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Ihre Schwestern schrecken vor nichts zurück, um Beths Mörder zu finden – bis sie beginnen, sich gegenseitig zu verdächtigen ...

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Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.
Beth is dead

Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.

Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.


»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von ›Once Upon a Broken Heart‹

Bibliografische Daten
EUR 17,00 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-74132-3
Erscheinungsdatum: 16.04.2026
2. Auflage
448 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt
Katie Bernet

Katie Bernet ist eine in Dallas, Texas, lebende Autorin. Sie ist ein langjähriges Mitglied des DFW Writers Workshops und die Leiterin der DFW Writers Conference 2025. Sie ist die älteste von drei Schwestern und ein eingefleischter Fan von ›Little Women‹.

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Übersetzer*innenporträt
Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

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pmelittam am 10.07.2026 19:07 Uhr
Adaption eines Klassikers in die heutige Zeit

Die siebzehnjährige Beth March wird nach einer Silvesterparty tot aufgefunden. Beths Schwester Jo traut der Polizei nicht allzu viel zu und versucht selbst, den:die Täter:in zu ermitteln. Wie sich herausstellt, kämen dafür einige in Frage, sogar Beths eigene Schwestern. Amy, die jüngste, die noch auf der Party einen schweren Streit mit Beth hatte, Meg, die älteste, hinter deren Geheimnis Beth gekommen war, und sogar Jo, der kein gutes Thema für ihren neuen Roman einfallen will. Und wo ist eigentlich der Vater der Schwestern?Meg, Jo, Beth und Amy March? Wem das bekannt vorkommt, liegt wahrscheinlich nicht falsch, denn die Charaktere sind entliehen aus dem Klassiker „Little Women“, auf Deutsch „Betty und ihre Schwestern“ von Louisa May Alcott, der mehrfach verfilmt wurde. In meiner Jugend habe ich die Verfilmung mit Katherine Hepburn sehr gemocht, so dass ich neugierig auf diese Adaption des Stoffes war.Hier wird die Familie nun in die heutige Zeit versetzt, ihre Charaktere haben sie aber im wesentlichen beibehalten. Auch andere Charaktere aus dem oben genannten Roman trifft man hier wieder, wie zum Beispiel Theodore Laurence, Laurie genannt.Erzählt wird aus den Perspektiven der vier Schwestern, jeweils in Ich-Form. Neben dem aktuellen Geschehen nach Beths Tod gibt es immer wieder Rückblenden, die mit „Vorher“ betitelt werden, so dass auch Beth zu Wort kommen kann, was mich besonders berührt hat. So erfährt man nach und nach, was passiert ist, und nach und nach gibt es immer neue Verdächtige. Am Ende wird der Fall nachvollziehbar aufgelöst. Für mich ist der Roman aber im wesentlichen kein Krimi, sondern eine Charakterstudie der Schwestern und ihrer Beziehung untereinander.Katie Bernet Adaption des Klassikers von Louisa May Alcott ist in meinen Augen gut gelungen, man erkennt die Charaktere schnell wieder, durch das Versetzen der Geschichte in die heutige Zeit und dem veränderten Plot hat die Autorin aber auch eine ganz eigene Geschichte entwickelt. Zielgruppe der Geschichte sind zwar Jugendliche, aber auch ich als Erwachsene habe sie gespannt gelesen.

