We Who Will Die
Atemberaubende Kämpfe, rachsüchtige Götter, magische Kreaturen und eine verbotene Liebe: der epische Auftakt einer fesselnden Fantasy-Romance-Trilogie.
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We Who Will Die
Atemberaubende Prüfungen, rachsüchtige Götter, magische Kreaturen und eine verbotene Liebe: der epische Auftakt einer fesselnden Fantasy-Romance-Trilogie in einem düsteren, vom antiken Rom inspirierten Setting
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Das Leben im gefährlichen Dorn Distrikt ist für Arvelle und ihre jüngeren Brüder ein ständiger Überlebenskampf – und der fremde Vampir vor ihrer Haustür weiß genau, womit er sie erpressen kann. Als letzte Rettung für ihren schwer kranken Bruder, geht Arvelle einen magischen Schuldschwur mit einem schier unmöglichen Ziel ein: Sie soll den Imperator töten, einen uralten Vampir, den der Gott Umbros selbst erschaffen hat. Dafür muss sie zunächst die Auslese überleben – einen Arenawettkampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Tödlichsten bestehen, um für die imperiale Elitewache ausgewählt zu werden.
Ein unzerbrechlicher Schwur zwingt Arvelle in einen gnadenlosen Wettkampf, bei dem neben ihrem Leben auch ihr Herz auf dem Spiel steht.
Im Trainingslager zieht Arvelle schnell den Zorn des Primus auf sich, dem mächtigen Anführer der Elitewache, während sie sich gleichzeitig dem Sohn des Imperators ausgeliefert fühlt, dem Schlüssel zum Bändigen ihrer Kräfte, auf die der sadistische Herrscher ein Kopfgeld aussetzen würde.
Um in der Arena zu bestehen und ihre Mission zu erfüllen, muss Arvelle einer Verschwörung auf den Grund gehen, die das Reich erschüttern und alles verändern wird, was sie über sich selbst zu wissen glaubte – und über die beiden Vampire, die tief mit ihrem Schicksal verwoben sind. Zwischen tödlichen Kämpfen, dunkler Magie, höfischen Intrigen und einer Verpflichtung, die sie das Leben kosten könnte, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann. Vielleicht sogar dem Mann, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat …
»Ich habe dieses Buch verschlungen, als wäre es meine neue TV-Lieblingsserie. Ein absolutes Muss für jeden Romantasy-Fan.« – Emma Noyes, Autorin
Tropes/Themen:
- Forbidden love
- Forced Proximity
- Magie
- tödliche Prüfungen
- Eldest Daughter
- Found Family
- Morally Grey MMC
- Damon Salvatore Energy
- Slow Burn
- Enemies to lovers
- Love triangle
Bibliografische Daten
1. Auflage
Stacia Stark
Stacia Stark ist eine #1-Fantasy-Romance-Autorin, die es liebt, über gefundene Familien, selbstbewusste Heldinnen und grüblerische, mürrische Helden zu schreiben. Ihre Bücher wurden schon in über 15 Sprachen übersetzt und waren zweimal für die Goodreads Choice Awards nominiert. Wenn sie nicht schreibt oder die Welt bereist, ist Stacia meist auf ihrem Sofa in den Seiten eines guten Buchs versunken.
Michelle Gyo
Michelle Gyo studierte in Mainz Germanistik und Buchwissenschaft und arbeitete danach als Lektorin bei namhaften Verlagen. Aus Neugier machte sie sich nach zehn Jahren Verlagsarbeit selbstständig und übersetzt und lektoriert seitdem fesselnde Geschichten. Sie lebt und liest, wo sie will, wandert häufig durch fantastische Welten und kann ohne Kaffee, Katzen und Kreativität nicht sein.
