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Das Mädchen im Zitronenhain
Die berührende und faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die zu Beginn der 1960er-Jahre in Italien das Unmögliche möglich macht, ihren Traum lebt und einen Sehnsuchtsort erschafft: das Grand Hotel Fasano.
Als die Münchner Kunststudentin Vicki eine Reise an den Gardasee gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit einer Freundin fährt sie über die Alpen und ist augenblicklich verzaubert von den Menschen, der Landschaft und dem tiefen Blau des Sees. Das Grandhotel selbst ist allerdings eher eine Ruine. Doch Vickis Enttäuschung darüber ist wie weggeblasen, als sie den Sohn des Hoteldirektors kennenlernt. Antonio zeigt ihr die Geheimnisse des »Fasano« – der Beginn einer einzigartigen Liebe und eines abenteuerlichen Plans.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Antonia Brauer
Antonia Brauer ist das Pseudonym einer Münchner Journalistin, Buchhändlerin und Autorin. Nach ›Die Töchter des Geistbeckbauern‹ legt sie einen neuen Roman über eine starke Frau vor, die gegen alle Konventionen ihren Weg geht.
5 - 10 von 89 Leserstimme
Starke Frau mit Vorbildfunktion
Schon die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das zauberhafte Cover mit Blick auf den Gardasee, die Zitronenbäume im Hintergrund und die traumhafte Landschaft.Aber auch die Geschichte ist unterhaltsam und lässt sich sehr gut lesen. Sie spielt in zwei Ebenen. Es geht um die junge Kunststudentin Vicki, die mit Ihrer Freundin Traudl bei einem Kostümwettbewerb den zweiten Platz gewinnt. Der Preis ist eine Reise zum Grand Hotel Fasano am Gardasee. Zunächst sind die Freundinnen enttäuscht, dass sie nicht den ersten Preis, eine Reise nach Paris, gewonnen haben. Aber schon auf der Fahrt zum Hotel sind sie von der unfassbar schönen Landschaft verzaubert. Zwischendurch kommen immer wieder Rückblicke aus der Vergangenheit. Schon dort wird deutlich wie stark der Charakter der jungen Frau ist. Sie wächst in Kriegszeiten auf und hat es oft nicht leicht, doch sie lässt sich nie unterkriegen. Der Vater war lange in Kriegsgefangenschaft. Als er wieder da ist, kommt es zu einigen Auseinandersetzungen, doch Vicki weicht niemals von Ihren Träumen und Wünschen ab.
Leichte Sommerlektüre
Die junge Vicky studiert zum Missfallen ihrer Familie Kunst. Siehst eine starke und selbstbewusste Frau, die ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen nicht aus dem Blick verliert. Durch einen kleinen Zufall gewinnt sie zwar keine Reise nach Paris - aber immerhin den zweiten Preis, der aus einer Reise an den Gardasee in Italien besteht. Nach einigem Zögern wird die Reise, die Vickys ganzes Leben verändern wird, antreten. Dort angekommen landet sie in einem recht heruntergekommenen Hotel und lernt dort den Sohn der Inhaber kennen, in den sie sich im Laufe der Zeit verliebt. Nachdem die beiden eine Weile eine Fernbeziehung führen, zieht es Vicky an den Gardasee. Viel Einfluss wird sie in der folgenden wechselhaften Zeit auf die Entwicklung des Hotels nehmen. Vickys turbulente Geschichte ist eine kurzweilige und leichte Lektüre für die Sommerzeit.
