Cainstorm Island – Der Gejagte
Zwischen dem reichen Asaria und dem verarmten Cainstorm Island lässt sich der junge Emilio dazu überreden, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Ob das eine gute Idee war?
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Cainstorm Island – Der Gejagte
»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«
Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Marie Golien
Marie Golien, 1987 in Wiesbaden geboren, wollte schon immer ihre eigenen Geschichten erzählen, nachdem sie ihre Kindheit in den fantastischen Welten von Hergé und Winsor McCay verbracht hatte. Nach dem Abitur studierte sie Design mit dem Schwerpunkt interaktiven Medien, entwickelte Spiele-Apps und begann parallel zu schreiben. ›Cainstorm Island – Der Gejagte‹ ist ihr Debüt als Romanautorin, für das sie gleich mehrfach nominiert und ausgezeichnet wurde, u.a. für den Paul-Maar-Preis für junge Talente und mit der Goldenen Leslie 2020. Mit dem zweiten Band ›Cainstorm Island – Der Gefangene‹ findet der rasante Actionthriller nun seinen Abschluss.
7 - 10 von 93 Leserstimme
Rasanter Start
INHALT:Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.MEINUNG:Cainstorm Island – Der Gejagte beginnt gleich sehr rasant mit der Tötung des Gangmitgliedes aus Notwehr durch Emilio. Wie das Ganze mit dem Chip, den Videos und Eyevision funktioniert, musste ich erstmal ein wenig für mich sortieren. Der Chip ist direkt in Emilios Kopf implantiert und ermöglicht ihm direkt über den Sehnerv Videos zu übertragen, quasi eine moderne Version des heutigen Youtubers. Eyevision ist die Firma dahinter. Emilio muss schnell lernen, dass Eyevision kein Erbarmen kennt und auch vor Gewalt und Mord nicht zurückschreckt, nur damit die Zuschauerzahlen hoch sind. Hier wird Geschäftsmodell daraus, dass auf Emilio ein Kopfgeld ausgesetzt wird und er zum Gejagten wird.Recht schnell lernen wir auch die Welt kennen, die sich in Cainstorm Island und Asaria teilt. Das sind für mich klassischen dystopischen Elemente. Cainstorm Island ist Emilios Heimat und von Armut geprägt. Ich habe mir auf Grund der spanisch klingen Bezeichnungen der Wohnviertel beim Lesen südamerikanische Favelas vorgestellt. Über Asaria erfährt man nur, dass im Gegensatz zu Cainstorm reich und perfekt ist. Zwischen den beiden Gebieten liegen Welten. Trotz des sehr rasanten Erzähltempos und der Kürze des Buches werden hier nicht Emilios familiärer Hintergrund und seine Beweggründe außer Acht gelassen, warum er sich für Implantierung des Chips entschieden hat. Diese Tatsache versorgt seine Familie, kann die horrenden Schulden tilgen und die Ausgaben für die Erkrankung seines kleinen Bruders denken. Cainstorm ist eine Welt, die Emilio keine Wahl lässt zu solchen Maßnahmen zu greifen. Emilio macht sich durch seine Tat sehr viele Feinde, auch andere Videostars, die perfiderweise neidisch sind auf seine sehr hohen Klickzahlen, die er als Gejagter erreicht. Für Emilio ist allerdings nur wichtig, dass seine Familie nicht gefährdet wird. Auf der anderen Seite hat Emilio auch Freunde, die zu ihm halten, auch wenn sie sich damit selbst in Gefahr bringen. Am Rand gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die hier gut mit reinpasst, ohne im Fokus zu stehen. Die Handlung entwickelt eine große Sogwirkung und ließ mich das Buch kaum bei Seite legen. Nur am Ende fängt es ein wenig an zu schwächeln. Als man dachte, es ist doch jetzt alles gelöst, tat sich immer noch eine neue Jagd bzw. ein neuer Konflikt auf. Das Ende dagegen entspricht einem klassischen Cliffhanger und lässt auf Band 2 hoffen.FAZIT:Cainstorm Island – Der Gejagte besticht durch eine äußerst rasanten und vor allem bildhaften Erzählweise gepaart mit viel Action, spannenden Wendungen und einer Fülle futurisch-dystopisch inspirierten Ideen. Das Ende lässt einen nervös auf Band 2 warten, der im Herbst 2019 erscheinen wird unter Cainstorm Island – Der Gefangene.Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Rasante Jagd
