Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden

Schwarzvogel

Das Krimidebüt der schwedischen Bestsellerautorin Frida Skybäck. Für Leser*innen von Skandinavien-Krimis, Fans von Viveca Sten, Kristina Ohlsson und Charlotte Link.

An einem dunklen Wintermorgen hetzt eine junge Frau über einen zugefrorenen See. Das Eis trägt nicht, die Frau versinkt binnen Sekunden im eiskalten schwarzen Wasser ... Die junge Ermittlerin Fredrika Storm, in der Gegend aufgewachsen, stößt zum bunten Team der Mordkommission Lund. Gleich an ihrem ersten Tag wird sie mit dem verschrobenen Henry Calment auf den Fall der ertrunkenen Frau angesetzt. Dieser Fall rührt an Geschichten, über die in Fredrikas Heimatdorf Harlösa schon viel zu lange geschwiegen wird. Und er führt zurück in ihre eigene Familienvergangenheit, zum plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter vor vielen Jahren. Bald muss sich Fredrika entscheiden: Ist sie ihrer Familie oder der Wahrheit verpflichtet?

Der Auftakt der Krimireihe um die Ermittlerin Fredrika Storm und ihren exzentrischen Kollegen Henry Calment.

»Atmosphärisch und komplex, psychologische Spannung vom Feinsten.« Marie Magnussen, Smålandsposten

Bibliografische Daten

EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44305-0
Erscheinungsdatum: 14.09.2023
1. Auflage
448 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Schwedischen von Julia Gschwilm und Thomas Altefrohne
Autor*innenporträt

Frida Skybäck

Frida Skybäck, 1980 in Göteryd geboren, hat als Autorin längst internationale Bekanntheit erreicht. Sie lebt mit ihrer Familie im südschwedischen Lund, wo ihre Krimiserie um die junge Polizistin Fredrika Storm spielt.

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Thomas Altefrohne

zur Übersetzer*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Julia Gschwilm

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

118 von 118 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.46 von 5 Sternen


46%

54%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


3 - 10 von 118 Leserstimme

bookfox am 25.10.2023 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Privatleben verstrickt mit Ermittlungen

Im Krimi von Frida Skybäck, der den Auftakt zu einer Reihe rund um die Ermittlerin Fredrika Storm bildet, überschlagen sich die Ereignisse. Eigentlich soll nur ein Mord an einer jungen Frau aufgeklärt werden, doch der Fall ist vertrackter als gedacht. Und mittendrin steht auch Fredrikas eigene Familie und deren Vergangenheit in Verbindung zu dem Todesfall.Der Krimi lässt sich wirklich lockerleicht lesen. Das liegt einmal an den sehr kurzen Kapiteln (teilweise nur wenige Seiten lang) und andererseits auch an den vielen Dialogen, die die Handlung auflockern. Obwohl Fredrikas Perspektive im Vordergrund steht, bekommt man als Leser auch noch Einblicke in andere an der Handlung beteiligten Personen. Das macht das ganze natürlich nochmal spannender.Ich würde sehr gerne auch noch ein weiteres Buch mit Fredrika lesen, wobei ich mich dennoch frage: Wird es genauso gut, wenn es nicht mehr um ihre Familie und den Zwiespalt zwischen Professionalität und Privatleben gehen wird? Den das machte jetzt diesen Krimi für mich nochmal extra besonders und war ein Alleinstellungsmerkmal. Ich habe mir mal den Klappentext von Teil 2 übersetzt (aus dem Schwedischen) und sehe da erst mal keinen Bezug mehr zu ihr als Person - das könnte meinen Lesegenuss etwas schmälern.Aber vielleicht rücken ja die Kollegen dann noch etwas mehr in den Mittelpunkt, schließlich ist Fredrika Teil eines Teams und vor allem mit einem Kollegen ermittelt sie zusammen, den wir in diesem Buch auch immer mehr kennenlernen durften, aber noch nicht vollends schlau aus ihm werden.Kurzum fand ich das Buch einen Lesegenuss und hätte es vermutlich am Stück durchgelesen, wenn ich die Zeit dafür gehabt hätte.

heidelbeere am 25.10.2023 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannender Schwedenkrimi

