Das Böse ist näher, als du glaubst
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Als das Böse kam
Psychologischer Thriller auf einer einsamen Insel im Norden - eine Familie, sieben Gebote und eine Lüge, die alles zerstört
Hochdramatischer Psychothriller auf einer einsamen Insel – perfekt für Fans von Skandinavien-Thrillern und Leser:innen von Ragnar Jonasson, Jens Henrik Jensen, Romy Hausmann und Jan Beck.
Wem vertraust du, wenn das Böse kommt?
Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …
- Unzuverlässige Wahrheit: Gemeinsam mit Juno setzt der Leser Stück für Stück das verstörende Puzzle zusammen
- Kammerspiel-Atmosphäre / Locked Room-Thriller: Insel, Blockhütte, Bunker - die Enge wird zur psychologischen Waffe
- Märchen als Spiegel: Das Motiv von Däumelinchen durchzieht die Handlung als schmerzhafte Metapher
- Gaslighting und Trauma: Psychologische Manipulation, die unter die Haut geht Packende Lektüre für Thriller-Fans und Leser:innen, die psychologische Abgründe nicht scheuen.
Packende Lektüre für Thriller-Fans und Leser:innen, die psychologische Abgründe nicht scheuen.
»Ivar Leon Menger hat ein selten schönes Stück Spannung geschrieben. Gedankenvoll und elegant und wunderbar eigen.« Melanie Raabe
»Selten kam das Böse so hinterhältig idyllisch daher wie in diesem Debüt: ein grandioser, emotionaler Thriller.« Buch-Magazin
Lesen Sie den Thriller von Ivar Leon Menger bei dtv: ANGST
Bibliografische Daten
1. Auflage
Ivar Leon Menger
Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.
Mehr unter www.ivarleonmenger.de
8 - 10 von 189 Leserstimme
Und doch ist alles anders als es scheint
Die Ich-Erzählerin Juno ist 16 Jahre und lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Boy vollkommen isoliert auf einer Insel mitten in einem See. Einmal wöchentlich bekommen sie Post durch Onkel Ole und einmal im Monat - bei Vollmond - fährt der Vater aufs Festland, um Lebensmittel zu kaufen. Die Familie ist aus Südland geflüchtet, weil der Vater in Rimini vor Gericht eine Aussage gemacht hat und daraufhin die Familie untertauchen mußte, aus Angst vor der Rache der Beschuldigten. So hat es der Vater Juno erklärt. Im Keller hat er ein Versteck gebaut, in das die Familie bei Probealarmen flüchten muß. Ansonsten unterrichtet die Mutter die Kids und stellt sog. Trosttabletten her. Das Leben der Kinder wird vor allem von Verboten bestimmt. Mittlerweile sind sie aber in einem Alter, in dem man Fragen stellt und auch schon mal rebelliert. Deshalb planen sie jetzt einen heimlichen Ausflug mit dem Boot, allerdings durften sie nie schwimmen lernen. Und jetzt steigt die Spannung spürbar – wie geht’s wohl weiter? Und was war mit ihrer Schwester Ruth? Über sie wird nicht gesprochen, die Geschwister kommen nur täglich an deren Grabstein vorbei.Der Autor kommt aus dem Jugendbereich, dies ist sein erstes Buch für Erwachsene. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, er ist auf jeden Fall packend geschrieben, man will immer weiter lesen, um zu erfahren wie es ausgeht. Die Figuren, die Insel und die Atmosphäre fand ich lebendig und gut dargestellt. Bei den Kindern war es oft erstaunlich, was sie trotz der Abgeschiedenheit für Gedanken und Wissen hatten. Hier denke ich vor allem an die Drohne, Handys und den Umgang damit. Aber auch die Vorgehensweise von Juno mit ihrem zuckenden Finger muß man verdauen. Die Mutter hingegen könnte man sehr gut als Furie bezeichnen. Den unerwarteten Twist, den der Autor im letzten Teil eingebracht hat, fand ich sehr gut.Ich fühlte mich bestens unterhalten und empfehle es gerne weiter!
Superspannend und unglaublich gut erzählt!
