Bite Risk – Kein Entkommen
Wenn in Tremorglade der Vollmond aufgeht, verwandeln sich alle Erwachsenen in blutrünstige Werwölfe – Alltag für Sel und seine Freunde. Doch als plötzlich auch Tauben durchdrehen und Drohnen vom Himmel stürzen, wird klar: Die Ripper sind nicht das einzige Problem.
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Bite Risk – Kein Entkommen
Sicherheitsvorkehrungen im Vorgarten, check. Käfig im Keller gesichert, check. Betäubungsgewehr geladen und das blutige Abendessen bereitgelegt, check und check. Seit vor 25 Jahren das Virus »Corpus pilori« das abgelegene Städtchen Tremorglade heimgesucht hat, ist dies die Liste, die jedes Kind durchgeht, wenn wieder Vollmond ist. Denn dann mutieren alle Erwachsenen zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Doch seit einigen Monaten ist dies nicht mehr das einzige seltsame Vorkommnis in Tremorglade. Seit Kurzem spielen die Tauben verrückt und seltsame Drohnen fallen vom Himmel. Höchste Zeit für Sel und seine Freunde herauszufinden, was hier wirklich los ist ...
Für Jungs und Mädchen ab 12, die Spannung und Mystery lieben
• Unterhaltsam erzählter und leicht paranormaler Pageturner – perfektes Lesefutter für Fans von ›Stranger Things‹
• Perfekter Mix aus origineller Handlung, sympathischen Charakteren und aufregendem Grusel
»Voller Action und Spannung. Die überzeugend eingebundenen dystopischen Elemente bereichern die Erzählung und schaffen eine interessante Welt. Die Grusel-Elemente sind wunderbar düster und nervenaufreibend ... Ein fesselnder Pageturner, bei dem sich die Nackenhaare sträuben.« – Kirkus Reviews
»Diese fesselnde Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Grusel, Spannung und Witz ... Mit einem dynamischen, spannenden Plot und überzeugenden Charakteren, wird dieser dystopische Pageturner die Leser nicht zur Ruhe kommen lassen.« – Book Trust
Bibliografische Daten
2. Auflage
S.J. Wills
S.J. Wills wuchs in Chelmsford, Essex, auf, wo ihre Eltern ihr erlaubten, sich jedes Buch in der Bücherei auszusuchen, das sie wollte, ganz egal welches. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Lektorin und hat gleichzeitig ihre Jugendliebe wiederentdeckt: das Schreiben eigener Geschichten. Sie lebt in Kent mit ihrem Schriftsteller-Ehemann, zwei Söhnen und einem großen lebhaften Pudel.
Maren Illinger
Nach Tätigkeiten im Verlag und in der Wissenschaft ist Maren Illinger da angekommen, wo es ihr am besten gefällt: am eigenen Schreibtisch, gleich neben dem Wörterbuchstapel.
Seit 2007 ist sie als Übersetzerin tätig, seit 2014 im Hauptberuf.
3 - 10 von 71 Leserstimme
Total spannend mit vielen Wendungen!
