Das Böse ist näher, als du glaubst
12,99 €
(0,00 € / )
Wird sofort digital versendet
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Als das Böse kam
Psychologischer Thriller auf einer einsamen Insel im Norden - eine Familie, sieben Gebote und eine Lüge, die alles zerstört
Hochdramatischer Psychothriller auf einer einsamen Insel – perfekt für Fans von Skandinavien-Thrillern und Leser:innen von Ragnar Jonasson, Jens Henrik Jensen, Romy Hausmann und Jan Beck.
Wem vertraust du, wenn das Böse kommt?
Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …
- Unzuverlässige Wahrheit: Gemeinsam mit Juno setzt der Leser Stück für Stück das verstörende Puzzle zusammen
- Kammerspiel-Atmosphäre / Locked Room-Thriller: Insel, Blockhütte, Bunker - die Enge wird zur psychologischen Waffe
- Märchen als Spiegel: Das Motiv von Däumelinchen durchzieht die Handlung als schmerzhafte Metapher
- Gaslighting und Trauma: Psychologische Manipulation, die unter die Haut geht Packende Lektüre für Thriller-Fans und Leser:innen, die psychologische Abgründe nicht scheuen.
Packende Lektüre für Thriller-Fans und Leser:innen, die psychologische Abgründe nicht scheuen.
»Ivar Leon Menger hat ein selten schönes Stück Spannung geschrieben. Gedankenvoll und elegant und wunderbar eigen.« Melanie Raabe
»Selten kam das Böse so hinterhältig idyllisch daher wie in diesem Debüt: ein grandioser, emotionaler Thriller.« Buch-Magazin
Lesen Sie den Thriller von Ivar Leon Menger bei dtv: ANGST
Bibliografische Daten
1. Auflage
Ivar Leon Menger
Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.
Mehr unter www.ivarleonmenger.de
9 - 10 von 189 Leserstimme
Pageturner
Schon die Leseprobe hatte mich gefesselt. Der flüssige Schreibstil des Autoren macht es leicht, sich völlig auf das Buch einzulassen und alles um sich herum zu vergessen. Man möchte gar nicht glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt, da die Geschichte richtig gut ausgearbeitet ist. Immer, wenn ich dachte: "Ach na ja, jetzt wird Folgendes passieren ...", ging die Geschichte in eine ganz andere Richtung. Diese Twists, die Ausarbeitung, der Schreibstil ... das alles zusammen macht diesen Roman zu einem Pageturner, den man nicht aus der Hand legen möchte. Da es nur einen Handlungsort hat, ist es wie ein Kammerspiel, dem man auf der Kante des Stuhls mit zitternden Fingern zuschaut und nicht das Ende abwarten kann.Zusätzlich positiv zu erwähnen ist die Covergestaltung, die dem*der Leser*in ein wunderbares Bild des Handlungsortes vor Augen führt. Klare Leseempfehlung für Fans von Thrillern und Mengers grandiosen Hörspielen.
Packend
Packend Ivar Leon Menger hat mich mit „Als das Böse kam“ bereits so gut wie von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen, bis die 320 Seiten ausgelesen waren. „Als das Böse kam“ zählt für mich zu den Thriller-HIghlights in letzter Zeit !Das fängt schon mit dem Cover an, dass ich sehr ansprechend und passend gewählt finde. Gleiches gilt für den Titel, der ja schon einmal sehr vielversprechend ist.Juno ist sechzehn Jahre alt, lebt aber so ganz anders als andere Teenager in ihrem Alter: auf einer kleinen Insel im Wald mit ihren Eltern und ihrem Bruder. Dort herrscht eine scheinbare Idylle mit Brettspielen und gemeinsamen Kuchenbacken – aber auf der anderen Uferseite lauert das Böse... Der Vater hat einen Schutzraum eingerichtet, denn Fremde wollen Rache nehmen für eine angebliche Tat des Vaters in der Vergangenheit...WOW !! Anders kann ich diesen Thriller nicht in Worte fassen.Es geht spannend los, es geht immer spannend weiter und man hat kaum Zeit, traut sich kaum, um Luft zu holen...Autor Ivar Leon Menger „peitscht“ einen mit seiner grandiosen Spannung und gut durchdachten und präsentierten Geschichte geradezu durch das Buch und man kann sich der sich entfaltenden Sogwirkung nicht mehr entziehen.Mein Fazit: ein ganz großartiger Thriller vor einer recht „gruseligen“, abgelegenen Location, der nur die volle Punktzahl bekommen kann !
