Zippel macht Zirkus
Seit Zippel, das kleine lustige Schlossgespenst, bei Paul im Türschloss wohnt, ist jeder Tag voller Abenteuer und Spaß. Aber wer hätte gedacht, dass das größte Abenteuer jetzt erst kommt? Mit dem Zug geht es nach Italien zum zauberhaften Zirkus Giacometti.
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Zippel macht Zirkus
Mit Herz, Charme und Wortwitz: Zippel macht einfach glücklich – sogar ›Awachsana‹!
Mit Zippel im Zug auf in den Zirkus – noch nie waren Ferien so spannend, schön und lustig ...
Seit Zippel, das kleine lustige Schlossgespenst, bei Paul im Türschloss wohnt, ist jeder Tag voller Spaß und Überraschungen. Aber wer hätte gedacht, dass das größte Abenteuer für Paul und seinen geliebten Zippel jetzt erst kommt? Denn, zippelzefix, plötzlich geht es raus in die weite Welt!
Gemeinsam mit Frau Wilhelm und Quockel fahren sie mit dem Zug bis nach Italien. Zum zauberhaften Zirkus Giacometti. Hier gibt es alles, was das Herz Salto schlagen lässt: Egal ob Clown, Feuerschlucker oder Artistin – Zippel hat noch nie so tolle Awachsana erlebt. Ach ja, und nicht zu vergessen, die vielen Hasen, zwei Ponys, eine uralte Schildkröte und das Meer. Tage voller Wunder. Wäre da nur nicht der seltsame Zauberer Burlesconi …
Zippel, Zirkus, Zauberei – was für ein Feuerwerk!
Illustriert von Axel Scheffler
Zum Vorlesen für die ganze Familie - für alle ab 6!
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Bibliografische Daten
1. Auflage
Alex Rühle
Alex Rühle, geboren 1969, studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Französisch in München, Berlin und Paris. Er arbeitet seit 2001 bei der ›Süddeutschen Zeitung‹, lange Jahre als Kulturreporter im Feuilleton, seit Herbst 2022 als Skandinavien-Korrespondent. Rühle schreibt Sachbücher und Kinderbücher und lebt mit seiner Familie in München und Stockholm.
Axel Scheffler
Axel Scheffler ist international einer der bekanntesten Kinderbuchillustratoren. Er wurde 1957 in Hamburg geboren, seit seinem Studium an der Bath Academy of Art arbeitet er als freier Illustrator in London. Seine mit unverwechselbarem, humorvollem Strich gezeichneten Bücher werden in der ganzen Welt geliebt – mit dem ›Grüffelo‹, den er mit Julia Donaldson als Autorin veröffentlicht, hat er eine Figur geschaffen, die als moderner Kinderbuchklassiker gilt. Axel Scheffler lebt mit seiner Familie in London.
5 - 10 von 60 Leserstimme
Auf geht’s in den Zirkus mit Zippel
Juhuu, ein neues Zippel Buch! Nachdem wir Zippel, das Schlossgespenst, und Paul schon in zwei Bänden kennengelernt haben, war die Vorfreude auf ein neues Abenteuer hier riesengroß. Und dieses Mal geht es sogar in die weite Welt bis nach Italien, zum Zirkus Giacometti. Auch bekannte Charaktere, wie Frau Wilhelm und Quokel sind wieder dabei, worüber sich hier alle Zippel-Fans sehr gefreut haben. Gleich das Cover macht große Lust auf die neue Geschichte, mit den vielen bunten Details und dem unverwechselbaren Stil von Alex Scheffler. Seine Illustrationen sprechen einfach für sich geben jedem Charakter das gewisse Etwas. Der bunte Zirkuswagen verspricht ein großes Abenteuer – wir haben hier direkt ein paar Kapitel auf einmal gelesen. Auch dieses Buch liest sich in gewohnter Zippel-Manier - RONGELDIWONG und KLONKERRABONKER - die in den Text eingebauten Geräusche und die typischen Zippel-Gedichtchen zusammen mit der direkten Ansprache der kleinen Leser*innen machen aus den Büchern einfach tolle Vorlesebücher. Meine Kinder sind 3 und fast 6 Jahre alt und die Kapitellängen passen für uns sehr gut um beim Vorlesen sinnvolle Unterbrechungen zu setzen (15 Kapitel + Schluss auf 137 Seiten). Außerdem sind genügend Illustrationen vorhanden, um auch den Dreijährigen interessiert zu halten. Inhaltlich geht es immer spannend, aber nicht gruselig zu und es gibt natürlich auch etwas zu lachen. Kleine Wortwitze machen das Buch auch für erwachsene Vorleser*innen zum Vergnügen. Die beiden Vorgängerbände müssen nicht bekannt sein, um mit Zippel in den Zirkus zu reisen. Von uns also eine klare Empfehlung!
