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Über Hoffnung. Über Versöhnung. Über Leben

Die Überlebenden

Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit – ein Holzhaus am See – zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinanderzu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwagen.

Bibliografische Daten

EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28293-2
Erscheinungsdatum: 20.08.2021
2. Auflage
304 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Hanna Granz
Autor*innenporträt

Alex Schulman

Alex Schulman, geboren 1976, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller. Sein Roman ›Die Überlebenden‹, 2021 bei dtv erschienen, wurde in 30 Sprachen übersetzt. Mit ›Verbrenn all meine Briefe‹, bei dtv 2022, gelang ihm in Schweden 2018 der Durchbruch als literarischer Autor.

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Übersetzer*innenporträt

Hanna Granz

Hanna Granz, geboren 1977, hat unter anderem Werke von Patrik Svensson, Tove Alsterdal, Johanne Lykke Holm und Tone Schunnesson ins Deutsche übersetzt.

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148 von 148 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.64 von 5 Sternen


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15 - 10 von 148 Leserstimme

honigbaerchen am 24.07.2021 17:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Toxische Ehe und Familie –eine berührende Familiengeschichte

Das offensichtliche Sommerferienidyll der Familie bekommt im Laufe der Geschichte Risse.Mutter und Vater sind „erfahrene Trinker“ und nie ist Geld da, schon gar nicht wird in die Kinder investiert. Die Kinder werden teils vernachlässigt, Benjamin dem mittleren Bruder wird später bewusst, dass nicht nur zu Hause alles dreckig ist, sondern auch die Menschen, die in dieser Wohnung leben.Die drei Brüder kämpfen jeden Tag um die Liebe und Gunst ihrer Eltern,vor allem um die der Mutter. Sie sind sehr eifersüchtig aufeinander. Andererseits gibt es Momente,da stehen die drei Brüder zusammen. Die Mutter ist launisch, unzufrieden, sprunghaft und somit völlig unberechenbar in der Vergabe ihrer Liebe oder Zärtlichkeit. Der Vater wird gegenüber der Mutter und den Kindern gewalttätig wenn er getrunken hat. Die Eltern geben den Kindern keinerlei Sicherheit.Die Ehe von Mutter und Vater ist toxisch, beide sind auf der Hut vor einander, außer wenn beide trinken oder betrunken sind.Die Söhne reagieren verschieden: Nils der Älteste entzieht sich allem und geht später als erstes aus dem Haus und seiner eigenen Wege.Benjamin ist der mittlere Sohn, er versucht alle Stimmungen einzufangen und alles in der Familie zu reparieren. Der jüngste Sohn Pierre reagiert mit zunehmender Agressivität, die auch später im Erwachsenenleben bleibt.Der Roman wechselt zwischen der Vergangenheit, der Kindheit der Brüder und der Gegenwart nach dem Tod der Mutter, als sich alle drei Brüder nach sehr langer Zeit erstmals wiedersehen.Erst dann stellen sie sich der Vergangenheit und der Tragödie, die sich in ihrer Familie zugetragen hat. Erst dann wird überhaupt darüber gesprochen. Und erst nach einem Selbstmordversuch von Benjamin kann dieser bei einer Therapie darüber sprechen und alles verarbeiten.Der Leser erfährt erst zum Schluss was sich zugetragen hat bei der Familientragödie. Insbesondere Benjamin ist betroffen, denn nie hat die Mutter ihm gesagt, dass sie ihm keine Vorwürfe macht. Nie wurde in der Familie ein Wort verloren und alles aufgearbeitet.Dieses Buch hat mich besonders berührt, betroffen und nachdenklich gemacht. Ich möchte es uneingeschränkt zum Lesen weiterempfehlen.

xana15 am 24.07.2021 16:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schmerzvoll

