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Details

Eine Tokio-Reise, eine große Suche und Freunde, die mehr sind als eine Familie

Tokyo Seasons

Jemand, der sie wirklich versteht und so akzeptiert wie sie ist – das ist es, was Caitlyn sich wünscht. Niemals hätte sie gedacht, dass ausgerechnet eine Tokio-Reise, ans andere Ende der Welt, sie diesem Wunsch näher bringen könnte als alles andere.

75 Wörter …

In der Hauptstadt Japans lernt sie Will kennen. Auf einer Dating-App, bei der man pro Chatnachricht mindestens 75 Wörter schreiben muss: über sich selbst und seine innigsten Wünsche. Caitlyn ist fasziniert von Wills Blick auf die Welt und von der Beziehung zu seiner Freundesgruppe.

… und eine Begegnung, die alles verändert.

Als sie erfährt, dass sie nicht mit Will, sondern mit dessen bestem Freund Jude geschrieben hat, fällt sie aus allen Wolken, obwohl Jude die besten Absichten hatte. Dieser bietet Caitlyn an, sie durch Tokio zu führen. Denn es gibt einen Grund, aus dem sie gekommen ist, und ihre Reise könnte einen echten Neuanfang für sie bedeuten.

Und während die beiden durch die winterliche Großstadt streifen, durch Yanaka, vorbei am Tokyo Tower und dem Lichtermeer der Illuminations, entdeckt Caitlyn eine Seite an Jude, die er nicht jedem zeigt, und sieht, wie er unter dem Druck seiner Eltern zu zerbrechen droht. Und beide beginnen zu fühlen, dass das zwischen ihnen noch realer ist, als bisher gedacht.

Der neue romantische All-Age-Roman von Erfolgsautorin Anne Pätzold – mit gestaltetem Page Overlay.

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-74145-3
Erscheinungsdatum: 17.09.2026
2. Auflage
368 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 14

Autor*innen

Autor*innenporträt

Anne Pätzold

Anne Pätzold ist 1997 geboren und lebt mit ihren zwei Katzen in Hamburg. Sie ist ausgebildete Buchhändlerin, und ihre große Leidenschaft sind Bücher, Genshin Impact und Animes. Sie schreibt Geschichten mit Herz für Jung und Alt und liebt es, in fiktiven Welten zu versinken.

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Leserstimmen

55 von 55 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.49 von 5 Sternen


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3 - 10 von 55 Leserstimme

atomteil am 30.09.2026 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine zarte Liebe und Tokyo-Feeling

Das Cover sieht wunderschön aus und hat mir sofort winterlichte Gefühle vermittelt. Ich mag den Titel sehr. In der ersten Auflage ist ein Page Overlay enthalten, welches perfekt passt.In dem Roman von Anne Pätzold geht es um Caitlyn, sie verbringt das Jahresende in Tokyo. Eigentlich war der Plan ein andere gewesen aber durch die Wetterumstände bleibt sie in Tokyo und lernt sich selbst ganz neu kennen. Oft wird sie von ihrem Umfeld nicht verstanden, da schickt ihre Mitbewohnerin aus Seattle ihr eine Dating-App. Zuerst ist Caitlyn nicht begeistert aber die Regel ist, dass jede Nachricht mindestens 75 Wörter beinhalten muss. Und so schreibt sie mit Will, es folgen lange Nachrichten und dann trifft er in einem kleinen Restaurant auf Will und seine Freunde. Es kommt raus, dass Will die Nachrichten gar nicht geschrieben hat, sondern das es sein Freund Jude war.Caitlyn nutzt die Gelegenheit und hängt noch Urlaubstage ran und begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater, dieser ist vor 10 Jahren nach Tokyo gezogen. Ihre neuen Freunde helfen ihr und es entsteht ein kleine, zarte Liebesgeschichte, die sich aber nicht in den Vordergrund stellt. Die Erkundung steht im Vordergrund. Wird Caitlyn ihr Glück finden?Der Roman hat mir sehr gut gefallen . Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Die Beschreibungen der Orte uns Szenen fand ich besonders schön. Die Charaktere haben mir gut gefallen, ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

vickyriddle am 29.09.2026 11:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Jahreshighlight!!!