Der Thriller "Cainstorm Island - Der Gejagte" handelt von dem 17 Jährigen Jungen Emilio, welcher sich von der Firma Eyevision einen Chip einpflanzen hat lassen und nun täglich eine halbe Stunde die Welt durch seine Augen filmt und andere zusehen lässt.Emilio lebt auf der Insel Cainstorm, welche in Armut und Müll versinkt. Die reichen Asaria finden jedoch gefallen daran die Insel Cainstorm besser kennen zu lernen und so zeigt Emilio Stunts in Videos und verdient damit sein Geld. Eines Tages kommt es jedoch zu einem Zwischenfall und er tötet aus Notwehr einen Gangboss und das live auf Sendung. Das erhöht zwar die Zuschauerzahl und somit auch sein Gehalt enorm, jedoch er ist nun der Gejagte und muss sich und seine Familie beschützen. Die ersten 100 Seiten waren leider etwas vorhersehbar, was alles passiert, ab der Hälfte des Buches wird die Handlung spannender. Der Leser bangt um Emilio, welch sich kaum aus einer gefährlichen Situation gerettet hat schon die nächste Gefahr vor sich hat. Das Buch zeigt eine zwei Klassengesellschaft, in welcher die Reichen meinen sie könnten mit den Armen machen, was sie wollen. Es sind auch mehrere aktuelle Themen enthalten unter anderem die Einteilung des Gesellschaft, die Gefahr von Knebelverträgen oder auch das alles, was einmal im Internet (Eyenet) ist für jeden zugänglich ist und auch für immer dort ist.Das Buch würde ich für Jugendliche ab 15 empfehlen, da die Geschichte doch etwas brutaler ist und auch der Hauptprotagonist bereits 17 Jahre ist. Das Buch bietet, was es verspricht, eine actionreiche und rasante Geschichte und ist der Autorin für ihren ersten Roman durchaus gelungen. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, etwas mehr Tiefgang bei der Handlung wäre noch toll.Thema: ✪✪✪Handlung: ✪✪✪✪✪Spannung: ✪✪✪Schreibstil: ✪✪✪Cover: ✪✪✪✪✪Gesamt: 3,8
Super gut geschrieben
Cainstorm Island erzählt eine unglaublich authentische Geschichte.Emilio lebt in einer Zeit, nach unserer. Die ganze Plastikvermüllung wurde immer schlimmer und so kam es, dass sich die Menschheit aufgespaltet hat, in diejenigen die auf der Insel Asaria leben, die Perfekte Welt, und jene die auf Cainstorm Island zurückgeblieben sind. Es gibt eine klare, unüberwindbare Trennung der beiden Gebiete, da die Menschen, die auf Asaria im Luxus leben, diesen nicht mit den armen Menschen von Cainstorm teilen wollen.Eigentlich klar oder?Emilio lebt also auf Cainstorm und weil seine Familie Schulden hat, hat er einen Job bei Eyevision angenommen. Er springt über Dächer und filmt sein Land, seine Heimat, damit reiche Kids von Asaria unterhalten werden.Doch alles ändert sich als er aus Versehen jemanden tötet.Das Buch ist wirklich gut geschrieben, unglaublich anschaulich und ich hatte beim Lesen immer wieder Bilder vor Augen, wie die Umgebung aussieht. All der Müll, der am Strand liegt, die Häuser auf Stelzen oder die Mülldeponie. Die Autorin beschreibt alles so gut, dass man das Gefühl hat selbst dort zu sein.Emilio ist ein toller Charakter, nicht perfekt aber auch kein Idiot und ich hatte beim Lesen mehrmals Angst um ihn.Was ich wirklich überraschend fand, war dass ich mehrmals dachte: "So, jetzt ist das Buch zu Ende, die Story ist durch." Aber es ging immer weiter.Als dann wirklich das Ende kam, war ich doch etwas überrumpelt, weil ich diese Wendung gar nicht mehr erwartet hatte.Mein FazitIch bin von Cainstorm Island positiv überrascht und werde die Reihe definitiv weiter lesen.