Schöne Urlaubslektüre
Das Buch ist eine schöne, leichte Sommerlektüre, ohne dabei ins Seichte abzudriften. Im Gegenteil: Gleich zu Beginn wird der Charakter der Hauptfigur mit dramatischen Ereignissen eingeführt und gut begründet. Wir verstehen, warum Vicky so ist, wie sie ist. Diese Passagen haben mich sehr mitgenommen.Die Geschichte ist schön und sehr lebendig erzählt. Außerdem erfahren wir viel von der italienischen Art in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Der Autorin ist hier auch eine lesenswerte Sozial-Geschichtsstunde gelungen. Man merkt, wie viel hier recherchiert wurde. Auch die Sprache passt sehr sehr gut (manchmal vielleicht etwas arg süddeutsch, aber gut, die Autorin ist ja auch Süddeutsche). Die Zeitsprünge machen das Buch dabei gleichzeitig spannend und gut verständlich. Fazit also: Ich hab's gern gelesen und werde es jetzt in der Familie verschenken.
wo die Zitronen blühen...
..., da duftet es verführerisch nach Sommersonne, Wärme, guter Laune, Limoncello, da liegt Liebe in der Luft, vermischt mit dem ofenfrischen süßen Duft nach Crostata al Limone.... und eine mutige Frau, die entschlossen ihren Weg geht. Ein wunderschönes Cover, das zum Träumen auf den nächsten Urlaub einlädt; nach Bella Italia und dem leichten, unbeschwerten Lebensgefühl von Dolce vita. Eine leichte Schattierung liegt über dem Buchcover – wie wenn man vor einer alten Sepiafotografie steht. Und mit genau diesem Gefühl hab ich dann auch das Buch gelesen. Die Aufteilung der Kapitel auf verschiedene Zeitschienen hat es mir am Anfang echt erleichtert Zusammenhänge aus der Jugend der Protagonistin zu verstehen und ein Gefühl für die Zeit um 1943 zu entwickeln. Und dann gings auf einmal ziemlich durcheinander von 1955 auf 1956 – das hat mich dann irgendwie verwirrt – und es hat ein bisserl was von der Spannung weggenommen; gerade da, wo die beiden MainLeads dabei waren, einander näherzukommen. Erst als es dann wieder fort folgend ging, war´s wieder klarer.Mir gefällt es immer besonders gut, wenn man ein Buch liest, dessen Autor*in die eigene Muttersprache oder den heimischen Dialekt mit in die Geschichte einfließen lässt: man fühlt sich gleich heimisch und mittendrin im Geschehen, als sitzt man direkt neben den Figuren. Und auch für Nichtbayern sind die paar Floskeln verständlich.
entspannte Lektüre
Ein ansprechendes Äußeres macht schon Vorfreude auf das lesen bevor man überhaupt richtig angefangen hat. Es sieht nach einer leichten Sommerlektüre aus und genau das habe ich in dem Buch auch gefunden. Der Beginn des lesens war sehr schön. Ganz entspannt und einfach zu lesen. Eine sehr einfache und angenehme Schreibweise. Da verfliegt die Zeit nur so dahin. Die Erzählung ist wie eine Lebensgeschichte zwischen einem Paar und einer daraus werdenden Familie. Es zeigt einige Schwierigkeiten gibt es immer wenn ein Paar zusammen kommt und auch im Laufe einer Beziehung oder Ehe. Es ist sehr schön, trotz einiger Zweifel, Schwierigkeiten, Schicksalsschläge bleibt das Paar immer am Ball und findet immer wieder zueinander. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen am besten als leichte Sommerlektüre.
