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Von einem, der auszog, sich selbst zu finden

Ich kann mich irren

Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands. Dort wird er zu »Natthiko, zu dem, »der an Weisheit zunimmt«. 17 Jahre später geht er zurück nach Schweden und fällt in eine tiefe Depression. Bis er sich auf die Lehren aus seiner Zeit als Mönch besinnt und beschließt, das, was er gelernt hat, weiterzugeben. Doch als er sein Glück und seine innere Ruhe wiedergefunden hat, erfährt er, dass er unheilbar an ALS erkrankt ist.

Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnung, Schönheit und inneren Frieden finden können. Er verstirbt im Januar 2022.

Das Buch erschien als Klappenbroschur bereits unter dem Titel ›Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte‹.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43946-6
Erscheinungsdatum: 20.08.2021
2. Auflage
224 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Sigrid C. Engeler
Autor*innenporträt

Navid Modiri

Navid Modiri, geboren 1983, ist Podcaster, Redner und Autor.

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Autor*innenporträt

Caroline Bankler

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Autor*innenporträt

Björn Natthiko Lindeblad

Björn Natthiko Lindeblad,1961–2022, begann sich für Meditation und Buddhismus zu interessieren, nachdem er ›Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten‹ gelesen hatte. »An Weisheit zuzunehmen«, wie sein buddhistischer Name Natthiko es besagt, war sein Ideal. An ALS erkrankt, verstarb Lindeblad 2022 im Beisein seiner Familie. Sein Buch hat er in Zusammenarbeit mit seinen Freunden Carolin Bankler und Navid Modiri verfasst.

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90 von 90 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.79 von 5 Sternen


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4 - 10 von 90 Leserstimme

lunaone am 16.08.2021 12:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Große Inspiration!

Durch das wunderschön und bunt gestaltete Buchcover bin ich auf das Buch "Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" von Björn Natthiko aufmerksam geworden. Die Farbe orange strahlt für mich gleichzeitig Ruhe als auch Lebensfreude und Buddhismus aus. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Björn. Dieser arbeitete zuerst in der Wirtschaft. Als er merkt, dass er total ausgebrannt und diese Arbeit nichts für ihn ist, sucht er nach Alternativen. Und dabei stößt er auf das Waldmönchstum. In einem thailändischen Kloster verbringt er von nun an eine sehr große Zeit seines Lebens, welche ihn sehr prägt und verändert. Das Buch hat mich gefesselt, weil ich immer wissen wollte, wie es nun mit Björn weitergeht. Gleichzeitig hat es in mir auch eine innere Ruhe ausgelöst, die vor allem durch die (buddhistischen) Weisheiten, Geschichten und Ansätze kamen. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Autobiografien und spirituelle Bücher liest!Von mir eine klare Leseempfehlung!

balsamsabunde am 15.08.2021 21:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wundervolles Buch über die Gelassenheit mit dem Leben

Björn Natthiko Lindeblad erzählt eindrucksvoll seine Geschichte.Über die seine Zeit in der Wirtschaft, den Wandel zu einem thailändischen Waldmönch zurück in das "normale" Leben. Und wie die Zeit als Waldmönch ihm während Schicksalsschlägen eine andere Sicht auf die Endlichkeit und das Leben geben konnte.Ich für mich konnte sehr vieles mitnehmen. Und ich werde es definitiv noch einmal lesen.Es hat mich so beeindruckt, was dieser Mensch alles erleben durfte und musste Und ich bin dankbar, dass ich seinen Lebensweg lesen durfte. Ein Satz ist besonders hängen geblieben: ich sollte nicht immer alles glauben was ich denke.Und es stimmt.Auch die Gelassenheit die dieses Buch ausstrahlt, habe ich ein Stück in mein Leben holen können. Wir alle werden sterben und das Leben ist begrenzt. Wir sollten uns alle viel öfter darauf besinnen was wichtig ist. Nämlich im Moment zu leben und nicht auf etwas hin zu arbeiten um später zu leben. Später kann schneller vorbei sein als man denkt.

