Stimmen zu ›RESET‹
Im Oktober 2024 rufen US-Streitkräfte die höchste Sicherheitsstufe aus, in München soll ein angeblich von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug abgeschossen werden. Es bricht Chaos aus und die Menschheit steht vor ihrer dunkelsten Stunde.
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Reset
Im Oktober 2024 rufen US-Streitkräfte die höchste Sicherheitsstufe aus, in München soll ein angeblich von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug abgeschossen werden und global nimmt die Zahl bedrohlicher Fake News dramatisch zu. Anrufe und Video-Botschaften werden so täuschend echt gefälscht, dass niemand mehr weiß, ob er wirklich mit einem vertrauten Menschen spricht.
Superintendent Valentine O’Brien ermittelt in Deutschland, als die digitalen Netze kollabieren und keine Verbindung mehr sicher ist. Während O’Brien sich auf eine gefährliche Reise quer durch Europa begibt, um seine vermisste Schwester zu suchen, bricht weltweit das Chaos aus – und die Menschheit steht vor ihrer dunkelsten Stunde.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Peter Grandl
Peter Grandl hat als Regisseur, Drehbuchautor und Creative Director einer Werbeagentur gearbeitet, bevor er seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte. Seine preisgekrönten Thriller beschäftigen sich mit brisanten Themen unserer Zeit, das Debüt ›Turmschatten‹ ist von Paramount verfilmt worden. Peter Grandl ist leidenschaftlicher Bergwanderer und Musiker, er lebt mit seiner Familie bei München.
5 - 10 von 119 Leserstimme
Spannender Thriller mit kleinen Schwächen
Nach "Höllenfeuer", was mir ausgesprochen gut gefiel, war "Reset" nunmehr mein zweites Buch von Peter Grandl und mit Sicherheit nicht das letzte. Ich hatte mich diesmal für die Hörbuchversion, wunderbar gelesen von Jasmin Tabatabai, entschieden und es nicht bereut. Das Hörbuch bescherte mir über 16 Stunden lang Spannung und Nervenkitzel.Erzählt wird der dystopische Thriller in drei Akten, kurzen Kapiteln und aus diversen Perspektiven. Ich muss gestehen, ich fühlte mich vor allem zu Beginn etwas erschlagen von den vielen Namen und hatte Probleme, diese alle auf dem Schirm zu behalten. Zudem tat ich mich schwer, eine Bindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen, da es schlichtweg zu viele waren und mir auch etwas die Tiefe fehlte. Somit blieben die Ermittler der Taskforce und IT-Experten leider etwas blass, auch wenn sie durchaus interessante Facetten aufwiesen.Dafür wirkt der Plot äußert gut recherchiert und durchdacht. Das Thema künstliche Intelligenz ist brandaktuell, wodurch die Geschichte erschreckend realitätsnah erscheint. Die Welt in "Reset" hingegen kann nur noch schwer zwischen Realität und Deepfakes unterscheiden. Das rasante Tempo sowie der konstant hohe Spannungsbogen ziehen sich durch das gesamte Hörbuch, sodass ich immerzu wissen wollte, wie es weitergeht. Lediglich das Ende war mir zum einen etwas "too much" und zum anderen kam es auch ein klein wenig zu abrupt, was jedoch sicherlich Geschmackssache ist.Insgesamt gefiel mir "Reset" trotz kleiner Schwächen gut, auch wenn das Buch keine leichte Kost ist und stetig meine volle Aufmerksamkeit forderte. Ein spannender und beklemmender Thriller, der zum Nachdenken anregt und aufgrund seines brisanten Themas noch lange nachhallt.
Fesselnd und brandaktuell!
