Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands.
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Ich kann mich irren
Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands. Dort wird er zu »Natthiko, zu dem, »der an Weisheit zunimmt«. 17 Jahre später geht er zurück nach Schweden und fällt in eine tiefe Depression. Bis er sich auf die Lehren aus seiner Zeit als Mönch besinnt und beschließt, das, was er gelernt hat, weiterzugeben. Doch als er sein Glück und seine innere Ruhe wiedergefunden hat, erfährt er, dass er unheilbar an ALS erkrankt ist.
Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnung, Schönheit und inneren Frieden finden können. Er verstirbt im Januar 2022.
Das Buch erschien als Klappenbroschur bereits unter dem Titel ›Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte‹.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Björn Natthiko Lindeblad
Björn Natthiko Lindeblad,1961–2022, begann sich für Meditation und Buddhismus zu interessieren, nachdem er ›Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten‹ gelesen hatte. »An Weisheit zuzunehmen«, wie sein buddhistischer Name Natthiko es besagt, war sein Ideal. An ALS erkrankt, verstarb Lindeblad 2022 im Beisein seiner Familie. Sein Buch hat er in Zusammenarbeit mit seinen Freunden Carolin Bankler und Navid Modiri verfasst.
2 - 10 von 90 Leserstimme
Inspirierende Lebensgeschichte liebe- und humorvoll erzählt
Das Buch "Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte - Erkenntnisse aus meinem Leben als buddhistischer Mönch" (dtv) von Björn Natthiko Lindeblad, Caroline Bankler und Navid Modiri handelt von Björns Lebensgeschichte und seinen Erfahrungen, die er in seinen 17 Jahren als Waldmönch in Thailand, Großbritannien und der Schweiz sowie in der Zeit danach gesammelt hat. Das Cover ist schlicht in weiß, orange und schwarz, jedoch auch ansprechend gehalten. Das Thema wird direkt deutlich, denn auf dem Cover ist neben der typischen Farbgebung auch ein Mönch abgebildet. Der Titel ist vielleicht ein wenig lang, aber aussagekräftig.In kurzen, humorvollen Kapiteln werden immer neue Lebensabschnitte (wenn auch nicht immer chronologisch) mit neuen Erkenntnissen, Anekdoten und Lebensweisheiten aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Geschichte ist sehr interessant und berührend. Der Schreibstil ist leicht, lustig sowie empathisch - es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Es handelt sich hier auch nicht um einen Ratgeber à la "mit diesen 7 Tipps werden Sie das und das erreichen", sondern die Geschichte regt zum Nachdenken an und berichtet auch von Rückschlägen. Björn scheut nicht davor, auch die schwierigen Seiten hervorzuheben, und so vielen aus dem Herzen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Dadurch wirkt die Geschichte auch sehr authentisch und man kann sich mit einigen Situationen identifizieren. Die Geschichte ist sehr persönlich und doch fühlt man sich angesprochen. Es macht auch Mut, zu lesen, dass selbst jemand, der viele Jahre seines Lebens der Meditation und Gelassenheit gewidmet hat, dennoch auch in schwierigen Situationen zu kämpfen hat und nicht frei von emotionalen Belastungen ist. Dieses Buch macht deutlich, worauf es im Leben ankommt. Es ist absolut lesenswert für alle, die sich für die Themen Waldmönch, Meditation, Achtsamkeit und Lebensgeschichten interessieren. Es ist auch ideal, um sich aufzumuntern, sich Mut zu machen, sich inspirieren zu lassen oder um Tipps und Lebensweisheiten zu bekommen. Das Buch eignet sich auch gut als Geschenk für einen lieben Menschen. Ich werde es sicherlich noch mehrmals zur Hand nehmen, daher gebe ich auch eine klare Leseempfehlung.
Lehrreich fürs ganze Leben
Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, da es durch den Klappentext und das Cover so schien, als würde Religion im Vordergrund stehen und der Autor einen vielleicht von seinem Glauben überzeugen wollen. Dem war jedoch gar nicht so.Stattdessen lehrt einem dieses Buch so viel über das Leben und alles, was dazu gehört. Dabei wird Religion zwar thematisiert, jedoch nie auf solch eine Weise, dass man das Gefühl hat, als Nicht-Gläubiger ausgeschlossen zu werden und solche Zufriedenheit nie erreichen zu können.Der Schreibstil ist außerdem sehr angenehm. Dadurch lässt sich das Buch flüssig und schnell lesen - vielleicht etwas zu schnell ;-) Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Zwar war ich, wie zuvor gesagt, etwas abgeschreckt dadurch, im Nachhinein passt es jedoch perfekt zu dem Buch und dem Thema. Ein durchaus gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle!!