azyria_sun am 10.07.2026 06:07 Uhr
Die Wahrheit hat viele Seiten

Worum geht’s?Nach der Silvesterparty kommt Beth nicht nach Hause. Als ihre Schwestern sich auf die Suche nach ihr machen, finden sie nur noch ihre Leiche. Ermordet. Ausgerechnet Beth, die keiner Fliege etwas zuleide tun konnte und immer das Gute in den Menschen sah. Wer sollte ihren Tod gewollt haben?Meine Meinung:„Beth is Dead“ von Katie Bernet ist ein YA-Thriller, empfohlen ab 14 Jahren. Genau für diese Zielgruppe ist das Buch auch geschrieben: spannend, aber nie überfordernd, mit genau der richtigen Portion Nervenkitzel. Doch nicht nur junge Leserinnen und Leser dürften hier auf ihre Kosten kommen. Auch mich als langjährigen Thriller-Fan hat die Geschichte durch ihren atmosphärischen Schreibstil sowie die geschickten Perspektiv- und Zeitsprünge von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.Kapitel für Kapitel lernen wir die March-Schwestern kennen: Meg, die Studentin, Jo, die wohl beliebteste der vier, Amy, die kreative kleine Chaotin, und Beth, die wie ein Engel, wie der gute Geist der Familie erscheint. Durch die Kapitel der Schwestern lernen wir außerdem Laurie, John, Henry sowie einige weitere Nebenfiguren kennen, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen.Besonders gefallen hat mir der Slow Burn des Buchs. Die Spannung baut sich ganz bewusst Schritt für Schritt auf. Für einen klassischen Erwachsenen-Thriller wäre mir dieses Tempo vermutlich zu gemächlich gewesen. Dort hätte ich deutlich früher mit dramatischen Wendungen gerechnet. Für meine innere Jugendliche passte es jedoch perfekt. Mit jeder Erinnerung setzt sich die Silvesternacht ein Stück weiter zusammen. Gleichzeitig lernen wir die Schwestern immer besser kennen, ihre Hoffnungen, Sehnsüchte, Wahrheiten, Lügen und den unterschwelligen Neid, der zwischen ihnen existiert. Dadurch entsteht weit mehr als nur ein Kriminalfall. Es ist gleichzeitig eine Geschichte über Familie, Zusammenhalt und all die kleinen Risse, die niemand bemerkt.Neben dem eigentlichen Mordfall sorgen weitere Handlungsstränge immer wieder für Spannung. Besonders die Szenen rund um den Künstler Vaughn haben mich neugierig gemacht, ohne dass ich hier zu viel verraten möchte. Ebenso faszinierend fand ich die Geschichte um das Buch des Vaters. Zeitweise war ich fest davon überzeugt, dass daraus noch eine Art Geschichte in der Geschichte entstehen würde und uns am Ende eine große Überraschung erwartet. Überraschend wurde es tatsächlich, nur eben ganz anders als erwartet. Durch die wechselnden Perspektiven änderte sich mein Verdacht ständig. Etwa ab der Hälfte hatte ich zwar den richtigen Riecher, allerdings aus völlig anderen Gründen als letztlich aufgelöst wurde. Gerade das hat mir richtig gut gefallen.Zum Ende hin zieht die Spannung noch einmal deutlich an. Mich konnte die Geschichte komplett fesseln. Die Ausgangssituation ist außergewöhnlich, die Spannung entwickelt sich kontinuierlich weiter und auch die Nebenschauplätze fügen sich wunderbar ins Gesamtbild ein. Das Buch über die Schwestern, die Plumfield School, der kleine Ort und die abgelegene Hütte im Wald ergeben zusammen eine stimmige Atmosphäre, in der alles seinen Platz hat. Sogar der Gerichtsprozess wird am Ende noch kurz aufgegriffen und rundet die Geschichte gelungen ab. Und die letzten Seiten? Die haben mich tatsächlich unerwartet getroffen. Das Ende schließt den Kreis auf eine so berührende Weise, dass ich am Schluss wirklich ein, zwei Taschentücher gebraucht habe.Fazit:Mit „Beth is Dead“ ist Katie Bernet ein atmosphärischer YA-Thriller gelungen, der nicht von permanentem Tempo, sondern von starken Perspektivwechseln, interessanten Figuren, einer dichten Stimmung und einem kontinuierlich wachsenden Spannungsbogen lebt. Wer Geschichten mit Tiefgang, emotionalen Zwischentönen und einem gelungenen Mix aus Familiengeschichte und Thriller mag, sollte diesem Buch unbedingt lesen. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und mit ihrem stimmigen Abschluss vollkommen überzeugt.5 Sterne von mir.

