#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
Ein Austauschjahr in London, eine verbotene Mitternachtsparty – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Zofe der jungen Miss Lucie!
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#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
Ein Austauschjahr in London – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie nach einer Party auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Dienstmädchen der schüchternen Miss Lucie! Und die hat eine Heidenangst vor ihrem Debüt bei der Ballsaison. Aber keine Sorge, Zoe weiß Rat. Der erste Ball naht, Zoe lässt Miss Lucie erstrahlen und trifft dort auf den jungen Lord Falcon-Smith. Wie sich herausstellt, ist er ebenfalls ein Zeitreisender. Um wieder in ihre Zeit zurückzukehren, müssen die beiden notgedrungen zusammenarbeiten …
Romantisch, magisch, unwiderstehlich!
Bibliografische Daten
1. Auflage
Aniela Ley
Aniela Ley war von Kindesbeinen an ein Bücherwurm, getrieben von der Hoffnung, dass sich zwischen den Buchdeckeln ein Tor in eine fantastische Welt öffnet. Nachdem sie als Autorin viele solcher Buchwelten selbst schöpfen durfte, weiß sie, dass dieses Tor immer dort ist, wo gelesen wird.
7 - 10 von 117 Leserstimme
Nicht ganz nach meinen Erwartungen, dennoch unterhaltsam
Meinung:Zoe kann es nicht fassen, als sie nach einer Mitternachtsparty mit ihren Freundinnen plötzlich nicht in ihrem Bett, sondern im London des Jahres 1821 erwacht. Zoe wird zur Zofe von Miss Lucie und das ist eine ganz besondere Aufgabe. Denn Lucie ist alles andere als ein selbstbewusstes und offenes Mädchen. Viel mehr hat sie panische Angst auch nur ihr Zimmer zu verlassen. Kann Zoe es schaffen Lucie auf ihr Debüt bei der kommenden Ballsaison vorzubereiten?Da ich von Autorin Aniela Ley ihre Lia Sturmgold-Reihe wirklich sehr liebe, war für mich schnell klar, dass ich auch ihre neueste Geschichte unbedingt erleben musste. Dass es sich dieses Mal um das Thema Zeitreisen und die Stadt London im Jahr 1821 dreht, steigerte meine Vorfreude nur noch mehr.Zoe ist eine Protagonistin die alles andere als auf den Mund gefallen ist. Sie wirkt selbstbewusst und mag es anderen Leuten Ratschläge und Tipps zu geben. Dieses Auftreten hilft ihr daher sehr die kuriose Situation der Zeitreise gefühlt spielerisch zu meistern. Schnell hat Zoe sich an ihre neue Aufgabe und ihr neues Leben gewöhnt. Dennoch versucht sie weiterhin in ihre eigentliche Zeit zurückzukehren.Ich muss gestehen, dass ich andere Erwartungen an diese Geschichte hatte und ich mich daher an die sehr taffe Protagonistin und die fortlaufenden Geschehnisse gewöhnen musste. Zwar mochte ich die Geschichte, dennoch hoffte ich immer ein wenig auf eine etwas andere Entwicklung der Handlung. Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass dies nur ein persönliches Problem von meiner Seite her war und die eigentliche Zielgruppe sowie Fans von Aniela Ley und dem Thema Zeitreisen von Anfang bis Ende großen Spaß mit der Geschichte haben werden.Denn der Schreibstil von Aniela Ley macht auch dieses Mal wieder sehr viel Freude.Fazit:Auch das Ende macht, trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten, große Lust auf den nächsten Teil.Aufgrund anderer Erwartungen von meiner Seite her an die Handlung war ich nicht ganz überzeugt von diesem Reihenauftakt. Dennoch kann ich die Geschichte uneingeschränkt empfehlen, denn Aniela Ley hat einfach einen tollen Schreibstil. Auch Zeitreisefans werden voll auf ihre Kosten kommen.Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.