7 - 10 von 151 Leserstimme
Wenn überleben alles ist
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, weil ich (komischerweise?) niemanden über das Buch reden gehört habe. Der Einstieg braucht einen Moment, aber sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.Im Fokus der Geschichte steht Arvelle, die alles für ihre beiden Brüder tun würde. Als sie gezwungen wird, einen gefährlichen Deal einzugehen, landet sie in einer brutalen Arena, in der es ums Überleben geht. Dieses gladiatorische Setting hat mir richtig gut gefallen, weil es der Geschichte sofort Spannung gibt und man ständig mitfiebert. Gleichzeitig spielt sich im Hintergrund viel mehr ab, mit politischen Intrigen, Machtkämpfen und Geheimnissen, die nach und nach aufgedeckt werden.Die Welt hat mich abgeholt. Das Zusammenspiel aus einem römisch angehauchten Setting, Vampiren und Magie wirkt ungewöhnlich, aber genau das macht den Reiz aus. Man merkt, dass hinter der Geschichte mehr steckt als nur Kämpfe in der Arena. Es geht auch um Kontrolle, Hierarchien und darum, wem man überhaupt vertrauen kann.Arvelle als Protagonistin mochte ich sehr. Sie ist stark, aber nicht unnahbar, sondern trägt viel mit sich herum. Ihre Motivation, ihre Brüder zu schützen, zieht sich durch die ganze Geschichte und macht viele ihrer Entscheidungen nachvollziehbar. Auch ihre Entwicklung fand ich gelungen, weil sie nicht plötzlich passiert, sondern sich langsam aufbaut.Die Romance steht eher im Hintergrund, was ich hier tatsächlich passend fand. Es gibt eine gewisse Spannung zwischen den Figuren, die sich eher langsam entwickelt. Man merkt aber auch, dass da noch einiges offen ist und sich in den nächsten Bänden weiter entfalten wird. Zwischendurch hatte das Buch für mich aber kleine Längen und manche Entwicklungen waren nicht komplett überraschend. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten und vor allem gegen Ende nochmal richtig gepackt.Für mich sind es daher 4 von 5 Sternen. Ein spannender Auftakt mit einer interessanten Welt, starken Figuren und viel Potenzial für die nächsten Bände. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es weitergeht.
Von Gladiatoren und Vampiren
Stacia Stark hat einen gelungenen Auftakt für eine neue Fantasy/Romantasy-Reihe geschrieben. 'Empire of blood - We who will die' verknüpft Vampirgeschichten mit dem antiken Rom. Das Setting erinnert an römische Bauwerken und lateinische Bezeichnungen. Hinzu kommen Vampire, die das Land beherrschen und mythologische Wesen, die man auch aus anderen Erzählungen kennt. Die Kombination dieser Elemente ist der Autorin perfekt gelungen. Sie schafft es, eine tolle Atmosphäre zu gestalten, man versteht schnell wie die Welt und die Gesellschaft aufgebaut wird und wird doch immer wieder überrascht.Die Protagonistin Arvelle ist eine mutige, entschlossene Frau, die schon viele Rückschläge in ihrem Lebem erdulden musste. Dennoch sind ihr ihre Freunde und Familie, allen voran ihre Brüder extrem wichtig und sie opfert sich für diese auf, ohne dabei auf sich selbst zu schauen. Ihre Handlungen sind teilweise etwas unüberlegt und überstürzt, dadurch erkennt man aber ihren starken Beschützerinstinkt. Die Liebesgeschichte zwischen fem männlichen Protagonisten Tiernon und Arvelle nimmt nicht allzuviel Raum ein, dennoch ist die Anziehung zwischen dem beiden gut zu spüren. Auch die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit der beiden ist gut gewählt und rundet das Bild gut ab. Am meisten gefallen hat mir aber Rorrik, der Sohn des Imperators. Er bleibt bis zum Schluss mysteriös: ist er wirklich so satirisch, wie er sich gibt? Was will er von Arvelle? Was sind seine Gefühle gegenüber Rorrik? Und was ist sein eigentliches Ziel? Ich freue mich, im nächsten Band Antworten auf diese Fragen zu bekommen.Alles in allem hat mir dieses Bich wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig, das Worldbuilding wunderbar und fantasievoll, die Charaktere gut dargestellt und glaubhaft. Auch die Handlung und Ereignisse selbst waren sehr spannend. Viele Wendungen kamen unverhofft, die Protagonisten mussten Rückschläge in Kauf nehmen und sich so weiter entwickeln. Die Spannung war von Anfang an spürbar, das Ende kam unvorhergesehen und macht definitiv Lust auf mehr!Fazit: Ein Slow-Burn-Romantasy-Auftakt, bei dem die Handlung und Geschichte im Vordergrund steht. Für alle Fans von Vampiren, Gladiatoren und für alle die Lust auf eine neue, spannende Geschichte haben!
