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»Herzlichen Glückwunsch, dein Profil wird gerade von Midnight J. ausgewertet.«

The Killer Profile

Wendungsreiche Spannung vom Feinsten – Der neue rasante Psychothriller der UK-Bestsellerautorin von ›The Institution‹

London, ein modernes Biotech-Unternehmen südlich der Themse. Midnight Jones, Anfang 30, stößt bei der Auswertung psychometrischer Persönlichkeitstests auf ein ganz außergewöhnliches Profil: das Profil eines Serienkillers. Als der brutale Mord an einer Frau in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kurz darauf in den Medien erscheint, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem skrupellosen Mörder um den anonymen Bewerber handelt, dessen Profil die junge Data Spezialistin analysiert hat. Doch niemand glaubt Midnight, dass er gerade erst angefangen hat.

Midnight. Cooler Name. Er fragte sich, wofür das J. stand … Sicher war es eine Frau. Er stellte sie sich vor, wie sie an ihrem Schreibtisch saß und sein Profil erstellte. War ihr Haar dunkel oder hell? Wie groß war sie wohl? Und was würde sein Profil ihr offenbaren?

Kurz danach wird eine weitere Frau in Midnights Wohnviertel ermordet. Midnight wird erschreckend klar: »Profil K« wird weiter töten – und sie wird eines seiner nächsten Opfer sein. Ihre einzige Überlebenschance ist, ihm auf die Spur zu kommen, bevor er sie im Visier hat …

Bibliografische Daten

EUR 17,00 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26398-6
Erscheinungsdatum: 14.11.2024
1. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem britischen Englisch von Christine Blum
Autor*innenporträt

Helen Fields

Helen Fields hat als Anwältin für Straf- und Familienrecht gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bücher der Bestsellerautorin wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie pendelt sie regelmäßig zwischen West Sussex, den USA und Schottland.

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Übersetzer*innenporträt

Christine Blum

Christine Blum, geboren 1974 in Freiburg im Breisgau, studierte Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften, Russische Literatur, Musikwissenschaft und kurze Zeit auch Medizin. Seit 2002 übersetzt sie aus dem Englischen und Russischen. Für dtv überträgt sie u. a. Ben Aaronovitch ins Deutsche.

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140 von 140 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


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3 - 10 von 140 Leserstimme

rileyross am 28.12.2024 14:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannend

„The Killer Profile“ von Helen Fields ist ein fesselnder Thriller, der die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Die Autorin versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und die Charaktere lebendig und vielschichtig zu gestalten.Die Handlung dreht sich um ein Team von Ermittlern, das einen Serienmörder jagt, dessen Taten immer raffinierter und grausamer werden. Fields gelingt es, die psychologischen Aspekte der Charaktere tiefgründig zu beleuchten, was dem Leser ein intensives Verständnis für ihre Motivationen und Ängste vermittelt.Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Autorin die Dynamik innerhalb des Ermittlerteams darstellt. Die Beziehungen sind realistisch und oft von Konflikten geprägt, was die Geschichte noch packender macht.Die Schreibweise ist flüssig und einnehmend, mit gut platzierten Wendungen, die den Leser immer wieder überraschen. Helen Fields schafft es, eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, die perfekt zur Thematik des Buches passt.Insgesamt ist „The Killer Profile“ ein spannendes Leseerlebnis für Thriller-Fans, das sowohl mit einer packenden Handlung als auch mit tiefgründigen Charakteren überzeugt. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

lauragoller am 22.12.2024 12:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gläserner Mensch

