Ein weiterer Fall für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog im Bergdorf Åre. Wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?
17,99 €
(0,00 € / )
Wird sofort digital versendet
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 2–3 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Lügennebel
Eine klirrend kalte Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre: Sechs Studenten verbringen die Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Sie feiern ausgelassen, spielen »Wahrheit oder Pflicht« und lassen sich auf immer riskantere Abfahrtsmanöver ein. Eines Morgens liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im eisigen Schnee. War es ein Unfall oder kaltblütiger Mord?
Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans
Mit jeder ungeklärten Frage steigt die Spannung unter den Freunden. Alle spielen sich gegeneinander aus, niemand kann glaubhaft darlegen, was in jener verhängnisvollen Nacht geschah. Auch die Bewohner von Åre machen sich verdächtig: Ihnen sind die rücksichtslosen Städter schon lange ein Dorn im Auge. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor ihrem härtesten Fall. Denn wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?
»In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.« Radio Bremen
Der vierte Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Bibliografische Daten
1. Auflage
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
6 - 10 von 162 Leserstimme
Ein Scherz mit tödlichen Folgen
Auch das 4. Cover der Polarkreis Morde passt zu den vorherigen Büchern von Viveca Sten. Bereits während der LP ist mir klar geworden, wer am Ende wohl nicht mehr leben wird. Doch natürlich habe ich da noch nicht gewusst, wie oder warum Sie sterben wird. 6 Studenten möchten sich eine kleine Auszeit nehmen und fahren ins Ferienhaus von Wills Familie. Es geht am ersten Abend sehr lustig zu und auch die schüchterne Freundin von Olivia, Fanny, trinkt sich Mut an um einen der Männer zu gefallen. Doch dieser Lärm gefällt nicht jedem in der Nachbarschaft und so wird um etwas ,,Ruhe gebeten". Da wird Fanny ausfällig und ahnt noch nicht, was dieser eigentlich harmlose Scherz für Folgen für sie haben wird. Am nächsten Morgen ist Fanny tot. Wie kann das sein? Was ist in der Nacht passiert? Olivia macht sich starke Vorwürfe, dass sie Fanny alleine gelassen hat. Keiner der nun fünf Studenten, kann sich daran erinnern, wo er gewesen ist. Der Fall wird für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog sehr viel abverlangen. Ausserdem erfahren wir, wie das Privatleben der Ermittler weiter geht. Obwohl jeder Fall in sich abgeschlossen ist, hilft es die Are Morde mit Band 1 ,,Kalt und Still" zu beginnen. Jeder der spannende Bücher liebt, wird von diesem Krimi begeistert sein. Die Bücher von Viveca Sten begleiten mich schon eine Weile und ich kann gar nicht erwarten, wann der 5. Fall der Are Morde erscheinen wird.
Gefangen im Lügennebel
Eine Studentenclique fährt für eine Woche nach Åre zum Skifahren. Nach einer Nacht mit reichlich Alkohol und Drogen wird die halbnackte Leiche von der 19jährigen Fanny Smedsås gefunden. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog übernehmen den Fall.Dies ist bereits der vierte Teil der Åre-Morde-Reihe (ehemals Polarkreis-Reihe) und wir begleiten Hanna Ahlander und Daniel Lindskog ein weiteres Mal bei einem ihrer Fälle.Wie immer war ich sofort wieder in dieser besonderen, winterlichen Atmosphäre gefangen. Viveca Sten versteht es einfach, das verschneite Åre so lebendig zu beschreiben, dass man meint, selbst durch die kalte Bergluft zu atmen. Ich liebe dieses Setting, es hat etwas Ruhiges und zugleich Bedrückendes, das perfekt zu einem Krimi passt. Trotzdem hat es diesmal etwas gedauert, bis die Geschichte mich wirklich gepackt hat. Der Einstieg dreht sich stark um das Privatleben der Ermittler und die Anreise einer befreundeten Clique. Da kam für mich die Spannung anfangs etwas zu kurz. Ich wollte wissen, wann endlich der Fall ins Rollen kommt. Aber sobald die Ermittlungen