Peter Grandl hat hier eine erschreckend reale und bedrohliche Szenerie erschaffen: Deep Fakes vom Feinsten brechen über die gesamte Welt herein und man kann nichts und niemandem mehr trauen!Sämtliche elektronischen Geräte, soziale Medien, Nachrichten, Zeitungen etc. - alles muss in Frage gestellt werden. Unvorstellbar in unserer heutigen Zeit? Nein, absolut nicht! Das hier gezeigte Geschehen könnte tatsächlich in ähnlicher Form passieren und das macht diese Geschichte so real und beklemmend.Ja, es gibt sehr viele verschiedene Charaktere und Sprünge. Man muss beim Lesen stets konzentriert bleiben und es ist anspruchsvolle Kost.Aber genau das macht für mich ein Werk von Peter Grandl aus und dafür bewundere ich ihn. Immer nah am Puls der Zeit und erstklassig recherchiert.Ich hatte mehrmals Gänsehaut beim Lesen und werde wohl nie wieder völlig unbedenklich ein Flugzeug betreten...Ich war völlig gefangen im Sog der Geschichte und die näher beleuchteten Charaktere haben mir gut gefallen.Einziger Kritikpunkt: Das Ende.Das kam mir persönlich dann leider zu kurz. Da hätte ich mir mehr Raum für die Auflösung und das "Danach" gewünscht.Aber ansonsten wurde ich hier wieder einmal voll abgeholt und bin jetzt schon voller Vorfreude auf den nächsten Grandl in 2026! 😃Fazit:Ein erschreckend aktueller Thriller, der zeigt was passieren kann, wenn man nichts und niemandem mehr trauen kann. Eine Geschichte die zu denken gibt und definitiv nachhallt.Ganz große Empfehlung!
Erschreckend realistisch
Anfang Oktober 2024 wird ein Flugzeug auf dem Weg von England nach Deutschland entführt, die Kidnapper drohen damit, die Maschine in den Münchner Flughafen abstürzen zu lassen. Dies ist nur der Beginn einer bedrohlichen Serie von Meldungen, die die ganze Welt erschüttern. Es mehren sich die Fake-News, Menschen bekommen Anrufe und Video-Botschaften, die so echt aussehen, dass niemand mehr unterscheiden kann, was Wahrheit oder Lüge ist. Die Menschheit steht vor ihrer größten Herausforderung, es ist unklar, ob es einen Ausweg aus dieser Situation gibt.»Es war schlichtweg unmöglich geworden, sich zu informieren, eine objektive Meinung zu bilden und realistische Schlüsse aus all den Deepfakes zu ziehen, die wie eine zerstörerische Flutwelle alles mit sich rissen, was einem Halt hätte geben können.« (Seite 195)Zu Beginn wurde ich förmlich erschlagen von der Fülle an Personen, Orten, Situationen und Ereignissen, die auf den ersten hundert Seiten beschrieben werden. Da half auch das vorne stehende Personenregister nicht, das nur eine bestimmte Anzahl der Beteiligten beinhaltet. Ich kann hier verraten, dass es nicht wichtig ist, sich jeden Namen zu merken, der Augenmerk liegt auf den Geschehnissen, die wichtigsten Akteure ergeben sich im weiteren Verlauf fast von selbst. Ich persönlich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, außen vor zu sein, bald schon lichteten sich die Reihen und die Geschichte zog mich in ihren Bann.Das Szenario, das Peter Grandl sich hat einfallen lassen, ist so faszinierend wie genial, in erster Linie aber ungeheuer erschreckend, weil es überhaupt nicht unwahrscheinlich klingt, worüber er schreibt. Künstliche Intelligenz, Fake-News, Bilder und Videos, die etwas abbilden, das nicht sein dürfte, das wir aber doch gerade mit eigenen Augen sehen und betrachten können, heutzutage gehört dies alles bereits zu unserer Realität. Hinzu kommt eine Prise Genialität, garniert mit einem großen Schuss Wahnsinn, viele interessante Charaktere sowie ein genialer Plot und schon haben wir einen Thriller, der für mich bereits jetzt die Liste der besten Bücher im Genre anführt dieses Jahr. Zusammengefasst: ein wahres Meisterwerk!
Sehr lesenswert!