limericks am 15.08.2021 19:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Inspirierend

Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Der Autor erzählt von seinem Bestreben und den Bemühungen ein buddhistischer Mönch zu werden und beschönigt nichts. Reaktionen aus seinem Umfeld beschreibt er genauso wie seine Gedanken und Gefühle, die am Anfang nicht gerade nur positiv waren. Der Leser bekommt auch viele Lebensweisheiten mit auf den Weg, weswegen ich das Buch bestimmt nicht zu letzten Mal gelesen habe. Mein momentanes Lieblingszitat aus dem Buch stammt von Albert Einstein:"Der rationale Verstand ist ein Diener. Die Intuition ist ein Geschenk. Unsere Kultur hat den Diener zum Meister gemacht und das Geschenk vergessen."Dieses Zitat hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, denn noch nie hat es so gut in die Zeit gepasst wie momentan. In unserer schnelllebigen Zeit wird die Intuition sehr oft beiseite geschoben, weil sie als nicht gesellschaftsfähig angesehen wird. Man erwartet heutzutage rationale Entscheidungen, keine "aus dem Bauch heraus".Das Buch ist wahrhaftig keine leichte Kost, allerdings in einem lockeren Stil geschrieben und von daher gut lesbar und nachvollziehbar. Es ist nicht als seichte Urlaubslektüre geeignet, aber für alle die bereit sind etwas in ihrem Leben zu verändern. Es ist schon beachtlich, was der Autor alles aufgegeben hat und mit wie wenig man glücklich sein kann. Der Titel zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch...

torialin am 15.08.2021 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ehrliches und authentisches Buch, das zum Nachdenken anregt.

„Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte“ ist ein tolles und ehrliches Buch, das einen in das Leben von Björn Natthiko Lindeblad entführt. Dabei berichtet er seine Erfahrungen auf natürliche Weise, ohne belehrend oder bestimmend zu wirken.Ich habe mich sofort in das Buch eingefunden, der Schreibstil war flüssig. Mir kam es eher so vor, als würde Björn sich direkt mit mir unterhalten und seine Lebensgeschichte erzählen.Björn nimmt die Leser auf seiner Reise mit, wer also nur eine Aneinanderreihung von Ratschlägen und Erkenntnissen erwartet, irrt sich. Das Buch erzählt vielmehr Björns Leben, seine Höhen und Tiefen, Zweifel und Momente des Vertrauens, seine eigenen Erkenntnisse und die, die er von anderen mit auf den Weg bekommen hat. In seiner Geschichte eingeflochten findet man Weisheiten und Ratschläge, die ihm geholfen haben. Hierbei betont er, dass er sich freuen würde, wenn man sich dieser Ratschläge annimmt. Dabei liegt die Betonung immer auf können und nicht müssen. Man kann sich Ratschläge annehmen und schauen, ob und wie man mit ihnen handeln und leben möchte, man muss aber nicht.Was das Buch so authentisch und offenherzig macht, sind Björns Erfahrungen. Er berichtet ebenso von Erfolgen wie Misserfolgen, er zeigt seine Zweifel in bestimmten Lebenssituationen auf, aber auch seine Art, damit umzugehen. Er beschönigt auch nicht seine schlimmen Zeiten.Das Buch ist kaum auf einen religiösen Aspekt ausgelegt, letztendlich geht es eher um Begegnungen, Erfahrungen, Vergänglichkeit, vor allem um Dankbarkeit sowie Vertrauen und Zufriedenheit mit sich selbst.All diese Aspekte finde ich wichtig und lesenswert, das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken, vor allem über sich selbst und eigene Handlungen, an. Ob und wie die Erkenntnisse einem nützen, hängt sicherlich auch von persönlicher Offenheit und Vertrauen ab, eine Garantie gibt es natürlich nie, was aber jedem bewusst sein sollte. Björn haben sie geholfen, das bedeutet allerdings nicht, dass genau diese Ratschläge auch anderen in genau dieser Weise helfen. Aus dem Buch geht deutlich hervor, dass man seinen eigenen Weg finden muss.Ich hatte Freude beim Lesen des Buches und konnte für mich persönlich Einiges aus diesem Buch mitnehmen, was ich versuche, in Zukunft anzuwenden. In diesem Sinne kann ich euch das Buch wirklich ans Herz legen.

