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Kims Leben: Roman oder Realität?

Und du kommst auch drin vor

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...

Bibliografische Daten

EUR 16,95 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-76181-9
Erscheinungsdatum: 08.09.2017
1. Auflage
192 Seiten
Sprache: Deutsch
Zusatzinfos: Unterrichtsmodell
Lesealter ab 12 Jahre
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

55 von 55 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.15 von 5 Sternen


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6 - 10 von 55 Leserstimme

divergentfan33 am 19.08.2017 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine leichte Lektüre für zwischendurch

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...Das Buch hat einen sehr einfachen Schreibstil. Es ist an einigen Stellen schräg und komisch geschrieben und teils lustig. Es hat auch einen kleinen Teil Spannung in sich, aber größtenteils ist es ein Abenteur für Kim, weil sie vermeiden möchte, dass Jasper an einem Wespenstich stirbt.Kim geht mit ihrer Klasse zu einer Lesung in die Bibliothek. Als sie gut zuhört als die Autorin Leah liest, erkennt sie sich genau in der Rolle der Protagonistin wieder. Sie kauft sich das Buch und beginnt zu lesen. Während des Lesens bekommt Kim Panik, weil alle Aktivitäten auch im richtigen Leben ihr passieren. Als Kims Lehrerin vorschlägt eine Buchpräsentation darüber zu halten, um ihre Note zu verbessern ist sie total begeistert bis Jasper auch die Idee hat und auch das Buch lesen wird. Kim hat Angst, was passiert, wenn er das Buch liest und ihre Geschichte erkennt. Sie fragt sich, was mit ihm in ihrer Geschichte passiert. Kim möchte wissen, wie Leah sie kennt. Petrowna rät ihr die Autorin persönlich zu kontaktieren..Kim will Leah überzeugen, dass Buch umzuschreiben, um Jasper zu retten, weil sie auf keinen Fall möchte, dass er stirbt...Petrowna ist Kims beste Freundin seit der Grundschule und kann Kims Probleme mit dem Buch nicht nachvollziehen. Sie denkt sie steigert sich da zu sehr in etwas rein. Sie will Kim dennoch helfen das Rätsel über das Buch zu lösen.Jasper will ebenfalls seine Note verbessern und muss an dem Referat mit Kim zusammenarbeiten. Sie treffen sich und verabreden sich und Jasper ahnt noch nicht, was das Buch mit ihm zu tun hat....Meiner Meinung nach ist der Autorin das Buch gut gelungen, aber so richtig fesseln konnte mich das Buch nicht, ich wurde nicht so richtig in das Buch hineingezogen. Aber dennoch ist gut zu lesen für zwischendurch oder wenn man eine sehr einfache unkomplizierte Geschichte über Freundschaft und Familienleben lesen möchte. Es ist teilweise auch ein Roman zum Erwachsen werden, weil Kim an ihren Aufgaben wachsen möchte und es verhindern will Jasper stirbt, dennoch bekommt das Buch von mir nur vier von fünf verdienten Sternen.

blondy67 am 18.08.2017 15:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Mädchenfreundschaft

Ein bezaubernder Roman für junge Mädchen. Freundschaft, Erwachsenwerden, erste Liebe, die klassischen Themen, aber leicht und realitätsnah geschrieben.Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe, habe das Buch dennoch in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist sehr eingängig ohne kindlich zu wirken.Die beiden Hauptprotagonistinnen Kim und Petrowa sind gut gezeichnet und ihre Sorgen und Probleme kann man auch als Erwachsene sehr gut nachvollziehen.Wer hat nicht schon mal ein Buch gelesen und sich, wenn auch nicht so stark wie Kim, in einer fiktiven Person wiedergefunden?!Der Weg wie sie damit umgeht ist nett verfasst.Als Geschenk für ein Mädchen im Teenie-Alter finde ich das Buch klasse, zumal auch der Einband sehr ansprechend gestaltet ist.

lesemöwe am 18.08.2017 14:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Verwirrspiel

