#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
Ein Austauschjahr in London, eine verbotene Mitternachtsparty – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Zofe der jungen Miss Lucie!
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#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
Ein Austauschjahr in London – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie nach einer Party auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Dienstmädchen der schüchternen Miss Lucie! Und die hat eine Heidenangst vor ihrem Debüt bei der Ballsaison. Aber keine Sorge, Zoe weiß Rat. Der erste Ball naht, Zoe lässt Miss Lucie erstrahlen und trifft dort auf den jungen Lord Falcon-Smith. Wie sich herausstellt, ist er ebenfalls ein Zeitreisender. Um wieder in ihre Zeit zurückzukehren, müssen die beiden notgedrungen zusammenarbeiten …
Romantisch, magisch, unwiderstehlich!
Bibliografische Daten
1. Auflage
Aniela Ley
Aniela Ley war von Kindesbeinen an ein Bücherwurm, getrieben von der Hoffnung, dass sich zwischen den Buchdeckeln ein Tor in eine fantastische Welt öffnet. Nachdem sie als Autorin viele solcher Buchwelten selbst schöpfen durfte, weiß sie, dass dieses Tor immer dort ist, wo gelesen wird.
6 - 10 von 117 Leserstimme
Erfrischende Zeitreise
Die Farbwahl des Covers ist toll. Dieser sommerliche Touch mit den Blau und Pinken Farben ist super.Doch wirklich ansprechend fand ich das Cover nicht. Trotzdem habe ich mir den Klappentext durchgelesen, der mich dann doch komplett überzeugen konnte. Wir begleiten die fünfzehnjährige Zoe, die an einem Austauchjahr in London teilnehmen darf. Damit erfüllt sich ihr großer Traum und das alte Dunwick House, ihr Internat, vermittelt ein leichten Hogwarts-Charme. Im Internat gründet Zoe mit ihren Freundinnen einen Mitternachtsclub, um besseren Anschluss zu den anderen Schülern, die keine Austauschschüler sind, zu erlangen. Doch bei solch einer Mitternachtsparty, blickt Zoe in einen alten Spiegel und fällt ohnmächtig zu Boden. Als sie wieder wach wird, befindet sie sich im viktorianischen Zeitalter, im Jahre 1816, und bekommt den Namen Traudelwald verpasst. Nun steht sie im Dienste der wohlhabenden Familie Arlington und ist die Zofe der siebzehnjährigen Miss Lucie. Diese ist sehr schüchtern, verschreckt und hat Angst vor ihrem Balldebüt, doch Zoe versucht alles, um ihrer Herrin die Angst und Sorge zu nehmen. Beim Debütantinnenball stößt Zoe auf den jungen Lord Falcon-Smith, der ebenfalls ein Zeitreisender ist. Gemeinsam müssen sie versuchen, zurück in ihre eigene Zeit zu kommen, denn das Zeitreisen ist doch nicht ganz ungefährlich. Sollten Zeitreisende nicht rechtzeitig in ihre eigene Zeit zurück reisen, verblasen diese allmählich. Daher ist Eile geboten, doch die im viktorianischen Zeitalter herrschenden Anstandsregeln machen die Sache nicht leichter. Die Protagonistin, die fünfzehnjährige Zoe, ist ein echtes Energiebündel. Sie ist selbstbewusst und nicht auf den Mund gefallen. Sie vermittelt eine starke Mädchenrolle, die sich vorbildlich gegen Sexismus ausspricht und offen "Tabu-Themen" thematisiert. Durch ihre aufgeschlossene, selbstsichere und einfühlsame Art, kann sie jungen Leser*innen sicher viel mitgeben. Miss Lucie ist siebzehn Jahre alt, doch im Gegensatz zu Zoe, sehr schüchtern und verschreckt. Doch durch ihre liebenswerte Art, habe ich sie in mein Herz geschlossen