In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um ... Nach ›Winterkartoffelknödel‹ der zweite Fall für den Eberhofer Franz.
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Dampfnudelblues
Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …
Bibliografische Daten
4. Auflage
Rita Falk
Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.
8 - 10 von 84 Leserstimme
Neues vom Franz
**ÜBER DAS BUCH**
"Dampfnudelblues" ist ein neuer Fall für den Polizisten Franz Eberhofer aus Neukaltenkirchen, den es zu klären gilt. Der von allen verachtete Realschul-Direktor Höpfl wird zunächst durch ein Graffiti mit dem Tod bedroht und kurze Zeit später tot auf den Zuggleisen aufgefunden. Die Spuren weisen mal wieder überall und nirgendwo hin und der Franz fahndet auf seine spezielle nicht unbedingt legale Art, wobei sein Privatleben letztlich die Hauptrolle spielt und alte Bekannte aus "Winterkartoffelknödel" auftauchen wie nicht zuletzt der Rudi aus München, mit dem er schon den ersten Fall so brillant gelöst hat.
**MEINE MEINUNG**
Ich finde das Buch noch besser als das erste, was vielleicht auch daran liegt, dass ich den Schreibstil, der extrem gewöhnungsbedürftig ist, schon kannte und mittlerweile sogar mochte. Man taucht ein in die bayrische Welt des kleinen Kaffs Niederkaltenkirchen und wird Teil der Familie Eberhofer, bestehend aus Vater, Oma, Bruder Leopold (mit neuer Frau Panida) und der kleinen Nichte Uschi. Auch Kollegin und Geliebte Susi spielt mal wieder eine Rolle, diesmal jedoch eine unerwartete.
**FAZIT**
Wer den Franz Eberhofer aus Neukaltenkirchen bei Landshut bereits aus "Winterkartoffelknödel" kennt und mag, der wir "Dampfnudelblues" ganz sicher verschlingen. Es ist keine anspruchsvolle Literatur, aber ein wirklich nettes Buch für zwischendurch oder am Strand.
Liebgewonnene Bekannte wiedergetroffen
###### In Dampfnudelblues trifft man die alten Bekannten aus Winterkartoffelknödel wieder:Franz Eberhofer,die Oma , Bruder Leopold, Exkollege Rudi.Es scheint sich nichts geändert zu haben in Franzs Leben. Doch schon bald verschwindet der allseits unbeliebte Rektor Höpfl .Dies kommt nicht ganz überraschend, Tage vorher zierte der unfreundliche Spruch: "Stirb, Du Sau" Höpfls Hauswand.
###### Das sieht mal wieder nach Stress für Franz aus, zudem Freundin Susi sich nicht mehr alles gefallen lässt und sich bald einen feschen Italiener anlacht .Dafür hat er wenigstens ein glückliches Händchen bei seiner kleinen Nichte Uschi, von ihm wegen ihrer thailändischen Mutter Sushi genannt.Nur beim Franz ist die Kleine ruhig, bei der gesamten Verwandschaft schreit sie wie am Spiess.
###### Locker, leicht , in Umgangssprache geschrieben , herrlich schrullige Typen, wieder beste Unterhaltung .Wie schon der erste Band hat mich Dampfnudelblues einige Male schmunzeln lassen. Besonders gefallen hat mir die Lebendigkeit der Charaktere,sie kommen mir vor wie alte Bekannte.Hier steht nicht die Straftat und das Verbrechen im Vordergrund , sondern Franz ,seine Sippe und das Leben im Dorf.Etwas klischeehaft kommt die Geschichte schon daher , aber trotzdem lese ich zwischendurch solche Bücher sehr gerne.Nicht besonders anspruchsvoll, aber hervorragend geeignet um es "unterwegs" zu lesen, ob Busfahrt oder Wartezimmer.Gerne würde ich noch mehr vom Franz lesen...
Neues vom Polizisten Franz Eberhofer
Ein neuer Fall für Franz Eberhofer! Ich habe "Winterkartoffelknödel" mit großem Vergnügen gelesen und freute mich sehr, in "Dampfnudelblues" mehr von dem schrulligen Polizisten, seiner nicht minder schrulligen Familie, bestimmt wieder einigen Damenbekanntschaften und einem skurrilen Kriminalfall zu lesen.