micasophie am 13.08.2021 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Beeindruckend

Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Anhand der Lebensgeschichte von Natthiko bekommt der Leser sehr viele Lebensweisheiten mit auf dem Weg. Während dem Lesen konnte ich das Buch kaum weglegen. Da es wahnsinnig interessant und spannend ist, wie Lindeblad sich entwickelt und welche Erkenntnisse er auf der Reise zu sich selbst mitnimmt. Dabei musste ich teilweise aber eine Lesepause zur Reflektion einlegen, da anhand vieler Geschichten und Anekdoten sehr viele Weisheiten sowie Emotionen weitergegeben werden.Der Schreibstil harmonisiert dabei perfekt mit den Erlebnissen von Natthiko. Die Erkenntnisse aus dem Buch lassen sich dabei auch sehr gut in den eigenen Alltag integrieren, da sie nicht nur rein spirituell wichtig sind.Mir persönlich haben die Lebensweisheiten sehr gut gefallen und ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der mehr aus seinem Leben mitnehmen möchte.

griseldis2000 am 13.08.2021 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wunderbares Buch

Ich habe schon einige Bücher von Menschen gelesen, die der Erleuchtung nachstreben. Auch Buddhisten, Mönchen und Nonnen waren dabei.Und ich hoffe natürlich immer auf Weisheit, Inspiration und Anleitung.Björn Natthiko Lindeblad hat dieses Buch zwar nicht selbst geschrieben, das haben zwei wesentlich jüngere Personen getan. Aber dafür mit Bravour.Ein schönes, wahres und sehr liebevolles Werk ist entstanden, das echte Essenz in sich trägt ohne zu belehren oder bekehren zu wollen.Wirklich wundervoll. Es sind nicht viele Worte und keine ausführlichen Beschreibungen eines aussergewöhnlichen Lebens, aber sie erreichten mich tief im Herzen. Hier kann man wirklich etwas lernen. Oder eher, sich erinnern an das, was man schon wusste, aber vergessen hatte.Ein absoluter Lesetipp für Alle, die sich für den Sinn des Lebens interessieren.

werner1966 am 13.08.2021 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine Reise zu sich selbst

Der Buchtitel, das Cover, der Klappentext - all das machte mich extrem neugierig. Beim Buchtitel sprach mich eben genau das an, dass wir alle doch mal wieder darüber nachdenken sollten, was wir haben und was wir zum Leben wirklich brauchen. Das Buch beschreibt die Reise eines schwedischen Mannes zu sich selbst - über den Buddhismus. Es ist schon faszinierend zu lesen, wie Björn Natthiko Lindeblad in ein Leben als buddhistischer Mönch in Thailand, England und der Schweiz gefunden hat und wie die Rückkehr in sein "normales Leben" wieder gelang. Wunderbar in kleine, kurze Kapitel gefasst, wunderbar geschrieben und gespickt mit vielen kleinen Weisheiten, nimmt man viel für sich und das eigene Leben mit. Wenn man will und sich darauf einlässt, kann man so viel für sich und sein weiteres Leben aus diesem wunderbaren Buch mitnehmen! Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die generell gerne Autobiographien lesen und ganz besonders für die, die in Ihrem Leben etwas verändern möchten.

anne112 am 12.08.2021 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die wunderbare Reise eines sehr weisen Mannes!

