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Eine atemlose Flucht durch eine Megacity. Und Millionen schauen zu.

Cainstorm Island – Der Gejagte

»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«

Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43542-0
Erscheinungsdatum: 28.02.2019
2. Auflage
336 Seiten
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 13
Autor*innenporträt

Marie Golien

Marie Golien, 1987 in Wiesbaden geboren, wollte schon immer ihre eigenen Geschichten erzählen, nachdem sie ihre Kindheit in den fantastischen Welten von Hergé und Winsor McCay verbracht hatte. Nach dem Abitur studierte sie Design mit dem Schwerpunkt interaktiven Medien, entwickelte Spiele-Apps und begann parallel zu schreiben. ›Cainstorm Island – Der Gejagte‹ ist ihr Debüt als Romanautorin, für das sie gleich mehrfach nominiert und ausgezeichnet wurde, u.a. für den Paul-Maar-Preis für junge Talente und mit der Goldenen Leslie 2020. Mit dem zweiten Band ›Cainstorm Island – Der Gefangene‹ findet der rasante Actionthriller nun seinen Abschluss.

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93 von 93 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.47 von 5 Sternen


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8 - 10 von 93 Leserstimme

conswa am 20.02.2019 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

rasante Jagd

Emilio hat sich einen Chip implantieren lassen, der durch seine Augen filmt. Leider filmt er wie er jemanden in Notwehr tötet und wird somit zum Gejagten. Eine rasante Jagd beginnt. Das Buch steigt schnell in die Haupthandlung ein und ist bis zum Ende hin spannend. Es spiel in einer dystopischen Welt, die in arm und reich geteilt ist. Emilio befindet sich auf dem armen Kontinent, seine Zuschauer überall. Diese Gegensätze werden ganz gut rausgarbeitet und vertieft, allerdings nicht zu ausführlich. Augenmerk liegt hier auf den rasanten Stunts und Jagdszenen. Die Sprache ist typisch für ein Jugendbuch. Die Handlung hat Tiefgang, aber für Erwachsene etwas zu wenig. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn meiner Meinung nach Emilio zeitweise unwahrscheinlich viel Glück hat. Es ist einfach ein spannendes Jugendbuch, dessen Ende auch eine Fortsetzung tragen könnte.

daniphadora am 19.02.2019 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

So spannend, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

Ich war sehr gespannt, als ich das Buch entdeckt habe. Meine Erwartungen waren allerdings relativ gering. Aber ich muss sagen: WOW! Ich bin absolut begeistert!!Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und Emilio ist ein Charakter, den ich auch direkt sympathisch fand. Er ist nicht abgehoben und muss um sein Überleben kämpfen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich hatte nicht das Gefühl, dass man Gefahr läuft sich zu verhaspeln. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr schön schlüssig. Jede Sequenz hat einen angemessenen Raum erhalten, und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass der Autor unnötige Schilderungen liefert. Im Gegenteil, die Schilderungen von Cainstorm Island haben mir sehr gefallen und sind im Prinzip essentiell, da wir uns diese andere Welt sonst überhaupt nicht vorstellen können. Wobei es wichtig ist zu beachten, dass diese "andere Welt" ja unserer erschreckend nahe kommt. Es gibt genug arme Länder, die im gleichen Zustand sind wie Cainstorm. Und auch Kameras, die ins Auge/Gehirn implantiert werden, gibt es schon. Ich denke, dass ist ein Aspekt, der das ganze am Ende doch ziemlich gruselig macht. Dass es eben nicht vollkommen aus der Luft gegriffen ist! Sondern der Realität erschreckend nah kommt. Das Ende hat mich nochmal ziemlich mitgenommen, und kurz vor Schluss kam mir der Gedanke, dass mich das Buch, die Storyline, auch ein wenig an "Black Mirror" erinnert. Was durchaus positiv ist. Mein Fazit ist also, dass es sich hierbei um ein wirklich toll gelungenes Jugendbuch handelt, mit sympathischen Charakteren und angemessenen Feinden, das Ende ist realistisch und es gibt viele Dinge, über die man nachdenken kann, sobald man es schafft dieses Buch aus der Hand zu legen. Eine ganz klare Empfehlung von mir!

elainelau am 19.02.2019 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Rasant und erschreckend.