und war stolz "mitzuerleben", wie sie sich entwickelt und letztendlich über sich selbst und ihre Zweifel und Ängste hinauswächst. Dann gibt es noch den jungen Lord Hayden Falcon-Smith, dieser ist ebenfalls ein Zeitreisender. Viel erfährt man von ihm noch nicht, doch bis jetzt ist er mir, durch seine humorvolle Art, sehr sympathisch. Auch gibt es einen etwas besonderen Charakter, den Spitz Prickelton. Dieser kann sich mit Zoe unterhalten. Er wirkt recht verwöhnt und verstimmt, doch haben mich seine lustigen Äußerungen sehr unterhalten. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Zoe, somit kann man ihren Gedanken und Gefühlen gut folgen. Das Buch lässt sich, durch Aniela Leys angenehmen Schreistil, sehr flüssig lesen.Sie schreibt recht jugendlich und vermittelt damit eine Leichtigkeit und Frische, die einfach Spaß macht. Die Handlung ist gut gelungen, eine erfrischende Zeitreise Geschichte mit viel Humor und Charme. Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen Zoe und Hayden entwickelt, hat mir gut gefallen. Sie ist nicht aufdringlich, unschuldig und der Zielgruppe des Buches angemessen.Einen kleinen Kritikpunkt habe ich trotzdem. Ich verstehe, dass Zoe erst denkt es sei ein Traum oder Streich ihrer Freundinnen und dementsprechend ruhig bleibt. Allerdings nach dem sie rausgefunden hat, dass sie sich wirklich im Jahre 1816 befindet, hätte man schon einen kleinen Nervenzusammenbruch oder Ausraster erwarten können. Immerhin ist sie 15 Jahre alt. Doch darüber lässt es sich leicht hinweg sehen, da der Rest des Buches so unterhaltsam war. Besonders gefallen haben mir die "Whisper-Kettenbriefe", die Zoe verfasst hat um den Frauen und Mädchen im Jahre 1816 zu helfen, indem sie "Tabu-Themen" ganz offen ansprach, über die sonst nur geschwiegen wird. Diese Briefe, die man ebenfalls wunderschön verziert im Buch wiederfindet, erinnerten mich sehr an Bridgerton. Das Ende ist wirklich fies und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück. Nun hoffe ich auf einen zweiten Teil, weil die Geschichte definitiv noch nicht zu Ende ist. Aniela Ley hat mit #LondonWhisper - Als Zofe ist man selten online ein humorvolles, erfrischendes Jugendbuch erschaffen. Von mir gibt es 4 von 5 lesenden Alpacas
Toller Zeitreise Roman
Hier hat mich das Cover sofort angesprochen, ich finde es einfach mega schön und von der Farbwahl ganz besonders. Die Geschichte um Zoe, die durch einen Zufall ins London im Jahr 1816 landet ist sehr kurzweilig und unterhaltsam, auch für Erwachsene. Zoe ist 15 und arbeitet fortan als Zofe der extrem unsicheren Miss Lucie. Diese blüht durch ihre Ratschläge regelrecht auf und die Londoner Society wird auf sie aufmerksam. Sie überlegt noch anderen Damen zu helfen und verfasst die sogenannten Whisper Briefe und greift dort Themen auf, über die Ladys in der damaligen Zeit nicht zu sprechen wagten. Als sie Lord Falcon-Smith kennenlernt muss sie feststellen, das auch er ein Zeitreisender ist und sie sind bei weitem nicht alleine...Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Zoe ist frech und passt so gar nicht in das damalige London und das führt natürlich oft zu lustigen Szenen, aber es gibt auch Spannungsmomente. Ich fand es allerdings etwas seltsam, das sie sich sofort damit abgefunden hat, fortan in der Vergangenheit zu leben und das so gar nicht hinterfragt hat. Ein schöner Reihenauftakt.
