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Ein fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Der Angstmann

Dresden im November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den immer bedrohlicher werdenden Kriegsumständen ‒ da wird die grausam zugerichtete Leiche einer Krankenschwester gefunden. Schnell heißt es: Das war der Angstmann, der nachts durch die Stadt schleicht. Kriminalinspektor Max Heller hat bei der fieberhaften Suche nach dem Täter mit dem Kriegschaos zu kämpfen – aber auch mit seinem linientreuen Vorgesetzten. Und die Hoffnung, der Frauenmörder sei bei dem katastrophalen Bombenangriff im Februar 1945 umgekommen, zerschlägt sich..
 

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43045-6
Erscheinungsdatum: 23.09.2016
3. Auflage
336 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Frank Goldammer

Frank Goldammer, geboren 1975, ist Handwerksmeister und Autor. Bekannt wurde er mit seiner historischen Krimi-Bestsellerreihe über Kommissar Max Heller. Goldammer lebt als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.

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101 von 101 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.55 von 5 Sternen


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3 - 10 von 101 Leserstimme

buchina am 28.11.2016 12:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Krimi mit sehr spannenden Setting

Kriminalinspektor Max Heller wird mit einer verstümmelten Frauenleiche konfrontiert. Trotz des Krieges und des vielen Leides um ihn, will er seinen Job machen und den Mörder finden und bestrafen. Auch wenn sich viele fragen, ich am Anfang eingeschlossen, wieso die ganze Mühe, wenn es täglich so viele Tote gibt. Aber Max Heller liebt seinen Beruf und er ist gut darin. Aber er muss selbst aufpassen, denn in dieser Zeit geht es schnell, dass man als Landesverräter verurteilt wird. Von einem Tag auf den anderen steht die Welt auf dem Kopf und ein Feuersturm zerstört Dresden. Die Nazis sind nicht mehr an der Macht, die Russen kommen und Max Heller ist kein Polizist mehr. Aber dennoch der Frauenmörder lässt ihn nicht zur Ruhe kommen.Auf diesem Roman bin ich vor allem wegen des Settings aufmerksam geworden. Denn bis jetzt hatte ich noch keinen Krimi, der in den letzten Kriegsmonaten des 2. Weltkrieges in Dresden spielt. Und für mich war es auch das interessante an dem Roman. Auch die eigentliche Krimigeschichte ist spannend und nicht 0815. Aber immer wieder treten doch die Probleme des Krieges und des Kriegsendes in den Vordergrund. Weshalb ich den Krimi vor allem denjenigen empfehlen würde, die am historischen Hintergrund interessiert sind.Max Heller ist ein starköpfiger Ermittler, der seinen Prinzipien treu bleiben will in einer Zeit, wo dies tödlich sein kann. Er war mir sofort sympathisch, denn er hat sein Herz auf dem rechten Fleck. Seine Handlungen und Entscheidungen waren für mich logisch und nachvollziehbar. Seine Ängste und auch seine Liebe zu Frau, Kindern und Stadt wurden gut beschrieben ohne in den Kitsch abzurutschen. Besonders beeindruckend fand ich die Szenen bei dem Dresden in Flammen aufging, ich konnte die Hitze fast selbst spüren. Der Spannungsbogen wird trotz, dass die eigentliche Krimigeschichte zeitweise in den Hintergrund tritt, immer gehalten. Das liegt zum einen an guten Schreibstil des Romans und der gut ausgearbeiteten Persönlichkeit des Protagonisten, durch dessen Augen ich die Umwälzungen dieser Zeit sehr gut wahrnahm. Dies wird sicherlich nicht mein letzter Krimi des Autors sein!

suhani am 26.11.2016 17:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

4,5 Punkte für den gelungenen Auftakt eines Mehrteilers!