Tokyo Seasons war für mich einfach ein unglaublich schönes Buch... Die Atmosphäre hat mich jedes Mal aufs Neue gecatcht und ich bin richtig gerne in die Geschichte eingetaucht. Die japanische Szenerie wurde so schön eingebunden und hat mir gerade als Anime Liebhaberin sehr gefallen. Dazu dieses winterliche Gefühl … ich habe es einfach nur geliebt.Mein persönliches Highlight war aber Jude. Endlich mal ein Love Interest, der nicht dem typischen Bild des 1,90 Meter großen, durchtrainierten Typen entspricht. Seine Art wirkte auf mich unglaublich authentisch, und er hat mir beim Lesen wirklich oft Schmetterlinge im Bauch beschert. Ehrlich, ich mochte ihn einfach wahnsinnig gerne.Auch die Freundesgruppe ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich hatte zu jeder Person ein Bild vor Augen und musste bei den gemeinsamen Momenten oft lächeln. Mehr als einmal habe ich mir gewünscht, selbst Teil dieser Gruppe zu sein. Schön fand ich außerdem, dass neben der Liebesgeschichte auch die Suche der Protagonistin nach ihrem Vater viel Raum bekommen hat. Ich habe dabei permanent mitgefiebert, und Jude als Begleitung hat immer wieder Humor hineingebracht. Ich glaube ich hätte stundenlang weiterlesen können 🫠🥹Einzig das Ende war mir etwas zu abrupt. Ich hätte mir einen Epilog gewünscht, in dem auch die Freundesgruppe noch einmal vorkommt, weil ich mich von allen gerne etwas ausführlicher verabschiedet hätte. Diese Entscheidung der Protagonistin am Ende erschien mir außerdem etwas unrealistisch…. Darauf möchte ich wegen möglicher Spoiler aber nicht näher eingehen.Trotz dieser kleinen Kritikpunkte überwiegt für mich ganz klar wie viel Freude mir das Lesen gemacht hat.Von mir gibt es 5 Sterne! mein bisheriges Jahreshighlight im Bereich Romance!

karin_50 am 28.09.2026 19:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine leise Reise zu sich selbst

Schon der Schauplatz hat mich an diesem Roman besonders angesprochen. Das winterliche Tokio mit seinen Lichtern, verschiedenen Vierteln und kleinen Einblicken in den japanischen Alltag schafft eine ganz eigene Atmosphäre. Dabei ist Caitlyns Aufenthalt viel mehr als eine Reise durch eine fremde Stadt. Sie sucht nach ihrem Vater, zu dem seit Jahren kein Kontakt mehr besteht, und hofft auf Antworten aus ihrer Vergangenheit.Ungewöhnlich fand ich die Dating-App, über die Caitlyn zunächst glaubt, Will kennenzulernen. Jede Nachricht muss mindestens 75 Wörter umfassen, wodurch von Anfang an ausführlichere Gespräche entstehen. Als sich herausstellt, dass eigentlich Wills bester Freund Jude mit ihr geschrieben hat, ist ihre Enttäuschung verständlich. Trotzdem verbringen die beiden anschließend Zeit miteinander, denn Jude begleitet Caitlyn durch Tokio und unterstützt sie bei ihrer Suche.Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte nicht alles andere verdrängt. Caitlyn und Jude kommen sich langsam näher und lernen dabei auch die verletzlicheren Seiten des anderen kennen. Gleichzeitig spielen Freundschaft, Familie und Zugehörigkeit eine wichtige Rolle. Die Freundesgruppe vermittelt dabei viel Wärme und zeigt, dass Familie nicht unbedingt nur aus Menschen bestehen muss, mit denen man verwandt ist.Anne Pätzold erzählt ruhig und gefühlvoll und lässt der Entwicklung ihrer Figuren viel Raum. An einigen Stellen hätte die Geschichte für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen, denn manche Abschnitte ziehen sich ein wenig. Dafür konnte ich mich sehr gut auf die winterliche Stimmung und Caitlyns persönliche Suche einlassen.Für mich ist es gerade diese Verbindung aus Tokio, Freundschaft und der Suche nach einem Platz im Leben, die den Roman besonders macht. Die zarte Annäherung zwischen Caitlyn und Jude fügt sich schön darin ein, ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen. Ich habe die beiden gern auf ihrem Weg begleitet und mochte vor allem die ruhigen, zwischenmenschlichen Momente.

k1a9t0h1i am 28.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wunderbar atmosphärisch, aber mit kleinen Längen im Mittelteil