Also der Titel war schon gut, das Titelbild erinnerte mich irgendwie an das Haus auf Kattult bei Astrid Lindgrens Michel und dessen Hof in Lönneberga. So irgendwie gar nichts von einer Thrillerwelt, eher einer heimischen Astrid Lindgrens Welt. Eher die Krähen welche düster über dem Haus kreisen, könnten so ein wenig davon zeugen, um was es in dem Thriller auch wirklich geht. Die Handlung ist megagenial, die Charaktere sind top und klar gezeichnet. Der Vater und seine Familie in ständiger Angst und weitab "vom Schuss". Das bleibt fast bis zuletzt das Geheimnis. Also lebt die Handlung von doppelter Spannung, einmal was als nächstes passieren wird und was letztendlich der Grund des Versteckspieles ist. Die Handlung ist in sich schlüssig und strebt einem ständigen Spannungsbogen folgend einem Finale furioso zu. So sollte ein Thriller auch gestrickt sein. Echt top.
Atmosphärisch und überraschend
Ein normales Leben oder andere Menschen kennen Juno und ihr Bruder Boy nicht. Sie haben nur einander, ihre Eltern und feste Strukturen und Regeln.Juno erzählt uns aus ihrer Sicht, was auf der Insel passiert und warum sie langsam aber sicher an ihren Eltern zu zweifeln beginnt.?Wie der Autor Juno gezeichnet hat, gefällt mir unglaublich gut. Es ist toll, wie weit entwickelt und pfiffig sie trotz der äußeren Umstände ist.Es gibt hier so viele hochspannende psychologische Ansätze, dass ich mir locker noch 100 Buchseiten mehr gewünscht hätte, um tiefer einzusteigen.Trotzdem bin ich begeistert und überrascht, denn ich habe etwas ganz anderes vom Verlauf der Handlung erwartet, als ich bekommen habe.Das Buch habe ich an einem Abend verschlungen und kann nur empfehlen: Thrillerfreunde, holt es euch!„Bis zum Abendessen steht uns freie Zeit zur Verfügung. Dann dürfen wir malen, Wildblumen pflücken, die Bücher aus der Wohnstube lesen, Schallplatten hören oder am großen Felsen unten am Seeufer spielen. Außer am Montag. Da ist es uns strengstens verboten.“
Familie im Wald
Als das Böse kam von Ivar Leon MengerDas Cover hat mich sofort angesprochen und spiegelt den Inhalt des Thrillers wieder. Eine Hütte im Wald auf einer Insel mitten in einem großen See. Dort lebt Juno mit ihrem Bruder Boy und ihren Eltern. Sie müssen sich auf der Insel vor den Fremdlingen verstecken. Diese wollen ihnen etwas böses antun, deshalb müssen Juno und Boy besonders vorsichtig sein und dürfen die Insel niemals verlassen sonst passiert etwas böses.Ich tat mich schwer in die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war so abrupt, das ich mich erstmal zu recht finden musste. Der Schreibstil war recht flach gehalten, was den Lesefluss für mich zwar leicht machte, aber dennoch das gewisse Etwas fehlte. Zu den Charakteren konnte ich keine rechte Verbindung aufbauen, was dem Buch aber seine Spannung am Ende nicht nahm. Der Aufbau war recht einfach, der Alltag der Familie gegenwärtig, bis endlich etwas passierte.Ich fand das Thema sehr gut gewählt, hätte mir persönlich aber etwas mehr Tiefgang und Länge gewünscht. Der Thriller zeigte am Ende viel Spannung und man wollte doch wissen was es mit dieser Familie auf sich hat. Klasse fand ich den Epilog zum Schluss. Wie ging es danach weiter?? Für den Leser eine doch sehr interessante Wendung.Leider nur 4 Sterne, da ich persönlich etwas mehr Tiefgang und Verwirrungen bevorzuge. Aber für Leser die einen leichten Thriller zum Einstieg brauchen, sehr zu empfehlen.