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Ich finde den Titel gut gewählt und er passt perfekt zum Cover. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich toll.In dem Buch geht es um das abgelegene Städtchen Tremorglade. Hier ist irgendwie alles anders. Kinder müssen bei Vollmond Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich vor Erwachsene zu schützen. Durch ein Virus werden sie zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Sel ist bereits geübt darin, seine Mutter vor sich selbst und anderen zu beschützen. Gemeinsam mit seiner Freundin Elena versuchen sie mehr über seltsame Vorkommnisse zu erfahren. Ein alter Freund, Harold hilft ihnen dabei, er verwandelt sich nicht. Immer wieder taucht das Unternehmen Sequest auf, eigentlich erforschen sie einen Gegenmittel aber stimmt das wirklich? Taubenangriffe, Drohen und seltsame Krankheitserscheinungen lassen Zweifel aufkommen und plötzlich kommt alles ganz anders...Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war total spannend. Die Charaktere waren facettenreich und die Ideen in dem Buch war toll. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich konnte mir die Szenen gut vorstellen. Ich hatte viele schöne Lesestunden und empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Werwolfspaß
„Bite Risk“ ist ein ganz toller Thriller-Spaß für (vor allem) jüngere Gruselfans. Das wundervoll gestaltete Cover vermittelt schon einen guten Eindruck von der Atmosphäre des Romans. Erzählt wird eine spannende Werwolf-Geschichte, bzw. werden die Wesen, in die sich die Bewohner des kleinen Örtchens Tremorglade zu jeder Vollmondnacht verwandeln, hier Ripper genannt. Die Ursache für diese Epidemie, das Corpus-pilori-Virus, bricht allerdings erst nach der Pubertät aus. Deswegen kümmern sich die Kinder der Stadt dann immer darum, dass ihre Eltern und alle Erwachsenen zur Sperrnacht in den Käfigen eingesperrt sind und patrouillieren mit Betäubungsgewehren, falls es doch mal einen Zwischenfall geben sollte. In jüngster Zeit häufen sich aber merkwürdige Ereignisse, seltsame Drohnenabstürze, überaggressive Tauben, weshalb eine kleine Gruppe um den sympathischen Ich-Erzähler Sel herausfinden will, was in ihrem Heimatort wirklich los ist.Der Fokus der Handlung liegt dabei übrigens gar nicht mal auf der Mystery oder dem Horror, sondern tatsächlich auf der gehörigen Portion Paranoia-Thriller, mit der die Geschichte versehen ist. Immer weiter wird Sel in eine Verschwörung hineingezogen, die größer ist, als er es sich je hätte vorstellen können. Dabei werden ihm und den anderen Jugendlichen immer wieder Steine in den Weg gelegt. Ein bewährtes Konzept, welches immer wieder bekannte Muster nutzt und deswegen am Ende nicht komplett überraschend ist. Die Geschichte wird jedoch auf eine so spannende Weise erzählt, dass es leicht ist, mitzufiebern, wie nach und nach alle Geheimnisse gelüftet werden. Positiv ist außerdem auch noch zu erwähnen, dass das Ende Raum für die folgenden Teile lässt und trotzdem abgeschlossen ist ohne irgendetwas offen zu lassen.
Spannend bis zum Schluss
Die Idee von S.J. Wills die Welt mit einem Virus, Corpus pilori, zu infizieren, der die Menschen zu Werwölfen macht, ist kreativ und wirklich gut umgesetzt. Sel, Elena und Ingrid wachsen in einer Welt auf, in der es für sie ganz normal ist, dass sich alle Erwachsenen in den Vollmondnächten in wilde Bestien verwandeln, die eingesperrt und bewacht werden müssen. Das Virus hatte sich vor über 25 Jahren auf der ganzen Welt ausgebreitet.Die Kinder sind für diese Aufgabe ausgebildet und auch im schießen von Betäubungsgewehren geübt. Sel, eine der Hauptpersonen ist hierbei immer etwas schusselig.Aber welche Rolle spielt Sequest, das Unternehmen, dass die Gesundheitszentren unterhält, wo die Kinder regelmäßig Blutproben abgeben müssen, angeblich um an einer Heilung des Virus zu arbeiten?Die Geschichte ist gerade am Anfang schon ziemlich gruselig aber auch immer lustig. Mein elfjähriger Sohn war gleich von Anfang an begeistert, aber etwas Grusel, muss man schon aushalten können. Als erwachsener sieht man natürlich hier und da schon ein paar Logikbrüche in der Geschichte aber bei welcher Dystopie ist das nicht der Fall?Der Spannungsbogen hält sich bis zum Ende. Wir haben uns sehr gut unterhalten gefühlt.
