Das Leben meint es nicht gut mit Moses Elkanah Herzog. Schon die zweite Ehefrau lässt ihn sitzen, zu allem Übel auch noch zugunsten seines besten Freundes, die Universitätskarriere stagniert und auch die selbstverordnete Europareise bringt keine Erleichterung. Herzog steckt fest. In seiner Verzweiflung schreibt er Briefe an Philosophen – lebende wie tote –, an Freunde, an Gott. Saul Bellow ist mit seinem Roman »Herzog« ein vielgestaltiges Meisterwerk der Erzählkunst gelungen. Für seine Arbeit wurde der Autor mehrfach ausgezeichnet, 1976 schließlich auch mit dem Literaturnobelpreis.
1. Auflage
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Saul Bellow, am 10. Juni 1915 in Lachine (Kanada) geboren, wuchs in Chicago auf, studierte Anthropologie und Soziologie, war Journalist, Mitarbeiter der ›Encyclopaedia Britannica‹ und Hochschullehrer an verschiedenen Universitäten. 1944 erschien sein erster Roman, ›Der Mann in der Schwebe‹. 1976 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
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Werner Wölbern, geboren 1961, ist Theater- und Fernsehschauspieler. Er begann seine Karriere als Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, woran sich zahlreiche Engagements an großen deutschen Bühnen anschlossen. Als Sprecher wirkte Werner Wölbern an hochkarätigen Hörbuchproduktionen mit.