Jussi Adler-Olsen unterwegs

Ein Reisetagebuch

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Jussi Adler-Olsen hat eine eine ereignisreiche Woche hinter sich. Zusammen mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer und der Moderatorin Margarete v. Schwarzkopf tourte er durch ganz Deutschland und stellte Fans seinen neuen Thriller ›Selfies‹ vor. Veranstaltungsreferentin Christine Püffel hat ihn begleitet und Eindrücke und Momente hinter der Bühne festgehalten.

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»Bei ihm sind es die Seelen, die herumschwingen«

Edgar Allan Poe: ›Unheimliche Geschichten‹ – Ein Gespräch mit Lektor Lars Claßen und Übersetzer Andreas Nohl

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Unheimliche Geschichten‹ – das ist der Auftakt für die umfassende Neuübersetzung der Werke eines der wirkungsmächtigsten Autoren überhaupt. Eine exzeptionelle Edition mit originären Geschichten Edgar Allan Poes, die uns heute – im Zeitalter von Copy & Paste – bis in die Haarspitzen elektrisieren. Andreas Nohl überträgt sie ins Deutsche und zeigt Poe, den großen Pionier, auf der Höhe seiner Kunst. Im Gespräch mit Lektor Lars Claßen geht Andreas Nohl auf die Aktualität von Poes Werken ein und liest aus ›Unheimliche Geschichten‹.

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Briefe aus … den USA

Besessen von Freiheit – von Ulrike Rylance

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Wir fragen dtv-Autoren aus aller Welt, was sich angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen wie der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, Brexit und Terror für sie im Alltag, beim Schreiben und ihrem Leben als Autor geändert hat. Heute schreibt uns Ulrike Rylance aus Seattle, USA.

Am Tag nach Trumps Wahlsieg kam meine Tochter völlig verstört aus der High School nach Hause. Nicht nur waren Trumps Anhänger lärmend und mit Fahnen durch die Schule gezogen, es kam auch in der Pause ein muslimischer Mitschüler zu der bei allen beliebten Englischlehrerin und fragte sie, ob sie im ihm in der Zukunft beistünde, wenn der Mob ihn bedrängte. (Der Trump-Anhänger hatten ihm an diesem Tag schon angekündigt, dass es ihm bald an den Kragen ginge.)

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Zu Besuch bei … Jan Schomburg

»Fünf Seiten am Tag machen mich zufrieden, zehn euphorisch, keine depressiv.«

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Jan Schomburg erzählt in seinem Debütroman ›Das Licht und die Geräusche‹ von Johanna, Boris und Ana-Clara – drei jungen Menschen, die sich fragen, wie man es schafft, ein paar Dinge geregelt zu bekommen … wie das Leben zum Beispiel. Im Interview spricht der Regisseur und Autor über seinen Schreiballtag und über Bücher, die ihn umtreiben.

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Sándor Lénárd: Dschungel-Apotheker, Winne-the-Pooh-Übersetzer und ewiger Verbannter

Eine biografische Notiz von Ernő Zeltner

Sandor Lenard

Sándor Lénárd, geboren 1910, wuchs in Österreich auf und studierte Medizin in Wien. 1938 flieht er vor dem Nationalsozialismus nach Rom, wo er sich mit Gelegenheitsarbeiten oft mühevoll über Wasser hält. Diese Zeit inspiriert ihn zu seinem Roman ›Am Ende der Via Condotti‹. Im Nachwort des Buches erzählt der Übersetzer Ernő Zeltner vom weiteren Lebensweg des Autors: davon, wie er in einer Quizshow das Geld für eine »Dschungel-Apotheke« ergattert, wie er mit der lateinischen Übersetzung von ›Winne-the-Pooh‹ zum Bestsellerautor wird … und davon, wie er für den KZ-Arzt Joseph Mengele gehalten wird.

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