Coverbild Who the Fuck Is Kafka von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-14484-1
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Lizzie Doron

Who the Fuck Is Kafka

Eine israelische Schriftstellerin, ein palästinensischer Journalist. Er will einen Film über sie drehen, sie erzählt sein Leben.
Hass ist ein Gefühl, aber Frieden ist eine Entscheidung

Zuerst: Ein Hotel in Rom. Eine israelischpalästinensische Konferenz: Aber ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch ein arabischer Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürtel? Nein, Nadim pflegt nur seine Reiseunterlagen mit schwarzem Klebeband am Hosenbund zu befestigen, und dafür gibt es Gründe ...

Dann: High Heels in Ost-Jerusalem? Ein Palästinenser im vornehmen Tel Aviver Apartmentgebäude? Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim entwickelt, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Es gibt Grenzen der Verständigung. Lizzie hat den Holocaust im Gepäck, Nadim die Nakba – die große Katastrophe –, wie die Palästinenser die Folgen des 48er-Krieges nennen. Sie begreifen, dass sie dieselbe Irrenanstalt bewohnen, nur in verschiedenen geschlossenen Abteilungen. Nadims Frau ist aus Gaza, hat aber keinen Ort, an dem sie bleiben kann ...

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Coverbild Who the Fuck Is Kafka von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-14484-1
19. Februar 2016
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Coverbild Who the fuck is Kafka von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-42412-7
1. Februar 2015
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Details

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dtv Literatur
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
264 Seiten, ISBN 978-3-423-14484-1
19. Februar 2016

Autorenporträt

Portrait des Autors Lizzie Doron

Lizzie Doron

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman ›Ruhige Zeiten‹ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen ...