Eine Welt in der Zukunft, wo eine Seemauer die beiden Kontinente Asaria und Cainstorm trennt. In Asaria soll alles so perfekt wie möglich sein, es herrscht großer Reichtum, es wird aber auch jede_r abgeschoben, die_der nicht den jeweiligen Normen entspricht. In Cainstorm herrscht hingegen äußerste Armut und das Leben ist vom Kampf ums Überleben geprägt. Hier lebt auch der junge Emilio, der den Lebensunterhalt für sich und seine Familie dadurch verdient, dass er durch einen Chip, den er sich hat implantieren lassen, eine halbe Stunde pro Tag das filmt, was er sieht und dies online stellen lässt.Was als einfaches halbstündiges Filmen beginnt entwickelt sich zu einer actionreichen Jagd auf den Jungen, als er in Notwehr den Bruder eines Clanchefs tötet und von Seiten der Betreiberfirma wird alles getan, um die Einschaltquoten zu erhöhen, koste es was es wolle.Bei Cainstorm Island handelt es sich zwar auf den ersten Blick um einen Zukunftsroman, die Geschichte lässt aber stark auch an aktuelle Realitysoaps denken, wo der Sensationsgier der Zuschauer_innen jegliche Form von Menschlichkeit geopfert wird und Einschaltquoten alles bedeuten. Der Autorin ist ein überaus spannendes Buch gelungen was die Leser_innen nachdenklich und teilweise auch wütend / traurig zurück lässt, aber auch mit der Frage, welchen Wert humaner Umgang untereinander für eine_n selber hat. Ein sehr lesenswertes Buch was ich nur von Herzen empfehlen kann.

michaela62 am 19.02.2019 08:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Super spannendes Buch

Das Cover ist schon ein Hingucker. Der Autor schreibt spannend und sehr flüssig. Die Geschichte beginnt mit Emilio er lebt mit seinem Bruder, seiner Mutter und seinem Stiefvater auf Cainstorm Island. Die Insel ist sehr verarmt und auch überbevölkert. Um Geld zu verdienen arbeitet er für die Firma Eyevision, diese Firma ist auf dem Kontinent Asaria. Sie haben ihm einen Chip in den Sehnerv implementiert, welcher jeden Tag eine halbe Stunde auf Sendung geht. Als Emilio eines Tages vor laufender Kamera jemanden aus Notwehr umbringt wird er von allen zum Gejagten. Dieses Thema ist schon sehr erschreckend und sehr realistisch. Dieses Buch ist Spannung pur, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Für ein Jugendbuch alle Achtung. Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung.Für dieses Jugendbuch vergebe ich 5 Sterne!!!

kindder80er am 18.02.2019 11:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Dystopischer Jugendthriller

Emilio lässt sich einen Chip implantieren und ist damit jeden Tag für eine gewisse Zeit "auf Sendung", damit er etwas Geld verdient. Er steht auf der armen Seite, während seine Zuschauer auf der reichen Seite einer zwiegespaltenen, dystopischen Welt stehen. Als er in Notwehr in seinen Slums jemanden töten muss, ist er gerade auf Sendung und sein sowieso schon vorhandener Überlebenskampf spitzt sich zu. Der Schreibstil liest sich flüssig und die Autorin schafft es, diese Welt mit relativ wenigen Worten perfekt zu beschreiben. Die perfide Sensationslust am Überlebenskampf anderer war schon in mehreren Büchern und Filmen Thema. So ein bisschen "Tribute von Panem" und auch "Running Man" erkenne ich da wieder. Die Zielgruppe dürfte zwar jugendlich sein, durch den flüssigen Schreibstil und den irgendwie zeitlosen Plot kann das Buch aber auch Erwachsene ansprechen.Es ist im Prinzip abgeschlossen, hat aber einen Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung schließen lässt. Es hat mir gut gefallen, auch wenn natürlich alles auf Emilio ausgerichtet ist und die Nebencharaktere etwas wenig Raum bekamen.Dass es irgendwann mal so sein könnte, dass wir jemandem in Echtzeit "folgen" können und quasi durch seine Augen "Abenteuer" erleben wollen, mag ich mittlerweile kaum noch bezweifeln - ist es doch schon heutzutage manchmal so. Eine perfide Menschenjagd zur Belustigung der Zuschauer soll bitte noch ganz, ganz, ganz lange auf sich warten lassen.