bucherminze am 09.07.2026 16:07 Uhr
Hat mir sehr gefallen

Beth ist tot. Meg, Jo und Amy hätten alle ein Motiv gehabt aber würden sie deshalb einen Mord an ihrer eigenen Schwester begehen? Als ihr Vater ein Buch über sie schreibt verändert sich das Leben der vier Schwestern auf einen Schlag. Fremde Menschen denken sie würden die Schwestern dadurch kennen aber was davon entspricht wirklich der Realität? Ich war ab den ersten Seiten gefesselt. Auch wenn ich zuerst die vier verschiedenen Sichten sowie das unterscheiden von Vorher und Heute etwas entwirren musste. Es gab immer wieder ruhigen Phasen, dennoch hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen und die Sogwirkung ist erhalten geblieben.Jede Schwester hatte genug Raum, um mal mehr oder weniger eine Bindung zu ihnen aufzubauen zu können, auch zu Beth. Trotz der Streitereien, Diskussionen und den Verdächtigungen hat man die Liebe füreinander gespürt.Am Ende hat sich alles nahtlos zusammengefügt. Die Auflösung war schlüssig, durchdacht und logisch. Ich habe lange im Dunkeln getappt bis mich ein Charakter mit seinem Verhalten stutzig gemacht hat. Und dieser Verdacht hat sich bis zum Schluss gehalten und bestätigt.Dich erwartet ein spannender Jugendthriller voller Geheimnisse und Schwesternalltag, zum mit rätseln und Theorien aufstellen. Obwohl ich den Roman Little Woman, an dem die Geschichte orientiert ist, nicht gelesen habe hatte ich nicht das Gefühl das mir etwas fehlen würde. Ich kann das Buch empfehlen.

hasi_mimi am 07.07.2026 08:07 Uhr
Vier Schwestern, ein Geheimnis

Als ich mit "Beth is Dead" begonnen habe, war ich sofort mitten in der Geschichte. Schon der Einstieg ist sehr intensiv: Beth, die scheinbar perfekte Schwester, wird tot im Schnee gefunden. Von diesem Moment an wollte ich unbedingt wissen, was passiert ist und vor allem, wer dafür verantwortlich sein könnte.Die Geschichte dreht sich um vier Schwestern, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Probleme haben. Während des Lesens wurde mir schnell klar, dass jede von ihnen ein mögliches Motiv haben könnte. Genau das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht. Mit jedem Kapitel kamen neue Informationen ans Licht, die mein Bild der Figuren immer wieder verändert haben. Ich habe ständig versucht, Hinweise zu sammeln und mir meine eigene Theorie zusammenzubauen.Besonders gefallen hat mir, wie unterschiedlich die Schwestern dargestellt werden. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Wünsche und Konflikte, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Gleichzeitig merkt man, dass sie trotz aller Spannungen eine Familie sind, die durch Beths Tod komplett aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Mischung aus Familiendrama und Thriller fand ich sehr gelungen.Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, wodurch ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich und spannend, weil man immer wieder neue Einblicke bekommt. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel haben dafür gesorgt, dass ich mir nie ganz sicher war, wem ich wirklich trauen kann.Das Cover ist eher schlicht gestaltet, passt aber gut zur düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre der Geschichte. Es spiegelt die Grundstimmung des Thrillers wider, ohne zu viel vorwegzunehmen.Insgesamt hat mir "Beth is Dead" gut gefallen. Es ist ein spannender Thriller mit vielen Wendungen und interessanten Figuren, der zeigt, dass hinter einer scheinbar perfekten Familie oft mehr Geheimnisse stecken, als man zunächst denkt.

annabell95 am 04.07.2026 18:07 Uhr
Wer hat Beth getötet?