Mediathek

Shelly Kupferberg im Interview mit Lizzie Doron

Pressestimmen

Aktion Sühnezeichen, Januar 2016
»Lesen, lesen, lesen!«
Passauer Neue Presse, November 2015
»Brisant, aberwitzig, eindringlich und bestürzend ist Lizzie Dorons ›Who the Fuck is Kafka‹.«
Carsten Hueck, Neue Zürcher Zeitung, Juli 2015
»Stark ist das Buch, weil es einen ungeschminkten, umfassenden Eindruck israelisch-palästinensischen Alltags vermittelt.«
Eveline Petzoldt, NDR 1 Niedersachsen, Juni 2015
»›Who the Fuck Is Kafka‹ ist ein sehr ungewöhnliches Buch, der Versuch, den Schwierigkeiten der Verständigung zwischen jüdischen und arabischen Israelis konkrete Namen und Begegnungen zu geben.«
Die Welt, April 2015
»Wie schwer das Miteinander ist, wie unlösbar der Konflikt, das erfahren wir aus skurrilen und doch sehr realen Alltagsszenen zwischen Lizzie und Nadim. Eindrucksvoll.«
Katja Gasser, ORF 2, März 2015
»Ein Buch jedenfalls, das man lesen sollte, will man die Konflikte im Nahen Osten besser verstehen.«
Esther Willbrandt, Radio Bremen/Nordwestradio, März 2015
»Dieser Roman hat mir außerordentlich gut gefallen.«
Christine Thalmann, ARD TV Forum, Leipziger Buchmesse, März 2015
»Sie hat ein ganz wunderbares Buch geschrieben.«
Barbara Heine, NDR 90,3, März 2015
»Lizzie Doron rückt ihre Leser ganz nah an die Problematik im Nahen Osten heran.«
freundin, März 2015
»In ihrem Roman ›Who the Fuck Is Kafka‹ findet Lizzie Doron die richtigen Worte für eine komplizierte Freundschaft, die durch tragische Erlebnisse belastet wird.«
Sonja Esmailzadeh, B5 aktuell, Kultur, März 2015
»Und dennoch gelingt es Lizzie Doron, den Ernst der Lage mit Humor erfahrbar zu machen.«
Ute Büsing, rbb Inforadio, quergelesen, März 2015
»Eine israelische Schriftstellerin, die stets Historisches mit Privatem und Fakten mit Fiktion mischt, ist Lizzie Doron.«
Felix Zwinzscher, März 2015
»Die Komplexität und Ausweglosigkeit der Situation in Nahost wird im Verlauf des Buches immer deutlicher.«
Süddeutsche Zeitung, SZ extra, März 2015
»Gelungen ist ihr ein anrührendes Psychogramm der israelischen und palästinensischen Gesellschaft (...).«
B5 aktuell, Das interkulturelle Magazin, März 2015
»In Lizzie Dorons sechsten Buch steht der Nahostkonflikt im Mittelpunkt und wie er den Alltag der Betroffenen dominiert.«
Alexandra Senfft, die tageszeitung, März 2015
»Lizzie Doron hat einen lebhaften, unterhaltsamen und nah an der Realität angesiedelten Roman über das verminte Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern geschrieben.«
Matthias Glatthor, boersenblatt.net, Neu im Regal – Lesetipp der Woche, März 2015
»Ein bewegendes Buch, dem man viele Leser wünscht.«
tv.orf.at, Die besten 10 im März 2015, März 2015
»In ›Who the fuck ist Kafka‹ schildert Lizzie Doron intim und persönlich die ganze Tragik des schier endlosen Nahostkonflikts.«
Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, Februar 2015
»...kühl, schnörkellos und psychologisch ausgefeilt erzählt...«
Carsten Hueck, ORF Ex libris, Februar 2015
»›Who the fuck is Kafka‹ ist unverzichtbar für jeden, der die Realität des israelisch-palästinensischen Verhältnisses in seiner Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit verstehen möchte.«
Mirko Schwanitz, WDR 5 / Scala, Februar 2015
»Aus einem Mosaik nüchtern präziser Beobachtungen erschafft Lizzie Doron in ›Who the Fuck Is Kafka‹ ein sehr intimes Psychogramm der derzeitigen israelischen und palästinensischen Gesellschaft, wie man es noch nicht gelesen hat.«
Esther Willbrandt, funkhauseuropa.de, Februar 2015
»Ja, das ist ein Buch, das mich unglaublich berührt hat.«
Winfried Stanzick, versalia.de, Februar 2016
»Es ist eine verzweifelte Zwickmühle, die da mit großer literarischer Kunst beschrieben wird.«
Rottaler Anzeiger, Dezember 2015
»Brisant, aberwitzig, eindringlich und bestürzend ist Lizzie Dorons ›Who the Fuck Is Kafka‹.«
Deggendorfer Zeitung, November 2015