Gelungener Thriller über das rätselhafte Leben einer jugendlichen Protagonistin
„Als das Böse kam“ befand sich die 16-jährige Juno, Protagonistin und Ich-Erzählerin im gleichnamigen Thriller von Ivar Leon Menger, gemeinsam mit ihrem vier Jahre jüngeren Bruder und ihren Eltern auf einer einsamen Insel. Vater und Mutter haben Juno erklärt, warum sie seit vielen Jahren so abgeschieden leben. Die Jugendliche hat kaum Erinnerungen an die Zeit davor.Die Kinder wissen, dass sie sich vor Fremdlingen hüten müssen, die die Insel erreichen, nur die Wächter sind gute Menschen. Doch die Kinder können die beiden Gruppen vom Äußeren her nicht unterscheiden. Eines Tages schwirrt ein großes seltsames Insekt über Junos Kopf und löst auf der Insel wie auch jenseits davon eine Folge von Geschehnissen aus, die für die Jugendliche augenöffnend sind.Aus der mysteriösen Situation am Anfang her entwickelt sich zunehmend mehr Spannung. Aufgrund der besonders strengen Regeln, die die Eltern für ihre Kinder aufgesetzt haben und die die Beiden ständig beachten müssen, wuchs der Wunsch bei mir als Leserin nach einer schöneren Zukunft für Juno und ihren Bruder. Doch für die Zwei ist die Insel ihre Heimat. Sie leben in einfachsten Verhältnissen mit nur wenigen technischen Errungenschaften und haben nie andere Gegebenheiten kennengelernt. Jedoch wächst mit zunehmendem Alter Junos Neugier auf die Welt draußen und sie stellt interessierte Fragen dazu, ohne befriedigende Antworten zu erhalten.Am Beginn wunderte ich mich über die Naivität der Protagonistin. Dadurch ist der ganze Thriller in einer einfachen Sprache gehalten. Doch der Autor findet nicht nur für die Arglosigkeit von Juno, sondern für alle Entwicklungen eine Erklärung. Leicht macht er es sich dabei nicht immer und baut manche Wendung ein, bei denen ich mich fragte, wie die Figuren aus der neuen vertrackten Situation entkommen würden, was meinen Lesefluss steigerte. “Als das Böse kam” ist ein gelungener Thriller von Ivar Leon Menger, in dem er über das rätselhafte Leben seiner jugendlichen Hauptfigur, ihren Eltern und ihrem Bruder auf einer einsamen Insel schreibt. Die Spannung entwickelt sich am Anfang behäbig und nimmt ab dem Zeitpunkt stetig zu, an dem Unerwünschte und Störendes das Eiland erreichen, bis zu einem furiosen Finale. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Ein erfolgreicher und spannender Debütroman!
COVER & INHALT: Ich liebe es ja, wenn das Cover etwas zurückgibt. Wenn ich es streichle, und ich an den Fingerkuppen ein raues und ein etwas weicheres Relief spüre. Herrlich. Diese kleine dunkelblaue Hütte im Wald, welche auf den ersten Blick etwas verträumt und romantisch wirkt - doch wissen wir bereits, dass dies hier nicht der Fall sein wird. Juno ist 16 und so langsam hat sie ihr monotones Leben auf der Insel satt. Ständig wird sie von ihren Eltern an die strengen Regeln erinnert. Die 7 Gebote! Sie möchte mehr, sie möchte endlich auf die andere Seite des Ufers. Durch ihre Rebellion angespornt bricht sie eine der Regeln und stößt somit auf ein Geheimnis, das sie nicht mehr loslassen wird. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Boy versucht Juno mit allen Möglichkeiten Mitteln an die Wahrheit zu gelangen.Wer sind die Fremdlinge und warum müssen die Kinder sich im Schutzraum vor ihnen verstecken? FAZIT: Juno ist erst sechzehn und sehr naiv, vor allem wenn man bedenkt, dass sie in dieser Hütte aufgewachsen ist und das "echte" Leben nicht kennt. Als sie sich Hals über Kopf in Luca verliebt, weiß sie noch gar nicht so richtig, was all diese Gefühle in ihrem Bauch zu bedeuten haben. Ich war sehr überrascht, weil das absolut nicht überspitz oder übertrieben alles beschrieben wurde, einfach nur typisch Teenager und erste große Liebe. Die ganze Geschichte zwischen Juno und Luca wirkt vielleicht anfangs etwas aus der Luft gegriffen, lasst euch aber nicht beirren - es wird alles einen Sinn ergeben. Geschickt wird jeder Charakter in die Geschichte eingefädelt. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Jedes Kapitel hat noch mehr Spannung aufgebaut und es hat sich so flüssig gelesen wie schon sehr lange kein Thriller mehr.Ich bin absolut und vollkommen in die Charaktere und die Kulisse abgetaucht. Habe für ein paar Stunden alles um mich vergessen können. Nichts ist zu sehr ausgeschmückt oder zu kurz gehalten. Ich für meinen Teil habe die Plot Twists nicht vorhergesehen und war total überrascht und begeistert - wie bei einer guten Crime-Serie, bei der man eine Folge nach der anderen binge-watched, habe ich Kapitel nach Kapitel in einem Atemzug lesen müssen. Die Kirsche auf der Torte: "Nur" 320 Seiten - perfekt und die Danksagung auch richtig klasse. Habe mich sehr über die Widmung an die Tochter Ava gefreut, weil ich das so süß fand - danke Ava, dass du deinen Papa überreden konntest!Ich hoffe sehr, dass Ivar Leon Menger weiterhin NICHT auf seine Deutschlehrerin hören wird und uns bald weitere spannende Geschichten schenkt. Ich habe mich vor einigen Jahren in seine Hörspielwerke schockverliebt und war total aus dem Häuschen, als ich vom Buch gehört habe!tl;dr: Kaufen (oder leihen), lesen, lieben!P.S. OMG WAS STAND DEN NUN AUF DEM ROSA ZETTEL????!?!
Fesselnder Pageturner mit kleinen Schwächen!
"Als das Böse kam" von Ivar Leon Menger ist im Juli 2022 als Taschenbuch mit 322 Seiten bei dtv erschienen.Dieser Thriller ist das erste Buch des Autors, der jedoch schon äußerst erfolgreich als Autor und Regisseur verschiedener Hörspielserien ist.Es geht die 16-jährige Juno, aus deren Sicht der Thriller geschrieben ist, um ihren 12-jährigen Bruder Boy und deren Eltern. Zusammen leben sie auf einer kleinen Insel inmitten von Wäldern, versteckt vor der Welt. Denn dort lauert das Böse...Die Kinder sind hier geboren und aufgewachsen, sie kennen sonst nichts. Aber sie leben in ständiger Angst, denn von ihren Eltern wissen sie, dass sie in Gefahr sind...! Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und wirklich fesselnd geschrieben. Der Plot beschränkt sich auf wenige Protagonisten, diese lernt man dafür sehr gut kennen, besonders natürlich Ich-Erzählerin Juno. Deren Gedankengänge und Empfindungen empfand ich beim Lesen sehr intensiv, und ich finde die sich mit der näher kommenden Bedrohung stetig steigernde Spannungskurve super gelungen.Die Welt wirkt durch Junos Augen betrachtet ganz anders, ein bisschen naiv und schlicht, aber sie kennt ja nichts anderes. Wenn die Fremdlinge der Insel zu nah kommen, müssen die Kinder in einen Keller flüchten. Auch wenn sich Onkel Ole, der Postbote, nähert, müssen sich die Kinder verstecken. Jenseits der Insel befinden sich Nord- und Südland, was das Ganze ein wenig wie Fantasy erscheinen lässt.Allmählich beginnt Juno, nicht mehr alles als gegeben hinzunehmen, sondern einiges zu hinterfragen, und die dunklen Geheimnisse der Eltern kommen nach und nach ans Licht...Der Autor hat einige unverhersehbare Wendungen eingebaut, was das Geschehen faszinierend und den Thriller spannend macht. Außerdem hat Ivar Leon Menger die Atmosphäre unglaublich authentisch herübergebracht, besonders zu Beginn, was im dritten Teil des Buches jedoch ziemlich nachlässt. Leider war es zum Ende hin so, dass nicht alle der aufkommenden Fragen aufgelöst wurden bzw. was aufgelöst wurde, war teilweise nicht ganz schlüssig...Im Finale wäre also sicherlich noch Potential gewesen, aber insgesamt hat mir "Als das Böse kam" sehr gut gefallen.