Rasante Story !
Meine Meinung zum Buch : Keine Frage, das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und springt dem Leser im Buchladen sofort ins Auge, dies war auch der Grund weshalb ich zu der Leseprobe gegriffen habe und schließlich zum Buch selbst. Und auch der Anfang der Geschichte konnte mich sehr in seinen Bann ziehen, wie aus dem Jugendbuch Genre gewohnt, sind wir von der ersten Seite an ohne Umschweife in der Story und finden uns sofort in einer rasant erscheinenden Geschichte wieder. Die Charaktere und der Schreibstil sind solide und der Altersgruppe entsprechend gewählt, wenn ich mir die Charaktere an der ein oder anderen Stelle dich etwas komplexer gewünscht hätte. Der Verlauf der Story ist ebenso spannend wie packend erzählt und lässt auch während des Lesens nicht nach. Fazit : Für mich eine rasant erzählte Story, mit innovativen Thriller Elementen und Charakteren die in meinen Augen etwas blass blieben, 4 solide Sterne
Wird das real?
Vorneweg das Cover finde ich sehr gelungen, es spricht sicher die Zielgruppe an (zu der ich nicht mehr gehöre). Dennoch habe ich mir das Buch aufgrund der gelungenen Leseprobe gewünscht. Für ein Jugendliteraturbuh finde ich es teilweise fast zu hart. Auf keinen Fall würde ich es für unter sechzehn Jahre empfehlen. Es dauerte etwas bis ich in die Story hineinfand, aber dann ging es recht rasant zu. Es erinnert mich etwas an die Bestimmung oder an die Hunger Games was jedoch nicht störend ist oder geklaut wirkt. Die Kluft zwischen arm und reich ist gewaltig. Emilio verdient sich seinen Lebensunterhalt mit einem eingesetzten Chip. Was für ein Horrorszenario, das hoffentlich nie Realität wird. Alles in allem gefiel mir das Buch mehr als gut. Es würde sich bestimmt gut verfilmen lassen.
Spannender Jugendthriller
Das Cover fand ich interessant. Aber erst der Klappentext hatte meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch gezogen. Der Schreibstil war total angenehm zu lesen und ich habe das Buch in kurzer durchgelesen. Emilios Familie hat hohe Schulden. Sie leben auf dem Kontinent Cainstorm in der Stadt Milescaleras. Auf Cainstorm leben hauptsächlich nur arme Leute. Der Kontinent versinkt in Müll und gefährliche Gangs beherrschen die Viertel. Um die Schulden seiner Familie zu tilgen, hat er angefangen für Eyevision zu arbeiten. Eyevision ist eine Firma auf dem reichen Kontinent Asaria. Asaria wird durch die „Friedensmauer“ von Cainstorm getrennt. Die Bewohner von Cainstorm bekommen nur den Müll der Asarianer und dürfen für sie arbeiten. Durch Eyevision hat Emilio einen Chip ins Gehirn transplantiert bekommen und geht täglich eine halbe Stunde live auf Sendung. Die reichen Zuschauer sehen alles durch seine Augen. Er ist ein wagemutiger Adrenalinjunkie und surft auf Zügen und klettert und springt überall rauf und runter. Es hat ihm schon einiges an Geld gebracht und konnte schon einiges von den Schulden seiner Familie abbezahlen. Als er dann auf den Falschen trifft. Ein Mitglied der Gang Las Culebras. Und natürlich live on air. Es beginnt eine Messerstecherei und der unbewaffnete Emilio kommt an das Messer und ersticht in Notwehr das Gangmitglied. Damit beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Die Las Culebras wollen sich rächen und Eyevision jagd Emilio auch. Denn Eyevision will Geld verdienen. Wie kann er sich und seine Familie retten?Das Buch war ein spannender Jugendthriller. Und wer weiß? Vielleicht haben wir in ferner Zukunft auch einen Chip im Kopf. Fazit: Gelungenes Debüt. Und es ist noch nicht zu Ende erzählt. Ich bin gespannt, ob es einen zweiten Teil geben wird.