The Vampire Diaries meets Gladiator
Arvelle lebt mit ihren beiden jüngeren Brüdern im gefährlichen Dorn-Distrikt. Als einer ihrer Brüder schwer erkrankt, lässt sie sich auf einen magischen Schuldschwur ein: Sie soll den Imperator töten, einen uralten Vampir. Um überhaupt in seine Nähe zu kommen, muss Arvelle zunächst die Auslese überstehen, einen brutalen Wettkampf in der Arena. Während des Trainings gerät sie immer tiefer in eine Verschwörung und zwischen zwei Vampire, zu denen sie sich jeweils auf ihre eigene Weise hingezogen fühlt.Arvelle ist eine kämpferische und loyale Protagonistin. Sie würde alles für ihre Brüder tun und ich mochte sie von Beginn an. Die beiden männlichen Vampire bleiben dagegen, wie zu erwarten, eher verschlossen und mysteriös. Auch die Arena- und Trainingsszenen haben mir gut gefallen, wenn man das bei der Brutalität überhaupt so sagen kann. Sie zeigen sehr deutlich, wie gnadenlos diese Welt ist.Die Geschichte ist High Fantasy mit Romantasy-Elementen, wobei ich ehrlich gesagt mit deutlich mehr Spice gerechnet hatte. Außerdem hatte ich relativ schnell das Gefühl, in einem "The Vampire Diaries" meets "Gladiator"-Setting gelandet zu sein. Es wirkt ein wenig so, als würde die Autorin zu viele (magische) Elemente miteinander kombinieren. Gerade was die Dynamik zwischen Arvelle und den beiden genannten Vampiren betrifft, war daher manches recht vorhersehbar und einige Wendungen haben mich nicht wirklich überrascht. Auf den letzten Seiten passiert sehr viel und das macht irgendwie schon neugierig auf den zweiten Band.Unterm Strich wurde ich gut unterhalten, denn der Schreibstil ist sehr mitreißend, auch wenn meine Erwartungen vielleicht etwas zu hoch waren.
Grandioses Worldbuildiung, packendes Magiesystem und Slow Burn - Highlight
Seit „Kingdom of Lies” liebe ich Stacia Starks Bücher. Sie versteht es, ihren großartigen Schreibstil mit einer fesselnden Handlung, tollem Worldbuilding und gesellschaftlich relevanten Themen zu verbinden. Auch hier war ich von der ersten Seite der Handlung sofort mitgerissen und habe Arvelle für ihren Mut und ihre Stärke bewundert. Starke Frauencharaktere in Büchern begeistern mich einfach immer und auch hier zeigt Stacia Stark wieder ihr Können. Die konstante Spannung lässt keine Langeweile aufkommen. Jedes Mal, wenn kurz Ruhe einkehrte, kam eine neue Wendung, sodass ich das Buch wieder nicht aus der Hand legen konnte. Einen absoluten Sogfaktor haben wir also schon mal. Das Magiesystem ist vielschichtig und knifflig, ABER ich habe es sooo geliebt. Mit der Zeit bin ich immer besser reingekommen. Und dann ist da wieder dieses grandiose Worldbuilding: Sie beschreibt alles so lebendig, detailliert und bildhaft, dass sich vor meinem inneren Auge automatisch ein Film abspielte. Die Kämpfe in der Arena waren packend und sehr detailliert beschrieben. Es gab viel Spannung, Intrigen und eine authentisch wirkende Lovestory. Ich liebe Slow Burn, und gepaart mit Forced Proximity haben wir hier eine knisternde, sich langsam aufbauende Spannung zwischen den beiden. Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.