Ein charmantes und lustiges Vorleseabenteuer
Oh, was haben wir gelacht und uns gefreut auf ein Kapitel nach dem anderen! So ein Vergnügen!Zippel ist ein kleines freches und sehr charmantes Schlossgespenst, das in einem besonderen Schloss bei seinem Freund Paul lebt. Mit im Haus wohnt auch noch Frau Wilhelm und nun auch noch ein zweites Gespenst mit Namen Quockel. Gemeinsam machen sich alle vier Freunde auf den Weg nach Italien zum Zirkus Giacometti, denn von dort kam ein Brief. In ihm erfahren sie, dass es seit dem Rauswurf vom Zauberer Burlesconi dem Zirkus und seinen Artisten nicht mehr so gut geht. Klar sind da die vier Freunde zur Stelle und erleben so manch spannendes und lustiges Abenteuer.Mit seinem Buch „Zippel macht Zirkus“ ist Alex Rühle ein weiteres witziges, unterhaltsames und so lesenswertes Abenteuer um das Gespenst und seine Freunde gelungen, das im dtv Verlag erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten umfasst. Es ist der dritte Band um das lustige und charmante Gespenst.Die Geschichte ist in einer kindgerechten, witzigen und einfach zu verstehenden Sprache geschrieben. Ein Element, das eine direkte Nähe zum Leser erzeugt.Passend zur Geschichte sind viele schöne und witzige Zeichnungen vom bekannten Illustrator Axel Scheffler zu finden, welche das Abenteuer wunderbar unterstreichen. Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 5-6 Jahren, die ein unterhaltsames und lustiges Abenteuer erleben wollen. Meine beiden Kinder haben dieses Buch „verschlungen“ und mir als Mama hat es ebenfalls richtig gut gefallen. Wir freuen uns schon auf viele weiter Bände!
Neues Abenteuer mit Zippel!
Das Kinderbuch "Zippel macht Zirkus" geschrieben von Alex Rühle und mit tollen Illustrationen von Axel Scheffler ist bereits Band 3 aus dieser tollen Reihe. Wir kannten bisher keines der "Zippel Bücher, man kann den Handlungen allerdings auch ohne Vorwissen gut folgen, da es eigenständige Geschichten sind. Es geht um das kleine Schlossgespenst Zippel, das bei Paul in München wohnt. Zippel ist sehr abenteuerlustig und macht natürlich, wie es sich für ein richtiges Gespenst gehört gerne Quatsch.vDieses Mal fährt Zippel mit nach Italien. Gemeinseim mit Frau Wilhelm und Quockel erleben sie ein unvergessliches Abenteuer im Zirkus Giacometti und somit sind die Sommerferien alles andere als langweilig für Paul.Das Buch ist ein ideales Vorlesebuch für Kinder von ca. 5-10 Jahren. Wir freuen uns schon auf einen 4.Band und würden es definitiv weiterempfehlen.
