Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle

Reden gegen das Vergessen

Ein Aufruf gegen das Vergessen: Erstmals sind in diesem Band politische Reden des großen Erzählers Michael Köhlmeier zu lesen.

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Gegen das Vergessen
Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle

»Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem großen Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung.«
Michael Köhlmeier

Nur etwas mehr als sechs Minuten sprach Michael Köhlmeier am 4. Mai in der Wiener Hofburg. Doch seine Rede hallte durch das ganze Land. Eindringlich und klar wandte er sich gegen all die Politiker, die derzeit fast im Wochenrhythmus antisemitische und rassistische Äußerungen von sich geben. Erstmals sind in diesem Band politische Reden des großen Erzählers Michael Köhlmeier zu lesen. Ein unerschrockener Kommentar zu der Politik unserer Tage, in der Verleumdung und Niedertracht hoffähig geworden sind. Ein wortmächtiger Appell, sich der Verheerungen des Faschismus bewusst zu bleiben und sich zu empören – über den schleichenden Verfall unserer politischen Kultur.



 

Bibliografische Daten
EUR 8,00 [DE] – EUR 8,30 [AT]
ISBN: 978-3-423-14709-5
Erscheinungsdatum: 30.11.2018
3. Auflage
96 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und tritt sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und den Ferdinand-Berger-Preis für sein politisches Engagement.

 

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

Köhlmeiers andere, meist kurze Reden sind eine Einladung zur Menschenliebe.

Wolfgang Schreiber, 08.01.2019

Sortimenterbrief

Unbedingt nachlesenswert!

mottingersmeinung.at

Rezensöhnchen - Zeitschrift für Literaturkritik Bamberg

Die Reden vermitteln Lektionen in Aufmerksamkeit und Humanität - es sind Lehrstücke gegen das Verges...sen, gegen Ignoranz und Verdrängung. mehr weniger

Kimberley Wegner, 09.08.2019

Augsburger Allgemeine

Starke Reden ›gegen das Vergessen‹

17.04.2019

literaturblatt.ch

Michael Köhlmeiers Reden trösten, wie sie Zeugnis sind, dass der Mut nicht stirbt.

Gallus Frei-Tomic, 22.02.2019

Tiroler Tageszeitung

Gemein ist den zu ganz unterschiedlichen Anlässen gehaltenen Reden das Bemühen um größtmögliche Klar...heit. mehr weniger

13.12.2018

mottingers-meinung.at

Unbedingt nachlesenswert!

10.12.2018

tachles – Das jüdische Wochenmagazin

Ein Appell gegen den schleichenden Verfall unserer politischen Kultur.

07.12.2018