Mit einer Auszeit und einem neuen Job in einem Surfhotel in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch die Idylle täuscht: Als Gerüchte über eine verschwunde Frau aufkommen und eine Leiche angespült wird, muss Bea sich fragen, wem sie noch trauen kann ...
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The Surf House
Mit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann …
Bibliografische Daten
1. Auflage
Lucy Clarke
Lucy Clarke studierte Englische Literatur, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Psychothriller ›One of the Girls‹, ›The Hike‹ und ›The Surf House‹ sind große internationale Erfolge und standen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Profi-Windsurfer, und ihren zwei Kindern an der englischen Küste, wo sie in einem Strandhäuschen schreibt und sich von der wilden Natur inspirieren lässt.
Urban Hofstetter
Urban Hofstetter hat Anglistik und Phonetik studiert, bevor er mehrere Jahre als Lektor und Programmleiter in einer großen Verlagsgruppe tätig war. Heute lebt und arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer und Lektor in München.
12 - 10 von 204 Leserstimme
Surfidylle oder Albtraum im Paradies?
Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin Lucy Clarke. Doch wow ich war ab der ersten Seite gefesselt. Neben dem Wahnsinnig guten Schreibstil, der einen dazu veranlasst, das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, weiß die Autorin auch mit der Storyline zu überzeugen!Nachdem Bea Ihren Modeljob in Marokko und damit auch Ihre Karriere überstürzt hingeworfen hat, gerät Sie in einen Überfall, durch den Sie nur durch ganz viel Glück und Ihrer neuen Freundin Marnie entkommen kann. Marnie ist Betreiberin eines Surfhouses an der Küste Marokkos und dorthin nimmt Sie Bea auch mit.Nach Jahrelangem fehlenden Selbstwertgefühl, fühlt Sich Bea dort das erste mal angekommen, fängt an Ihren Körper zu lieben und entdeckt die Leidenschaft zum Surfen. Wäre da nicht der Überfall und seine Folgen, die Erpressung des hiesigen Polizeibeamten. Und auf einmal taucht ein Amerikaner (Seth) auf, der seine vor einem Jahr verschwundene Schwester sucht.Und schon beginnen die Ungereimtheiten, jeder wirkt auf einmal Verdächtig und Bea befindet sich in einen Abwärtsstrudel.Lucy Clarke hat die Geschichte so gut erzählt, dass ich bis zum Schluss keinen klaren Gedanken fassen konnte, wohin sich das ganze Entwickelt.Für mich ein absolut gelungenes Buch, mit Sicherheit nicht das letzte das ich von der Autorin gelesen haben werde! Ganz große Leseempfehlung!
Schatten im Surfer-Paradies
Ich habe bislang alle Bücher von Lucy Clarke gelesen und hatte daher schon sehnsüchtig auf dieses neue Buch gewartet. Dieses Buch überzeugt mit einer packenden Erzählweise und einem tollen Setting, trotzdem habe ich schon spannendere Bücher der Autorin gelesen.Dieser „Destination Thriller“ entführt die Leser an die sonnenverwöhnte Küste Marokkos. Das Model Bea gibt spontan ihren Job auf und landet auf der Suche nach einem Neuanfang im Surf House an der Küste, das von Marnie und Ped geführt wird. Die Idylle in diesem paradiesischen Rückzugsort trügt jedoch: Vor einem Jahr verschwand die Amerikanerin Savannah hier spurlos, und nun taucht ihr Bruder Seth auf, um nach ihr zu suchen. Bea beginnt ihm zu helfen und wird in ein Netz aus Geheimnissen und Misstrauen gezogen. Wem kann sie noch trauen?Lucy Clarke gelingt es gut, die Atmosphäre Marokkos einzufangen und die Charaktere vielschichtig und authentisch darzustellen. Auch wenn der Spannungsbogen geschickt aufgebaut wird, fand ich manche Wendungen schon vorhersehbar. Trotzdem überzeugt das Buch durch seine exotische Kulisse und den raffinierten Plot.