in neues Zippelabenteuer
Das kleine Schlossgespenst Zippel wohnt bei Paul und gemeinsam haben sie viel Spaß. Dass im Haus ein 2. Gespenst wohnt findet Zippel klasse. Doch dann bekommt Quockel Post. Der Zirkus, in dem er eine Weile gelebt hat, ist in Gefahr. Gleich am nächsten Tag fahren Quockel mit Frau Wilhelm und Zippel mit Paul mit dem Zug nach Italien. Dort angekommen sehen sie, dass der Zirkus nicht nur ein Problem hat. Ob da der Zauberer Burlesconi dahinter steckt? Werden die Freunde es schaffen den Zirkus zu retten?„Vorhang auf! Musik! Konfetti! Kommt zum Zirkus Giacometti:Morgenmittagabenteuer, Quallen, Feuer, Ungeheuer,Glühwürmchen und Sternefunkeln und ein Bösewicht im Dunkeln,Seiltanz, Hasen, Minischwein, Samstagabend um halb neun!“ (s.S. 103)Wir kennen schon die ersten zwei Bücher mit Zippel, dem Schlossgespenst, und haben uns sehr auf das neue Buch gefreut. In dieser Geschichte erlebt Zippel viel Neues… eine Zugfahrt, ein fremdes Land, den Zirkus, das Meer und auch ein erstes Verliebtsein und natürlich einen Bösewicht, der auf witzige Weise zur Strecke gebracht wird. Zippel staunt und verarbeitet Vieles zu Liedern und Reimen. Die Geschichte lässt sich gut lesen und bringt zum Lachen. Die bunten Zeichnungen gefallen uns gut. Davon hätten mehr im Buch sein können. „Zippel macht Zirkus“ ist ein lustiges Vorlesebuch für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Wir hatten viel Spaß beim Lesen und empfehlen es gern weiter.
Jetzt beginnt ein Abenteuer, weite Welt voll Ungeheuer!
Zippel ist ein kleines Schlossgespenst, das bei Paul in München lebt. Bei seiner Nachbarin, der alten Frau Wilhelm, wohnt ein anderes Schlossgespenst namens Quockel. Er hatte schon einmal bei ihr gelebt und ist dann mit dem kleinen Wanderzirkus Giacometti durch ganz Europa gezogen. Vom Direktor Grissini, dem Feuerspucker Orion und der Seiltänzerin Andromeda erhält Quockel nun Post und erfährt, dass sie den böse Zauberer Burlesconi rausgeschmissen haben, es im Zirkus aber nicht gut läuft. Kurzentschlossen machen sich Frau Wilhelm, Paul und die beiden Gespenster auf den Weg nach Italien. Das Abenteuer beginnt schon während der Zugfahrt…Das Buch ist bereits der dritte Band mit dem Schlossgespenst Zippel. Es gibt darin wohl Anspielungen auf die vorherigen Geschichten, aber man kann es gut lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen. Man lernt die Personen schnell kennen, deren Anzahl überschaubar ist. Das Buch lässt sich gut und schnell lesen und ist für Kinder verständlich. Es gibt immer wieder witzige Szenen mit den Gespenstern, aber es ist auch spannend - nicht nur für Kinder. Weshalb wird der Zirkus so vom Pech verfolgt? Das Ende kommt nicht überraschend, hat uns aber trotzdem gut gefallen. Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich lang, und die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und lockern den Text auf. Der Titel, der in leicht erhabenen Buchstaben aufgedruckt ist, passt sehr gut zum Buch. Das Cover ist bunt und ansprechend und hat ebenfalls Bezug zum Inhalt. Wir können das Buch weiterempfehlen und werden mit Sicherheit noch die beiden ersten Bände lesen.
Klonkerkabonker
Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch dessen Illustrator Axel Scheffler. Wir besitzen einige von ihm illustrierte Bücher und sein Stil ist einfach unverkennbar. Zippel und Quockel kannten wir somit vor der Lektüre dieses Buches nicht. Auch, dass es sich schon um das dritte Band der Reihe handelt habe ich erst im Nachhinein erfahren. Die Geschichte ist jedoch so eingängig geschrieben, dass man auch ohne Vorkenntnisse der Handlung gut folgen kann. Viele lustige Wortkreationen begleiten die Handlung, was den Kindern unglaublich gut gefiel und auch die Handlung selbst ist toll und abwechslungsreich: Zippel ist ein recht abenteuerlustiges Schlossgespenst und immer für Blödsinn zu haben, Quockel ist da deutlich ruhiger. Früher zog er mit einem Zirkus durch die Welt, doch zwischenzeitlich wohnt er bei Frau Wilhelm. Als aber ein Brief Quockel erreicht, packen Frau Wilhelm, Nachbarsjunge Paul, Quockel und Zippel die Koffer und fahren gen Italien um den Zirkus vor dem bösen Zauberer Burlesconi zu retten. Highlight des Buches sind definitiv Zippels lustige Wortkreationen und Reime. Der Zirkus und seine Artisten dagegen blieb mit etwas, was aber am fehlenden Wissen liegen könnte. Auch habe ich mit größeren Illustrationen im Buch gerechnet. Diese beschränken sich oft nur auf ein paar Verzierungen oder wenig detailreiche Bilder. Seitenfüllende Illustrationen, wie in den Bilderbüchern sind es nicht.Nichts desto trotz gefiel uns die Geschichte unglaublich gut. So gut, dass wir uns nun auch die vorangegangenen Bände holen.