Sigille ⚜️
Das Buch hat aufgrund seines Covers direkt meine Aufmerksamkeit erregt. Als ich mir die Kurzbeschreibung durchlesen hatte, stand für mich fest, dieses Buch muss ich haben. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist toll geschrieben. Man kommt direkt rein. Fühlt, fiebert mit….. Als ich so circa in der Hälfte des Buches angekommen war, war ich kurz enttäuscht/überrascht. Alles worauf in dem Buch hingearbeitet wurde, war in ein paar Sätzen unspektakulär vorbei? Kurz machte sich Frust breit, bis ich weiter las und verstand. Woooooow, ihr habt mich echt dran bekommen! 👏🏻😂Es gab immer wieder neue Enthüllungen und unvorhergesehene Überraschungen. Es wirkt nicht langatmig. Ich hätte ohne zögern, weitere 600 Seiten lesen können. Das Ende ist gut. Es hält noch viele bereit. Klare Kaufempfehlung von mir. Ich freue mich auf den nächsten Band. Leider habe ich noch kein Datum zur Veröffentlichung gefunden.
Tödliche Arena und eiskalte Vampire: Stacia Starks "We Who Will Die"
Ich kenne Stacia Stark bereits als Autorin der Kingdom of Lies-Reihe und war gespannt, ob ihr Auftakt zur neuen Empire of Blood-Trilogie hier mithalten kann."We Who Will Die" ist eine actionreiche und blutige Story mit einem guten Worldbuilding. Die Geschichte reißt einen von der ersten Seite an mit und entführt in eine vom antiken Rom inspirierte Welt voller Götter, einem spannenden Magiesystem und einer gnadenlosen Vampir-Elite.Im Mittelpunkt steht die Kämpferin Arvelle, die für das Überleben ihres todkranken Bruders zu allem bereit ist. Aus purer Verzweiflung geht sie einen magischen Pakt ein und muss an brutalen Gladiatorenkämpfen auf Leben und Tod teilnehmen, bei denen nur die Skrupellosesten überleben. Arvelle sieht sich schließlich gezwungen, sich ausgerechnet mit dem Mann zu verbünden, der ihr einst das Herz brach. Daraus entwickelt sich eine großartige Slow-Burn-Romance. Wer auf düstere, moralisch graue Charaktere und eine gute Portion knisternder Spannung steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Fazit: "We Who Will Die“ erfindet das Romantasy-Rad zwar nicht völlig neu, setzt die beliebten Tropes aber mit handwerklichem Geschick gekonnt und in einem hohen Tempo um. Die Geschichte saugt einen ab dem ersten Kapitel ein und bietet einen packenden Mix aus halsbrecherischer Action, Magie und intensiven Gefühlen. Ein absoluter Pageturner.
Spannendes Fantasy mit Gladiatorenfeeling
We Who Will Die ist von Anfang an fesselnd geschrieben und überzeugt mit einer starken Protagonistin, die sich stetig weiterentwickelt. Immer neue Spannungsbögen und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man mit dem Lesen kaum aufhören möchte. Die Welt wirkt durch den bildhaften, flüssigen Stil der Autorin lebendig. Die Action, wie die Kämpfe in der Arena, Intrigen bzw. Verschwörungen und die Liebesgeschichte stehen in einem ausgewogenen Verhältnis, wodurch eine gute Balance im Buch geschaffen wurde. Das Gladiatorensetting, die magische Welt und die faszinierenden Wesen mit ihren Farben und Magien haben mich begeistert. Ich bin gespannt, wie die Reise mit Rorrik, Tiernon und der starken Arrelle vielleicht weitergeht, was Rorrik damit meinte, er habe sie zuerst gesehen….Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung, für alle die Romantasy gepaart mit Aktion mögen.
Spannendes Setting, tolle Protagonistin!