Unerwarteter Verlauf, spannend und einzigartig
Diese Geschichte überzeugt mit einer fesselnden Mischung aus Spannung, Mystery und einem Hauch Grusel. Besonders reizvoll ist, dass diesmal die Kinder im Mittelpunkt stehen. Sie sind die wahren Helden der Geschichte, während die Erwachsenen eine düstere Rolle als Werwölfe einnehmen und eher schon Nebencharaktere sind.Die Handlung ist durchweg spannend und entwickelt sich stetig weiter. Es gibt zahlreiche Wendungen, bei denen schnell klar wird, daß nicht jeder ist der, der er vorgibt zu sein. Immer wieder wird man überrascht, was das Leseerlebnis besonders aufregend macht.Faszinierend ist auch, wie die Teenager eine bedrohliche Verschwörung aufdecken, obwohl ihnen niemand glaubt, nicht einmal die eigenen Eltern. Dieser Konflikt zwischen Jung und Alt bringt zusätzliches Drama und Tiefe in die Geschichte.Das Ende hat mich völlig überrascht, denn ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet. Gerade das hat mir besonders gut gefallen. Es ist nicht nur unvorhersehbar, sondern auch stimmig und spanend.Ein durchweg spannendes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Für Fans von übernatürlichen Geschichten mit starken jugendlichen Protagonisten eine klare Empfehlung!
Fesselnde Mischung aus Grusel, Witz und Mystery
Zunächst dachte ich beim Anblick des Covers, es gehe um Vampire – Bite Risk, klang einfach sehr danach. Doch schnell wurde klar: Hier geht es nicht um Blutsauger, sondern um etwas noch Ungewöhnlicheres.Story:In dem abgeschiedenen Städtchen Tremorglade hat das Virus Corpus pilori die Erwachsenen jeden Vollmond in blutrünstige Werwölfe, sogenannte "Ripper", verwandelt. Die Kinder übernehmen in diesen Nächten das Zepter: Sie sichern ihre Familien in Käfigen, legen Betäubungsgewehre bereit, sorgen für einen (mehr oder weniger) sicheren Verlauf der Nacht und "füttern" sogar ihre Eltern.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sel – einem sympathisch-ängstlichen Teenager, der mehr Mut beweist, als er selbst glaubt.Doch als seltsame Vorkommnisse wie durchdrehende Tauben und Abstürze von Drohnen das Bild trüben, beginnen die Jugendlichen und Sel nach Antworten zu suchen.Welche Wahrheit wird hier verschwiegen? Wer verwandelt sich als nächstes, den das geschieht zu verschiedenen Zeitpunkten und unvorhergesehen.Fazit:Trotz meines ersten Eindrucks vom Cover – keine Vampire, sondern eine überraschend originelle Werwolf-Geschichte mit Tiefgang, Spannung und Herz. Klare Empfehlung für Leser ab mindestens 12 Jahren, die Mystery, Grusel und ungewöhnliche Settings mögen! Vorher könnte es zu gruselig sein.Besonders das letzte Drittel überrascht mit einigen cleveren Wendungen. Der Schreibstil ist jugendlich und leicht zu lesen, die Atmosphäre durchgehend packend.
Wenn der Vollmond ruft
Mit „Bite Risk – Kein Entkommen“ erschafft S.J. Wills ein fesselndes Jugendbuch, das klassische Werwolf-Elemente mit einer modernen Dystopie verbindet – spannend, atmosphärisch und überraschend tiefgründig. Die Geschichte spielt im abgeschiedenen Ort Tremorglade, in dem ein mysteriöser Virus – Corpus Pilori – seit Jahrzehnten das Leben der Bewohner bestimmt. Bei Vollmond verwandeln sich alle Erwachsenen in aggressive Bestien, sogenannte „Ripper“, und es liegt an den Kindern und Jugendlichen, sie rechtzeitig einzusperren und zu bewachen.Was zunächst wie ein Horror-Abenteuer klingt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Erzählung über Verantwortung, Freundschaft, Angst und den Wunsch, die Wahrheit hinter einer streng kontrollierten Ordnung zu entdecken. Hauptfigur Sel steht exemplarisch für die innere Zerrissenheit einer ganzen Generation: Zwischen Pflichtgefühl gegenüber seiner Mutter und der Lust, dem strengen System zu entfliehen, gerät er gemeinsam mit seinen Freund:innen in einen Strudel aus Misstrauen, Geheimnissen und unerklärlichen Phänomenen – wie verrückt spielenden Vögeln oder abstürzenden Drohnen.Die Geschichte überzeugt durch ihren durchdachten Aufbau, ihre düstere, aber nicht überzogene Atmosphäre und ihre überraschenden Wendungen. Die Charaktere wirken lebendig und nachvollziehbar, besonders die Gruppe rund um Sel, deren Mut und Neugier den Leser mitreißen. Die Mischung aus Mystery, Science-Fiction und Coming-of-Age-Elementen sorgt für durchgehende Spannung und macht das Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene absolut lesenswert.Einige Wendungen mögen für geübte Leser vorhersehbar sein, und an mancher Stelle wünscht man sich etwas mehr Hintergrundwissen zur Entstehung des Virus oder zur politischen Struktur der Welt. Dennoch wird diese Schwäche durch die starke Atmosphäre, den gelungenen Spannungsaufbau und die originelle Grundidee mehr als ausgeglichen.Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und klar – gut verständlich auch für jüngere Leser:innen ab etwa 12 Jahren, ohne dabei ins Banale abzurutschen. Fans von Stranger Things, dystopischen Abenteuern oder Geschichten mit einem leichten Gruselfaktor kommen hier auf ihre Kosten.Fazit:Ein stimmungsvoller, spannender und ideenreicher Auftakt in eine möglicherweise größere Reihe. Bite Risk zeigt, dass Jugendliche mehr draufhaben, als man ihnen zutraut – besonders, wenn sie der Wahrheit auf den Grund gehen wollen. Für alle, die packende Jugendbücher mit Mystery-Elementen und einem Hauch Horror lieben.
