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Das Mädchen im Zitronenhain
Die berührende und faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die zu Beginn der 1960er-Jahre in Italien das Unmögliche möglich macht, ihren Traum lebt und einen Sehnsuchtsort erschafft: das Grand Hotel Fasano.
Als die Münchner Kunststudentin Vicki eine Reise an den Gardasee gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit einer Freundin fährt sie über die Alpen und ist augenblicklich verzaubert von den Menschen, der Landschaft und dem tiefen Blau des Sees. Das Grandhotel selbst ist allerdings eher eine Ruine. Doch Vickis Enttäuschung darüber ist wie weggeblasen, als sie den Sohn des Hoteldirektors kennenlernt. Antonio zeigt ihr die Geheimnisse des »Fasano« – der Beginn einer einzigartigen Liebe und eines abenteuerlichen Plans.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Antonia Brauer
Antonia Brauer ist das Pseudonym einer Münchner Journalistin, Buchhändlerin und Autorin. Nach ›Die Töchter des Geistbeckbauern‹ legt sie einen neuen Roman über eine starke Frau vor, die gegen alle Konventionen ihren Weg geht.
7 - 10 von 89 Leserstimme
Neues Leben und die große Liebe im Grandhotel Fasano am Gardasee
Was für ein stimmungsvolles und einladendes Cover! Da kommen doch gleich Sehnsucht nach Italien und Sonne in mir auf, ohne dass das Bild für meinen Geschmack zu kitschig gestaltet wäre. Der Buchtitel passt meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich gut zur Geschichte, denn ohne den Untertitel würde ich nie auf die Idee kommen, worum es wirklich geht.Die Geschichte spielt auf unterschiedlichen Zeitebenen, im Mittelpunkt steht aber immer Viktoria Neuhofer. Als LeserInnen erfahren wir Begebenheiten aus Viktorias Kindheit im Bombenhagel des zweiten Weltkriegs, richtig los geht die Geschichte aber, als Vicki nahezu erwachsen ist, ihr Kunststudium absolviert und eine Reise an den Gardasee ins Grandhotel Fasano gewinnt. Dort verbringt sie eine wunderschöne Zeit mit ihrer Freundin und lernt den Sohn des Hoteldirektors, Antonio Baur, kennen, in den sie sich unsterblich verliebt…Dieses Buch erzählt aber neben der Liebesgeschichte der beiden auch die Geschichte einer sehr starken Frau, die mutig für ihre Ideen und Wünsche kämpft, die hart arbeitet und ihren eigenen Weg geht. Mir hat es sehr viel Freude gemacht Vickis Werdegang und Entwicklung mit zu verfolgen, ihren Mut zu bewundern und ganz in die Geschichte einzutauchen. Das Buch hält sowohl tolle italienische Urlaubstage, zauberhafte Momente zweier Liebender, harte Schicksalsschläge, familiäre Beziehungsgeflechte und grauen Alltag für alle LeserInnen bereit – viele Facetten eines spannenden Lebens!Ich mag sie als Charakter sehr gerne und finde, dass es der Autorin gut gelungen ist ihre Gefühle und Beweggründe zu beschreiben. Aber auch Antonio ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, ich mag Vickis Freundin Waltraud, ihre recht altmodisch verwurzelten Eltern und ihren Professor, der unermüdlich an sie glaubt und sie bestärkt. Lediglich mit Antonios Mutter konnte ich nicht warm werden, da sie die typische „Schwiegermutter-Hexe“ ist, die aber im ganzen Gefüge der Geschichte ein gutes Gleichgewicht herstellt. Es gab zwischendurch Momente beim Lesen, in denen mir die Geschichte etwas zu positiv erschien und ich nicht der Meinung war, dass das Erzählte noch realistisch sei. An späterer Stelle hatte ich dann plötzlich das Gefühl, dass man so viel Pech und Unglück doch gar nicht auf einmal anziehen kann und im Endeffekt hat sich das Geschehen für mich wunderbar ergänzt, so dass ich es als sehr stimmig erlebt habe.Der Schreibstil von Antonia Brauer hat mir gut gefallen. Flüssig und leicht liest sich ihr Text und das passt hervorragend zum mediterranen Flair am Gardasee. Toll finde ich außerdem, dass es am Ende des Buches noch einen Anhang gibt, in dem die Autorin über reale Ausgangspunkte und Hintergründe zu ihrer Geschichte berichtet und uns einen kleinen Einblick in die Entstehung dieser gewährt. Mir hat „das Mädchen im Zitronenhain“ eine schöne Lesezeit geschenkt und ich kann es allen LeserInnen empfehlen, die sich für einige Zeit an den Gardasee träumen und dabei eine spannende Lebensgeschichte begleiten möchten!