Augen zu und durch
Emilio springt über jeden Abgrund. Emilio ist schneller als jeder Gangster. Emilio schlägt die Schwerkraft. Doch egal wie schnell er läuft, vor seinen Problemen kann Emilio nicht davonlaufen - denn die sitzen ihm wortwörtlich im Nacken. Emilio hat einen Chip in seinem Kopf, das anderen Leuten erlaubt, ihm bei seinen Abenteuern zuzusehen. Action und Drama aus sicherer Entfernung für die reichen Leute aus Asaria, geliefert von einem Jungen aus "der Province" aka Cainstorm. Als er jedoch eines Tages aus Notwehr einen Mord begehen, muss er fliehen. Nur, wie geht das, wenn einem tausende von Menschen zusehen, sehen was man sieht und somit leicht herausfinden können, wo man ist? So bleibt Emilio oft nur eins: Augen zu und durch. Wir begleiten den Protagonisten auf einer (oftmals fast blinden) Jagd durch Cainstorm, auf der er einige neue Freunde kennenlernt, sich aber mindestens doppelt so viele Feinde macht und definitiv tausende von Fans gewinnt. Etwas, das in dem Buch sehr gut dargestellt wird, ist der schnelle Ruhm und den Preis, den man oftmals dafür bezahlen muss. Keine Privatsphäre und sich zu Dingen gezwungen fühlen, die man eigentlich gar nicht tun will. All das erfährt Emilio am eigenen Leib und hat bald schon nur mehr ein Ziel: den Chip loswerden und endlich wieder ein Leben führen, bei dem er nicht von tausenden von Menschen auf Schritt und Tritt beobachtet wird. Obwohl das Buch immer wieder Spannung hervorgerufen hat, wurde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hier eher um eine etwas zu lang geratene Einleitung, als um die Geschichte selbst handelt. Es bleibt zu hoffen, dass es sich hier um den Start einer Reihe handelt und dies nur der - leider etwas langatmige - Beginn war. Vielleicht liegt dies aber auch nur an der Genrebeschreibung. Beworben wird das Buch als Thriller, für mich persönlich fällt es aber definitiv unter die Kategorie Jugenddystopie. So spannend es auch war - richtig gethrilled hat es mich dann doch nicht.
Dystopie mit möglicher Aussicht auf Zukünftiges
Das Buch Cainstorm Island - Der Gejagte bietet gute Unterhaltung durch das ganze Buch hindurch. Nicht nur der Klappentext ist ein Cliffhanger, sondern auch die einzelnen Situationen, in die Emilio gerät. Denn Emilio lebt im Armenviertel, auf Cainstorm Island. Er ist, wie seine ganze Familie verarmt und verschuldet und ergreift durch das Angebot der Firma Eyevision die Möglichkeit seine Schulden tilgen zu können. Dafür muss er "nur" sich jeden Tag für 30 Min. filmen lassen und seine Zuschauer mit waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen unterhalten. Dafür bekommt er einen Chip implantiert. Doch so gut es auch am Anfang für ihn auch läuft, wendet sich schon bald das Blatt. Denn Emilio tötet den Ganganführer in Notwehr und wird bald dadurch zum Gejagten. Nicht nur fremde machen bei der Jagd mit, sondern auch Verwandte und zu allem Überfluss treibt Eyevision auch noch seine Spiele mit ihm.Emilio zeigt sich als ein interessanter Charakter, der aber manchmal nicht den nötigen Tiefgang mitbringt. Da hätte ich mir an manchen Stellen noch paar Feinheiten gewünscht. Das tut aber im großen und ganzen keinen Abbruch, wenn es darum ging, sich in die Gefühlswelt des Protagonisten einzufinden. Man konnte gut mit Emilio mitfühlen und seine Einschätzungen zu anderen Beteiligten nachverfolgen. Die Welt und das ganze Zukunftsszenario ist gut durchdacht und zeigt einen möglichen Blick auf unsere eigene Zukunft. Denn es gibt jetzt schon Diskussionen über den gläsernen Menschen und Chipimplantate. Unsere ganze Umwelt ist schon vernetzt, da ist es nicht mehr weit, bis wir es auch sind.Im großen und ganzen war das Buch eine Reise in eine Dystopie, die vielleicht Wirklichkeit werden könnte und schon jetzt dazu paar kritische Aspekte zum Nachdenken anspricht.