RESET - um nichts anders geht es im neuen Roman von Peter Grandl.Man braucht (leider) gar nicht all zu viel Fantasie um sich die Szenarien aus dem Roman in unserer realen Welt vorzustellen.Fake News und Deep Fakes prägen die Medienlandschaft, keiner weiß mehr, ob der Anrufer wirklich dran ist oder nur eine KI, die eine neue Story auftischt.Als aus diesem Grund ein Flugzeug abgeschossen wird und viele Menschen sinnlos sterben, beginnt der Wettlauf mit einem nie dagewesenen Feind. Ein Cyberangriff auf die ganze (digitale) Welt, von einem Mensch erdacht und mit Hilfe von KI durchgeführt.Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen, möchte man doch unbedingt wissen, ob es das Expertenteam schafft, den Täter zu finden und den Virus zu eliminieren. Wie informiert man die Menschheit über die Neuigkeiten der Welt, wenn alles Digitale nicht mehr zur Verfügung steht?Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und eigentlich müsste ihn jeder lesen - wer weiß, ob das gezeichnete Szenario so unmöglich ist!
Brisant, aktuell, stimmt nachdenklich
Stellt euch vor, die gesamte digitale Welt bricht plötzlich zusammen – nichts funktioniert mehr wie gewohnt: Kein Internet, keine Kommunikation, kein digitales Geld und keine Information, der man noch trauen kann. Genau dieses Horror-Szenario greift Peter Grandl in seinem spannenden Roman auf. In einer Welt, in der Fake News täuschend echt wirken und sogar Kriege auslösen können, zeigt der Autor auf erschreckend realistische Weise, wie abhängig wir inzwischen vom Digitalen geworden sind. Geld verliert seinen Wert, Chaos bricht aus – und die Frage steht im Raum: Kann das wirklich passieren? Zitat S. 146:»Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden. Weltweit häufen sich die Meldungen von Deepfakes." Grandl beleuchtet die Auswirkungen dieser digitalen Katastrophe aus verschiedenen Perspektiven und an Schauplätzen auf der ganzen Welt. Das sorgt für Tempo, Abwechslung und Tiefe. Besonders spannend ist die Rolle eines Expertenteams, das mit viel Know-how und Kreativität versucht, das Schlimmste zu verhindern und herauszufinden, wer hinter diesem Cyber-Angriff steckt. Auch an anderer Stelle zeigen sich Menschen einfallsreich – doch ob es reicht, um die Welt zu retten, bleibt bis zuletzt offen. Der Spannungsbogen zieht sich dabei konsequent durch das gesamte Buch. Immer wieder sorgt Grandl mit neuen Wendungen, Perspektivwechseln und dramatischen Entwicklungen dafür, dass man als Leser regelrecht durch die Seiten getrieben wird. Die Bedrohung ist greifbar, die Atmosphäre stellenweise beklemmend – man möchte am liebsten die Augen verschließen und doch wissen, wie es weitergeht. Besonders hervorzuheben ist Grandls Schreibstil: klar, flüssig und atmosphärisch dicht. Er erklärt komplexe digitale Themen so verständlich, dass auch Leser ohne Technik-Vorkenntnisse dem Inhalt folgen können. Fazit: Ein aktuelles und bedrückend realistisches Buch, das nicht nur unterhält, sondern aufgrund der Brisanz zum Nachdenken anregt. Sehr lesenswert – gerade in unserer vernetzten Zeit.