Schöne und spannende Geschichte
Zum Inhalt sage ich nicht viel, der kann auf ausreichend vielen Seiten genaustens nachgelesen werden.Zuerst zum Cover:Ich finde das Cover ist wirklich sehr gut gelungen und ist ein echter Hingucker. Es hat mich sofort dazu gebracht, dass Buch genauer anschauen zu wollen und herauszufinden, worum es hier eigentlich geht.Zum Inhalt:Die Story ist sehr flüssig und angenehm geschrieben. man kann sich schnell in die Welt und auch die Handlung verlieren. Wer reist schließlich nicht gerne in das 19. Jahrhundert und verbringt dort mehrere wundervolle Seiten.Zudem sind die Charaktere bisher noch etwas geheimnisvoll zum tei. gerade Hayden bleibt noch etwas unbekannt und unsicher dem Leser gegenüber. Das gefällt mir sehr gut und bringt den Leser auch dazu, dass man gerne weiterlesen möchte.Fazit:Das Buch hat mir sehr gut gefallen und für ein Jugendbuch finde ich es trotzdem sehr gut und flüssig lesbar. Es ist nicht so, dass man sich als Erwachsener ständig an den Kopf fasst und sich denkt, was machen die da nur.Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und hoffe, dass auch weitere Bände so klasse werden wir dieser.
Absolutes Highlight 2022. Eine magische Reise durch das London von 1816.
Inhalt: Das Leben der 15jährigen Zoe aus Potsdam ist perfekt: sie ist erfolgreich als Influencerin und auf Partys unterwegs. Außerdem darf sie ein Austauschjahr in London machen. Es könnte nicht besser laufen! Doch ein Blick in einen Spiegel bei Mondschein während einer verbotenen Mitternachtsparty verändert ihr Leben – plötzlich landet sie als Zofe von Miss Lucie im Jahr 1816 in London. Mit vollem Einsatz und all ihrem Wissen aus dem 21. Jahrhundert, widmet sie sich der Herausforderung, die junge Lady wieder aus ihrem Schneckenhaus zurück in die Gesellschaft zu bringen. Auch offline gelingt es ihr die Welt der jungen Damen erfolgreich zu beeinflussen. Erst als ihr der jungen Hayden und die Marquis de Minuit begegnen, wird ihr bewusst, dass das Leben als Zeitreisende doch gewisse Gefahren mit sich bringt. Es ist dringend an der Zeit, sich um den Rückweg zu kümmern. Notgedrungen muss sie also mit dem jungen Lord Falcon-Smith zusammenarbeiten. Meinung: Mir gefällt das Buch super gut. Schon das Cover und der Klappentext sind sehr ansprechend. Der lustige, lockere Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Es macht Spaß Zoe durch das Jahr 1816 in London zu begleiten und zu sehen, auf welche charmante Art und Weise sie ihre Erfahrungen aus dem 21. Jahrhundert in die Regency-Ära einfließen lässt. Jetzt stellt sich mir nur noch eine Frage – wo bleibt Band 2? Nach diesem unerwarteten Ende kann ich das Erscheinen des Folgebandes kaum noch erwarten.
ich bin absolut begeistert!!!
Der sagenhaft humorvolle, lebhafte Schreibstil ließ mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Die atmosphärischen Details, die süßen, interessanten und verschrobenen Figuren, die turbulent einfallsreiche Handlung, und die spritzig witzige Sprachspielerei sind Lesefreude pur für Jugendliche sowie jung gebliebene Erwachsene.„#London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ wird herrlich rege aus Zoes Perspektive erzählt. Sie bringt mit ihrer zuversichtlich tatkräftigen Art viel Leichtigkeit und Lebensfreude in die zwanghaft tugendhafte Regency-Ära. Die nicht endend wollenden Herausforderungen ihres Alltages als Zofe im Jahr 1816 sind unfassbar kreativ sowie amüsant gestaltet.Das Rätsel um einen mythologischen Zeitreise-Mondscheinspiegel, das Zoe lösen muss, um zurück in ihre Zeit zu gelangen ist wirklich kniffelig und drängend, denn: wer zu lange in der Vergangenheit bleibt ist für immer verloren.Aber sie hat ja Hayden an ihrer Seite, der ebenfalls zurück in die Zukunft will, sogar dringender noch als Zoe, denn er kann dem Leben im 19. Jahrhundert so gar nichts abgewinnen. Die beiden sind jedoch nicht die einzigen, die sich für magische Spiegel interessieren: ein freches Fellknäul, eine zwielichtige Diva und eine gefährliche Geheimgesellschaft verkomplizieren ihre Suche nach Antworten.Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, müssen sie auch noch mit lästigen Anstandsregeln herumschlagen…Zoe ist aufgeweckt, fröhlich und freundlich. Sie lässt sich kaum aus der Ruhe bringen, und macht das Beste aus ihrer Zeit im Jahr 1816. Hayden ist auf den ersten Blick ein oberflächlicher Hedonist, doch der Eindruck täuscht…„#London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ ist der erste Band einer Reihe, und endet daher offen bzw. ich würde sagen: es bleibt spannend!Die Handlung ist eine grandiose Zeitreise mit viel Charme, Humor, Abenteuern, Gefahren, und Romantik. Der wertvolle Jugendbuchfaktor ist geschickt sowie inspirierend in die bunte Geschichte eingebaut. Ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt und freue mich auf die Fortsetzung.Für Fans der Edelstein-Trilogie („Liebe geht durch alle Zeiten“ - Kerstin Gier) ist dieses Buch garantiert das Jahreshighlight!
