»Ich bin ein Fan!« Romy Hausmann
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Kaltherz
»Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.«
Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?
»Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.« Arno Strobel
Bibliografische Daten
1. Auflage
Henri Faber
Henri Faber, Jahrgang 1986, aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹, ›Kaltherz‹ und ›Gestehe‹ ist dies sein vierter Thriller.
6 - 10 von 182 Leserstimme
absolut meisterhaft geschrieben!
Henri Faber hat mich mit „Ausweglos“ schon absolut gefesselt und begeistert. Daher war ich sehr gespannt, ob er mich mit „Kaltherz“ genauso begeistern würde.Von der Handlung her geht es diesmal um die fünfjährige Marie, die nur wenige Minuten von ihrer Mutter im verschlossenen Auto alleine gelassen wurde, und dabei spurlos verschwunden ist. Die Eltern möchten keine große Presse, und so übernimmt die bereits mehrfach suspendierte Kommissarin Kim Lansky diesen Fall, sozusagen als letzte Chance. Mehr sei an dieser Stelle zum Inhalt nicht verraten!Der Thriller wird abwechselnd aus der Sichtweise von 4 Hauptprotagonisten erzählt. So kann man sich sehr gut in die Gedankenwelt der Ermittlerin, der Eltern und des verschwundenen Mädchens hineinversetzen. Auch wenn Kindesentführung kein neues Thema ist, so hat Henri Faber hier wirklich neue Maßstäbe gesetzt. Der Schreibstil ist wieder absolut toll. Es kommt eine unglaubliche Spannung auf, und dies ohne viel Blutvergießen. Meisterhaft lockt der Autor die Leser und Leserinnen auf falsche Fährten. Man weiß nie, wem man denn nun eigentlich trauen kann und ist hin- und hergerissen.Die enorme Spannung hält sich bis zum Schluss. Fast süchtig kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und am Ende lässt Henri Faber dann erneut eine Bombe platzen, mit der man nicht rechnen konnte. Alles ist in sich schlüssig und bestens durchdacht.Der Thriller hat mich restlos begeistert. Er ist raffiniert gestrickt, bestens ausgetüftelt und von Anfang bis zum Ende mega spannend! Für mich ein absolutes Jahreshighlight! Spannung und Nervenkitzel auf höchstem Niveau!
Spannend und mit dem Ende hätte ich so nie gerechnet
Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Titel ließ bei mir Gänsehaut aufkommen. Die kleine Marie verschwindet spurlos aus dem Auto ihrer Mutter Clara, diese beteuert das Auto verschlossen und nur kurz nicht da gewesen zu sein. Kim Lansky bekommt nach diversen Schwierigkeiten als Polizistin eine letzte Chance ihr Können unter Beweis zu stellen und sie beschäftigt sich ab sofort mit vermissten Personen. Die Wege von Kim und Clara werden sich kreuzen.Dieser Thriller ist sehr spannend und hält viele Wirrungen und immer wieder neue Erkenntnisse bereit. Der Autor erzählt aus der Perspektive von unterschiedlichen Protagonisten und führt mich dabei ständig aufs Glatteis, denn nichts ist wie es scheint, zumindestens habe ich die Entwicklungen überhaupt nicht kommen sehen. Sehr interessant fand ich auch die Geschichte aus der Vergangenheit von Kim , die in der Story eingebunden wird. Insgesamt ein Thriller mit speziellen Protagonisten, die sehr viel unterschiedliche Emotionen bei mir erzeugt haben. Fünf Sterne!
