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Der zweite Fall für den Eberhofer Franz

Dampfnudelblues

Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz … 

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-25401-4
Erscheinungsdatum: 26.10.2018
4. Auflage
400 Seiten
Format : 13,6 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Rita Falk

Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.

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84 von 84 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.61 von 5 Sternen


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8 - 10 von 84 Leserstimme

chaosbaerchen am 03.05.2011 12:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Neues vom Franz

**ÜBER DAS BUCH**

"Dampfnudelblues" ist ein neuer Fall für den Polizisten Franz Eberhofer aus Neukaltenkirchen, den es zu klären gilt. Der von allen verachtete Realschul-Direktor Höpfl wird zunächst durch ein Graffiti mit dem Tod bedroht und kurze Zeit später tot auf den Zuggleisen aufgefunden. Die Spuren weisen mal wieder überall und nirgendwo hin und der Franz fahndet auf seine spezielle nicht unbedingt legale Art, wobei sein Privatleben letztlich die Hauptrolle spielt und alte Bekannte aus "Winterkartoffelknödel" auftauchen wie nicht zuletzt der Rudi aus München, mit dem er schon den ersten Fall so brillant gelöst hat.

 

**MEINE MEINUNG**

Ich finde das Buch noch besser als das erste, was vielleicht auch daran liegt, dass ich den Schreibstil, der extrem gewöhnungsbedürftig ist, schon kannte und mittlerweile sogar mochte. Man taucht ein in die bayrische Welt des kleinen Kaffs Niederkaltenkirchen und wird Teil der Familie Eberhofer, bestehend aus Vater, Oma, Bruder Leopold (mit neuer Frau Panida) und der kleinen Nichte Uschi. Auch Kollegin und Geliebte Susi spielt mal wieder eine Rolle, diesmal jedoch eine unerwartete.

 

**FAZIT**

Wer den Franz Eberhofer aus Neukaltenkirchen bei Landshut bereits aus "Winterkartoffelknödel" kennt und mag, der wir "Dampfnudelblues" ganz sicher verschlingen. Es ist keine anspruchsvolle Literatur, aber ein wirklich nettes Buch für zwischendurch oder am Strand.

 

malin19 am 02.05.2011 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Liebgewonnene Bekannte wiedergetroffen

######  In Dampfnudelblues trifft man die alten Bekannten aus Winterkartoffelknödel wieder:Franz Eberhofer,die Oma , Bruder Leopold, Exkollege Rudi.Es scheint sich nichts geändert zu haben in Franzs Leben. Doch schon bald verschwindet der allseits unbeliebte Rektor Höpfl .Dies kommt nicht ganz überraschend, Tage vorher zierte der unfreundliche Spruch: "Stirb, Du Sau" Höpfls Hauswand.

###### Das sieht mal wieder nach Stress für Franz aus, zudem Freundin Susi sich nicht mehr alles gefallen lässt und sich bald einen feschen Italiener anlacht .Dafür hat er wenigstens ein glückliches Händchen bei seiner kleinen Nichte Uschi, von ihm wegen ihrer thailändischen Mutter Sushi genannt.Nur beim Franz ist die Kleine ruhig, bei der gesamten Verwandschaft schreit sie wie am Spiess.

###### Locker, leicht , in Umgangssprache geschrieben , herrlich schrullige Typen,  wieder  beste Unterhaltung .Wie schon der erste Band hat mich Dampfnudelblues einige Male schmunzeln lassen. Besonders gefallen hat mir die Lebendigkeit der Charaktere,sie kommen mir vor wie alte Bekannte.Hier steht nicht die Straftat und das Verbrechen  im Vordergrund , sondern Franz ,seine Sippe und das Leben im Dorf.Etwas klischeehaft kommt die Geschichte schon daher , aber trotzdem lese ich zwischendurch solche Bücher sehr gerne.Nicht besonders anspruchsvoll, aber hervorragend geeignet um es "unterwegs" zu lesen, ob Busfahrt oder Wartezimmer.Gerne würde ich noch mehr vom Franz lesen...

irismaria am 29.04.2011 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Neues vom Polizisten Franz Eberhofer

Ein neuer Fall für Franz Eberhofer! Ich habe "Winterkartoffelknödel" mit großem Vergnügen gelesen und freute mich sehr, in "Dampfnudelblues" mehr von dem schrulligen Polizisten, seiner nicht minder schrulligen Familie, bestimmt wieder einigen Damenbekanntschaften und einem skurrilen Kriminalfall zu lesen.