"Die Überlebenden" ist schon eher ein literarisches Kunstwerk denn ein Roman. Mich hat das Buch sowohl von der Schreibweise als auch von dem Aufbau der Geschichte und erst recht durch den Inhalt überzeugt."Die Überlebenden", das sind die drei Brüder Nils, Benjamin und Pierre, wobei Benjamin mehr oder weniger die Rolle des Hauptprotagonisten einnimmt. Das Buch erzählt die Geschichte der drei Brüder, aus chrnologischer Sicht beginnend mit ihrem letzten gemeinsamen Familienurlaub in ihrem Sommerhaus und endend mit der Beisetzung ihrer Mutter. Die Brüder hatten es nicht leicht, denn die Beziehung ihrer Eltern ist nicht wiklich harmonisch und ein gewisser Konkurrenzkampf um die Liebe ihrer Eltern sorgt für Zwistigkeiten unter den Jungs. Während Benjamin und Pierre als Kinder sehr eng sind, hält Nils sich eher aus allem raus. Benjamin nimmt in der Familie hingegen die Rolle des Beobachters ein, der feinfühlig jeden Stimmungswechsel bemerkt, noch bevor er sichtbar wird. Ein Unfall geschieht und reißt die Brüder emotional auseinander. Als Erwachsene müssen sie ihre Mutter beisetzen und kommen dafür wieder zusammen, um über all das Unausgesprochene, das sie voneinander distanziert hat, endlich zu reden.Die Geschichte wird aus zwei Richtungen erzählt. Der Tag, an dem die Mutter beigesetzt werden soll, wird in zweistündlichen Abschnitten rückwärts erzählt, während die gemeinsame Kindheit sowie auch die Zeit danach, bevor die Mutter stirbt, vorwärts erzählt wird. Auf diese Weise bekommt der Leser Baustein für Baustein dargelegt, was geschehen ist und warum die einst doch recht enge kindheitliche Bindung der Brüder am Ende kaum noch existiert. Hin und wieder stutzt man als Leser und wundert sich vielleicht über das ein oder andere Detail. Es kommt allerdings der Zeitpunkt, an dem man auch den letzten Baustein bekommt, der alles in ein anderes Licht rückt, sodass auch alles einen vollkommenen Sinn ergibt.

mabla59 am 24.07.2021 14:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Familiengeschichten

Das Cover ist in einem einfarbigen, fast eintönigen braun gehalten und lässt gleich auf ein etwas bedrückendes Thema schließen. Die drei Brüder Pierre, Niels und Benjamin treffen nach Jahren, in denen jetzt seiner eigenen Wege gegangen ist, wieder um die Asche der verstorbenen Mutter beizusetzen. Die Brüder sind unterschiedlicher wie sie kaum sein könnten. Jeder hat seine eigenen Interessen. Beide Elternteile waren Alkoholiker und die Kinder sich meistens selbst überlassen. Die Mutter war mal überschwänglich und mal völlig desinteressiert an ihren Kindern. Die Chronologie der Ereignisse wird in Kapiteln rückwärts erzählt und löst sich erst ganz am Ende auf.Die kurzen prägnanten Kapitel lassen sich sehr gut und flüssig lesen, so dass man es kaum schafft, das Buch aus der Hand zu legen.Trotz des traurigen Themas hat mir das Buch gut gefallen.

lauragoller am 24.07.2021 12:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührende Vergangenheit

Eines vorneweg - es handelt sich um ein sehr hochwertig verarbeitetes Buch. Mit sehr solidem Einband und Lesebändel. Das Buch "hallt" in mir nach. Ich habe dieses an einem Tag durchgelesen. Das Treffen der drei Brüder nach dem Tod der Mutter wird zeitlich rückwärts erzählt. Etwas ungewöhnlich, was jedoch am Schluß absolut Sinn macht. Die Kapitel wechseln zwischen dem Treffen und der Jugend der drei Brüder hin und her. Drei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie bekriegen sich haben absolut unterschiedliche Interessen und halten doch zusammen. Benjamin der Nachdenkliche, der nach innen gekehrt ist. Pierre der Ängstliche, der leicht zu manipulieren ist. Und Niels der Rabiate, der gerne schlägert und die beiden aufhetzt. Da ich nicht spoiler, verrate ich das eigentliche Thema um das hier geht nicht. Der Verlust von ... hinterlässt bei der Auflösung einen sehr traurigen Abdruck bei mir. Ein sehr senibles Buch!