Die Gestaltung des Covers passt sehr gut zu dem Krimi.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, wodurch der Krimi angenehm zu lesen ist. Das Thema der Geschichte ist eine Polizistin die einen Mord in ihrer Heimat und auch noch innerhalb ihrer Familie aufklären muss, denn hier sind unter anderem die meisten Familienmitglieder nacheinander zu Mordverdächtigen geworden, ist sehr gut umgesetzt. Die Figuren sind absolut authentisch dargestellt.Das Ende hat mir gut gefallen, endlich haben sich Fredrika und ihr Vater ausgesprochen und vielleicht gibt es auch ein Happy End mit Jonas dem Pathologen. Außerdem ist noch offen, was mit Frederikas Mutter ist, das wird wohl im nächsten Krimi von Frida Skybäck verraten.Ich freue mich schon auf hoffentlich weitere Krimis von den Hauptfiguren Fredrika Storm und Henry Calment zu lesen.

hanka am 22.10.2023 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn die Vergangenheit einen einholt

Die Story ist nicht wirklich neu, aber trotzdem hat sie mir sehr gut gefallen. Fredrika fängt in Lund neu an. Die Ausgangsbasis ist also, dass Fredrika erstmal ihre neuen Kollegen kennenlernen muss. Allen voran ihren Partner Henry. Und die neuen Kollegen müssen Fredrika näher kennenlernen. Und so lernen auch wie Leser mit jeder Seite Fredrika und Henry etwas besser kennen und werden mit ihnen vertrauter. Beide haben ihre Geheimnisse. Was ist in Stockholm passiert und warum fängt Fredrika in Lund neu an? Wie kann sich Henry seinen Lebensstil leisten? Der Krimi kommt wunderbar unblutig und gewaltfrei daher. Der Fall könnte genauso als Unfall eingestuft werden. Die Beobachtungen von Fredrikas Großmutter lassen aber auch einen anderen Schluss zu. Wovor lief die Frau davon?Das Buch ist sehr von der persönlichen Situation von Fredrika geprägt. Etwas am Rande von den Geschehnissen in Stockholm. Aber viel mehr von der Familiensituation. So vermischen sich die polizeiliche Ermittlung mit der persönlich motivierten Ermittlung. Und manchmal scheint die Familiengeschichte im Mittelpunkt zu stehen. So müssen Fredrika und Henry aufpassen sich hier nicht zu verzetteln und den Bezug zu der eingebrochenen Frau nicht zu verlieren. Je nach Geschmack und Erwartungshaltung, kann das als störend empfunden werden. Auch ich ziehe dafür einen Punkt ab. Fredrika handelt recht impulsiv und spontan. Für eine Polizistin finde ich es etwas ungewöhnlich und nicht immer nachvollziehbar. Macht es Fredrika aber doch auch sympathisch und menschlich. Sie ermittelt hartnäckig in dem Fall und geht auch persönlichen Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg.Die Auflösung und die genauen Hintergründe sind nachvollziehbar und realistisch und liegen bis zum Schluss im Verborgenen. Fazit: ruhiger Krimi mit (zu) hohem Anteil an privater Verstrickung

waterlilly am 22.10.2023 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Komplexes Familiendrama