lealein1906 am 17.02.2019 23:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach nur toll

Dieser Jugend-Thriller hat einfach alle meine Erwartungen erfüllt und manche sogar übertroffen. Ich konnte beinahe nicht aufhören das Buch zu lesen und hatte es wie nichts ausgelesen, weil es so fesselnd war. Wer spannende, gutgeschriebene Unterhaltung möchte, ist mit diesem Buch genau richtig.Die Idee für dieses Buch ist einfach genial und wird mit einem Spannungsmoment nach dem anderen umgesetzt. Eigentlich muss man nach jedem Kapitel sofort weiterlesen, weil es wieder mit einer Überraschung endet, durchatmen kann man wirklich nur selten.Emilio hat dazu eingewilligt, durch einen Chip in seinem Gehirn, jeden Tag eine halbe Stunde zu filmen – und zwar das, was er durch seine Augen sieht. Für die reichen Leute aus Asaria ein netter Zeitvertreib, der ihm aus dem verarmten Cainstorm Island viel Geld einbringen kann. Doch dann filmt er, wie er in Notwehr einen Gang-Anführer tötet. Damit ist die Jagd auf ihn eröffnet und Asaria zwingt ihn, weiter auf Sendung zu bleiben…Allein diese Idee hat mich schon fasziniert, aber die Umsetzung toppt einfach nochmal alles. Die Welt, die die Autorin kreiert hat, fand ich sehr spannend und gerade durch die Touren von Emilio super gut beschrieben, ich habe richtig vor Augen, wie Milescaleras aussehen soll. Die Idee, dass es eine reiche Gesellschaft gibt, die sich die Armen vom Leib hält, ist zwar nicht neu, aber hier einfach super interpretiert worden. Emilio ist ein Charakter, mit dem man sich schnell identifizieren kann, weil er für sich und seine Familie kämpft.Die Sprache ist für einen Jugendroman einfach perfekt, eher einfach, aber dadurch fliegt man nur so durch die Geschichte und kann sich dem Tempo der Verfolgungsjagden und anderen Schlagabtauschen perfekt anpassen.Wie könnte es anders sein, ist die Geschichte zwar in sich abgeschlossen, endet aber trotzdem mit einem Cliffhanger. Ich hoffe einfach, dass uns Marie Golien nicht zu lange auf die Fortsetzung warten lässt.Ich habe an diesem Buch wirklich überhaupt nichts auszusetzen und empfehle es jedem herzlich weiter.

mars am 17.02.2019 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Emilio

Was für eine rasante Geschichte und hervorragende Idee für ein Buch und gelungene Ausgestaltung der Welt, in der das Buch spielt.Emilio lebt auf Cainstorm Island, einer armen Insel. Auf der anderen Seite ist Asaria, die Welt der Reichen. Emilio lässt sich überreden, sich einen Chip zu implantieren, denn so verdient er dringend benötigtes Geld für seine Familie. Und hey, was ist denn schon dabei, jeden Tag eine halbe Stunde lang sich filmen zu lassen und sein Leben mit allen zu teilen. Doch dann geht etwas schief, denn Emilio tötet einen Bandchef und das auch noch während der Zeit, die live übertragen wird. Und nun ist er auf der Flucht.Eine technisierte, digitalisierte Welt, die so fern gar nicht erscheint. Ein rasantes Abenteuer, interessante Figuren und viel Spannung.

buchleserin am 17.02.2019 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine geteilte Welt