Wenn Urlaubsidylle und Bedrohung abwechselnd ineinander fließen.
Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:Ich lese gar nicht so viele Thriller, aber Lucy-Clarke-Spannung ist für mich echt die schönste Spannung. Daher konnte ich es kaum abwarten, »The Surf House« zu lesen. Durch vorablesen.de durfte ich das Buch vor seinem Erscheinungstermin lesen und rezensieren, worüber ich mich unheimlich gefreut habe! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für das Rezensionsexemplar! Handlungsüberblick:Bea wirft in Marokko ihre Model-Karriere hin und möchte noch einmal neu beginnen. Als sie allerdings in den engen Gassen überfallen wird, sind ihr Geld und ihr Reisepass weg. An eine Ausreise ist erstmal nicht zu denken. Zum Glück wird sie von Marnie mit offenen Armen in ihr idyllisches Surfhotel direkt am Meer aufgenommen. Doch bald schon gerät Bea in Schwierigkeiten und auch Gerüchte über eine im letzten Jahr verschwundene Urlauberin trüben die Idylle...Mein Bucheindruck:Auch, wenn ich persönlich ein großer Fan der alten bunt gemusterten Lucy Clarke Cover bin, muss ich sagen, dass das Cover von »The Surf House« durch die unregelmäßige rote Schrift und die Blutspritzer vor der malerischen Strand-Szenerie die im Buch enthaltene Mischung aus Bedrohlichkeit und Idylle perfekt nach außen kehrt. Mein Leseeindruck:Beim Lesen konnte ich mich schon auf den ersten Seiten unfassbar gut in Bea hineinversetzen, weil ich seit 2012 in meiner Freizeit und seit 2022 nebenberuflich model. So oft habe ich schon überlegt, ob das für mich auch hauptberuflich in Frage käme, trotzdem hat mich immer wieder etwas zurückgehalten. Und das, was mich zurückhält, sind all die negativen Aspekte des Model-Daseins, die auch von Lucy Clarke auf den ersten Seiten von "The Surf House" verhandelt werden. Ich konnte total verstehen, was Bea zu viel und dass sie aus ihrem Arbeitsleben derart ausgebrochen ist, hat mir sehr imponiert. Sie ist eine starke Frauenfigur, mit der ich nur zu gern mitgefiebert habe!»The Surf House« besitzt die für Lucy Clarke so typische in Wellen kommen und gehende Spannung, bei der sich Urlaubsidylle und Bedrohung abwechseln und ineinander fließen. So steht das gemütliche Surf House am Meer von Marnie in krassem Kontrast zu den Geschehnissen in den Gassen von Marrakesch. Ich liebte es! Diese besondere Spannung hielt für mich bis zum Ende an. Ab irgendeinem Punkt verdächtigte ich so viele verschiedene Personen und war dennoch am Ende von der Auflösung überrascht. Meine Beziehungsperson kann bezeugen, wie ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte und ab dem letzten Drittel geradezu fieberhaft die Seiten umblätterte, laut Vermutungen anstellte und meiner Überraschung Luft machte. »The Surf House« war für mich ein echt intensives Leseerlebnis!Ich fand es außerdem super interessant, dass sich Lucy Clarke in »The Surf House« einer neuen, so ganz anderen Stadt als in ihren bisherigen Büchern widmet, und ich so Marrakesch etwas näher durch die Buchseiten kennenlernen konnte.Mein Eindruck vom Schreibstil:Lucy Clarkes Schreibstil ist einfach wie ein Sog. Ich weiß nicht, wie man die Lektüre über mehrere Tage verteilen können sollte! Mein Abschlussfazit:»The Surf House« wartet mit einer für Lucy Clarke so typischen in Wellen kommen und gehenden Spannung auf, bei der Urlaubsidylle und Bedrohung abwechselnd ineinander fließen und das Geheimnis erst ganz zuletzt freigeschwemmt wird.