Hier treffen Wirklichkeit und Fiktion aufeinander!Mitten im Kriegsgeschehen des zweiten Weltkrieges, speziell im November 1944 bis zum 13.Februar 1945, als britische Bomben Dresden völlig zerstörten und anschließend die Russen im Mai 1945 die Macht übernahmen, jagt Kriminalinspektor Max Heller einen Serienkiller.Beides wird sehr gut geschildert.Die Angst, wenn wieder Alarm ist und alle dicht gedrängt im Keller Schutz suchen, wie sie von da die Einschläge der Bomben hören und die die Erschütterungen spüren.Die Angst vor dem nächsten Bombenangriff, die überfüllten Krankenhäuser und all die Flüchtlinge.Die tägliche Suche nach Nahrung, niemanden mehr trauen können, weil man nie weiß auf welcher Seite das Gegenüber steht. All das spürt man als Leser, denn die bedrückende Stimmung wird sehr gut vermittelt.Als der Krieg vorbei ist hat die Lage sich auch nicht gebessert. Jeder muss sich mit wenig bis fast gar nichts durchschlagen, alles liegt in Schutt und Asche und der Russe hat die Macht übernommen.Nun heißt es lieber unsichtbar zu bleiben und bloß nicht auffallen.Aber Heller ermittelt weiter, denn der Angstmann hat wieder zugeschlagen!Und er bekommt sogar Hilfe von einem Russen, wobei dieser aber andere Ambitionen hat.Trotz des ungleichen Paares von Heller und Andrej Saizev ergänzen sich die beiden gegenseitig und passen auf ihre Art doch zusammen. Heller nimmt was er kriegen kann und bleibt nach allen Seiten so neutral wie möglich, um seine Lage nicht zu verschlechtern, bleibt aber seiner Sache treu und setzt sich auch durch wenn es mal sein muss.Das Buch war sehr gut zu lesen und ich bin von Anfang an in der Geschichte drin gewesen.Heller ist ein sympathischer Typ, der trotz privater Sorgen und Kriegssituation in seinem Beruf aufgeht und die Mordfälle aufklären will, auch wenn Klepp von der Gestapo ihm immer wieder Steine in den Weg legt.Der Schreibstil ist sehr bildlich. Ich hatte die zerstörte Stadt vor Augen, obwohl ich sie nicht kenne. All die Ruinen und Trümmerberge, in dem jeder versucht so gut zu überleben wie es geht.Geschickt streut der Autor immer wieder neue Verdachtsmomente ein und mein „Sherlock-Gen“ war ständig am arbeiten. Immer wenn ich gerade wieder einen als Täter im Hinterkopf hatte, kam ich auch schon wieder ins Grübeln, weil schon wieder was Anderes verdächtig war.Das Ende kam dann doch ganz anders und war auch schlüssig – wo ich aber eben so gar nicht drauf gekommen wäre.Und auch wenn dieser fiktive Kriminalfall in einer schlimmen, echten Zeit spielt, so ist doch beides meiner Meinung nach gelungen. Weder der Kriminalfall noch der Krieg nehmen den größten Teil der Geschichte ein, sondern sind miteinander verbunden, wie ich finde.Ein bisschen mehr von Heller, seiner Frau und die beiden Söhne – die als Soldaten an der Front sind – hätte ich mir noch gewünscht, aber trotzdem eine runde Geschichte.Zitat:"Dumm ist es, einem Führer bedingungslos bis in den Tod zu gehorchen [Seite 282]Dem ist nichts mehr hinzu zufügen!Mein Fazit:Eine schlimme Zeit, die sich nie wiederholen darf, mit einem fiktiven Krimifall kombiniert zu einer runden und spannenden Geschichte, ohne was zu beschönigen und mit gut recherchiertem Hintergrund.Ein Kriminalfall, der mein „Sherlock-Gen“ gut in die Irre geführt hat und ich schon auf die Fortsetzung gespannt bin, die (leider) erst im Herbst 2017 heraus kommen soll.

dicketilla am 25.11.2016 13:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Angstmann geht um