Durchgehend mitreißend!
Der Thriller „Als das Böse kam“ von Ivar Leon Menger ist in drei Teile aufgeteilt und umfasst insgesamt 30 Kapitel.Eigentlich fällt dieses Buch gar nicht in meine üblichen Genres, aber der Klappentext klang für mich interessant genug, um dem Buch zur Abwechslung mal eine Chance zu geben und ich wurde alles andere als enttäuscht!Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Juno erzählt und das macht gerade zu Beginn das Besondere der Erzählung aus. Juno ist in völliger Isolation aufgewachsen und das ihr von ihren Eltern beigebrachte Weltbild unterscheidet sich drastisch von dem des Lesers. So ist man ihr mit den Erkenntnissen und Schlüssen naturgemäß immer ein kleines bisschen voraus. Ihre Gedankengänge sind dabei nachvollziehbar und ihre Handlungsentschlüsse authentisch dargestellt. Die Handlung selbst ist spannend gestrickt, ohne dass sich unnötige Längen negativ auf den Lesefluss auswirken. Ganz im Gegenteil: man fliegt nur so durch die Kapitel. Ich weiß nur nicht, ob ich das Buch unbedingt in die Kategorie „Thriller“ einordnen würde, dafür war für mich der Verlauf über den Großteil des Buches zu „ruhig“. Das ist aber keineswegs negativ gemeint, die Geschichte war nichtsdestotrotz durchgehend mitreißend. Meine ursprünglichen Erwartungen waren nur etwas anders. Ein richtiger „Thrill“ stellte sich für mich erst kurzzeitig im letzten Drittel des Buches ein. Unabhängig davon habe ich die Lektüre sehr genossen und von Seite zu Seite mit Juno mitgefiebert. Klare Leseempfehlung von mir - insbesondere für alle, die eine spannende Geschichte mit ausgeprägten Mystery-Elementen schätzen und dafür nicht zu einem 500-Seiten-Schmöker greifen wollen!
unfassbar packendes Thrillerdebüt, jedoch mit einigen Schwächen
Die 16jähirge Juno lebt mit ihrem 12jährigen Bruder Boy und ihren Eltern abgeschottet auf einer einsamen kleinen Insel in einer Blockhütte. Niemals haben sie bis jetzt diese Insel verlassen, denn sie werden von Fremdlingen bedroht und dürfen nicht gefunden werden. Deshalb müssen die Kinder sich auch verstecken, wenn montags Onkel Ole die Post bringt und es gibt auch einen geheimen Schutzraum, in den sie sich bei Gefahr retten können.Meine Meinung:Dieses Thriller-Debüt hat es in sich! Man ist von der ersten Seite an gepackt und von der beklemmenden Stimmung in den Bann gezogen.Mir gefällt besonders gut, dass man aus Sicht von Juno in ich-Form ihre Erlebnisse erzählt bekommt - genau so, wie sie es empfindet. Deshalb ist man sich anfangs auch überhaupt nicht sicher: WER sind diese dubiosen Fremdlinge, die die Familie bedrohen? Was ist Nord- und Südland? Warum verlangen die Eltern vollkommenen Gehorsam ("7 Gebote") und reagieren jedoch nur ausweichend auf Fragen der Kinder zur Welt außerhalb der Insel?Man kann total Junos Drang, von der Insel wegzukommen, nachvollziehen. Das ist ja wirklich wie eingesperrt sein. Zur Unterhaltung hat sie nur ihre Eltern und ihren Bruder Boy. Und im Laufe des Erwachsenwerdens wächst auch der Freiheitsdrang. Durch diese ich-Erzählweise kann man noch tiefer in Junos Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen.Da Juno allerdings noch nichts von der Welt mitbekommen hat, ist die Sprache eher einfach, die Kinder wissen zwar Vieles, v.a. über die Natur, aber nichts vom Leben. Sie sind naiv und nehmen alles wörtlich. Man hat das Gefühl, einen Jugendthriller zu lesen. Doch diese Story ist viel mehr.Man ist froh, als Juno endlich nach und nach hinter die Lügen der Eltern blickt und auch endlich den Mut findet, um Antworten auf