Diesmal geht es um den Rektor der Schule, der eine Morddrohung ans Haus gesprayt bekommt. Auch wenn sonst nichts Kriminelles in Niederkaltenkirchen anliegt, unternimmt Franz erstmal nix. Vielleicht löst sich das Problem ja von alleine... Daheim ist für Franz kein Mittagessen gekocht, da der ungeliebte Bruder mit Familie erwartet wird und Oma putzt. Bruder Leopold kommt dann auch und sein Besuch nimmt Franz mehr mit als die ganze Polizeiarbeit, die sich derzeit auf Nachbarschaftsstreit reduziert. Aber ein richtiger Fall steht schon aus: der Rektor wird erst vermisst, taucht dann misshandelt wieder auf und wird schließlich vom Zug überrollt. Mord oder Selbstmord? Franz ermittelt und löst schließlich den Fall. Mit von der Partie sind wieder die ganze Familie, vor allem Franz´ Nichte Sushi, der Detektiv-Freund, die Geliebte Susi... die Personen wachsen einem schnell ans Herz und die Geschichte lebt von ihren - oft skurrilen -Interaktionen.
Man wird die ganze Reihe um Eberhofer (eine Krimireihe ist es meiner Meinung nach nicht) sehr mögen oder überhaupt nicht. Mir gefällt der lockere Schreibstil, das bayerische Lokalkolorit und vor allem die wunderbar gezeichneten Charaktere. Mehr davon!
Macht etwas weniger Dampf als erwartet...
Franz Eberhofer schlägt wieder zu: Nach dem grossen Erfolg des ersten und verdientermassen 5 Sterne Provinzkrimis von Rita Falk konnte ich kaum die Fortsetzung erwarten. Zwar kam er in gewohnter Manier mit all seinen mir schon aus dem ersten Band lieb gewordenen und teilweise zum schreien komischen Personen, jedoch hat es mich diesmal weitaus weniger vom Hocker geworfen. Viel zu sehr fehlte mir die Spannung und deshalb fiel es mir nicht schwer, immer wieder Lesepausen einzulegen. Doch seine Funktion als Bauchmuskeltrainer hat dieses Buch widerum sehr gut erfüllt, denn immer wieder musste ich laut auflachen.
Als grosses Plus hat sich das Buch jedoch zum Schluss erwiesen: Bayrische Rezepte sozusagen passend auf das Thema zugeschnitten. Ohne dieses wunderbare Ende hätte dieses Buch von mir eher einen Stern weniger erhalten!
Franz die Zweite :-)
"Dampfnudelblues" von Rita Falk
"Dampfnudelblues" ist die Fortsetzung zu "Winterkartoffelknödel". Rita Falk hatte mit ihrem ersten Roman über den Dorfpolizisten Franz und seine verschrobene Dorfgemeinschaft die Messlatte sehr hochgehängt! "Winterkartoffelknödel" hatte mir von vorne bis hinten ausgezeichnet gefallen und ich hatte bei jeder Seite gelacht!!!!
Nun kam dann also ein Nachfolger.....kann "Dampfnudelblues" mit "Winterkartoffelknödel" mithalten????
JAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!
Dieses Buch ist nicht nur spannend geschrieben, sondern vorallem sehr lustig! Der Charme des Buches liegt natürlich in der Art, wie die Protagonisten sprechen. Der Dialekt ist einfach unschlagbar!!!!
Ich kann jedem nur empfehlen "Dampfnudelblues" zu lesen!!!! Ich persönlich freue mich schon jetzt auf einen Teil 3 !!!!!!!!!!! :-)
Bücher lesen ist wie atmen!