Spannend und rätselhaft
4.5 SterneIch kenne schon andere Bücher der Autorin und wurde jedes mal gut unterhalten, denn die Thriller sind spannend und voller Überraschungen. Deshalb wollte ich auch das neueste Hörbuch von ihr anhören und habe mich auf spannende Stunden gefreut. Meine Erwartungen wurden auch absolut erfüllt und die Spannung war von Anfang bis Ende da!Das Hörbuch handelt von Bea, die mit einer Auszeit in Marokko ihr Leben neu sortieren möchte. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann!Ich habe ohne Probleme ins Hörbuch reingefunden, der Schreibstil ist einfach und klar verständlich und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Das Surf House und die verschiedenen Personen werden lebendig beschrieben aber man spürt doch immer wieder eine gewisse Kälte und einen Schauer wenn man an das abgelegene Haus denkt. Bea ist eine etwas naive aber auch nette Protagonistin mit der ich mitfiebern konnte, auch wenn sie mir nicht hundertprozentig sympathisch war. Dennoch bin ich gerne mit ihr auf Spurensuche gegangen und wollte die Rätsel rund um das Haus und der verschiedenen Personen unbedingt lösen. Die Handlung lebt davon, dass die Spannung erst unterschwellig beginnt und dann immer mehr anzieht, ausserdem gibt es interessante Wendungen und Überraschungen. Mir hat die Geschichte deshalb richtig gut gefallen, auch wenn die vergangenen Geschichten der Autorin mir einen Tick besser gefallen haben.Die Sprecherinnen haben mir gut gefallen und haben das Hörbuch lebendig und gut gelesen. Die Stimmen waren angenehm und ich habe dem Hörbuch deshalb gerne gelauscht.
Spannend ab der ersten Seite!
Bea reist nach Marokko, um ihr Leben neu zu ordnen, doch ein Überfall in Marrakesch raubt ihr Geld und Ausweis. Unerwartet findet sie dennoch Arbeit in einem Surfhotel an der Küste, wo das Meer glitzert und Sonnenuntergänge die Klippen in magisches Licht tauchen. Zwischen Surfern und Yogis scheint sie endlich zur Ruhe zu kommen – bis beunruhigende Gerüchte über eine verschwundene Urlauberin aufkommen. Als die Brandung schließlich eine Leiche ans Ufer spült, wird aus der Idylle ein Albtraum. Wem kann Bea noch vertrauen?Die Bücher von Lucy Clarke sind für mich immer ein absolutes Muss. Durch den Schreibstil und den sehr rasanten Start in die Geschichte war ich auch direkt durch und durch gepackt von der Geschichte rund um Bea. Die Charaktere waren alle, wie immer, super authentisch und wie von der Autorin gewohnt, wusste man sehr schnell nicht mehr, wem man vertrauen kann und wem nicht. Ich hatte während dem Lesen gefühlt alle paar Kapitel die wildesten Theorien, was mit Savannah passiert ist und wer schuldig ist. Es war auf keiner Seite langweilig und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Für mich war es definitiv eins der stärksten Bücher der Autorin und ein absolutes Highlight!
Perfekter Urlaubspageturner
Wow. Erstmal ein fettes Merci an Vorablesen für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.Ich bin begeistert. Mitgerissen und geflasht. Und da hocke ich nun im verregneten Tirol und mein Surfurlaub in Marokko ist vorbei, obwohl ich nie im Leben gesurft bin und es auch nicht vorhabe.Lucy Clarke lässt es rasant angehen, relativ zu Beginn fließt bereits Blut. Dieser Zwischenfall in einer engen Gasse Marrakeschs wird Beas Leben für immer verändern. Bea, die soeben ihren Modeljob an den Nagel gehängt hat und ihr Leben neu nach ihren Vorstellungen sortieren will. Das Schicksal führt sie mit Marnie zusammen, die mit ihrem Freund Ped ein Gästehaus für Surfer in Mallah eröffnet hat.Bea beginnt im Surfhouse gegen Kost und Logie mitzuhelfen. Dabei kommt ihr die Geschichte der verschwundenen Backpackerin Savannah zu Ohren... Als dann ein tödlicher Surfunfall passiert, nimmt die Geschichte unheimlich an Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich, es gibt Plottwists en masse, von denen viele nicht vorhersehbar sind.Nebenbei ist die Story extrem gut recherchiert und bildhaft erzählt, ich war bereits in Marokko, ich konnte alles wieder sehen, hören, riechen...Fazit: Dieser Thriller gehört verschlungen. Wer hat schon, wer will noch?
Ein Albtraum im Paradies
Bea ist als Model viel unterwegs. Bei einem Bummel in Marrakesch erlebt sie einen Albtraum: sie wird von zwei Männern bedroht. Als eine Frau ihr mit einem Messer helfen will und selbst in Gefahr gerät, stirbt einer der Männer durch Bea.Die Frau heißt Marnie und nimmt Bea unter ihre Fittiche, gibt ihr einen Unterschlupf im Surf House und lässt über den Polizisten Momo das Messer als einziges Beweismittel verschwinden - nur leider erpresst Momo Bea für sein Schweigen. Eine schwierige Situation für Bea, die viel Geld auftreiben muss. Dann reist Seth an, der seine vermisste Schwester sucht, die vor einem Jahr auch im Surf House unterkommen ist. Wo ist sie? Doch jemand sabotiert die Suche und schnell wird deutlich, dass hier etwas Dubioses vor sich geht. Das überschaubare Ensemble lädt zu Spekulationen ein, aber Lucy Clarke lässt sich nicht in die Karten schauen und führt geschickte Wendungen ein. Erzählt wird hauptsächlich aus Beas Sichtweise in der dritten Person. Sie lernt surfen, fühlt sich zum ersten Mal frei, verbringt Zeit mit dem Surfer Aiden und fügt sich in die kleine Gemeinschaft ein, wobei sie besonders mit Marnie Freundschaft schließt. Die Atmosphäre ist manchmal so paradiesisch beschrieben, dass man das Meeresrauschen hören kann. Doch es wird spürbar düsterer. Als dann Rückblicke durch Seth´s Schwester dazukommen, zeigt sich, wie sie die Zeit vor einem Jahr im Surf House erlebt hat und die beiden Erzählstränge verlaufen geschickt ineinander. Das war alles so eindrücklich und nachvollziehbar geschildert, dass es mir manchmal vorkam, als könnte das wirklich so passiert sein.Bea wird gesprochen von Henrike Tönnes und Pia Rhona-Saxe liest die Rückblicke aus der Sicht von Seth Schwester. Das hilft hilft beim Hören sehr, weil man auch akustisch weiß, wer gerade erzählt. Zum Schluss gibt es dann eine Überraschung, weil man weitere Stimmen hört und Perspektiven einnehmen kann. Alle Sprecher und Sprecherinnen lesen großartig und ich kann das Hörbuch allen empfehlen, die es einnehmend, spannend und realistisch mögen.
