Am Tag davor

Roman

Ein erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten.

 

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»Ein großes Buch von einer unglaublichen erzählerischen Kraft.« Volker Weidermann in ›Das Literarische Quartett‹ (ZDF)
Am Tag davor

Der Tag vor der Katastrophe: Der 16-jährige Michel fährt gemeinsam mit seinem geliebten großen Bruder Joseph auf dem Moped durch die Straßen seiner französischen Heimatstadt. Gemeinsam fühlen sie sich unbesiegbar. Am Tag darauf kommen bei einem Grubenunglück 42 Bergmänner ums Leben, aufgrund eines fatalen
Fehlers der Werksleitung. Joseph erliegt seinen Verletzungen. Michel flüchtet sich nach Paris, auch um die Worte des Vaters zu vergessen: »Du musst uns rächen!« Doch der Schmerz vergeht nicht, und so beginnt Michel Jahre später seinen Rachefeldzug. Noch weiß er nicht, dass die Nacht vor dem Unglück anders war, als er sie in Erinnerung hat.

Bibliografische Daten
EUR 11,90 [DE] – EUR 12,30 [AT]
ISBN: 978-3-423-14781-1
Erscheinungsdatum: 23.10.2020
1. Auflage
320 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Französischen von Brigitte Große
Autor*innenporträt
Sorj Chalandon

Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, gilt als einer der bedeutendsten Journalisten und Schriftsteller Frankreichs. Viele Jahre lang schrieb er für die Zeitung ›Libération‹, seit 2009 ist er Journalist bei der Wochenzeitung ›Le Canard enchaîné‹. Für seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurde er mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, unter anderen dem Prix Médicis und dem großen Romanpreis der Académie française.

 

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Übersertzer*innenporträt
Brigitte Große

Brigitte Große, 1957 in Wien geboren, studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Hamburg. Anschließend war sie als Lektorin und Redakteurin tätig. Sie lebt heute als Übersetzerin aus dem Französischen und dem Englischen in Hamburg. Sie überträgt unter anderem Amélie Nothomb, Frédéric Beigbeder und Georges-Arthur Goldschmidt ins Deutsche. 1994 und 2015 erhielt Brigitte Große den Hamburger Förderpreis für Literatur und literarische Übersetzungen. Sie war Trägerin des Hieronymusrings und wurde 2017 mit dem Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung ausgezeichnet.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

ARTE

Ein spannender Roman über Schuld, Verdrängung und Rache.

Carola Wittrock, 07.04.2019

Vorarlberger Nachrichten

In klug verschachtelten Kapiteln beschreibt der Autor, wie ungerecht und hart die französische Welt ...in den 1970er-Jahren sein konnte. mehr weniger

Martin G. Wanko, 27.04.2019

Deutschlandfunk Kultur

Spannend wie ein Krimi, düster wie eine Kohlenhalde: Der preisgekrönte Schriftsteller Sorj Chaladon ...erzählt im Roman ›Am Tag davor‹ die Vorgeschichte eines Grubenunglücks – tiefgründig und ungemein bewegend. mehr weniger

Carolin Fischer, 04.05.2019

WDR 5

Chalandons Roman ist eine Hommage an die Toten von1974, aber auch an alle anderen Bergleute, die unt...er Tage Gesundheit und Leben ließen. mehr weniger

Dina Netz, 21.06.2019

Bücherjournal

Über 40 Jahre später erzählt er nun die Geschichte der Bergwerkskatastrophe mit fiktiven Elementen -... ein spannender Roman über Schuld, Verdrängung und Rache. mehr weniger

26.06.2019

Neue Zürcher Zeitung

Sein Roman ist Hommage an die Opfer und eine subtile Auseinandersetzung mit der Erinnerung in einem.

Jürgen Ritte, 10.07.2019

Deutschlandfunk Kultur

In seinem detailgenau recherchierten Roman ›Am Tag davor‹ verbindet Chalandon die Zeit, in der man d...ie Kohlearmee für die Modernisierung des Landes brauchte, mit der Gegenwart. mehr weniger

Sigrid Brinkmann, 12.07.2019

Sonntag Express

Was für eine Geschichte!

04.08.2019

der-kultur-blog.de

Mit Feinfühligkeit und leiser Dramaturgie erzählt Sorj Chalandon von einer individuell erlebten Schu...ld, die keine war, aber dennoch ein Leben bestimmt hat. mehr weniger

05.08.2019

Basler Zeitung

›Am Tag davor‹ von Sorj Chalandon liest sich wie ein Krimi, ist aber zornige Anklage.

Kathrin Kramer, 07.08.2019

ruthjusten.de

›Am Tag davor‹ ist ein kluger, sprachgewaltiger und nachdenklich stimmender Pageturner.

12.08.2019

Mainhattan Kurier

Eine zutiefst bewegende Geschichte über Schuld und Verdrängung, Rache und Sühne.