Dampfnudelblues
Herzerfrischend heiter, so geht es mit Franz weiter
Noch vor dem Frühstück läutet bei Dorfpolizist Franz Eberhofer das Telefon. "Stirb du Sau" hat jemand an die Hauswand von Schulrektor Höpfl geschrieben. Franz beschließt, erst einmal abzuwarten. Derweil kommt sein ungeliebter Bruder, Leopold, samt Familie zu Besuch. Da wird Franz noch oft als Babysitter für den Nachwuchs eingespannt. Aber zwischendurch gibt es andere Aufgaben für ihn. Erst verschwindet der Höpfl plötzlich spurlos, taucht wieder auf und liegt dann tot auf den Bahngleisen. Verdächtige finden sich schnell, immerhin war der Rektor weder bei den Schülern noch beim Lehrkörper beliebt, im Gegenteil. Mord hin oder her, wenn es um sein leibliches Wohl geht, kennt Franz nichts. Da können die Ermittlungen ruhig einmal warten. Dafür kocht die Oma viel zu gut. Auch sonst ist daheim alles wie gehabt, der Papa raucht weiterhin seelenruhig seine Hanfzigaretten. Dann gibt es noch Ärger mit seiner Flamme, der Susi aus der Gemeindeverwaltung. Diese dampft einfach so nach Italien ab. Selbstverständlich klärt Franz den Mord auf, wieder einmal mit Hilfe seines alten Freundes Rudi Birkenberger.
Die lang ersehnte Fortsetzung von "Winterkartoffelknödel" ist endlich da. Rita Falk lässt uns wieder regen Anteil nehmen am Leben von Franz, seiner Familie und der übrigen Dorfbewohner. Der gewohnt lockere Schreibstil der Autorin begeistert mich auch hier wieder. Witzig, spritzig, mit einer deftigen Prise bayerischen Humors gewürzt, kommt auch dieses Buch daher. Es zeichnet sich gleich ab, dass es für den Dorfpolizisten Franz mit dem ruhigen Leben erst einmal vorbei ist. Dadurch lässt er sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Er findet noch Zeit, die Oma mitsamt ihren Landfrauen auf eine Schnäppchentour zu begleiten. Das ist wieder mal so eine Gelegenheit, für private Zwecke den Dienstausweis zu zücken.
Geschmunzelt habe ich auch über die Spitznamen, die Franz seinen Mitmenschen verpasst, wie Ohrensessel und Säbelzahntiger. Der grummelige Franz kann aber auch ganz anders, wenn er will. Beim Anblick seiner kleinen Nichte, liebevoll von ihm Zwerg Nase genannt, schmilzt er nur so dahin. Die Autorin hat es wieder meisterhaft verstanden, die Charaktere ihrer Protagonisten lebendig zu zeichnen. Die Spannung kommt nicht zu kurz, auch wenn ich schon relativ zeitig geahnt habe, wer der Mörder ist.
Für mich war dieser bayerische Kultkrimi Lesegenuß pur, eine Mordsgaudi, würde Franz sagen. Hoffentlich gibt es für ihn bald den dritten Fall zu lösen, ich freu mich darauf.
Tod in der Provinz
**Beschreibung des Buches:**
Der Regionalkrimi „Dampfnudelblues“ von Rita Falk ist im dtv-Verlag erschienen. Er hat ca. 254 Seiten Romantext, ein Glossar und ein paar bayrische Rezepte im Anhang. Es handelt sich um einen so genannten Provinzkrimi oder auch Regionalkrimi. Die Handlung spielt in Niederbayern in einem Dorf namens Niederkaltenkrichen.
Das Buch hat einen festen Taschenbucheinband, sodass es nicht gleich beim Lesen auseinander fällt. Das Titelbild passt sehr gut zum Inhalt und gehört zu einer neuen Serie über den Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Es handelt sich hier um den 2. Fall, den der Polizist löst.
**Kurze Zusammenfassung:**
Der Dorfpolizist Franz Eberhofer wohnt mit seinem Vater und seiner Großmutter zusammen in Niederkaltenkirchen. Neu-Onkel, Franz bekommt jetzt des Öfteren seine kleine Nichte zur Aufsicht. Was ihm sichtlich „Vergnügen“ bereitet. Sein Liebesleben gerät etwas unter die Räder, seine Freundin Susi hat einen neuen Freund in Italien…..
