Die Taugenichtse

Roman

Subversiv-humorvoll, dabei bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben - sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis.

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Ein Roman wie ein Lieblingssong
Die Taugenichtse

Moses, Big City, Fünf-nach-zwölf und die anderen setzen große Hoffnungen in ihr neues Leben im »Zentrum der Welt«, so nennen sie das London der Nachkriegszeit. Sie sind aus der Karibik hierhergekommen, jetzt staunen sie über die Dampfwolken vor ihren Mündern. Und wenn der Wochenlohn wieder nicht reicht, jagen sie eben die Tauben auf dem Dach. Kapitulation? Niemals! Stattdessen beginnen die Überlebenskünstler, sich neu zu erfinden – und ihre neue Heimat gleich mit.

Samuel Selvons Ton zwischen kreolischem Straßenslang und balladesker Suada setzt sich sofort ins Ohr. Bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben – sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis.

Mit einem Nachwort von Sigrid Löffler

Die literarische Entdeckung!

Bibliografische Daten
EUR 18,00 [DE] – EUR 18,50 [AT]
ISBN: 978-3-423-28117-1
Erscheinungsdatum: 05.05.2017
1. Auflage
176 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow
Autor*innenporträt
Samuel Selvon

Samuel Selvon, 1923 in Trinidad geboren, schrieb erste Kurzgeschichten unter Pseudonymen wie Ack-Ack und Big Buffer. 1950 ging er nach London und avancierte zu einer international anerkannten literarischen Stimme. Mit seinem Roman Die Taugenichtse schuf er einen ganz eigenen, neuen Sound. Er schrieb TV-Drehbücher für die BBC und verließ London 1978 in Richtung Kanada. Er starb 1994 in Trinidad.

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Übersertzer*innenporträt
Miriam Mandelkow

Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, lebt in Hamburg. Für ihre Neuübersetzung von Baldwins ›Von dieser Welt‹ wurde sie mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Cityguide Rhein-Neckar

Ein Roman wie ein Lieblingssong.

05.02.2017

WDR 5

Samuel Selvon zu lesen ist wie sich eine schwarz weiß Fotografie anzuschauen, die plötzlich farbig w...ird, den Rahmen sprengt und lautstark zu reden beginnt [...]. mehr weniger

Mithu Sanyal, 04.05.2017

lillisbuchseite.wordpress.com

Absolut lesenswert.

Elke Ewald, 05.05.2017

prberghoff.de

Bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer... verändert haben - sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis. mehr weniger

Jörg Berghoff, 09.05.2017

ktinka.com

Der Roman regt zum Nachdenken an

Katharina Siekmann, 16.05.2017

soundsandbooks.com

Von Miriam Mandelkow erstmalig und exzellent ins Deutsche übersetzt, entwickelt ›Die Taugenichtse‹ e...inen exotisch-urbanen Sound von überbordender Vitalität und Melancholie. mehr weniger

Gérard Otremba, 21.05.2017

Vorarlberger Nachrichten

Bunter Farbklecks gegen Biederkeit.

Martin G. Wanko, 27.05.2017

Stuttgarter Zeitung

›The Lonely Londoners‹ ist auch heute noch und in seiner deutschen Fassung ein schöner Text zur Migr...ation. mehr weniger

Thomas Klingenmaier, 02.06.2017

Mainzer Wochenblatt

Es wundert nicht, dass der beeindruckende Roman zeitlos aktuell daherkommt.

07.06.2017

HR 1

Selvon arbeitet mit einem Dialekt, den er gebastelt hat aus dem Sound der Einwanderer, deren Slang.

Stefan Sprang, 14.06.2017

herzpotenzial.com

Lustig, lebendig und mit einer perfekten Mischung aus Melancholie und Komik erzählt Samuel Selvon in... diesem Episodenroman vom Lebenskampf der karibischen Einwanderer im Nachkriegslondon. mehr weniger

Mareike Dietzel, 19.06.2017

literaturmarkt.info

Nirgendwo sonst findet man zwischen zwei Buchdeckeln mehr Lebensfreude und unbändige Fabulierlust al...s hier. Diese Geschichte feiert das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, und zwar auf besonders poetische Weise. mehr weniger

Susann Fleischer, 26.06.2017

Deutschlandfunk

Sam Selvons Roman erzählt von der Transformation einer Stadt und könnte aktueller nicht sein.

Mareike Ilsemann, 26.06.2017

literaturschock.de

Absolut lesenswert.