mia am 21.07.2021 20:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schwierige Familie

Das Buch erzählt die Geschichte einer sehr schwierigen Familie. Die Eltern sind dem Alkohol zugeneigt, die Kinder zu einem gewissen Grad vernachlässigt, genau wie die Familienwohnung. Die Mutter, offensichtlich mit ihrem Leben unzufrieden, ist sehr launisch, ihre Stimmungen wechseln im Minutentakt. Sie ist völlig unberechenbar, hat keine klare Linie in ihrer Erziehung und gibt ihren Kindern keine Sicherheit. Sie diszipliniert ihre Söhne durch Liebesentzug. Auch die Beziehung der Eltern untereinander ist schwierig und gleicht einer Achterbahnfahrt. Die Söhne reagieren unterschiedlich. Der Älteste entzieht sich, geht auf Abstand, der Mittlere versucht mit ausgefahrenen Antennen jede Stimmung einzufangen, aus Angst, dass die Familie auseinanderbrechen könnte und der Jüngste wird zunehmend aggressiv. Auch die Beziehung der Jungs untereinander ist sehr widersprüchlich. Auf der einen Seite ist da die Rivalität der Brüder um die Gunst der Eltern, auf der anderen Seite halten sie zusammen und unterstützen sich in Krisensituationen. Die Geschichte spielt auf zwei Erzählebenen. Zum Einen in der Vergangenheit, in der die Kindheit beschrieben wird, die nicht nur aus seelischen Grausamkeiten besteht, sondern auch schöne Aspekte hat. Zum Anderen in der Gegenwart, nach dem Tod der Mutter, als die drei Brüder versuchen, Vergangenheitsbewältigung zu betreiben und ihre Kindheit mit allen seelischen Verletzungen aufzuarbeiten. Die Ereignisse in der Vergangenheit werden im Imperfekt erzählt, während die späteren Ereignisse im Präsens geschrieben wurden. Keine schlechte Idee, gutes Stilmittel. Die Vergangenheit wird chronologisch geschildert, während die Gegenwart rückwärts erzählt wird. Letzteres war nicht mein Ding. Die ganze Tragweite der Familientragödie sieht der Leser erst ganz am Schluss, hier kommt noch ein überraschender Gänsehautmoment, der das Verhalten der einzelnen Protagonisten erst verständlich macht und auch die seelischen Nöte nochmals klarer heraustreten lässt.Alles in allem ein sehr schönes Buch, das ich unbedingt empfehlen kann und das sehr nachdenklich macht.

probelesen am 21.07.2021 18:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Verletzungen aus der Kindheit eskalieren

Die spannend erzählte Geschichte ist kunstvoll aufgebaut. Ausgangspunkt ist die Eskalation im Verhältnis dreier Brüder, die in einer wüsten Schlägerei endet. Stunde um Stunde rückwärts wird der Tag geschildert, der eigentlich die Brüder wieder zusammenführen sollte, weil sie die Asche ihrer verstorbenen Mutter im See ihres Sommerhauses versenken wollen. Zwischen diesen Kapiteln sind Episoden aus den Ferienerlebnissen in diesem Sommerhaus eingebunden. Diese Schilderungen sind verstörend, weil die Unfähigkeit der Familie Liebe oder Zuneigung zu zeigen, die Wankelmütigkeit der Mutter, die Gewalt des Vaters nicht zu erklären sind. Dazu kommen die düsteren Schilderungen der einsamen schwedischen Wälder. Alles läuft auf eine Erklärung hinaus, die aber erst im letzten Kapitel erfolgt und sehr überraschend ist. Für mich blieben ein paar Fragen offen, aber ich habe mich der Spannung nicht entziehen können und das Buch gerne gelesen. Das Cover entspricht dem Text sehr gut.

hrbutterfly am 21.07.2021 12:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ende gut, alles gut?