Tolles Buch
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Bisher habe ich nur ein anderes Buch von Peter Grandl gelesen, und „Reset“ ist nun mein zweites. Es ist definitiv kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest.Im Herbst 2024 wird ein entführtes Passagierflugzeug über München abgeschossen. In der Folge verfälschen Deepfakes und manipulierte Nachrichten die globale Kommunikation. Der Ermittler Valentine O’Brien wird nach Deutschland geschickt, um den Ursprung dieser digitalen Krise aufzudecken – und um seine verschwundene Schwester zu finden. Mehr möchte ich nicht verraten, sonst würde ich spoilern.Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings muss man beim Lesen sehr aufmerksam sein, da viele Namen, Schauplätze und Abkürzungen auftauchen, die stellenweise etwas verwirrend wirken. Doch je weiter ich las, desto besser konnte ich der Handlung folgen.Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben mir sehr gut gefallen – auch wenn ich mich gelegentlich etwas verloren fühlte.Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, dennoch konnte ich persönlich keine tiefere Bindung zu ihnen aufbauen.Die Themen sind hervorragend gewählt: Künstliche Intelligenz, Deepfakes, Desinformation und unsere Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur werden beklemmend realistisch dargestellt. Diese Nähe zur Realität ist wirklich erschreckend.Das Ende fand ich nicht ganz überzeugend – es geschah mir einfach zu viel auf einmal.Alles in allem ist es aber ein lesenswertes Buch.⭐️⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️
was, wäre, wenn.... - gut recherchierter Thriller mit soliden Ende
In diesem Roman wird die Idee gesponnen, was passieren könnte, wenn auf einmal jeder täuschend echte Deep Fakes erhalten würden und wie die Menschheit trotz allem noch gerettet werden könnte. Das ganze Drama wird auf der Schulter einer neuen Task-Force durchgespielt. Und zwar in drei Akten. Diese drei Akte sind gut durchdacht. Alles beginnt mit einer dramatischen Aktion am 3. Oktober 2024: Ein Flugzeug wird gekapert und fliegt direkt in einen Flughafen – oder doch nicht? Auf jeden Fall muss eine Entscheidung innerhalb kürzester Zeit her, und damit beginnt die Geschichte. Denn schnell wird klar, dass das, was man zu lesen und zu hören glaubte, so nicht stimmt. In diesem Zusammenhang werden einige der Hauptcharaktere in die Geschichte eingebunden und vor allem Spannung aufgebaut. Die mögliche Welt, die damit verbunden wird, finde ich doch sehr erschreckend, und man kommt schnell an den Punkt, an dem man sich fragt: Was wäre, wenn?Glücklicherweise sind das Tempo und die Ortswechsel schnell und häufig, sodass man keine Zeit hat, in Panik zu verfallen. Schneller, als man denkt, ist man durch den ersten Akt hindurch. Im zweiten Akt folgt die Arbeit, um aus dem Chaos herauszukommen und den Einfallsreichtum der Menschheit zu nutzen, um am Ende im Showdown zu enden. Das Ende bzw. den Epilog finde ich etwas dürftig und ehrlich gesagt auch zu konstruiert. Aber ich mag in Thrillern nun mal keine Liebesgeschichten.Vor allem den zweiten Akt finde ich hervorragend recherchiert, und es hat richtig viel Spaß gemacht, in diese Welten einzutauchen. Hier hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht, aber man kann nicht alles haben. Alles in allem war es eine gute, solide Story.Fazit: Ein netter Thriller mit Love-Story für zwischendurch. Es gibt klassische Hauptprotagonisten und ungewöhnliche, aber charmante wichtige Neben(haupt)charaktere. Es ist schön, dass es nicht immer die klassischen Helden sind, sondern der Mensch von nebenan.