ihre vielen Fragen zu suchen; auch wenn das meiner Meinung nach etwas ZU schnell vonstatten ging.Und man merkt dann wieder: jemanden anzulügen (zumindest mit so an den Haaren herbeigeführten Geschichten) ist nicht gut.Was mir nicht so gefallen hat, war Junos Lügen-Finger. Den fand ich etwas unglaubwürdig. Dass man Augenzucken beim Lügen bekommt, okay. Oder rot wird. Aber dass ein einzelner Finger zu zucken beginnt? Doch leider ist dieser Finger ein wesentlicher Bestandteil der Story, der mich dann jedoch irgendwann genervt hat.Weiters ergeben sich im Laufe der Geschichte leider auch einige Dinge, die unlogisch sind oder die nicht aufgeklärt werden. Doch nichts desto trotz ist die Geschichte einfach derart spannend, dass man sie am liebsten in einem Rutsch durchlesen will.Die düstere und bedrückende Stimmung hat der Autor einfach so toll rübergebracht, man fühlt sich selbst wie gefangen. Besonders schlimm fand ich die "Trostpillen", brrr Gänsehaut.Fazit:Alles in allem ein echt spannender, beklemmender und gänsehaut-bescherender Pageturner, jedoch leider mit etlichen Ungereimtheiten und Logikfehlern, der mich trotzdem von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Gebrauchsanweisung
Gebrauchsanweisung für "Als das Böse kam" von Ivar Leon Menger für einen sicheren und bestimmungsgemäßen Umgang. 1. Was ist "Als das Böse kam" und für wen ist es geeignet?2. Inhalt des Buches und weitere Informationen3. Welche Nebenwirkungen sind möglich?4. Wie ist "Als das Böse kam“ aufzubewahren?5. Was ist beim Lesen zu beachten?1. Was ist "Als das Böse kam“ und für wen ist es geeignet?Einzuordnen in das Genre Thriller, ist die Story gespickt mit fesselnden Spannungselementen und bliebt dieser Linie treu, ohne Ausflüge ins Horror oder Psychothriller Genre zu unternehmen. Daher auch geeignet für Jugendliche - bitte lesen Sie "Als das Böse kam“ erst nach Rücksprache mit ihrer Buchfachkraft des Vertrauens, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Szenarien leiden („das Buch nicht aus der Hand legen können“ kann Schlafmangel verursachen). 2. Inhalt des Buches und weitere InformationenEs war einmal ein Mädchen namens Juno, die lebte auf einer einsamen Insel und kannte nur ihre Eltern, ihren Bruder und den harmlosen Dorfbewohner Onkel Ole vom Festland, der jeden Montag die Post bringt - aber nur aus der Ferne, denn sie muss sich mit ihrem Bruder immer verstecken, wenn er kommt. Ihr Leben ist geprägt von den immer gleichen Routinen und strengen Regeln, bis eines Tages etwas Unvorhergesehenes das geordnete Leben auf der Insel durcheinander bringt. Glaubwürdig, eigen, geradlinig, fesselnd, authentisch.3. Welche Nebenwirkungen sind möglich?Eine mögliche Enttäuschung könnte eine Folge hoher Ansprüche sein, wenn beispielsweise eine surreale Auflösung erwartet wurde, weil ja doch Aliens oder eine Verschwörung dahinter hätte stecken können. Freunde tiefer Persönlichkeiten könnten sich an der Oberflächlichkeit der Figuren stören und wer ein solide Spannungskurve nicht zu schätzen weiß, wird sich über den Mangel an Ausschweifungen zu beschweren wissen. Sollten Sie plötzlich den Drang verspüren, sich an die sieben Gebote der Insel halten zu müssen, sprechen Sie bitte mit ihrer Buchfachkraft des Vertrauens, um Ihre Lesedosis entsprechend anzupassen. 