Die 27ste Stadt
Roman
Ein Sitten- und Spiegelbild der 80er-Jahre und ein packender, psychologisch vielschichtiger Roman über die Seele einer Stadt und eine Familie im Verfall.
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Jonathan Franzens Debüt als Neuausgabe: imponierender Vorläufer seiner großen Familienromane
St. Louis, die einst blühende Stadt im Mittelwesten Amerikas, bekommt einen neuen Polizeichef. Es ist S. Jammu, eine Frau aus Indien: zart, jung, sympathisch. Doch kaum hat sie ihr Amt angetreten, greift Gewalt um sich. Eine Bombe explodiert. Auch Martin Probst, Erbauer des städtischen Wahrzeichens The Arch, und seine Frau Barbara – das Vorzeige-Ehepaar, von vielen um sein Glück beneidet – erleben Gefahr, süße Verlockungen und Angst.
Ein Sitten- und Spiegelbild der 80er-Jahre und ein packender, psychologisch vielschichtiger Roman über die Seele einer Stadt und Familie im Verfall
»Eine Spannungsgeschichte, ausgestattet mit allen Elementen eines vielschichtigen psychologischen Romans. Ein hinreißendes Stück Literatur.« Peter Andrews, The New York Times Book Review
»Döblin hätte das Buch für seine Tatsachenphantasie bewundert. Bewundern kann man auch die sprachmächtige Beschreibungskunst. Ein erstaunliches, ungemein ehrgeiziges und übrigens sehr gut übersetztes Debüt.« Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Man tut sich schwer, den Roman überhaupt aus der Hand zu legen.« Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung
»Franzen, das zeigt ›Die 27ste Stadt‹, war schon mit achtundzwanzig so gut wie heute. Einer, der Dialoge schreibt wie kaum ein anderer lebender Schriftsteller. Einer, der auch über 700 Seiten hinweg die Spannung hält. Einer, der aus Worten ein Paralleluniversum erschafft, in dem Menschen aus Fleisch und Blut umherspazieren.« Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Ein Roman, der unsere Zeit so einfallsreich und umfassend beschreibt, dass er ihr voraus zu sein scheint.« Richard Eder, Los Angeles Times
1. Auflage
Jonathan Franzen, 1959 in der Nähe von Chicago geboren, wuchs in Webster Groves/Missouri auf, einem Vorort von St. Louis. Für seinen Weltbestseller ›Die Korrekturen‹ bekam er 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte fünf weitere Romane, darunter ›Freiheit‹, ›Unschuld‹ und ›Crossroads‹, das autobiographische Buch ›Die Unruhezone‹, außerdem Essaysammlungen und Übersetzungen aus dem Deutschen. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen, 2017 erhielt er den Frank-Schirrmacher-Preis, 2022 den Thomas-Mann-Preis und 2015 den EuroNatur-Preis für seinen Einsatz zum Schutz der Wildvögel. Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres und lebt in Santa Cruz, Kalifornien.