Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands.
9,99 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 2–3 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Ich kann mich irren
Was hilft uns, ein freieres Leben zu führen? Auf der Suche nach einer Antwort gibt Björn Lindeblad seine Karriere in der Wirtschaft auf und entscheidet sich für ein Leben als Waldmönch im Dschungel Thailands. Dort wird er zu »Natthiko, zu dem, »der an Weisheit zunimmt«. 17 Jahre später geht er zurück nach Schweden und fällt in eine tiefe Depression. Bis er sich auf die Lehren aus seiner Zeit als Mönch besinnt und beschließt, das, was er gelernt hat, weiterzugeben. Doch als er sein Glück und seine innere Ruhe wiedergefunden hat, erfährt er, dass er unheilbar an ALS erkrankt ist.
Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnung, Schönheit und inneren Frieden finden können. Er verstirbt im Januar 2022.
Das Buch erschien als Klappenbroschur bereits unter dem Titel ›Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte‹.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Björn Natthiko Lindeblad
Björn Natthiko Lindeblad,1961–2022, begann sich für Meditation und Buddhismus zu interessieren, nachdem er ›Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten‹ gelesen hatte. »An Weisheit zuzunehmen«, wie sein buddhistischer Name Natthiko es besagt, war sein Ideal. An ALS erkrankt, verstarb Lindeblad 2022 im Beisein seiner Familie. Sein Buch hat er in Zusammenarbeit mit seinen Freunden Carolin Bankler und Navid Modiri verfasst.
6 - 10 von 90 Leserstimme
Ein Geschenk für jeden!
Das Cover wirkt sehr ansprechend und einladend, ohne überfrachtet zu sein.Autobiographisch erzählt Autor Björn Lindeblad von seinem Lebensweg, auf dem er, nach einem 4wöchigem Aufenthalt in einem buddhistischem Kloster beschloß, weiter zu meditieren und sein Leben nach den Lehren Buddhas zu verändern/ gestalten.Als er sich entschließt, all seine materiellen Besitztümer zu veräußern und Waldmönch zu werden, stehen seine Eltern voll zu ihm. Was für ein familiärer Zusammenhalt!Ich konnte mir bis dato nicht vorstellen, daß jemand, der nach außen hin so erfolgreich ist, alles aufgibt, um im Buddhismus die Erfüllung zu finden. Björn beschreibt seinen steinigen, langen Weg dorthin jedoch sehr authentisch und nachvollziehbar. Auch geht er sehr offen mit seinen Schwächen und Zweifeln um. Beeindruckend die schonungslose Darstellung seiner Schwierigkeiten, nach dem Kloster wieder in ein "normales" Leben zurückzufinden.Mit viel Humor, Ironie berichtet Björn von seinen Erfahrungen, Gefühlen und Einsichten, jedoch ohne jemals zu belehren.Auch wenn man keiner Religion besonders zugetan ist, kann man aus diesem kleinen Wunderwerk einige Lehren für sich ziehen. Wünschen wir dem Autor noch einen langen, erfüllten Lebensweg- und danken ihm für dieses Geschenk!
Bewegend
Ein Mensch, der Mönch in einem buddhistischen Kloster wird, war für mich jemand Unnahbares und jemand, den ich nicht verstehen kann. Der Protagonist diese Buches hat das geändert. Es ist einfach sympathisch, wie menschlich und offen er seine Erfahrungen teilt.Und daraus konnte ich wirklich viel lernen. Aus seinen und den Weisheiten seiner Vorbilder und Vorallem aus ihren Geschichten.Ich bin sehr dankbar an Natthikos (wie er als Mönch heißt) Erfahrungen teilhaben zu dürfen.Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und allein schon der mehr als treffende Titel stimmt wunderbar ein.Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zeitsprünge und Ausschnitte sind sehr flüssig zusammengestellt und bei einer Erzähl Zeit über ca. 20 Jahre auch absolut notwendig. Trotzdem sind zentrale Situationen so detailliert und lebendig beschrieben und alles kunstvoll zusammengestellt, dass es sich wunderbar fügt.Ein Bauch, dass ich jedem und vor allem den noch Skeptischen nur ans Herz legen kann.