Und plötzlich ist alles anders!
Zum Inhalt: Zoe befindet sich aktuell in London, zu einem Austauschjahr. Das Leben könnte nicht besser sein, da auch eine verbotene Mitternachtsparty organisiert worden ist. Doch eines Morgens ist alles anders und Zoe befindet sich auf einmal im Jahr 1816. Dort ist Sie Miss Lucie als Zofe zugeteilt worden und das ist kein leichter Job. Es steht die Ballsaison an und Lucie hat Heidenangst vor dem Debüt. Doch Zoe weiß Rat und alles findet ein gutes Ende. Doch nun möchte Zoe auch gerne wieder in Ihre Zeit zurückkehren und muss diesbezüglich mit Lord Falcon-Smith zusammenarbeiten, der ebenfalls ein Zeitreisender ist.Meine Meinung: Mir hat diese Zeitreise gefallen. Es ist eine witzige Geschichte, die auch die Romantik nicht zu kurz kommen lässt, sowie den freundschaftlichen Zusammenhalt. Die Protagonisten sind sympathisch. Das Ende ist etwas ungewöhnlich, aber im Nachhinein versteht man den Zusammenhang. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Das Buchcover hat mich sofort angesprochen durch seine intensiven Farben. Es ist wirklich ein gelungender Jugendroman.
Süß
Aniela Ley - #London Whisper: Als Zofe ist man selten onlineDas Cover von London Whisper spricht bereits für sich und ist absolut passend für ein wirklich jugendliches Jugendbuch.Das Buch hat wirklich alles, was Teenagerherzen höher schlagen lassen dürfte. Zeitreisen, Liebe und Freundschaft. Und nicht zu verachten, Zoes Unternehmungen in Richtung "Wie finde ich mich in der Welt als junge Frau in 1816 zurecht". Ihre Idee mit den Briefen ist wirklich zauberhaft und hilft den vornehmen Damen mit Sicherheit.Anfangs war ich doch etwas enttäuscht, da für mich die eigentliche Zeitreise etwas simpel vonstatten ging. Auch die Darstellung von Zoe in 1816 fand ich dann doch etwas unzutreffend. Aber das machen die Geschichte und die Charaktere wieder wett.Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Teil. Vor allem da das Ende nun wirklich sehr abrupt kam.
Ein etwas anderes Zeitreise-Abenteuer - Achtung: Mehrteiler
Ein Traum geht in Erfüllung: Zoe verbringt ein Auslandsjahr in einem Londoner Internat. Zwischen Girlstalk und Mitternachtsparty fühlt sie sich richtig wohl und füttert ihren Instagram-Account begeistert mit Ideen. Daher hält sie es zunächst auch für einen gelungenen Scherz ihrer Freundinnen, als sie in wallendem Rüschennachthemd und Haarhaube als Traudelwald wachgerüttelt wird. Kurz darauf findet sie sich als Zofe von Miss Lucy wieder, die im Jahr 1816 dringend eine gute Freundin nötig hat. Zoe hat da bereits ein paar Ideen - junge Frauen müssen schließlich zusammen halten!Ich mag Zoe. Sie gehört zu den Mädchen, die man gerne als Freundin hat, da sie statt auf Zickenterror für Zusammenhalt steht. Entsprechend führt sie einen Insta-Blog, auf welchem Tipps und wichtige Mädchen-Themen zur Sprache kommen, statt sich als eine dieser vielen Selbstdarstellerinnen zu profilieren. Das kommt ihr nun auch in der Vergangenheit zugute. Zwar gibt es hier noch kein Internet, doch Zoe hat schnell ein paar gute Ideen, wie sich auch hier die jungen Frauen untereinander geschickt vernetzen können, um sich gegenseitig Tipps und Selbstvertrauen zu geben.Neben ihrer Aufgabe, der verschüchterten Lucy eine gesunde Portion Selbstbewusstsein zu bescheren, trifft sie auf einen weiteren Zeitreisenden: Lord Hayden Falcon-Smith. Gemeinsam versuchen sie, hinter das Geheimnis des Spiegels zu kommen, welcher sie in der Zeit zurück katapultierte. Nicht ohne einen gefährlichen Feind auf den Fersen.Spannend, lebhaft und Dank Zoe voller guter Laune, so könnt man den Roman beschreiben. Auch ihre Idee, wie sie ohne Instagram die jungen Frauen erreicht und dank ihrer unbeschwerten Art Freundinnen gewinnt hat mir sehr gefallen. Leider bricht das Buch mitten in der Handlung mit einem Cliffhanger ab - es scheint sich um einen Mehrteiler zu handeln, wobei nirgends ein Hinweis dazu stand. Da war ich etwas enttäuscht, ich hatte mit einem Standalone gerechnet. Ansonsten eine zauberhafte Zeitreise-Geschichte mit einer sympathischen und pfiffigen Protagonistin.