Der Schwede Björn Lindeblad studiert an der Handelshochschule und klettert nach dem Studium in beachtlichem Tempo die Karriereleiter hinauf. Und doch, etwas fehlt ihm im Leben und er versucht seine Unausgeglichenheit erstmals mit Meditation zu verbessern. Und plötzlich ist da diese innere Stimme, die Björn, wie ein Kompass den Weg in ein thailändischen Waldkloster weist, er wird tatsächlich Mönch. In seinem Leben als Mönch, lange in Thailand, später in Europa erreicht er nach und nach innere Ruhe, Weisheit und eben die Ausgeglichenheit, nach der er sich als junger Mensch sehnte. Doch auch er ist nur ein Mensch und so fand ich es besonders spannend, von seinem Leben und auch seinen Herausforderungen zurück in Schweden zu lesen. Dieser Teil des Buches hat mir am besten gefallen, denn er zeigt wie nahbar Björn bzw. Natthiko doch ist und mich begeistert, mit welcher Ehrlichkeit er seine Erlebnisse und Schwierigkeiten schildert. Der Leser kann so ganz intensiv mitfühlen. Welche Herausforderungen es genau sind, lass ich jetzt einmal aus, um nicht zu spoilern.Das ganze Buch ist herrlich erfrischend geschrieben. Man kann es sich etwa so vorstellen: Du sitzt am Feuer, ganz gemütlich und ein sehr weiser Mann mit reichlich Humor erzählt seine Lebensgeschichte ohne dabei auch nur ein bisschen belehrend zu wirken. Dabei möchtest du einfach nicht, dass er aufhört zu erzählen. Bei einigen Tipps hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Tiefe gewünscht, wie die Weisheiten denn nun umgesetzt werden können. Vielleicht kann ich das bei einem weiteren Lesedurchgang für mich noch besser ergründen. Volle Empfehlung, nicht nur für Fans des Buddhismus.

mrs.hetfield am 12.08.2021 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ich bin total beeindruckt!

Eins der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe! Die spirituelle Reise eines schwedischen Mannes zu sich selbst - durch die Spiritualität des Buddhismus. Man kann nur den größten Respekt vor diesem Menschen haben, wenn man sich mit seiner Reise befasst. Das Buch ist unglaublich interessant und lehrreich und ich habe mich selbst an vielen Stellen wiedergefunden. Am liebsten würde ich es direkt noch ein zweites Mal lesen. Wie schade, daß die Reise von Natthiko zum Schluss eine beschwerliche Wendung nimmt. Ich wünsche ihm das Allerbeste und danke für die vielen Passagen im Buch, die mich haben klarer sehen lassen. Das Buch habe ich in ganz kurzer Zeit gelesen, es ist unglaublich inspirierend. Ich hoffe, ich kann einige Erkenntnisse auch in meinem Leben anwenden. Wie schön wäre es, wenn er noch weitere Bücher schreiben würde.

lieschenliest am 12.08.2021 09:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Macht Mut !

Obwohl ich den Titel des Buches sehr sperrig fand, sprach mich die Gestaltung des Covers doch sehr an. Beim Lesen konnte ich mich schnell in Björn reinfühlen und seine Gedanken und seine Entscheidungen gut nachvollziehen. Und dann begann für mich eine wunderbare Lesereise in die tiefen der menschlichen Seele, in die Lehren des Buddhismus und in für mich fremde Länder und Kulturen. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel kam ich schnell voran , fast schon wieder zu schnell, denn ich eigentlich wollte ich nicht, dass die Geschichte endet. Der Autor hat seine Geschichte mit so viel herrlicher Offenheit niedergeschrieben, es war mir eine Wohltat zu lesen, dass er selbst nach Jahren der Meditationsübung noch einschlief oder seine Gedanken nicht einfach abschalten konnte. Er beschreibt Höhen und Tiefen, die in auf seinem Weg wachsen liessen und ihn trotzdem noch einmal tief fallen liessen. Als er dann den Weg zu sich wiederfand, ereilte ihn ein weiterer Schicksalschlag. Eine sehr herzerwärmende Lebensgeschichte, die Mit macht, seinen ureigenen Weg zu gehen ! Nur Mut !

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