Fürst Myschkin leidet an Epilepsie. Seiner Krankheit, mehr noch seiner Güte und Bescheidenheit wegen gilt er als »Idiot« und gerät unversehens in die Fänge der intriganten St. Petersburger Gesellschaft. Es beginnt ein Drama um Liebe, Mord und die Zerstörung eines Ideals.
»Die gesamte Bewegung des Buchs gleicht einem ungeheuren Kratereinsturz.« Walter Benjamin
27. Auflage
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Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.