Das Mädchen im Zitronenhain
1955; München, Vicki gewinnt eine Reise zum Gardasee ins Grand Hotel Fasano. Vicki ist sofort begeistert von der Landschaft Italiens. Das Grandhotel allerdings enttäuscht sie, es ist stark in die Jahre gekommen und hatte seine Glanzzeiten eindeutig. Doch als Vicki Antonio kennenlernt, den Sohn des Hoteldirektors, ist sie sofort verliebt. Für sie ist sofort klar, am Gardasee möchte sie leben.Antonia Brauer ist es gelungen mich von der ersten Seite an, abtauchen zu lassen in Vickis Welt. Die junge Kunststudentin war mir sofort ans Herz gewachsen. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich dargestellt.Auch der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefesselt, so dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte.Zu dem fand ich alles sehr facettenreich geschildert, so dass ich das Gefühl hatte, mit an den Gardasee gereist zu sein.Eine ganz klare Leseempfehlung.
Urlaubsfeeling
Vicki gewinnt eine Reise an den Gardasee. Es ist das Jahr 1955, wo nach dem Krieg noch alles im Um- und Aufbau steht. Sie verliebt sich dort sofort in Antonio den viel älteren Sohn des Hotelbesitzers. Das Hotel ist doch sehr heruntergekommen, denn es fehlen Gäste und jede Menge Geld. Die Beiden verlieren nie den Kontakt zueinander, was dann auch irgendwann zu Heirat führt. Endlich kann Vicki das tun was sie kann, sie hat Kunst studiert und hat viele Idee für das Hotel, aber auch um die finanzielle Lage des Hotels zu verbessern. So nach und nach stellt sich auch der Erfolg ihrer Aktionen ein.Fazit:Ein Roman der Urlaubsfeeling hervorruft, da die Landschaft und das Leben rund um den Gardasee sehr bildlich beschrieben wird. Auch Vickis Rückblick an die letzten Kriegsjahre mit den Entbehrungen der Familie wird gut dargestellt. Jedoch kommt die Liebesgeschichte von ihr und Antonio sehr flach und unspektakulär herüber, es fehlt einfach die Romantik.
Eine ergreifende Geschichte über Familie, Liebe und das Erwachsenwerden
"Das Mädchen im Zitronenhain" von Antonia Brauer ist eine wunderschöne und berührende Geschichte über Familie, Liebe und das Erwachsenwerden. Die Autorin erzählt die Geschichte von Johanna, einer jungen Frau, die sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit begibt und dabei wichtige Lektionen über das Leben und die Liebe lernt.Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Italien, wo Johanna aufgewachsen ist, bevor sie als Kind nach Deutschland ging. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist und ihr ein Zitronenhain in Italien hinterlassen hat, kehrt Johanna zurück, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen.Antonia Brauer gelingt es, die italienische Landschaft und das Leben im Dorf auf wunderbare Weise zum Leben zu erwecken. Sie beschreibt die Aromen, die Farben und die Geräusche des Ortes so lebhaft, dass der Leser das Gefühl hat, selbst dort zu sein.Die Charaktere sind liebevoll und authentisch gezeichnet, und der Leser kann sich leicht mit Johanna und ihrer Suche nach Identität und Liebe identifizieren. Die Geschichte ist emotional und fesselnd, und man kann sich einfach nicht von ihr losreißen."Das Mädchen im Zitronenhain" ist ein Buch, das man einfach lieben muss. Es ist eine perfekte Lektüre für jeden, der eine berührende Geschichte über Familie, Liebe und das Erwachsenwerden sucht. Die Schreibweise ist fließend und fesselnd, und die Geschichte ist voller Überraschungen und Wendungen, die den Leser in Atem halten.Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne in eine andere Welt eintaucht und sich von einer bewegenden Geschichte berühren lässt. Es ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst und das einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.
