Das Seil
Ein abgelegenes Dorf, von Wäldern umschlossen. Einige Bauern führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas vermeintlich Belangloses: Einer der Bauern findet auf einer Wiese am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neu-gier verbreitet sich im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in ein ebenso gefährliches wie bizarres Abenteuer: Das Ende des Seils kommt nicht in Sicht – die Existenz des Dorfes steht auf dem Spiel.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Stefan aus dem Siepen
Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in München und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Auswärtigen Amt arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) veröffentlichte er 2012 ›Das Seil‹ und zuletzt ›Der Riese‹. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Familie in Potsdam.
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Pressestimmen
Stefan aus dem Siepens dritter Roman ist glänzend geschrieben, spannend, wie ein unheimliches Mär...chen.
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›Das Seil‹ ist eine Parabel, die an Kafka und Beckett erinnert.
Dieter Schneider, 29.10.2012
Eine außergewöhnliche, faszinierende Parabel über menschliche Obsessionen.
15.09.2012
Seine Sprache ist karg, direkt, unverschnörkelt, das wird dem Stoff komplett gerecht.
Valeria Heintges, 08.08.2012
Eine dichte, unheimliche Parabel über die Macht einer Obsession.
Dina Netz, 04.08.2012
Literarischen Feinschmeckern sei ›Das Seil‹ daher empfohlen, zumal, wenn sie der Philosophie nich...t abgeneigt sind.
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Matthias Luft, 28.07.2012
Man sieht und schmeckt auf jeder Seite die Farben und Gerüche der Natur.
19.07.2012
Märchenhaft und der Geschichte enthoben.
Sigrid Löffler, 17.07.2012
Aus dem Siepen ist ein Romantiker, aber einer von der ganz bösen Sorte.
Georg Polzer, 13.07.2012
Der gelernte Diplomat erweist sich in seinem dritten Roman als herausragender Erzähler.
Sibylle Peine, dpa, 12.07.2012
Stefan aus dem Siepen hat eine düstere, aber packende Fabel entworfen, ein schönes böses Märchen ...über Gier und Wahnsinn.
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12.07.2012
Mit seinem Roman ›Das Seil‹ ist Stefan aus dem Siepen eine spannende Parabel auf das Verhängnis ...des Nicht-aufhören-Könnens gelungen.
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27.06.2012
Mit seinem Roman "Das Seil" ist Stefan aus dem Siepen eine spannende Parabel auf das Verhängnis d...es Nichtaufhören-Könnens gelungen.
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27.06.2012
Tatsächlich meldet sich mit Stefan aus dem Siepen eine sehr ungewöhnliche Stimme zu Wort.
Dietmar Bruckner, 11.06.2012
Ein grandioser Roman eines deutschen Autors, dessen Namen man sich unbedingt merken sollte!
Stefanie Rufle, 22.05.2012
Ein böses Märchen über menschliche Obsessionen.
Dunkel, böse – grandios!
Verena Lugert
Am Ende bleibt Verblüffung. Und viel Vergnügen an einer gelungenen Geschichte!
Arno Udo Pfeiffer, 10.10.2012
Stark ist die atmosphärisch aufgeladene Sprache[.]
14.08.2012
Stefan aus dem Siepen versteht sich in seinem Roman ‚Das Seil‛ darauf, Spannung ab der ersten Sei...te zu erzeugen[.]
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Bianca Wiedemann, 11.08.2012
Ein Buch, das fesselt, verwirrt und verstört.
01.08.2012
Mysteriös.
16.07.2012
Die Sprache ist schnörkellos, die Erzählung geradlinig. Die Handlung selbst kennt kaum ...Nebenschauplätze, auch passiert nicht viel. Trotzdem übt die Geschichte eine seltsame Faszination aus.
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Thorsten Lustmann, 16.06.2012
Wunderbar ironisch und zugleich bitterböse ist diese absurde Geschichte.
Mareike Fallwickl, 12.06.2012
Eine gescheite und unglaublich einprägsame Geschichte!
Christine Deubler, 11.06.2012
Diese Geschichte ist zeitlos, sie könnte überall und immer passiert sein.
Petra Samani, 08.06.2012
Dieser Roman hat kein Ende, weil es die Menschheit noch immer gibt!
Christian Döring, 05.06.2012