„#London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ von Aniela Ley
Darum geht es:Ein Austauschjahr in London, eine verbotene Mitternachtsparty – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Zofe der jungen Miss Lucie! Und die hat eine Heidenangst vor ihrem Debüt bei der Ballsaison. Aber keine Sorge, Zoe weiß Rat. Der erste Ball naht, Zoe lässt die schüchterne Miss Lucie erstrahlen und trifft auf den jungen Lord Falcon-Smith. Wie sich herausstellt, ist er ebenfalls ein Zeitreisender. Um wieder in ihre Zeit zurückzukehren, müssen die beiden notgedrungen zusammenarbeiten, was wegen der strengen Anstandsregeln so gut wie unmöglich ist. Und sie müssen sich beeilen, denn wer zu lange in der Vergangenheit weilt, verblasst und wird ganz einfach von der Zeit davongeweht …Plötzlich Zofe!Für Zoe geht ein Traum in Erfüllung, als sie für ein Auslandssemester an einer Schule in London lernen darf. Voller Freude und Tatendrang stürzt sie sich in dieses aufregende Schuljahr. Bis sie auf einer Party einen geheimnisvollen Spiegel entdeckt – und plötzlich sich in London zur Regency-Zeit – 1816 – wiederfindet. Hier ist sie nicht mehr die Schülerin Zoe, sondern die Zofe Traudelwald. Sie hat kaum Zeit über ihre Situation nachzudenken, und macht das Beste aus ihrer Anwesenheit in dieser für sie aufregenden Epoche. Sie zeigt keinerlei Heimweh oder Angst, und scheint einfach nur eine unerschrockene, abenteuerlustige Person zu sein. Bis sie auf die geheimnisvolle Madame de Minuit und einen weiteren Zeitreisenden trifft. Und dieser Zeitreisende ist auch noch ein hübscher junger Mann aus Frankreich (Haydon – eindeutig Book-Boyfriend Qualitäten).Gemeinsam kommen die Beiden ein Geheimnis auf die Spur und erkennen, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt, um in ihre Zeit zurückzukehren.„#London Whisper“ ist ein locker geschriebener Jugendroman. Sehr witzig und charmant geschrieben, flog ich nur durch die Zeiten. Allerdings war es für mich ein kleines Manko, das zu Beginn sehr wenig passiert. Das ganze wirkte auf mich eher wie eine Vorgeschichte. Man erfährt nichts bis gar nichts über die eigentliche Geschichte, und wurde erst langsam in das Seeting eingeführt. Erst zum Ende nimmt die Geschichte fahrt auf und es wird spannend und turbulent. Und endet – wie soll es anders sein – mit einen Cliffhänger.Solltet ihr euch nicht an den jungen Alter der Protagonisten stören, kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen!4 von 5 Sterne
Spanende, kindliche Geschichte mit aufregender Zeitreise
INHALTZoe hat sich nach kurzzeitiger Verwirrung schnell in das Leben als Zofe im Jahre 1816 eingelebt. Nun bekämpft sie als gute, Fee, die Tabu Themen der High Society von Londoner Frauen, in versteckten Kettenbriefen. Doch schon bald muss sie sich mit ihrer Zeitreise und den damit verbundenen Problemen auseinandersetzten. Zum Glück hat sie schon bald Verbündete an ihrer Seite....CHARAKTEREFür ein Jugendbuch war Zoe ein perfekt gewählter weiblicher Hauptcharakter. Sie hat alles, was ich mir erhoffe, was der heutigen Jugend