„Schwarzvogel“ von Frida Skybäck hat vom dtv Verlag eine große Marketingkampagne spendiert bekommen, so dass man zur Zeit kaum an diesem Buch vorbei kommt. Da ich nordische Krimis liebe ist es nicht verwunderlich, dass ich neugierig geworden bin. Direkt vorneweg kann ich sagen, dass ich „Schwarzvogel“ sehr gerne gelesen habe. Man darf jetzt allerdings keinen typischen Krimi mit klarer Täter-Mörder Storyline erwarten. Dieses Buch ist eher ein Familiendrama. Kommissarin Fredrika kehrt nach einem Zwischenfall in Stockholm in ihr Heimat Lund zurück. Gleich ihr erster Fall hat es in sich. Eine Frau bricht ins Eis ein und stirbt. Warum hat sie die Eisfläche betreten? War sie etwa auf der Flucht? Als Fredrika beginnt Fragen zu stellen, fallen immer wieder Namen von ihren eigenen Familienangehörigen. Auch das spurlose Verschwinden ihrer Mutter vor knapp 30 Jahren rückt in den Fokus. Mir hat sehr die Komplexität des Falls gefallen. Eine Frau, die in der Gegenwart ums Leben kommt und genauso gut einen Unfall gehabt haben könnte, löst eine Kettenreaktion aus. Plötzlich ist eine Vielzahl von Opfern, Tätern und Verbrechen denkbar – oder auch nicht. All diese Vermutungen könnten sich genauso als grundlos entpuppen. Ich fand die Entwicklung des Falls / der Fälle nicht vorhersehbar und dadurch blieb das Buch immer fesselnd. Ich konnte Fredrika Zerrissenheit gut nachvollziehen. Sie möchte Antworten, hat aber auch Angst, dabei etwas Schreckliches zu erfahren.Fredrika ist eine sympathische junge Frau, der interessantere Charakter ist allerdings ihr Partner Henry. Während Fredrika doch recht austauschbar ist, finde ich Henry bei weitem individueller. Optisch wird er als eine Art Sherlock Holmes beschrieben. Man wundert sich, warum er bei der Polizei ist, denn er ist sehr vermögend, liebt Kunst und fine Dining. Seine exzentrische Art scheint eher zu einem verschrobenen Professor zu passen. Er ist umgeben von vielen Geheimnissen, was ihn wirklich interessant macht. Hinzu kommt sein sensibles und einfühlsames Verhalten und man beginnt ein wenig auf eine Romanze zwischen Henry und Fredrika zu hoffen. Ich fände es super, wenn wir in einem Folgeband tiefer in Henrys Backstory eintauchen würden. Aber auch in Sachen Fredrika gibt es noch ein großes Thema, welches sicherlich einen zweiten Krimi füllen könnte. Ich werde an dieser Reihe auf jeden Fall dranbleiben.

mel3003 am 22.10.2023 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ungleiches Ermittlerduo auf den Spuren der Vergangenheit

Die junge Polizistin Fredrika Storm kehrt nach einem Vorfall aus Stockholm in ihre Heimat zurück, wo noch ihre gesamte Familie lebt. Bei ihrer neuen Stelle ermittelt sie direkt in dem Fall einer ertrunkenen Frau, die aus unerfindlichen Gründen im Eis eingebrochen ist. Gemeinsam mit dem eigentümlichen, aber sehr intelligenten Henry Clemont beginnt sie zu ermitteln und muss dabei auch ihrer eigenen Familie auf die Füße treten.Das Ermittlerduo Fredrika und Henry ist trotz - oder gerade wegen - ihrer äußerst ungleichen Herkunft und Persönlichkeiten ein gutes Team. Beide Charaktere sind facettenreich und interessant dargestellt. Der Fall reicht bis tief in die Vergangenheit und zeigt die Dynamik einer Dorfgemeinschaft deutlich auf. Der Schreibstil trägt dazu bei, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich bin gespannt auf den zweiten Fall.

cybergirl am 18.10.2023 09:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannende neue Krimireihe aus Schweden

Klappentext:An einem dunklen Wintermorgen hetzt eine junge Frau über einen zugefrorenen See. Das Eis trägt nicht, die Frau versinkt binnen Sekunden im eiskalten schwarzen Wasser. Die junge Ermittlerin Fredrika Storm, in der Gegend aufgewachsen, stößt zum bunten Team der Mordkommission Lund. Gleich an ihrem ersten Tag wird sie mit dem verschrobenen Henry Calment auf den Fall der ertrunkenen Frau angesetzt. Dieser Fall rührt an Geschichten, über die in Fredrikas Heimatdorf Harlösa schon viel zu lange geschwiegen wird. Und er führt zurück in ihre eigene Familienvergangenheit, zum plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter vor vielen Jahren. Bald muss sich Fredrika entscheiden: Ist sie ihrer Familie oder der Wahrheit verpflichtet?„Schwarzvogel“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe aus Schweden von Frida Skybäck.Die Autorin hat interessante und facettenreiche Charaktere erdacht.Das Ermittlerduo besteht aus Fredrika Storm und Henry Calmen.Fredrika ist noch jung und hoch motiviert als sie von Kopenhagen zurück in ihre Heimat kommt und die Stelle bei der Mordkommission in Lund antritt. Sie ist in der Gegend aufgewachsen und kennt Land und Leute.Als Partner wird ihr der etwas verschrobenen Henry Calmen an die Seite gestellt.Henry ist vermögend und zum Leidwesen seiner Mutter trotz Studium zur Polizei gegangen.Direkt zu Beginn bekommt man es gleich mit einer ertrunkenen Frau zu tun. Das Buch fängt also sofort spannend an. Danach hat man genügend Zeit sich erst einmal mit den Protagonisten vertraut zu machen. Im Hinterkopf hatte ich immer die ertrunkenen Frau und es hat mich gekitzelt mehr zu erfahren.Das hat auch nicht sehr lange auf sich warten lassen. Fredrika und Henry ermitteln zusammen in diesem Fall. Die Augenzeugin Gun die sie befragen ist Fredrikas Großmutter. Im Laufe der Ermittlungen stoßen sie immer wieder auf Menschen die Fredrika gut kennt. Dabei trifft sie bei ihren Ermittlungen auch auf Familienmitglieder was sie in eine prekäre Lage bringtFrida Skybäck baut in ihrem Kriminalroman recht schnell Spannung auf. Ihre Charaktere werden gut in die Geschichte eingeführt und sind sympathisch.Fredrikas Familie nimmt einen großen Raum in der Geschichte ein. Man erfährt also im ersten Band der Krimireihe so einiges von ihrer Herkunft.Mit ihrem Partner Henry Calmen arbeitet Fredrika gut zusammen.Die Autorin hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Sie Erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven was das Ganze sehr facettenreich macht.Die Spannung die Frida Skybäck direkt am Anfang aufgebaut hat steigert sich im Laufe der Geschichte. Immer wieder kommen die Ermittler auf neue Spuren und so setzt sich stückchenweise das Puzzle zusammen. Aber so einfach macht es die Autorin den Ermittlern nicht. Immer wieder baut sie Wendungen in die Geschichte ein.Die Auflösung ist nachher einleuchtend und lässt mich zufrieden zurück.„Schwarzvogel“ ist ein gelungener erster Band und macht Lust auf mehr.

