Agneta ist stolze Familienmutter und glücklich verheiratet. Aber eigentlich ist sie gar nicht so glücklich. Kurzerhand lässt sie alles hinter sich für ein Abenteuer, das sie zurück zu sich selbst führt ... und vielleicht auch zu einer neuen Liebe.
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Bonjour Agneta
Agneta reicht es. Sie ist 49 und fühlt sich, als ob das Leben an ihr vorbeizieht. Ihre Kinder melden sich nur, wenn sie Geld brauchen, für die Kollegen ist sie unsichtbar und ihren Mann Magnus sieht sie neuerdings nur noch in Radlershorts oder Neoprenanzug. Weißbrot, Käse, Wein – strengstens VERBOTEN. Also alles, was Agneta liebt – und seit Neuestem hinter dem Kühlschrank versteckt.
Wenn man sich einfach ins Leben fallen lässt: Emma Hamberg gelingt ein leichtes Buch über eine Heldin, die sich neu erfindet.
Als sie eines Tages eine seltsame Zeitungsanzeige entdeckt, fasst sie einen Entschluss. Kurz darauf findet Agneta sich in einem malerischen Städtchen in der Provence wieder.Es beginnt ein Abenteuer, in dem sie endlich die Liebe zu sich selbst entdeckt – und vielleicht auch die zu einem anderen Mann.
»Bissig, witzig, voller Lebenslust: Agneta muss man einfach lieben!« Femina
Bibliografische Daten
6. Auflage
Emma Hamberg
Emma Hamberg ist Autorin, Illustratorin und Drehbuchautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Schweden. Ihre lebensbejahenden Romane werden von den Leserinnen geliebt und führen in ihrem Heimatland regelmäßig die Spitze der Bestsellerliste an.
10 - 10 von 128 Leserstimme
Verbieg dich nicht!
Hier erzählt eine an sich einsame Frau, deren Mann sie optimieren möchte und seinen eigenen Interessen nachgeht und deren Kinder sich nur melden, wenn sie Geld brauchen. Sie hat sich jahrelang um die Familie gekümmert und persönlich zurückgesteckt und hadert nun mit ihrem Schicksal, denn ihr Magnus macht ihr auch noch das übrig gebliebene Leben madig.... Da trifft sie zufällig auf eine Anzeige: Schwedischsprechendes Aupair gesucht. Und trotz all ihrer Ängste und Sorgen - wenn auch in falscher Erwartung - macht sie sich auf den Weg und landet in der Provence, in einem alten Kloster....Ich habe Agneta nicht immer verstanden, aber ich konnte sie gut fühlen und ihre Wandlung hat mich begeistert. Auch der Rückfall in die Ängste und Sorgen war nachvollziehbar, denn offensichtlich hat sie sich jahrelang verstellt um sich nun endlich selbst wiederzufinden, und damit das Wichtigste, um glücklich zu werden - die Liebe zu sich selbst!
Käse und Kattitude
Der Klappentext verrät oder verspricht: Agneta ist 49 Jahre alt. Sie liebt Weißbrot, Käse und Rotwein, und für ihren Mann Magnus sind die verboten. Also auch für Agneta? Magnus schwimmt und fährt Rad und zwar extrem. Ohne Agneta, die heimlich weiter Käse isst und Rotwein trinkt. Einen Lesekreis hat sie auch, den wir leider nicht kennenlernen. Die Kinder sind erwachsen, aus dem Haus und melden sich nur, wenn sie Geld brauchen. Beruflich ist eine Kündigung abzusehen, denn Agnetas Aufgabe in der Verkehrsplanung soll automatisiert werden. Agneta also folgt einer verlockenden Anzeige nach Frankreich und findet dort ihre Lebensfreude. Ganz so vorhersehbar wie das klingt, entwickelt sich die Geschichte dann nicht. Es gibt auch keine großen Überraschungen, aber doch hübsch gezeichnete Szenen und Charaktere. Ein Wohlfühlbuch fürs Sofa. PS: Ich lese gern Kinderbücher. Dies ist kein Kinderbuch.