Beth wird tot aufgefunden und die Ermittlungen richten sich sofort auf ihre Schwestern. Jede von ihnen trägt ein mögliches Motiv mit sich herum: Jo, die ehrgeizige Autorin, deren Erfolg von einem dramatischen Skandal profitieren könnte; Amy, die für ihren Traum vom Kunststudium Geld braucht, das eigentlich Beth zugestanden hätte; und Meg, die selbst unschuldig wirkt, aber ihren Freund um jeden Preis schützen würde. Gleichzeitig gibt es weitere Verdächtige, denn die Familie wurde schon zuvor unfreiwillig berühmt, nachdem ihr Vater ein kontroverses Buch über seine Töchter veröffentlicht hatte.Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven zwischen den Schwestern jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Das schafft nicht nur die Nähe zu den einzelnen Schwestern, sondern zeigt auch wie unterschiedlich Jo, Amy und Meg mit Beths Tod umgehen. Hinzu kommen einige Rückblicke in die Zeit vor Beths Tod, die wie kleine präzise gesetze Puzzleteile funktionieren. Sie geben Hinweise, werfen neue Fragen auf und verbinden Vergangenheit und Gegenwart zu einem stimmigen Gesamtbild.Es gibt hier keine Spannung durch Schockmomente, eher ist die Spannung permanent unterschwellig präsent. Beim Lesen rätselt man konstant mit, wer für den Tod von Beth verantwortlich ist und verdächtigt immer wieder wen anders. Dazu tragen die vielen falschen Fährten und unerwarteten Wendungen bei. Bis zum Schluss bleibt es undurchsichtig und wird dann in einem spannenden Showdown logisch aufgelöst.Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, sodass man recht schnell durch die Seiten kommt. Zudem ist alles sehr bildlich dargestellt, dass man sich die einzelnen Szenen und Figuren sehr gut vorstellen kann. Durch die vielen Handlungsorte sowie den unterschiedlichen Figuren ist es abwechslungsreich gestaltet.Anfangs war es kurzzeitig herausfordernd, die drei einzuordnen (wer studiert, wer geht zur Schule, wer ist die Älteste, die Jüngste usw.), weil alle drei ziemlich gleichzeitig in der Handlung aufgetreten sind. Das legt sich jedoch recht schnell, weil jede von ihnen eine eigene, unverwechselbare Persönlichkeit hat. Jede von ihnen hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Zwischen ihnen wurde eine tolle Dynamik geschaffen. Man merkt bei den Schwestern auch wie toll ihr Zusammenhalt ist, aber auch die typischen geschwisterlichen Reibereien und Geheimnisse. Das macht sie so authentisch und lebendig.Mein Fazit:Ein sehr spannender und fesselnder Young-Adult-Thriller, bei dem man ständig miträtselt. Es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Daher gibt es dafür eine ganz klare Leseempfehlung.

sindybr. am 03.07.2026 06:07 Uhr
spannender Jugendthriller

"Beth ist Dead" von Katie BernetOptisch hat mich "Beth ist Dead" auf jeden Fall sofort angesprochen. Für einen Thriller ist die Covergestaltung eher außergewöhnlich und dadurch ein echter Hingucker im Bücherregal.Inhaltlich hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Nicht nur haben alle vier Schwestern ihre eigene Stimme, es wird auch zwischen verschiedenen Zeitebenen gewechselt. Ist man jedoch erst einmal in der Story angekommen, ist das eine schöne Abwechslung und man verliert auch nicht den Überblick. Jede Schwester ist einzigartig in ihrer Persönlichkeit und ihrer Art. Außerdem wird zu Beginn jedes Kapitels angegeben, in welcher Zeitebene wir uns gerade befinden.Genau diese häufigen Wechsel und die kurzen Kapitel haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Die Autorin hat darüber hinaus einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil.Allerdings war mir die Spannung insgesamt etwas zu gering. Es handelt sich hierbei um einen Jugendthriller und vielleicht liegt es auch einfach an mir, dass ich etwas zu viel erwartet habe. Was die Autorin jedoch wunderbar umgesetzt hat, war der Rätselaspekt. Im Laufe der Geschichte werden uns immer mehr Verdächtige präsentiert und ich als Leserin habe jedes Mal mitgerätselt, nur um anschließend wieder aufs Glatteis geführt zu werden.Mit knackigen 448 Seiten und einer eher mäßigen Grundspannung konnte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Ich wurde förmlich in einen Sog gezogen und wollte einfach wissen, wer Beth denn nun getötet hat.Das Ende wurde dann richtig spannend,hier hat die Autorin noch einmal ordentlich Gas gegeben und konnte mich mit der Auflösung tatsächlich überraschen.Ich kann mir gut vorstellen, dass "Beth ist Dead" ein gelungener Einstieg ins Thriller-Genre ist, besonders für Leserinnen und Leser, die keine brutalen Gräueltaten oder blutigen Szenen brauchen, dafür aber jede Menge Rätselspaß mögen.