Mit einem Gespenst in den Zirkus, dass kann ja nur heiter werden..
Das Gespenst Zippel scheint ja seinen Freund Paul immer in unangenehme Situationen zu bringen Gleich am Anfang macht es soviel Lärm in der Regenrinne, dass die halbe Nachbarschaft aufmerksam wird. Dieser lustiger Anfang wird von „Lärmwörtern“ begleitet die die reinsten Zungenbrecher sind, aber sofort die Geschichte lustig starten lassen. Nachdem Paul, Frau Wilhelma und die Gespenster Zippel und Quockel im Zirkus angekommen sind, merken sie, dass immer seltsame Dinge geschehen, die die Eröffnung des Zirkus verhindern soll. Gespannt kann man der Geschichte folgen, wie die vier den Zirkus helfen. Das Buch ist liebevoll gestaltet. Das Cover und die Bilder zeigen die Akteure der Geschichte. Meine Enkelin fand immer die Bilder sehr interessant und empfand den Anfang und das Finale sehr spannend. Am Anfang war es ein bisschen schwierig für sie die Beteiligten auseinander zu halten, aber im Verlauf der Geschichte wurde dies besser. Schönes Buch zum Vorlesen für die ganze Familie.
"Awachsananquatsch"
Das Kinderbuch „Zippel macht Zirkus“ von Alex Rühle, illustriert von Axel Scheffler, ist bereits Band 3 einer Reihe. Nach meinem Dafürhalten ist es als Vorlesebuch für Kinder von 5 bis 8 Jahren geeignet, zum Selbstlesen für Erstleser ist der Text zu umfangreich. Das Buch umfasst 137 Seiten. Zu Band 1 habe ich ebenfalls eine Rezension verfasst (vgl. meinen Blog) und war sehr angetan. Auch Band 2 hat mir und meinen Kindern gefallen. Kann der dritte Teil nun mithalten? In meinen Augen leider nur teilweise. Es gibt viel Positives, aber auch Verbesserungswürdiges, wie ich im Folgenden ausführen möchte. Zunächst zum Positiven: Der Einstieg ins Buch ist gelungen. Schon auf den ersten Seiten wird uns der unruhige Geist Zippel, der gern Quatsch anstellt, in Erinnerung gerufen. Er hat sich in ein Regenrohr verirrt und ärgert den Hausmeister Herrn Ritzsche. Lustige Lautmalereien unterstützen das Treiben („Klonkerkabonker“, „Rongeldiwong“ etc., S. 5). Auch Frau Wilhelm, Paul und Quockel werden mit den wichtigsten Hintergrundinformationen auf den ersten Seiten eingeführt. Das verschafft gut Orientierung, auch wenn die Lektüre der vorherigen Bände bereits länger zurückliegt. Was ebenfalls lobenswert ist. Der Autor hat wieder viele amüsante Ideen, die er in den Text einbaut und die beim Nachwuchs für Lachen sorgen (z.B. der kochende Quockel: „Am liebsten macht er Rostis: Dafür schmeißt er alten Rost in die Pfanne, würzt ihn mit Erde aus Frau Wilhelms Blumentöpfen oder mit lecker altem Dreck vom Küchenboden und isst das dann alles aus einem kleinen silbernen Fingerhut, den Frau Wilhelm immer zum Sockenstopfen benutzt“, S. 11). Hierzu zählen auch die Aussprachebesonderheiten sowie auflockernde Reime: „Awachsananquatsch“ (S. 11), „wuuaaaachwerden“ (S. 15), „abajetzmachendlich“ (S. 19), „Latürnich (S. 35), „Tschappukino“ (S. 47), „Winkewinkewiedersehen/jetzt wird alles wunderschön./Jetzt beginnt ein Abenteuer/weite Welt voll Ungeheuer!