»Brisant, aberwitzig, eindringlich und bestürzend ist Lizzie Dorons ›Who the Fuck Is Kafka‹.«
G. Fleckenstein, Main-Echo, Oktober 2015
»In ihrem ebenso grotesken wie bestürzenden Roman beschreibt Lizzie Doron die Macht der Vergangenheit über die Gegenwart.«
Doris Göldner, bn Bibliotheksnachrichten, Oktober 2015
»Ein sehr wichtiges Buch, ein Beitrag zum Verständnis des Krisenherds Israel/Palästina.«
Elisabeth Grün, fixpoetry.com, August 2015
»Doron ist hier wohl ihr bisher poetologisch komplexestes Werk gelungen, nahezu eine Metapher des israelisch-palästinensischen Konflikts, den sie nuancenreich ausdifferenziert, mit der ihr typischen Lebensfülle.«
Glaube und Leben, Mai 2015
»Das Buch hat dokumentarischen Wert, weil die Autorin Tagebuchmaterial einfließen lässt. Und gerade deshalb, weil es vor der Wirklichkeit bestehen kann, weckt es beim Lesen Achterbahn-Gefühle.«
Sharon Adler, aviva-berlin.de, März 2015
»Ein Engagement wie das von Lizzie Doron schafft ein Bewusstsein darüber, wie viel Arbeit noch vor uns liegt und dass es sich lohnt, hart dafür zu arbeiten.«
radioBERLIN 88,8, radioberlin.de, März 2015
»Lizzie Doron ist eine wunderbare Autorin, sie erzählt schwere Dinge leicht, wir folgen aufmerksam, wir erfahren viel und ich möchte das Buch gern sehr empfehlen – so wie alle ihre Bücher.«
Inge Wünnenberg, Hannoversche Allgemeine Zeitung, ›sonntag‹, März 2015
»Trotzdem leistet die Autorin einen äußerst wichtigen Beitrag zum Verständnis des schwierigen Zusammenlebens in ihrer Heimat.«
Anna Löwe, leipziglauscht.de, März 2015
»Eine eindrucksvolle Erzählung über eine Freundschaft, die auf einer Feindschaft beruht.«
Winfried Stanzick, lovelybooks.de, März 2015
»Es ist eine verzweifelte Zwickmühle, die da mit großer literarischer Kunst beschrieben wird.«
Nicole Hoffmann, Missy Magazine, März 2015
»In dem stark autobiografisch geprägten Roman erzählt Lizzie Doron in klarer, schnörkelloser Sprache von den kafkaesken Zuständen, in denen Lizzie und Nazim leben, in denen Angst und Unsicherheit den Alltag bestimmen.«
Sheila Schönbeck, Bremen Magazin, März 2015
»Es ist ein berührendes Buch über eine fragile Freundschaft, die trotz der tiefen Gräben möglich ist, und somit eine winzige Hoffnung auf Frieden lässt.«
Die Presse am Sonntag, Februar 2015
»Doron schildert überzeugend und vielschichtig die Allgegenwart des Konflikts.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, der-kultur-blog.de, Februar 2015
»Lizzie hat es wahr gemacht, sie hat Nadims Geschichte erzählt und diesen bestürzenden, aber unbedingt lesenswerten Roman geschrieben. Gut, dass es ihn gibt!«
Sabine Schwietert, Börsenblatt, Januar 2015
»Schweres leicht verpackt...«
Konrad Holzer, Buchkultur
»Es ist ein durch und durch leidenschaftliches, persönliches Buch, in dem die rassistischen, feindlichen Gedanken auf beiden Seiten nicht ausgeklammert werden.«
Jürgen Kleindienst, Leipziger Volkszeitung , 07./08.03.2015
»Ein berührendes Plädoyer für den Dialog.«
Dietmar Adam, Buchprofile/Medienprofile, Jg. 60/2015, Heft 2
»Ein interessanter und sehr lesenswerter Einblick in die vielfältigen menschlichen Probleme, die mit dem Nahostkonflikt verbunden sind.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Christiane Busch, Juni 2015
»Kann ein gemeinsames Projekt unter Mitgliedern verfeindeter Völker gelingen und verbinden? Vor ein paar Wochen war ich im Frankfurter Mousonturm zu einer Lesung mit Mirjam Pressler und Lizzie Doron. Vorgestellt wurde dieses Buch. Der ungewöhnliche Titel hatte mich neugierig gemacht. Mirjam Pressler, bekannt als Schriftstellerin, hat dieses Buch aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt. Es ist übrigens bisher die einzige Übersetzung des Buches, das bis zum Zeitpunkt der Lesung auch nur in deutscher Sprache veröffentlicht worden ist. Die beiden Autorinnen haben schon mehrere Bücher gemeinsam als Autorin und Übersetzerin herausgebracht. Lizzie Doron wurde in Tel Aviv