s.a.m. am 30.06.2026 09:06 Uhr
Packender Thriller mit Familiendrama

"Beth ist dead" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um die vier Schwestern Beth, Jo, Amy und Meg die im aktuellen Buch ihres Vaters mitspielen. Daher sind sie in der Öffentlichkeit nun keine Fremden mehr, sondern jeder meint sie zu kennen. Der Schreibstil ist so, dass man das Buch locker lesen kann und auch gut in die Atmosphäre der Story eintauchen kann. Beth wird eines Morgens tot aufgefunden. Was ist passiert? Alle versuchen das Geheimnis zu lösen. Immer wieder kommt es zu Spannungen innerhalb der Familie weil neue "Geheimnisse" aufgedeckt werden.Insgesamt fand ich den ersten Teil des Buches sehr stark und hatte hohe Erwartungen wie es weiter gehen könnte. Leider wurde dieser von mir gedachte Strang nicht weiterverfolgt und in meinen Augen etwas schwächer im zweiten Teil. Dennoch ist es ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller mit viel Familiendrama bis zum Schluss! Klare Empfehlung!

bella0070 am 29.06.2026 17:06 Uhr
Ein Puzzle aus Perspektiven

Beth is Dead von Katie Bernet ist ein Thriller über vier sehr unterschiedliche Schwestern, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Als ihr Vater, ein Schriftsteller, ein Buch über seine Töchter veröffentlicht, stehen sie plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das Buch wird heftig kritisiert, da es in der öffentlichen Meinung die Privatsphäre seiner Töchter verletzt. Als ein Hater sogar den Wohnort des Schriftstellers herausfindet, verlässt der Vater die Familie, weil er glaubt, sie so schützen zu können. Besonders Beth leidet unter ihrer Darstellung im Buch und stirbt sogar am Ende bei einem Unfall. Was zuerst nur Fiktion ist, passiert dann auch in der Realität, allerdings durch einen Mord.Nach Beths Tod geraten die Schwestern selbst in den Fokus der Ermittlungen. Sie mistrauen der Polizei und versuchen, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei gerät fast jede Figur im Buch einmal in Verdacht.Die Kapitel sind kurz und klar aufgebaut. Jedes Kapitel wechselt die Perspektive und ist aus der Sicht einer der Schwester geschrieben. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: vor und nach dem Mord. So bekommt man einen sehr direkten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Dieses Zusammenspiel empfand ich sehr spannend, da jede ihre eigene Sicht mitbringt. Nach und nach setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen und man kommt in den Genuss, miträtseln zu könne, was mir bei Krimis oder Thrillern immer besonders gefällt.Auch die Figuren insgesamt haben mir gut gefallen. Sowohl die vier Schwestern als auch die Nebencharaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und wirken glaubwürdig. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen meist gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist angenehm, bildhaft und flüssig, sodass ich leicht in die Geschichte hineingefunden habe. Im Vordergrund stehen dabei weniger actionreiche Szenen als vielmehr die psychologischen Verstrickungen innerhalb der Familie und die Beziehungen der Schwestern zueinander.Trotz der interessanten Figuren und der gelungenen Erzählstruktur hatte das Buch für mich zwischendurch einige Längen. Ich habe schon Thriller gelesen, die mich deutlich mehr gefesselt haben. Außerdem war für mich gegen Ende – besonders im letzten Viertel – recht schnell klar, wer hinter dem Mord steckt. Dadurch ging leider ein Teil der Spannung verloren.Dennoch konnte mich der Roman emotional überzeugen. Hinter all den Konflikten, dem Neid und den Geheimnissen steht letztlich eine Familie, die trotz aller Probleme von Liebe und Zusammenhalt geprägt ist.FAZIT: Insgesamt ist Beth is Dead ein solider Thriller mit einem starken Fokus auf Psychologie und Familiendynamik. Auch wenn er nicht durchgehend fesseln konnte, bleibt er eine lesenswerte Geschichte mit interessanten Figuren und einer besonderen Erzählweise.