Super spannender Reihenauftakt
Als ausgesprochnes Coveropfer gefällt mir dieses hier natürlich wieder richtig gut.Ab 12 Jahren soll das Buch laut Altersempfehlung lesenswert sein. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen. Es ist ein spannender Einstieg ins Horrorgenre, ohne gleich verstörend zu sein. Liebhaber von Stranger Things u.ä. Büchern/Serien sind hier absolut richtig und wissen, für so etwas ist man nie zu alt. Ich mochte die Charaktere, auch jene, welche ich nicht mochte waren gut gezeichnet. Die Atmosphäre ist stimmig und zunehmend steigt das mulmige Gefühl in der Bauchgegend. Hier bekommt man mehr, als eine klassische Werwolf-Geschichte, denn es gibt da was, was nahezu unfassbar ist - mehr kann ich natürlich spoilerfrei nicht verraten und wünsche mir, dass noch viele weitere herausfinden, was ich meine. Im November kommt Band 2 🤫Fazit : Ein Horror-Jugendbuch, was soviel reifer ist, als man annehmen möchte und mit Werwesen aufwartet, die sich unbedingt in der Buchwelt ausbreiten müssen. Klare Leseempfehlung ab 12 Jahre bis ins hohe Alter.
Richtig tolles Buch!
Am Anfang des Buches dachte ich noch: das ist bestimmt eine nette, kleine Kindergeschichte für zwischendurch, um mal dem Alltag mit dicken Schmökern zu entkommen, die meist auch noch schwierig geschrieben sind.Aber ich habe mich echt getäuscht. Als ich in der Beschreibung Werwölfe gelesen habe, hatte ich richtig Lust auf die Geschichte. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Ich mochte die Storyline, die Charaktere, die nicht vorhersehbaren Ereignisse, einfach alles daran...Die Charaktere habe ich irgendwie alle ins Herz geschlossen, ja sogar die "bösen". Man soll eben nicht nach dem Schein urteilen, richtig?Die Story selbst war teilweise so unvorhersehbar (zumindest für mich), dass ich selbst überrascht war, vor allem das Ende der Geschichte hat mich sehr verwundert.Eine tolle Story, die ich jedem wärmstens empfehlen kann. Aber die Altersgrenze ab 12 sollte wirklich eingehalten werden, manchmal kommen schon ziemlich detaillierte und möglicherweose verstörende Beschreibungen vor.