Maries Verschwinden
Als die fünfjährige Marie verschwindet, wollen ihre Eltern nicht an die Öffentlichkeit. Die Polizei soll interne Ermittlungen durchführen, aber ein Medienspektakel ist in diesem Zusammenhang unerwünscht. Die Kommissarin Kim Lansky bekommt den Fall zugeteilt, es ist ihre letzte Chance, sich zu beweisen, nachdem sie bisher aus jeder Abteilung rausgeflogen ist. Die Suche gestaltet sich zäh, die Spur scheint kalt, da fällt Kim auf, dass in letzter Zeit ungewöhnlich viele Kinder in München verschwunden sind. Anfangs führt jede Spur scheinbar in eine Sackgasse, als Kim plötzlich eine ungeheuerliche Entdeckung macht.Anfangs habe ich im Kopf so viele Fragezeichen, dass ich einen Handel damit betreiben könnte. Jeder schildert seine Sicht, aber nichts passt zusammen. Die kleine Marie erzählt dies, ihre Mutter erlebt das, Maries Vater ist thematisch ganz woanders und die Kommissarin ist lange auf dem gleichen Stand wie ich und wälzt die Fragezeichen im Kopf von links nach rechts und von rechts nach links. Nun ja. Erst ganz langsam setzt sich die Geschichte zusammen und ich bekomme einen Überblick. Helfen tut mir dies nicht, denn durch die vielen falschen Fährten, die Henri Faber legt, kommen auf jede beantwortete Frage gefühlt zwei neue auf und ich drehe mich im Kreis. Herrlich! Je weiter im Buch ich komme, desto klarer wird, was passiert ist, dennoch tappe ich weiterhin im Dunkeln, was die Lösung angeht, und alle meine Verdächtigungen lösen sich in Luft auf. Das ist schon ziemlich fies und echt genial gemacht.Eine rasante und spannende Story, interessante Wendungen und eine Auflösung, die keine Fragen offen lässt, alle Fragezeichen sind weg; genauso geht Thriller! Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.
Führt auf falsche Fährten und überrascht mit einigen Wendungen
Im Buch „Kaltherz“ von Henri Faber ist das Thema Kindesentführung der Hintergrund für die spannenden Ereignisse des Thrillers. Innerhalb der fünf Buchteile der Geschichte sind die Kapitel kurzgehalten und wechseln zwischen vier Hauptfiguren. Jede von ihnen erzählt in der Ich-Form. Die fünfjährige Marie ist eine von ihnen. Ihre Schilderungen sind besonders berührend, denn als Entführungsopfer konfrontiert sie die Lesenden mit ihrer augenblicklichen Lage, aus der heraus sie keine Möglichkeit hat, diese zu verändern. Ihr Innerstes ist aufgewühlt und sie glaubt, dass ihr kaltes Herz nicht mehr schlägt, obwohl sie nicht gestorben ist. Das geschlossene und vergitterte Fenster auf dem Cover vermittelt beim Betrachten Unwohlsein, denn es schließt nicht nur die Außenwelt aus, sondern riegelt vor allem den dahinterliegenden Raum uneinsehbar, auch symbolisch gemeint, nach außen hin ab.Clara Lipmann ist die Mutter von Marie und eine weitere Protagonistin. Sie hat ihre Tochter nur für kurze Zeit im Auto zurückgelassen. Als sie zurückkommt, ist Marie verschwunden. Inzwischen sind einige Monate vergangen und es gibt immer noch keine Spur zur Entführung ihrer Tochter, Lösegeld wurde nie gefordert. Sie gibt sich aufgrund ihres Verhaltens die Schuld für das Verbrechen und ist verzweifelt.Erst bei weiterem Lesefortschritt konnte ich hinter die Fassade ihres Manns Jakob blicken, ebenfalls ein Ich-Erzähler des Thrillers. Als Leserin war ich ständig im Zwiespalt, ob seine Gefühle für seine Frau und seine Tochter echt sind, denn im Berufsleben gibt er sich geschäftstüchtig. Sein Motto ist es, dass er alles schafft, wenn er nur will.Zu Beginn des Thrillers ist die später mit dem Fall betraute Kommissarin Kim Lansky noch aufgrund einer Suspendierung außer Dienst gestellt. Sie ist die letzte, hier zu erwähnende Protagonistin. In der Vergangenheit hat sie schon in mehreren Abteilungen der Kriminalpolizei gearbeitet. Dabei lag es ihr besonders am Herzen, pädophile Täter ausfindig zu machen. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen und ist stolz auf ihre Anstellung als Kommissarin. Ihre Meinungen sind unkonventionell und manches Mal eckt sie an. Ihre Spontanität trägt dazu bei, dass Ihre Handlungen unvorhersehbar sind. Von einem früheren Jugendfreund wird sie wieder in Dienst genommen und als ihr Vorgesetzter gibt er ihr eine letzte Chance, sich zu bewähren.Henri Faber flicht geschickt Geschichten am Rande ein, von denen ich nicht wusste, ob sie die Ermittlungen voranbringen, die mich aber dazu brachten, selbst über ein weiteres Vorgehen nachzudenken. Immer wieder legt der Autor neue falsche Fährten aus, die die Spannungskurve hochhielten. Der Wechsel der Perspektive brachte manchen Cliffhanger, die einen Lesesog erzeugten. Eine große Wendung im Mittelteil überraschte nicht nur mich, sondern auch die meisten Figuren des Thrillers.In „Kaltherz“ beweist sich Henri Faber als Meister des Verschleierns der fiktiven Realität. Durch die Beschreibung des Vorspielens von Gefühlen führte er mich als Leserin mehrfach hinters Licht. Die Impulsivität der ermittelnden Kommissarin Kim Lansky ließ einige Überraschungen in der Handlung zu. Diesen hochspannenden Thriller empfehle ich gerne an Lesende des Genres weiter.