Das Buchcover ist trotz der Einfachheit beeindruckend. Selten passt ein Titel im wörtlichen wie im übertragenen Sinn so gut zu einem Buch.Die Geschichte ist spannend und deprimierend zugleich. Sie regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente, die an die eigene Familiengeschichte erinnern. Das Milieu und die Stimmungen der einzelnen Personen sind sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Man leidet und freut sich mit ihnen. Obwohl die Familienmitglieder untereinander nicht über ihre Gefühle sprechen können, fühlt man als Leser die ganze Zeit, was sie bewegt. Die Beziehungen der Brüder untereinander und auch zu den Eltern sind hervorragend beschrieben. - Gänsehautfeeling -Man wünscht und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Aber trotz aller Tristesse erkennt man auch das Schöne, das sie erleben. Es ist ein wunderbares Buch über Schicksale und Zusammengehörigkeit. Ein absolut lesenswertes Buch.

finefrenzy am 21.07.2021 08:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unbegreiflich und doch sehr deutlich

"Die Überlebenden" von Alex Schulman erzählt die Geschichte von drei Brüdern, Benjamin, Pierre und Nils, die nach dem Tod der Mutter nach längerer Zeit wieder zueinander finden. Ihre Aufgabe: Die Asche der Mutter am Sommerhaus verstreuen.Das Cover des Buches überzeugt mich grundsätzlich eher nicht, da erdige Farben verwendet wurden und mich diese persönlich wenig ansprechen. Zudem ist kein Cover- Textbezug erkennbar. Grundsätzlich ist die Gestaltung jedoch einheitlich - auch die zusätzlichen Extras (Lesejournal und Buttons) sind gut aufeinander abgestimmt.Das Hauptthema des Buches ist, nicht unbedingt wie angedeutet, der Tod der Mutter - dieser gilt als Rahmenhandlung für wichtige Ereignisse und begründet Erinnerungen an die Kindheit. Viel mehr rückt die Beziehung der drei Brüder in den Vordergrund. Es wird deutlich, dass jeder auf individuelle Weise seine eigene Last zu tragen hat und Erfahrungen aus der Kindheit das weitere Leben deutlich beeinflussen. Der Autor bringt durch geschickte Zusammenhänge die Geschehnisse an den Lesenden heran, wodurch zuvor Erzähltes immer klarer wird.Schulman wählt größtenteils einfache Worte, sodass das Buch gut und schnell zu lesen ist. Dennoch sollte angemerkt werden, dass einzelne Kapitel nicht direkt verstanden werden konnten - erst später haben sich Inhalte geklärt. Das ging leider teilweise auch so weit, dass gerade Gelesenes für mich als Lesende keinen Sinn ergab.Die Protagonisten sind alle sehr individuell und es wird deutlich, dass die Geschehnisse aus teils sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Besonders Benjamin war meiner Meinung nach eine sehr authentische Figur, die schließlich auch dazu beitrug, dass das Buch unbedingt sofort zu Ende gelesen werden musste. Pierre ist mir bis zum Schluss nicht ganz geheuer gewesen. Er zeigt seltsame Verhaltensweisen, die ich mir auch in den Erzählungen aus der Kindheit nicht immer erklären konnte - zu ihm konnte ich auch nur einen sehr geringen Draht aufbauen. Nils ist der typische ältere Bruder, der sich nicht um die Belange der jüngeren Geschwister zu kümmern scheint - dass mehr hinter seinem Verhalten stecken könnte, wird im Buch stellenweise deutlich. Insgesamt sind die Figuren sehr dynamisch - die Konstellation der Charaktere habe ich so noch nirgends gesehen. Die kurze Inhaltsangabe am Anfang dieser Rezension lässt nur wenig darüber schließen, welche tiefgreifenden Erfahrungen die Brüder in ihrer Kindheit erlebt haben. Von Anfang an wird jedoch deutlich, dass viele Traumata und gestörte Beziehungen der Grund dafür sind, warum die Brüder zusammen, und doch einsam sind.Mein Interesse an dem Buch galt und gilt in erster Linie der Figur Benjamin - bereits in der Leseprobe hat mich eine traumatische Erfahrung seiner Kindheit in den Bann gezogen. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Buch außerdem zuteilwerden, weil die Geschichte von hinten aufgerollt wird. Der Lesende erfährt bereits zu Beginn, wie die Brüder die Asche der Mutter verteilen. Erst im Laufe des Buches werden die Zusammenhänge deutlich, die das Verhalten der mittlerweile jungen Männer teilweise erklären.FAZIT:Insgesamt erhält dieses Rezensionsexemplar 4 von 5 Sternen. Ein fehlender Stern steht einerseits für die teils so verwirrenden Erfahrungen, andererseits allerdings auch für das Ende, von dem ich mir etwas mehr erwartet hätte.Dennoch ist dieses Buch aufgrund seiner Besonderheit des Erzählstrangs und eines unbegreiflichen Wendepunktes absolut zu empfehlen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