Auf den Punkt gebracht und fesselnd, jedoch auch mit kleinen Schwächen
Ich habe das Buch von Ivar Leon Menger in der Vorschau gesehen und sowohl das Cover als auch der Klappentext haben schnell meine Vorfreunde auf das Buch geweckt. Mit etwas mehr als 300 Seiten ist der Thriller nicht wirklich umfangreich, weswegen ich es unteranderem sehr flott durch hatte. Der Leser begibt sich auf eine einsame Insel auf der die 16-Jährige Juno mit ihrer kleinen Familie, bestehend aus ihrem 12-Jährigen Bruder und ihren Eltern, lebt. Dort herrschen für die beiden Kinder strikte Regeln, den ihr beider Leben hängt davon ab, dass sie bloß niemand entdeckt. Während Juno ihr ganzes Leben bis jetzt auf der Insel verbracht hat, wird ihre Neugier auf die Welt draußen von Tag zu Tag größer und damit wächst auch die Gefahr für sie und ihre Familie...Der Inhalt verspricht schon Gänsehaut, aber auch der Einstieg in das Buch hat mich vom ersten Moment gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und das spricht schon für sich. Leon Ivar Menger ist es von der ersten Seite an gelungen die Erzählperspektive der 16-Jährigen Juno einzufangen und an den Leser heranzutragen. Während Juno für ihr Alter noch sehr naiv handelt, konnte ich jede Handlung von ihr nachvollziehen, wenn man im Hinterkopf behält, wie sie auf der einsamen Insel aufgewachsen ist. In dem einen Moment habe ich mich beim Augen verdrehen erwischt und im anderen Moment hat sich das ganze für mich genau richtig angefühlt. Die Erzählperspektive wurde mit Juno passend gewählt und ich fand es auch gut, dass diese sich bis zum Schluss nicht gewechselt hat. Es ist keine Überraschung, dass auch der gesamte Schreibstil und die Gestaltung genauso überzeugen und fesseln kann. Bis zum Schluss hatte ich nicht einmal das Gefühl gelangweilt zu sein. Zwar bekommt die Insel und die restliche Umgebung nur sehr viel Aufmerksamkeit, aber anders hätte ich mich mehr gelangweilt. Auf den rund 300 Seiten wird eine spannende und actionreiche Geschichte erzählt, die mich bis zum Schluss ein Stück weit unter Strom gesetzt hat. Ich habe in jedem Moment mit Juno mit gefiebert. Dabei ist keine Szene wie die Vorherige, wodurch einiges an Abwechslung herrscht und es nie eintönig wird und das obwohl sich die ganze Geschichte nur auf wenigen Quadratmetern abspielt. Während die Gestaltung also alle Male fünf Sterne verdient und auch die Geschichte nur so vor Spannung sprüht, habe ich zum Schluss zwei Kritikpunkte, wodurch es für mich doch nicht für die vollen fünf Sterne gereicht hat.Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt. Während der erste Teil Fragen aufwirft, Spannung aufbaut und es dabei schon zu einem hohen Maß an Spannung kommt, stellt dieser die folgenden beiden Teilen sehr in den Schatten. So fand ich den Verlauf der Geschichte nach dem ersten Teil doch recht vorhersehbar und wurde zum Ende hin immer weniger überrascht. Ich hätte es mir eher anders rum gewünscht. Obwohl ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe, habe ich es aufmerksam gelesen und doch blieb bei mir die ein oder andere Frage und Ungereimtheit offen, so dass ich etwas enttäuscht das Buch beendet habe. Fazit:Der Autor bringt eine sehr gute Mischung für einen spanenden Thriller mit sich und konnte mich auch durchaus begeistern und fesseln. Die Erzählperspektive wurde richtig gewählt und perfekt umgesetzt. Bis zum Schluss passiert einiges und ich konnte das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen.Leider war der erste Teil zu spannend, so dass es danach eher unspektakulärer wurde und für mich ein ganzes Stück vorhersehbar. Zum Schluss blieben auch die ein oder anderen Fragen und Ungereimtheiten offen, wo durch es für mich nicht ganz zu 5 Sternen gereicht hat. Ein spannender und empfehlenswerter Thriller ist dem Autor mit diesem Buch aber dennoch gelungen!