29.06.2017

rbb Kultur

Es ist ein anregendes Sprach-Kunstwerk geworden, ein unterhaltsames Lese-Erlebnis und ein endlich in...s Deutsche übertragener Roman, der - obwohl schon 61 Jahre alt - frisch und frech wirkt wie am ersten Tag. mehr weniger

Frank Dietschreit, 30.06.2017

AstroLibrium

Ein wundervoll skurriler Roman über verschrobene und sympathische Menschen, die alles nicht so schwe...r nehmen, wie man es ihnen macht. mehr weniger

Arndt Stroscher, 30.06.2017

Die Presse am Sonntag

Mit der deutschen Erstauflage des Romans ›Die Taugenichtse‹ ist dem Deutschen Taschenbuch Verlag ein... Coup gelungen. mehr weniger

Gabriel Rath, 09.07.2017

WDR COSMO

Ein luftiger und ›frischer‹ Roman, der erstaunlich zeitgemäß anmutet, thematisch, aber auch in der l...iterarischen bzw. insbesondere der sprachlichen Gestaltung. mehr weniger

Ulrich Noller, 19.07.2017

Bücher Magazin

Ein literarischer Ohrwurm, der noch lange nachklingt, weil er das Schicksal der ersten Migrantengene...ration in ihrer eigenen Sprache erzählt. mehr weniger

01.08.2017

badische-zeitung.de

Aktueller denn je ist das Thema Zuwanderung. Selvon geht es mit erstaunlicher Leichtigkeit an.

Jürgen Schickinger, 05.08.2017

Freie Presse

Das eigentlich Bezaubernde an diesem Roman aber sind die sprachlichen Bilder.

Ricarda Terjung, 09.08.2017

Augsburger Allgemeine

Ein Klassiker der Migrationsliteratur

Orla Finegan, 23.08.2017

Kölner Illustrierte

Aufrichtig erzählt er von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben.

01.09.2017

rbb Radio Eins

Es ist ein Episodenroman. Er ist voller Tempo, er ist voller subversivem Humor, voller Witz und er e...rzählt, wie diese neuen Zuwanderer sich im kalten London zurechtfinden müssen. mehr weniger

Sigrid Löffler, 17.09.2017

fachbuchkritik.de

DIE literarische Entdeckung!

A. Sauer, 09.10.2017

taz - Die Tageszeitung

Es ist eine vor Lebendigkeit strotzende Prosa mit eigener Rhythmik und Bildsprache, die ihren Einfal...lsreichtum oft aus dem produktiv unkorrekten Schriftenglisch bezieht. mehr weniger

Achim Stanislawski, 13.10.2017

Kleine Zeitung

Eine zutiefst berührende Schicksalssymphonie, völlig frei von Anklagen, reich an herrlichen Sprachsc...höpfungen, die in einem furiosen Bewusstseinsstrom ihren Höhepunkt finden. mehr weniger

Werner Krause, 28.10.2017

Mannheimer Morgen

Selvon hat ein sehr warmherziges Buch geschrieben, das in stark mit Kreolisch vermischtem Englisch e...rzählt wird. Die presgekrönte Übersetzerin Miriam Mandelkow hat dies gekonnt ins Deutsche übertragen. mehr weniger

08.11.2017

dievorleser.blogspot.de

›Die Taugenichtse‹ ist ein tolles Buch und trotz der ernsten Thematik vor Lebensfreude und Optimismu...s nur so sprühend. mehr weniger

Gisela Lehmer- Kerkloh, 19.11.2017

Frankfurter Neue Presse

Selvon hat ein sehr warmherziges, menschliches Buch geschrieben, das in einem ganz eigenen Straßensl...ang verfasst ist - ein stark mit Kreolisch vermischtes Englisch. mehr weniger

24.11.2017

Dresdner Neueste Nachrichten

Samuel Selvon lässt Resignation und Lebensmut seiner ›Taugenichtse‹ lebendig werden. Er bringt sie n...ah. mehr weniger

Janina Fleischer, 20.12.2017

Stadtanzeiger Hamm

›Die Taugenichtse‹ gilt zurecht als Klassiker. Zeitlos, lebensfroh und traurig zugleich, voller Wärm...e im sonst oft kalten, nebligen England. mehr weniger

Frank Osiewacz, 31.01.2018

Kurier

Es sind Episoden, die diesen Roman ausmachen.

Peter Pisa, 10.02.2022

Eidgenössische Migrationskommission

Samuel Selvons Ton zwischen kreolischem Straßenslang und balladesker Suada setzt sich sofort ins Ohr.... mehr weniger

10.02.2022