vermittelt wird. Mit Humor und Offenheit spricht sie "Tabu Themen" und Sexismus an und das sogar in einer Zeit, in der dies noch ungewöhnlicher war. Sie ist selbstbewusst und geht sogar mit ihren Unsicherheiten vorbildlich um, indem sie sie nicht tot schweigt, sondern aktiv das Gespräch sucht. Meiner Meinung nach verhält sie sich wirklich vorbildlich und vermittelt so viele tolle und wichtige Werte an die jungen Kinder, dass ihrem humorvolle Art, dass alles nur noch besser abrundet. Bei ihrem Charakter wurde einfach die perfekte Mitte gefunden, so dass es mehr als angenehm ist ihren Geschichten und Briefen zu folgen, die auch in unserer Zeit noch einen schönen inhaltlichen Wert vermitteln.Ebenso sympathisch ist die Art, wie die anderen Frauen aus der High Society zu dieser Zeit von der Autorin geschrieben wurden. Sie scheinen ihre Maske in diesem Buch und mit einer Vertrauten wie Zoe fallen lasen zu können und das ist als Leserin einfach schön um die Leute aus Geschichtsbüchern vielleicht auch mehr als Menschen zu sehen und nicht nur als Gesichter ohne jegliche Geschichten oder Authentizität.Hayden wurde glücklicherweise ebenfalls aus der jetzigen Zeit gewählt und so sind seine Ansichten als Mann auch in dieser Zeit noch realistischer und "müssen" nicht so stark von dem vorherrschenden Sexismus im 17. Jahrhundert geprägt sein. Dennoch muss ich sagen, kam er bis jetzt noch nicht so viel im Buch vor, um hier eine richtige Charakterisierung abzuliefern können. Bis jetzt erscheint er jedoch sarkastisch, sympathisch und liebenswert. Ich freue mich schon auf seine Entwicklung in den folgenden Büchern.HANDLUNGDie Handlung erinnert tatsächlich ein wenig an die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier und das meine ich im positiven Sinne, da ich diese sehr mochte. Sie ist auch der Grund dafür, dass ich nun bei Zeitreise Geschichten immer schnell aufmerksam werde.Dennoch muss ich sagen hatte das Buch schon noch ein paar Schwächen, die die Trilogie eher nicht hatte. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass Handlungsstränge unnötig in die Länge gezogen wurde und kein richtiger Inhalt dabei herumkam.Die Whisper Briefe und auch die Zeitreise waren tolle Themen, die mir in diesem Buch sehr gefallen haben aber für einen 300 Seiten langen Auftakt einer Reihe über Zeitreise, hätte ich mir ein wenig mehr von dieser erhofft.... Das war einfach ein wenig mangelnd und die Zeit 1816 wurde extrem unrealistisch beschönigt, was ich normalerweise nicht einmal sonderlich schlimm gefunden hätte, aber teilweise waren eben viele Bereiche auch nicht beschönigt worden und dadurch kann die Sicht von jüngeren Kindern auf diese Zeit vielleicht auch schnell mal etwas vernebelt sein....SCHREIBSTILDas Buch ist sehr jugendlich geschrieben und eignet sich wirklich am meisten für diese Zielgruppe. Es lässt sich ansonsten aber locker und flüssig lesen und schafft es sogar an vielen Stellen richtig mitzureißen.Fazit: Eine vielversprechende Reihe, die hoffentlich in den nächsten Bänden noch etwas an Spannung und Handlung zunimmt.