Im Heimatdorf des Dorfpolizisten wird ein Rektor getötet, nachdem er zuvor eine Warnung an seiner Hauswand erhalten hatte. Schüler und Lehrer sind nicht unglücklich über den Tod des Rektors. Die Suche nach dem oder den Mördern beginnt.
Als Erzählform ist Ich-Form gewählt, d.h. der Dorfpolizist erzählt die Dinge aus seiner Sicht.
**Mein Leseeindruck:**
Wie auch im ersten Fall des Franz Eberhofer gelangt der Krimi zur Nebensache, weil die Charaktere und die Nebenhandlungen so witzig und spritzig geschrieben sind. Man kann sich die Personen und die Gegebenheiten recht gut vorstellen. Die bayrische Sprache hat man direkt im Ohr. Die Beschreibung der Charaktere erinnert an die Vorabendserie „Rosenheimkops“ im Fernsehen. Die bayrischen Begriffe kennt man oftmals, sie sind im Anhang aber näher beschrieben. Das Buch lässt sich so zwischendurch zum Entspannen gut lesen, lebt weniger von der Spannung als vom bayrischen Witz. Mir hat das sehr gut gefallen mal einen Krimi mit „Augenzwinkern“ zu lesen. Nebenbei lernt man lernt so Einiges über den landestypischen Essgeschmack, deshalb wohl auch die Rezepte am Ende des Buches. Ich habe sie noch nicht ausprobiert…..
Sushi in Niederkaltenkirchen
Der Eberhofer Franz ist wieder da :-) Und auch die Oma, sein Papa und sein Bruder Leopold sind mit von der Partie. Der Leopold hat jetzt sogar eine Tochter, die eigentlich Uschi heißt, nach der verstorbenen Mama der beiden Eberhofer-Brüder. Aber Sushi passt einfach viel besser zu ihr, findet Franz.
Endlich passiert wieder etwas in Niederkaltenkirchen, wo Dorfpolizist Franz Eberhofer sonst nicht so viel zu tun hat. Aber die Morddrohung an der Hauswand von Realschuldirektor Höpfl ist jetzt auch nicht so wichtig, dass man alles andere dafür liegen lassen muss. Schließlich hat Franz auch noch seine Susi, die gerade Urlaubspläne mit Freundinnen schmiedet und muss sich auch manchmal um die Oma oder die kleine Sushi kümmern. Aber etwas an dem Höpfl-Fall ist dann doch komisch… der Dorfpolizist ermittelt wieder.
Die Fortsetzung von Winterkartoffelknödel finde ich fast sogar noch besser als Teil 1. Auch wenn ich eigentlich ein Fan von Krimis und Thrillern bin, bei denen gerne etwas mehr Action passieren kann und das hier nicht so der Fall ist, ist das Buch einfach nur toll! Ich finde die Bayerische Gemütlichkeit kommt in dem Buch richtig gut zur Geltung. Auch das kleine „Wörterbuch“ am Ende und die Rezepte der Oma sind einfach nur klasse. So kann man das Buch nach dem Lesen gleich noch einmal genießen :-) In Form von Dampfnudeln mit Vanillesoße.
Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Franz und allen anderen Dorfbewohnern in Niederkaltenkirchen!
Ich finde den Stil der Bücher wirklich klasse. Vielleicht auch, weil ich aus Bayern bin, aber ich mag den Eberhofer Franz und auch (fast) alle andere Personen aus dem Buch. Rita Falk hat es einfach super hinbekommen, die Stimmung aus einem Bayerischen Dorf so genial rüberzubringen.
Bayrischer Comedy-Krimi
Franz Eberhofer ermittelt wieder. Im kleinen bayrischen Dorf Niederkaltenkirchen lebt Eberhofer mit der tauben alten Oma, seinem hanfanbauenden Vater und dem Hund Leopold. Ab und zu hat er was mit der Gemeindeangestellten Susi, obwohl die Cellulite hat. Seinen Bruder nennt er die "Schleimsau". Der hat mal wieder eine neue Frau, frisch aus Thailand importiert, und ein Baby namens Uschi genannt Sushi.