Diesmal geht es um den Rektor der Schule, der eine Morddrohung ans Haus gesprayt bekommt. Auch wenn sonst nichts Kriminelles in Niederkaltenkirchen anliegt, unternimmt Franz erstmal nix. Vielleicht löst sich das Problem ja von alleine... Daheim ist für Franz kein Mittagessen gekocht, da der ungeliebte Bruder mit Familie erwartet wird und Oma putzt. Bruder Leopold kommt dann auch und sein Besuch nimmt Franz mehr mit als die ganze Polizeiarbeit, die sich derzeit auf Nachbarschaftsstreit reduziert. Aber ein richtiger Fall steht schon aus: der Rektor wird erst vermisst, taucht dann misshandelt wieder auf und wird schließlich vom Zug überrollt. Mord oder Selbstmord? Franz ermittelt und löst schließlich den Fall. Mit von der Partie sind wieder die ganze Familie, vor allem Franz´ Nichte Sushi, der Detektiv-Freund, die Geliebte Susi... die Personen wachsen einem schnell ans Herz und die Geschichte lebt von ihren - oft skurrilen -Interaktionen.

Man wird die ganze Reihe um Eberhofer (eine Krimireihe ist es meiner Meinung nach nicht) sehr mögen oder überhaupt nicht. Mir gefällt der lockere Schreibstil, das bayerische Lokalkolorit und vor allem die wunderbar gezeichneten Charaktere. Mehr davon!

traudl am 29.04.2011 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Macht etwas weniger Dampf als erwartet...

Franz Eberhofer schlägt wieder zu: Nach dem grossen Erfolg des ersten und verdientermassen 5 Sterne Provinzkrimis von Rita Falk konnte ich kaum die Fortsetzung erwarten. Zwar kam er in gewohnter Manier mit all seinen mir schon aus dem ersten Band lieb gewordenen und teilweise zum schreien komischen Personen, jedoch hat es mich diesmal weitaus weniger vom Hocker geworfen. Viel zu sehr fehlte mir die Spannung und deshalb fiel es mir nicht schwer, immer wieder Lesepausen einzulegen. Doch seine Funktion als Bauchmuskeltrainer hat dieses Buch widerum sehr gut erfüllt, denn immer wieder musste ich laut auflachen.

Als grosses Plus hat sich das Buch jedoch zum Schluss erwiesen: Bayrische Rezepte sozusagen passend auf das Thema zugeschnitten. Ohne dieses wunderbare Ende hätte dieses Buch von mir eher einen Stern weniger erhalten!

ml am 28.04.2011 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Franz die Zweite :-)

"Dampfnudelblues" von Rita Falk

"Dampfnudelblues" ist die Fortsetzung zu "Winterkartoffelknödel". Rita Falk hatte mit ihrem ersten Roman über den Dorfpolizisten Franz und seine verschrobene Dorfgemeinschaft die Messlatte sehr hochgehängt! "Winterkartoffelknödel" hatte mir von vorne bis hinten ausgezeichnet gefallen und ich hatte bei jeder Seite gelacht!!!!

Nun kam dann also ein Nachfolger.....kann "Dampfnudelblues" mit "Winterkartoffelknödel" mithalten????

JAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!

Dieses Buch ist nicht nur spannend geschrieben, sondern vorallem sehr lustig! Der Charme des Buches liegt natürlich in der Art, wie die Protagonisten sprechen. Der Dialekt ist einfach unschlagbar!!!!

Ich kann jedem nur empfehlen "Dampfnudelblues" zu lesen!!!! Ich persönlich freue mich schon jetzt auf einen Teil 3 !!!!!!!!!!! :-)

 

 

Bücher lesen ist wie atmen!

enzian am 27.04.2011 22:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Dampfnudelblues

 

 

Herzerfrischend heiter, so geht es mit  Franz weiter

 