3sat
Ich habe ein sehr dunkles, düsteres Märchen gelesen. Kunstvoll.

Katrin Schumacher

Podcast F*luxx
Sie werden um diese Brüder weinen. Um die Männer, die sie wurden, um die Jungen, die sie waren, um d...ie Unschuld, die sie verloren haben. Brillant, eindringlich und unvergesslich. mehr weniger

Frederik Backman, Autor von ›Ein Mann namens Ove‹

rbb
Ein Meisterwerk.

Thomas Böhm

Podcast F*luxx
Ein Buch wie ein Pfeil. Präzise und schmerzhaft über eine tief dysfunktionale Familie – und gleichze...itig spannend und funkelnd schön. mehr weniger

Doris Dörrie

3sat
Es gibt diese unheimlich interessante literarische Bewegung, dass er einerseits vorwärts erzählt und... die Rahmenhandlung rückwärts erzählt. Es ist jenseits des dunklen Geheimnisses ein Roman über Geschwisterbeziehungen. Lesen! mehr weniger

Sandra Kegel

3sat
Der Roman ist genial gebaut. Er ist Fiktion: aber scheint am Ende echte Wirklichkeit in diese Fiktio...n eindringen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich das je so gekonnt in einem Roman gelesen habe. mehr weniger

Gert Scobel

Ein wichtiges Buch. Mitreißend, fesselnd, atemlos, bezwingend.

Andrea Sawatzki

Süddeutsche Zeitung
In seinem Romandebüt ›Die Überlebenden‹ erzählt Alex Schulman von einer durchschnittlich dysfunktion...alen Familie. Die Wucht und die Nuancen der Gefühle, die er erzeugt, sind atemberaubend. mehr weniger

Werner Bartens

SPIEGEL Bestseller - Das Kulturmagazin
Alex Schulman gelingt mit ›Die Überlebenden‹ ein belletristisches Debüt, das den Traum vom schwedisc...hen Sommer zerschmettert. mehr weniger

Elisa von Hof

taz am Wochenende
Der Roman ›Die Überlebenden‹ von Alex Schulman ist eine bezwingend klar erzählte Geschichte über ein...e Kindheit in Ungeborgenheit. mehr weniger

Katharina Granzin

Berliner Zeitung
Schulman, der schon meherere Sachbücher veröffentlicht hat, bleibt bei seinem ersten Roman sehr nah ...an den Figuren. mehr weniger

Cornelia Geissler, 04.11.2021

Brigitte
Funkelndes Porträt dreier Brüder, die mit ihren trinkenden Eltern klarkommen müssen.

27.10.2021

Hamburger Abendblatt
Sehr langsam entblättert sich in diesem raffiniert komponierten Text, der von hinten nach vorne erzä...hlt und dennoch nirgends kompliziert ist, ein Drama, das unbedingt herzzerreißend ist. mehr weniger

Thomas Andre, 19.10.2021

Brigitte
So fulminant dieser Roman beginnt, so geht er auch weiter. Ein sehr skandinavisch düsteres Buch. Und... doch ist es nicht ohne lichte Momente, bis zu seinem überraschenden Ende. mehr weniger

Meike Schnitzler, 13.10.2021

DONNA
Wunderschön.