Kurzweilig und bewegend
Als schwedischer Besteller bezeichnet, liegt die Latte für dieses Buch schon etwas höher. Ich war sehr gespannt. Agneta ist gefangen in ihrem Leben, die Kinder sind aus dem Haus, ihr Mann interessiert sich eigentlich nur für sich und seine Hobbys, möchte ihr Vorgaben im Bezug auf ihre Ernährung machen und insgesamt fühlt sie sich eher unsichtbar. Als sie eine sehr seltsame Zeitungsannonce entdeckt, lockt sie das nach Frankreich, ein Land, das ihr aus ihrem TV Konsum als Sehnsuchtsort bekannt ist. Nach einem holprigen Start wandelt sich ihr Leben immer weiter. Es macht großen Spaß das als Leser zu verfolgen. Man kann sich wunderbar einfühlen in das Setting und die Protagonisten. Ein wunderbares, inspirierendes Buch über verschiedene Generationen und das pralle Leben. Ich mochte das Buch sehr gerne und kann es nur weiterempfehlen.
bewegend
Eine Frau mittleren Alters entflieht spontan ihrem Leben und nimmt eine Stelle in der Provence an. Sie schließt Freundschaften und lernt eine Art zu leben kennen, die sie verändern. Man könnte sagen: "Nicht schon wieder"! Wer hier einen dahergelaufenem Klischeeroman erwartet, wird aber definitiv eines Besseren belehrt. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Emotionen und das Selbstverständnis Agnetas mit viel skandinavischem Humor für den Leser nachvollziehbar zu beschreiben. Agneta ist eine unfassbar autentische und witzige Persönlichkeit, deren Erleben in dieser Geschichte zutiefst berührt und doch zum Lachen bringt.Schade, dass die weiteren Romane von Emma Hamberg nicht in deutsch veröffentlicht wurden. Ich, als Fan skandinavischer Literatur, habe das Buch verschlungen und freue mich auf eine Fortsetzung!
Lebenslust und Selbstfindung
Agneta führt ein sehr vorhersehbares Leben mit ihrem Mann in Schweden. Die Kinder sind längst aus dem Haus und melden sich nur, wenn sie Geld benötigen. Ihr Mann Magnus hat sein Leben der Gesundheit gewidmet und ist nur noch in Radlershorts oder Neoprenanzug zu sehen. In ihrem Job langweilt sie sich und ist auch noch für die Kollegen quasi unsichtbar. Und dank Magnus’ Gesundheitswahn sind Käse, Wein und Weißbrot auch für sie streng verboten. Das Leben zieht an ihr vorbei, das kann doch mit 49 Jahren nicht alles gewesen sein?Spontan antwortet sie auf eine seltsame Zeitungsanzeige und findet sich kurz darauf in einem kleinen Dorf in der Provence wieder, um den alten dementen Einar zu pflegen. Das Abenteuer, das nur eine Flucht aus dem Alltag mit Wiederkehr sein sollte, entwickelt sich zur Geschichte ihres Lebens.Agneta, die bisher nur im Geheimen gegen die Regeln ihres Ehemanns rebellierte, überrascht mit einer Vielschichtigkeit, die man beim Lesen zu Beginn nicht erwartet. Sie lernt neue Seiten an sich kennen und lieben und überrascht damit nicht nur sich selbst.Auch Einar ist ein interessanter Mensch, der zu begeistern weiß. Seine Lebenserfahrung ist immens – auch wenn er aufgrund seiner Demenz nicht immer am aktuellen Geschehen teilhat. Agneta kommt für ihn genau zur rechten Zeit: Indem sie ihm zuhört und für ihn da ist, wird ihre geplante Auszeit immer mehr zu ihrem neuen Leben und sie erkennt, was ihr im bisherigen Leben fehlte. Die Protagonisten mit ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen werden authentisch geschildert, so dass man sich mitten in die Provence hineinversetzt fühlt. Auch die schrullige ältere Dame Bonnibelle sowie Barbesitzer Fabien tragen lebhaft dazu bei, dass dies kein gewöhnlicher „Frauenroman“ geworden ist, sondern bei einigen Ereignissen mit ernsten Themen überrascht.Mein erstes Buch der Schwedin Emma Hamberg hat mich sehr positiv überrascht. Der flüssige Schreibstil mit einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Geschichte bietet zwar viele amüsante Lesemomente, aber als Leser*in kann man so manches Mal selbst ins Grübeln kommen über die eigenen Lebensentscheidungen. Der Autorin ist hier ein heiterer Wohlfühlroman mit ernsten Handlungssträngen gelungen, der durch die persönlichen Lebenswegen der Protagonisten nie in Klischees abdriftet.Für den Roman mit sprühendem Frankreich-Flair verteile ich gerne 5 Sterne!