Emotional
Schon mal vorab, es ist ein sehr emotional geladenes Buch. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten "reinzukommen", weiterzulesen, ich habe viele Pausen gebraucht. Aber als ich erstmal drin war, war es toll zu lesen.Hinzu kommt, das auch ich an einer Autoimmunerkrankung leide und mich das Buch, das Schicksal, sehr mitgenommen, aber auch gefesselt hat. Björn - der Mönch Natthiko beschreibt alles sehr schön, mit Humor, Weisheiten sind auch dabei. Das Buch gibt auch sehr viel Zuversicht. Bei jedem ist die Lebenszeit begrenzt, aber wenn man krank ist...es gibt einen anderen Blick auf das Leben.Innere Ruhe verlieh mir eigentlich das Buch, nachdem ich es komplett ausgelesen hatte. Die Dinge leichter, spontaner, aus manchmal anderen Blinkwinkeln zu sehen. Ein tolles Buch, ich kann es nur weiterempfehelen. Es hat mir schöne Stunden gebracht.
Wert der Gelassenheit
Ein schönes, einladendes Cover. Die Thematik des Buches, ein freieres Leben zu führen, ist symbolisch hier schon dargestellt, da geht jemand seinen Weg, hoch über sich die Vögel , was Ruhe und Weite vermittelt. So wie auch der Titel „ Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles was ich brauchte“ schon auf einen gewissen Zustand hindeutete, um den es geht: Zufriedenheit mit dem was ist. Gelassenheit. Das Buch ist zwar ein Sachbuch, und doch viel mehr - eine Art Entwicklungsroman, wie auf dem Klappentext schon beschrieben : „Von einem der auszog, sich selbst zu finden“.Die Thematik ist bekannt, und doch ist es hier einmal anders angegangen, die persönlich erzählte Geschichte. Björn Natthiko Lindeblad erhofft sich davon auch, dem Leser von seinen Erfahrungen und Erkenntnissen etwas für sich selbst an die Hand zugeben.Nach einer schon erfolgreichen beruflichen Karriere entschließt er sich, sein Leben radikal umzustellen, und zwar als Wandermönch in der Tradition des heiteren Ajahn Chah.Zunächst geht er 7 Jahre lang nach Thailand und wir erfahren von seinem Leben und den Schwierigkeiten in einer „exzentrischen Gemeinschaft“ im Kloster und von den Schwierigkeiten mit der Meditation. Wichtigste Lehren in dieser Zeit: Loszulassen und die immerwährende Möglichkeit vor Augen zu halten, sich zu irren. Weisheitsgeschichten unterstreichen seine Übungen zu Erkenntnis und persönlichem Wachstum. Es folgen weitere Jahre in Klöstern seiner Tradition, so in England oder der Schweiz, wo vieles anders ist und mehr Freiheiten möglich sind, aber auch eine andere Wertschätzung der Mönche als in Thailand. Und dann hört er, der die Intuition lange geschult hat, den Ruf, nach Hause zu gehen, was auch unterstützt wird durch eine plötzlich auftretende seltene Immunerkrankung. Nun gilt es, in dieser wieder enorm veränderten Situation, die ihn auf eine harte Probe stellt und auch an den Rand desTodes führt, die Erkenntnisse anzuwenden und auch weiterzugeben. Besondere Bedeutung, zumal das Buch in diesen Zeiten der Corona- Pandemie geschrieben wurde, gewinnt die Frage: Was ist heute für mich wichtig, wirklich wichtig?“Ein wunderbares Buch, das man nicht mal eben durchliest, es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen, innezuhalten, sich Fragen zu stellen und auf seine innere Stimme zu hören. Und, wie Björn Natthiko Lindebald in einem Interview und den Lesern als eine der wichtigsten Lehren sagte: Nicht mehr als alles glauben, was man denke!
Bewegend
„Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte“ erzählt die geistige Reise eines Menschen durch die unerforschte Landschaft seines Inneren. Die ungewöhnliche Intimität und Ehrlichkeit des Buches dürfte viele überraschen und bewegen. Außerdem zeugt Björns vorsichtige, behutsame und bedachte Sprache von einer großen Weisheit. Er liefert dem Leser einfache Weisheiten, die jedermann nutzen kann, und mahnt fortwährend zur Achtsamkeit und Gelassenheit. Er möchte uns beibringen, sich im Sturm des Lebens auf uns selbst zu verlassen und Probleme bedacht und achtsam anzugehen. „Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte“ ist insgesamt ein tolles Buch für jeden, der den Kontakt zum Buddhismus sucht oder einfach nur seine Perspektive auf die Welt und die Dinge verändern möchte.
Beeindruckend
Ich bin auf das Buch " Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" durch eine Empfehlung einer Bekannten aufmerksam geworden.Ich war von Anfang an gefesselt und wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, weil man immer wissen möchte wie es weitergeht.Björn hat seine Tätigkeit in der Wirtschaft aufgegeben und ist zum Waldmönch geworden. Er erzählt sehr ausführlich von seinen Erfahrungen und Erlebnissen und der Leser kann die vielen Lebenweiseheiten gut in den Alltag mitnehmen.Der Schreibtstil hat mir sehr gut gefallen und ich habe deshalb das Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen.Ich kann und habe es bereits weiterempfohlen. Ein tolles Buch um kurz Energie zu tanken und die positiven, sonnigen und guten Augenblicke des Lebens zu erkennen und zu schätzen.Eine absolute Kauf - und Leseempfehlung!