Der Titel "Du kommst auch drin vor" zeigt schon viel von dem, worum es in dem Roman wird: Die fünfzehnjährige Schülerin Kim stellt bei einer Lesung mit ihrer Schulklasse fest, dass der Inhalt des Buches, aus dem die Autorin liest, ihrem Leben entspricht. Sie ist irritiert und verwirrt und kauft sich das Buch- , um beim Lesen ihren ersten Eindruck bestätigt zu finden... alles, was in dem Buch passiert, trifft auf ihr Leben zu und passiert.... unheimlich, skurril, geheimnisvoll, ... und all das, was die Hauptfigur fühlt, spürt, denkt, sich fragt- das fühlt, spürt, denkt und fragt sich auch der Leser. Die Sprache ist spritzig, frisch, jugendlich, sie harmoniert hervorragend mit der großartigen Geschichte: " Am Morgen fühlte ich mich, als hätte jemand auf mir herumgetrampelt. Obwohl wir erst zur Dritten hatten, lag ich platt gedrückt im Bett, die Augen ließen sich kaum öffnen und meine Laune war mies wie noch nie. Ich hatte das Buch immer wieder unterm Kissen hervorgeholt, einen Absatz gelesen und es wieder wütend zugeschlagen. Dann hatte ich versucht einzuschlafen. Entweder es gelang mir gar nicht, oder nur für kurze Zeit, und dann war ich wieder wach und meine Hand tastete nach dem Buch. Das Buch erzählte, wie es in meinem Leben weitergehen würde. Ich wollte das nicht wissen." ( Seite 23 f.). Insgesamt ein netter Roman, der leicht zu lesen ist und - wie es hinten auf dem Klappentext steht- "schräg und witzig" ist. Spannung bleibt bis weit über die ersten Seiten hinaus erhalten.Für meinen persönlichen Geschmack wird allerdings nicht zufriedenstellend genug aufgeklärt, wie es zu diesem seltsamen Zufall kommt, dass eine Schriftstellerin fast haargenau das Leben eines ihr völlig unbekannten Mädchens beschreibt.

sonjalein am 17.08.2017 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Locker und leicht für zwischendurch

Inhalt: Die 15-jährige Kim ist ein ganz normaler Teenager. Bis sie sich bei einer Lesung in dem Roman wieder erkennt. Hat die Autorin etwa über sie geschrieben? Die Geschichte scheint ihr leben widerzuspiegeln. Und sie geht nicht gut aus. Vorallem nicht für ihren netten Klassenkameraden Jasper. Kim versucht mit allen Mitteln, und ihrer besten Freundin Petrowna, Jasper zu retten. Und lernt dabei einiges über sich selbst, Freundschaft, Familie und die Liebe.Meinung: „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky ist ein heiterer Jugendroman, den man durch seine lockere Art und den flüssigen Schreibstil auch mal kurz zwischendurch lesen kann. Er ist witzig, schräg und unterhaltsam. Und vor allem punktet er durch die Grundidee, bei der sich ein Mädchen in dem Buch einer ihr völlig fremden Autorin wieder erkennt.Kim, um die es hier geht, ist 15 Jahre alt und ein ganz normaler Teenager. Ihre beste Freundin, die schlaue und vorlaute Petrowna, ist für sie das Wichtigste. Bei ihr findet sie, nach der Trennung ihrer Eltern, den Halt, den sie braucht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Petrowna ihr ebenfalls bei dem Buch-Problem den Rücken stärkt. Die Freundschaft der beiden hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich an meine eigene Zeit als Teenie erinnert gefühlt.Kim selbst ist sehr schlagfertig, selbstkritisch und witzig. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich so als Leser noch besser miterleben.Im Laufe des Buches wird sie eine Spur reifer und findet einige wichtige Antworten auf die Fragen des Lebens.Es geht hier um Freundschaft, erste Liebe und Selbstfindung. Ausserdem eben um die Frage, wieso aus dem Buch alles zuzutreffen scheint.Das Buch ist sehr kurzweilig und hat mich gut unterhalten. Ich würde es allerdings wegen Schreibstil und Handlung vor allem jungen Mädchen im Alter der Protagonistin empfehlen. Fazit: Ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und mich gut unterhalten hat. Vorallem für Leserinnen um die 15 Jahre zu empfehlen.

emmmbeee am 10.08.2017 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gar nicht cool

Alina Bronsky schreibt so, wie die meisten von uns denken und sprechen: unverschnörkelt, geradeheraus, manchmal mit Ausdrücken aus dem unteren Niveau. Eben genauso, wie es diejenigen tun, die keineswegs vom Glück begünstigt sind, die in Plattenbauten wohnen, meist aus dem Osten zugewandert sind und mit ihrem Alltag kämpfen, besonders wenn sie noch recht jung sind. Das ist in den meisten ihrer Werke so, und das hat mich von allem Anfang zu ihrem Fan gemacht, als ich "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" zum ersten Mal las. Hier ist es die Schülerin Kim, die bei einer widerwillig besuchten Lesung feststellt, dass die Autorin exakt über sie zu schreiben scheint. Eigentlich will sie sich vor ihren Mitschülern nicht als interessiert outen, kann sich aber der Faszination nicht entziehen und kauft das Buch. Noch in der Nacht beginnt sie zu lesen, erkennt sich und ihre Familie in jedem Detail und beginnt sich zu fürchten. Denn das, was da steht, hat mit ihrer Zukunft zu tun, und die macht ihr Angst, ist sie doch alles andere als verheissungsvoll. Für sich selbst will sie ja ein schöneres Leben, mehr Wohlstand und Ordnung, einen Vater und eine liebevollere Mutter. Trotzdem holt sie sich Rat bei dem Mädchen im Buch, wie sie sich verhalten, was sie tun soll bei dem, was da gerade auf sie zu kommt. Man ahnt, dass das nur in die Katastrophe führen kann. Auf der anderen Seite steht Petrowna, Kims ruppige Freundin, welche offensichtlich andere Ziele verfolgt als sie selbst, die ihr aber doch eine grosse Hilfe ist, besonders bei Auseinandersetzungen, die ins Auge gehen könnten. Das muss ja zu einer Reihe von Verwicklungen führen! Fazit: Jung sein war noch nie leicht, und es wird in Zukunft auch nicht besser werden.Eine frische Sprache, ein aufregender Spannungsbogen mit nachvollziehbarem Handlungsaufbau und Themen, welche die Jugend hauptsächlich bewegen. Alina Bronsky kann sich so recht in junge Leute hineinfühlen. Sie versteht es, so zu schreiben, dass sie die Teenager mit diesem Buch ansprechen und zum Lesen bewegen kann. Ich als Erwachsene lese Bronskys Jugendbücher auch gern.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Eselsohr
Lesenswert!