Noch vor dem Frühstück läutet bei Dorfpolizist Franz Eberhofer das Telefon. "Stirb du Sau" hat jemand an die Hauswand von Schulrektor Höpfl geschrieben. Franz beschließt, erst einmal abzuwarten. Derweil kommt sein ungeliebter Bruder, Leopold, samt Familie zu Besuch. Da wird Franz noch oft als Babysitter für den Nachwuchs eingespannt. Aber zwischendurch gibt es andere Aufgaben für ihn. Erst verschwindet der Höpfl plötzlich spurlos, taucht wieder auf und liegt dann tot auf den Bahngleisen. Verdächtige finden sich schnell, immerhin war der Rektor weder bei den Schülern noch beim Lehrkörper beliebt, im Gegenteil. Mord hin oder her, wenn es um sein leibliches Wohl geht, kennt Franz nichts. Da können die Ermittlungen ruhig einmal warten. Dafür kocht die Oma viel zu gut. Auch sonst ist daheim alles wie gehabt, der Papa raucht weiterhin seelenruhig seine Hanfzigaretten. Dann gibt es noch Ärger mit seiner Flamme, der Susi aus der Gemeindeverwaltung. Diese dampft einfach so nach Italien ab. Selbstverständlich klärt Franz den Mord auf, wieder einmal mit Hilfe seines alten Freundes Rudi Birkenberger.

 

 

Die lang ersehnte Fortsetzung von "Winterkartoffelknödel" ist endlich da. Rita Falk lässt uns wieder regen Anteil nehmen am Leben von Franz, seiner Familie und der übrigen Dorfbewohner. Der gewohnt lockere Schreibstil der Autorin begeistert mich auch hier wieder. Witzig, spritzig, mit einer deftigen Prise bayerischen Humors gewürzt, kommt auch dieses Buch daher. Es zeichnet sich gleich ab, dass es für den Dorfpolizisten Franz mit dem ruhigen Leben erst einmal vorbei ist. Dadurch lässt er sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Er findet noch Zeit, die Oma mitsamt ihren Landfrauen auf eine Schnäppchentour zu begleiten. Das ist  wieder mal so eine Gelegenheit, für private Zwecke den Dienstausweis zu zücken.

Geschmunzelt habe ich auch über die Spitznamen, die Franz seinen Mitmenschen verpasst, wie Ohrensessel und Säbelzahntiger. Der grummelige Franz kann aber auch ganz anders, wenn er will. Beim Anblick seiner kleinen Nichte, liebevoll von ihm Zwerg Nase genannt, schmilzt er nur so dahin. Die Autorin hat es wieder meisterhaft verstanden, die Charaktere ihrer Protagonisten lebendig zu zeichnen. Die Spannung kommt nicht zu kurz, auch wenn ich schon relativ zeitig geahnt habe, wer der Mörder ist.

Für mich war dieser bayerische Kultkrimi Lesegenuß pur, eine Mordsgaudi, würde Franz sagen. Hoffentlich gibt es für ihn bald den dritten Fall zu lösen, ich freu mich darauf.

 

kleinekrimileseratte am 27.04.2011 22:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Tod in der Provinz

**Beschreibung des Buches:**

Der Regionalkrimi „Dampfnudelblues“ von Rita Falk ist im dtv-Verlag erschienen. Er hat ca. 254 Seiten Romantext, ein Glossar und ein paar bayrische Rezepte im Anhang. Es handelt sich um einen so genannten Provinzkrimi oder auch Regionalkrimi. Die Handlung spielt in Niederbayern in einem Dorf namens Niederkaltenkrichen.

Das Buch hat einen festen Taschenbucheinband, sodass es nicht gleich beim Lesen auseinander fällt. Das Titelbild passt sehr gut zum Inhalt und gehört zu einer neuen Serie über den Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Es handelt sich hier um den 2. Fall, den der Polizist löst.

**Kurze Zusammenfassung:**

Der Dorfpolizist Franz Eberhofer wohnt mit seinem Vater und seiner Großmutter zusammen in Niederkaltenkirchen. Neu-Onkel, Franz bekommt jetzt des Öfteren seine kleine Nichte zur Aufsicht. Was ihm sichtlich „Vergnügen“ bereitet. Sein Liebesleben gerät etwas unter die Räder, seine Freundin Susi hat einen neuen Freund in Italien…..

Im Heimatdorf des Dorfpolizisten wird ein Rektor getötet, nachdem er zuvor eine Warnung an seiner Hauswand erhalten hatte. Schüler und Lehrer sind nicht unglücklich über den Tod des Rektors. Die Suche nach dem oder den Mördern beginnt.