Ein Teenager im 19. Jahrhundert
Zoe - ein sechzehnjähriges Mädchen - macht ein Austauschjahr in London. Für sie gibt es nichts Besseres als durch die alten Straßen zu schlendern und antike Gebäude zu besichtigen. Mit den Mädchen im Internat treibt sie Späße und geheime Mitternachtsparty, bis sie plötzlich im Regency von London aufwacht.Ich finde das Cover sehr schön. Die Illustratorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, das Cover passend zu der Geschichte zu gestalten.Das Thema des Buches spricht nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene an.Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn ich etwas länger für das reinlesen in die Geschichte gebraucht habe.Die Figuren sind wunderbar gelungen, von schüchtern, tapfer, herrisch und witzig. Zum Beispiel war Miss Lucie das genaue Gegenteil von ihrer Mutter.Zoes Gefühle gegenüber Hayden waren zu spüren, aber auch nicht zu heftig.Das Buch war interessant für mich, weil ich gerne Fantasy lese, wo es zwischen den Hauptrollen ein bisschen mehr als Freundschaft ist.Das Buch ist sehr gelungen und ich empfehle es weiter. Ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen.
Witzige Zeitreisestory für junge Erwachsene
Zoe glaubt sich am Ziel ihrer Träume – ein Austauschjahr in London. Was kann es Besseres geben? Nun ja, vielleicht eine Zeitreise ins Jahr 1816, mitten in die Zeit, die von ihrer Lieblingsautorin Jane Austen so wunderbar beschrieben wurde. Denn genau dort findet sich Zoe mittels der Mondscheinmagie eines Spiegels ganz plötzlich wieder, und zwar als Zofe der überaus schüchternen Miss Lucie.Sie geht auf in dieser Rolle und mit dem jungen Lord Falcon-Smith findet sie sogar einen Gleichgesinnten, denn er ist ebenfalls ein Zeitreisender. Nur zusammen können sie einen Weg zurück finden, denn für immer offline zu sein, kommt für Zoe nun auch nicht infrage.Meine Meinung:Für Zeitreisen bin ich ja immer zu haben und so habe ich mich gern um dieses Jugendbuch bemüht. Bevor man noch die Hauptfigur etwas näher kennenlernen kann, findet sie sich schon im viktorianischen London wieder. Hier kommt sie aufgrund ihrer literarischen Vorlieben ganz gut zurecht und ist der ihr anvertrauten Lady eine große Hilfe.Der Schreibstil von Aniela Ley ist sehr humorvoll, besonders die Szenen mit Lucies kleinem Hund, dessen Sprache Zoe verstehen kann, sind hier hervorzuheben. Generell musste ich sehr oft schmunzeln. Die sich anbahnende Liebesgeschichte mit dem jungen Lord bleibt noch sehr an der Oberfläche, weshalb das Buch auch für recht junge Leserinnen geeignet ist. Die von Zoe verfassten Whisper-Whisper-Briefe könnten sogar die eine oder andere Anregung für den anvisierten Personenkreis beinhalten.Recht enttäuscht war ich allerdings vom Ende. Ich schätze mal, es soll wenigstens eine Trilogie herauskommen, aber selbst dafür passiert mir im 1. Band viel zu wenig. Es wird fast nichts aufgeklärt, viel zu viel liegt im Dunkeln. Bis zum ersehnten Ziel, der Rückreise in ihre eigene Zeit, scheint noch einiges passieren zu müssen. Das Interesse dafür wird aber auf jeden Fall entfacht. Dennoch, hätte ich gewusst, mit wie vielen offenen Fragen man zurückbleibt, hätte ich wohl auf das Erscheinen aller Bände gewartet, zumal man nicht weiß, wann das sein wird.Nichtsdestotrotz liest sich das Buch sehr unterhaltsam, man taucht gut ein in das historische Setting und begleitet Zoe gern dabei, wie sie ihrer Herrin hilft, aus ihrer Komfortzone zu entkommen. Für die Zielgruppe der jungen Leser(innen) ganz sicher ein Genuss.