Lesen, Mitfühlen, Lernen
In dem Buch "Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" werden wir in der Ich-Perspektive mit auf die Reise von Natthiko genommen. Dabei lernt man als LeserIn viel über Natthikos Leben und Entscheidungswege sowie über das Mönch-Sein an sich. Wie leben Mönche eigentlich? Wie oft dürfen sie essen und wie kommen sie nach A und B, ohne einen Cent auszugeben? Diese und noch viel mehr Fragen werden auf eine lockere und lustige Art und Weise vermittelt – denn, wenn das Buch eines ist, dann ehrlich. Sowohl die Sonnen- als auch die Schattenseiten von dem Leben als Mönch und speziell von Natthikos Lebens werden charakterisiert.Die ersten zwei Drittel des Buchs fand ich spannend und interessant, hätten mich aber nicht dazu bewogen, dem Buch ganze 5 Sterne zu geben. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich dann auch emotional gepackt und in seinen Bann gezogen. Und nicht nur das - ich konnte auch viele Dinge lernen. Sicherlich wissen wir diese Dinge in der Theorie tief in unserem Inneren, aber hier werden sie noch mal wachgerüttelt und an Beispielen veranschaulicht. Diese ehrliche Reflexion am Ende des Buches über das (sein) Leben und den Dingen, die er daraus gelernt hat, werde ich sicher noch einige Male lesen (wenn nicht gar das ganze Buch, wenn dazu Zeit ist) und hoffe, dass ich diese Fähigkeit, Negatives loszulassen und intuitiv zu handeln, auch erwerben kann, ohne 17 Jahre als Waldmönch gelebt zu haben :)Ich finde dieses Buch sehr besonders, authentisch und ehrlich. Der Schreibstil ist eher einfach, weshalb man durch die Seiten nur so fliegt. Deswegen kann ich jedem/r dieses Buch weiterempfehlen, der/ die mehr über das Leben als Mönch, vor allem aber mehr über das Leben an sich und über sich selbst lernen möchte. 5 Sterne.
Ein (auto)biografischer Ratgeber
Björn Lindeblad nimmt uns mit auf seine Lebensreise mit mehreren Stationen in Klöstern und zurück in sein bisheriges Leben.Seine Reise beginnt in einem Waldkloster in Thailand und endet ebenfalls in solch einem Kloster in England.Sein bisheriges westliches Leben hat er zu Beginn der Reise aufgegeben und kehrt auch nach seinem Mönchsein anders in sein Heimatland zurück.Das Buch ist zwar chronologisch aufgebaut, setzt aber kapitelweise unterschiedliche Schwerpunkte.Neben den Weisheiten des Buddhismus erfährt man sowohl einiges über das Klosterleben an sich als auch über Kloster in verschiedenen Ländern.Der Sprachstil ist locker und streckenweise auch humorvoll. Er reflektiert seine Erfahrungen mit den Lehren des Buddhismus.Dabei nimmt er den Leser stets mit, denn jeder kann sich bestimmt in der ein oder anderen Situation wiederfinden.Wiederkehrende Motive sind z.B. das Leben im Hier und Jetzt (Achtsamkeit) und Vergebung. Der Autor erklärt und erzählt authenthischohne dabei zu bevormunden.Ohne zu spoilern: Das letzte Drittel ist traurig, aber auch gleichzeitig ermutigend. Fazit: Ein Buch, bei dem mir das Weglegen schwerfiel. Insgesamt eine Mischform aus Autobiografie und Ratgeber. Man kann dieses Buch mehrfach lesen!
Das Leben als Mönch in verschiedenen Ländern
Das Buch nimmt uns Leser mit auf eine interessante Reise. Der Schwede Björn hat den Entschluss gefasst Mönch zu werden und beschreibt, was er alles in Vorbereitung auf diese Zeit zu tun hat. Seine erste Station ist Thailand, es wird toll beschrieben, wie er sich langsam in der Gemeinschaft einfindet und was seine größten Herausforderungen sind. Ein Jahr lebt er als Eremit bevor er sich entschließt nach England zu gehen. Hier ist es auch spannend zu erfahren, dass Mönche in England einen ganz anderen Stellenwert haben und sich die Almosenrunde am Morgen doch als ganz schöne Herausforderung darstellt. Der nächste Stopp als Mönch ist die Schweiz, bevor sich Björn dazu durchringt sein Leben als Waldmönch aufzugeben. Er findet nach großen anfänglichen Schwierigkeiten auch wieder zurück ins 'normale' Leben. Es ist toll zu sehen, wie seine Eltern und auch seine Brüder ihn in den einzelnen Etappen unterstützt haben, auch wenn sie sicher manchen Entschluss nicht so leicht nachvollziehen konnten.