Als Erzählform ist Ich-Form gewählt, d.h. der Dorfpolizist erzählt die Dinge aus seiner Sicht.

**Mein Leseeindruck:**

Wie auch im ersten Fall des Franz Eberhofer gelangt der Krimi zur Nebensache, weil die Charaktere und die Nebenhandlungen so witzig und spritzig geschrieben sind. Man kann sich die Personen und die Gegebenheiten recht gut vorstellen. Die bayrische Sprache hat man direkt im Ohr. Die Beschreibung der Charaktere erinnert an die Vorabendserie „Rosenheimkops“ im Fernsehen. Die bayrischen Begriffe kennt man oftmals, sie sind im Anhang aber näher beschrieben. Das Buch lässt sich so zwischendurch zum Entspannen gut lesen, lebt weniger von der Spannung als vom bayrischen Witz. Mir hat das sehr gut gefallen mal einen Krimi mit „Augenzwinkern“ zu lesen. Nebenbei lernt man lernt so Einiges über den landestypischen Essgeschmack, deshalb wohl auch die Rezepte am Ende des Buches. Ich habe sie noch nicht ausprobiert…..

gg-ena am 27.04.2011 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sushi in Niederkaltenkirchen

Der Eberhofer Franz ist wieder da :-) Und auch die Oma, sein Papa und sein Bruder Leopold sind mit von der Partie. Der Leopold hat jetzt sogar eine Tochter, die eigentlich Uschi heißt, nach der verstorbenen Mama der beiden Eberhofer-Brüder. Aber Sushi passt einfach viel besser zu ihr, findet Franz.

Endlich passiert wieder etwas in Niederkaltenkirchen, wo Dorfpolizist Franz Eberhofer sonst nicht so viel zu tun hat. Aber die Morddrohung an der Hauswand von Realschuldirektor Höpfl ist jetzt auch nicht so wichtig, dass man alles andere dafür liegen lassen muss. Schließlich hat Franz auch noch seine Susi, die gerade Urlaubspläne mit Freundinnen schmiedet und muss sich auch manchmal um die Oma oder die kleine Sushi kümmern. Aber etwas an dem Höpfl-Fall ist dann doch komisch… der Dorfpolizist ermittelt wieder.

Die Fortsetzung von Winterkartoffelknödel finde ich fast sogar noch besser als Teil 1. Auch wenn ich eigentlich ein Fan von Krimis und Thrillern bin, bei denen gerne etwas mehr Action passieren kann und das hier nicht so der Fall ist, ist das Buch einfach nur toll! Ich finde die Bayerische Gemütlichkeit kommt in dem Buch richtig gut zur Geltung. Auch das kleine „Wörterbuch“ am Ende und die Rezepte der Oma sind einfach nur klasse. So kann man das Buch nach dem Lesen gleich noch einmal genießen :-) In Form von Dampfnudeln mit Vanillesoße.

Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Franz und allen anderen Dorfbewohnern in Niederkaltenkirchen!

Ich finde den Stil der Bücher wirklich klasse. Vielleicht auch, weil ich aus Bayern bin, aber ich mag den Eberhofer Franz und auch (fast) alle andere Personen aus dem Buch. Rita Falk hat es einfach super hinbekommen, die Stimmung aus einem Bayerischen Dorf so genial rüberzubringen.

merbs am 26.04.2011 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Bayrischer Comedy-Krimi

Franz Eberhofer ermittelt wieder. Im kleinen bayrischen Dorf Niederkaltenkirchen lebt Eberhofer mit der tauben alten Oma, seinem hanfanbauenden Vater und dem Hund Leopold. Ab und zu hat er was mit der Gemeindeangestellten Susi, obwohl die Cellulite hat. Seinen Bruder nennt er die "Schleimsau". Der hat mal wieder eine neue Frau, frisch aus Thailand importiert, und ein Baby namens Uschi genannt Sushi.

Ansonsten ist nicht viel los in dem Dörfchen. Bis die Hauswand des unbeliebten Rektors Hölzl mit den Worten "Stirb du Sau " verunstaltet wird. Und dann ermittelt Eberhofer wieder so fast nebenbei.