Magisch, witzig, turbulent. Ein toller Zeitreiseroman!
Da ich die Lia-Sturmgold-Reihe von Aniela Ley sehr gerne mag, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich das erste Mal von ihrem neuen Buch #London Whisper hörte. Beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick und auch der Klappentext sprach mich direkt an. Ich lese wahnsinnig gerne Zeitreisegeschichten und ich liebe das Setting London. Für mich stand daher schnell fest, dass ich Aniela Leys neues Werk kennenlernen muss.Zoe ist ein riesengroßer Jane-Austen-Fan und wünscht sich nichts mehr als ein Austauschjahr in London, im ehrwürdigen Internat Dunwick House. Sie kann ihr Glück gar nicht fassen, als man ihr diesen Wunsch zu ihrem 15. Geburtstag tatsächlich erfüllt. Besser kann ihr Leben jetzt nicht mehr werden. Doch dann wird Zoe während einer verbotenen Mitternachtsparty auf dem Dachboden plötzlich ohnmächtig...und erwacht im Jahr 1816 als Zofe der jungen Miss Lucie. Diese ist nicht nur extrem schüchtern – sie hat auch eine panische Angst vor ihrem Debüt bei der Ballsaison. Wie gut, dass sie nun Zoe an ihrer Seite hat, diese ist dank ihres Instagram-Accounts „ZoeHerzFreundin“ schließlich eine erfahrene Kummerkastentante und echte Expertin im Geben von Tipps und Ratschlägen. Als der Ball schließlich da ist, trifft Zoe auf den jungen und gutaussehenden Lord Hayden Falcon-Smith. Schnell stellt sich heraus, dass auch er ein Zeitreisender ist und sie gemeinsam versuchen müssen, einen Weg zurück in ihre eigene Zeit zu finden. Ob ihnen das wohl gelingen wird?Als ich mit dem Lesen begann, war ich mir bereits nach wenigen Seiten ziemlich sicher, dass ich äußerst unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbringen werde. Die Handlung konnte mich sofort packen und begeistern und der erfrischende, jugendliche Schreibstil konnte ebenfalls auf Anhieb bei mir punkten. Mich persönlich haben die Schreibweise und der Humor sehr an die Werke von Kerstin Gier erinnert, sodass für mich beim Lesen von Anfang an richtige Kerstin-Gier-Vibes aufkamen. Fans ihrer Bücher kann ich #London Whisper definitiv ganz besonders ans Herz legen. Wer ihre Edelstein-Trilogie liebt, sollte sich den Zeitreiseroman von Aniela Ley unbedingt mal genauer anschauen.Ich hatte also einen tollen Einstieg in das Buch und ich sollte mit meiner Vermutung dann auch goldrichtig liegen – mir hat Aniela Ley mit dem ersten Band ihrer neuen Reihe ein wunderbares und sehr spaßiges Leseerlebnis bescheren können. Für die volle Sternenzahl hat es mir letztendlich nur dann leider doch nicht gereicht. Mir hat die Story echt gut gefallen, allerdings gab es eine Sache, die mir persönlich nicht ganz so zugesagt hat.Mich hat es ziemlich verwundert und ein wenig gestört, dass sich unsere Hauptprotagonistin Zoe so schnell damit abfindet, dass sie im Jahr 1816 gelandet ist und dort scheinbar vorerst bleiben muss. Für meinen Geschmack hat sie diese Zeitreise zu gelassen genommen. Zudem habe ich es als ein bisschen unglaubwürdig empfunden, dass sie sich so rasch in dieser Epoche zurechtfindet. Zoe ist zwar eine leidenschaftliche Leserin der Werke Jane Austens und kennt sich mit diesem Zeitalter daher recht gut aus, aber irgendwie ging mir ihre Anpassung an die damaligen Sitten und Regeln dann doch zu glatt und reibungslos vonstatten.Trotz dieser Aspekte habe ich unsere Romanheldin aber unheimlich liebgewonnen, mir war sie vom ersten Moment an sympathisch. Zoe ist lustig, frech, selbstbewusst und so schön schlagfertig und da alles aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschildert wird, bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Aus den oben