Im November 1944, wird der Kriminalinspektor Max Heller, zu einem Tatort gerufen, der sein weiteres Leben stark beeinflussen sollte.In einem alten Ruderhaus wird eine tote Frau gefunden, die ein unsagbares Martyrium ertragen musste, bevor der Tod eintraf.Sein Chef, SS-Obersturmbandführer Rudolf Klepp, wollte diese Tat einem Durchgangstäter anhaften, den Fall abhaken. Heller sah aber darin die Tat eines Mörders."Gerade jetzt gilt es, nicht alle Regeln über Bord zu werfen und jeden Anstand zu verlieren." ( S.22 )Auch wenn die Polizeiarbeit schwer war, es gab nicht mal mehr einen Gerichtsmediziner, da viele Mitarbeiter an die Front versetzt wurden, machte sich Heller an die Arbeit.Die Tote stellte sich als Krankenschwester heraus, die erst vor wenigen Monaten aus Berlin nach Dresden gekommen war.Sie hatte sich von ihren jüdischen Mann scheiden lassen, was Klepp gleich als Racheakt des Juden deutete.So beginnt Heller im Krankenhaus zu ermitteln, um mehr über die Tote zu erfahren. Lernt die Krankenschwester Rita Stein und den Arzt Dr. Schorrer kennen, der ihm bei der Opduktion der Leiche behilflich sein soll. Beide spielen im Laufe seiner Ermittlungen eine entscheidende Rolle.Bald wird eine weitere Frauenleiche auf einem Dachboden gefunden, ermordet nach dem gleichen Muster. Und es sollte nicht die Letzte bleiben.Die Bevölkerung spricht voller Angst vom "Angstmann", einem Dämon mit fletschenden Zähnen und einem Jaulen in der Nacht.Wäre der Krieg nicht ausgebrochen, wäre Max Heller sicher schon zum Kriminalrat aufgestiegen, aber so musste er sich von einem Nationalsozialisten und dessen Unberechenheit in Acht nehmen, seinen ständigen Wutausbrüchen ausgesetzt.Dann, als er glaubt ihn fast erwischt zu haben ,am 13.Februar 1945, beginnen die Bombardierungen Dresdens.Es handelt sich hier um einen historischen Kriminalroman, der inmitten der Kriegswirren, Flüchtlingsströme, einen Kriminalisten zeigt, der seinen Idealen treu bleiben will. In einer Welt, in der es wenig Spielraum für Meinunsäusserungen gab, man niemanden trauen konnte, seine wahren Gefühle verbergen musste.Es Tag für Tag galt essbares zu finden, Angst um die Söhne an der Front hatte.Sehr beeindruckend empfand ich die Schilderungen der Bombennächte. Ich hatte schon viele Dokumentationen darüber gesehen, aber die bildhaften Beschreibungen des Autors ließen mich erstarren, verzweifeln, ängstlich zurück.Was für eine Sprachgewalt, die diese Feuersbrunst für uns Leser so erschreckend vor Augen führt.Auch seine Personen wurden treffend beschrieben und hinterließen einen glaubhaften Eindruck.Besonders Max Heller, der angesichts der vielen Toten während der Bombardierungen zu zweifeln beginnt, aber dennoch die Suche nach dem Mörder mit allen Mitteln, auch seinem Leben, voran treiben will. Auch die Beziehung Hellers zu seiner Frau, empfand ich als sehr schön.Sie die trotz ihrer ständigen Angst um ihren Mann, doch immer sein Halt ist.Frank Goldammer hat eine spannende Kriminalgeschichte, in eine Zeit gepackt, in der das Morden an der Tagesordnung stand. Morde in einem unermesslichen Umfang begangen wurden, deren Mörder nicht immer zur Rechenschaft gezogen wurden, sondern auch am Ende ihr Schlupfloch fanden.Dem gegenüber stellt er seinen Max Heller, der selbst im 1. Weltkrieg viele Tote und das Töten erlebt hatte.Ein sehr bemerkenswertes, sehr empfehlenswertes Buch!

nil am 24.11.2016 12:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein fesselnder Krimi! Einer der Besten in 2016 für mich!