Lesenswert, ansprechend und berührend
Diese Art von Büchern lese ich ehrlichgesagt eher selten, aber dieses Buch hat mich von Anfang an angesprochen, der Mut, diesen ungewöhnlichen Weg zu gehen, sehr fasziniert und zum Teil auch sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Eine besonders schöne Stelle finde ich die, wo er in Bezug auf Meditation schreibt, dass man in ruhigen Zeiten übt, um sich auf stürmische Zeiten vorzubereiten. Man konnte sich als Leser sehr gut in die Gefühle und Erlebnisse des Autors einfühlen und daher hat mich das Buch wirklich gefesselt. Auch die Passage am Ende über Enttäuschungen, schlechte Erfahrungen, Verbitterung, Vergebung als Schlüssel zur Freiheit fand ich sehr gelungen und inspirierend. Wirklich traurig und harte Kost war das Ende, wo der Autor schwer bzw. unheilbar erkrankt und der Vater sich entschliess seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber auch das ist das Leben, wir haben einander nur als Leihgabe und dürfen daher keine Zeit verschwenden. Eines Tages kommt der Abschied unweigerlich. Ich habe nur die Passagen rausgesucht, die mir besonders gefallen haben, aber davon gibt es noch viel mehr. Ich kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen.
Ein Buch voller Denkanstöße
Björn Lindeblad entschließt sich kurz vor einem großen Karrieresprung, dass er aussteigen möchte. Er lebt nun ganze 17 Jahre als Mönch in verschiedenen Ländern, bis er sich wieder verändert. Diese Lebensreise wird in kurzen Kapiteln beschrieben, die weniger einer klassischen Biografie ähneln, als man vielleicht durch den ersten Blick auf den Klappentext glauben mag. Das gesamte Buch ist eine Mischung aus den Lebensausschnitt von Lindeblad, Ratschläge, die er dem Leser mitgibt und Weisheiten aus der buddhistischen Lehre. Dabei geht das Buch trotz der kurzen Kapitel durchaus in die Tiefe und kann den Leser selbst ganz schön zum nachdenken anregen. Trotzdem hat das Buch insgesamt einen eher lockeren und leichten Schreibstil, der auch die tiefgehenden Passagen leicht lesbar macht. Auch wenn man als Leser sein Lebensmodell vielleicht nicht um 180 Grad drehen möchte, so sorgt dieses Buch doch für einige Denkanstöße.
Tolles Buch
Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Zen-Buddhismus und habe mich deswegen sehr auf das Buch gefreut.Von dem Autor hatte ich vorher noch nichts gehört bzw. gelesen. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Es ist ein Lebensbericht der zwischendurch immer wieder mit kleinen Zen-Weisheiten aufgelockert ist, ohne jedoch ins Lehrbuchhafte abzugleiten. Der Autor beschreibt darin seinen Weg zu sich selbst, angefangen von der Unfähigkeit zu Meditieren und endet mit seinem Umgang der bei ihm diagnostizierten unheilbaren Krankheit ALS und der Sterbebegleitung bei seinem Vater.Mich hat das Buch sehr abgeholt und ich fand die Metamarphose vom Karrieretypen zum in sich ruhenden Zen-Mönch sehr faszinierend. Im Nachwort steht, dass der Autor hofft, das manche Abschnitte aus dem Buch den Leser in seinem Leben begleiten werden und dass das Buch ein Freund wird. Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt, ich werde es auf jeden Fall öfters lesen und einen Freund in Buchform habe ich auch gefunden.
Wegbegleiter
Schon das Cover ist schön gestaltet, die schwarze Silhouette eines einfachen Mönches vor einem orange-buddhistischen Hintergrund der Leichtigkeit vermittelnd in ein gedecktes Weiß übergeht, untermalt von entfernt fliegenden Vögeln. Auch der Titel, in orange und schwarz untereinander geschrieben erhält schon eine grundlegende Buddhistische Idee.Die Erkenntnisse von Natthiko sind in 39 Kapitel unterteilt, die chronologisch angeordet sind und voneinander unabhängige Geschichten erzählen. Sie Erzählungen sind fein, leicht und humorvoll erzählt und entbehren nicht an Tiefe. Der Autor zeigt mit einem Augenzwinkern seine eigenen Mühen und Irrungen auf und stellt seine gewonnenen Erkenntnisse gut verständlich auf. Ich konnte für mich viel an Weisheit aus den einzelnen Erzählungen ziehen und werde das Buch gerne als weiteren Begleiter zur Hand nehmen.
Pressestimmen
Mit unserer inneren Kraft, eine friedliche Geisteshaltung zu bewahren, ist es uns möglich, angesicht...s von Schwierigkeiten optimistisch zu bleiben. Björn Natthiko Lindeblad, ehemals Waldmönch in Thailand, berichtet, wie er lernte, seine Gedanken bewusst zu mehr weniger
Dalai Lama, Seine Heiligkeit der
Ein Buch, das für jede Bibliothek ein Gewinn ist!
Johannes Preßl
Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnun...g, Schönheit und inneren Frieden finden können. mehr weniger
08.01.2022
Erhellend.
01.12.2021