4. Wie ist "Als das Böse kam“ aufzubewahren?Für Unerschrockene auf dem Nachtisch. Aufgrund des ansprechenden Covers ist eine dekorative Aufbewahrung ebenso möglich, wie ein ständiges Mitführen und Präsentieren, der neuen Lektüre im öffentlichen Raum. 5. Was ist beim Lesen zu beachten?Ein mitfiebern mit der Hauptfigur Juno wird unumgänglich sein. Die Ich-Perspektive der 16-jährigen zieht einen in ihren Bann, ihre Gedankenwelt, ihre Ängste. Möglicherweise fühlen Sie sich beim Lesen wohl, wenn Sie sich auf dieser idyllischen Insel im Norden befinden; erinnert an Urlaube, weit weg von der Zivilisation, ohne ständig erreichbar sein zu müssen. Seien Sie nicht überrascht, wenn sich das bereits im ersten Drittel umkehrt, weil Sie sich plötzlich in diesem bizarren Familienidyll gefangen fühlen und die allgegenwärtige Bedrohung stetig zu steigen scheint. Räumen Sie sich für das letzte Drittel ausreichend Lesezeit ein, um ein Lesen am Stück zu gewährleisten.
Als das Böse kam
"Als das Böse kam" von Ivar Leon Menger konnte mich ab der ersten Seite fesseln. Schon mit den ersten Sätzen wurde mir klar, dass etwas nicht stimmen kann. Als Leser:in begleitet man Protagonistin Juno aus ihrer Perspektive, hat demnach auch nur ihre jugendliche Wahrnehmung und Sichtweise. Dies führt dazu, dass ich schnell mit ihr auf einer Wellenlänge war, sie aber auch ab und an ganz gern wegen ihres Leichtsinns hätte zurecht weisen wollen.Das Storytelling ist dem Autor sehr gut gelungen, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Es hat mich entfernt an "Raum" von Emma Donoghue erinnert, was mich aber nicht weiter gestört und der Story keinen Abbruch getan hat. Schreibstil und Sprache sind stimmig und tragen zu einem flüssigen Lese-Erlebnis bei.Die Charaktere sind allesamt aus Junos Sicht beschrieben, weswegen bei einigen viele vielleicht interessante Informationen fehlen, aber auch das passt zum allgemeinen Aufbau des Buches. Insgesamt hat mich dieses Buch auf ganzer Linie überzeugen können!
Arg konstruiert, aber dennoch spannend
Juno lebt mir ihren Eltern und ihrem Bruder Boy völlig abgeschottet auf einer kleinen Insel. Nur der Vater verlässt die Insel sporadisch, um nötige Einkäufe zu tätigen. Außerdem kommt einmal in der Woche ein Postbote. Den Kindern wurde von Anfang an eingeschärft, sich dem Postboten niemals zu zeigen, denn die Gefahr, dass er die Familie an die Feinde des Vaters verrät, die offenbar seit langer Zeit nach ihm suchen, ist zu groß. Als Juno eines Tages vom Postboten gesehen wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf...Die Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht der 16-jährigen Juno, erzählt. Juno schildert die Ereignisse in einfachen Worten. Dadurch erfährt man nur das, was Juno weiß. Schnell wird klar, dass die Eltern von ihren Kindern absoluten Gehorsam verlangen. Die Neugier, zu erfahren, warum das so ist und welche Gefahr abseits der Insel auf die Familie lauert, ist deshalb sofort spürbar. Die Atmosphäre ist recht düster und angespannt und macht einen großen Reiz der Handlung aus, denn dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man die Szenen auf der Insel sofort vor Augen hat. Obwohl Juno sympathisch wirkt, hat man das Gefühl, dass sie recht naiv ist, doch das liegt sicher an den Umständen, unter denen sich aufgewachsen ist. Im Verlauf der Handlung kommt es zu einer Wendung, die das Leben von Junos Familie auf den Kopf stellt. Die bereits vorher spürbare Spannung steigert sich stetig, wodurch man das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Man stellt sich zwar einige Male die Frage, ob das, was der Autor beschreibt, logisch ist, doch wenn man das verdrängt, dann kann man die stetig steigende Spannung voll auskosten. Ein Thriller, der zwar arg konstruiert wirkt, aber dennoch spannend ist.