"Der Angstmann" von Frank Goldammer ist der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller. Der Krimi spielt im letzten Kriegswinter 1944/45 in Dresden und thematisiert gekonnt den Zustand der Stadt und seine Bewohner mit allen Aspekten der inneren Einstellung. Natürlich ist der rote Faden dieser Geschichte die Suche nach einem Mörder. Diesem bestialische Frauenmörder ist Max Heller auf der Spur, allerdings macht der Krieg und vor allem die verheerende Bombennacht vom 13. Feb 1945 macht es ihm nicht leicht weiter zu forschen.Man findet sehr leicht in die Geschichte hinein und die Seiten fliegen nur so - ein wahrer Pageturner! Durch viel wörtliche Rede, (meist) kurze Kapitel und spannende Beschreibungen liest es sich wunderbar. Mir war auch Max als Protagonist sehr sympathische. Bisher hat Frank Goldammer zwei Regionalkrimis im Gmeiner Verlag veröffentlicht: "Revierkampf" und "Abstauber". Mit "Der Angstmann" hat er nun den renommierten dtv mit einer breiten Reichweite. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Max Heller und bedaure nur, dass er erst im Herbst 2017 erscheinen wird!Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi mit tiefem Einblick in die Psyche der Deutschen zu Kriegende. Definitiv lesenswert!

sassenach123 am 21.11.2016 07:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Krimi mit Hintergrund

Der Angstmann von Frank GoldammerKriminalinspektor Max Heller muss sich im kargen Dresden des Jahres 1944 rumschlagen. Es sind schwere Zeiten....kaum Ressourcen, aber es passieren trotzdem Morde, die von vielen treuen Anhängern des Regimes klein gehalten werden, sie sehen höhere Ziele als wichtiger an. Das Reich soll sich um den Sieg kümmern, das ist oberste Priorität.Dies alles macht Heller sehr zu schaffen, der trotz des Krieges seinen Job gut machen möchte. Als die Krankenschwester Klara Bellmann aufgeschlitzt aufgefunden wird, kommen Heller Gerüchte vom Angstmann zu Ohren. Er tut dies zunächst als Spinnerei ab, doch als das nächste Opfer auftaucht, diesmal gehäutet, ist er sich dessen nicht mehr ganz so sicher. Doch die Wirren des Krieges bringen alles noch einmal durcheinander......Dieser Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen. Es ist mal etwas anderes in dieser Zeit den Ermittlungen zu folgen. Ich als Leser bekam auch nebenher zum Kriminalroman einige geschichtliche Fakten, gespickt mit den unterschiedlichen Auffassungen der Protagonisten. Und gerade das gefiel mir persönlich am besten, der unterschwellige Hass Hellers gegen das Regime, gepaart mit dem Bewusstsein nichts erreichen zu können ohne an die Wand gestellt zu werden. Sehr gut wurde dies alles in Emotionen verpackt von Frank Goldammer, die einem fast das Gefühl gaben mittendrin im Dresden der damaligen Zeit zu sein. Generell würde ich sagen, dass der Krimi sich eine ebenbürtige Rolle mit der Geschichte des Krieges teilt. Als der Krieg zu Ende ist, geht zwar bald die Ermittlung weiter, doch die Seite nach dem Krieg ist ebenso sehr präsent. Das Schicksal Hellers, das seiner Frau und einiger weiterer Charaktere liegt dem Autor am Herzen, das gefiel mir. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht, der für das kommende Jahr geplant ist. Absolute Leseempfehlung!

gisel am 18.11.2016 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gut recherchierter Krimi mit Gänsehauteffekt