Bonjour Leben
Ein sehr erfrischendes, warmes und mutmachendes Buch mit Tiefgang.Das Cover ist ansprechend und der Klappentext macht neugierig; 49jährige Frau hat genug von ihrem bisherigen Leben und wagt sich in ein Abenteuer. Es geht in die Provence.Aber dahinter steckt so viel mehr. Sehr anrührend und gefühlvoll werden Themen wie Altern, Demenz und Homosexualität behandelt. Der Schreibstil ist sehr authentisch und plastisch. Man riecht, man schmeckt, man spürt. Es entstehen Bilder im Kopf und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. (Das Bild mit den Münzen bekomme ich wohl nie mehr aus meinem Kopf ;-))Ich liebe die Protagonisten und das kleine Dorf in der Provence. Hier würde ich auch nicht mehr wegwollen.Ein tolles Buch mit einer rührenden Geschichte, die ans Herz geht. Unbedingt lesenswert! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Vergnügliche Lesestunden
Der Roman verspricht vergnügliche Lesestunden mit einer Frau, die die midlifecrises ihres Mannes nicht mehr mitleben will. Die Lust darauf bekommt, sich selber zu entdecken.Nach 24 disziplinierten Ehejahren, in denen der Standard einer gut bürgerlichen Familien geschaffen und gelebt wurde, tritt nun ein Stillstand für Agneta ein. Sie war folgsame Tochter, unscheinbar und angepasst. Durch die Heirat mit einem gutaussehenden durch Disziplin und Fleiß beruflich gut abgesicherten Mannes, bauten sie ein Haus und bekamen 2 Kinder. Agneta war Hausfrau, Mutter und hatte einen für sie eher langweiligen Nebenjob.Mit 49 Jahren ist sie an einem Wendepunkt ihres Lebens angelangt. Die erwachsenen Kinder sind aus dem Haus, der Mann hat seine eigenen sportlichen Hobbys und Ernährungsvorstellungen, die er aber auch seiner Frau auferlegt. Agneta stellt sich die Fragen: Wohin geht unser Leben? Sind wir noch ein Paar? Sie fühlt sich zunehmend unwohl, flieht in Träumereien über die Provence. Sie will raus aus diesem geraden, durchstrukturierten, durchgeplanten Alltag. Laissez faire ! - soll ihr neues Lebensmotto werden. Dank einer dubiosen, vom Schiksal geschickten ;-) Zeitungsannonce ergreift sie ihre Chance auszubrechen aus ihrem stupiden Leben. Emma Hamberg erzählt uns eine wunderschöne Geschichte, inspiriert durch Geschichten aus Leserbriefen ihrer eigenen Fans. Sie schreibt leicht, beschreibt ihre Protagonisten authentisch, und sympathisch. Man lebt die Geschichte mit.Letztendlich ein empfehlenswerter Roman für vergnügliche Lesestunden.
Ein charmantes Buch mit viel Witz und Leichtigkeit
Zunächst muss ich sagen, dass das Cover sehr bunt und einladend gehalten ist, was lust auf das Buch macht. Insgesamt ist der Schreibstiel des Buches sehr detailliert, weshalb man sich die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen kann. Die beschriebenen Charaktere sind sehr authentisch, weshalb man rasch eine Beziehung aufbauen kann und Vergleiche zur eigenen Familie/Freundeskreis entstehen.Weiterhin entsteht ein schöner Spannungsbogen, der dazu führt, dass man sich mit den unterschiedlichen Protagonisten identifiziert und man Lust hat ihre persönlichen Entwicklung innerhalb des Buches zu begleiten. Das Buch ist aus meiner Sicht sehr geeignet für Personen, die lust auf eine Geschichte haben, die sich mit authentischen und realen Herausforderungen im leben beschäftigt. Diese Thematik wird angenehm leicht und mit dem nötigen Witz erzählt, was das Lesen sehr einfach und leicht erscheinen lässt. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug.