begonnen haben, war ich wieder voll dabei.Die Figuren begleiten mich nun schon seit mehreren Bänden, und ich merke, dass sie mir vertraut sind, auch wenn sie mich manchmal zur Weißglut treiben. Gerade bei den beiden Hauptfiguren Hanna und Daniel habe ich mir mehr Entwicklung und klare Entscheidungen gewünscht. Einige Verhaltensmuster wiederholen sich einfach zu sehr, und das nimmt ein bisschen die Dynamik raus. Dafür hat mich Anton dieses Mal positiv überrascht. Bei ihm spürt man, dass er innerlich wächst, auch wenn der Weg dorthin kein leichter ist.Der Kriminalfall selbst hat mir dagegen sehr gut gefallen. Er entwickelt sich spannend, ist emotional aufgeladen und voller Andeutungen, die einen beim Lesen misstrauisch machen. Ich habe immer wieder überlegt, wem ich eigentlich glauben kann. Besonders gelungen fand ich, dass Viveca Sten es schafft, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, ohne dass es konstruiert wirkt. Die Auflösung war für mich überraschend und überzeugend. Genau so, wie ich es mir bei einem Krimi wünsche.Mein Fazit: Nach einem etwas gemächlichen Start hat mich "Lügennebel" richtig gefesselt. Die Atmosphäre ist wie immer grandios, der Fall spannend und emotional, und die Auflösung konnte mich überraschen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Sehr spannend und typisch skandinavisch
„Lügennebel“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Viveca Sten entführt uns in den verschneiten Wintersportort Åre, wo nach einer ausgelassenen Partynacht eine junge Frau tot im Schnee gefunden wird. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt, entpuppt sich als komplexes Geflecht aus Geheimnissen, Eifersucht und Lügen.Besonders gelungen finde ich die dichte Atmosphäre – man spürt förmlich die Kälte, die Einsamkeit und die wachsende Anspannung. Auch die Ermittlerin Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog sind sympathisch und glaubwürdig. Beide tragen eigene Päckchen mit sich, was sie umso menschlicher macht.Die Handlung bleibt durchweg spannend, mit vielen Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben. Zwischendurch gibt es kleine Längen, doch das starke Finale macht das mehr als wett.Viveca Sten schreibt klar, fesselnd und mit viel Gespür für zwischenmenschliche Dynamik. „Lügennebel“ ist ein atmosphärischer Krimi mit psychologischem Tiefgang – perfekt für dunkle Winterabende!⭐ 4 von 5 Sternen – spannend, emotional und typisch skandinavisch.
Gerne mehr
Oh wie gern lese ich die Reihe von Viveca Sten. Mit " Lügennebel" legt sie nun den vierten Teil der Åre-Morde-Reihe hin, und ich muss sagen, ich war wieder voll gefangen von der Handlung, aber auch von den mir mittlerweile sehr gut bekannten Charakteren, die für mich diese Reihe auch so besonders machen.Die Spannung war enorm und es tat gute die alten Bekannten wieder in Aktion erleben zu dürfen.In diesem Thriller geht es um eine Gruppe von 6 Studenten aus der Stadt, die ein Spiel spielt und ansonsten viel Party macht. Als Fanny tot aufgefunden wird, weiß erstmal keiner was der Grund für den Tod ist. Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel nehmen die Ermittlungen auf. Ein Gespinst aus Lügen und Geheimnissen wird nach und nach aufgedeckt, hinzu kommt, dass es auch in der Gruppe Widersprüchlichkeiten gibt. Interessant fand ich, dass auch einige Einwohner von Åre verdächtig waren. Die Autorin schafft es auch hier den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Ich war wieder gefangen in der Handlung und der Auflösung des Falls.Gerne mehr
Bin begeistert
