Die Straße der Ölsardinen

Roman

So komisch, leicht und nostalgisch ist diese Prosa, dass man beinahe vergessen könnte, dass es sich um Weltliteratur handelt.

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Ein kleines Städtchen in Amerika
Die Straße der Ölsardinen

So komisch, leicht und nostalgisch ist diese Prosa, dass man beinahe vergessen könnte, dass es sich um Weltliteratur handelt.

Gelegenheitsarbeiter, Taugenichtse, Dirnen und Sonderlinge bevölkern die Cannery Row im kalifornischen Fischerstädtchen Monterey. Sie leben in alten Lagerhallen wie Mack und seine vier Kumpane, denen jede geregelte Arbeit verhasst ist; sie hausen in ausrangierten Dampfkesseln und verrosteten Röhren auf dem »leeren Platz«, der alles andere als leer ist oder wie Henri, der Maler, in einem Boot Marke Eigenbau, an dem er seit zwanzig Jahren herumbastelt und in dem es keine seiner Frauen und Freundinnen lange aushält. Sie treffen sich im unerschöpflichen Kramladen des Chinesen Lee Chong, um auf Pump einzukaufen, in den Kneipen rund um die Fischkonservenfabriken, in Doras Etablissement und im Laboratorium des einsiedlerisch lebenden Meeresbiologen »Doc«, den sie eines Tages mit einer grandiosen Party überraschen. Und das alles spielt sich unter den misstrauischen Blicken der ordentlichen Bürger von Monterey ab ...

Bibliografische Daten
EUR 8,90 [DE] – EUR 9,20 [AT]
ISBN: 978-3-423-10625-2
Erscheinungsdatum: 01.09.1986
31. Auflage
160 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Rudolf Frank
Zusatzinfos: Lehrerprüfexemplar
Autor*innenporträt
John Steinbeck

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.

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