Klare Kaufempfehlung!
Der Autor lässt uns an seinen Weisheiten teil, die er auf seiner Reise als buddhistischer Mönch gelernt hat. Auf seinem Weg des Herzens. Mit viel Humor und einem herzlich offenen Schreibstil nimmt er den Leser dabei mit. Diejenigen, die sich schon einmal mit Selbstliebe und Meditation beschäftigt haben, werden in diesem Buch einige Schmunzler haben, weil man sich gut mit einigen Erfahrungen identifizieren kann. Gleichzeitig gibt das Buch einen wunderbaren Einblick in das Leben diverser Klöster und lässt dem Leser an einigen Erkenntnissen und Wahrheiten teilhaben. So lernen wir, was es damit auf sich hat, die Kontrolle abzugeben und die eigene geballte Faust gegen eine offene Hand einzutauschen. Loszulassen, was uns nicht mehr dient. Dazu zählen auch Gedanken, die sich um die Vergangenheit und Zukunft drehen und uns ständig begleiten, bewusst und unbewusst. Wenn wir beide Gedankenpakete loslassen, entdecken wir den Ort unserer absoluten Präsenz. Der Ort, an dem wir unsere Wahrheit entdecken, wer wir unabhängig unserer Gedanken noch so sind. Denn wir sind mehr als unsere Gedanken und das wird im Buch auf wundervolle Weise beschrieben. Dabei wird deutlich, dass wir bei uns selbst anfangen müssen. Nur wenn wir in uns selbst Liebe und Mitgefühl empfinden, können wir diese Gefühle anderen Mitmenschen schenken. Dafür sollten wir die wohl wichtigste Beziehung in unserem Leben stärken - die zu uns selbst. Hierfür bietet das Buch Inspiration, in liebevollem Mitgefühl sich selbst gegenüber einzutauchen. Am Ende versteht der Leser, warum das Glück meist nicht aus dem kommt, was wir haben, sondern aus dem, was wir nicht haben.Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle, die sich auf den Weg zu sich selbst begeben möchten.
Absolut authentisch und sehr bewegend!
Völlig beseelt schloss ich das Buch "Ich hatte nicht immer was ich wollte, aber alles, was ich brauchte" und wusste sofort - dieses Buch werde ich wieder lesen! Der Autor Björn Natthiko Lindeblad erzählt auf berührende Weise seine Erlebnisse als Waldmönch und die bewegende Zeit danach. Er suggeriert keine schöne heile Welt, ganz im Gegenteil erzählt er auf ehrliche Art und Weise seine Erlebnisse und schenkt dem Leser Weisheiten, die sich einfach in den Alltag der westlichen Gesellschaft integrieren lassen. Zu jedem Zeitpunkt wirken die Erlebnisse des Autors völlig authentisch und es fällt dem Leser schwer das Buch nach einem Kapitel wegzulegen. Es ist lange her, dass ich ein Buch in so kurzer Zeit verschlungen habe und es nich abwarten konnte welche Geschichten mich auf den nächsten Seiten erwarten würden. Jetzt schon habe ich das unveröffentlichte Buch an Freunde und Familie weiterempfohlen und werde es mit Sicherheit weiterhin von Herzen gerne tun!
sehr lesenswert
In diesem Buch erzählt Björn Lindeblad seine Lebensgeschichte. Mit Mitte 20 hatte er viel Erfolg im Job, doch wirklich glücklich war er nicht. Nach der Kündigung probierte er einiges aus und wurde am Ende Waldmönch in Thailand. Insgesamt verbringt er 17 Jahre in verschiedenen Ländern als Mönch, bis er sich entschließt, wieder nach Schweden zurückzukehren. Der Einstieg in diesen - für ihn wieder neuen - Alltag, fällt ihm sehr schwer. Doch mit der Zeit kommt er langsam an. Als dann alles rund zu laufen scheint, wird bei ihm eine unheilbare Krankheit festgestellt. Doch auch damit macht er seinen Frieden.Das Buch liest sich leicht und mitreissend. Mir gefällt die unterhaltsame und auch humorvolle Erzählart. Dieser ganz besondere Lebenslauf ist dazu sehr interessant. Mir gefällt auch, dass hier kleine Weisheiten und stärkende Gedanken zu finden sind, die ihm in seinem Leben bisher Kraft gaben und sehr nützlich waren. Man kann hier ganz viel Gutes für das eigene Leben finden. Das finde ich klasse. Fazit:Ein ganz besonderes Buch, das so viele wertvolle Gedanken beinhaltet, die auch den Leser stärken können. Sehr lesenswert!