Das Buch liest sich unheimlich schnell, hat wieder diesen typischen Humor und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Freue mich schon auf den nächsten Fall von Eberhofer.

r.e.r. am 26.04.2011 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eberhoferartig

Das Haus von Realschuldirektor Höpfl wurde verunziert. “Stirb du Sau” prangt es in großen, purpurroten Lettern strahlend vom weißen Rauputz herunter. Franz Eberhofer, der Polizist von Niederkaltenkirchen, nimmt die Sache zunächst locker. Ein Jungenstreich aus der Schule. Schließlich ist der Direktor alles andere als beliebt. Dann verschwindet Höpl spurlos, taucht allerdings einige Tage später unverhofft und ohne Erklärung wieder auf. Das kommt dem Franz dann doch ziemlich merkwürdig vor. Und so wundert es ihn nicht, als er einige Tage später zu einer “Bahnleich” gerufen wird, deren abgetrennter Kopf sich als der Schädel des Schulleiters herausstellt.

 

Nach der Aufklärung des Vierfachmordes aus seinem ersten Fall, ist in Niederkaltenkirchen ein bisschen Ruhe eingekehrt. Nicht so beim Franz zu Hause. Leopold, sein verhasster Bruder, ist gerade Vater geworden und lädt die kleine Tochter gern zum Aufpassen bei Vater und Oma ab. Und da “Zwerg Nase” nur beim Franz glücklich und zufrieden ist, muss der öfter als ihm lieb ist Babysitten. Auch in der Liebe läuft es schlecht. Als er nach einem Schäferstündchen seine Susi auf ihre beginnende Cellulite aufmerksam macht, hat die nichts besseres zu tun als nach Italien zu fahren und sich einen schicken Luca Toni Verschnitt anzulachen. Und weil er die Susi vergrault hat, bestraft ihn die Oma kulinarisch: mit Essensentzug. Da kommt es dem Franz fast schon wie Erholung vor, nach dem verschwundenen Schulrektor zu suchen und später dessen Tod aufzuklären.

 

“Dampfnudelblues” ist der zweite Krimi von Rita Falk und ein gute Laune Buch der besten Sorte. Sprachlich derb und einfach, aber in seiner ganz speziellen Art umwerfend. Der Kriminalfall spielt eine eher beigeordnete Rolle. Viel wichtiger sind die großen und kleinen Dinge des Lebens, mit denen sich der Ich-Erzähler Franz herumschlagen muss. Als er beispielsweise zu einem Nachbarschaftsstreit um ein Hausthermometer gerufen wird, das der Bewohner des Erdgeschosses für einen Euro erworben und angebracht hat. Auf das der Mieter des ersten Stockes aber auch täglich einen Blick wirft. Unerlaubt und unentgeltlich sozusagen. Der schmarotzende Nutzer hat zwar angeboten, einen Anteil von fünfzig Cent zu bezahlen, das lehnt der Besitzer aber strikt ab. Als keine Einigung zu erzielen ist, schießt Franz das Thermometer kurzerhand kaputt. Denn was hätte er tun sollen. Beide in eine Selbsthilfegruppe für Thermometerspanner schicken?

 

Solche und ähnliche Stellen gibt es zuhauf und sie machen den Charme dieser Reihe aus. Franz verhält sich oft unsinnig, irrational und infantil. Aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und einen ganz eigenen Sinn für Gerechtigkeit und Loyalität. Er handelt zwar selbst nicht immer ganz ehrenhaft, aber seine Unredlichkeiten sind in der Regel harmlos. Da werden der Papa und die Oma kurzerhand per Dienstpistole auf dem Standstreifen am Stau vorbeigelotst. Der Dienstausweis gezückt, wenn es gilt der Oma und ihren “ausfliegenden” Landfrauen einen Paradeparkplatz auf dem überfüllten Donaueinkaufszentrum zu beschaffen und das eigene Strafgeld wegen Falschparken kurzerhand von einer im Halteverbot stehenden Geschäftsfrau wieder eingetrieben.

 

Das sich der Tod des Höpfl dann doch als Mord herausstellt, beweist den richtigen Riecher des Landpolizisten. Und selbstverständlich wird der Fall aufgeklärt. Nur ganz anders, als man es von der herkömmlichen Genreliteratur gewöhnt ist. Eberhoferartig eben!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Hannover live

Der Krimi macht Spaß, ist spannend und mit viel Lokalkolorit gewürzt.