Die Idee gefällt mir gut das mit Hilfe von KI und Menschen (!) ptoentielle Bewerber ausgewählt und bewertet werden können. Das ausgerechnet Midnight auf einen potentiellen Killer trifft macht es spannend. Der weil werden zwei Frauen überfallen und brutal ermordet. Mignight bringt die Morde mit dem Killerprofil in Verbindung. Nur glaubt ihr keiner. Der Killer spürt das Mignight im Näher kommt. Punktabzug gibts von mir da viele Szenen vorhersehbar waren. Midnight und ihr Umfeld ist mir oft zu glatt und zu perfekt. Eine solche Anhäufung von guten und lieben Menschen scheint mir doch etwas zuviel. Der Täter wird zwischendurch zu Wort kommen mit seinen Gedanken und Gefühlen. Berichte aus seiner Kindheit und der wohl angeborenen abartigen Neigung, die er lange Zeit unterdrückt und erst durch Necto wieder geweckt wird. Das Buch hatte ich mir aufgrund der Klappenbeschreibung gekauft. es ist nicht schlecht jedoch nicht so reißerisch wie erwartet.

antje123 am 19.12.2024 11:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn niemand dir glaubt

Midnight ist Datenanalystin in einem Biotech-Unternehmen. Für Firmen und Einrichtungen werden Kandidaten-Profile auf Eignung geprüft und bewertet. Als Midnight eines Tages über ein Profil stolpert, dass es gar nicht geben darf, will niemand ihr glauben und alle verweigern Unterstützung. Das Profil K darf es gar nicht geben. Als zeitgleich eine Mordserie mit brutalen Taten über einen Stadtteil hereinbricht, beginnt Midnight, gewisse Schlüsse zu ziehen. Kann es sein, dass ihr Kandidat mit dem Profil K der Täter ist? Und kann es sein, dass auch sie ins Visier des Mörders gekommen ist?Das Cover hat mich schon beim Einstieg angesprochen und die ersten Seiten lassen eine Gänsehaut aufkommen. Grausam und drastisch wird der Leser ins Buch geworfen, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch danach kann er sich denken, womit er es in diesem Buch zu tun bekommen wird.Zwar setzt diese Grausamkeit sich nicht in Gänze und durch das gesamte Buch fort, dennoch herrscht immer eine gewisse Grundspannung mit Atemlosigkeit. Ein bisschen gehetzt kommt es dem Leser an der ein oder anderen Stele vor, denn genauso ist Midnight. Entsprechend gut ist sie als Charakter gewählt und in Szene gesetzt, sodass sich der Leser gut an ihrer Seite wiederfinden kann. Und so kommt der Leser gut in der Geschichte an – sowohl durch Midnight als entscheidenden Charakter als auch durch die Schnelligkeit des Buches, die es begünstigt, Seite um Seite zu verschlingen.Was mir allerdings ein bisschen zu schnell kam und zu abrupt endete, was tatsächlich das Ende des Buches. Ein bisschen zu vorhersagbar, ein bisschen zu schnell und zu unrund.Nichtsdestotrotz ein Thriller, der es in sich hat und der gut zu lesen war.

lotta22 am 18.12.2024 15:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannend und recht brutal

Mitten in London treibt ein Killer sein Unwesen. Mitten drin Necto, ein Unternehmen, welches sich sehr für die Gesellschaft engagiert. Midnight analysiert für Necto Profile, die zur Aufnahme von Studierenden erstellt werden. Doch so etwas hat sie noch nie gesehen und ein absolut schlechtes Gefühl im Hinblick auf die Morde...Ein Buch von Helen Fields lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Das ist bisher so gewesen und ändert sich auch mit diesem Buch nicht. Es gehört zu denen mit durchaus brutaleren Szenen. Ich musste ab und an mal eine Pause einlegen, weil ich nicht alle Beschreibungen aufeinmal verkraftet habe. Perspektivisch zeigt einem Helen Fields verschiedene Seiten, Midnight, der omniöse Bewerber, der Ermittler und weitere Personen spielen eine Rolle. Die Ermittlungsarbeit ist dabei nicht im Vordergrund und dadurch wird das Buch zu etwas anderem als einem 08/15 Thriller. Leider konnte ich mich mit der Hauptperson Midnight nicht immer identifizieren, sodass ich ihre Handlungen an der ein oder anderen Stelle etwas in Frage gestellt habe.Insgesamt ein spannendes, jedoch recht brutales Buch. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.