Ein Buch, das man nicht im Bücherregal verschwinden lassen sollte
Zunächst war ich misstrauisch dem Buch gegenüber. Denn ich fürchtete, darin allzu missionarischen Eifer zu finden oder den besserwisserischen Ton wie in der unendlichen Anzahl von pseudoklugen Selbsthilfebüchern. Lesen wollte ich von einem exzentrischen Autor und seinen individuell-persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Und genau das Erhoffte bot mir das Buch in sehr angenehmer und nachdenkenswerter Weise.Björn Lindeblad war sowohl beruflich als auch materiell erfolgreich. Doch er spürte: Erfolg ist nicht Glück. Und so begann er seine persönliche Suche nach dem, was inneren Frieden und persönliche Freiheit schenkt. Er ging seinen Weg über die Meditation hin zum buddhistischen Waldmönch und weiter zum Anbieter von Vorträgen und Seminaren. Auch jetzt, erkrankt an ADL, geht er gelassen weiter. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich von Caroline Bankler, überarbeitet von Navid Modiri, ergänzt von Lindeblads persönlichen Einschüben und Gedanken. Sehr einfühlsam wird der Werdegang Lindeblads, insbesondere seine geistig-spirituelle Entwicklung, geschildert, dabei wurde – für den Leser sehr angenehm – die Form des Erfahrungsberichtes gewählt. Damit bleibt es dem Leser selbst überlassen, ob und welche Anregungen eventuell auch für ihn von Wert sein könnten. Kleine Geschichtchen, kleine Weisheiten, unauffällig und geradezu demütig eingestreut, manchmal mit leisem Humor verbunden, finden ohne Zeigefinger den Weg zum Leser. Für mich persönlich steckt dieses Buch voller nachdenkenswerter Gedanken. Besonders haften bleibt mir, dass es uns allen ganz gut täte, sich selbst, seine Meinungen und Gedanken nicht so wichtig zu nehmen. Da Buch wird seinen ganz individuellen Platz bei mir finden, damit es immer wieder einmal aufgeschlagen werden kann…
Inspiration für mein Leben
Die Biographie von Björn Natthiko Lindeblad, die er gemeinsam mit seiner Tourneepartnerin Caroline Bankler und seinem Partner beim Podcast Navid Modiri geschrieben hat, hat mich sehr berührt. Es ist ein Buch voller Lebensweisheiten und Demut. Immer wieder werden kleine Geschichten und Sprüche eingebaut, die zum Nachdenken anregen. Es ist wirklich bewundernswert, sein „normales“ Leben aufzugeben und 17 Jahre enthaltsam im Kloster zu leben. „Waldmönch zu sein, bedeutet, sich stetig im Loslassen zu üben und dabei zu neunzig Prozent zu scheitern.“Beeindruckt hat mich die Übung mit der Faust: Bewusst die Faust öffnen und Dinge, Gefühle, Überzeugungen loslassen, an denen wir zu stark festhalten. Sein Leben leben mit etwas weniger Kontrolle und mehr Vertrauen. Dies hat mich das Buch gelehrt und ich bin dankbar, dass es den Weg zu mir gefunden hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas achtsamer und dankbarer leben möchte.
Pressestimmen
Mit unserer inneren Kraft, eine friedliche Geisteshaltung zu bewahren, ist es uns möglich, angesicht...s von Schwierigkeiten optimistisch zu bleiben. Björn Natthiko Lindeblad, ehemals Waldmönch in Thailand, berichtet, wie er lernte, seine Gedanken bewusst zu mehr weniger
Dalai Lama, Seine Heiligkeit der
Ein Buch, das für jede Bibliothek ein Gewinn ist!
Johannes Preßl
Lindeblad weiß, was zählt, wenn die Tage begrenzt sind, und wie wir trotz aller Widrigkeiten Hoffnun...g, Schönheit und inneren Frieden finden können. mehr weniger
08.01.2022
Erhellend.
01.12.2021