In den Wirren des letzten Kriegswinters geht in Dresden der Angstmann um: Er ermordet auf bestialische Weise junge Frauen. Kriminalinspektor Max Heller, kriegsgeschädigt bereits durch die Front im ersten Weltkrieg, möchte diesen Mörder fassen. Er bleibt beharrlich auf seiner Spur, obwohl ihn sein Vorgesetzter immer wieder auf die Dringlichkeit hinweist, dass alle deutschen Kräfte sich auf den Erfolg an der Front bündeln müssen. In der Nacht des 13. Februar 1945 hat Heller schon fast Erfolg – und gerät in die Bombennacht, in der fast ganz Dresden zerstört wird. Erst Monate später, als ein weiterer Mord aufgedeckt wird, kann Heller die Verfolgung erneut aufnehmen.Frank Goldammer hat die Kriegswirren und die Bombenangriffe auf Dresden geschickt mit einem Kriminalfall verknüpft. Kurz habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob ein solch intuitiver Ermittler wie Max Heller in den letzten Monaten vor Kriegsende wirklich an einem Mordfall bleiben kann, behindert durch die Linientreuen, die etwas zu vertuschen versuchen. Geschickt bettet der Autor die Handlung in das vom Kriegsgeschehen betroffene Dresden und fängt damit eine ganz besondere Atmosphäre ein. Die Recherche zu diesem Buch wie auch die Verarbeitung in der Handlung ist beeindruckend, der Leser von heute kann sich in die damalige Zeit gut hineinfühlen. Zudem liest sich das Buch äußerst flüssig, so dass der Leser belohnt wird mit einem gut recherchierten und durchdachten historischen Krimi mit Gänsehauteffekt.

tintenherz am 13.11.2016 13:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Teufel in Menschengestalt

Inhalt:Dresden, Kriegswinter 1944/45. Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem Leichenfundort gerufen. Eine Frau wurde grausam zugerichtet aufgefunden. Angst wächst in der Bevölkerung. "Der Angstmann" soll umgehen. Inmitten der Kriegswirren macht sich Heller, unbeeindruckt von dem Verhalten seines Vorgesetzten, auf die Suche nach dem Mörder.Meine Meinung:Das Cover vermittelt dem Betrachter ein Gefühl von Unbehagen.Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig und lebendig zu lesen.Der Protagonist Max Heller ist ein Polizist mit Leib und Seele. Er behauptet sich gegenüber seinen Gegnern und versucht mit geringen Möglichkeiten die Morde aufzuklären.Inmitten von Flüchtlingsströmen, Judenvertreibung und ständigen Bombenalarmen geschehen schreckliche Dinge. Es gilt das Gesetz des Stärkeren und die Schwachen werden ausgemerzt.Einerseits ist dieser Krimi sehr bedrückend, stimmt nachdenklich; aber anderseits reißt diese Dramatik, die das Buch beinhaltet, den Leser mit, dem Geschehen bedingungslos zu folgen.Fazit:Ein historischer Dresdenkrimi, da an Spannung viel zu bieten hat. Sehr empfehlenswert!

adelheid von buch am 01.11.2016 21:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender Krimi in interessanter Kulisse