Ein gelungener Thriller
Ich habe Kaltherz von Henri Faber als E Book gelesen.Ich lese nicht so gerne Thriller aber für zwischendurch doch mal gerne, und das als E Book.Ich liebe die Thriller von dem Dtv Verlag.Ich habe Kaltherz spontan eines Abend gekauft, und sofort damit angefangen, und ich habe es nicht bereut.Henri Faber Schreibstil ist sehr gut Lesbar man fliegt nur so durch die Seiten Ruck Zuck war das Buch weggelesen.das Cover sprach mich Sofort an, und man hat direkt Lust loszulegen.Diese Geschichte war Spannend und hat die Nerven kitzeln lassen, ich konnte es nicht aus der Hand legen die Charaktere sind Wunderbar beschrieben und jeder hat seine Geschichte gut verpackt bekommen.Der Anfang von der Geschichte wurde gut erklärt das man leicht eine Bildliche Vorstellung hat.Die Zweite Hälfte des Buches, war hochgradig Spannend das man die Geschichte Inhaliert.Für mich ein sehr guter Thriller der mich unterhalten hat. kann ich nur Empfehlen.
Eine wendungsreiche Geschichte mit erschreckenden Erkenntnissen!
Nach dem erfolgreichen und grandiosen Debüt ,,Ausweglos“ von Henri Faber ist am 18. Mai 2022 endlich sein zweiter Thriller ,,Kaltherz“ im dtv-Verlag erschienen. Das lange Warten auf Nachschub hat sich auf jeden Fall gelohnt, da mir auch sein zweiter (Entführungs)Thriller sehr gut gefallen hat. 416 Seiten, die ich leider viel zu schnell durchgelesen habe, da mich eine rasante, wendungsreiche, unvorhersehbare, spannende und facettenreiche Geschichten von Anfang an komplett in den Bann gezogen hat. Dieser Thriller hat mich bis zur letzten Seite gefesselt, denn hier ist wirklich nichts, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Autor konnte mich spannungstechnisch und erzählerisch erneut komplett überzeugen.Obwohl ich die Handlung eher in die Krimi-Kategorie einordnen würde, ist meiner Meinung nach an dem Inhalt nichts auszusetzen. Dies ist keine blutige Geschichte, in der sich die Leichen in kurzer Zeit stapeln. Es geht hier ruhiger und undurchsichtiger zu, nach und nach werden immer mehr verstörende Abgründe hervorgerufen. Tiefe Einblicke in verstörende Psychen und unterschiedliche Erzählperspektiven ergeben einen spannenden, raffinierten und knisternden Plot, der dazu noch abwechslungsreich und vielschichtig ist. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel gesteigert, wohl dosierte Cliffhanger sorgen für einen schnellen Lesefluss. Gekonnt wurde ich von Henri Faber auf falsche Fährten geführt, denn die Suche nach der verschwundenen Marie hat nicht das offenbart, was ich anhand des Klappentextes erwartet habe. Die geschickt eingefädelten psychologische Aspekte haben mir mehrfach Gänsehaut beschert. Anfangs kamen mir, vom Autor gewollt, einige Handlungen verwirrend vor. Doch peu à peu wurden meine offenen Fragen schlüssig und verständlich durch erschreckende Erkenntnisse beantwortet, die ich in diesem hier geschilderten Ausmaß nicht habe kommen sehen. Mit geschickten und überraschenden Wendungen hat mich Henri Faber bis zum Schluss unter Spannung gehalten. Alle hier vorkommenden Protagonisten kommen deutlich rüber, dessen Charaktere gut ausgearbeitet sind. Ich konnte mich in verschiedene Gedanken und Handlungen hineinversetzen, auch wenn ich anfangs etwas Zeit dafür gebraucht habe. Denn nicht nur die Handlung enthält viele Überraschungen parat, auch die Protagonisten haben mich durch ihre oftmals unvorhersehbaren Persönlichkeiten überzeugt. Sie sind differenziert gezeichnet, die Hustenbonbon klauende Kommissarin Kim Lansky sticht besonders hervor. Dieser spezielle, vom Leben gekennzeichnete Charakter ist skurril, denn Lanskys’ Ermittlungsarbeiten sind alles andere als legal. Obwohl sie zu Beginn der Handlung noch suspendiert war, ermittelt sie trotzdem auf ihre Weise weiter, um die Welt von Abschaum zu befreien. Doch sie bekommt im Fall der Vermissten Marie eine neue und letzte Chance, die sie in Abgründe blicken lässt, die selbst der hartgesottenen Ermittlerin an die Substanz gehen. Nebenbei verliert sie noch das letzte Fünkchen Glauben und kommt einer Wahrheit und Entdeckung auf die Spur, die ihre Vergangenheit in ein ganz neues Licht stellt. Kim Lansky schlägt das ein oder andere Mal ziemlich über die Schlänge, weshalb sie mir in einigen Situationen etwas überzogen rüberkam, ihre gesamte robuste Art, ihr teils mürrisches Auftreten und ihre speziellen, unkonventionellen Ermittlungsmethoden waren das ein oder andere Mal nicht wirklich realistisch. Aber das möchte ich in diesem Thriller nicht als Kritik abgeben, im Gegenteil. Da ich Thriller zur Unterhaltung lese, muss er nicht der Realität entsprechen, da diese eh schon grausam genug ist. Insgesamt hat mich Lansky gut unterhalten, da sie mal eine ganz andere Art von Ermittlerin ist. Sie ist das Gegenteil von einem Püppchen, ihr spontanes und manchmal unüberlegtes Handeln hat sie in einige brenzlige Situationen gebracht. Diese haben mich sehr gut unterhalten und an manchen Stellen sogar zum Lachen gebracht. Doch wenn es darum geht, ihr Versprechen an Clara Lipmann einzulösen und Marie wohlbehalten nach Hause zu bringen, kennt sie keinen Spaß und keine Grenzen. Details aus ihrer Vergangenheit haben dazu beigetragen, dass ich den harten Kern der hartgesottenen Ermittlerin besser verstehen konnte. Dass sie auch eine weichere Seite hat, konnte ich besonders am Ende, gut erkennen. Die restlichen wichtigen Protagonisten Clara und Jakob Lipmann konnte ich ebenfalls gut kennenlernen, dessen Gedanken und Handlungen ich im Laufe der Geschichte immer besser verstehen konnte, da auch sie an einen Punkt gekommen sind, wo ihr wahres Ich deutlicher an die Oberfläche gekommen ist. Beide haben mich unerwartet überrascht und nebenbei in einen Gänsehautzustand versetzt. Bis ungefähr zur Hälfte kam auch Marie in ihrer Gefangenschaft zu Wort und ich erfuhr auf diesem Weg Informationen, dessen Zusammenhänge erst später ein klares Bild ergeben. Die Entführung des kleinen Mädchens bringt Erkenntnisse, mit denen ich nicht gerechnet habe. Eine angespannte Atmosphäre hat mich von Anfang an begleitet, tiefe Einblicke in die Abgründe einer menschlichen Psyche haben mich besonders mitgenommen. Der flüssige, bildliche und lebendige Schreibstil hat während des Lesens für klare Bilder gesorgt, die Spannung nimmt leicht, aber konstant von Kapitel zu Kapitel zu. Als am Ende alle losen Fäden zusammengeführt wurden, wurde mir ein rasanter und fulminanter Showdown geboten. Auch für Lansky gab es nochmal eine Erkenntnis, die mich ebenfalls überrascht hat. Von mir gibt es 4,5 Sterne für ,,Kaltherz", da die Geschichte meiner Meinung nach gut aufgebaut und wendungsreich geschrieben wurde. Regelmäßig wurde ich mit neuen und schrecklichen Ereignissen gefüttert. Der halbe Sternabzug kommt daher, da mir der Thrill teilweise etwas zu kurz kam.
Raffinierter und Wendungsreicher Thriller
Zum Inhalt:Nur 8 Minuten hat Clara ihre fünfjährige Tochter auf einem Parkplatz alleine im Auto gelassen. Dies langt, um die Welt der Familie Lipmann zum Einsturz zu bringen. Marie bleibt verschwunden und nach 4 Monaten gibt es noch immer keinen Hinweis auf ihren Verbleib, als die für ihre regelwidrige Art bekannte und unbequeme Kommissarin Kim Lansky den Fall übernimmt. Dies ist ihre letzte Chance bei der Kripo und sie verbeißt sich regelrecht in ihre Suche nach Marie, geht jeden noch so kleinen Hinweis ohne jede Rücksicht nach.Kann sie die kleine Maria noch retten?Meine Meinung:Während mich „Ausweglos“ von Henri Faber nicht so von sich überzeugen konnte, hat mich diese Story voll und ganz abgeholt. Aus den unterschiedlichen Perspektiven von Marie, Clara, Jakob und Kim, erzählt in der Ich-Form präsentiert uns Henri Faber eine packende Geschichte. So gewinnt man einen Eindruck über die Verwirrtheit und die Ängste von Marie, erlebt eine Clara, die total verzweifelt ist und einen berechnenden Jakob und nicht zu vergessen Kim, in ihrer unangepassten Art.Tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten lassen den Leser immer wieder neue Vermutungen entwickeln und doch ist nichts so wie es scheint. Geschickt lässt uns der Autor in verschiedene Richtungen denken, nur, um dann festzustellen, dass man sich zwar geirrt hat, aber dennoch ein Zusammenhang besteht, um dann am Ende doch noch eine Überraschung zu erleben.Spannung pur.Fazit: Spannung pur mit viel Irrungen und Wirrungen.
Der zweite Topp-Thriller von Faber
Ist ein erfolgreiches Debüt eher Fluch oder Segen? Nach Henri Fabers Thriller-Erfolg "Ausweglos" im vergangenen Jahr, waren meine Erwartungen an den Nachfolger "Kaltherz" sehr groß. Und was soll ich sagen? Ich bin nicht enttäuscht worden. .Zur Handlung verliere ich gar nicht viele Worte. Es geht um ein entführtes Mädchen - das muss reichen. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Sie ist schon ne richtig coole Socke, schwimmt auch mal gegen den Strom und hält sich nicht immer an Regeln. Faber hätte es sich leicht machen und Ermittler Elias Blom aus "Ausweglos" wieder auftauchen lassen können. Aber nein, die Leser*innen bekommen mit Lansky einen ganz neuen Charakter, der perfekt zur Story passt..Von einem Stilmittel macht Faber auch in "Kaltherz" wieder Gebrauch - er erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Neben Ermittlerin Lansky kommen auch noch die Eltern des entführten Kindes und die kleine Marie selbst zu Wort. Daraus entsteht ein Psychospiel allererster Güte, bei dem man ganz tief ins Gefühlsleben der Protagonisten eintaucht und nicht weiß, woran man ist. Kann man hier überhaupt jemandem trauen? Das ist bis zum Schluss die große Frage. Hinter jeder Ecke warten überraschende Wendungen. Faber schickt die Leser*innen auf eine emotionale Achterbahnfahrt, bringt mit seinem präzisen Schreibstil automatisch das Kopfkino in Gang und führt immer wieder gekonnt in die Irre..Fazit: "Kaltherz" ist ein Topp-Thriller! Bis ins Kleinste durchdacht mit fein geschliffenen Charakteren. Temporeich, dynamisch, fesselnd, verwirrend-genial und auf den Punkt. Damit ist Faber nach "Ausweglos" ein weiterer großer Wurf gelungen.
Sehr spannend!
Und schwupp, bin ich aufgesprungen, auf dem #hypertrain von #booksatgram und ich kann es direkt vorwegnehmen: Ich wurde nicht enttäuscht.Kaltherz vonHenri FaberClara Lipmann und ihre 5-Jährige Tochter Marie sind auf dem Weg zu einem See. Unterwegs hält Clara an einem Rastplatz an, um auf Toilette zu gehen. Sie war nicht länger als 8 Minuten fort, doch als sie zurückkehrt, ist ihre Tochter verschwunden.Alle Ermittlungen, Marie zu finden, laufen ins Leere und als der ermittelnde Beamte stirbt, bekommt die Kommissarin Kim Lansky, die immer wieder wegen ihrer unkonventionellen Ermittlungsmethoden bei ihren Polizeikollegen in der Kritik steht, eine letzte Chance und übernimmt den Fall ... Das Buch ist unglaublich spannend. Nacheinander erzählen unterschiedliche Personen in der Ich-Perspektive. Intensiver geht es nicht, denn so lässt uns Faber direkt in die Köpfe der Erzählenden blicken, wir werden Teil ihrer Gedanken und Handlungen. Erst später bemerke ich, dass die Protagonisten nicht immer in der gleichen Zeitebene waren. Die Geschichte schlägt Haken, bekommt ständig andere Wendungen und der Spannungsbogen bricht nie ab.Ein Psycho Thriller, der besonderen und feinen Art, einer, der ganz ohne zersägte Körperteile, Blut und dem Axtmörder auskommt, ein Buch nach meinem Geschmack.Ein klare Leseempfehlung von mir!4½ / 5
Durchgehende Spannung garantiert
Was kann Eltern schlimmeres passieren, als der Verlust des eigenen Kindes? Und genau das passiert Clara und Jakob. Ein kurzer Moment der Abwesenheit und schon ist die kleine Marie unauffindbar. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Mutter Clara scheint an ihren Schuldgefühlen zu verbrechen und die Ehe zu Jakob existiert nur noch auf dem Papier. Doch dann kommt die Kommissarin Kim ins Spiel, die dieser Fall keine Ruhe lässt und bald immer tiefer in ein Geflecht aus Rätseln, Lügen, zwielichtigen Geschäften und Verrat verstrickt wird. Der Erzählstil ist genial. Ich liebe es, wenn die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird und genau das ist hier der Fall. Wir springen immer wieder zwischen Kim, Clara, Jakob und Marie hin und her. Dadurch fliegt man nur so durch die Story und möchte am Liebsten immer direkt weiterlesen. Besonders hervorheben möchte ich Maries Sichtweise. Ihre kindliche Art wurde fantastisch dargestellt. Bei Ausdrücken wie „Miste Kiste“ musste ich schmunzeln. Herrlich!Die Auflösung kam für mich überraschend, ist aber dennoch nicht an den Haaren herbeigezogen. Wobei ich mich mit dem letzten Kapitel nicht wirklich anfreunden konnte.Außerdem ging mir Kims Art ab und an auf die Nerven. Warum müssen eigentlich alle Thriller einen „verkorksten“ Ermittler haben?! Das fand ich unnötig, auch wenn Kims Background interessant und wirklich mal etwas anderes war. Thrillerfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Trotz kleiner Kritikpunkte von mir eine klare Empfehlung. Ich bin gespannt, was Henri Faber in Zukunft für seine Leser bereit hält!
Pressestimmen
Henri Faber, Jahrgang 1986, beherrscht die Tricks des Genres, das Spiel mit den Perspektiven, die Tä...uschungsmanöver. Nichts ist, wie es scheint. mehr weniger
Bernhard Blöchl, 12.08.2022
Henri Faber erzählt seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, höchst spannend bis zur letzten... Seite. mehr weniger
Volker Albers, 03.08.2022
Henri Faber liefert auch mit seinem zweiten Thriller "Kaltherz" einen echten Pageturner, den man nic...ht zur Seite legen kann. mehr weniger
29.07.2022
Ein echter Pageturner! Henri Faber erzählt diesen rasanten Thriller aus verschiedenen, psychologisch... interessanten, Perspektiven, fesselt gekonnt mit überraschenden erzählerischen Twists und sorgt so für Hochspannung bis zur letzten Seite. mehr weniger
Franziska Trost, 29.07.2022
Ein starker Roman, der ganz schön an den Nerven zerrt.
Mathias Ziegler, 22.06.2022
Diese Krimi-Neuerscheinung überzeugt mit spannenden Wendungen und einem Ende, das erstaunt. Ohne unn...ötig viel Gewalt und Blut baut Faber ein durchgängig hohes Spannungslevel auf und sorgt so für packende Lesestunden. mehr weniger
02.06.2022
Wer statt einer dramatischen Lovestory dagegen lieber einen spannenden Thriller in der Hand haben mö...chte, der mit all seinen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, sollte auf jeden Fall ›Kaltherz‹ von Henri Faber in den Koffer packen. mehr weniger
Marvena Ratsch, 31.05.2022
Ein absolutes Lese-Highlight! Fabers Stil ist unverkennbar - sarkastisch und zynisch, ein hohes Nive...au, jeder Satz ist genial. (...) Schockend, spannend, beängstigend mit immer neuen Wendungen. mehr weniger
Nina Königs, 22.05.2022
Mörderisch spannend.
22.05.2022
Ein Thriller, der zu einem megaspannenden Psychogramm der Beteiligten wird.
Andrea Sell, 19.05.2022
Henri Faber hat sich da wirklich etwas Grandioses einfallen lassen. (…) Es ist einer der besten Thri...ller, die ich im letzten Jahr gelesen habe. mehr weniger
Buchhändlerin Nicole List, 19.05.2022
Sehr raffiniert, sehr spannend und voller Überraschungen.
Erla Bartmann, 18.05.2022
Ein spannendes Puzzlespiel, das sogar mehr als ein überraschendes Finale bietet.
27.11.2022
Garniert mitzahlreichen Wendungen, kleinen Höhepunkten und pikanten Charakteranalysen erzeugt Henri ...Faber in seinem zweiten Thriller „Kaltherz“ eine rasante und spannende Atmosphäre bis zur letzten Seite. mehr weniger
26.10.2022
Höchst spannend bis zur letzten Seite.
02.10.2022
Ein äusserst spannender, flüssig geschriebener Thriller, dessen zwischenzeitlicher Wortwitz das düst...ere Thema etwas abzumildern vermag. mehr weniger
18.08.2022
Der nächste Hochspannungs-Thriller dieses Autors, der einem schier den Atem raubt.
02.08.2022
Henri Faber greift in ›Kaltherz‹ in einer perfekten Verquickung auf sehr viel mehr zu als auf das Of...fensichtliche, unter anderem auf die schöne neue IT-Welt und Konzerngier. Kalte Herzen haben viele im Thriller, in dem es heiße Wendungen gibt. mehr weniger
01.07.2022
In seinem Psychothriller ›Kaltherz‹ erzählt Henry Faber eine temporeiche und gut inszenierte Story.
Silke Schröder, 06.06.2022
Der Thriller ›KALTHERZ‹ des Autors Henri Faber ist klug und vielschichtig angelegt, überzeugt durch ...überraschende Wendungen und eine ungewöhnliche Ermittlerin, die am Ende eine klare Sicht auf ihre Persönlichkeit und ihre Ziele gewonnen hat. Ein Must-have für Krimifans. mehr weniger
20.05.2022