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐,5 (4,5/5)─── ⋆⋅☆⋅⋆ ───REZENSIONDas alte Rom gepaart mit einem Fantasy-Setting? Absolut mein Stil! Wer sich in der Schulzeit schon für Latein begeistern konnte und Mythologien, Gladiatorenkämpfe und dieses ganze antike Flair liebt, wird sich hier sofort wohlfühlen.Das hat mir gefallen:✔️ Die Protagonistin: Arvelle ist einfach grandios. Sie hat einen unglaublich starken, beschützenden Charakter, für den man sie unweigerlich lieben muss. Sie trägt die Geschichte fantastisch.✔️ Das Romantik-Geflecht: Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan des klassischen Love-Triangle-Tropes. Ich bin mir hier nicht einmal sicher, ob es überhaupt wirklich eines darstellen soll, aber alles rund um die Gefühle, die Arvelle für Ti und Rorrick hegt, fand ich richtig gut gelöst und angenehm zu lesen.✔️ Das Setting: Die Atmosphäre und die Vibes der römischen Antike kombiniert mit Fantasy wurden toll eingefangen.Kritikpunkte:✖️ Worldbuilding & Charaktermasse: Das Worldbuilding ist an sich sehr komplex, wirkte auf mich stellenweise aber ein klein wenig lückenhaft, da manche Entwicklungen gefühlt aus dem Nichts kamen. Vor allem aber gibt es unfassbar viele Charaktere und Namen. Ein "Who is Who"-Glossar, das man beim Lesen dauerhaft griffbereit hat, wäre hier eine echte Rettung gewesen. Möglicherweise wären auch mehrere POVs (Erzählperspektiven) cool gewesen, um der Masse an Figuren mehr Raum zu geben.🏛️ FAZITKurz gesagt: Ich bin absolut "into it" und freue mich schon riesig darauf, wie es weitergeht. Ein starkes Setting, eine tolle Protagonistin und spannende Dynamiken machen dieses Buch zu einem echten Erlebnis.─── ⋆⋅☆⋅⋆ ───
Intrigen, Vampire – das Buch hat einfach alles!
Schreibstil:Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und passend für die Geschichte. Einerseits ist er etwas rau, vielleicht sogar oberflächlich, dann, wenn es sinnvoll ist (und es nicht gerade um eine blutige Schlacht geht), wird er aber auch emotionaler und findet die emotionalen Tiefen. So hat der Schreibstil perfekt den Zwiespalt zwischen dem brutalen Setting und den vielen Schicksalen der Figuren widergespiegelt. Der raue Unterton hat sehr gut dabei geholfen, auch die blutigsten Szenen zu überstehen.Die Geschichte – Ehemalige Championesse wird gezwungen für ihre Brüder in der Arena zu kämpfenGanz ehrlich: ich war von der ersten Seite an von diesem Buch gefesselt und habe dann auch immer ganz easy 100 Seiten oder mehr am Stück gelesen (vlt. hätte ich es in einem durchgelesen, hätte ich die Zeit dazu gehabt).Erzählt wird aus der Perspektive der Hauptfigur Arvelle. Das Spannende ist aber, dass es sich dennoch anfühlt als würde man aus mehreren Perspektiven lesen, weil so viel in diesem Buch passiert. Die Handlung steht quasi nie still, die leisen Momente sind selten und kurz, es geht immer voran. Das macht auch den Zauber der Spannung in diesem Buch aus: an der nächsten Ecke lauert auch schon die nächste Intrige, die nächste Überraschung. Das fand ich nicht nur gut, weil es mich so sehr in die Geschichte gesogen hat, sondern weil es auch perfekt das widerspiegelte, wie mir das alte Rom immer vermittelt wird und wie ich es mir dadurch auch vorgestellt habe.Was ich aber zugeben muss: anfangs war ich ein klein wenig überfordert mit dem Setting (viele Namen schon alleine für die Orte) und den Namen der Figuren. Da laufen nämlich nicht nur Hauptfiguren und direkte Nebenfiguren herum, sondern auch noch Nebennebenfiguren usw. Das war erstmal gar nicht so einfach, nachzuvollziehen. Ich habe