Plot mit mehr Potential
Die Ausgangssituation in Peter Grandls Roman ist ebenso spannend wie realitätsnah: Durch Eingriffe unbekannten Ursprungs ist auf sämtliche digitalen Kommunikationskanäle und Medien kein Verlass mehr. Überall tauchen deep fakes auf, die nicht nur die allgemeine Informationsbeschaffung, sondern jede digital basierte Kommunikation unmöglich machen. Ein interessantes und beklemmendes Szenario, das den Leser in seinen Bann zieht und unendlich viele Schwierigkeiten und Katastrophen erahnen lässt. Wie soll die Weltgemeinschaft auf eine globale Bedrohung reagieren, wenn die selbstverständlich gewordenen Kommunikationswege nicht mehr zur Verfügung stehen? Als Fan politischer Thriller habe ich mir nach dem ersten Teil zusehends mehr Möglichkeiten des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Missbrauchs ausgemalt und entsprechend viele Vermutungen bezüglich der Drahtzieher dieses Chaos‘ angestellt. Ohne zu spoilern, kann ich hier nicht andeuten, weshalb mich die Auflösung enttäuscht hat, doch unter anderem lenkten die literarischen Andeutungen meinen Verdacht ungefähr ab der Hälfte des Buches relativ schnell in die richtige Richtung. Dennoch war es eine spannende Lektüre, deren ursprünglich etwas unübersichtlichen Handlungsfäden plausibel zusammengeführt wurden. Die Charaktere waren glaubwürdig, und die fachlichen Grundlagen sauber recherchiert. Nur schade, dass der Plot noch mehr Potential gehabt hätte, das nicht genutzt wurde.
Spannend
Furcht ist ein schlechter Ratgeber. Aber manchmal ist es besser, nichts zu wissen. Die ganzen Nachrichten machen einen nur kaputt. Eine Welt, die aus den Fugen gerät und in der selbst Terror scheinbar zur Normalität gehört. *****Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, war ich schon im Geschehen. Wir erleben gleich zu Beginn einen Flugzeugabsturz. Ein mutmaßlicher Extremist entführt die Passagiermaschine von London in Richtung München - Flug LH2411. Er beabsichtigt das Flugzeug am Münchener Flughafen abstürzen zu lassen .....*****Das Buch konnte mich sehr gut unterhalten und war zugleich sehr beängstigend und nervenaufreibend. Es behandelt topaktuelle Themen wie KI, digitale Kriegsführung, Cybetkriminalität, Terrorismus, Deepfake usw.Definitiv ein Thriller am Puls der Zeit. Die Geschichte wurde zudem - aus meiner Sicht - sehr gut recherchiert und glaubwürdig dargestellt. Vielschichtig und zugleich so real, dass es einem Angst macht. Wem kann man noch trauen, wenn alles Fake ist? Definitiv macht das Buch was mit einem. Das kann ich garantieren. Die Perspektivwechsel sind spannend und zu keiner Zeit verwirrend. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet und sehr authentisch. Die vielen verschiedenen Schauplätze garantieren Abwechslung und Spannung. Im Mittelteil des Buches wird es etwas ruhiger und wir lernen die einzelnen Protagonisten besser kennen. Das ist sehr angenehm. Zudem ist der Schreibstil einnehmend, schonungslos und wahnsinnig temporeich. Das war bisher mein erstes Buch von Peter Grandl, aber ich weiß jetzt schon, dass ich weitere Bücher von ihm lesen muss. Jetzt bin ich angefixt. 😅
Cyber-Kriminalität auf Weltniveau
Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Vergangenheit, als Joe Biden noch Präsident der Vereinigten Staaten war. Die Mischung aus Realität und Fiktion ist beängstigend gut gelungen. So werden nicht nur bekannte Namen genannt, sondern auch bestehende Tatsachen berücksichtigt und katastrophal weitergesponnen, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Es herrscht ein Cyber-Krieg und es geht um Fake News, Künstliche Intelligenz, Deepfake und Manipulation. Das Chaos bricht aus und der nationale Notstand erfordert radikale Maßnahme. Das erzwingt eine Rückbesinnung und erfordert die besten Leute, die in einer Taskforce zusammenkommen. Es ist eine Tragödie in drei Akten und beginnt mit der moralischen Diskussion, um den Abschuss einer zivilen Verkehrsmaschine in Deutschland, durch einen Kampfjet, aufgrund einer Terrorwarnung. Ein denkbares Szenario, seit dem Terroranschlägen 2001 in New York. Zu diesem Zeitpunkt herrscht bereits Chaos und so überschlagen sich die Ereignisse. Einen roten Faden gibt es dennoch und damit man den Überblick behält, ist die Liste der wichtigsten Personen, die auf den ersten Seiten zu finden ist, durchaus hilfreich. Am Ende bleibt ein erschreckendes, aber auch überzeichnetes Szenario, was dazu anreget, sich bewusst mit technologischem Fortschritt auseinanderzusetzten. So mancher bedeutungsschwere Satz oder direkte Hinweis unternimmt den Versuch einer tiefgründigeren Erzählweise und das Vermitteln tieferer Botschaften. Gepaart mit emotionalen und actionreichen Momente ergibt sich ein unterhaltsamer Thriller, der mit unwahrscheinlichen und möglichen Szenarien spielt.Ich hätte mir noch mehr detaillierte Eindrücke der Menschen gewünscht, denn die Handlung beschränkt sich, mit wenigen Ausnahmen, auf das Militär, die Politik, Polizei und generell die Personen, die noch bereit sind, nicht aufzugeben. Während zu Beginn die Vielfalt überwog, zieht sich zum Ende die Schlinge zu und wenige Protagonisten verbleiben im Mittelpunkt. Dafür ist für Action und Spannung gesorgt, die durch die Perspektivenwechsel noch weiter eingeheizt wird. Beim Lesen fühlte ich mich an einen Katastrophenfilm erinnert - natürlich nach bekanntem Schema mit beliebten Handlungselementen: schnelle und stetige Perspektivenwechsel, mehrere Handlungsstränge, viele handelnde Experten, dazugehörige internationale Fachbegriffe, spannungsgeladene Action, die Heldenreise eines Superintendent und ein klischeehafter Antagonist, den Hollywood nicht hätte besser inszenieren können. Ein Thriller, der präsent bleibt, Spannung aufbaut und wichtige Themen in den Fokus rückt, aber ein paar Schwächen hat.
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Pressestimmen
Eine sehr packende und stark erzählte Story, die man sich nicht ausmalen möchte, auch wenn es von de...r Realität nicht weit entfernt zu sein scheint. mehr weniger
01.09.2025
Peter Grandl legt einen hochaktuellen Thriller vor, der ein Szenario beschwört, das jederzeit eintre...ten könnte. mehr weniger
01.09.2025
Grandl ist ein fesselnder Thriller gelungen. Dass er bei ›Faust‹ Anleihen nimmt, macht ihn noch empf...ehlenswerter mehr weniger
23.08.2025
Brisant, spannend und bedrückend aktuell.
21.08.2025
Ein erschreckendes und lesenswertes Szenario.
08.08.2025
Peter Grandl hat einen neuen hochaktuellen Thriller geschrieben: „Reset. Die Wahrheit stirbt zuerst“... erzählt von der Verwundbarkeit einer fast vollständig digitalisierten Welt. Diese extreme Verunsicherung kann Peter Grandl gut in Szene setzen, so dass einem die knapp 500 Seiten nicht lang werden. „Reset“ sensibilisiert uns dafür, wie nah wir durch Sicherheitslücken der Gefahr von Cyberattacken durch invasive Codes sind. Reset“ ist eine Variation der alten Weisheit aus Goethes Ballade vom Zauberlehrling, dass wir die Geister, die wir riefen, nun nicht mehr loswerden. Man kann das wohl nicht oft genug erzählen. mehr weniger
Knut Cordsen, 04.07.2025
Scharfsinnige Highspeed-Thriller über Deepfake, Cyberangriffe, Kampfpiloten und den Zusammenbruch de...r internationalen digitalen Kommunikation. (…) Ein Erzählstrom, der mitreißt. mehr weniger
Günter Keil, 01.07.2025
