Die verwaiste Grete Minde wächst ohne Liebe und Wärme bei ihrem Halbbruder und dessen Frau auf. Eines Tages läuft sie mit ihrem Freund Valtin davon. Drei Jahre reisen sie mit einer Schauspieltruppe quer durchs Land. Dann wird Grete schwanger und Valtin stirbt an einer schweren Krankheit. So kehrt Grete zu ihren Pflegeeltern zurück und bittet um Obdach für sich und das Kind. Als sie kaltherzig abgewiesen wird, reagiert sie mit einem verheerenden Racheakt und setzt die ganze Stadt in Brand. Zahlreiche Menschen sterben mit ihr in den Flammen. Die 1879 erschienene Novelle des großen Menschenkenners Fontane basiert auf einer wahren Begebenheit.
1. Auflage
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Theodor Fontane, am 30. Dezember 1819 in Neuruppin (Brandenburg) geboren, wurde zunächst wie sein Vater Apotheker. 1849 entschloss er sich jedoch, seine schriftstellerische Tätigkeit zum Hauptberuf zu machen, und arbeitete fortan als Auslandskorrespondent,
Kriegsberichterstatter und Theaterkritiker. Erst mit fast sechzig Jahren begann er seine berühmten Romane und Erzählungen zu schreiben. Theodor Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
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Kurt Böwe, geboren 1929, hatte Engagements an der Volksbühne Berlin und am Maxim Gorki Theater, bevor das Deutsche Theater zu seiner zweiten Heimat wurde. Daneben wirkte er in zahlreichen DEFA-Filmen mit und erlangte große Bekanntheit als »Polizeiruf 110«-Kommissar Groth. Kurt Böwe starb 2000 in Berlin.