Die Geschichte spielt in Dresden, im Jahr 1944, also zur Zeit des fortgeschrittenen Zweiten Weltkrieges. Kommissar Heller wird zu einem besonders brutalen Frauenmord gerufen. Er versucht, unter den gegebenen Umständen, normale gute Ermittlungsarbeit zu leisten. Das ist ziemlich schwierig, da viele Kollegen zur Front abkommandiert wurden und viele Posten mit Parteilinientreuen besetzt wurden, die nicht unbeding fachliche Ahnung haben. Das Buch spiegelt sehr gut den Zeitgeist wieder, wo schwer zu erkennen war, wem man trauen kann und vor wem man sich besser in Acht nehmen sollte. Es wird viel gestorben zu dieser Zeit und mancher versteht nicht, warum sich Heller so engagiert, diesen einen Tod aufzuklären. Es wird bald klar, dass es sich um einen Serientäter handelt. Die schlimmste der Bombennächte im Februar 1945 zerstört vieles, nicht nur die Häuser und Straßen Dresdens. Doch selbst unter den krassesten Umständen handeln Menschen, wie sie nun mal handeln. Der Serienmörder wird wieder aktiv. Aber auch Heller findet Wege, seine Arbeit (die offiziell nun gar nicht mehr seine ist, seit die Russen die Stadt übernommen haben) zu verfolgen. Und wie es sich für eine Kriminalroman gehört, wird der Täter am Ende unter dramatischen Umständen gefasst.Alle in allem eine sehr schön lesbare, sehr spannende Geschichte mit sehr interessantem Hintergrund. FÜNF STERNE !

beastybabe am 27.10.2016 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Unheimlich eindrücklich ...

Die Geschichte: Wir befinden uns im umkämpften Dresden in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs. Kriminalinspektor Max Heller versucht, in diesen Wirren noch für Ordnung zu sorgen. Er ist auf der Spur eines skrupellosen, brutalen Frauenmörders, der immer während des Fliegeralarms zuschlägt. Als er der Lösung schon sehr nahe ist, geht ein furchtbarer Bombenhagel auf die Stadt nieder und Max ist mittendrin …Meine Meinung:Frank Goldammer hat einen wunderbar lebendigen, leicht zu lesenden Schreibstil. Seine Charaktere sind sehr authentisch und Max Heller war mir auch gleich absolut sympathisch. Er ist ein ehrlicher, gewissenhafter Mann, der in den schweren Zeiten immer versucht, so gut wie möglich klar zu kommen. Regimetreue, verblendete Vorgesetzte, magere Essensrationen und die ständige Angst vor Bombenangriffen machen das Leben von Max und seiner Frau nicht leicht. Hinzu kommt noch die Sorge um ihre beiden Söhne, die in den Krieg ziehen mussten. Auch in den anderen Figuren steckt eine große Liebe fürs Detail, so dass man immer ein lebendiges Bild vor Augen hat: sowohl von den Charakteren als auch von den teils wirklich gruseligen Schauplätzen.Der Autor versteht es vorzüglich, uns die Schrecken des Krieges nahe zu bringen. Nicht nur im Verhalten der Menschen, in ihrem Misstrauen, ihrer übertriebenen Vorsicht drückt sich das aus, sondern vor allem auch die Szenen, in denen Max durch die Ruinen irrt, sind sehr eindrücklich und mitreißend. Die Rahmenhandlung ist genial inszeniert und die Ermittlungen, die nach der Machtübernahme durch die Sowjettruppen immer mehr zur persönlichen Obsession von Max werden, fügen sich zu einem wunderbaren Ganzen. Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen, sie war stimmig und wurde begleitet von einem kleinen Happy End für Max, nicht nur in beruflicher Hinsicht. Es deutet einiges darauf hin, dass wir uns auf weitere Abenteuer mit Max Heller freuen dürfen!Fazit: Ein absolut fesselnder, spannender Krimi, der schon allein durch die Szenerie, in der sich alles abspielt, für Gänsehaut sorgt. Eindrücklich und atmosphärisch, einfach toll!

meinekleinebüchersucht68 am 25.10.2016 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein bewegender und packender Krimi

InhaltsangabeFesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ... Der Angstmann ist der neuste Krimiroman von Frank Goldmann.Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Autor versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen, denn er hat einen sehr bildlichen und lebendigen Erzählstil und ab der ersten Seite findet man sich in den Geschehnissen um 1944 wieder. Während des Lesens spürt man die Kriegsereignisse ganz genau und man sieht die Bilder des zerstörten Dresden. Tolles Kopfkino! Die Handlung des Krimis ist perfekt ausgearbeitet und umgesetzt worden. Hier fehlt es an nicht. Die immer wiederkehrenden Wendungen und Verstrickungen lassen den Leser das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Auch wenn es sich hierbei um einen fiktiven Fall handelt, entsteht der Eindruck das er genauso stattgefunden haben könnte. Authentische Charaktere unterstreichen diesen Eindruck auch noch. Das Ende dieses Krimis ist rasant, aber wirkt nicht überladen, unrealistisch und ist sehr überraschend. Ein geschichtlicher und spannender Kriminalroman, der nicht besser hätte sein können. Einfach ein MUSS für alle Krimifans!!!5 von 5 Sternen!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Morgenpost
Ein spannender, dramatischer Thriller, fesselnd erzählt.

19.03.2020

Für Sie
Packender Mix aus Spannung und Zeitgeschichte - nichts für schwache Nerven.

05.12.2016

Westdeutsche Zeitung
Goldammer schafft den Spagat zwischen gut recherchiertem Historienroman und Kriminalgeschichte.

Nina Mützelburg, 26.11.2016

Wiener Zeitung
Brutal und hintergründig, spannend und sehr persönlich - für abgebrühte, aber auch anspruchsvolle Th...rillerfans. mehr weniger

28.10.2016

WDR 2
Das Schreiben ist seine große Leidenschaft, die er als Ausgleich braucht. Wenn so etwas Gutes wie ›D...er Angstmann‹ dabei herauskommt, dann gerne mehr davon. mehr weniger

Oliver Steuck, 10.10.2016

Salve - Kloster Einsiedeln
Mit Frank Goldammers Kriminalinspektor Max Heller betritt ein neuer Held die Bühne des deutschen Kri...minalromans. mehr weniger

Buch-Magazin
Ein fesselnder Roman aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs.

Buchprofile/Medienprofile
Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert und bilden den perfekten Rahmen für die Geschich...te, die an Wendungen und Spannungsmomenten einiges zu bieten hat. mehr weniger

Michael Ziemons

Laviva
Ein atmosphärischer Krimi, aber nichts für schwache Gemüter!

Buchpalast
Hautnah & Persönlich.

Marion Hübinger

Sortimenterbrief
Fesselnder Kriminaroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Horst Bayer

bichergeck.website
Für mich ist der Autor eine Entdeckung unter den deutschen Krimischriftstellern.

Jessica Mersch, 05.11.2017

Oberhessische Presse
Goldammer verbindet die Krimihandlung so mit dem beklemmenden historischen Hintergrund, das beides i...neinandergreift und über einen bloßen Krimi weit hinausgeht. mehr weniger

11.07.2017

bookreviews.at
Ein toller und mitreißender Roman, der die Zeit um 1944/45 schonungslos beschreibt!

11.06.2017

nichtohnebuch.blogspot.de
Eines ist sicher, vergessen werde ich dieses Buch nie.

Tanja Hasirasi, 28.05.2017

Bayerwald-Echo
Der Stimmung kann man sich kaum entziehen und das Buch wohl erst ganz am Ende zur Seite legen.

20.03.2017

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Ein sehr spannender Krimi, in dem auch die Frage aufgeworfen wird, wie viel ein Menschenleben in ein...er sich selbst zerstörenden Welt wert ist. mehr weniger

Frank Kleiner, 28.01.2017

anke-liest.blogspot.de
Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

27.01.2017

Norddeutsche Neueste Nachrichten
Höchst spannend.

23.01.2017

Schweriner Volkszeitung
Höchst spannend.

23.01.2017

Pirmasenser Zeitung
Der Dresdner Autor Frank Goldammer hat mit ›Der Angstmann‹ einen historischen Roman der Extraklasse ...veröffentlicht. mehr weniger

21.01.2017

Magdeburger Volksstimme
Der Dresdner Autor Frank Goldammer hat mit ›Der Angstmann‹ einen historischen Krimi der Extraklasse ...veröffentlicht. mehr weniger

24.12.2016

Lübecker Nachrichten
Frank Goldmann hat mit ›Der Goldmann‹ einen historischen Krimi der Extraklasse veröffentlicht.