Focus

Mit seinem schwarzhumorigen Tonfall liegt dieser Heimatkrimi jedenfalls schon mal richtig.

29.07.2013

Neue Westfälische

›Dampfnudelblues‹ ist leichte Kost in gefällig-bayrischer Bundart, kurzweilig und amüsant. Wer sc...hräge Geschichten und schrullige Charaktere mag, liegt bei Rita Falk richtig.

mehr weniger

25.02.2012

Münsterländische Volkszeitung

Rita Falk erzählt wieder höchst unterhaltsam und originell, mit viel regionalem Gefühl und wirkli...ch staubtrockenem Humor.

mehr weniger

Anne Bellinvia, 15.02.2012

Die Zeit

Sie ist eine der erfolgreichsten und produktivsten Schiftstellerinnen Deutschlands.

Ursula März, 09.02.2012

Ostthüringer Zeitung

Dieses bayrisch-verrückte, köstlich-unterhaltsame Knödel-Nudel-Theater hat noch gefehlt in der de...utschen Krimi-Landschaft.

mehr weniger

Christiane Kneisel, 24.09.2011

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Die Krimiautorin Rita Falk singt den ›Dampfnudelblues‹ mit bayerisch anmutender Sprachmelodie....> mehr weniger

Rainer Wagner, 21.09.2011

Sonntag Express

Falkes Kunst: Ihre Krimis haben Heimat-Feeling [...].

12.06.2011

Brigitte EXTRA

Ein Fest für alle, die bei Falks Vorgänger ›Winterkartoffelknödel‹ auf den Geschmack gekommen sin...d und auch im Sommer auf mächtig gute Krimi-Hausmannskost stehen.

mehr weniger

31.05.2011

Donaukurier

Rita Falk schreibt, wie man in Niederbayern spricht: einfach, gradheraus, bisweilen auch gschert....

mehr weniger

25.05.2011

Tiroler Tageszeitung

Da soll noch einer sagen, man braucht die Skandinavier für erstklassige Krimis!

Christian J. Winder, 16.05.2011

Bühne
Rita Falk schafft mit ihren Franz-Eberhofer-Krimis provinzielle Kleinode von subversiver Wucht.

Klaus Peter Vollmann

Bayerisches Golf- und Thermenland
Der Kosmos des fiktiven Niederkaltenkirchen, ja sogar der real existierende Kreisverkehr in Frontenh...ausen werden dem Leser schnell zu einer Heimat, die ihn so schnell nicht mehr loslässt. mehr weniger

Die Weltwoche
Falk ist Kult, und die Verfilmungen sind es auch, weit über die Weisswurstlinie hinaus.

Wolfram Knorr, 11.03.2021

Rundschau Neumarkt
Der zweite Provinzkrimi von Rita Falk vereint bayerischen Humor, Liebesprobleme, Verbrechen und viel...versprechende Rezepte. mehr weniger

Veronika Weigert, 10.04.2019

Ostsee-Zeitung
Trocken, witzig, derb, direkt.

29.06.2017

Straubinger Tagblatt
Ein toller Krimi, mit viel Witz und einer überraschenden Wendung am Schluss.

25.03.2016

Hörzu

Falk ist der aktuelle Star des Genres: witzig, geistreich, voll Sympathie für den alltäglichen Ab...erwitz.

mehr weniger

15.11.2013

Bücher (Kiel)

›Dampfnudelblues‹ ist lakonisch, frech, schwarzhumorig und zieht den Cineasten von null auf hunde...rt in die skurrile Nestidylle Niederbayerns, die trügt.

mehr weniger

07.08.2013

LZ Rheinland

Wie immer zum Schießen komisch mit Charakteren, die den LeserInnen ans Herz wachsen.

15.11.2012

unterhaltung.de.msn.com

Absolut empfehlenswert!

Andreas Klein, 14.08.2012

www.fachbuchkritik.de

(...) sprüht förmlich voller Humor (...).

Andreas Sauer, 13.06.2012

Westdeutsche Zeitung

Der Fall hat alle Zutaten, die ein charmanter, witziger und origineller Krimi haben muss.

11.08.2011

NDR 1 Niedersachsen

 Sehr lesenswert, sehr komisch und sehr derb.

Erla Bartmann, 12.07.2011

blog.thalia.at

(...) wahnsinnig komisch.

Doris Oberauer, 24.06.2011