Ich fand es gut, als Viveca Sten eine neue Reihe angefangen hat. Langlebige Krimireihen müssen nicht ausgelutscht wirken, aber das Risiko ist da und mit der neuen Are-Reihe hat die Autorin einfach neue Impulse gesetzt. Dennoch war schon bei Band 3 ein etwas genervtes Gefühl da, weswegen „Lügennebel“ als Band 4 jetzt schon sehr wichtig für mich war. Ist die neue Reihe schneller auf meinem roten Radar als mir lieb ist?Ein großer Kritikpunkt im letzten Band war die sich anbahnenden Gefühle zwischen Daniel und Hanna. Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem damit, wenn aus beruflichen Partnerschaften mehr wird, aber es ist für mich keinesfalls ein Zwang, der storytechnisch angeboten werden muss und es ist keinesfalls etwas, das erzeugt werden kann, wenn die Chemie nicht stimmt. Da die Bände immer viel Zeit überbrücken, ist es wirklich schwierig, die Alltags-Zusammenarbeit zwischen Daniel und Hanna einschätzen zu können. Mir auf jeden Fall schnell klar, dass die Schwärmerei eher aus dem Nichts kam. Zumal dann auch Ida als Daniels Partnerin sehr viel Raum eingenommen hat und immer wieder denselben Konflikt zu erleben, das war irgendwann anstrengend. Jetzt sind wir mit „Lügennebel“ aber wieder auf Null und es gab neue Impulse sowie Entwicklungen, die ich sehr positiv einschätze. Das Privatleben spielt wieder eine große Rolle, aber es ist diesmal alles besser austariert.Hanna in ihrer neuen Beziehung war auf jeden Fall etwas überraschend. Auch wenn es sich mit ihr und Henry angedeutet hatte, aber diese langanhaltende Beziehung war jetzt so für mich nicht zu erwarten. Aber es ist einfach völlig neu, es beleuchtet die Mutter-Tochter-Beziehung von Hanna anders und es macht sie zu derjenigen im Zwiespalt. Bei Daniel verlieren wir Ida als ständig nervige Stimme im Ohr, das war eine große Erleichterung. Als die Mutter des gemeinsamen Kinders gehört sie weiterhin dazu, aber sie ist nicht mehr so entscheidend. Auch Anton bekommt wieder viel Zeit eingeräumt und bei ihm gibt es den nächsten großen Schritt zu erzählen. Auch hier viel Konsequenz und ein nachvollziehbarer Aufbau. Das Thema der möglichen Liebesgeschichte bleibt weiter präsent, aber ich bin schon froh, dass es hier noch ein Zwischenintermezzo gibt und nicht alles völlig überstürzt angegangen wird.Kommen wir jetzt zum Fall, bei dem ich auch mit wenigen Tagen Abstand zum Lesen noch nicht völlig sicher bin, was ich denken soll. Zunächst finde ich, dass der sehr eng gewählte Personenkreis, der überhaupt mit dem möglichen Verbrechen zu tun haben kann, risikoreich ist. Je weniger Verdächtige zur Auswahl, desto leichter könnte es fallen, den Ausgang der Ermittlung richtig zu ahnen. Sten hat es aber insofern geschickt abgeschwächt, dass sie einfach mehrere verschiedene Arten von Verbrechen eingeflochten hat. So gab es mehrere Ermittlungen und die Frage, gibt es einen Täter für alles oder verschiedene, wovon einzelnes sogar nicht mal zusammenhängen muss?! Trotz dieses Kniffs im Erzählen war der Fall für mich nicht so spannend aufgebaut, wie ich es auch anderen Büchern von Sten kenne. Sie ist nie die absolute Spannungsqueen, weil es bei ihr auch schon mal gemütlicher zugeht, aber es gibt einfach Fälle, die durchgehend mitziehen. Hier war etwas wenig Zug dabei und trotzdem ließ es sich echt flott lesen.Wir haben auch viele Perspektiven, dass wir einmal die Dynamik der Clique haben, wir haben aber auch die Nachbarn und wir haben dazu das Ermittlungsteam. Insgesamt wurde also die etwas fehlende Spannung beim Fall durch den großen Mischmasch aufgefangen. Es gab ständig was Neues zu erleben, das war wichtig. Am Ende bleibt für mich aber die große Frage, haben wir den Fall überhaupt richtig aufgeklärt? Die Ermittlungsakte wurde am Ende geschlossen. Aber es gab noch genug Zweifel, was nicht alles passiert sein könnte. Es ist ungewöhnlich, ein doch so offenes Ende zu haben. Aber es ist wohl realistisch, denn woher wissen wir immer, dass Verbrechen bis in alle Details aufgeklärt wurden? Als Leserin habe ich gerne alles bis in letzte Fitzelchen erklärt, aber ich kann mir vorstellen, dass man im Beruf bei der Polizei immer weiß, dass Fragezeichen bleiben werden.Fazit: „Lügennebel“ ist zum Glück wieder stärker als der unmittelbare Vorgänger. Zwar hat das Privatleben wieder viel Raum eingenommen, aber es gab neue Impulse, es gab logische nächste Schritte und das hat mich unterhalten. Der Kriminalfall hat mich nicht völlig mitreißen können, aber im Gesamten habe ich einen guten Krimi mit vielen inhaltlichen Aspekten bekommen.