wunderschöne Geschichte
Klapptext:Die berührende und faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die zu Beginn der 1960er-Jahre in Italien das Unmögliche möglich macht, ihren Traum lebt und einen Sehnsuchtsort erschafft: das Grand Hotel Fasano.Als die Münchner Kunststudentin Vicki eine Reise an den Gardasee gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit einer Freundin fährt sie über die Alpen und ist augenblicklich verzaubert von den Menschen, der Landschaft und dem tiefen Blau des Sees. Das Grandhotel selbst ist allerdings eher eine Ruine. Doch Vickis Enttäuschung darüber ist wie weggeblasen, als sie den Sohn des Hoteldirektors kennenlernt. Antonio zeigt ihr die Geheimnisse des »Fasano« – der Beginn einer einzigartigen Liebe und eines abenteuerlichen Plans.Mein Fazit:Eine so schöne Geschichte, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Die Beschreibung von dem Hotel oder den Orten der Handlung sind so schön beschrieben, dass man sie regelrecht vor Augen sieht. Das ist der schönste Roman, den ich seit langem lesen durfte. Kann ich nur weiter empfehlen.
eine wunderbare Geschichte
Eine starke Frau mit einer bewegenden Geschichte.Für mich war das Cover der Auslöser, den Klappentext mit Neugierde zu lesen. Es wird richtige Urlaubsstimmung vermittelt und sehr passend für diesen Roman.Der Autorin ist es perfekt gelungen mich in diesen Roman mit Leidenschaft eintauchen zu lassen. Der Schreibstil ist mitreißend und hat einen sehr guten Spannungsaufbau. Der Erzählstil beschreibt die Kindheitsjahre der Protagonistin am Ende des zweiten Weltkrieges und danach den Werdegang des Aufbaus des Hotels am Gardasee. Immer mal wieder wechselt die Geschichte in diesen Jahren. Aber es macht Spaß und ist für diesen Roman sehr von Vorteil. Vicki, eine junge Frau in den fünfziger Jahren setzt ihren Willen durch und studiert Kunst. Bei einem Kostümball gewinnt sie mit ihrer Freundin einen Reise an den Gardasee. Dies ist der Beginn eines beeindruckenden Romans.wirklich lesenswert.
Eine Reise an den Gardasee und was darauf folgt
Das Mädchen im Zitronenhain - Das Grandhotel am Gardaseevon Antonia Brauer Das Cover macht Lust auf Sommer, ein junges Mädchen in mitten von Zitronenbäumen mit dem Blick auf einen See. Vicki eine Kunststudentin aus München sie macht Anfang der 1960iger Jahre eine Reise, die sie gewonnen hat, zum Gardasee und ist augenblicklich verzaubert von den Menschen, der Landschaft und dem tiefen Blau des Sees. Das Hotel ist zwar eine Enttäuschung, aber das verblast als sie den Sohn des Hoteldirektors kennenlernt. Aber lest selbst und last Euch ein auf eine Reise nach Italien und erlebt mit was Vicki dort erlebt und wie sie ihr weiteres Leben gestaltet. Flüssiger Schreibstil. Die Beschreibung der Protagonisten ist wunderbar gelungen, man konnte sie sich bildhaft vorstellen und deren Handlungen, Beweggründe und Emotionen gut nachvollziehen. Genauso gut ist die Beschreibung der Handlungsorte gelungen, man meinte neben den Akteuren zu stehen.