Ansonsten ist nicht viel los in dem Dörfchen. Bis die Hauswand des unbeliebten Rektors Hölzl mit den Worten "Stirb du Sau " verunstaltet wird. Und dann ermittelt Eberhofer wieder so fast nebenbei.
Das Buch liest sich unheimlich schnell, hat wieder diesen typischen Humor und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Freue mich schon auf den nächsten Fall von Eberhofer.
Eberhoferartig
Das Haus von Realschuldirektor Höpfl wurde verunziert. “Stirb du Sau” prangt es in großen, purpurroten Lettern strahlend vom weißen Rauputz herunter. Franz Eberhofer, der Polizist von Niederkaltenkirchen, nimmt die Sache zunächst locker. Ein Jungenstreich aus der Schule. Schließlich ist der Direktor alles andere als beliebt. Dann verschwindet Höpl spurlos, taucht allerdings einige Tage später unverhofft und ohne Erklärung wieder auf. Das kommt dem Franz dann doch ziemlich merkwürdig vor. Und so wundert es ihn nicht, als er einige Tage später zu einer “Bahnleich” gerufen wird, deren abgetrennter Kopf sich als der Schädel des Schulleiters herausstellt.
Nach der Aufklärung des Vierfachmordes aus seinem ersten Fall, ist in Niederkaltenkirchen ein bisschen Ruhe eingekehrt. Nicht so beim Franz zu Hause. Leopold, sein verhasster Bruder, ist gerade Vater geworden und lädt die kleine Tochter gern zum Aufpassen bei Vater und Oma ab. Und da “Zwerg Nase” nur beim Franz glücklich und zufrieden ist, muss der öfter als ihm lieb ist Babysitten. Auch in der Liebe läuft es schlecht. Als er nach einem Schäferstündchen seine Susi auf ihre beginnende Cellulite aufmerksam macht, hat die nichts besseres zu tun als nach Italien zu fahren und sich einen schicken Luca Toni Verschnitt anzulachen. Und weil er die Susi vergrault hat, bestraft ihn die Oma kulinarisch: mit Essensentzug. Da kommt es dem Franz fast schon wie Erholung vor, nach dem verschwundenen Schulrektor zu suchen und später dessen Tod aufzuklären.
“Dampfnudelblues” ist der zweite Krimi von Rita Falk und ein gute Laune Buch der besten Sorte. Sprachlich derb und einfach, aber in seiner ganz speziellen Art umwerfend. Der Kriminalfall spielt eine eher beigeordnete Rolle. Viel wichtiger sind die großen und kleinen Dinge des Lebens, mit denen sich der Ich-Erzähler Franz herumschlagen muss. Als er beispielsweise zu einem Nachbarschaftsstreit um ein Hausthermometer gerufen wird, das der Bewohner des Erdgeschosses für einen Euro erworben und angebracht hat. Auf das der Mieter des ersten Stockes aber auch täglich einen Blick wirft. Unerlaubt und unentgeltlich sozusagen. Der schmarotzende Nutzer hat zwar angeboten, einen Anteil von fünfzig Cent zu bezahlen, das lehnt der Besitzer aber strikt ab. Als keine Einigung zu erzielen ist, schießt Franz das Thermometer kurzerhand kaputt. Denn was hätte er tun sollen. Beide in eine Selbsthilfegruppe für Thermometerspanner schicken?
Solche und ähnliche Stellen gibt es zuhauf und sie machen den Charme dieser Reihe aus. Franz verhält sich oft unsinnig, irrational und infantil. Aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und einen ganz eigenen Sinn für Gerechtigkeit und Loyalität. Er handelt zwar selbst nicht immer ganz ehrenhaft, aber seine Unredlichkeiten sind in der Regel harmlos. Da werden der Papa und die Oma kurzerhand per Dienstpistole auf dem Standstreifen am Stau vorbeigelotst. Der Dienstausweis gezückt, wenn es gilt der Oma und ihren “ausfliegenden” Landfrauen einen Paradeparkplatz auf dem überfüllten Donaueinkaufszentrum zu beschaffen und das eigene Strafgeld wegen Falschparken kurzerhand von einer im Halteverbot stehenden Geschäftsfrau wieder eingetrieben.