01.10.2021

NDR Kultur
Ein meisterhaftes, formstrenges, ein tief anrührendes Buch.

Anna Hartwich, 17.09.2021

ZDF
Klug konstruiert und sprachlich zurückhaltend enfaltet ›Die Überlebenden‹ eine stille Wucht ohne Pat...hos. Ein tieftrauriges und schmerzhaftes Buch - und genau deswegen eines, das glücklich machen kann. mehr weniger

Peter Twiehaus, 10.09.2021

Kurier
Mit ›Die Überlebenden‹ ist dem Autor ein dichtes Debüt gelungen.

05.09.2021

WDR
Alex Schulman, geboren 1976, schafft in seinem Roman eine exzellente Verbindung von Autobiographisch...em und Fiktion (...). mehr weniger

Ulrich Noller, 31.08.2021

Buchprofile/medienprofile
Eine spannend komponierte, verstörende Kindheitsgeschichte mit Gänsehautmomenten, in der es um Reden... und Schweigen, Vergeben und Vergessen geht. Starke Empfehlung. mehr weniger

Maria Holgersson

mein/4
Schmal, leise und gewaltig: ein absolutes Lieblingsbuch indiesem Herbst.

Buchjournal extra
Ein stilles und zugleich aufwühlendes Buch - man mag es nicht aus der Hand legen. Ein ganz großes Le...seerlebnis. mehr weniger

Susanne Dietrich

Stadtkind (Hannover)
Ein Buch wie ein tiefer, anrührender See, der still aussieht, aber bis obenhin angefüllt ist mit Äng...sten, Sehnsucht, Rivalität und Unverstandenem, Grausamkeiten und trostloser Trauer. mehr weniger

Anke Wittkopp

lebensart
Alex Schulman erzählt in seinem beeindruckenden und emotional sehr berührenden Debütroman, der dazu ...mit einem überraschenden Ende aufwartet, auf zwei Ebenen. mehr weniger

Die Furche
Seine Figuren bewahren bis zuletzt eine faszinierende Mehrdeutigkeit; keine von ihnen lässt sich auf... einem Gut-Böse-Schema eindeutig zuordnen. mehr weniger

Rainer Moritz, 21.04.2022

ruinaulta
Ein aufwühlender, düsterer Roman, jedoch sehr lesenswert.

Ruth Ragettli, 14.01.2022

Kieler Magazin
Ergreifend und ganz anders als das meiste, das man an schwedischer Literatur gewohnt ist.

11.01.2022

lehrerbibliothek.de
Zurecht erfährt das Werk des schwedischen Autors eine breite Leserschaft, wird in ihm doch eine zent...rale Erzählung der kulturellen Identität Schwedens problematisiert und zugleich ein klassischer Fehler familiärer Erziehung identifiziert. mehr weniger

Marcel Remme, 08.01.2022

Kronberger Bote
Ein Buch für all jene, die spannende und hervorragend konsturierte Familiengeschichten lesen möchten.... mehr weniger

16.12.2021

Landsberg Extra
Der internationale Bestseller aus Schweden, über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben.

, 15.12.2021

Kirche+Leben
Bedrückend und anrührend, meisterhaft konstruiert.

Ulrich Waschki, 12.12.2021

Aachener Zeitung
Mein Fazit: ein tolles Debüt, vielschichtig und überaus fesselnd erzählt.

