Mitten in der Aufbruchsstimmung der Frauenbewegung stellte Esther Vilar 1971 in ihrer Streitschrift »Der dressierte Mann« die These auf, dass mitnichten die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern dass es viel eher der umgekehrte Fall sei. Mit dieser Provokation löste sie einen Skandal aus. Doch nur auf den ersten Blick scheint sie einseitig Partei für den Mann zu ergreifen. Vielmehr geht es ihr generell um die Unfreiheit im Umgang der Geschlechter miteinander. Wogegen sie kämpfte, waren Rollenmodelle und Klischees, die auch heute nicht überwunden sind. Leslie Malton setzt diese bissige Polemik einzigartig um.
1. Auflage
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Esther Vilar ist Argentinierin deutscher Herkunft. Mit vielen ihrer Bücher hat sie Aufsehen erregt. Heute lebt sie hauptsächlich in Europa.
»In einem Krieg der Frauen gegen die Männer würden die Männer verlieren, weil sie die Frauen mehr lieben als umgekehrt.«
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Leslie Malton, geboren 1958 in Washington D.?C., begann ihre Karriere am Theater. Sie war jahrelang festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Einem großen Publikum wurde sie mit ihrer Rolle in »Der große Bellheim« bekannt, für die sie auch mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Leslie Malton lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler Felix von Manteuffel, in Berlin.