Das sich der Tod des Höpfl dann doch als Mord herausstellt, beweist den richtigen Riecher des Landpolizisten. Und selbstverständlich wird der Fall aufgeklärt. Nur ganz anders, als man es von der herkömmlichen Genreliteratur gewöhnt ist. Eberhoferartig eben!
Pressestimmen
Der Krimi macht Spaß, ist spannend und mit viel Lokalkolorit gewürzt.
Mit seinem schwarzhumorigen Tonfall liegt dieser Heimatkrimi jedenfalls schon mal richtig.
29.07.2013
›Dampfnudelblues‹ ist leichte Kost in gefällig-bayrischer Bundart, kurzweilig und amüsant. Wer sc...hräge Geschichten und schrullige Charaktere mag, liegt bei Rita Falk richtig.
mehr weniger
25.02.2012
Rita Falk erzählt wieder höchst unterhaltsam und originell, mit viel regionalem Gefühl und wirkli...ch staubtrockenem Humor.
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Anne Bellinvia, 15.02.2012
Sie ist eine der erfolgreichsten und produktivsten Schiftstellerinnen Deutschlands.
Ursula März, 09.02.2012
Dieses bayrisch-verrückte, köstlich-unterhaltsame Knödel-Nudel-Theater hat noch gefehlt in der de...utschen Krimi-Landschaft.
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Christiane Kneisel, 24.09.2011
Die Krimiautorin Rita Falk singt den ›Dampfnudelblues‹ mit bayerisch anmutender Sprachmelodie....> mehr weniger
Rainer Wagner, 21.09.2011
Falkes Kunst: Ihre Krimis haben Heimat-Feeling [...].
12.06.2011
Ein Fest für alle, die bei Falks Vorgänger ›Winterkartoffelknödel‹ auf den Geschmack gekommen sin...d und auch im Sommer auf mächtig gute Krimi-Hausmannskost stehen.
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31.05.2011
Rita Falk schreibt, wie man in Niederbayern spricht: einfach, gradheraus, bisweilen auch gschert....
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25.05.2011
Da soll noch einer sagen, man braucht die Skandinavier für erstklassige Krimis!
Christian J. Winder, 16.05.2011
Rita Falk schafft mit ihren Franz-Eberhofer-Krimis provinzielle Kleinode von subversiver Wucht.
Klaus Peter Vollmann
Der Kosmos des fiktiven Niederkaltenkirchen, ja sogar der real existierende Kreisverkehr in Frontenh...ausen werden dem Leser schnell zu einer Heimat, die ihn so schnell nicht mehr loslässt. mehr weniger
Falk ist Kult, und die Verfilmungen sind es auch, weit über die Weisswurstlinie hinaus.
Wolfram Knorr, 11.03.2021
Der zweite Provinzkrimi von Rita Falk vereint bayerischen Humor, Liebesprobleme, Verbrechen und viel...versprechende Rezepte. mehr weniger
Veronika Weigert, 10.04.2019
Trocken, witzig, derb, direkt.
29.06.2017
Ein toller Krimi, mit viel Witz und einer überraschenden Wendung am Schluss.
25.03.2016
Falk ist der aktuelle Star des Genres: witzig, geistreich, voll Sympathie für den alltäglichen Ab...erwitz.
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15.11.2013
›Dampfnudelblues‹ ist lakonisch, frech, schwarzhumorig und zieht den Cineasten von null auf hunde...rt in die skurrile Nestidylle Niederbayerns, die trügt.
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07.08.2013
Wie immer zum Schießen komisch mit Charakteren, die den LeserInnen ans Herz wachsen.
15.11.2012
Absolut empfehlenswert!
Andreas Klein, 14.08.2012
(...) sprüht förmlich voller Humor (...).
Andreas Sauer, 13.06.2012
Der Fall hat alle Zutaten, die ein charmanter, witziger und origineller Krimi haben muss.
11.08.2011
Sehr lesenswert, sehr komisch und sehr derb.
Erla Bartmann, 12.07.2011
(...) wahnsinnig komisch.
Doris Oberauer, 24.06.2011