Noch besser als erwartet
Ich habe für meine Enkeltochter (fast 12 und momentan kann es nicht gruselig genug sein) erst mal vorabgelesen und fand dann, dass sie es ab kann. Ich selbst kann zwar mit diesem Thema so gar nichts anfangen, doch hat auch mich diese Geschichte fesseln können sobald ich mich darauf eingelassen habe.Die Geschichte selbst ist schon etwas heavy - Kinder passen auf Eltern, Erwachsene und ältere Teenagergeschwister auf, sperren diese in Käfige ein und patrouillieren mit Betäubungswaffen wenn sich diese in Vollmondnächten in Ripper (Werwölfe) verwandeln. Wo gibt´s denn sowas? Manches ist für einen erwachsenen Leser natürlich etwas vorhersehbarer als für die Zielgruppe aber alles immer sehr glaubwürdig.So wie der Spannungsbogen stetig ausgebaut wird wachsen die Aufpasser an Ihren Aufgaben. Mit viel Action und ein bisschen Witz in einem schönen flüssigen und altersgerechten Schreibstil nimmt die Geschichte doch einige (auch für mich) nicht vorhersehbare Wendungen und endet mit einem überraschenden Plot. Die Übersetzung ist sehr gut gelungen.Manche Szenen sind für etwas zartbesaitete vielleicht etwas zu gruselig - dann auf alle Fälle darüber reden oder das Buch für ein Jahr nochmal auf die Seite legen. Meine Enkeltochter ist in ihrer Entwicklung relativ weit, die gruseligen Szenen haben bei ihr auch keinen Redebedarf hervorgerufen aber für das Ende hat ihr dann doch etwas der Weitblick gefehlt (Internet steht irgendwie eben doch noch über allem). Hier gab es bei uns etwas Redebedarf. Unterschreiten würden wir die Altersempfehlung aber keinesfalls.Gefallen hat uns - ja uns - dieser actionreiche Jugendroman mit einem Antihelden sehr gut. Doch was für ein Roman es ist darauf konnten wir uns noch nicht einigen. Science Fiction, Fantasy, Endzeit, Künstliche Intelligenz? Wer weiß es. Auf alle Fälle sehr spannend, kurzweilig, gruselig, mystisch, witzig. Von allem etwas was ein gutes Jugendbuch ausmachen sollte
Echt spannend
Erwachsen und ältere Teenager verwandeln sich zu Vollmond in Werwölfe – und die Kinder müssen auf sie aufpassen. Was für eine Idee. Für Sel und seine Freund*innen ist das völlig normal, so geht „Bite Risk“ fast schon gemächlich und vor allem mit einer guten Prise Ironie los. Aber längst ist nicht alles so, wie es scheint.Das Buch, besonders durch gewisse Absurditäten und Brüche zu unserer Welt, gefiel meinem 13jährigen Sohn und mir ganz gut. Richtig vom Hocker gerissen hat es uns aber zunächst nicht. Einige Twists und Entwicklungen haben wir u.a. vorausgesehen und uns gewundert, warum die Protagonist*innen nicht darauf gekommen sind. Nun, wir sollen aber bis zu einem gewissen Grad auch mit deren Naivität durch die Welt gehen.Dann wurde es immer spannender und spannender. Dabei gibt es auch gruselige und/odere blutige Szenen und Tode. Sel und seine Freund*innen begeben sich trotzdem weiter in Gefahr, weil sie die Wahrheit herausfinden wollen. Die Altersempfehlung des Verlags mit 12 würden wir jetzt nicht unterschreiten wollen, zart besaitete Lesende sollten vielleicht noch ein, zwei Jahre waren. Mehr als das letzte Drittel des Buches wollten wir das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Und das muss ein Buch erstmal schaffen. Das Buch hatte zusätzlich noch so einige Plottwists auf Lager, an einige hatten wir mal gedacht, aber wieder verworfen, einige kamen völlig unerwartet. S.J. Wills liefert hier ein Feuerwerk an Twists, das uns so richtig packte. Die Übersetzung von Maren Illinger erzählt Sels Teenager Gedanken launig und mit Ironie, besonders, wenn er wieder über seine eigene Tollpatschigkeit stolpert.Diese Mischung auf Fantasy, SciFi und Dystopie konnten wir zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen. Daher vergeben wir 4,5 Sterne, die wir gerne aufrunden.
Pressestimmen
Klug, einfühlsam, spannend und für Erwachsene wie Kinder auf unterschiedlichen Ebenen lesbar, da geg...nwärtige Bedrohungen clever ins Werwolf-Genre übertragen werden. mehr weniger
Frauke Thees, 01.12.2025
Spannend, überraschend und vor allen Dingen ein möglicher Auftakt für eine erfolgreiche Reihe.
Martin Wagner, 08.08.2025