Liebe am Gardasee
Vicki ist ein Mädchen aus gutbürgerlichem Haus, was es ihr ermöglicht ein Kunststudium zu absolvieren. Im Rahmen dessen fällt ihr ein Gewinnspiel in die Hand. Mit der festen Absicht, ins Paris der 1950er Jahre zu fahren, nehmen sie und ihre Freundin daran teil. Doch statt nach Frankreich verschlägt es die jungen Frauen an den Gardasee. Hier weckt nicht nur der Zauber der blühenden Zitronenbäume Vickis Interesse. Sie träumt davon, dass Grandhotel, in dem die Mädchen logieren, aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.„Das Mädchen im Zitronenhain“ von Antonia Brauer erzählt von einer großen Liebe am Gardasee. Schon das Cover versprüht einen gewissen Charme von traumhafter Urlaubskulisse. Der Titel des Buches ist rückblickend nur rudimentär mit der Geschichte verbunden, da dies für mich nur kurz am Anfang eine Rolle spielte. Antonia Brauer schafft es, ihre Protagonistin lebenslustig und energiegeladen zu beschreiben. Vicki ist eine Frau, die es schafft aus jeder Situation das Beste zu machen und bedient sich dabei auch oft an List und Charme. Ihr gelingt es auch immer wieder ihren Vater um den Finger zu wickeln, was die Absolvierung ihres Kunststudiums beweist.Antonio ist lebenslustig, aufgeschlossen und doch in gewisser Weise konservativ. Er ist auch bekannt als eine Art Herzensbrecher, was mir aber erst im vorletzten Teil des Buchs so richtig bewusst wurde.Das Buch spielt in verschiedenen Perspektiven. Es beginnt mit der Perspektive der Gegenwart der 1950er Jahre und wechselt immer wieder in die Zeit des 2. Weltkriegs und die Erlebnisse von Vickis Familie in dieser Zeit. Im weiteren Verlauf ist die Perspektive der endenden 1950er Jahre die Vergangenheitsperspektive und die der beginnenden 1960er Jahre die Gegenwart.Ich finde Antonia Brauer hat mit Vicki eine offene, fortschrittliche und mutmachende Figur geschaffen, was dem ganzen Buch Fröhlichkeit verleiht. Durch die Rückschläge, die das Grandhotel immer wieder erleiden muss, bleibt es in gewissem Maße auch immer spannend, weil es immer einen Ausweg zu suchen gilt. Die Beschreibung der Rückschläge war immer sehr interessant, allerdings fand ich die Bewältigung war immer sehr oberflächlich beschrieben. Dafür, dass die Familie Baur immer sehr viele Schulden hatte, bewältigten sie das Ganze finanziell immer sehr schnell, wie auch immer das möglich war. Auch bin ich im mittleren Verlauf des Buches zwischen dieses zeitlich doch recht kurzen Zeitsprüngen immer mal durcheinander gekommen und musste zurückblättern, um rauszufinden, in welchem Zeitabschnitt ich denn nochmal gerade bin.Alles in allem ist der Autorin aber ein fröhlicher Wohlfühlroman gelungen, der es schafft, den Lesenden gedanklich an den Gardasee reisen zu lassen. Vor allem die Protagonistin Vicki Baur versprüht dabei Lebenslust, Charme und wirkt als Vorbild für junge, selbstbewusste Frauen der 1950er/60er Jahre.
Macht Lust auf den Gardasee
"Das Mädchen im Zitronenhain" von Antonia Bauer ist 2023 im dtv Verlag mit 428 Seiten erschienen. Es spielt von 1944 in München bis 1966 am Gardasee.Eigentlich ist es die Lebensgeschichte der Hotelbesitzerin des Hotels Fasano in Gardone. Aber nicht in biographischer Form,sondern als Roman , um der Autroin noch dichterische Feriheiten zu lassen und vielleicht eine größere Leserschaft mit einer Liebesromanze.. Zu Beginn des Wirtschaftswunders in den 50ziger Jahren war in Deutschland der Gardasee eines der beliebtesten Reiseziele. Auch ich kenne die Region um den Gardasee recht gut und das Buch ist neben der Liebesgeschichte eine Hommage an den See.Die beiden Freundinnen Vicky und Traudl gewinnen 1955 eine Reise an den Gardasee und verlieben sich nicht nur in die Gegend. Es gibt Rückblenden auf Vicksy Kindheit in München mit den Folgen der Kriegs- und Nachkriegszeit. DAnn hofft man immer mit dem Liebespaar,das doch so einige Krisen zu bewältigen hat,ob und wie sie es schaffen.Das Buch hat mir gut gefallen,da ich die Region auch kenne. An manchen Stellen etwas kischig,aber das ist in Liebesromanen ja meist so.
Stimmungsvolle Urlaubslektüre
Dieses Buch passt zum Frühling, zu Sonnenschein, Ferien und Aufbruch. Ein wirklich gelungener Urlaubsschmöker über eine junge Frau, die es in den 60er Jahren an den Gardasee verschlägt. Liebe, eine tolle Landschaft, die Ferienstimmung der Nachkriegszeit und etwas Dolce Vita sind die Zutaten für diesen Roman. Der Schreibstil passt zum Thema, locker, leicht und dennoch nicht ohne Substanz geschrieben. Die Figuren sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich fliege richtig durch die Kapitel. Das richtige Buch zur richtigen Zeit, manchmal passt es einfach. Sicher ist manches etwas vorhersehbar, aber das tut dem Lesevergnügen in diesem Fall keinen Abbruch. Mir gefällt das Thema und die Umsetzung wirklich sehr gut. Das Cover unterstreicht die frische Leichtigkeit zusätzlich. Eine Leseempfehlung für den anstehenden Sommer.