19.08.2019

Tages-Anzeiger

Chalandon ist eine Art Kriminalroman gelungen, in dem derjenige, der am Ende schuldig gesprochen wir...d, nicht die Schuld und schon gar nicht die Verantwortung trägt. mehr weniger

Kathrin Kramer, 20.08.2019

Badische Zeitung

Dieses Buch ist im besten Sinne schnonungslos.

Franz Schmider, 31.08.2019

BuchMarkt

Sorj Chalandons Stärke ist die Lakonie und das unbedingte Vermeiden von Übertreibung; ich glaube, da...s macht ›Am Tag davor‹ für mich so bewegend. mehr weniger

Barbara Meixner, 01.09.2019

Die Furche

Sorj Chalandon ist ein großer, packender Roman geglückt, den Brigitte Große vorzüglich übersetzt hat.... mehr weniger

Rainer Moritz, 01.09.2019

Augsburger Allgemeine

Dies ist ein Buch, das nicht mit dem letzten Satz endet.

04.09.2019

instagram.com

Buch wie eine Netflix-Serie, nur geiler und klüger!

Sophie Passmann, 16.09.2019

Morgenpost am Sonntag

Ein derart intensiver Roman, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann.

22.09.2019

WDR 3

Sorj Chalandon erzählt eindringlich davon, wie unerbittlich Schuld und Verdrängung ein ganzes Leben ...bestimmen können. mehr weniger

Andreas Wirthensohn, 23.09.2019

Kleine Zeitung

Es ist eine vielschichtige Abrechnung und eine Reise in die soziale Finsternis, bei der sich die Gre...nzen zwischen Wahrheit und deren Verdrängung immer wieder verschieben. mehr weniger

Werner Krause, 05.10.2019

Ibbenbürener Volkszeitung

Ein Buch von großer Dichte und großer Kraft.

Henning Meyer-Veer, 28.11.2019

Kleine Zeitung

Eine packende Story über Schuld, Verdrängung, Rache und Sühne mit viel authentischem Hintergrund.

Werner Krause, 30.12.2019

fabelhafte-buecher.de

Chalandons Roman liest sich spannend wie ein Krimi, auch wenn er natürlich weit mehr als das ist.

Ramaon Zeller, 03.05.2020

Wilhelmshavener Zeitung

Es gibt sie glücklicherweise immer wieder - diese Romane, die dich umhauen.

Martin Münzberger, 03.07.2020

borromaeusverein.de

Chalandon ist eine Bereicherung für alle Büchereien. Unbedingt einstellen!

26.07.2021

für uns - Mitgliedermagazin von Haufe-Lexware

Der franzose Sorj Chalandon hat einen atemberaubenden Roman über Schuld und Sühne geschrieben.

10.02.2022

Stadtblatt Osnabück

Sein Roman zeigt eindrücklich, das Erinnerung von der eigenen Schuld beeinflussbar ist.

Ada Dorian, 10.02.2022

ZDF

Ein wirklich tolles Buch.

Christine Westermann, 10.02.2022

WDR 5

Der erste Teil des Romans ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Kriminalroman. Und dann der P...aukenschlag, wenn die Geschichte einer jähe, völlig unerwartete Wendung nimmt. mehr weniger

Christine Westermann und Andreas Wallentin, 10.02.2022

ZDF

Ich habe selten ein so differenziertes Buch über Schuld und Rache gelesen.

Thea Dorn, 10.02.2022

ZDF

Ein großes Buch von einer unglaublichen erzählerischen Kraft.

Volker Weidermann, 10.02.2022

Münchner Feuilleton

Welche Kraft Literatur, welche Kraft Sprache entfalten kann, das lässt sich kaum wunderbarer erleben... als mit diesem Roman des großen, französischen, in Deutschland endlich entdeckten Autors: Sorj Chalandon. mehr weniger

Gisela Fichtl, 10.02.2022

Berliner Zeitung

Sorj Chalandon erzählt von einer fiktiven Familie, verknüpft ihre Geschichten aber so eng mit Politi...k und Wirtschaft jener Jahre, dass sein Buch auch ein Denkmal für eine vergessene Arbeitswelt ist. mehr weniger

Cornelia Geissler, 10.02.2022

Buch-Magazin

Ein erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten.

Bernd Kielmann, 10.02.2022

ZDF

Der Roman zeigt die Brutalität des Konzepts von Gerechtigkeit, das die Rache als blinden Fleck stets... in sich trägt. mehr weniger

Svenja Faßpöhler, 10.02.2022

Wiener Zeitung extra

Legende und Wahrheit durchdringen sich bei diesem Autor auf vielschichtige Weise, und das Bemerkensw...erte ist die enorme erzählerische Klarheit und Schnörkellosigkeit, mit der ihm das gelingt. mehr weniger

Andreas Wirthensohn, 10.02.2022

Frankreich erleben

Der Stil erinnert an einen Émile Zola (1840-1902) unserer heutigen Zeit. Große Kunst!

10.02.2022

Der evangelische Buchberater

Besonders packt die Sprache: schlicht, ohne Pathos, aber doch ungemein bewegend.

Volker Dettmar, 10.02.2022