Saint Carelle
... in Frankreich ist der Sehnsuchtsort von Agneta, die sich in ihrer Ehe mit Magnus schon lange nicht mehr glücklich fühlt oder es auch noch nie war. Ihre beiden bereits ausgezogenen Kinder wollen immer nur, dass Mama Geld rüber switcht. Als sie eine Anzeige in der Zeitung liest denkt sie, dass es um die Betreuung eines schwedisch sprechenden Kindes geht. Vor Ort stellt sie dann fest, dass es sich bei Einar um einen über 80jähriger, an Demenz erkrankten homosexuellen Mann handelt, der seinen Partner durch Tod verloren hat. Einar trauert sehr, insbesondere auch seinem Sohn hinterher, den er in sehr jungen Jahren durch seine Homosexualität und die Trennung von seiner damaligen Ehefrau verloren hat.Zuerst dachte ich noch, dass der Roman sehr verworren ist, aber wenn man sich erst eingelesen hat und richtig in die Geschichte reinkommt hinterlässt der Roman bei mir ein gutes Gefühl mit schönen Episoden.
Agneta entschheidung
Meine Meinung zur Autorin und Buch Es ist mein erster Roman von der Autorin, Emma Hamberg , ein leichter und spritziger Roman für vergnügte Lesestunden. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ihre einzelnen Figuren und deren Charaktere sind sehr gut dargestellt. Der Roman basiert auf Briefe von Briefen ihrer Leserinnen, die haben sie dazu inspiriert, dieses Buch zu schreiben das einen gewissen Charme hat , und uns später von der Provence träumen lässt. Alles ist sehr bildlich und interessant erzählt.Ich konnte Agneta verstehen, das sie satt hat mit 49 Jahren von ihrem Mann Magnus quasi terrosiren zu lassen mit seinem Gesundheitwahn , in dem er von nun an alles bestimmt was abläuft, seit die Kinder aus dem Haus sind. Schon schrecklich der Gedanke , kalter Haferbrei, , kein Weißbrot mehr, keine Marmelade, Süßes, Käse und Wein, nur noch alles was Gesund ist. Ich wäre genauso wie Agneta aus dieser Trostlosigkeit von Ehe Leben ausbrechen will. In ihrem ungeliebten Job ist sie auch nicht zufrieden, sie fühlt sich einfach nur noch unsichtbar. Ganz zufällig beim Lesen, trifft sie auf eine Zeitungsanzeige für eine Job , da sucht ein Mann eine Haushaltshilfe die ihm hilft bei der Hausarbeit, einen Haken hat die ganze Sache nicht in ihrer Heimat Schweden , nein in Frankreich in der wunderschönen Provence. Agneta beschließt mutig zu sein und nimmt die Stelle dort an, was sie dort erwartet hätte sie sich nie im Leben vorgestellt. Sie arbeitet dort in einem Kloster bei dem Demenz Erkrankten Jakob, das ganze Dorf ist voller verrückten Leuten, ob schwul oder lesbisch, oder normalen Paaren, irgendwie ist es dort ganz anders, die Menschen sind offen und voller Magie und Lebendigkeit. Kein Wunder das sie sich anfängt Wohlfühlen und ihr vieles bewusst wird, sie öffnet die Augen und ist nicht mehr unsichtbar.
Pressestimmen
Eine charmante Reise nach Frankreich.
20.07.2024
Voller Lebenslust und Ironie: Emma Hamberg gelingt ein leichtes Buch über eine Heldin, die sich neu ...erfindet, und schrieb damit den erfolgreichsten Roman 2022 von Schweden. mehr weniger
15.05.2024
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07.05.2024