mich aber sehr bemüht und letztlich hat es sich auch gelohnt, denn diese ganzen Figuren haben das Ganze einfach so groß gemacht, wie es realistisch war.Arvelle – verletzte Seele, die alles für ihre Brüder tutIch liebe ja starke Heldinnen, aber ich mag es gleichzeitig auch total, wenn sie nicht Kämpfen um des Kämpfens wegen, sondern weil sie müssen. Und genau so eine Heldin ist Arvelle: sie kämpft für ihre Brüder, für die Gerechtigkeit und für die anderen zu Unrecht Verurteilten im Ludus (das ist die Kampfarena im Buch).Was dazukommt: Arvelle ist absolut nicht die beste Kämpferin, denn im Vergleich zu ihren Mitstreiter:innen hat sie keine magischen Kräfte, die sie neben ihrem Schwert einsetzen kann. Und dann ist der Zweikampf gegen einen Gladiator hoch wie breit gar nicht mal so angenehm.Was ich an ihr total mochte, war, dass sie immer ehrlich zu sich blieb und sehr feine Antenne besaß, was komische Zeichen in ihrem Umfeld betraf. So ist sie sensibel für Verrat und Intrigen, ist aber gleichzeitig auch unheimlich menschlich in ihren Entscheidungen. Manchmal denkt man eben nicht nach oder möchte etwas so sehr, dass man die verräterischen Anzeichen nicht sieht. Das hat sie einfach sehr zugänglich für mich gemacht.Der Primus und der Thronfolger – ein Love Triangle ohne eins zu sein?Natürlich muss man auch in diesem Buch, das vor Machtkämpfen nur so strotzt, nicht auf die Liebesgeschichte verzichten. Der Primus sticht da mit seiner düsteren, geheimnisvollen Art gleich hervor, aber er verbirgt auch noch viel mehr und ganz so einfach ist es am Ende nicht. Ich mochte es, wie die Liebesgeschichte die Geschichte begleitet, sich aber nie in den Vordergrund stellt. Sie läuft nebenbei, nutzt die gestohlenen Momente und geheimen Blicke. Ich persönlich mag es so in Fantasybüchern fast am liebsten, weil die Verbundenheit zwischen den Figuren da ist (die bisweilen auch in Kämpfen wichtig ist), aber trotzdem nicht die Illusion entsteht, mit der rosaroten Brille wäre es möglich, in dieser Welt zu überleben.Und dann gibt es da noch Rorrik, den fiesen Thronfolger, der wirklich so gar nichts vom Märchenprinzen hat. Und ja, man sollte eigentlich überhaupt nicht darüber nachdenken, dass er auch nur ansatzweise Part dieser Liebesgeschichte sein könnte (weil böse), aber bei ihm wurden trotz Intrigen usw. die Momente aufgezeigt, in denen ich meinte, doch etwas mehr in ihm zu sehen. Dadurch ist er für mich zur interessantesten Figur im ganzen Buch geworden. Denn auch Arvelle kann ihn überhaupt nicht einschätzen. Ich denke, da kommt noch einiges. Ich bin sehr gespannt, was er im zweiten Band von sich zeigt.Ganz deutlich gesagt also nochmal: Der Spice steht in diesem Buch nicht im Fokus. Wer das also nicht so mag, wird diese Fantasygeschichte absolut genießen können.Das Magiesystem – Sigillienmächte, Maginari & VampireDas Magiesystem, das hier in die römisch anmutende Kulisse eingebettet wurde, fand ich einfach nur total faszinierend und interessant. Und noch dazu neu, denn sowas habe ich wirklich noch nicht gelesen. Tatsächlich ist es in diesem Buch auch noch nicht so sehr im Fokus, ich glaube aber, da können wir uns in den nächsten Bänden noch auf mehr gefasst machen. So hat es oft die Spannung geschürt, mich immer wieder neugierig gemacht und vor allem Arvelle nochmal besonderer gemacht. Denn natürlich ist sie speziell, anders.Cool fand ich außerdem, dass auch andere Wesen hier Platz fanden. So ganz klassisch erstmal Vampire, die hier allerdings nochmal ganz andere Fähigkeiten haben und die stärksten Wesen sind (das System dahinter, dass