eine starke Frau
Das schöne Cover mit dem Blick auf den Gardasee hat mich direkt neugierig gemacht. Es wurde perfekt für diese schöne Geschichte ausgewählt. Die beiden Freundinnen Vicki und Waltraud nehmen am bekannten Kostümball in München teil und gewinnen den 2. Preis. Dies ist eine Reise an den Gardasee und die beiden jungen Damen werden positiv überrascht und verbringen eine unvergessliche Zeit in Italien. Nicht nur der Gardasee und das schöne Grandhotel haben es Vicki angetan ... Die weibliche Protagonistin Vicki ist eine sehr starke junge Frau und ich fand es sehr interessant sie über die Jahre hin besser kennenzulernen. Es beginnt alles in ihrer Kindheit im Jahr 1944, als die Mutter mit Vicki und ihrem Bruder in den naheliegenden Keller eilt. Doch schon bald müssen sie alle nach Freising. Besonders gefreut hat mich, dass Vicki ihr Kunststudium beginnen kann. Dies war mein erstes Buch der Autorin und sie hat einen flüssigen Schreibstil und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Jedoch fand ich die Zeitsprünge im ersten Teil des Buches zeitweise etwas verwirrend. Die Reise an den Gardasee und Umgebung hat mir besonders gut gefallen. Ich war selbst schon öfter in der Gegend und es ist wirklich traumhaft und die Autorin hat die Gegend um den See und die Ortschaften detailgetreu wiedergegeben. Ich hatte eine schöne Lesezeit, ein sehr schönes Wohlfühlbuch!
Italien in einer vergangenen Zeit
Cover: Das Cover hat mich mit seiner sommerlichen und frischen Art gleich angesprochen und ich finde es passt sehr gut zur Geschichte.Inhalt: Die Geschichte spielt im Jahr 1955 und wir begleiten die Kunststudentin Vicki, die eine Reise zum Grand Hotel Fasano am Gardasee gewinnt. Zusammen mit einer Freundin tritt Vicki die Reise an. Sie ist gleich verzaubert vom Ort und verliebt sich in die wunderschöne Natur. Und dann trifft sie noch den Sohn des Hotelbesitzers, namens Antonio. Leider ist das Hotel ziemlich verfallen. Vicki möchte Antonio helfen, dass Hotel im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen, es hat sich ein bisschen wie Urlaub angefühlt. Der Schreibstill war angenehm zu lesen und die Naturbeschreibungen haben mir besonders gut gefallen. Vicki fand ich als Charakter sehr sympathisch und die Handlung hat mir gut gefallen.
Stimmungsvolles Italien
Der Roman führt wunderbar in das Italien in der Mitte des letzten Jahrhunderts ein. Das Setting in dem Hotel am Gardasee, in dem sich unsere Protagonistin Victoria in den Juniorchef verliebt, ist stimmungsvoll und atmosphärisch. Das Cover fängt dieses wunderbar idyllische Setting super ein. Durch die gut beschriebene Umgebung, war es, als würde ich direkt am Seeufer stehen.Mit sehr liebenswerten Figuren und einer starken weiblichen Protagonistin kann der Roman gut vorlegen. Die Charakterdynamiken entwickeln sich in passendem Tempo und besonders die Liebesgeschichte hat mit gefallen.Besonders interessant waren die Rückblenden, in denen Victorias Kindheit Ende des 2. Weltkriegs erzählt wurde.Doch durch Victorias Lebenswillen haben den eigentlich negativ überschatteten Ereignisse, ein (sofern das möglich ist) weniger traurige Wendung gegeben.Fazit: Ein grandioser historischer Liebesroman.
Komm ein bisschen mit nach Italien ...