Wahrheit und Lüge
*4,25 SterneDas Buch wirft einen zuerst mal ziemlich ins kalte Wasser. Man stellt gleich mehrere Hypothesen auf und will wissen, was da jetzt eigentlich vor sich geht, aber selbst wenn scheinbar etwas enthüllt wird, weiß man nicht so genau, ob man dem auch wirklich Glauben schenken kann. Manchmal will man Juno zurufen, dass sie gerade offensichtlich dabei ist einen Fehler zu begehen, aber gleichzeitig kann man ihr keinen Vorwurf machen, weil sie vieles aufgrund ihres Aufwachsens nicht kennt und so erlebt man die Welt aus einer etwas ungewohnten Perspektive.Wem kann man trauen? Und wie gefährlich ist die Situation wirklich? Man ist sehr investiert in das Schicksal des Hauptcharakters und das Buch schreckt auch nicht davor zurück, das Gute auch als subjektiv negativ darzustellen, was einen zusätzlichen Realismus beifügt.
Spannende Geschichte und tolles Debüt…
Im Rahmen einer Challenge habe ich mich dass erste Mal an einen Thriller gewagt und muss ehrlich sagen, dass ich positiv überrascht wurde.Zu allererst muss ich loswerden, wie gut mir das Cover gefällt. Es hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dieses scheinbar heimelige Zuhause im dunklen Wald mit den Vögeln darüber. Diese Gegensätze passen für meinen Geschmack prima, vermitteln eine erste Stimmung und machen definitiv neugierig.Und auch der Klappentext hatte mich sofort. Natürlich wollte ich dann wissen, was da vor sich geht. Aber schon nach dem ersten Kapitel musste ich feststellen, dass ich in eine kleine Falle getappt war. Denn ich musste mich fragen, wer oder was ist denn hier das Böse?Es wird aus der Sicht der sechzehnjährigen Juno erzählt und man erkennt schnell, dass sie mit ihrer Situation nicht zufrieden ist. Sie soll sich zwar geschützt und sicher fühlen, doch lösen die „Erziehungsmethoden“ eher andere Eindrücke und Wünsche in ihr hervor. Ihrem Bruder geht es dabei nicht anders.Juno mochte ich sofort, konnte mich super in sie hineinversetzen und fand sie auch wirklich nachvollziehbar und authentisch. Wie sie immer nach Lösungen sucht, um ihr Ziel zu erreichen, hat mir imponiert. Auch ihr Handeln fand ich ihrem Alter entsprechend.Bis zum Schluss habe ich mir ihr mitgefiebert und mitgelitten.Auch alle anderen Figuren haben mir gut gefallen. Für meinen Geschmack waren sie gut entwickelt und hatten alle ein Ziel / eine eigene Motivation, so dass es insgesamt eine passende Zusammenstellung war.Die Handlung fand ich sehr gelungen. Es wurde eine ansteigende Spannungskurven mit vielen Konflikten entwickelt. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich fand es zu keiner Zeit langweilig oder monoton. Die Bearbeitung des Themas hat mir ausgesprochen gut gefallen und auch das Ende war für mich perfekt. Damit meine ich wohl dosiert, passend zur Geschichte. Der Schreibstil war ganz nach meinem Geschmack. Alles hat sich sehr flüssig und angenehm, aber vor allem spannend gelesen. Die Dialoge waren authentisch und jede Figur hatte, wie ich finde, eine eigene Stimme. Das finde ich persönlich immer sehr wichtig. Der Ausdruck hat prima zur Geschichte und auch in das Genre gepasst. Die Beschreibungen der Settings fand ich großartig. Ich konnte mir alles super vorstellen und bin dadurch richtig in diese Geschichte gesogen worden. Aber auch die Beschreibungen der emotionalen Ebene fand ich überaus gelungen, denn man konnte sich ganz hervorragend in die Figuren hineinversetzen. Das habe ich leider recht selten. Umso dankbarer bin ich dafür, dass mir das gleich in meinem ersten Thriller passiert ist.Von mir erhält dieses Buch ein ganz klare Kaufempfehlung (5/5 Sterne), weil Juno eine starke und mutige weibliche Hauptfigur ist, die sich nicht entmutigen lässt, weil die Geschichte sehr spannend ist und weil mir der Schreibstil echt gut gefällt. Kritikpunkte habe ich keine.Vielen Dank an Ivar Leon Menger und den dtv Verlag für diese Geschichte.