Christine Paxmann

Dein Spiegel
Mir hat das Buch sehr gefallen, weil der Ton so locker und ungekünstelt ist.

Heilbronner Stimme
Mit Witz und Esprit erzählt Alina Bronsky in ›Und du kommst auch drin vor‹ eine für Leser ab 12 Jahr...en gut nachvollziehbare, unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang. mehr weniger

08.02.2020

Alt-Neuöttinger Anzeiger
Glaubwürdig, ehrlich, köstlich!

31.08.2018

Augsburger Allgemeine
Alina Bronsky hat einen ziemlich schrägen Roman geschrieben, mit witzigen Dialogen und viel Situatio...nskomik. mehr weniger

17.01.2018

Schwäbische Zeitung
Mit Witz und Ironie hat die Autorin einen Roman für Leser ab 12 Jahren geschrieben, der sich um die ...Frage der Einzigartigkeit von Jugendlichen dreht. mehr weniger

Antje Merke, 15.11.2017

Trierischer Volksfreund
›Und du kommst auch drin vor‹ ist rotzfrech erzählt und begeistert durch sein hohes Tempo.

David Falkner, 14.11.2017

literaturmarkt.info
Wenn Jugendliteratur, dann unbedingt aus der Feder einer Alina Bronsky.

Susann Fleischer, 13.11.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de
Ein Jugendbuch voller Situationskomik und mit jugendlichem Sprachstil, bei dem sich Teenager durchau...s finden können. mehr weniger

Silke Tellers, 31.10.2017

Straubinger Tagblatt
Ein sehr spannendes Buch für junge Leserinnen ab etwa zwölf Jahren.

28.10.2017

Deutschlandfunk
Das Aussprechen des gesellschaftlich Tabuisierten, vor allem im Dialog, bringt viel Amüsantes in Ihr...e Geschichten, die keine Komödien sind, aber ein Mekka des guten Humors. mehr weniger

Ute Wegmann, 21.10.2017

St. Galler Tagblatt
Urkomisch und temporeich lässt Alina Bronsky, Meisterin schräger Dialoge, Dichtung der Wahrheit dazw...ischenfunken. mehr weniger

Bettina Kugler, 17.10.2017

Alliteratus
Mit ›Und du kommst auch drin vor‹ ist ein ungewöhnlicher Roman gelungen, der voller schräger und wit...ziger Dialoge und Figuren ist und insbesondere aufgrund des Spiels mit unterschiedlichen Erzählebenen überzeugt. mehr weniger

Jana Mikota, 30.09.2017

Bremen Zwei
Das Buch erscheint wie eine Selbstreflexion: Man lernt viel über das Schreiben, das Lesen und die Ma...cht von Büchern. mehr weniger

Esther Willbrandt, 09.09.2017

MDR Kultur
›Und du kommst auch drin vor‹ ist ein leichtfüßig geschriebener Jugendroman, in der für Alina Bronsk...y so typischen lakonisch knappen Sprache. mehr weniger

Ulrike Lykke Langer, 09.09.2017

Deutschlandfunk
Ein amüsanter Jugendroman über Zufall und Schicksal.

Ute Wegmann, 02.09.2017

BuchMarkt
Ein erfrischender und unterhaltsamer Roman über das Heranwachsen und über das Über-sich-selbst-Hinau...swachsen. mehr weniger

01.09.2017

Passauer Neue Presse
Glaubwürdig, ehrlich, köstlich!

20.08.2018

Darmstädter Echo
Witzig und doch tiefgründig verknotet sie [Alina Bronsky] die Fäden der Story, um sie am Ende anders... als erwartet zu lösen. mehr weniger

Heide Germann, 01.09.2017