genannten Gründen ist es mir jedoch nicht immer gelungen, mich komplett in sie hineinversetzen und ihr Handeln nachzuvollziehen. Da könnte ich mir aber vorstellen, dass dies der Zielgruppe, sprich Leser*innen ab 12 Jahren, besser gelingen wird als mir, als Erwachsene.Neben Zoe mochte ich auch die weiteren Charaktere super gerne. Allesamt wurden sie liebevoll ausgearbeitet und besitzen ihre Eigenarten und Besonderheiten, mit denen sie uns verzaubern und erheitern. Da hätten wir zum Beispiel die schüchterne und liebenswerte Miss Lucie, für die Zoe als Zofe arbeiten wird und – einer meiner absoluten Lieblinge: Lord Hayden Falcon-Smith, der ebenfalls ein Zeitreisender ist. Hayden fand ich einfach klasse, seinem einmaligen Charme war ich im Nu völlig verfallen. Er ist, wie Zoe, ein total humorvoller Typ und hat stets einen flotten Spruch auf Lager. Die Dialoge und Schlagabtäusche zwischen den beiden habe ich richtig geliebt, mich haben sie bestens unterhalten, und auch die leichte Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen ihnen entwickeln wird und die nur ganz wenig Raum einnimmt, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Romantiker werden wohl nur etwas enttäuscht sein, denke ich, allerdings gehe ich davon aus, dass der romantische Anteil in der Fortsetzung noch stärker in den Fokus treten wird und dann auch Lovestory-Liebhaber*innen auf ihre Kosten kommen werden.Eine Figur, an die ich mich erst gewöhnen musste, ist der Spitz Pickelton. Komischerweise kann Zoe diesen kleinen Hund verstehen und sich mit ihm unterhalten, was ich zunächst irgendwie merkwürdig fand. Ich habe mich dann aber doch recht schnell daran gewöhnt und mich prächtig über die ulkige Sprechweise und Äußerungen von Pickelton amüsiert.Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Mich haben die Geschehnisse durchweg mitreißen und fesseln können, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Vor allem zum Ende hin bin ich so richtig ins Mitfiebern geraten.Auch mit dem Setting hat das Buch bei mir punkten können. Bis auf den Beginn, der uns in das London der heutigen Zeit mitnimmt, spielt die Geschichte ausschließlich im Jahr 1816 und Aniela Ley ist es in meinen Augen sehr gut geglückt, die Lebenssituation der Regency-Epoche darzustellen und die damalige Atmosphäre einzufangen. So habe ich zum Beispiel die altertümliche Sprache als gelungen und authentisch empfunden – 1816 hat man schließlich anders gesprochen als heute. Sehr cool fand ich auch Zoes Whisper-Whisper-Kettenbriefe, die uns das Frauenbild von damals ein bisschen näherbringen und die dank der etwas blumig formulierten Texte und der kreativen Aufmachung ein passendes Flair schaffen.Ich hoffe nun sehr, dass wir uns auf den zweiten Teil nicht allzu lange gedulden müssen. Der erste Band lässt uns leider mit vielen offenen Fragen zurück, sodass man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Also für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich die Reihe weiterverfolgen werde. Ich bin total gespannt wie es mit Zoe und Co. weitergehen wird.Fazit: Turbulent, witzig und magisch. Ein toller Reihenauftakt, der große Lust auf mehr macht!Aniela Ley hat mit „#London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ einen bezaubernden Jugendfantasy-Roman ab 12 Jahren aufs Papier gebracht, in welchem sie uns Leser*innen auf ein amüsantes und spannendes Zeitreiseabenteuer voller Überraschungen und Geheimnisse mitnimmt. Ich kann das Buch nur empfehlen. Mir hat es jede Menge Vergnügen bereitet Zoe nach London ins Jahr 1816 zu begleiten und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Romantisch, magisch, unwiderstehlich!