“, S. 32).Auch ein klarer roter Faden ist erkennbar. Quockel erhält eines Tages Post aus seinem alten Zirkus, in dem er einst gelebt hat, und Frau Wilhelm, Paul, Zippel und Quockel beschließen, den Zirkus in Italien zu besuchen. Auf der Zugfahrt dorthin werden Frau Wilhelm ihre Koffer geklaut, die die Gespenster dann wiederbeschaffen. Das wird sehr amüsant geschildert (v.a. der Taxifahrer mit österreichischem Dialekt: „Wenn S‘ ma jetzt bittee noch song, wo S‘ hinwoin. Oh – was haben S‘ denn da auf Ihrer Schulter.“, S. 41). Für mich ein Highlight des Buchs, weil es beim Vorlesen einen besonders lustigen Effekt erzeugt. Bei ihrer Ankunft in Italien und dem Wiedertreffen mit Grissini ist auch Wortwitz erkennbar: „Buntolo Briefo Konfetti con Luftschlangolina! Langschaftamente und Berge und dalli avanti mit Taxi von Chioggia! Zirkissimo molto bin Zippelzefixonosario!“, S. 51. Der Zoodirektor eröffnet dann seinen Besuchern, dass der Zirkus seit dem Rauswurf des Zauberers Berlusconi große Probleme hat. Die Situation ist ernst: „Wir haben Schulden bei der Bank. Wenn wir die nicht bald bezahlen, müssen wir zumachen. Die Premiere am Samstag ist unsere letzte Chance.“, S. 64. Und als ob das Unglück noch nicht groß genug ist, kommt es zu einem Brand des Zirkuszelts. Steckt Berlusconi dahinter? Können Quockel und Zippel den Zauberer aufspüren und überführen? Wird er seinen gehässigen Plan in die Tat umsetzen können oder wird sein Treiben durch die Gespenster beendet?Nun zu meinen Verbesserungswünschen: Ich hätte mir insgesamt mehr Bilder gewünscht. Auch wäre es bei der Erwähnung der Charaktere des Zirkus hilfreich gewesen, als Leser:in noch einmal ein paar Informationen zu erhalten, falls die Lektüre von Band 2 länger zurückliegen sollte. Wer war denn nochmal gleich Andromeda? Wer Orion? Und wie war das doch gleich mit Burlesconi? Das Buch hat einen klar erkennbaren roten Faden (wie oben beschrieben), aber im weiteren Handlungsverlauf ist auch erkennbar, dass von diesem Faden zu oft abgewichen wird. Ich hatte das Gefühl, dass es dem Buch gut getan hätte, wenn die Handlung stringenter vorangetrieben worden wäre. Nach dem Feuer hätte ich z.B. erwartet, dass Zippel und Quockel Ursachenforschung betreiben und sich auf die Suche nach Berlusconi machen. Stattdessen begegnen die beiden Geister erst noch Delfinen und Quallen, führen ein Gespräch mit Orion, der in Selbstzweifeln versinkt, und Zippel verfasst Liebesgedichte. Kurz gesagt: Es dauert sehr lange, bis die ursprüngliche Handlung wiederaufgenommen wird und Zippel sowie Quockel dem fiesen Zauberer begegnen und ihm auf die Schliche kommen. Und noch etwas: Das Buch ist stellenweise auch einmal recht ereignisarm, was die Geduld der jungen Zuhörer:innen auf die Probe stellen kann. Die vielen kreativen Ideen, die Rühle erkennen lässt (siehe oben) hätten nach meinem Geschmack noch häufiger vorkommen können und ich hätte mir weniger Popo-Witze gewünscht (vgl. z.B. S. 54: „Das ist kein Po, so sieht das aus, wenn man eine Glatze hat“; oder S. 88: „Nix im Po. Imponieren. Das heißt so was wie beeindrucken“).
Fantastisch!