Spannender Krimi
„Lügennebel“ ist ein fesselnder Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Viveca Sten hat es geschafft es mit ihrem gewohnt flüssigen und eingängigen Schreibstil, die Leserinnen und Leser sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen.Die Handlung dreht sich um eine Gruppe junger Menschen, die gemeinsam eine Auszeit vom Studentenleben in den Bergen verbringen wollen. Was als unbeschwerter Skiurlaub beginnt, nimmt eine tragische Wendung, als eine von ihnen tot im Schnee aufgefunden wird. Von diesem Moment an entfaltet sich ein spannendes Netz aus Geheimnissen, Misstrauen und unterschwelligen Konflikten, das den Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg aufrechterhält. Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch der Krimireihe und werde es gerne auch anderen zum Lesen empfehlen, die Krimis mögen.
ein fantastischer 4. Teil
Lügennebel ist der 4. Teil einer Thrillerreihe um die Ermittlerin Hannah Ahlander und auch dieser 4. Teil ist genauso wie die Vorgänger super spannend. Wieder sind wir in dem kleinen nordschwedischen Ort Are. Die Skisaison ist im vollen Gange und eine Gruppe von Studenten verbringt eine Woche im Ferienhaus eines Vaters der Studenten. Zwei Mädchen und drei Jungen sind mit von der Partie. Doch es wird nicht nur Ski gefahren , sondern auch ordentlich gefeiert mit Alkohol und mit Kokain, bis das Ganze außer Kontrolle gerät. Am nächsten Morgen wird eines der Mädchen tot aufgefunden. Sie liegt leicht bekleidet vor dem Haus. War sie zu betrunken, um zum Gästehaus zu kommen , wo sie mit ihrer Freundin untergebracht war, oder ist etwas anderes geschehen ? Hanna Ahlander, die aus einem Kurzurlaub zurückkommt vermutet ein Verbrechen. Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, da sich die jungen Leute gegenseitig bezichtigen am Tod von Fanny schuld zu sein. Die Situation spitzt sich immer zu und droht zu eskalieren. Auch dieser Fall ist wieder super spannend. Auf die Auflösung wäre ich nicht gekommen und ich fand die Wendung im Geschhehen sehr gelungen. Auch dass immer wieder das Privatleber der Ermittler eine Rolle spielt und sich die Beziehungen weiter entwickeln finde ich gelungen. Man freut sich schon auf den nächsten teil, um zu erfahren, ob sich jetzt endlich zwischen Daniel und Hanna was anbehnt. Doch jetzt heißt es wieder ein ajhr warten. Leider.
Sehr guter „Whodunit“ Thriller
Sechs Studenten wollen die Skiferien in Are verbringen, Willes Familie hat dort ein Ferienhaus. Relativ schnell artet einer der Abende bei dem Spiel Wahrheit oder Pflicht aus und am nächsten Tag wird Fanny tot vor dem Haus gefunden. Olivia, Fannys beste Freundin, beginnt einen nach dem anderen ihrer Freunde zu verdächtigen.Ich liebe den Schreibstil von Viveca Sten, ich habe bereits Teil 1 und 2 der Reihe um Hanna Ahlander und ihre Kollegen gelesen und auch der vierte Teil ist wieder richtig gut.Das Privatleben der durchweg sympathischen Ermittler wird gut in der Handlung integriert. Daniel, frisch geschieden, muss den Spagat zwischen seiner Arbeit und seiner kleinen Tochter Alice, um die er sich kümmern muss, bewältigen. Nebenbei hat er Gefühle für Hanna. Hanna wiederum ist frisch liiert und Anton hat Schwierigkeiten mit seinem Coming Out.Die kurzen abwechslungsreichen Kapitel sind in der Gegenwartsform geschrieben, am Liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand gelegt.Besonders gelungen fand ich die Skiabfahrt auf der nebligen Piste. Das war sehr düster und unheimlich fesselnd!Die Auflösung war spannend, obwohl ich schon auf der richtigen Spur war 😉Fazit: Der Thriller gehört zu meinen Jahreshighlights, absolut empfehlenswert.