Gänsehaut garantiert!
Die sechzehnjährige Juno lebt mit ihrem Bruder und ihren Eltern völlig abgeschottet von der Außenwelt auf einer einsamen Insel. Dort versteckt sich die Familie vor den Fremdlingen, denen Junos Vater vor Jahren etwas Schreckliches angetan hat und die Rache nehmen wollen. Als Juno eines Tages einen Fremdling auf der Insel entdeckt eskalieren die Ereignisse.Als ich von diesem Buch gehört habe, wusste ich, das willst du lesen. Ich wollte unbedingt wissen warum Juno und ihre Familie wirklich auf der Insel leben. Das Buch ist aus Junos Sicht beschrieben, was manchmal sehr anstrengend sein kann. Juno ist zwar sechzehn, aber da sie nie etwas anderes als die Insel gesehen hat, ist sie sehr kindlich. Aber die Art wie der Autor die Sicht eines sechzehnjährigen Mädchens beschreibt, dass eigentlich auf dem Stand eines Kindes ist, ist sehr gelungen. Die Kapitel in dem Buch sind kurz und der Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Das Buch kommt tatsächlich komplett ohne große Plottwists oder krasse Aha-Momente aus und trotzdem hat man die ganze Zeit Gänsehaut und fiebert bis zum Ende mit Juno mit. Einen Stern Abzug habe ich dafür gegeben, dass ich mir die Geschichte schon spektakulärer und geheimnisvoller vorgestellt habe. Trotzdem bietet das Buch ein paar tolle Lesestunden und ich kann es allen empfehlen die Thriller mit einem leichten Grusel mögen.
Pressestimmen
Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und in einem Höhepunkt gipfeln zu lassen.
Barbara Raudszus, 15.05.2023
Leon Menger greift einmal mehr in die Vollen und inszeniert ein packendes Insel-Kammerspiel
13.01.2023
Ein fulminantes, von Kritikern und Lesern gleichermaßen gelobtes Romandebüt
12.01.2023
Der Thriller ist so spannend, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Gut geschrieben, zieht es ...einen immer schneller auf die nächste Seite. Ein Buch mit Sogwirkung und definitiv eine Leseempfehlung. mehr weniger
01.12.2022
Fakt ist, dass der Autor es mit einem gut konstruierten Spannungsbogen, temporeichen Wendungen und e...iner dennoch klaren, schnörkellosen Sprache geschafft hat, dass man das Buch in kürzester Zeit verschlingt. mehr weniger
03.11.2022
Hochspannend und dramatisch wird es mit dem sagenhaften Thriller „Als das Böse kam".
04.10.2022
Ivar Leon Menger ist mit seinem ersten Roman ein spannender Thriller mit vielen Wendungen und falsch...en Fährten gelungen. mehr weniger
08.08.2022
Der Thriller hat interessante Wendungen und glänzt mit einem actionreichen Showdown. Von Ivar Leon M...enger werden wir bestimmt noch einiges mehr lesen. mehr weniger
Elke Rossmann, 21.07.2022
Originelle, packende, verstörende und sehr lesenswerte Unterhaltung.
01.06.2022