16.12.2016

histo-couch.de
Beklemmender Krimi und atmosphärische Geschichtsstunde.

Jörg Kijanski, 16.12.2016

literaturmarkt.info
Krimiliteratur auf höchstem Niveau.

Susann Fleischer, 12.12.2016

nichtohnebuch.blogspot.de
Dies ist mein erster historischer Krimi- und ich bin absolut begeistert - ich hätte nie gedacht, das...s mich ein historisches Buch so fesseln könnte. mehr weniger

08.12.2016

TV für mich
Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Christine Jaksch, 23.11.2016

Freie Presse
Frank Goldammer beschreibt die historischen Gegebenheiten sehr detailliert und hat für seinen Krimi ...hervorragend recherchiert. mehr weniger

Manuela Haselberger, 18.11.2016

Der Nordschleswiger
Goldammer transportiert in der Form des Kriminalromans viel historisches Wissen und schafft es, dem ...Leser immer wieder Schauer über den Rücken laufen zu lassen (...). mehr weniger

14.11.2016

Delmenhorster Kreisblatt
Dieser zeitgeschichtliche Krimi ist perfekt für die dunklen Abende im November. Für einen ruhigen Sc...hlaf kann ich allerdings nicht garantieren. mehr weniger

Swantje Kohlwes, 10.11.2016

mordsbuch.net
Spannung verbunden mit deutscher Geschichte. Außergewöhnlich gut!

27.10.2016

buchlemmi.de
Ein toller und spannender Kriminalroman mit einem historischen Hintergrund.

Peter Kuttig, 26.10.2016

Südwest-Presse
Nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein Stück lebendige Zeitgeschichte.

18.10.2016

derachentaler.de
Eine überaus beeindruckende Aufarbeitung deutscher Geschichte, die verpackt in einer spannender Stor...y, nicht nur das damalige Geschehen hinterfragt. mehr weniger

12.10.2016

General-Anzeiger Magdeburg
Der Dresdner Frank Goldammer hat einen ausgezeichneten Krimi geschrieben, der einen von Anfang an pa...ckt und mitreißt. mehr weniger

Arno Udo Pfeiffer, 12.10.2016

TV für mich
Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges,

07.10.2016

mia-bruckmann.de
Fakt ist, dass die Handlung durchgehend fesselnd ist, und genau das erwarte ich als Leserin bei ein...em Krimi! Ich freue mich schon heute auf den Folgeroman, der 2017 erscheinen wird, in dem Max Heller erneut gefordert wird. mehr weniger

05.10.2016

niliversum.wordpress.com
Das Doppelpack aus spannendem Kriminalfall im Dresden des 2. Weltkrieges und die dazugehörige Realdo...ku sorgt für Herzklopfen, Gruselmomente und Schrecken und ist gleichzeitig Krimiunterhaltung vom Feinsten! mehr weniger

Sabine Kettschau, 23.09.2016

zwiebelchens-plauderecke.blogspot.de
Frank Goldammer versteht es, uns alle Beteiligten und Ereignisse in einer Intensität zu beschreiben,... dass diese förmlich vor uns stehen und greifbar werden. mehr weniger

Anja Schmidt, 23.09.2016

scattysbuecherblog.blogspot.de
Das Buch war einfach fesselnd und absolut spannend.

Eva Mirschel, 23.09.2016

HR
Max Heller darf in Zukunft gerne weiter ermitteln.

Caroline Wornath, 23.09.2016

media-mania.de
Es gibt Bücher, die sind so gut, dass sie ihren Leser auch bei hohen Erwartungen überraschen. ›Der A...ngstmann‹ ist ein solches. mehr weniger

Iris Jockschat, 23.09.2016