macaronslover am 17.12.2024 19:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Richtig gut

Ein Krimi kann so toll sein! Spannend! Aufregend! Ich liebe es ein Buch nicht aus der Hand legen zu können. Da ich allerdings schon etliche Krimis und Thriller gelesen habe, ist das oft Mals gar nicht mehr so einfach! Aber auf „The Killer Profile“ war ich super gespannt!Midnight hat eigentlich geschafft von was sie geträumt hat! Sie arbeitet bei einem großen Biotech-Unternehmen. Bei der Aufwertung von einem Persönlichkeitstest stößt sie dann plötzlich auf ein Profil K, einen Mörder! In ihrer Firma wird sie nicht ernst genommen und alles wird als Fehler heruntergespielt. Als dann aber in direkter Umgebung mehrere Morde geschehen, ist klar, Midnight muss handeln!Auf Grund des Klapptextes hätte lch mich wahrscheinlich nicht für das Buch entschieden. KI und moderne Technik ist generell kein Thema das ich gerne in einem Krimi oder allgemein in einem Buch lesen möchte. Aber die Bewertungen den anderen Leser waren so gut das ich mich ran gewagt habe! Und was soll ich sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht! Tatsächlich war dieser Krimi echt Ultra spannend! Ich habe ihn durchgesuchtet und beim lesen viel mir dann auf das auch bei mir die Türe zu Speisekammer zu war 😰😂. Man ist Ultra schnell mitten in der Story und das lässt sich trotz moderner Technik leicht lesen. Ich liebe es wenn es am Ende ein AHA Effekt gibt, oder allgemein kann ich ziemlich sauer werden wenn ein Ende das ganze Buch versaut! Das Ende hätte vielleicht ein wenig mehr WOW sein können! Aber für mich war’s das Buch so spannend das ich dem Buch des Ende verzeihen kann! Ich freu mich, jetzt hab ich ein Weihnachtsgeschenk für meine Krimi begeistert Schwägerin!

amena25 am 17.12.2024 17:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nicht ganz überzeugend

Midnight Jones arbeitet bei einem modernen Biotech-Unternehmen in London. Dort ist sie für die Auswertung psychometrischer Persönlichkeitstests zuständig. Ihre Arbeit ist gut bezahlt, die Firma aber sehr hierarchisch organisiert und jeder Schritt der Mitarbeiter wird überwacht. Als sie auf ein Profil K stößt, das Profil eines Killers, glaubt ihr niemand in der Firma, allerdings wird sie gezwungen, alle Daten sofort zu löschen, womit Midnights Misstrauen geweckt ist. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord an einer jungen Frau in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft und Midnight ist sich sicher, dass es sich bei dem skrupellosen Mörder um den anonymen Bewerber mit dem Profil K handelt, Da sie in ihrer Firma niemand vertrauen kann, nicht einmal ihrer Kollegin und Freundin Amber, versucht Midnight, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch damit begibt sie sich in große Gefahr, da der anonyme Bewerber mit dem Profil K ihren Vornamen aus der automatisierten E-Mail kennt, die bei jedem Vorgang versendet wird. »Herzlichen Glückwunsch, dein Profil wird gerade von Midnight J. ausgewertet.«Die Schilderung der Atmosphäre in Midnights Firma wirkt angsteinflößend und bedrohlich. So futuristisch die psychometrischen Tests klingen mögen, dennoch wirken sie realistisch und für bestimmte Zwecke äußerst nützlich. Auch das Vorgehen der Firma, die Menschen mit viel Geld zu ködern, unter Druck zu setzen, sie umfassend zu überwachen, klingt nach Big Brother, aber möglich. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, allerdings sind mir die Figuren teilweise zu schwarz-weiß gezeichnet, allen voran Midnight. Zudem ist mir das Ende etwas zu actionmäßig und blutig. Auch die Motive der Auftraggeber bleiben leider etwas nebulös, weshalb mich der Thriller nicht gänzlich überzeugen konnte.