Inhalt und Atmosphäre:Tokyo Seasons hat mich vor allem durch sein großartiges Setting überzeugt. Die Autorin schafft es meisterhaft, das Lebensgefühl in Tokio über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg einzufangen. Man riecht förmlich die Kirschblüten im Frühling und spürt die drückende Hitze des Sommers. Die kulinarischen Beschreibungen und die kulturellen Details haben in mir sofort das Fernweh geweckt. Es ist ein Buch, das man vor allem wegen seiner intensiven Bilder und der besonderen Stimmung liest.Charaktere und Handlung:Die Protagonisten sind authentisch und greifbar gezeichnet, sodass ich mich gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen konnte. Ihre Entwicklung ist eng mit dem Wechsel der Jahreszeiten verknüpft, was eine sehr schöne erzählerische Dynamik ergibt. Einen kleinen Stern Abzug gibt es von mir jedoch für den Mittelteil: Hier verlor die Geschichte für meinen Geschmack ein wenig an Tempo, und einige Konflikte zogen sich etwas in die Länge. Zum Ende hin hat das Buch mich aber wieder vollkommen abgeholt.Schreibstil:Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildhaft und stellenweise fast schon poetisch. Die Kapitel fliegen nur so dahin, und der Einstieg in die Geschichte fiel mir super leicht.Fazit:Eine wunderschöne, emotionale Reise nach Japan, die perfekt für gemütliche Lesestunden ist. Wer atmosphärische Geschichten mit viel Lokalkolorit mag, wird dieses Buch lieben. Sehr gute 4 von 5 Sternen!

lena92 am 28.09.2026 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Slow Burn

Caitlyn ist geschäftlich in Tokio, in der Stadt in die ihr Papa gezogen ist, vor langer Zeit. Der Kontakt ist dann leider abgebrochen und sie will den Vater zur Rede stellen. Über eine App lernt sie eine tolle freundesgruppe kennen, die ihr zeigt wie schön Beziehungen sein können.Puh, was für ein Buch. Es haben sich für mich einige Längen ergeben, aber sie haben mich nicht vom Lesen abgehalten. Im Gegenteil, sie haben so perfekt zu Caitlyns Xharakter und zum ganzen Buch gepasst, dass sie so sehr Sinn gemacht haben. Ich mag die sprachliche Ausführung und das leserische Sightseeing sowohl durch das bekannte als auch das alltägliche Leben in der Weltmetropole. Es ist unglaublich, wie sich ein Leben in so wenigen Tagen drehen kann. Das Ende hat mich dann absolut vom Hocker gerissen, es passt perfekt und hat mich unheimlich glücklich gemacht.

pelicant am 28.09.2026 13:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Alltagsgeschichte

Ein angenehmes, ruhiges Setting erwartet uns in "Tokyo Seasons" mit Protagonistin Caitlyn.Caitlyn ist unfreiwillig länger als erwartet im winterlichen Japan. Auf einer Datingplattform lernt sie Jude kennen, der sich zuerst als sein Freund ausgibt. Was als harmloses Geplänkel beginnt, entwickelt sich zu einer richtigen Wohlfühlgeschichte voller magischer Momente zwischen den beiden, während sie Tokio von seiner wunderschönen Seite erleben. Auf der Suche nach ihrem Vater kommen die beiden sich immer näher und bemerken schnell, dass sie mehr gemeinsam haben, als angenommen.Jude ist ebenso sympathisch, wie Caitlyn, was ihn als Protagonisten direkt in mein Herz geschickt hat. Die beiden sind so wundervoll zusammen und entwickeln sich charakterlich wirklich großartig.Charakterentwicklung ist auch das, worum es in diesem schön gestalteten Buch geht. Das Cover ist atmosphärisch und vermittelt die gemütliche Stimmung, die auch beim Lesen aufkommt. Wie bereits erwähnt, liegt das Augenmerk des Buches eher auf den Gefühlen und Gedanken der Protagonisten. Die Handlung steht hierbei leider etwas im Hintergrund und fällt deutlich hinter den zwischenmenschlichen Prioritäten der Geschichte zurück. Das hat mich etwas enttäuscht, weil ich denke, dass man noch mehr hätte herausholen können. Dafür war die Liebesgeschichte der beiden umso schöner. Sie entwickelt sich zaghaft und vorsichtig, was optimal zum gewählten Setting passt.Ebenso verhält es sich mit dem leichten Schreibstil der Autorin, der mir immer wieder die Lesestunden versüßt hat. Einfach dadurch, weil alles so stimmig war.Mit hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir etwas mehr Handlung neben der Lovestory gewünscht hätte. Ich kann es jedem empfehlen, der ein paar cozy Lesestunden im winterlichen Japan genießen möchte.