Inhalt:Ein Traum geht in Erfüllung, denn die fünfzehnjährige Zoe darf für ein Austauschjahr nach London reisen. Nicht nur dass das knapp 300 Jahre alte Dunwick House ein Internat ist, das mit seiner von Efeu überwucherten Backsteinfassade fast wie Little Hogwarts aussieht, sie gründet außerdem mit ihren Freundinnen einen Mitternachtsclub, der bei allen Dunwickern für richtig gute Vibes sorgt. Zoe könnte vor Glück und Stolz fast platzen. Doch dann geschieht etwas schier Unglaubliches. Nach einem Blick in einen Spiegel während einer eigentlich verbotenen Mitternachtsparty erwacht Zoe zwar gewohnt im Dunwick House – jedoch im Jahre 1816. Inkognito ist sie nun als Zofe Traudelwald im Dienste der angesehenen Familie Arlington unterwegs. Während sie nach einem Weg sucht, um wieder zurück ins heutige Hier und Jetzt zu reisen, hilft sie ihrer siebzehnjährigen Herrin, Miss Lucie, über ihre Schüchternheit hinweg und gibt ihr Tipps und Ratschläge, wie sie diese ablegen kann. Schließlich lernt Zoe bei Miss Lucies Debütantinnenball den attraktiven Lord Falcon-Smith kennen, der allem Anschein nach auch ein Zeitreisender ist. Doch aufgrund der Anstandsregeln können die beiden nur erschwert miteinander kommunizieren. Zoe und Hayden müssen sich allerdings beeilen, einen Ausweg aus der Vergangenheit zu finden, denn Zeitreisende scheinen allmählich zu verblassen, wenn sie nicht rechtzeitig zurückkehren sollten…Meinung:Aniela Leys Schreibstil habe ich bereits mit der „Lia Sturmgold“-Kinderbuchreihe für fantastisch befunden, aber mit diesem Jugendbuch hat sie bei mir voll ins Schwarze getroffen, denn Zeitreisen sind absolut mein Thema. Ich finde kaum Worte, die meine Begeisterung beschreiben könnten. Ich hatte tatsächlich schon recht früh das Vergnügen und die Ehre, diese Geschichte in digitaler Form lesen zu dürfen, aber als ich endlich mein Printexemplar erhalten habe, konnte ich es kaum glauben, welch ein schönes Cover diese Zeitreisestory erhalten hat. Es ist ein Traum! Vor allem passt es auch hervorragend zu Zoes Zeitreise in das alte London der Regency-Zeit. Die fünfzehnjährige Protagonistin sprudelt nur so vor Charme, Witz und Selbstbewusstsein und mit ihrer herzlichen und einfühlsamen Art hilft sie so ganz nebenbei der schüchternen Miss Lucie. Im Jahre 1816 ist es nämlich nicht ganz so selbstverständlich, dass Damen über Themen reden dürfen, so wie wir es heutzutage tun. Auf Hayden bin ich noch gespannt, denn viel haben wir noch nicht über ihn erfahren. Er wirkt recht sympathisch und ich liebe die neckischen Schlagabtausche zwischen ihm und Zoe. Allgemein ist das Buch sehr humorvoll gehalten, es gibt zahlreiche Stellen, wo ich nicht nur schmunzeln, sondern herzlich lachen musste. Allerdings musste ich schier weinen und hätte am liebsten irgendetwas gegen die Wand geworfen, als ich zum Schluss der Geschichte kam. Wie bitte? Was? So kann man doch keine Geschichte enden lassen! Doch nicht genau dann, wenn es richtig spannend wird! Zu allem Übel erfahren wir nicht einmal, wann wir mit einer Fortsetzung rechnen können. Das hat mich schon ein klein wenig enttäuscht. Außerdem habe ich noch einen weiteren kleinen Kritikpunkt, ein pikantes Detail, das zwar lustig gemeint war, aber unpassend für ein Buch, das ab 12 Jahren empfohlen wird. An einer Stelle gibt es eine kleine Anspielung auf „Fifty Shades of Grey“ und ich mag gar nicht daran denken, wenn meine