Spannender Thriller mit tollem Setting
Das Cover des Buches gefällt mir recht gut, auch wenn es nicht unbedingt aus der Masse heraussticht. Dennoch passt die Darstellung von Palmen vor einem ruhigen Meer hervorragend zu der Geschichte, besonders weil es wirkt, als würde sich außerhalb des Bildausschnitts mehr verbergen, als man auf den ersten Blick sehen kann.Die Geschichte hat mich ebenfalls direkt gereizt: Bea reist als gefragtes Model um die Welt. Doch sie hasst ihren Job und als sie dann in Marokko angekommen ist, verlässt sie spontan das Shooting. Alleine in Marrakesch fühlt sie sich direkt viel freier, doch dann wird sie von zwei Männern überfallen. Sie nehmen ihr ihr Geld, ihren Pass und ihren Rucksack ab und gerade als sie sie auch körperlich bedrohen, wird sie von Marnie gerettet. Die junge Frau bietet ihr an, eine Zeitlang in dem Surf House unterzukommen, das sie zusammen mit ihrem Freund betreibt. Dort kann Bea trotz der schrecklichen Ereignisse in Marrakech endlich durchatmen und beim Surfen so richtig abschalten. Immer wieder hört Bea in dieser Zeit von Savannah, in deren alten Zimmer sie momentan wohnt und die sich scheinbar nach Südafrika aufgemacht hat. Doch dort scheint sie nie angekommen zu sein und als sich die Geschichten der Leute, die Bea bereits in ihr Herz geschlossen hat, widersprechen, beginnt sie nachzuforschen und stößt dabei auf Geheimnisse, die besser nie ans Licht gekommen wären.Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, besonders weil ich das Setting spannend fand und endlich mal wieder einen guten Thriller lesen wollte. Zum Glück wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht, denn das Buch hat mich von Anfang an gut unterhalten. Dazu trägt auch der Schreibstil viel bei. Er hat es in seiner leichten, unaufgeregten Art direkt geschafft, mich in die Geschichte zu ziehen und dafür zu sorgen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.Bei den Charakteren war ich etwas zwiegespalten. Vor allem zu Beginn habe ich gebraucht, um mit Bea warm zu werden. Ihre Unsicherheit und Naivität haben mich ehrlich gesagt sogar ein wenig genervt, auch wenn ich es sogar verstehen konnte. Seit sie ein Teenager ist, modelt sie, ihre Agentin will, dass sie funktioniert und ihre Mutter, dass sie Geld verdient, keiner kümmert sich wirklich um Bea als Mensch. Deswegen fand ich es unglaublich mutig, als sie sich dazu entscheidet einfach hinzuwerfen, selbst wenn der Zeitpunkt möglicherweise etwas unpassend war. Umso besser gefiel es mir, sie aufblühen zu sehen. Ihre Begeisterung fürs Surfen und dass sie immer mehr für sich selbst einsteht, gefiel mir wirklich gut. Mit den anderen Protagonisten habe ich mich da noch deutlich schwerer getan, weil sie irgendwie oberflächlich blieben. Das lag natürlich auch daran, dass so gut wie alle etwas zu verbergen hatten und nie wirklich ehrlich zu Bea sind, sodass mir etwas schwer fiel, sie als Personen so richtig zu greifen. Alles in allem habe ich das Buch unglaublich schnell durchgelesen, weil mich die Story wirklich gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte, was genau passiert ist, obwohl die Handlung zum Teil etwas vorhersehbar war und ich die Charaktere nicht immer richtig fassen konnte.
