Coverbild Wildtriebe von Ute Mank, ISBN-978-3-423-28288-8
Leseprobe
neu

Wildtriebe

Roman
Drei Frauen auf einem Hof – im Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit

Für die alte Großbäuerin Lisbeth gibt es nichts Wichtigeres als den Hof, sein Erhalt ist ihr Lebenssinn. Nie hat sie die damit verbundenen Pflichten hinterfragt.

Doch mit Schwiegertochter Marlies kommt eine neue Frau ins Haus, die keineswegs klaglos und ohne eigene Wünsche das Leben einer Bäuerin führen will. Das Kaufhaus in der nächsten Stadt wird für Marlies zum Sehnsuchtsort im Wirtschaftswunderdeutschland, arbeiten möchte sie dort, einen Jagd- und Traktorführerschein machen, das Leben soll doch mehr zu bieten haben.

Die beiden Frauen tragen fortan stille Kämpfe aus, um Haushaltsführung, um Kindererziehung. Doch eigentlich werden viel größere Dinge verhandelt: Lebensmodelle, Vorstellungen vom Frausein, vom Muttersein. Und doch ist da ein verbindendes Element: Marlies’ Tochter Joanna, die ihren ganz eigenen Weg geht und nach dem Abitur nach Uganda aufbricht …

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dtv Allgemeine Belletristik
Originalausgabe, 288 Seiten, ISBN 978-3-423-28288-8
Autor*innen
Portrait von Ute Mank

Ute Mank

Ute Mank, geboren in Marburg, hat vor über 30 Jahren in ein Dorf in Hessen eingeheiratet, wo sie bis heute »die aus der Stadt« ist. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen ...
Autor*innenspecial
Special

Ute Mank

Erfahren Sie mehr über Ute Mank und ihren ersten Roman ›Wildtriebe‹.
 

Veranstaltungen

Osnabrück, 02.09.2021

Lesung mit Ute Mank

Ute Mank »Wildtriebe«
Datum:
Donnerstag, 02.09.2021
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Bücher Wenner
Große Str. 69
Hamburg, 04.09.2021

Lesung mit Ute Mank

Ute Mank »Wildtriebe«
Datum:
Samstag, 04.09.2021
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Bücherhalle Barmbeck
Poppenhusenstraße 12

Eintritt 8€/ 5€ erm.
Weintere Infos hier
Eine Veranstaltung im Rahmen der "Langen Nacht der Literatur Hamburg"

Hamburg, 14.09.2021

Lesung/ Gespräch

Ute Mank »Wildtriebe«
Datum:
Dienstag, 14.09.2021
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen
Hühnerposten 1

Debütantensalon mit Ute Mank und Lisa Krusche
Moderation: Dora Heldt
VVK startet am 03.08.2021, Tickets: 15€
Weitere Infos hier.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Harbour Front.

Mediathek

Pressestimmen

Gala, Juli 2021
»Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Ute Mank in ihrem beeindruckenden Debüt ›Wildtriebe‹ die Frauen aus drei Generationen mit ihren Ecken und Kanten, ihren Geheimnissen und Lieben.«
Stern, Juli 2021
»Ute Mank weiß aus eigenem Erleben, wie sehr ›Wildtriebe‹ auf einem hessischen Dorf beäugt werden – und widmet ihr einfühlsames Debüt einem Drei-Frauen-Haus, in dem fast geräuschlos Fragen von Emanzipation verhandelt werden.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Vom Hufeisen in Hausen Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch das wunderschöne Cover geworden. Drei große Blüten auf grauem Untergrund, nicht kitschig aber auffällig. Die Inhaltsangabe machte mich dann so richtig neugierig, immerhin komme ich auch vom Dorf und von einem ehemaligen Hof, wenn auch in Niedersachsen. Der Bethchen-Hof, um den es im Buch geht, ist in Hufeisenform im Dorf Hausen in Hessen gelegen. Die Geschichte erzählt vorwiegend von den drei Frauen, die aus drei nachfolgenden Generationen stammen und entsprechend unterschiedlich sind. Lisbeth, die alte Großbäuerin, die immer Tracht trägt. Ihre Schwiegertochter Marlies, die nicht unbedingt Bäuerin werden möchte sondern wieder zumindest halbtags in einem Geschäft in Lahnfels. Joanna, die Tochter von Marlies, verlässt zu Beginn des Buches den Hof um ein Jahr in Afrika, genauer in Uganda zu verbringen. Drei Frauen also, die auseinandergehende Vorstellungen vom Leben haben. Ganz schnell wurde ich in diese Geschichte hinein gezogen. Ute Mank erzählt sie aus den Sichtweisen der Frauen. Das macht sie sehr ruhig, aber mit viel Gefühl und ausgesprochen bildhaft. Der Schreibstil ist flüssig und nah am Leser. Vordergründig geht es um die drei Frauen und ihre ungleichen Vorstellungen vom Frausein, von Familie, von den Lebensmodellen. Hintergründig geht es aber um sehr viel mehr. Da sind die vielen unausgesprochenen Dinge, sei es Kritik, seien es Erklärungen, seien es Gefühle. Diese beiden Ebenen sind empfindsam mit einander verwoben, was mir sehr gefällt. Ich konnte mich in alle drei Frauen hinein versetzen. In Lisbeth habe ich sicher meine Großmutter wieder erkannt. In Joanna ein wenig mich selbst. Und Marlies vertritt die Generation der Frauen des Wirtschaftswunders. Wie gut, dass sich seitdem viel in der Gleichberechtigung für die Frau getan hat. Marlies musste sich ja beispielsweise noch die Erlaubnis ihres Mannes geben lassen, um arbeiten zu können. Ja, auch die Männer kommen in diesem Buch vor. Sie spielen aber nicht die Hauptrollen. Den Schluss habe ich mir etwas anders vorgestellt und so ganz habe ich es auch nicht nachvollziehen können, aber es war mir auch nicht gänzlich unverständlich. Alles in allem war das Buch für mich ein wirkliches Lesehighlight in diesem Jahr. Ein gelungenes Debüt für die Autorin Ute Mank. Ich empfehle "Wildtriebe" gerne mit allen 5 Sternen.«
ANTWORTEN
»Eine Mehrgenerationen-Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Nachdenken über ganz grundsätzliche Fragen: Wie wollen wir unser Leben gestalten? Wer sagt was richtig und was falsch ist? Wie man sein Leben zu führen hat? Schreibt es einem die Familie vor? Die Gesellschaft? Oder doch man selbst? Das Cover ist geziert von einem zeitlosen, klassischen Motiv: Der Rose. Das ist passend, schließlich erstreckt sich die Geschichte über mehrere Jahrzehnte. Mir hat an dem Buch gefallen, dass man so viel im Bezug auf das In-Andere-Hineinfühlen dazu lernt. Man kann jede der drei Frauen verstehen. Lisbeth und Marlies, weil die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive der beiden geschrieben ist, und Joanne, weil sie wohl am nächsten am eigenen Leben in der aktuellen Zeit liegt. Gleichzeitig kann man aber auch verstehen, warum Marlies Lisbeth und Lisbeth Marlies nicht leiden kann. Mich hat die Geschichte sehr berührt. Sie erzählt von Hoffnung und doch immer wieder Enttäuschung. Am Ende des Buches stellte sich für mich die Frage ob Lisbeth und besonders Marlies ein gutes Leben gelebt haben, oder ob eigentlich doch alles umsonst war. Was hätten sie anders machen können? Vielleicht anders machen müssen? Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach Antworten im Leben sucht. Und jedem, der vielleicht selbst in einem Mehrgenerationenhaus lebt und manchmal Probleme hat andere Standpunkt zu verstehen. Die Botschaft, die ich aus dem Buch mitnehmen konnte ist, dass man niemandes Meinung verurteilen sollte, wenn man nicht den ganzen Hintergrund kennt. Ein rundum gelungenes Buch!«
ANTWORTEN
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