Fortsetzung erwünscht
Emilio lebt mit seiner Familie auf dem überfüllten und total verarmten Kontinent Cainstorm Island. Der nächste Kontinent ist Asaria - dort herrscht Reichtum und die Zukunft. Emilio bekommt von einer asarianischen Produktionsfirma ein Angebot und lässt sich einen Chip einpflanzen, durch den gefilmt wird. Je spannender sein Leben, desto mehr Zuschauer, desto mehr Geld für ihn und seine Familie. Bereits nach kurzer Zeit tötet er aus Notwehr einen Bandenanführer und seitdem ist nichts mehr in seinem Leben wie zuvor. Er wird verfolgt, seine Familie ist in Gefahr, die Produktionsfirma lässt sich nicht darauf ein, den Chip zu deaktivieren - im Gegenteil: man gewinnt noch mehr Zuschauer, Wetten werden abgeschlossen, noch mehr Verfolger, vor denen Emilio flüchten muss. Eine rasante und wilde Verfolgungsjagd beginnt. Ich habe selten ein so spannendes Buch gelesen und bin sehr traurig, dass das Ende fehlt. Ich hoffe nun, dass ein zweiter Teil sehr bald folgen wird. Wirklich ein großartiges Debüt der Autorin!!!
XBox One in Buchform
Die Geschichte um Emilio entwickelt sich rasant. Es gibt zwei Seite in seinem Leben das reiche Asaria auf der einen Seite und auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und beherrscht von Gangs und Gewalt. Emilios Familie hat Schulden. Am Anfang denkt er Eyevision sei die Chance um endlich die Schulden tilgen zu können. Er geht auf den Deal ein und lässt sich einen Chip in den Kopf implantieren. Dieser Chip ist mit seinen Sehnerv verbinden und überträgt jeden Tag 30 Minuten lang, was Emilio sieht. Er liefert seinen Zuschauern waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, doch die Zuschauerzahlen steigen nur langsam. Aber dann ändert sich alles :Emilio gerät tötet den Anführer der Schlangen, einer Gang auf Cainstorm Island, in Notwehr während er live auf Sendung ist. Das Video verbreitet sich und Emilio wird zum Gejagten. Alles Zukunft? Schon längst ist der Chip als eine Art Modeerscheinung im realen Leben angekommen. Nicht erst seit heute will der Mensch mehr, als sein Körper oder sein Gehirn hergeben.Zukünftige Generationen von Menschen werden also die funkenden Computerchips ganz selbstverständlich in ihrem Körper integrieren.Viele Menschen sind denken schon heute dass diese Technik nichts Schlechtes ist. Wie schnell man aber die Kontrolle über alles verlieren kann und zum Spielball der Technik werden kann zeigt Emilios Geschichte. Spannend geschrieben, actionreich und fesselnd. Fortsetzung folgt -man ist gespannt!
Pressestimmen
Ein atemloses Lesevergnügen, das die wichtigen Fragen unserer Science Fiction-reifen Welt auf sehr u...nterhaltsame Weise neu stellt. mehr weniger
Jana Magdanz, 15.06.2021
Eine rasante Dystopie über die Instagramisierung einer gespaltenen Welt.
Wieland Freund, 29.06.2019
Einfach richtig spannend!
Lisa Reim
Dieser Thriller lässt einen nicht los.
Jeder, unabhängig von Geschlecht oder bevorzugten Genres, kann und sollte dieses Buch lesen, da es w...irklich für jeden etwas bereit hält. mehr weniger
Verena Caspers
Alle, die Fan von Dystopien sind, sollten bei ›Cainstorm Island‹ zugreifen. Eine klare Leseempfehlun...g. mehr weniger
Florian Wende
Der Autorin ist es meisterhaft gelungen, beeindruckende Figuren und eine düstere, beklemmende Szener...ie zu entwerfen, die Leser*innen dennoch faszinieren wird. mehr weniger
Christa Robbers, 09.08.2021
Ich habe selten ein Buch erlebt, das so fesselnd geschrieben ist.
Sonja Hackel, 10.08.2019
Man ist beim Lesen total gefesselt und fühlt sich in die Welt hineinversetzt.
24.06.2019