cybergirl am 16.12.2024 09:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung vom Feinsten

Klappentext:London, ein modernes Biotech-Unternehmen südlich der Themse. Midnight Jones, Anfang 30, stößt bei der Auswertung psychometrischer Persönlichkeitstests auf ein ganz außergewöhnliches Profil: das Profil eines Serienkillers. Als der brutale Mord an einer Frau in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kurz darauf in den Medien erscheint, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem skrupellosen Mörder um den anonymen Bewerber handelt, dessen Profil die junge Data Spezialistin analysiert hat. Doch niemand glaubt Midnight, dass er gerade erst angefangen hat.Kurz danach wird eine weitere Frau in Midnights Wohnviertel ermordet. Midnight wird erschreckend klar: „Profil K“ wird weiter töten und sie wird eines seiner nächsten Opfer sein. Ihre einzige Überlebenschance ist, ihm auf die Spur zu kommen, bevor er sie im Visier hat.„The Killer Profile“ von Helen Fields ist ein spannender Psychothriller mit vielen Wendungen.Ich habe schon einige Thriller von Helen Fields gelesen und immer waren sie sehr spannend.Im Mittelpunkt steht Midnight Jones. Sie ist Datenanalystin bei einem Biotech-Unternehmen in London.Midnight wertet Profile von Bewerbern aus, als sie auf ein Profil stößt das unter „Profile K.“ geführt wird.Als eine Frau in ihrer näheren Umgebung getötet wird, ist sie sich sicher, der Mörder ist „Profil K..Doch ohne Beweise schenkt ihr niemand Glauben. Ich bin schnell und gut in die Geschichte eingetaucht.Helen Fields hat interessante Protagonisten gezeichnet und führt sie nach und nach gut in die Geschichte ein.Besonders Midnight fand ich schnell sympathisch. Zwar konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen aber das störte mich nicht.Ihre Arbeit als Datenanalystin wird gut beschrieben. Es ist schon beängstigend was bei heutigem Stand alles möglich ist, um Profile über Menschen zu erstellen. Man kommt sich richtig gläsern vor. Die technischen Aspekte in der Geschichte werden gut verständlich beschrieben. Ich habe mich nie verloren gefühlt, auch wenn mein technisches Verständnis nicht allzu groß ist.Helen Fields erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Midnight wie auch aus der Perspektive des Mörders. Das bedeutet, die Leser*innen kommen dem Täter sehr nahe. Können seine Gedanken lesen und bekommen mit, was er plant.Das erhöht die Spannung ungemein.Die ganze Geschichte ist recht komplex. Helen Fields lässt sich auch immer wieder Wendungen einfallen, womit sie die Leser*innen in die Irre führt.So bleibt die Spannung auch bis zum Ende erhalten.„The Killer Profile“ ist ein sehr spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