Spannung Pur
Klappentext:Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …wie auf fast all meinen Rezibildern verstecken sich auch hier kleine Spoiler ?mehr verrate ich darüber nicht. @ivarleonmenger kenne ich durch seine Hörspiele #monster1983 #ghostbox und dem Hörbuchprojekt #dieschwarzestadtDeshalb habe ich mich umso mehr auf seinen Debütroman gefreut und siehe da meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Ich habe es leider nicht an einem Tag lesen können, so träumte ich die Nacht dazwischen von dem Buch. Mit jeder Seite stieg die Spannung, irgendwann war ich nicht mehr in der Lage ruhig zu sitzen oder gar das Buch zur Seite zu legen. "Ach du schei...." und "Neinneinneinneinnein" waren ganz normale Kommentare. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen wird schon fast überdehnt und am Schluss lässt der Autor den Leser nicht einmal mehr Zeit zum durchatmen. Durch die Ich Perspektive sind wir der Protagonistin keinen Schritt voraus was zur Spannungserhaltung beiträgt und einen fast um den Verstand bringt. Dem Ende wird man mit einem lachenden und einem Tränenden Auge hinterher sehen. Den Twist in der Geschichte hatte ich persönlich nicht vorher gesehen.Neulich wollte @buecher_klaus wissen ob wir denn bereits dieses Jahr ein Buch gelesen hätten dem wir gerne mehr als fünf ? geben würden und tada hier ist es. Kauft es lest es und lasst euch Mitreißen.
Packend!
Ivar Leon Menger ist mit " Als das Böse kam" ein toller Thriller gelungen. Ein bisschen hat mich das Buch an den Film "Das Dorf" erinnert. In der allerdings ein ganzes Dorf von der Außenwelt abgeschnitten ist. So verläuft das Leben der Familie um die Tochter Juno relativ abgeschieden. Wir erfahren alles aus der Sicht der Kleinen. So lässt sich auch komplett nachvollziehen wie sie handelt. Manchmal mag das irrational erscheinen, aber man muss auch immer wieder bedenken, dass es ein Kind was hier handelt. Sofort taucht man ein in die Geschichte und bekommt sofort ein Bild im Kopf erzeugt. Es ist toll und spannend geschrieben, so dass man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Daher liest sich das Buch relativ schnell und ist sogar an einem Tag schaffbar. Tolle Unterhaltung und eine fesselnde Geschichte, und seit langem ein wirklich toller Thriller.
Pressestimmen
Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und in einem Höhepunkt gipfeln zu lassen.
Barbara Raudszus, 15.05.2023
Leon Menger greift einmal mehr in die Vollen und inszeniert ein packendes Insel-Kammerspiel
13.01.2023
Ein fulminantes, von Kritikern und Lesern gleichermaßen gelobtes Romandebüt
12.01.2023
Der Thriller ist so spannend, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Gut geschrieben, zieht es ...einen immer schneller auf die nächste Seite. Ein Buch mit Sogwirkung und definitiv eine Leseempfehlung. mehr weniger
01.12.2022
Fakt ist, dass der Autor es mit einem gut konstruierten Spannungsbogen, temporeichen Wendungen und e...iner dennoch klaren, schnörkellosen Sprache geschafft hat, dass man das Buch in kürzester Zeit verschlingt. mehr weniger
03.11.2022
Hochspannend und dramatisch wird es mit dem sagenhaften Thriller „Als das Böse kam".
04.10.2022
Ivar Leon Menger ist mit seinem ersten Roman ein spannender Thriller mit vielen Wendungen und falsch...en Fährten gelungen. mehr weniger
08.08.2022
Der Thriller hat interessante Wendungen und glänzt mit einem actionreichen Showdown. Von Ivar Leon M...enger werden wir bestimmt noch einiges mehr lesen. mehr weniger
Elke Rossmann, 21.07.2022
Originelle, packende, verstörende und sehr lesenswerte Unterhaltung.
01.06.2022