterlaufen ist. Kurz darauf wird die Tote von einer Freundin identifiziert. Sie war in der Berline High-Society unterwegs und genoss das Leben in vollen Zügen. Doch irgendwas stimmt da nicht und Magdas Spürsinn ist geweckt. Gleichzeitig versucht sie noch immer herauszufinden, was mit dem verschwundenen keinen Jungen namens Otto passiert ist. Gibt es vielleicht eine neue Spur zu Elkes vermisstem Bruder? Auch Celia Fahrland-Hinnes hat es nicht leicht. Zu Anfang verstirbt ihr Schwiegervater und somit muss ihr Mann Edgar nun das Familien-Imperium verwalten. Das ist alles andere als leicht für Edgar, denn bislang hatte sein Vater die Zügel in der Hand. Darunter, dass Edgar nunmehr kaum noch zu Hause ist, leidet die junge der von Celia und ihm. Zu allem Überfluss mischt sich auch Celias Schwiegermutter noch in die Ehe der beiden ein. Und je mehr sich Celia und Edgar voneinander entfernen, je stärker und selbstbewusster wird Celia. Sie fängt an, ihren eigenen Weg zu gehen. Ob das gut geht?Meine Meinung: Ich habe dem dritten und letzten Band der Trilogie um die Polizeiärztin Magda Fuchs regelrecht entgegengefiebert. Leider muss ich gestehen, dass mir dieser Band nicht ganz so gut gefallen hat, wie die beiden Vorgängerbände. Mir kam hier Magda Fuchs einfach zu kurz. Bei diesem Band lag der Schwerpunkt mehr auf dem Schicksal der Celia Fahrland-Hinnes. Magda und Kuno wurden für mich mehr zu „Randpersonen“. Der Schreibstil war gewohnt leicht und flüssig. Es ließ sich – wie immer – sehr angenehm lesen und man kommt wirklich zügig voran. Die Geschichte spielt in den Jahren 1924 bis 1926. Das 523 Seiten lange Buch ist in Kapitel unterteilt. So lässt es sich gewohnt gut in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten lesen. Am Anfang des Buches werden auf 2 Seiten die wichtigsten Personen mit Namen, Geburtsdatum und Beruf erwähnt. So kann man – sollte man vergessen haben, um wen es sich gerade dreht – kurz vorne nachsehen. Mein Fazit:Mir geriet hier die Geschichte um Magda etwas zu sehr ins Hintertreffen. Dennoch ein guter Abschluss der Reihe. Man sollte hier die beiden Vorgängerbände UNBEDINGT kennen, um der Geschichte folgen zu können. Vor mir gibt es hier 4 Sterne.

bumblereader am 21.03.2022 21:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wunderbarer Abschluss für die Reihe und Spannung pur!

Helene Sommerfelds Roman "Polizeiärztin Magda Fuchs - Das Leben, ein wilder Tanz" ist ein grandioser Reihenabschluss. Ich habe seit Erscheinen des zweiten Bands sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Dementsprechend bin ich mit hohen Erwartungen an den letzten Band der Reihe herangegangen. Und meine Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht. Seit Beginn der Reihe bin ich ein großer Fan von Magda Fuchs und den anderen Charakteren der Reihe. Ich leide und freue mich mit ihnen und warte voller Spannung auf die Auflösung der Fälle aus den Bänden. Besonders gut gefällt mir an der Reihe, dass man die Entwicklung der Charaktere so nah mitverfolgen kann und sich als Teil der "Familie" fühlt. An diesem Band gefällt mir besonders gut, dass alle offenen Stränge aus den letzten Bänden und Erinnerungen aus den letzten Bänden zusammenkommen und Eins ergeben. Der Schreibstil ist großartig. Ich bin schon jetzt gespannt auf die neue Reihe des Autorenduos. Einfach grandios. Die beiden haben seit dieser Reihe einen neuen Fan :-).

smile66 am 21.03.2022 20:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Krimi mal anders

Der dritte Teil um Polizeiärztin Marga beginnt im Jahr 1924. Gewohnt forsch und emotional geht Marga mit Hilfe ihres Mannes Kuno ihrer Arbeit nach. Wird sie endlich das Schicksal des kleinen Otto aufklären können? Das Cover passt toll zu den ersten beiden Teilen, so dass man es sofort zuordnen kann. Es ist auch wieder eine Auflistung der vorkommenden Charaktere beigefügt, so findet man sich gleich wieder gut zurecht. "Das Leben, ein wilder Tanz" ist der letzte Teil der Reihe über Polizeiärztin Magda Fuchs. Der Schreibstil des Autorenpaares Helene Sommerfeld ist fließend und die Geschichte sehr interressant. Die Handlung spielt in Berlin in den goldenen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Eine Geschichte zwischen Krimi und Gesellschaftsdrama. Im Mittelpunkt stehen wieder vor allem Frauen, die eingesperrt sind in den beschränkten Möglichkeiten, die Frauen zu jener Zeit hatten. Ich fand, dass der abschließende Teil zu Marga Fuchs nicht ganz an die ersten beiden Teile herangereicht hat. Trotzdem ist er auf jeden Fall empfehlenswert.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

mobil - Das Magazin der Deutschen Bahn
›Polizeiärztin Magda Fuchs‹ist die spannende neue Serie der Autorin von ›Die Ärztin‹.

01.10.2021