Kein Highlight dieses Mal
The Surf House von Lucy Clarkeerschienen bei dtvZum InhaltMit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann … (Quelle: Verlag) Zum BuchDas Cover dieses Buches macht einem gleich Lust auf einen Strandurlaub in meinen Augen. Es sind keine aufdringlichen Farben gewählt, aber die obligatorischen Blutspritzer dürfen natürlich nicht fehlen – wie schon bei anderen Büchern der Autorin. Die Story wird in der dritten Person geschildert.Wie wir es von Lucy Clarke gewohnt sind, befinden wir uns an einem weit entfernten Ort und lernen sogleich Neues kennen. Hier ist unsere Protagonistin Bea in Marokko unterwegs. Anfangs auf Grund ihres Jobs als Model, dann als Touristin. Durch einen unerfreulichen Zwischenfall lernt Bea Marnie kennen, die sie gleich mit zu ihrem Surf House nimmt. Dort arbeitet Bea einige Zeit und lernt neue Leute kennen. Nicht alle sind mit ihrem Aufenthalt dort einverstanden.Ich fand Bea recht sympathisch, auch wenn sie mich mit ihrer Art nicht vollends überzeugen konnte. Marnie war in meinen Augen sehr sprunghaft und ihr Freund Ped eher der grummelige Typ. Aidan schien ganz nett zu sein. Insgesamt eine bunte Mischung.„Manchmal muss man sich selbst belügen, um sich ertragen zu können.“Seite 407Lucy Clarke hat mir mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden beschert. Nach anfänglicher Skepsis in Bezug auf den Klappentext wurde ich mit der Zeit wieder besänftigt und das Buch entwickelte sich doch noch zu einem guten Thriller. Trotzdem hätte etwas weniger von der Geschichte verraten werden dürfen und letztendlich gibt es für mich persönlich bessere Bücher der Autorin. Es gibt zwar noch die ein oder andere Überraschung und gerade die Rückblicke, die die Zeit von vor einem Jahr zeigen sind recht interessant, aber für ein Highlight hat es dieses Mal leider nicht gereicht. Die Figuren waren wie immer gut ausgearbeitet und sehr unterschiedlich zusammengewürfelt, aber im Grunde war mir gerade Beas Geschichte nicht besonders wichtig. Natürlich wurde ich gut unterhalten, war in einem anderen Land und es ist eben ein Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen. Eine Leseempfehlung geht trotzdem raus.Zum AutorLucy Clarke studierte Englische Literatur, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Psychothriller ›One of the Girls‹ und ›The Hike‹ waren große internationale Erfolge und standen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Profi-Windsurfer, und ihren zwei Kindern an der englischen Küste, wo sie in einem Strandhäuschen schreibt und sich von der wilden Natur inspirieren lässt. WERBUNGNachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:432 Seitenübersetzt von Urban HofstetterISBN 978-3-423-26424-2Preis: 17 Euroerschienen bei https://www.dtv.de Leseprobe https://www.dtv.de/buch/the-surf-house-26424 © Cover und Zitatrechte liegen beim VerlagAn dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag und www.vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!
Nichts ist, wie es scheint
Eigentlich will Bea nichts lieber als vergessen und alles hinter sich lassen. Ihren Modeljob hasst sie. Als sie in Marrakesch während eines Shootings mit einem teuren Modelkleid in einen Brunnen steigt, um sich selbst wieder zu fühlen, weiß sie, sie muss etwas ändern. Als sie in Marrakesch über einen Souk bummelt, wird ihr nicht nur ihr Rucksack gestohlen, sie gerät auch in Lebensgefahr. Gemeinsam mit Marnie, einer Zufallsbekanntschaft, die ihr zu Hilfe eilt, fährt sie an die Küste, wo Marnie eine Pension betreibt. Im Surfhouse kommt Bea unter und hält sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser, bis sie merkt, dass nichts ist, wie es scheint und sie sich fragt, wem sie noch vertrauen kann. Sind ihre Freunde wirklich ihre Freunde? Und was hat es mit dem Verschwinden einer Urlauberin auf sich, von der die Surfer das letzte Mal vor einem Jahr gehört haben? Lucy Clarke schafft es wieder einmal, einen soliden Thriller mit vielen Wendungen zu konstruieren, der sich sehr schnell wegliest und die Leser auf so manche falsche Fährte führt. Schnell stellt sich heraus, dass so gut wie jeder, der zu der scheinbar ungebundenen coolen und unkonventionellen Surfer-Community gehört, seine eigenen Geheimnisse mit sich herumschleppt. Der Schreibstil ist locker und leicht, die Schilderungen Marokkos einprägsam und atmosphärisch und das Fachwissen, das die Autorin rund um das Surfen, die perfekten Windbedingungen und Wellen vermittelt, geradezu verblüffend. Die perfekte Urlaubslektüre.
Pressestimmen
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25.06.2025
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