mama2009 am 15.10.2023 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ermittlerischer Instinkt

Meine Meinung und Fazit:Fredrika kehrt nach einem missglückten Einsatz in ihre Heimat zurück. Mit dem Neuanfang erhofft sie sich, ihr schlechtes Gewissen endlich hinter sich lassen zu können. Doch der neue Fall steht in Verbindung mit ihrer Familie und da werden einige Wunden aufgebrochen. Eine Frau ist ins Eis eingebrochen und es schien, dass sie vor jemanden geflüchtet ist. Die erste Verbindung zur Familie ist, dass ihre Liebe Großmutter alles mit ansehen musste.Fredrika steht für der scheinbar unlösbaren Aufgabe, ihren Job gerecht zu werden, endlich Gewissheit in offen familiären Fragen zu bekommen, aber auch nicht die Familie zu verraten. Wie entscheidet man sich da? Diese Frage habe ich mir beim Lesen öfters gestellt. Gar nicht so einfach für Frederika. Doch ihre Art gefällt mir, wie sie sich an die Aufklärung macht und wie eifrig und unerbittlich sie sich der Aufklärung näher. Das Team ist von der Zusammenstellung gut gewählt, auch Henry in seiner speziellen Art. Passt. Ein sehr stimmiger Krimi mit einigen gesellschaftlichen Bezug, vor allem zu Vorurteilen. Ich freu mich auf die Fortsetzung. Eine klare Leseempfehlung von mir und meine Lieblingsstellen aus dem Buch: Kapitel 5 "Wenn möglich zog er es vor, allein zu arbeiten. Seine Stärke lag darin, Tatorte zu analysieren, Fäden zu entwirren und Schlüsse aus gesammelten Daten zu ziehen, aber er wusste, dass ihm Feldarbeit nicht schadete. Abwechslung ist das halbe Leben, wie man so schön sagte."Kapitel 6 "Atmen, dachte sie und sah den gefrorenen Vombsjön vor sich. Genauso fühlte es sich an – als liefe sie auf einer dünnen Eisschicht, die jederzeit brechen konnte. Jeder Schritt war fragil, und das Einzige, was sie wollte, war, wieder festen Grund zu fassen, aber sie wusste nicht wie."Mein Dank geht an das Team von vorablesen.de und dtv Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für die spannenden Lesestunden. Ein toller Einblick ins schwedische Leben und eine Autorin, von der ich gern mehr lesen möchte.

petzki am 12.10.2023 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gelungener Serienauftakt