fever am 14.12.2024 22:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

„The Killer Profile“ ist ein Pageturner vom Feinsten, der auf jeder Seite neue, überraschende Wendungen bereithält. In Kombination mit den überzeugenden Figuren und dem flüssigen Schreibstil wird so aus Helen Fields’ neuestem Thriller ein absolutes Lieblingsbuch.Bereits das Setting des Romans ist originell und bietet reichlich Futter für Spekulationen: ein undurchsichtiger Tech-Konzern, der dank kontinuierlicher Überwachung der Mitarbeitenden und restriktiver Firmenregeln durchaus dystopische Züge trägt. Dort arbeitet Protagonistin Midnight und wertet von morgens bis abends Profile von Menschen aus, die eigentlich bloß einen Studienplatz ergattern oder einen neuen Job finden wollen. In Midnights Realität muss man sich dafür komplett nackig machen, und gerade dieser dystopische, jedoch keinesfalls realitätsferne Aspekt des Settings macht „The Killer Profile“ schon zu einer lohnenswerten Lektüre. Noch spannender wird es allerdings, als Midnight auf das Profil eines Menschen ohne jede Empathie und mit Spaß am Leiden anderer stößt – quasi zum selben Zeitpunkt, als der erste grausame Mord die Stadt erschüttert. Midnight hat das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen, aber Eigeninitiative sehen die Firmenregeln nicht vor …„The Killer Profile“ ist ein gelungener Thriller, der sich stets zwischen Psychothriller und Dystopie bewegt. Beinahe ebenso wichtig wie die Aufklärung der Morde ist nämlich der Blick auf eine nicht besonders ferne Zukunft, in der der gläserne Mensch allmählich zu handfester Realität wird, und zwar ganz ohne Big Brother, sondern indem Menschen, vermeintlich aus freien Stücken, ihr Innerstes vor Großkonzernen offenlegen. Diese beklemmenden Hintergründe verleihen dem Roman eine ganz besondere Wucht. Zugleich ist „The Killer Profile“ ein clever konstruiertes Katz-und-Maus-Spiel mit vielen wirkungsvoll eingesetzten Perspektivwechseln und einem gekonnten Aufbau, in dem erst nach und nach alle wichtigen Details ans Licht kommen. Somit ist das Buch nonstop spannend, selten vorhersehbar und besticht vor allem durch seine glaubwürdigen Figuren.Absolute Leseempfehlung für Fans von Thrillern mit dem gewissen Etwas.

magdas_buecherwelt am 10.12.2024 09:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend und actiongeladen

The Killer Profile ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Der Thriller hat mich absolut überzeugt, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen und möchte unbedingt auch „The Institution“ lesen.Midnight Jones arbeitet für den internationalen Konzern Necto Corporation. Sie ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin und wertet Persönlichkeitsprofile für medizinische und psychiatrische Projekte des Unternehmens aus. Midnights Zwillingschwester Dawn ist seit ihrer Geburt schwerstbehindert. Wenn Midnight arbeitet, kümmert sich ein Pflegedienst um Dawn. Die Eltern der beiden sind seit Jahren auf Reisen und melden sich nur selten bei ihren Töchtern. Eines Tages stößt Midnight auf ein Profil, das bei brutalen Gewaltszenen keinerlei Regung zeigt - ein Profil K, wobei „K“ für Killer steht. Als Midnight ihre Beobachtung an höchster Stelle weitergibt, wird nichts unternommen. Sie wird auf ihre Schweigepflicht hingewiesen, und es wird ihr sogar mit Entlassung gedroht, sollte sie irgendjemandem von ihrer Entdeckung erzählen. Fast zeitgleich wird in Midnights Nachbarschaft eine junge Frau brutal zu Tode gequält. Midnight ist hin- und hergerissen, ob sie die Polizei auf das Killerprofil hinweisen soll, hat aber Angst um ihren Job, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Schwester finanziert. Als kurze Zeit später wieder eine junge Frau in der Gegend ermordet wird, kann Midnight nicht länger schweigen. Doch bei der Polizei stößt sie auf Desinteresse…Die meisten Kapitel beschreiben Midnights Leben, doch zwischendurch gibt es Kapitel aus der Sicht des Killers mit Rückblenden in seine Kindheit und Jugend. Einige Kapitel beschreiben die Morde, Gott sei Dank nicht sehr detailliert, trotz des vielen Bluts. Der Killer leidet am Renfield Syndrom, das auch klinischer Vampirismus genannt wird, in Anspielung an Bram Stokers Dracula. Er ist von Blut besessen, liebt den Geschmack und will es trinken. Neben dem Dracula-Syndrom habe ich beim Lesen des Buches einen weiteren Fachausdruck gelernt: Okulärer Hypertelorismus – der Ausdruck beschreibt das Aussehen der ermordeten Frauen, die sehr weit auseinander stehende Augen hatten. Ich fand den Thriller sehr spannend, und die Spannung stieg noch, nachdem Midnight in den Fokus des Killers geraten ist. Das Finale ist grandios, bildhaft und authentisch. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass Midnight zu gut für diese Welt ist, sie hat ihr Leben ganz auf die Pflege ihrer Schwester ausgerichtet, es ist kaum zu glauben, dass jemand so altruistisch ist und seine eigenen Bedürfnisse komplett zurückstellt. Trotz dieser kleinen Kritik vergebe ich sehr gern 5 Sterne für diesen spannenden und besonders zum Ende hin sehr actiongeladenen Thriller.