geboren. Sie ist die Tochter einer Holocaustüberlebenden. Bevor sie Schriftstellerin wurde, studierte sie Linguistik. In ihren Büchern werden fiktionale und reale Erlebnisse miteinander verbunden. Mirjam Pressler, geboren in Darmstadt, arbeitete nach ihrem Studium an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt u.a. in einem Kibbuz in Israel. Sie hat zahlreiche Kinderbücher geschrieben und wurde für mehrere Übersetzungen vom Hebräischen ins Deutsche ausgezeichnet. Beschreibung des Buches: Das Buch ist 2015 im dtv – Verlag erschienen. Auf dem Titelbild lehnt eine dunkelhaarige junge Frau mit dem Gesicht an einer Wand. Die Farben sind in graublau/braun/schwarz gehalten. Auf 256 wird die Geschichte von Nadim und Lizzie erzählt. Kurze Zusammenfassung: Nadim und Lizzie, beides Journalisten, treffen auf einer Friedenskonferenz in Rom aufeinander. Lizzie ist Israelin und lebt mit ihrem Mann in Tel Aviv, Nadim ist Araber/Palästinenser und wohnt mit seiner Familie in Ost-Jerusalem. Ein gemeinsames Projekt verbindet die Zwei. Sie will ein Buch über ihn schreiben, er möchte einen Film über Lizzie drehen. Ihre Skepsis zueinander wechselt mit freundschaftlichem Gebaren. Sie treffen sich an verschiedenen Orten, bei ihr, aber auch bei ihm zuhause. Diese Treffen sind immer wieder vom Misstrauen der jeweiligen Freunde und Familie begleitet. Kann das Projekt gelingen? Mein Leseeindruck: Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Lizzie Doron beschreibt ihre Geschichte mit dem fiktiven Nadim. Nadim verkörpert einen Araber mit seiner Geschichte. Er lebt mit seiner Familie in Jerusalem. Seine Frau Laila hat keinen Pass und kann das Land nicht verlassen. Der Sprachstil Lizzie Dorons ist gewöhnungsbedürftig. Die Begegnungen der zwei Protagonisten werden zwar detailliert beschrieben, doch fehlt es oft an tieferen Gefühlsbeschreibungen, sie werden eher nüchtern erzählt. Viele geschichtliche Hintergründe bekommt man „nebenbei“ mitgeliefert, dadurch erklären sich die Zusammenhänge besser. Auch an tragischen und komischen Erlebnissen lässt Lizzie Doron uns als Leser teilhaben. Da erzählt Nadim von einem schrecklichen Erlebnis aus der Kindheit. Lizzie muss den Tod einer guten Freundin verkraften, die durch ein Attentat in dem Cafe ums Leben kommt, in dem sie auf Lizzie für ein Treffen gewartet hatte. Als Leser begleitet man die oftmals schwierigen Begegnungen der zwei Protagonisten über mehrere Monate/Jahre hinweg. Dabei erfährt man durch die Dialoge der beiden so einiges über die jeweiligen Vorbehalte zwischen den Völkern. Kleine Spitzen werden ausgetauscht. Als Außenstehender bekommt man somit einen kleinen Eindruck, wie schwer es mit den Friedensprozessen im Nahen Osten bestellt ist, wenn schon in einer Beziehung mit einem gemeinschaftlichen Projekt so viel spannungsgeladenes Potential steckt. In den immer wiederkehrenden Begegnungen entwickelt sich viel Konfliktpotential. Manchmal gehen beide schnell getrennte Wege und sehen sich wochenlang nicht. Keiner kann seine Feindseligkeit dem anderen Volk gegenüber unterdrücken auch wenn ein gemeinsames Projekt die Zwei eigentlich zusammenschweißen könnte. Fazit Die Geschichte um die Lizzie und Nadim berührt. Die Begegnungen der beiden mit ihren jeweiligen Vorbehalten zueinander, gestützt durch gegenseitig erzählte/erlebte Anekdoten, zeigen, die Schwierigkeit, einen Frieden zu finden. Ich habe in diesem Buch viel über Israel erfahren, was ich bisher nur am Rande mitbekommen habe, weil ich mich nicht sonderlich damit befasst habe. Kann es einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten überhaupt geben? Nicht, wenn Beteiligte alle Hoffnung aufgegeben haben und es als Naturgesetz sehen, dass „es am Schluss immer nur Krieg gibt“. Diese Erkenntnis hat mich irgendwie traurig gemacht. Ob die Unverständnisse untereinander jemals aufgelöst werden können?«
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