Eine junge Frau bricht auf einem See ins Eis ein und ertrinkt. Scheinbar war sie vor jemandem auf der Flucht. Aber vor wem?Fredrika Storm ist eine junge Ermittlerin, die nach einem misslungenen Einsatz in Stockholm zurück in ihre südschwedische Heimat kommt und bei der Mordkommission Lund anfängt. Zusammen mit ihrem neuen Kollegen Henry Calment ermittelt sie in diesem Fall, der für sie auch zu einer persönlichen Zerreißprobe wird.Ihre Großmutter war Augenzeugin, als die Frau im See ertrank und auch im weiteren Verlauf der Ermittlungen tauchen immer wieder Hinweise auf, dass verschiedenste Familienmitglieder von Fredrika in den Fall verstrickt sein könnten. Sie muss sich immer wieder entscheiden, den Hinweisen korrekt nachzugehen oder ihre Familie zu schützen. Ihre manchmal unorthodoxe Art, die Ermittlungen zu führen, stößt nicht immer auf Gegenliebe - weder bei den Kollegen noch ihrer Familie. Auch die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Henry ist anfangs kompliziert. Beide Charaktere sind ein bisschen speziell. Sie sind total verschieden und man denkt zunächst, das kann gar nicht passen aber irgendwie passt es dann doch. Die eigenwillige und manchmal etwas verschrobene Art von beiden hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn Charakter ein bisschen aus dem Rahmen fallen. Das ist ein Team, bei dem ich mich auf die Fortsetzungen freue. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben, der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und gehalten. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und stimmig. Manche Geschichten, die zu sehr ins Familiäre gingen, fand ich etwas langatmig. Da hätte man kürzen können. Aber insgesamt war es sehr gut zu lesen. Auch die kurzen Kapitel führen dazu, dass man kaum aufhören kann zu lesen, weil man denkt, „eins geht noch“. Das Ende kam dann für mich doch überraschend, auch wenn es im Nachhinein betrachtet eigentlich nachvollziehbar ist. Aber so bleibt es spannend bis zum Ende.Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Skandinavisch schön und doch ein bisschen düster. Ich kann das Buch empfehlen und bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen.

die bücherdiebin am 11.10.2023 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Da ist noch Luft nach oben ...

Inhalt: Hilflos beobachtet die 85-jährige Gun bei einem Spaziergang, wie eine junge Frau panisch aus dem Wald gerannt kommt, auf das noch zu dünne Eis des Sees läuft und einbricht. Jede Rettung kommt zu spät …Die junge Ermittlerin Fredrika Storm, die gerade erst aus Kopenhagen in ihren Heimatort Harlösa zurückgekehrt ist, übernimmt zusammen mit ihrem neuen Kollegen Henry Calment den Fall, der zunächst wie ein Unfall aussieht. Zufällig ist die Augenzeugin Gun Fredrikas Großmutter und auch viele andere Bewohner des kleinen Ortes, die sie im Laufe der Ermittlungen befragen muss, sind ihr gut bekannt. Bald stellt sich ihr sogar die Frage, ob sie gegen ihre eigene Familie ermitteln muss.Meine Meinung: Der Prolog bietet sofort einen spannenden Einstieg in das Buch und auf den folgenden Seiten lernen wir Fredrika und ihre neuen Kollegen und Kolleginnen kennen. Das Team besteht aus sehr unterschiedlichen Charakteren und besonders Henry sticht dabei heraus. Henry ist reich, kultiviert und gebildet, doch er wirkt keineswegs eingebildet. Er arbeitet sehr gerne bei der Polizei, weil ihn seine Aufgaben dort ausfüllen. Er ist zwar etwas speziell, aber ich mochte ihn sofort. Auch Fredrika war mir von Anfang an sympathisch. Für mich hätten die gemeinsamen Ermittlungen und die Dialoge der beiden so unterschiedlichen Menschen gerne noch mehr Raum einnehmen dürfen, denn die Dynamik zwischen den beiden hat mir gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie sich ihr Verhältnis in den nachfolgenden Krimis weiterentwickelt.Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen, die Kapitel sind relativ kurz und die Perspektiven wechseln häufiger, so dass man viele Einblicke bekommt. Obwohl es einige Längen gibt, kommt man mit dem Lesen schnell voran. Nicht so gut gefallen hat mir, dass Fredrikas recht große Familie einen ziemlich großen Teil der Ermittlungsarbeit eingenommen hat und die Zusammenhänge auch etwas konstruiert wirkten. Für Fredrika ist es schwer, die Grenze zwischen ihrer Familie und ihrem Job als Polizistin zu ziehen, was ihr auch nicht immer gelingt und ihr ein schlechtes Gewissen bereitet. Eigentlich hätte sie wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen werden müssen.Leider kommt erst gegen Ende des Buches Spannung auf, bis dahin plätschern die Ermittlungen etwas vor sich hin. Allerdings konnte ich die Zusammenhänge bis zum Schluss nicht durchschauen, habe mitgerätselt und war sehr gespannt auf die Auflösung.Fazit: Ein solider erster Fall für Fredrika Storm und Henry Calmont. Zwar noch etwas schwach, aber ich werde die Reihe sicher im Auge behalten.