Abwechslungsreich, vielfältig und tolles Winter-Berge-Setting
Eine Gruppe von sechs Studenten fährt zum Skifahren in eine Hütte in den schwedischen Bergen. Doch schon nach der ersten Nacht ist der Spaß vorbei: Eine der beiden Frauen aus der Gruppe wird am nächsten Morgen kaum bekleidet und steif gefroren draußen im Schnee gefunden. Das Team rund um Hanna Ahlander ermittelt. War es ein Unfall oder hat doch jemand nachgeholfen?Ich bin großer Fan von Viveca Sten’s Schweden-Krimis rund um Åre und mag Hanna Ahlander, Daniel und Co sehr gerne. Auch dieses Buch hat mich wieder vollends überzeugt. Das Geschehen wird in kurzen Abschnitten aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Neben einzelnen Personen aus der Studentengruppe kommt auch der Nachbar zu Wort sowie Hanna und Daniel selbst. Hierdurch wird die Erzählung meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich und ich mag es, wie sich Stückchen für Stückchen einzelne Teile zusammen setzen und gleichzeitig immer neue Fährten in alle Richtungen aufgehen, je mehr man aus den verschiedenen Sichtweisen erfährt.Geschrieben ist aus der Perspektive einer dritten Person, was für mich aber keinerlei Abstrich in der Vermittlung von Emotionen und Gedanken bedeutet hat. Zudem mochte ich sehr gern, dass auch aus dem Privatleben der Ermittler berichtet wird und Hanna und Daniel so lebendige Figuren werden, die ihren Teil zur Erzählung beitragen und nicht nur das Geschehen aufdecken.Außerdem gefiel mir wie immer das winterliche Setting in den Bergen sehr gut. Die Atmosphäre, die ein Verbrechen hier sogleich bekommt, ist für mich immer etwas Besonderes. An Spannung mangelte es meiner Meinung nach auch nicht, ich wollte stets weiterlesen und wissen, wie das Ganze ausgeht.Allen, die schwedische Krimis mögen, empfehle ich das Buch sehr weiter. Es hat alles, was ein guter Krimi braucht: Sympathische Ermittler-Charaktere, einen vielfältigen Personenkreis, abwechslungsreiche Erzählung aus verschiedenen Perspektiven und wie immer ein tolles Setting.
Tödlicher Skiurlaub
Eine Gruppe junger Leute verbringt Winterferien im romantischen, aber auch eiskalten Bergdorf Åre. Die sechs Studenten sind befreundet und wohnen in einem noblen Ferienhaus. Auf ihrer Feier fließt reichlich Alkohol und am nächsten Morgen liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee. Nun verdächtigt jeder jeden, mit der Freundschaft scheint es vorbei zu sein. Dennoch wagen sie sich an riskante Skiabfahrtmanöver. Bis plötzlich alles aus dem Ruder läuft.Das mystisch gestaltete Cover lässt einige Vermutungen zu und hat mich sofort in Bann gezogen. Der ersehnte vierte Teil der schwedischen Krimi-Queen Viveca Sten um das sympathische Ermittlerduo Hanna Ahlander und Daniel Lindskog ist endlich da. Sie müssen den Tod einer jungen Frau aufklären, wobei am Anfang noch von einem Unfall und nicht von Mord ausgegangen wird. Doch die Anzeichen hierfür verdichten sich im Laufe der Ermittlungen. Nicht nur einige der Freunde geraten in Verdacht, sondern auch Einwohner des kleinen Ortes. Die Autorin hat mit der Gruppe junger Studenten interessante und sehr authentische Charaktere gezeichnet. Ich habe mir sofort Sorgen um die schüchterne Fanny gemacht. Sie scheint eine Außenseiterin in der Gruppe zu sein.Wie immer versteht es Viveca Sten meisterhaft, atemlose Spannung zu erzeugen.Dazu tragen die wechselnden Erzählperspektiven entscheidend bei. Wie immer bildet die Kulisse der eisigen Winterlandschaft eine passende Atmosphäre. Auch das Privatleben der sympathischen Ermittler, wozu neben Hanna und David auch Anton und Ruffe gehören, spielt eine Rolle. Wobei die Erlebnisse von Hanna aus meiner Sicht einen etwas zu breiten Raum einnehmen. Der Thriller war insgesamt an Dramatik nicht zu überbieten. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, vergebe fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.
Pressestimmen
Die Geschichten von Viveca Sten lassen dich in den schwedischen Winter abtauchen und dabei alles and...ere vergessen. mehr weniger
01.11.2025
Beststeller-Autorin Viveca Sten hat mit ›Lügennebel‹ wieder einen absolut spannenden Krimi in ihrer ...erfolgreichen Serie um die Are-Morde geschrieben. 500 Seiten sind es –und jede Seite ist das Lesen wert! mehr weniger
Sabine Ebinger, 31.10.2025
Psychologisch brillant – Spannung mit Tiefgang.
Thomas Kielhorn, 26.10.2025