Fantastischer Vorlesespaß als Reihe.Sommerferien, alle sind im Urlaub nur Paul nicht.Da kommt von Quokels altem Zirkus ein Brief und plötzlich befinden sich die beiden Gespenster nebst Paul und Frau Wilhelm mitten in Italien auf einer Urlaubsreise.Aber es ist natürlich nicht einfach nur eine Urlaub, sondern der Aufenthalt entpuppt sich als Rettungsaktion für den Zirkus Giacometti! Der Bösewicht Burlesconi, ehemaliger Zauberer im Zirkus, will diesen vernichten...Mit vielen liebevollen Charakteren rund um die Bekannten, erlebt man eine lustige und zugleich spannende Rettungsaktion bei der Paul ganz nebenbei über sich hinauswächst.Die Zeichnungen sind typisch Scheffler, meinem Sohn können es garnicht genug davon sein!Die Sprache ist leicht verständlich und somit ist das Buch leider viel zu schnell vorgelesen! Der dritte Teil der Reihe steht den ersten beiden in nichts nach!!!Wir hoffen auf einen Vierten und geben eine klare Kaufempfehlung!
Abenteuerlicher Gespenster-Zirkus-Spaß vom Feinsten!
Das zauberhaft gestaltete Cover von „Zippel macht Zirkus“ von Alex Rühle gefällt mir sehr, denn es macht mit dem fröhlich bunten Bild gleich Lust auf die Geschichte. Die schönen Details laden zu mehr als einem schnellen Blick ein und die Kinder können bereits hier erste Hinweise zum Inhalt der Geschichte erhalten, die neugierig machen. Auch der Titel und die Schlüssel, die mit Effektlack hervorgehoben wurden, geben nochmal einen schönen haptischen und visuellen Effekt. Obwohl es sich hauptsächlich um eine Vorlesegeschichte handelt hat Axel Scheffler auch im Inneren immer wieder Bilder gestaltet, die das Leseerlebnis aufwerten. Auf nahezu jeder Doppelseite gibt es kleine oder auch größere Illustrationen, die den LeserInnen Textinhalte verdeutlichen und diese erweitern. Dabei können alle bilderbuchaffinen Betrachter gleich in den bekannten, beliebten und unverkennbaren Stil des Illustrators eintauchen und darin schwelgen – toll wie immer!Die Geschichte erzählt von Paul und dem kleinen Schlossgespenst Zippel, das in Pauls Kinderzimmertürschloss lebt, sowie von deren Abenteuern. Denn gemeinsam mit dem zweiten Schlossgespenst Quockel und der Nachbarin Frau Wilhelm machen sich die Beiden auf den Weg nach Italien zum Zirkus Giacometti, in dem Quockel früher gelebt hat und der dringend Hilfe braucht….Vom Verlag wird das Buch ab 6 Jahren empfohlen und ich schließe mich dieser Einschätzung gerne an. Die Geschichte kann in den einzelnen Kapiteln gut über mehrere Tage vorgelesen werden und die Kinder werden den Abenteuern sicherlich mit Spannung beiwohnen. Angesprochen werden neben dem hauptsächlichen Erzählthema auch noch einige andere Aspekte (kindlichen) Lebens, so dass das Entdecken auch verschiedene Denk-, Identifikations- und Gesprächsmöglichkeiten bietet. Die sprachliche Umsetzung ist meiner Meinung nach ebenfalls gut gelungen und bietet neben flüssigem Erzählen auch unglaublich viel Sprachspaß! Denn Zippel reimt, dichtet und singt mit Vorliebe, verdreht und erfindet Wörter und begeistert damit bestimmt sowohl Vorlesende als auch ZuhörerInnen.Für mich ein rundum gelungener Lesespaß in der Zirkus- und Gespensterwelt, der sowohl für Jungen als auch Mädchen ab 6 geeignet ist – viel Spaß beim Eintauchen!!
Pressestimmen
Alex Rühles lautmalerische Wortschöpfungen, sein Wortwitz (…) und seine zippelschen Lieder bereiten ...auch den Vorlesenden Vergnügen. Die Figuren, bunt und lebhaft von Axel Scheffler in Szene gesetzt, wachsen einem rasch ans Herz. Für die ganze Familie unterhaltsam wie eine Zirkusvorstellung. mehr weniger
Sandra Dettwyler, 01.11.2023