alle sich nach ihnen richten müssen, hat nochmal mehr Handlungsspice ins Buch gebracht. Dazu dann aber auch Maginari, also mythische Wesen wie Wyvern, Harpien und Zentauren und noch mehr, die diese Welt einfach sehr berreicherrt haben. Und zuletzt natürlich die Götter, die man so gar nicht richtig fassen kann, die aber sehr groß scheinen und die Handlung ganz unberechenbar beeinflussen.Kurz gesagt also ein riesiges Potpourri an Faktoren, die die Handlung in verschiedene Richtungen lenken und im nächsten Band lenken könnten. Für mich, die gerne sagt „einmal alles bitte“, war es einfach nur perfekt!Das Setting – Rom in neu gedachtDie Kämpfe fand ich super cool, auch wenn man irgendwann merkte, dass sie sehr zu Arvelles Gunsten ausgelegt wurden. Gleichzeitig waren sie trotzdem blutig und authentisch und abwechslungsreich. So gibt es nicht nur Eins-gegen-Eins-Kämpfe, sondern auch Wasserschlachten, Wagenrennen und ganze Armeen, die gegeneinander antreten mussten. Bei alldem geht es natürlich nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um politische Botschaften an das Volk. Ich fand es super umgesetzt, wie hier die Reichweite der damaligen Spiele in all ihren Ebenen ebenfalls zum Gegenstand wurden und Arvelle sich mitten in diesem Spiel der Macht befindet.Lese ich weiter? Ja, auf jeden Fall!Wie ihr euch sicher denken könnt, bietet das Ende einen Cliffhänger, der mich dazu bringt, unbedingt weiterlesen zu wollen. Es ist aber kein klassischer Cliffhänger innerhalb einer Situation, sondern vielmehr wird die ganze Handlung einfach umgeschmissen. Arvelles Ziel, mit Herz und Blut erkämpft, scheint plötzlich gar nicht mehr ihr Hauptanliegen zu sein. Oder nicht? Es ist alles offen und genau so mag ich es total gerne. Da kann jetzt noch so viel kommen und so sehe ich zwei weiteren Bänden sehr positiv entgegen.Fazit:Für mich ein grandioser Auftakt für eine Trilogie, die eher klotzt, als spart. Hier prallen Wesen, Magie und ein System, das komplett auf den Gladiatorenkämpfen der römischen Zeit aufeinander und das zu einem Spiel voller Intrigen, Machtkämpfen und Blut. Ich fand es einfach nur genial, wie sich die mutige, aber dennoch sehr menschliche Protagonistin Arvelle dort drin bewegt und für das kämpft, was ihr am meisten am Herzen liegt. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buch super gut lesbar, die Spannung hat mich an die Seiten gebannt. Ich bin sehr gespannt darauf, was nun im nächsten Band passiert! Achja und die Liebesgeschichte ist da, aber nur begleitend, was ich als sehr positiv empfunden habe.Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.Vielen Dank an den Verlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar!Liebe Grüße
Arenakämpfe und Vampire
Der Auftakt „We who will die“ der „Empire of Blood“-Reihe überzeugt durch seine fesselnde Kombination aus römischen Gladiatorenkämpfen und mysteriösen Vampiren. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und so gut verständlich und bringt einem die Charaktere überzeugend näher. Besonders die Protagonistin Arvelle, die sich als letzte Möglichkeit für ein besseres Leben für ihre Brüder gezwungen sieht in der Arena ihr Leben aufs Spiel zu setzen, ist als Charakter toll dargestellt. Das wunderschöne Cover und der Buchschnitt greifen sowohl die Thematik der römischen Gladiatorenkämpfe durch Schwerter und Lorbeerkränze als auch die Thematik der Vampire durch Blutstropfen fantastisch auf, sind aber trotzdem nicht überladen. Ich kann das Buch allen Romantasy Fans nur empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil.