Liebe ist gewaltig

Roman – »Ein starkes, sprachgewaltiges, erschütterndes, psychologisch kluges Debüt.« Benedict Wells

Ein Blick hinter die Fassade einer bürgerlichen, scheinbar perfekten Familie: Die Befreiung aus dieser Familie gerät zum Feldzug – gegen Julis Eltern und ihr eigenes Ich.

22,00 €

Lieferzeit 1-3 Tage

Oder bei einem Partner bestellen

Von Gewalt, von Zärtlichkeit und der Macht der Befreiung 
Liebe ist gewaltig

Juli wächst in einer Vorzeigefamilie auf: Die Eltern sind Rechtsanwälte, sie ist Klassenbeste. Doch in der Kleinstadtvilla herrscht das Grauen. Der Vater drillt die Kinder auf Leistung, prügelt sie und seine Frau. Juli wird älter, fordert ein Ende der Gewalt, deren Realität von der Mutter vehement abgestritten wird. Einzig ihre Geschwister und eine Maus geben Halt. Doch wie kann man sich befreien, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. Drei Jahrzehnte folgen wir Juli, die mit aller Macht versucht, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung, voller Originalität und Wärme.

»Intensiv, wach, klug!« Helga Schubert

»Das hier ist nicht einfach nur ein starkes Debüt, es ist ein sprachgewaltiger, erschütternder, psychologisch kluger Wurf. Wie so oft im echten Leben liegt in diesem Roman alles dicht beisammen; das Komische neben dem Verstörenden, das Traurige und Schmerzhafte beim Zärtlichen. Es ist nicht leicht, die Worte für eine solche Geschichte zu finden, und ich kann mir nur zwei Personen vorstellen, die das so hinbekommen hätten: Der eine ist der wütende junge J.D. Salinger, in Bestform. Der Name der anderen Person steht auf dem Cover dieses Buchs.« Benedict Wells

»Ein viel zu oft beschwiegenes Thema, eine kraftvolle Sprache, eine Geschichte, die wütend macht und befreit. Dieser Roman tröstet, ohne zu lügen.« Teresa Bücker

»Achtung: nicht niedlich – Claudia Schumacher haut uns unerbittlich und voller Poesie die Welt ihrer Heldin um die Ohren. Ein Debüt mit phänomenaler Wucht, komplett unweglegbar.«  Simone Buchholz

Bibliografische Daten
EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN: 978-3-423-29015-9
Erscheinungsdatum: 18.05.2022
1. Auflage
376 Seiten
Format: 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Claudia Schumacher

Claudia Schumacher, 1986 in Tübingen geboren, verbrachte ihre Jugend im Stuttgarter Speckgürtel. Nach dem Studium in Berlin folgten sieben Jahre in Zürich, wo sie als Journalistin und Kolumnistin arbeitete, Redakteurin bei der ›NZZ am Sonntag‹ war. Heute lebt die Autorin in Hamburg und schreibt unter anderem für ›DIE ZEIT‹.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

0 von 0 Leserstimmen

Geben Sie eine Leserstimme ab!

Veranstaltungen & Medientermine

Claudia Schumacher in Hamburg

Moderation: Gerhard Fiedler

21.06.2022 - 20.06.2022
17:30 - 22:00 Uhr
LITERATUR AHOI! Drei Romane aus dem Frühjahrsprogramm gehen auf Elbfahrt im Hafen und entlang der Ufer Richtung Meer. Im Salon des geräumigen Fahrgastschiffes MS Commodore lesen Andreas Stichmann, Jens Eisel und Claudia Schumacher.
Fahrgastschiff MS Commodore
Abfahrt: Anleger Altona (Fischmarkt)
Hamburg

Claudia Schumacher liest aus "Liebe ist gewaltig"

26.05.2022 - 25.05.2022
18:00 - 22:00 Uhr
Zinnschmelze
Maurienstr. 19
22305 Hamburg

Buchpremiere "Liebe ist gewaltig". Claudia Schumacher in Zürich

Moderation: Seraina Kobler

16.06.2022 - 15.06.2022
18:00 - 22:00 Uhr
Kosmos
Lagerstraße 104
8004 Zürich

Claudia Schumacher in Hannover

Moderation: Jutta Rinas

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Resonanzen“. Gesprächspartnerin: Teresa Bücker
19.05.2022 - 18.05.2022
17:30 - 22:00 Uhr
Literaturhaus Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Buchpremiere "Liebe ist gewaltig". Claudia Schumacher in Hamburg

Moderation: Karen Köhler

08.06.2022 - 07.06.2022
18:00 - 22:00 Uhr
Nachtasyl
Alstertor 1
20095 Hamburg
0,00 €, Erm. 0,00 €, VVK 15,40 €
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

ohnedenhype.substack.com

Erzählt wird aus der Sicht einer jungen Frau, die sich befreien will. Klingt hart, ist aber vor alle...m warm und klug erzählt und sehr berührend. Das Buch wird Furore machen. mehr weniger

Malin Schulz, 01.02.2022

Next Book Please - der Podcast von Literaturhaus Hamburg & Hamburger Abendblatt

Es ist ein Horror-Haushalt, ein gutbürgerlicher Haushalt, ein Akademiker-Haushalt, und die Mutter ve...rsucht immer wieder Burgfrieden herzustellen, die Fassade aufrecht zu erhalten, und sie wird Mittäterin, weil sie den Vater immer wieder in Schutz nimmt. Der Vater, der nach außen hin natürlich auch der angesehene Bürger ist: Man sieht diese kleinstädtische Gemeinschaft förmlich vor sich. Claudia Schumacher versucht dafür eine Sprache zu finden, und die ist sehr direkt, sehr explizit, auch originell in ihren Wendungen. Fast jede Seite hat ein Stilelement, das man so nicht erwartet hat, hat eine Bildlichkeit, die man so nicht erwartet hat — ein fulminantes Debüt. mehr weniger

Rainer Moritz, 04.05.2022

Next Book Please - der Podcast von Literaturhaus Hamburg & Hamburger Abendblatt

Es ist ein Roman über die transgenerationale Weitergabe von Prägungen und in diesem Fall: von Gewalt.... Was am außergewöhnlichsten ist: Dieser Roman erzählt von einer desolaten Jugend im Akademikerhaushalt. Die 17-jährige Erzählerin deutet diese kaputte Welt, begreift diese Welt — oder glaubt sie zu begreifen — und erinnert natürlich stark an Salingers Holden Caulfield. Ich finde es teilweise grandios, wie Claudia Schumacher schreibt: Diese originelle Sprache, dieses Bildliche. Ich bewundere das. mehr weniger

Thomas Andre, 04.05.2022

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

Manchen literarischen Debüts sieht man an keiner Stelle an, dass sie literarische Debüts sind. Die 1...986 in Tübingen geborene und in Nürtingen aufgewachsene Claudia Schumacher, die sich längst einen Namen als Journalistin gemacht hat, legt ein solches Kunststück vor: souverän, provokativ, sprachmächtig und originell von der ersten Seite an. mehr weniger

Rainer Moritz, 20.05.2022

NZZ am Sonntag

So einen Ton, so eine Wut hat man lange nicht mehr gelesen.

Peer Teuwsen, 22.05.2022