elfjährige Schwester, die voller Freude gerade das Buch liest, genau an diese Stelle kommt und mich dann fragt, was das eigentlich ist… Ferner muss ich noch auf einen Punkt eingehen, weil ich darauf angesprochen wurde. Es geht um die Tatsache, dass Zoe jugendlich-naiv ist und sich wohl gar keine Sorgen macht, als sie auf einmal in der Vergangenheit aufwacht. Dass sie weder verzweifelt noch hysterisch reagiert, liegt wohl daran, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt und ich da vollkommen d’accord mit Zoes Reaktion bin. Mit Humor ist auch eine Zeitreise und das langsame Verblassen der Hände doch viel erträglicher. Also, warum nicht? Zoe will nämlich nicht nur ein moderner Teenager „lost in time“ sein, sondern ihrer Reise sogar so etwas wie einen Sinn geben. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Zeitreisen mit Zoe und Hayden und warte nun ganz gespannt auf Band 2.Fazit:Mit „Als Zofe ist man selten online“ ist Aniela Ley eine grandiose Zeitreisegeschichte gelungen, die lustig und romantisch zugleich ist. Dieser spannende Auftakt der neuen „#London Whisper“-Reihe entführt Jugendliche ab 12 Jahren ins Jahr 1816 und lässt uns am Leben im alten London teilhaben. Von mir gibt es magische 5 von 5 Sternchen.
witzig, spritzig und einfach zauberhaft
mein Fazit:Autorin Aniela Ley nimmt uns in diesem Jugendbuch mit nach London.Als Erstes schauen wir uns wieder das Cover an...es ist einfach zauberhaft gestaltet und spricht sofort an. Auch der Buchtitel macht neugierig, vor allem wie London, eine Zofe und ein Smartphone ( auf dem Bild zu sehen ) zusammenpassen. Eine mögliche Erklärung dafür bekommt man auf der Rückseite, mit dem Klappentext, geliefert - was noch ein Grund mehr ist, diese Geschichte zu lesen.Der Einstieg ist schnell gelungen und lässt den Leser nicht lange auf das eigentliche Abenteuer warten. Zoe, welche hier recht witzig und gut gelaunt dargestellt wird, landet im London um 1816 und wird fortan als Zofe, einer jungen Dame, dienen.Der Job ist anstrengend, aber auch genau ihre Sache - kennt sie sich doch mit den Belangen der Jugend aus...oder doch nicht? Miss Lucie, ein recht schüchternes Mädchen - an deren Seite sie steht, bereitet ihr so manches Kopfzerbrechen, aber es gibt auch viele schöne Erlebnisse, die sie zusammen meistern. So schafft sie es, Miss Lucie aus ihrer Verschlossenheit zu holen und ihr die Freuden des Lebens zu zeigen. Dazu zählt nicht nur das Gesellschaftsleben, sondern auch das andere Geschlecht...auch wenn das im Jahr 1816 alles etwas anders ist. Mit etwas Geschick, Charme und der Hilfe anderer, gelingt es schon.Doch auch mit mysteriösen Personen und unheimlichen Verfolgern bekommt es Zoe zu tun, gut dass sie Hayden kennenlernt - der ihr Schicksal plötzlich teilt und zu einem Verbündetem wird.Nicht vergessen möchte ich aber Prickelton...ein grummeliges, verzogenes, am Ende aber doch etwas hilfreiches Hündchen - mit besonderer Fähigkeit.Welche? Das findet ihr raus, wenn ihr diese zauberhafte Geschichte lest.Von mit geibt es eine klare Leseempfehlung, auch wenn das Ende so schnell kam und so viele Fragen zurück lässt.Zeit für Band 2 sag` ich da nur :-)
Wunderschöne Geschichte