shiva2308 am 27.06.2026 00:06 Uhr
4 Schwestern, eine tot

Gestaltung:--Das Cover in den Farben Pink und Rot ist schon sehr auffällig. Auf den ersten Blick hätte man jedoch eher einen Frauenroman erwartet als einen Thriller, wenn da die Blutspur nicht wäre ... Auf jeden Fall ist es ein Eyecatcher!Inhalt: --Die vier Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy March wachsen behütet in Concord (Massachusetts/USA) auf. Ihr Vater ist Schriftsteller und hat ein Buch über sie verfasst, das gleichnamig ist mit dem von der Autorin Louisa May Alcott: "Little Women". Doch im Roman lässt er Beth sterben. Daraufhin erhält er Morddrohungen und taucht ab. Beth hingegen muss sich erklären, warum sie in der Realität am Leben ist. Doch eines Nachts wird Beth tot aufgefunden: War es Unfall, Suizid oder Mord? Die Polizei vermutet letzteres und plötzlich steht jeder unter Verdacht.Mein Eindruck:--"Mein aktuelles Leben wäre Stoff für den perfekten Roman: Vier Schwestern. Ein Mordfall. Polizeiliche Ermittlungen. Abstoßend! Ich hasse mich selbst dafür, diese Idee auch nur angedacht zu haben, und schleudere das Notizbuch jetzt mit aller Kraft gegen die Wand. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich total traumatisiert bin. Das ist ja nicht normal. Mit mir stimmt wirklich irgendwas ganz massiv nicht, weil mir auf einmal sogar eine Idee für den Titel durch den Kopf schießt … Beth is Dead." (S. 64)Der Roman ist in zweierlei Hinsicht besonders. Das eine ist, dass er viele Parallelen zu dem in der Erzählung genannten Buch "Little Women" hat. Die Autorin hat exakt die Namen der Schwestern und auch vieler anderer Personen aus dem Klassiker übernommen, auch die Charaktereigenschaften und der Wohnort sind gleich geblieben. Hinzugekommen ist das Kriminalelement um den Tod von Beth. Und hier kommen wir zur zweiten Besonderheit: Die Handlung wird sowohl auf zwei Zeitebenen (vorher, nachher) als auch aus den vier Perspektiven der Schwestern abwechselnd erzählt. Dieses Konstrukt ist meines Erachtens der Hauptgrund, weswegen der Roman einen so zu fesseln vermag. Jede Schwester und auch jeder ihrer Freunde hat seine Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und das Puzzle vervollständigen. Aber wer ist der Mörder oder die Mörderin?Ich hatte zwar eine Ahnung ab der Hälfte des Buches, aber der Showdown war dann doch sehr spannend. Dennoch war das Ende mir einen Tick zu kitschig. Für einen Thriller hat das Buch mir an einigen Stellen zu viele Längen und zwischenmenschliche Banalitäten eingebaut. Aber es war mal eine andere Form der Hommage an einen Klassiker, der durch den Genrewechsel bei mir punkten konnte. Fazit: --Krimidrama als Hommage an bekannten Klassiker mit Sogpotenzial, aber kein Thriller

marzipanmaedchen am 25.06.2026 19:06 Uhr
Überraschend

Normalerweise wäre das Buch überhaupt nicht mein beuteschema gewesen. Pink mag ich gar nicht, das Cover finde ich nicht toll und Krimis mag ich auch nicht. Dank vorablesen.de bin ich zum Glück darüber gestolpert...Am Anfang ist der Titel gleich Programm. Beth wird tot aufgefunden. Wir erleben die Geschichte in 2 zeitebenen einmal vergangene Ereignisse aus den sichten der 4 Schwestern und dann aktuell wie alle von dem Tod erfahren und damit umgehen und die Polizei zum Einsatz kommt. Das Buch bleibt die ganze Zeit so spannend. Es kommen immer mehr Geheimnisse und überraschende Wendungen. Bis zum großen dramatischen Finale. Ich mochte jede Schwester und ihre Träume und Dramen auf ihre eigene Weise.. ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Und auch ob es ein Unfall oder Mord war blieb lange offen. Ich bin restlos begeistert gewesen

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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