Eine deutsche, Kriminalhauptkommissarin, eine Cyper-Expertin aus Tokio und eine New Yorker Verlegeri...n sind die Hauptfiguren von Grandels wohl recherchierten und gespenstisch greifbaren Thriller. mehr weniger
01.07.2025
Den aktuellen Thriller des bayerischen Schriftstellers Peter Grandl, will man unbedingt am Stück dur...chlesen. Doch nach einer ersten schlaflosen Nacht dieser anregenden Lektüre wegen könnten noch einige folgen. mehr weniger
Ulrike Frick, 21.06.2025
Packend von der ersten Seite an, kein gewöhnlicher Thriller, das Buch ist weitaus mehr. Hier wird ei...ne Welt beschrieben, die Realität werden könnte. Ein Roman, wo das Mitdenken erwünscht ist. mehr weniger
14.06.2025
Peter Grandls ›Reset‹ ist mehr als ein Thriller. Es ist eine Warnung – atemlos, hochaktuell, beklemm...end realistisch. Am Ende betrachtet man die Welt mit anderen Augen und stellt sich die Frage, wie weit wir schon der totalen Manipulation ausgeliefert sind. mehr weniger
Mike Altwicker, 12.06.2025
Was ist echt? Finden Sie es heraus und gewinnen Sie einen Gutschein für einen Flugsimulator
In ›Reset‹ stellt Peter Grandl die Frage, wem man noch trauen kann, wenn alles Fake ist. Vielleicht hat diesen Thriller nicht einmal der Autor selbst geschrieben? Für alle, die einen Blick in diese düstere und doch brandaktuelle Zukunft werfen möchten, haben wir ein Gewinnspiel.
1. Preis: Ein Exemplar ›Reset‹, ein Goodiepaket sowie einen Gutschein für einen Flugsimulator im Wert von bis zu 300€.
2. - 5. Preis: Ein Exemplar ›Reset‹ sowie ein Goodiepaket.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus und nehmen Sie am Quiz teil. Fake oder echt? Hat die KI ›Reset‹ geschrieben?
Das Gewinnspiel endete am 31.07.2025 um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Erfahren Sie mehr über die Welt von ›RESET‹
Valentine O'Brien
Valentine O’Brien arbeitet für das britische Counter Terrorism Command – analytisch, widerständig, innerlich zerrissen. Als die digitalen Netze kollabieren, ermittelt er gerade in Deutschland, als ihn die Nachricht erreicht, dass seine Schwester in Irland eine schreckliche Tat begangen haben soll. Die Suche nach ihr wird zur Reise durch halb Europa – und in eine düstere Vergangenheit, die ihn schließlich einholt.
Seiko Itō
Seiko Itō ist Expertin für Cyber Crime beim japanischen Geheimdienst – präzise, diszipliniert, hochsensibel. Ihre Hörbehinderung ist mitunter ein Segen: Sie erlaubt ihr, sich von der Welt abzuschotten und den Fokus ganz auf ihre Ermittlungen zu legen. Während globale Strukturen zerfallen, arbeitet sie für Interpol in Frankreich – fern von Akira Nagashima, ihrer heimlichen Liebe in Tokio. Der Kontakt ist abgebrochen. Doch Seiko funktioniert weiter – kompromisslos, konzentriert, allein.
Camille Milloz
Camille Milloz, genannt Milo, leitet eine Spezialeinheit von Interpol – direkt, resolut, mit feinem Gespür für Machtspiele. Als die globale Lage eskaliert, tauscht sie ihren Business-Look gegen eine Kampfmontur und übernimmt die Verantwortung für einen militärischen Einsatz. Doch je näher der Zugriff rückt, desto größer wird der innere Konflikt – denn ausgerechnet Valentine, der Mann, den sie liebt, befindet sich in der Nähe des Ziels. Und könnte zum Kollateralschaden werden.
Jill Jones
Jill Jones ist Archivarin und Großaktionärin der New York Times – scharfsinnig, entschlossen, mit unbeirrbarer Haltung. In streng geschützten Archiven bewahrt sie die Geschichte der Zeitung, abgeschirmt von jedem digitalen Zugriff. Als die globale Kommunikationskrise ausbricht und es aussieht, als wären alle Nachrichten nur noch eine große Lüge, hat sie eine waghalsige Idee, die zunächst undurchführbar erscheint.