Eine geteilte Welt. Auf der einen Seite das reiche Asaria und auf der anderen Seite das arme Cainstorm Island, total überbevölkert und voller Gewalt. Der 17-jährige Emilio arbeitet für Eyevision, um seine Familie zu unterstützen. Durch einen implantierten Chip, der an seinem Sehnerv angeschlossen ist, überträgt jeden Tag ein 30 Minuten langes Video seiner waghalsigen Kletteraktionen. Je mehr Zuschauer, desto mehr Geld bekommt er dafür. Ein etwas anderer Science-Thriller. Die Handlung ist ganz interessant, die Spannung flacht jedoch zwischendurch auch mal etwas ab. Den Leser erwartet Emilios nervenaufreibende Flucht durch Cainstorm Island mit Millionen von Zuschauern. Live auf Sendung wird er zum Gejagten nachdem er ein Mitglied einer Gang getötet hat. Unterstützung bekommt er von einem Mädchen mit türkisfarbenen Haaren, Lyssa, zu der er sich sehr hingezogen fühlt. Zum Ende hin nimmt die Story dann noch mal richtig an Fahrt auf und plötzlich ist Schluss. Es gibt wohl also eine Fortsetzung. Gerne hätte ich noch weitergelesen.Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm leicht zu lesen, ideal für ein Jugendbuch. Die Protagonisten Emilio und Lyssa waren mir ganz sympathisch. Lyssa berichtet von ihrer Vergangenheit, Emilio ist überrascht davon. Sehr schön unsympathisch dargestellt ist Bradley, der für Eyevision arbeitet und Emilio dazu drängt, den Zuschauern etwas zu bieten. Emilio möchte den Chip gern wieder loswerden. Interessant finde ich noch die Fakirfrau Ganesha und ihre spezielle Fähigkeit.„Cainstorm Island“ hat mir ganz gut gefallen, ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

stephaniep am 17.02.2019 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Starkes Debüt, aber das gesamte Potenzial konnte nicht ausgeschöpft werden

Emilio lebt in einer geteilten Welt. In Asaria leben die Reichen und auf Cainstorm Island die Armen. Emilio und seine Familie leben in der armen Welt. Um seine Familie bei den Ausgaben für die Miete zu unterstützenlässt sich der Jugendliche einen Chip implantieren, welcher täglich aus Emilios Augen filmt was er sieht. In Liveübertragung landen diese Aufnahmen im Netz, so auch Emilios Notwehr an einem ranghohen Gangmitglied, welches stirbt. Für Emilio beginnt damit ein Kampf um das nackte Überleben, da die anderen Gangmitglieder Rache schwören und Emilio jagen.Marie Goliens Schreibstil ist flüssig, fesselnd und rasant. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos folgen. Dies lag nicht zuletzt an der Spannung, die die Autorin schnell aufbauen und immer wieder steigern konnte. Ich hatte oftmals das Gefühl mitten in der Handlung zu sein und war circa bis zur Hälfte des Buches wirklich mitgerissen. Leider konnte die Autorin meiner Meinung nach den starken Beginn leider nicht mehr fortführen. Dies hatte mehrere Gründe. Einerseits wurden viele für die Zielgruppe relevante Themen nur noch oberflächlich angeschnitten und nicht mehr in der Tiefe thematisiert, wie beispielsweise das Abweichen von der gesellschaftlichen Norm. Andererseits waren mir die meisten Szenen zu rasant und actionreich, wodurch die Spannung meiner Meinung nach nicht mehr so hoch war. Auch das Ende konnte mich persönlich leider nicht überzeugen und hat mich etwas enttäuscht, da es mit dem starken Beginn des Buches meiner Ansicht nach nicht mithalten konnte.Die einzelnen Protagonisten sind facettenreich und wirklich interessant. Besonders gut gefiel mir die Entwicklung, welche Emilio im Laufe der Handlung gemacht hat. Aber auch die anderen Charaktere fand ich wirklich gelungen. Besonders gut gefällt mir, dass auch auf Medien und deren Gefahren eingegangen wird, da die Zielgruppe Jugendliche ab 13 Jahren sind. Ich denke, dass sich junge Leser mit dem ein oder anderen Protagonisten und gerade dem relevanten Thema „Anders sein“ identifizieren kann. „Cainstorm Island- der Gejagte“ ist das Romandebüt der Autorin. Beim Lesen merkt man, dass Marie Golien aus der Spieleentwicklung kommt, da man sich viele der actionreichen Szenen wie in einem Computerspiel vorstellen kann. Dies fand ich persönlich sehr gelungen. Da mir die erste Hälfte des Buches sehr gut gefallen hat und sie mich mitreißen und begeistern konnte, bin ich gespannt ob die Autorin in ihrem nächsten Buch das Potenzial bis zum Ende nutzen kann.FAZIT:„Cainstorm Island- der Gejagte“ konnte mich zu Beginn durch die interessanten Protagonisten und den bildlichen und flüssigen Schreibstil sowie den actionreichen Szenen wirklich überzeugen. Da mir das Buch ab der Hälfte zu actionreich und oberflächlich war und das Potenzial leider nicht ganz genutzt wurde, vergebe ich 4 Sterne!