Hat Potenzial, das leider nicht ausgenutzt wurde
Zoe`s Traum wird wahr. Sie darf für ein Jahr als Austauschstudentin nach London. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sich dort einzugewöhnen, hat sie Freunde gefunden und fühlt sich richtig wohl. Doch dann passiert es: Auf einer ihrer Partys geht es ihr plötzlich schlecht und wacht am nächsten Tag in der Vergangenheit wieder auf!Ich hatte keine zu hohen Erwartungen an die Geschichte, doch da mir die Kinderbuchreihe rund um Lia Sturmgold so gefällt, wollte ich natürlich auch dieses Jugendbuch lesen. An sich gefällt mir die Idee auch wirklich gut, auch andere Zeitreisebücher habe ich gern gelesen. Doch mir hat hier ein bisschen, das Feeling des entsprechenden Zeitalters gefehlt. Klar gab es Bälle und Frauen müssen sich entsprechend verhalten und auch das mit den Unterschieden in den einzelnen Gesellschaftsklassen wurde gut dargestellt, doch der Funke sprang nicht richtig über. Was vielleicht ein wenig am Schreibstil lag. Irgendwie bin ich nicht direkt warm geworden und es hat etwas gedauert bis es fließend genug war, dass ich länger am Stück gelesen habe. Leider dauert es auch ein wenig bis es spannend wird, denn zuerst muss man Zoe in ihren Tagen als Zofe begleiten und lernt ihre neue Welt kennen. In der sie sich ohne Probleme zurecht findet, was sie ihren Lesegewohnheiten dankt. Das war für mich nicht so wirklich glaubhaft, denn von jetzt auf gleich ohne Strom, etc. kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Da wären ein paar Details schöner gewesen und hätten es authentischer gemacht. Ein Pluspunkt sind die Whisper-Whisper-Briefe, die man am Kapitelende findet und die durch die weibliche Londoner Gesellschaft flaniert. Hier hätte ich mir aber ein paar klarere Worte gewünscht, so finde ich das nicht wirklich alle „helfen“. Vielleicht ist es aber auch einfach dem Stil und der Sprache der damaligen Zeit geschuldet. Ab einem gewissen Zeitpunkt wird die Geschichte auch spannend und konnte mich doch noch packen, doch das Ende, das man so echt nicht bezeichnen kann, hat mich richtig enttäuscht. Es ist ja alles offen?! Wer kommt denn auf so eine Idee? Ich bin leider nicht so schnell in die Geschichte gekommen, doch an sich konnte man sie schon gut lesen. Aber ich hatte mir wohl mehr erwartet. 3,5 Sterne, denn die Idee hat Potenzial und vielleicht kann der nächste Band mich mehr fesseln.
Zum Genießen
Ich habe "London Whisper - als Zofe ist man selten online" in einem Rutsch verschlungen. Dieses Buch schafft es auf sehr unterhaltsame Weise, Historisches mit Fantasy und einer verzaubernden Liebesgeschichte zu kombinieren. Dabei wird das Lesen nie langweilig und besonders die historischen Einblicke sind sehr anschaulich eingebracht. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass dieses Buch nicht nur unfassbar interessant ist, sondern einem auch noch etwas für's Leben mitgibt, da die Whisper Whisper Briefe besonders für junge Leserinnen eine wichtige Rolle spielen. Aber auch für jeden anderen, haben die Inhalte einen sehr lehrreichen Einfluss und stellen relevante gesellschaftliche Themen und Strukturen anschaulich dar, womit das eigenständige Nachdenken über diese gefördert wird. Insgesamt ein Wunderbares Leseerlebnis, das ich nicht missen möchte.