Komm ein bisschen mit nach Italien, komm ein bisschen mit ans blaue Meer…Nimmt man „Das Mädchen im Zitronenhain“ in die Hand, so ist es, als trällere Catarina Valente im Petticoat über den Sehnsuchtsort der Deutschen in den 1950er Jahren. Üppig: blau, gelb, grün, pink leuchtet uns das Cover entgegen. Säulenbauten und der Sehnsuchtsort schlechthin: der Gardasee eingerahmt in Zitronen, die auch noch jedes neue Kapitel zieren. Wüsste ich es nicht besser, so glaubte ich in einer der Zeichnungen von Vicky Neuhofer zu stehen. Der Kunststudentin Vicky, die mit viel Cleverness aber auch mit ebenso viel Witz die Dekoration des Bayrischen Hofes (und ihre eigene) zum Kostümball entworfen hat. Kann sie damit den Kostümwettbewerb und eine Reise gewinnen? „Das Mädchen im Zitronenhain“ hat noch einige Überraschungen im Köcher, so dass der Leser gespannt bleiben darf.Mit der gleichen Leichtigkeit, mit der der Leser in das Lebensgefühl der 1950er Jahre eintaucht, schreibt Antonia Brauer diesen Roman. Die Wörter sprudeln ihr aus der Feder und der Leser riecht förmlich die Zitronen und das Blaue des Garda Sees. Gleichzeitig tauchen wir aber auch in die Kindheit von Vicky ein, in der Zerstörung und Hunger ihr Leben geprägt haben. Als besonderen Kniff spielt diese Geschichte nicht nur auf zwei Zeitebenen, sondern holt auch Ereignisse vor, die eigentlich erst später geschehen. Die Autorin wird sich etwas dabei gedacht haben, den Bogen so zu spannen. In diesem Roman lernen wir die taffe Kunststudentin Vicky kennen, die jeden sofort um ihren kleinen Finger wickelt. Vicky ist clever, sympathisch und gibt es ein Problem, so weiß Vicky immer eine Lösung. Mit Vicky, die mir schnell zu einer lieben Freundin geworden ist, geht der Leser durch dick und dünn. Aber nicht nur Vicky ist mir zu einer Freundin geworden, auch die anderen Figuren wurden von Antonia Brauer wunderbar authentisch gezeichnet und haben mir mein Herz gestohlen. Traute, die immer ein wenig ängstlich hinter der taffen Vicky steht und dennoch, wenn es darauf an kommt wie ein Fels in der Brandung steht, ist die Art beste Freundin, die sich jeder gerne wünscht.Die Geschichte um „Das Mädchen im Zitronenhain“ steckt von Anfang bis Ende voller unerwarteter Überraschungen, Entwicklungen und Emotionen, wie sie auch im wahren Leben geschehen können. Insbesondere die Beschreibung der Zeit während des 2. Weltkrieges macht den Unterschied deutlich, wie gut es uns in Deutschland – trotz vieler Schreckensmeldungen - doch heute geht. Das Ende ist absolut unerwartet und so hält dieser Roman auf jeder Seite einen eigenen Spannungsbogen bereit, der das Buch absolut lesenswert macht.Fazit:„Das Mädchen im Zitronenhain“ ist nicht nur ein echtes Herzensbuch, sondern auch spannend, gleichzeitig warmherzig und mit liebenswerten Charakteren ausgestattet. Antonia Brauer schreibt lebensnah bewegend, so dass sich der Leser mitten in der Geschichte fühlt. Für Freunde von romantischen Liebesromanen gebe ich eine klare Leseempfehlung.
Vicki und ihr Traum
Ich bin begeistert und habe mein Lieblingsbuch 2023 gelesen. Antonia Brauer ist eine Entdeckung für mich, habe mir sofort "die Töchter des Geistbeckbauern" bestellt.Das Buch, die Geschichte um Vicki weiß zu begeistern!Der Schreibstil läßt fließend lesen und ist sehr bildhaft, man sieht die Gegend, daß Hotel vor sich. Ein Muß für Gardaseeliebhaber.Was mir speziell sehr gut gefällt, wenn man die Personen, Orte, die Geschichte "nachgoogeln" kann. Das Hotel werde ich mir bestimmt anschauen.Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Die von Ideen überschäumende Vicki, die konservativen und später so stolzen Eltern, die Freundin, Antonio und seine anfänglich der Schwiegertochter gegenüber so mißtrauischen Eltern.Die Geschichte startet in München 1955 und man kriegt wechselweise Einblick unter welch schwierigen Umständen die Familie der kleinen Viktoria um 1944 zurechtkommen musste.Viel mehr wird nicht verraten, lesen sie die Geschichte, lieben sie Charaktere und sind sie Gast in einem Grandhotel. Ich bin stolz, eine Zeitlang mit Victoria und ihren Liebsten im Grandhotel zusammen gewesen zu sein.