stefanie07 am 17.02.2019 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Buch das sich wie ein Film anfühlt

Dieses Buch begeistert durch Details und Spannung. Ich bin wahrlich sehr begeistert und hätte das so nicht erwartet. Emilio alias EC00 bescherte mir unglaublich tolle Lesestunden. Es ist kein Thriller wie man ihn sich in klassischer Weise vorstellt. Da wären zum einen die zwei erfundenen Städte/Inseln Asaria und Cainstorm und auf der anderen Seite sehr viele technischen Details. Aber genau das macht es so reizvoll. Auch in unserer Wirklichkeit wäre es möglich Menschen Chips ins Gehirn zu Pflanzen die täglich ins Internet übertragen was der jenige gerade tut. Und das ist doch irgendwie erschreckend. Das Buch zeigt einem wie man durch Willen und die Hilfe von Menschen denen man Vertrauen kann sehr viel erreichen kann trotz der nicht immer mit positiven Seiten behafteten Digitalen Welt. Das Buch regt auch zum Nachdenken an. Ist es gut das wir Menschen die ständige Überwachung von Staaten in unser Leben lassen? Wollen wir das wirklich? Was kann das für Schäden bei uns bzw. unserem Leben hinterlassen? Wollen wir von den Digitalen Übermachten wirklich gesteuert werden? Natürlich ist es im echten Leben nicht so wie in dem Buch aber teilweise. Denn das Internet vergisst nie. Egal ob gut oder böse. Dieses Buch regt zum nachdenken an und ist für mich eine Geschichte die man unbedingt verfilmen sollte. Ich bin eigentlich kein Fan von Fantasy aber in diesem Buch verschmilzt Fantasy und Wirklichkeit. Klasse weiter so! Vielleicht gibt es von Marie Golien noch weitere Bücher in diesem Stil. Ich würde sie mir definitiv kaufen und lesen!Es sei noch kurz erwähnt das das Cover eines der schönsten ist was ich so in letzter Zeit gesehen habe!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

WDR 5, Scala
Ein atemloses Lesevergnügen, das die wichtigen Fragen unserer Science Fiction-reifen Welt auf sehr u...nterhaltsame Weise neu stellt. mehr weniger

Jana Magdanz, 15.06.2021

Die Welt
Eine rasante Dystopie über die Instagramisierung einer gespaltenen Welt.

Wieland Freund, 29.06.2019

jugendbuch-couch.de
Einfach richtig spannend!

Lisa Reim

Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben
Dieser Thriller lässt einen nicht los.

Jugendbuchpreis der Stadtbücherei Nettetal
Jeder, unabhängig von Geschlecht oder bevorzugten Genres, kann und sollte dieses Buch lesen, da es w...irklich für jeden etwas bereit hält. mehr weniger

Verena Caspers

Straubinger Tagblatt et al.
Alle, die Fan von Dystopien sind, sollten bei ›Cainstorm Island‹ zugreifen. Eine klare Leseempfehlun...g. mehr weniger

Florian Wende

kidsbestbooks.com
Der Autorin ist es meisterhaft gelungen, beeindruckende Figuren und eine düstere, beklemmende Szener...ie zu entwerfen, die Leser*innen dennoch faszinieren wird. mehr weniger

Christa Robbers, 09.08.2021

Haller Tagblatt
Ich habe selten ein Buch erlebt, das so fesselnd geschrieben ist.

Sonja Hackel, 10.08.2019

Lizzynet.de
Man ist beim Lesen total gefesselt und fühlt sich in die Welt hineinversetzt.

24.06.2019

literaturmarkt.info
Beim Lesen von Marie Goliens Geschichten wird es ab der ersten Seite spannend, spannender, am spanne...ndsten. mehr weniger

Susann Fleischer, 04.03.2019

NEWSBEREICH

Aktuelles

Preise & Auszeichnungen

Goldene Leslie 2020

Marie Golien wurde mit der Goldene Leslie 2020 ausgezeichnet.