maya83 am 27.09.2026 18:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schöne Romance im winterlichen Tokio

Als großer Japan-Fan hat mich das liebevoll gestaltete Cover direkt angesprochen; es stimmt so richtig auf einen winterlich-romantischen Roman in Japans Hauptstadt ein. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Caitlyn, die eine Geschäftsreise nach Tokio führt – und deren Aufenthalt unverhofft verlängert wird, als der geplante Rückflug ausfällt. Auf Empfehlung ihrer Mitbewohnerin testet sie eine Dating-App und trifft dort auf Will, der ihr Interesse weckt. Doch bald stellt sich heraus, dass Caitlyns Chatpartner nicht Will ist, sondern dessen bester Freund Jude. Als Entschuldigung bietet sich Jude als Reiseführer an – und begleitet Caitlyn nicht nur zu den Highlights der Metropole, sondern auch auf der Suche nach ihrem Vater, mit dem der Kontakt vor Jahren abgebrochen ist.. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, Flair, Atmosphäre und die japanische Kultur einzufangen und mit der Handlung zu verknüpfen. Man fühlt sich so mitten in die Szenerie versetzt und begleitet die Protagonisten auf ihren Streifzügen durch Tokio und andere japanische Städte. Durch den angenehme Schreibstil entsteht ein schöner Lesefluss, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit hat mir diese ruhige und emotionale Geschichte gut gefallen; ich habe mit ihr einige angenehme Lesestunden verbracht! Von mir gibt es eine Empfehlung für alle Romance- und Japan-Fans

kgranger am 27.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

tolle Reise nach Japan

Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Schon die Idee der Dating-App, bei der man in jeder Nachricht mindestens 75 Wörter schreiben muss, fand ich wahnsinnig süß. Und Caitlyns erste Nachrichten mit Will haben mich sofort abgeholt – ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Umso überraschter war ich, als sich die Geschichte plötzlich in eine ganz andere Richtung entwickelt hat.Denn eigentlich geht es in „Tokyo Seasons“ viel mehr um Caitlyns Suche nach ihrem Vater und um die Frage, was sie in Tokio eigentlich finden möchte. Und genau diese Suche hat für mich irgendwann sogar mehr Raum eingenommen als die Lovestory. Ich fand es unglaublich schön, Caitlyn auf dieser Reise zu begleiten und mitzuerleben, wie sie durch Tokio nicht nur Antworten über ihre Vergangenheit, sondern auch neue Menschen und neue Seiten an sich selbst entdeckt.Die Lovestory läuft dabei eher im Hintergrund – und war trotzdem so unglaublich süß! Die Begegnungen zwischen Caitlyn und Jude, ihre Spaziergänge durch das winterliche Tokio und die langsam entstehende Nähe zwischen ihnen haben mir richtig gut gefallen. Jude selbst ist eine Figur, die man einfach ins Herz schließen muss, gerade weil hinter seiner scheinbaren Leichtigkeit so viel Druck und Verletzlichkeit steckt.Ein kleines bisschen verwirrend fand ich allerdings, dass Caitlyn zunächst davon ausgeht, mit Will zu schreiben, obwohl sich später herausstellt, dass eigentlich Jude hinter den Nachrichten steckt. Dadurch musste ich kurz meine Vorstellungen von der Lovestory neu sortieren. Gleichzeitig fand ich gerade diese Wendung auch spannend, weil sie die Geschichte eben nicht zu der klassischen Dating-App-Romanze macht, die ich zunächst erwartet hatte.Und dann natürlich Tokio! Die winterliche Atmosphäre, die Spaziergänge durch verschiedene Viertel, der Tokyo Tower und die Lichter der Illuminations haben für eine richtig besondere Stimmung gesorgt. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, gemeinsam mit Caitlyn durch diese Stadt zu laufen.Für mich ist „Tokyo Seasons“ deshalb viel mehr als nur eine süße Romance. Es geht um Familie, Freundschaft, Zugehörigkeit, Neuanfänge und darum, herauszufinden, wo und bei wem man sich wirklich verstanden und akzeptiert fühlt. Und genau diese Mischung hat für mich perfekt funktioniert.Eine wunderschöne Geschichte mit einer außergewöhnlichen Ausgangsidee, tollen Figuren, ganz viel Herz und einer Atmosphäre, in der ich mich sofort verlieren konnte.

fruchtpilz am 27.09.2026 11:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gut!