Zoe liebt London. Und mit einem Austausch nach England geht für sie ein Traum in Erfüllung. Bei einer geheimen Party des Mitternachtsclub, den Zoe gegründet hat, passiert etwas magisches.Auf einmal befindet sie sich im Jahr 1816, als Zofe. Sie soll für Miss Lucie arbeiten, doch diese ist sehr menschenscheu und verkriecht sich immer in ihrem Zimmer. Kurzentschlossen beschließt Zoe, Lucie zu helfen, ihre Ängste zu überwinden. Die beiden freunden sich an und als Lucies Mutter beschließt, dass Lucie auf dem nächsten Ball auftreten soll, lässt Zoe sie erstrahlen.Auf dem Ball trifft Zoe auf den gutaussehend Hayden Falcon-Smith. Der junge Lord benimmt sich von Anfang an seltsam und Zoe merkt schnell, dass auch er nicht aus dieser Zeit stammt. Obwohl Zoe gut in der Vergangenheit klar kommt, kann sie sich nicht vorstellen, ohne das Internet zu leben. Widerstrebend willigt sie ein, mit Hayden zusammen zu arbeiten. Doch sind sie nicht die einzigen, die hinter das Geheimnis des Zeitreisens gelangen wollen...Schon das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch hat mich so was von begeistert. Die Kapitel flogen nur so dahin und auf einmal blättere ich die Seite um und plötzlich ist das Buch vorbei. Das letzte Kapitel verrät, das Zoes Abenteuer noch nicht fertig ist, auf die Fortsetzung kann man sich also schon freuen. Wie bereits erwähnt war ich sehr schnell durch mit dem Buch, von daher könnt ihr euch sicher denken, dass der Schreibstil angenehm war und die Geschichte mich gefesselt hat.Auch die Charaktere sind liebenswert. Zoes Kreativität und ihre gute Laune haben mir gut gefallen. Mit den anderen Figuren bin ich ebenfalls schnell warm geworden. "Wow" ist eine gute Beschreibung für dieses Buch. Die WhisperWhisper- Kettenbriefe, die Zoe für die Frauen und Mädchen, im Jahr 1816 geschrieben hat, über Themen die man in der damaligen Zeit nicht laut aussprach, sind eine gute Idee, das könnte man weiterführen.Meine Familie und Freunde mussten sich jetzt schon meine Begeisterung anhören :-) und auch allen Lesern dieser Rezension sei gesagt, dass sie 'London Whisper als Zofe ist man selten online' unbedingt lesen sollten!Vielen Dank, für das Buch https://www.lizzynet.de
Zeitreise
Inhalt: Zoe ist ein ganz normales 15- jähriges Mädchen, das für ein Austauschjahr in London ist. Durch einen unglücklichen Zufall, besser gesagt durch Mondmagie und einem Spiegel, landet sie im Jahr 1816. Als sie aufwacht ist sie im Jahr 1816 und ist die Zofe von Miss Lucie. Für Lucie beginnt nun eine aufregende Zeit. Meinung: Das Cover des Buches hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Was ich etwas schade fand, dass ich am Anfang so lange gebraucht habe, um mit den Charaktern und dem Setting warm zu werden. Auch das Ende ging mir leider zu schnell. Jedoch der Mittelteil des Buches konnte mich sehr überzeugen. Was mich anfangs sehr gewundert hat war, dass Zoe so gar nicht traurig oder erschreckt ist, dass sie plötzlich im Jahr 1816 gelandet ist. Außerdem fand ich es auch erstaunlich, dass sie sich sofort in ihre Rolle als Zofe gefügt hat und eigentlich auch das beste aus der Situation gemacht hat. Zoe, die nun als Zofe für die ängstliche Miss Lucie zuständig ist, geht in ihrer Rolle so richtig auf und versucht aus der schüchternen und ängstlichen Lucie, eine selbstbewusste junge Frau zu machen, was ich echt cool von ihr fand. Die Verwandlung von Lucie fand ich echt cool. Das Setting und die schönen Kleider haben mir gefallen.Fazit: Ein Buch über Zeitreisen, bei dem mir der Anfang etwas schwer fiel. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne.