Coverbild Pfingstopfer von Ulrich Woelk, ISBN-978-3-423-26048-0
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Pfingstopfer

Kriminalroman
Mit welcher Wahrheit können wir leben? - Über Willensfreiheit und religiösen Fundamentalismus

Ein bizarrer Mord: Im Garten eines freikirchlichen Gemeindehauses wird die Leiche einer Prostituierten gefunden. In ihrem Schädel findet sich ein Zettel mit einer religiösen Botschaft: »Die Wahrheit wird euch frei machen.« Als der Kriminalbeamte Anton Glauberg vom Tatort nach Hause kommt, sitzt überraschendseine ehemalige Kollegin Paula Reinhardt vor der Tür. Reinhardt war vor Jahren selbst wegen Mordes verurteilt worden – jetzt ist sie auf Bewährung wieder frei. Glauberg nimmt Paula mit auf seine Ermittlungen, die ihn bald zu einem Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie führen.Dieser hatte aus wissenschaftlicher Perspektive Gott für tot erklärt – und damit die Vertreter der Freikirche gegen sich aufgebracht.

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Coverbild Pfingstopfer von Ulrich Woelk, ISBN-978-3-423-26048-0
1. März 2015
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Coverbild Pfingstopfer von Ulrich Woelk, ISBN-978-3-423-42442-4
1. März 2015
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Details
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Originalausgabe, 384 Seiten, ISBN 978-3-423-26048-0
Autorenporträt
Portrait des Autors Ulrich Woelk

Ulrich Woelk

Ulrich Woelk, 1960 geboren, in Köln aufgewachsen, studierte in Tübingen Physik und promovierte 1991 an der TU Berlin, wo er bis 1994 als Astrophysiker tätig war. ...

Veranstaltungen

Bleckede/Radegast, 20.10.2017

Lesung mit Ulrich Woelk

Ulrich Woelk »Nacht ohne Engel«
Datum:
Freitag, 20.10.2017
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Atelier FRANEK
Elbuferstr. 24

Eintritt: 12 Euro (nur Abendkasse)
Anmeldung unter: 05852/9518979

Pressestimmen

Ulf Heise, Freie Presse, August 2015
»Mit seiner klugen Geschichte hebt der den deutschen Spannungsroman auf Topniveau.«
Udo Feist, WDR 2, Krimi-Tipp, Juni 2015
»Woelk beobachtet gut und hat großes Interesse an seinen Figuren, die spürbar ein Eigenleben entwickeln.«
Ulrike Sárkány, ndr.de, Neue Bücher, Mai 2015
»Bessere Lektüre gibt es eigentlich nicht als so eine Geschichte, die in vielerlei Hinsicht nachdenklich stimmen kann, die aber vor allem bis zur letzten Seite spannend und bewegend bleibt.«
Ingeborg Sperl, Der Standard, Mai 2015
»Woelk bringt es weitgehend fertig, Philosophie packend zu vermitteln. Soll keiner sagen, Krimis bilden nicht.«
Stefan Sprang, hr 1, Buchtipp, April 2015
»Mein Tipps: Nicht bis Pfingsten warten, um diesen Krimi zu lesen, der psychologisch vielschichtige Figuren bietet (...).«
Peter Henning, Berner Zeitung, April 2015
»382 Seiten hochpsychologischer Krimistoff - ein Glücksfall für uns Leser!«
Karl Schönholtz, Hersfelder Zeitung, Juni 2015
»Ulrich Woelk ist mit ›Pfingstopfer‹ nicht nur ein spannender Krimi gelungen, sondern auch wieder ein sprachlich versiertes Stück Literatur (...).«
Das Magazin, Juni 2015
»Ulrich Woelk hat ein Gespür für Timing und ist ein perfekter Konstrukteur.«
Thurgauer Zeitung, Mai 2015
»Ein Krimi, der seinen Mordfall nutzt, um hochaktuelle Themen zu behandeln – faszinierend.«
Frankfurter Stadtkurier, Mai 2015
»Unbedingt lesen!«
Frankfurter Stadtkurier, Mai 2015
»Unbedingt lesen!«
Frankfurter Stadtkurier, Mai 2015
»Unbedingt lesen!«
Johannes Schröer, domradio.de, Mai 2015
»Ulrich Woelk hat in die packende Handlung die Frage eingebunden, was ist das eigentlich, der Geist oder der Heilige Geist?«
Schweriner Volkszeitung, Mai 2015
»Der Autor geht auf faszinierende Weise Fragen der modernen Hirnforschung und des religiösen Fanatismus nach.«
Winfried Stanzick, buchtips.net, Mai 2015
»›Pfingstopfer‹ ist ein Roman, den man nicht aus der Hand legen mag, so spannend, fesselnd, aber auch intellektuell fordernd ist er. Allerhöchste Krimikunst, die höchsten literarischen Ansprüchen gerecht zu werden vermag.«
Main Echo, Mai 2015
»Vor allem aber ist ›Pfingstopfer‹ ein spannender, kluger und bis zum Schluss überraschender Krimi.«
Udo Feist, zeitzeichen, Mai 2015
»›Pfingstopfer‹ ist ein zutiefst menschlicher Krimi mit haarsträubendem Fall, nüchtern erzählt und mit Figuren, denen man die Daumen drückt.«
Magdeburger Volksstimme, April 2015
»Spannend und sehr aktuell.«
Winfried Stanzick, lovelybooks.de, April 2015
»Allerhöchste Krimikunst, die höchsten literarischen Ansprüchen gerecht zu werden vermag.«
Arno Udo Pfeiffer, General-Anzeiger, April 2015
»Ein anspruchsvoller und sehr emotionaler Krimi, der unter die Haut geht.«
Ludwigsburger Wochenblatt, März 2015
»Ein wirklich fesselnder Roman aus der Feder des in Köln aufgewachsenen Autors Ulrich Woelk, der bereits den ›aspekte‹-Literaturpreis verliehen bekam.«
Bernd Kielmann, Buch-Magazin , März 2015
»Der Roman greift beunruhigende ethische, philosophische und religiöse Fragen über Freiheit und Verantwortung auf.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Im Garten eines freikirchlichen Gemeindehauses wird eine Leiche entdeckt. Es ist die Leiche einer Prostituierten. Man hat ihr die Haare abrasiert und den Schädel geöffnet. In ihrem Kopf findet die Polizei einen Zettel mit einer religiösen Botschaft. Wer hat die Frau getötet und warum musste sie sterben? Die Hinweise führen den Kriminalbeamte Anton Glauberg zwischen die Fronten, wo auf der einen Seite ein Prediger der christlichen Freikirche und auf der anderen Seite ein Wissenschaftler stehen. So stehen sich der Glaube an Gott und das wortwörtliche Befolgen der Bibel und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung gegenüber. Professor Reiters These „Gott ist T.O.T.“ erbost die Gläubigen der Freikirchen, allen voran den Prediger und Führer Halik, der sich gut in Szene zu setzen weiß. Doch ist das ein Motiv für den Mord? Dem Autor gelingt es wunderbar die kontroversen Argumente sachlich zu präsentieren ohne Stellung zu beziehen. Dafür wird der Leser angeregt, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Jeder muss für sich entscheiden, was ihm Orientierung in seinem Leben gibt, welche Entscheidungen er trifft und ob sein Handeln ethisch vertretbar ist. Dieses nicht einfache Thema ist gut mit der Krimihandlung verwoben. Der Schreibstil ist klar und flüssig. Von Anfang an zieht einen die Geschichte in den Bann. Kommissar Anton Glauberg ist ein Mensch, der schon lange seine Probleme mit sich herumschleppt und dem es nicht gelingt sich davon frei zu machen. Seine Schwächen machen ihn menschlich. Er wünscht sich sehnlichst eine heile Beziehung und doch ist es ihm nicht möglich, die richtigen Worte zu finden, wenn es darum geht, Nähe zu anderen Menschen zuzulassen. Er ist hilflos, wenn sich seine Exfrau mit Depressionen herumschlägt. Auch bei seinem Sohn Felix gelingt es ihm nicht, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, so dass schwierige Situationen gemeinsam gelöst werden können. Als Paula Reinhard, eine ehemalige BKA-Mitarbeiterin und Mörderin, bei Anton auftaucht, fühlt er sich hingezogen und kann doch keine Beziehung aufbauen. Dabei ist er durchaus mitfühlend, wenn er dem Kollegen Spiller den Rücken freihalten will, damit der sich um seine todkranke Frau kümmern kann. Nicht immer verhält er sich wie ein Polizist und handelt manchmal auch gegen die Richtlinien. Paula Reinhard ist eine interessante Person, die eine schwierige Vergangenheit hat, was immer wieder zu Gewaltausbrüchen führt. Mich hat diese überzeugende Geschichte gut unterhalten, aber auch nachdenklich zurückgelassen.«
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26.05.2015
Jetzt nachhören: Ulrich Woelk mit ›Pfingstopfer‹ bei Domradio Köln
Am 23. Mai 2015 war Ulrich Woelk zu Gast bei Domradio Köln, um über sein Buch ›Pfingstopfer‹ zu sprechen.

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