Ute Rodde, 22.11.2021

Münsterländische Tageszeitung
Über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben

22.11.2021

Land & Forst
Ein gelungens Romandebüt des schwedischen Autors: literarisch erzählt, raffi niert konstruiert - un...d mit einem atemberaubendem Schluss! mehr weniger

15.11.2021

Bürgerportal Bergisch Gladbach
Kommen Sie mit auf eine literarische Reise aus einer scheinbaren Hoffnungslosigkeit heraus in ein se...lbstbestimmtes Leben! Ein wunderschönes Buch, das Sie nicht verpassen sollten. mehr weniger

Sylvia Jongebloed, 09.11.2021

Family
Alex Schulman hat den Kunstgriff gewagt, die Geschichte von hinten aufzurollen - und es ist ihm herv...orragend gelungen. mehr weniger

Bettina Wendland, 01.11.2021

Saale-Zeitung
Wer gerne skandinavische Bücher liest, dem wird diese deutsche Erstausgabe helfen, einen neuen Schri...ftsteller zu entdecken. Es lohnt sich. mehr weniger

Petra Breuig, 30.10.2021

Wetzlarer Neue Zeitung
Es ist eine klare, echte, gleichzeitig aber aufwühlende Geschichte, die dem Leser vor Augen führt, w...as im Leben wirklich wichtig ist. mehr weniger

Hannah Umlauf, 11.10.2021

Ensuite - Zeitschrift zu Kultur & Kunst
Keine Ferien auf Saltkrokan.

02.10.2021

lift Stuttgart
Ein sehr intensives und anspruchsvolles Debüt.

01.10.2021

Magedeburger Volksstimme
Die feinen Schwingungen zwischen den Brüdern hält er mit der gleichen Intensität fest wie Gerüche, F...arben, überhaupt die ganze Sinnlichkeit einer rauen Natur. mehr weniger

18.09.2021

Westdeutsche Allgemeine
Alex Schulman gelingt ein Roman von hoher Intensität.

Martin Meyer, 11.09.2021

Ostthüringer Zeitung
Eine Reise durch die Natur, die Zeit, den Kampf um Liebe, Hoffnung.

09.09.2021

dpa, Neue Presse
Mit präziser Sprache erschafft Schulman eine Welt, in der die kleinen, alltäglichen Dinge von den gr...oßen menschlichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten erzählen. mehr weniger

04.09.2021

leselupe.de
Es ist ein lesenswerter Roman, voller Tiefe und intensiver Innenbetrachtung eines zerrütteten Famili...enlebens mit einem überraschenden Ende. mehr weniger

Claudine Borries, 29.08.2021

Mainhattan Kurier
Im Rückblick emotionsgeladener Erinnerungen brechen tiefe Narben auf, die von Schuld sprechen, aber ...auch die Hoffnung auf Vergebung schürt. Leseempfehlung! mehr weniger

24.08.2021

Kleine Zeitung, Lesezeichen Newsletter
Ein Lese-Erlebnis mit langem, intensiven Nachhall.

Werner Krause, 23.08.2021

Die Presse am Sonntag
Den Namen Alex Schulman sollte man sich auf jeden Fall merken.

Mirjam Martins, 22.08.2021

Heilbronner Stimme
Diese Familiengeschichte ist ohne jede Romantik und deshalb umso bewegender.

Tanja Ochs, 21.08.2021

buecher-leben.de
In einer klaren, reflektierenden aber auch poetischen, einfühlsamen Sprache fächert Alex Schulman da...s Leben der drei Brüder von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf, in dem sie nie gelernt haben, über Gefühle und einschneidende Erlebnisse, die Frag mehr weniger

Sabine Wagner, 21.08.2021

booksandnotes.de
›Die Überlebenden‹ – eine emotional aufwühlende Familiengeschichte über die Wucht des Lebens.

Frank Zabel, 20.08.2021

protagonistplaces.de
Selten habe ich ein Buch mal wieder so intensiv erlebt, so reflektiert betrachtet und nicht einfach ...nur hingenommen, sondern richtiggehend aufgesogen. Ein tolles Buch! mehr weniger

Bianca Magens, 20.08.2021

WDR 3
Alex Schulman hat mit seinem Romanerstling ›Die Überlebenden‹ einen fulminanten Start hingelegt, vie...lschichtig, psychologisch genau, formal überzeugend. mehr weniger

Jutta Duhm-Heitzmann, 20.08.2021

Bremen Zwei
Eine schmerzhafte, außergewöhnlich klug komponierte Geschichte, die man nicht vergisst.

Esther Willbrandt, 10.08.2021