petzi_maus am 09.12.2024 16:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

manchmal unrealistisch, aber total fesselnd

Midnight Jones arbeitet für die angesehene Necto Corporation in London, wo sie Profile von Bewerbern an Universitäten mittels Datenanalyse von VR-Brillen auswertet.Bis sie eines Tages ein Profil hat, dass es so nicht geben darf: Profil K. K für Killer. Ein Psychopath höchster Stufe.Doch niemand glaubt ihr. Als kurz darauf in ihrem Wohnviertel eine Frau bestialisch ermordet wird, gerät Midnight bei ihren Nachforschungen in Gefahr.Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Gleich zu Beginn liest man über einen Mord, wo jedoch überhaupt nicht dargestellt wird, was der Täter mit dem Opfer macht - das erfährt man erst im Nachhinein von der Polizei, und trotzdem ist es einfach so beklemmend! Denn das Opfer hört am Anrufbeantworter den fröhlichen Anruf ihrer Schwester und Nichte, während sie gerade leiden muss. Einfach nur schrecklich!Der Schreibstil ist sehr bildhaft und mitreißend, man hat Kopfkino pur.Es gibt auch Kapitel aus Tätersicht in anderer Schriftart, wodurch man als Leser immer schon etwas mehr Infos hat als Midnight, aber trotzdem noch gut miträtseln kann. Und man verfolgt die Gedanken und Schritte des Täters, wie er Midnight immer näher und näher kommt.Zu Midnight habe ich zu Beginn noch keine Beziehung aufbauen können, irgendwie war sie mir noch etwas unnahbar. Doch dies gibt sich im Laufe der Geschichte und man fiebert mit ihr mit, auch wenn man manchmal ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann.Jedenfalls hat sie eine sehr liebevolle Beziehung zu ihrer behinderten Zwillingsschwester Dawn, die sie sich wie ein Elternteil betreut, da die wahren Eltern nur auf sich bedacht sind und sich überhaupt nicht um Dawn kümmern.Die vielen Nebencharaktere waren mir teilweise nicht gut genug ausgearbeitet bzw. haben sich unglaubwürdig verhalten. Damit meine ich Midnights Kollegen und den Polizisten. Nur Doris ist eine ganz sympathische Dame, die man sofort ins Herz schließt.Necto ist eine sehr seltsame Firma. Offiziell ein toller Arbeitgeber, aber intern nur auf Profit bedacht und die Mitarbeiter sind nichts wert und austauschbar. Ich hoffe, dass es diese Art der Datenauswertung nie geben wird.Obwohl ich öfter mal die Augen verdrehen musste, hat mich der außergewöhnliche Plot und die spannende Schreibweise dann doch überzeugen können.Der Schluss war nur etwas zu viel Happy-End, das war etwas schnulzig und unglaubwürdig.Fazit:Ein manchmal etwas unrealistischer, aber mitreißender und fesselnder Thriller über eine taffe Protagonistin und einen psychopathischen Serienkiller. Die Profitgier des Unternehmens regt sehr zum nachdenken an: wie skrupellos sind Firmen wirklich?

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17.11.2024