In diesem Buch geht es um Caitlyn, die unfreiwillig einige Tage mehr als gedacht in Tokio verbringen muss. Sie lernt eine Freundesgruppe kennen und begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater, zu welchem sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte.Die Gestaltung des Buches hat mir gut gefallen, das Cover wirkt verträumt. Schön fand ich auch die kleine Zeichnung (japanische Häuser) zu Beginn eines jeden Kapitels.Das Buch ließ sich flüssig lesen und durch die detaillierten Beschreibungen der verschiedenen Orte in Japan war es fast so, als wäre man selbst dort. Ganz nebenbei bringt einem das Buch die kulturellen Unterschiede (insbesondere die Weihnachtsfeiertage) näher.Die Handlung an sich fand ich vorhersehbar und zeitweise fühlte ich mich wie bei Asterix und Obelix mit dem Passierschein A38. Auch die Wendungen gegen Ende hatte ich doch recht früh erwartet, trotzdem hat mich die Geschichte angesprochen. Die beiden Hauptcharaktere haben beide eine Vergangenheit, über die man mehr erfahren möchte. Genau hier würde ich Abstriche machen wollen. Ich hätte mir gewünscht, mehr über die männliche Hauptperson und seine Gedankenwelt zu erfahren (vielleicht sogar seine Perspektive). In einigen wenigen Sequenzen erfährt man etwas mehr über seine Vergangenheit, aber für mich ist er doch etwas blass geblieben.Insgesamt trotzdem ein lohnenswertes Buch, vor allem, wenn man mal nicht die Standardliebesgeschichte lesen möchte.

silandia am 27.09.2026 04:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Süß, aber ruhig

Meine Meinung zu „Tokyo Seasons“ von Anne Pätzold ist etwas zwiegespalten, auch wenn die positiven Aspekte für mich letztendlich überwiegen.Was mir wirklich gut gefallen hat, ist die wunderbare Wohlfühlatmosphäre. Die Autorin schafft es mit ihrem ruhigen und bildhaften Schreibstil, ein tolles Gefühl für Tokio zu vermitteln. Die cozy Winter-Vibes, die Beschreibungen des Essens und das Konzept der „Found Family“ haben dafür gesorgt, dass sich das Buch flüssig und angenehm wegschmälern ließ. Es ist ein sehr entschleunigendes Buch, das bewusst auf großes Drama oder künstliche Intrigen verzichtet. Die kleinen, alltäglichen Momente und das langsame Näherkommen der Figuren standen hier im Vordergrund, was zwischendurch richtig guttat.Allerdings muss ich auch sagen, dass mir der Plot stellenweise etwas zu ruhig war. Für meinen persönlichen Geschmack hätte einfach ein bisschen mehr passieren können. Manchmal zog sich die Handlung durch die Alltäglichkeit etwas in die Länge, und ich hätte mir bei den Charakteren noch ein kleines bisschen mehr Tiefgang oder spürbare Dynamik gewünscht.Fazit: Wer eine tiefgründige, actionreiche Liebesgeschichte sucht, wird hier vielleicht enttäuscht. Für mich war „Tokyo Seasons“ aber ein süßes, unaufgeregtes Buch für zwischendurch, das vor allem durch seine Kulisse und die gemütliche Stimmung punktet. Eine nette Wohlfühlgeschichte mit kleinen Schwächen, die ich insgesamt aber gerne gelesen habe.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Veranstaltung mit Anne Pätzold zu ›Tokyo Seasons‹
Moderation : Ramona Nemec

›Von Leipzig nach Tokio‹ Panel-Talk mit Anne Pätzold und Leonie Strohbecke. Eine Veranstaltung im Rahmen der Buch Wien.

28.11.2026
13:00 - 13:25 Uhr (CEST)
Buch Wien | Thalia New Adult-Bühne, Halle C
Trabrennstraße 7
1020 Wien
Veranstaltung
Veranstaltung mit Anne Pätzold zu ›Tokyo Seasons‹
Moderation : Ramona Nemec

›Forbidden Love trifft auf Friends To Lovers‹ Panel-Talk mit Anne Pätzold und Becca S. Hale Eine Veranstaltung im Rahmen der Buch Wien.

29.11.2026
12:30 - 12:55 Uhr (CEST)
Buch Wien | Thalia New Adult-Bühne, Halle C
Trabrennstraße 7
1020 Wien