ayda am 09.10.2023 20:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Der erste spannende Fall für die Ermittler Fredrika Storm und Henry Calment

Das Cover gefällt mir sehr und bringt die düstere Stimmung des Setting gut rüber. Ich habe das Buch in einer wundervoll verpackten Box erhalten, dazu gab es kleine Zimtrollen, die ich schon genießen konnte.In dem neuen Auftaktkrimi lernen wir unsere junge Ermittlerin Fredrika Storm kennen, die eigentlich bei der Polizei in Stockholm arbeitet. Dort hat sich allerdings ein Vorfall ereignet, und nun will sie wieder in ihr Heimatort nach Südschweden und lässt sich zur Polizei in Lund versetzen. Der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten, eine Frau wird tot in einem See gefunden. Es ist Nomi Petersen, die in Harlösa gelebt hat und als Reinigungskraft tätig war, uns zwar über die Firma von Fredrikas Cousin.Hinzukommt, dass Nomi kurz vor ihrem Tod, als sie aufs Eis gelaufen ist, von Fredrikas Großmutter gesehen wurde. Ihr kam es so vor als würde sie vor etwas oder vor jemandem fliehen, dann bricht das Eis ein... Ihr neuer Kollege Henry Calment und Fredrika beginnen mit den Ermittlungen und dabei muss sie sich auch mit ihrer Familie auseinandersetzen...Der Auftakt mit dem sympathischen Ermittlerduo hat mir durchaus gut gefallen. Der Plot ist interessant und auch der Schreibstil lässt sich gut lesen. Der Schwarzvogel (auch auf dem Cover) kommt tatsächlich nur am Anfang der Geschichte einmal kurz vor, da hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin ihn öfter eingebaut hätte, um den Bezug zum Titel besser herzustellen.Fredrika und Henry haben natürlich auch ihre privaten Lagen, mit denen sie zu kämpfen haben. Beide sind total unterschiedlich, gleichzeitig ergänzen sie sich sehr. Ich bin gespannt, was die beiden noch so gemeinsam erleben und durchstehen werden.In der Geschichte finden auch interessante Wendungen statt, die ich so nicht erwartet hätte, es gab allerdings auch ein paar langatmige Stellen. Insgesamt hat mich der schwedische Krimi gut unterhalten und ich kann ihn für die dunklen Herbsttage empfehlen!Herzlichen Dank an die bezaubernden Menschen beim dtv Verlag, die an mich denken, wenn tolle Bücher erscheinen und ich die Gelegenheit bekomme, das Buch als Rezensionsexemplar zu lesen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

feuilletonscout.com
Das sympathische Ermittlerduo harmoniert hervorragend. ›Schwarzvogel‹ ist der geglückte Auftakt eine...r Krimireihe, auf die wir uns freuen dürfen. mehr weniger

Barbara Hoppe, 20.02.2024

News
Ein großartiger, spannender neuer Krimi der schwedischen Autorin, der noch auf viele weitere Fälle m...it dem ungewöhnlichen Ermittlerteam hoffen lässt. mehr weniger

Cornelia Hoppe, 01.01.2024

Ruhr Nachrichten
Frida Skybäck hat ihren Figuren Raum gelassen, sich in den nächsten Folgen der neuen Krimi-Reihe wei...ter zu entwickeln. Wenn sie diese Möglichkeiten zu nutzen weiß, ist Vorfreude auf weitere Skåne-Krimis durchaus angebracht mehr weniger

Petra Berkenbusch, 05.10.2023

Plus Magazin
Spannender Krimi aus Schweden.

01.10.2023

Frau von Heute
Spannender Krimi aus Schweden.

01.10.2023

Mainhattan Kurier
Hochspannender erster Fall für Fredrika Storm, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden.

26.09.2023

leselupe.de
Die Autorin erzählt langsam, detailreich und gibt dem Krimi Raum, sich zu entwickeln.

25.09.2023